Mobil, flexibel, teamfähig, kritikfähig, belastbar, kreativ, emotional intelligent, überhaupt intelligent – so in etwa sieht er aus, der ideale Berufseinsteigern von heute. Jedenfalls steht das so in zig Stellenausschreibungen, weshalb einen nicht selten das Gefühl beschleicht, die Unternehmen suchen keine Mitarbeiter, sondern Klone.
Dabei bleibt jedoch oft völlig unberücksichtigt, dass sich die erforderlichen Fähigkeiten (neuerlich auch Skills genannt) nicht nur mit den möglichen (internen) Job- oder Projektwechseln verändern, sondern auch mit der Karriere, beziehungsweise dem Grad der Verantwortung. Steve Roesler hat dazu ein zwar stark vereinfachtes, aber deshalb sehr klares und – wie ich finde – realistisches Schema entworfen, wie sich die erforderlichen Talente mit dem Aufstieg ins Management verändern.
Bemerkenswert daran ist, dass die interpersonellen Kompetenzen, wie Teamfähigkeit, Kritikfähigkeit, Motivation, Emotionale Intelligenz auf allen Ebenen mehr oder weniger gleich stark gefragt sind. Jedenfalls würde ich das so sehen – erst recht, wenn man berücksichtigt, wie sich die Arbeit in Zukunft verändern wird. Was sich umso stärker verändert ist der Grad der erforderlichen Spezialisierung, beziehungsweise der Umfang konzeptioneller Arbeit. Oder wie sehen Sie das?



Michael
Sehe ich ähnlich. Was sich auch genau unter “konzeptioneller Arbeit” verbergen mag. Eine Teilmenge der distributiven Arbeit? Je mehr es die Leiter hoch geht, desto mehr Leitung, Führung und Management wird doch benötigt. Konzepte und Visionen sind eher ein Teil davon. Außerdem sollte der Punkt “Erfahrung” nicht vergessen werden, die auf den Sprossen nach oben ebenfalls in der Skala breiter werden sollte (!). ;-)
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erwin
ein guter dritter mann ist noch lange kein guter 1erster