TIPPS, TOOLS & DOSSIERS
Kategorie: 1-2-3-Tipps
Meinung & Ratgeber

Die wichtigsten Karrieretipps in komprimierter Bestform ✔ Nie mehr als drei Lifehacks ✔ Ideal für schnelle Leser ✔ Karrierewissen – kompetent und kompakt ✔ Jetzt lesen!

Wozu viele Worte machen, wenn wenige auch reichen? Aus zahlreichen Karrierebüchern, Ratgeberseite und Experteninterviews filtern wir immer wieder die Essenzen heraus, um Ihnen so bei der Lektüre Zeit zu sparen. Dieses zum Exzerpt verdichtete Karrierewissen präsentieren wir Ihnen in dieser Rubrik und auf den folgenden Seiten. Es ist eine Art Best-of-Tips – aus verschiedenen Rubriken und zu allen möglichen Lebenslagen. Gerade schnelle Leser profitieren von dieser kompakten und zugleich klar strukturierten Form.

Seien es drei Schritte, wie Sie einen optimalen Online-Avatar gestalten oder drei Empfehlungen, wie Sie im Job motiviert bleiben oder die drei besten Zitate und Weisheiten über den Joballtag – in dieser Rubrik ist alles drin. Stöbern lohnt sich. Fangen Sie also gleich damit an!

1-2-3-Tipps

Hausordnung: Drei einfache Regeln

Von Jochen Mai // Keine Kommentare Dusit/Shutterstock
  1. Erstens: Kommentare und Beiträge müssen konstruktiv sein. Idealerweise erweitern Sie den Artikel durch neue Erkenntnisse und bereichern die Leser mit nützlichem Wissen.
  2. Zweitens: Übertriebene Eigenwerbung, Grobheiten, destruktives Gemecker, Belanglosigkeiten und Rechthaberei sind nicht cool. Wer kritisiert, darf ebenfalls kritisiert werden.
  3. Drittens: Wer die ersten beiden Regeln bewusst missachtet, fliegt raus.
1-2-3-Tipps

Drei E-Mails, die Sie nie im Job verschicken sollten

Von Jochen Mai // 1 Kommentar
  1. Diskussionen. Hin und wieder kommt es vor, dass man seinem Chef widersprechen muss. Machen Sie das ausnahmslos persönlich – im direkten Gespräch oder am Telefon. Erstens, weil solche Diskussionen dann fruchtbarer sind; zweitens, weil Sie im Eifer des Gefechts vielleicht doch mal verbal überreizen. Dumm, wenn es dann schriftliche Beweise gibt. Gilt auch unter Kollegen.
  2. Affären. Es kommt hin und wieder vor, dass sich Kollegen in einander verlieben und – obwohl daheim ein anderer Partner wartet – eine Affäre eingehen. Liebesbekundungen gehören ohnehin nicht ins Dienstpostfach (wozu gibt es private SMS?), vom Ehebruch muss der Arbeitgeber aber nun wirklich nichts erfahren. Die Kollegen, die gerade zufällig auf den Bildschirm glotzen, aber auch nicht.
  3. Einkäufe. Ob Sie nun Ware online bestellen oder altes Zeugs bei Ebay verticken – beides ist definitiv Ihre Privatangelegenheit und gehört nicht über die Firmenmail abgewickelt. Wird das elektronisch erfasst, liefern Sie einen veritablen Abmahnungsgrund, der im Wiederholungsfall zur Kündigung führt.
1-2-3-Tipps

Drei typische Social Media Phasen (von Unternehmen)

Von Jochen Mai // 2 Kommentare
  1. Aktionismus. Zuerst ist da die Erkenntnis: Wir müssen uns an der Kommunikation in Social Media beteiligen, denn sie passiert auch ohne uns! Und die Konkurrenz ist eh schon da. Daraus entwickeln sich Ideen für den Einsatz: Twitter, Facebook, Blogs … am besten alles auf einmal. Das Unternehmen betritt die digitalen Bühnen, üblicherweise ohne Strategie. Folge: Fehler, Kritik, Shitstorms, Schlimmeres.
  2. Schock. Die Verantwortlichen erkennen: Mitmachen reicht nicht. Was Designer längst wissen, gilt auch im Netz: form follows function. Mehr noch: Man muss sich öffnen. Es folgt die zweite Erkenntnis: Wer es ernst meint mit Social Media, leitet eine Kulturrevolution ein. Vieles wird transparenter, Wissen machtlos, Hierarchien (noch) flacher, Kommunikation demokratisiert. Alle fragen sich: Wollen wir das wirklich?
  3. Transformation. Wer jetzt weitermacht, entwickelt zwangsläufig eine vernetztere, ehrlichere Kultur, neue Management-Leitlinien, komplexere Beziehungen, neue Märkte. Es folgt ein besseres Verständnis der Kunden und Produkte. Die Transformation in Richtung Enterprise 2.0 setzt ein. PS: Um die richtige Strategie entwickeln zu können, ist es wichtig zu wissen, in welcher Phase das Unternehmen steckt.
1-2-3-Tipps

Was würden Steve Jobs oder Martin Luther King zu Ihrer Bewerbung sagen?

Von Jochen Mai // 4 Kommentare
  1. Steve Jobs: Viel zu kompliziert! Mach es einfacher, schlichter, intuitiver. Das geht schon beim Design los: Verwende nur eine Schrift, konzentriere dich aufs Wesentliche und strukturiere dafür stärker.
  2. Martin Luther King: Du erzählst mir keine Geschichte! Das liest sich alles viel zu statisch, keine Emotionen. Erzähl mir was von deinen Traum: Warum willst du diesen Job? Wo führt er dich hin? Warum bist du der Beste dafür?
  3. Richard Branson: Trau dich! Und: Trau dir selbst mehr zu. Jeder wächst mit seinen Aufgaben. Also hab den Mut, deine Zukunft größer zu denken, mit anspruchsvolleren Jobs, mehr Gehalt. Und wenn Absagen kommen: Mach weiter!
1-2-3-Tipps

Drei Aphorismen, die einen das Leben lehrt

Von Jochen Mai // 1 Kommentar
  1. Entscheidungen. Man kann jeden Fehler zwei Mal begehen, aber beim zweiten Mal ist es kein Fehler mehr, sondern eine Entscheidung.
  2. Komfortzonen. Manche warten ewig auf den perfekten Moment. Klüger ist, den Moment zu nutzen, um ihn perfekt zu machen.
  3. Trennungen. Es gibt Menschen, die hinterlassen eine Lücke, die sie vollkommen ersetzt.
1-2-3-Tipps

Drei Wahrheiten, die Ihnen keiner vor dem Start in die Selbstständigkeit erzählt

Von Jochen Mai // 2 Kommentare
  1. Erfolg über Nacht gibt es nicht. Auch wenn es oft danach aussieht oder die Geschichte von den Medien so erzählt wird: ein Unternehmen zu gründen, ist harte Arbeit, und es dauert ein paar Jahre – Niederlagen inklusive – bis der Laden floriert. Und in dieser Zeit werden Familie und Freunde sagen: Lass es besser bleiben, das wird nichts… Hören Sie allein auf sich!
  2. Was Sie beginnen, wird nicht das sein, womit Sie enden. Sie haben den perfekten Businessplan, ein super Konzept? Schön, dann fangen Sie an! Aber seien Sie gewiss: Das Unternehmen, das Sie heute starten, ist nicht das, womit Sie in ein bis drei Jahren erfolgreich sind. Und das ist gut so. Also verschwenden Sie nicht zu viel Zeit mit Logos und Briefdesign.
  3. 20.000 Twitter Follower nutzen gar nichts. Sie wollen ein Internet-Business gründen und hoffen auf die Macht von Social Media. Schaden kann das nicht, aber am Ende des Tages müssen Sie Rechnungen bezahlen, nicht berühmt werden. Die Kundenakquise sollte Ihr Hauptziel sein. Der Rest kommt danach. Und schaffen Sie sich Reserven! Die Zahlungsmoral ist eine Katastrophe.
1-2-3-Tipps

Fünf kostenlose Online-Tools, mit denen Sie Duplicate Content auf die Schliche kommen

Von Jochen Mai // 19 Kommentare
  1. Copyscape: Sucht und erkennt zuverlässig Plagiate von Ihrer Website. Einfach eigene URL eingeben und schon durchsucht das Tool das Internet nach gleichlautenden Artikeln und Texten. Am Ende erscheint eine Reihe von Links, die Kopien Ihrer Texte enthalten. Alternative: Virante.
  2. Articlechecker: Auch dieser Online-Duplicate-Content-Checker hilft, Plagiarismus zu erkennen. Allerdings geben Sie hier keine URL, sondern Textfragmente ein. So lassen sich etwa Gastbeiträge vor dem Veröffentlichen prüfen. Alternative: Plagium.
  3. Similar Page Checker: Dieses Grais-Tool wiederum vergleicht zwei URLs auf gleiche Inhalte. Sie haben etwa den Verdacht, jemand schreibt regelmäßig bei Ihnen ab? Dann geben Sie dessen und Ihre Seitenadresse ein. Heraus kommt eine Pozentzahl an Übereinstimmungen.
1-2-3-Tipps

RIP Stephen R. Covey: Die drei wichtigsten Thesen des Selbstmanagement-Vordenkers

Von Jochen Mai // 2 Kommentare
  1. Sei proaktiv! Es ist vielleicht Corveys bekannteste Empfehlung: Als Menschen treffen wir täglich Entscheidungen und handeln danach. Allerdings unterscheiden wir uns, ob wir auf Veränderungen nur reagieren – oder sie antizipieren und proaktiv eingreifen – also unser Leben bewusst und vorausschauend steuern.
  2. Erledige Wichtiges zuerst. Zugegeben, im Englischen klingt “put first things first” geschmeidiger. Aber falscher wird es dadurch nicht: Wenn immer Sie mir Krisen, Projekten oder Abgabefristen zu tun haben, erledigen Sie das Wichtige zuerst. Klingt wie eine Binse, ist aber leichter empfohlen als getan. Prokrastinierer wissen das.
  3. Starte mit dem Ende vor Augen. Man könnte auch sagen: Habe stets das Ziel im Blick. Für Corvey spielte Visualisierung eine wichtige Rolle. Zu Recht: Mental motiviert es, dem Ziel sichtbar näher zu kommen. Es dient aber auch zur Orientierung und hilft, sich nicht beirren zu lassen – trotz vieler kreativer Kollateralprodukte.
1-2-3-Tipps

Drei Empfehlungen, wie Ihre Sätze sofort machtvoller klingen

Von Jochen Mai // 1 Kommentar
  1. Langsam sprechen. Zwingen Sie sich dazu, langsam zu sprechen. Teenager erzählen hektisch, nervös und schnell. Subordinierte ebenfalls, weil Sie wissen, dass ihr Boss wenig Zeit hat. Wer dagegen einen hohen Status besitzt, dem hört man zu – egal, wie lange es dauert.
  2. Pausen machen. Es ist ein alter Redner-Trick: Willst du, dass dir die Leute an den Lippen hängen, mach rhetorische Pausen. Vor Pointen sowieso, aber auch sonst. Im ersten Moment fühlt sich das komisch an, seinen Worten beim Verhallen zuzuhören. Aber wohl dosiert, wirken Pausen Wunder.
  3. Stimme senken. Wer etwas Wichtiges zu sagen hat, spricht selten verschachtelt, sondern in klaren kurzen Hauptsätzen. Und mit jedem Punkt senkt sich die Stimme. Atmen Sie dabei aus. Und tief ein vor dem nächsten Satz. So bekommt jedes Wort von Ihnen Macht und Sie Charisma.
1-2-3-Tipps

Drei Wege, wie Sie einem niedergeschlagenen Kollegen wirklich helfen

Von Jochen Mai // 2 Kommentare
  1. Seien Sie da. Der beste Weg, einem Kollegen oder Freund zu helfen, ist auch der einfachste: Sorgen Sie dafür, dass der Betreffende sich nicht allein gelassen fühlt. Hören Sie zu, spendieren Sie einen Kaffee, gehen Sie zusammen essen. Und sagen Sie – beiläufig – was Sie an dem Kollegen schätzen. Nur eines dürfen Sie auf gar keinen Fall: ungefragte Ratschläge verteilen, belehren, beurteilen, kritisieren.
  2. Reden Sie nichts klein. “Ach, das wird schon wieder!”, “Morgen ist die Welt wieder in Ordnung.”, “Sei nicht so dünnhäutig…” – Kommentare wie diese streuen nur noch Salz in die Wunde. Und sie sind verletzend, weil sie die wahren Gefühle und Sorgen des Betroffenen ignorieren und stattdessen nur die eigene Perspektive transportieren. Stellen Sie lieber Fragen und zeigen Sie Verständnis.
  3. Haben Sie Geduld. Manche denken, wenn man sich um den betreffenden Kollegen kümmert, müsse der sich doch bitte bald wieder einkriegen. Fatal! Das erzeugt nur zusätzlichen Druck, den der andere spürt. Dahinter steckt schon der unterschwellige Vorwurf: Du bist so nicht ok. Besser: Lassen Sie dem anderen die Zeit, die er oder sie braucht. Und puffern Sie jeden Druck ab – das hilft wirklich.
1-2-3-Tipps

Drei Typen, die das perfekte Team braucht

Von Jochen Mai // 2 Kommentare
  1. Das Gegenteil von Ihnen. Viele Unternehmen haben die Angewohnheit, Klone einzustellen. Die harmonieren dann zwar gut mit allen anderen, denken aber auch so. Effekt: Einheitsbrei und Mittelmaß. Wer Inspiration und Innovationen sucht, braucht Diversität – in Denken, Kultur, Erfahrung.
  2. Den analytischen Realisten. Bei aller Kreativität – Sie brauchen immer auch einen Pragmatiker, der sich auf das Machbare konzentriert. Aber mit viel gutem Willen. Er prüft: Was ist nötig, um die Idee umzusetzen? Was würde es kosten? Welche Schritte müssten unternommen werden und in welcher Reihenfolge?
  3. Einen leidenschaftlichen Verkäufer. Was nutzt die beste Lösung, wenn Sie damit hinterher keinen begeistern können – allen voran die Geschäftsführung? Die Kunden später aber auch. So ein Promoter hilft zudem die Stimmung im Team aufrecht zu halten, wenn die Zweifel überhand nehmen.
1-2-3-Tipps

Drei Dinge, die Sie über Produktivität noch nicht wussten

Von Jochen Mai // 2 Kommentare
  1. Nachahmen. Es gibt einen ebenso skurrilen wie effizienten Weg, seine Leistungen zu verbessern: Finden Sie jemanden, der produktiv ist – und denken Sie, Sie seien genauso. Zu dem Ergebnis kommen Untersuchungen des Psychologen Jochim Hansen von der Universität Basel. Es ist wie beim sogenannten Rajkov-Effekt. Vladimir Rajkov entdeckte die Methode des „geborgten Genies“: Dazu versetzte er seine Probanden in einen Zustand der Tiefenhypnose und suggerierte ihnen, sie seien ein herausragender Kopf der Geschichte. Prompt waren sie in diesem Zustand in der Lage, annäherungsweise deren Fertigkeiten zu entwickeln.
  2. Automatisieren. Zeitmanagement, Prioritäten setzen, organisieren, strukturieren – alles gut und richtig. Doch davon wird der Tag auch nicht länger. Was wirklich hilft, die Dinge geregelt zu kriegen (insbesondere wenn es täglich viele sind): Automatisieren und ritualisieren Sie so viele Prozesse wie möglich. Der Trick dabei ist, so Roy Baumeister, dass Sie dabei Energie sparen, die Sie für andere Aufgaben verwenden können, statt sich damit vom Prokrastinieren (zu deutsch: Aufschieben) abzuhalten.
  3. Betrügen. Und zwar sich selbst. So zeigt eine phantastische Studie der Columbia Universität, dass es schon reicht, sich vorzustellen, man komme seinem Ziel näher – selbst wenn dieser Fortschritt eine einzige Illusion ist. Es ist wie beim Sex: Je näher man dem Ziel kommt, desto mehr strengt man sich an. In der Wissenschaft ist dies auch bekannt als Goal-Gradient-Effekt. Entdeckt hat den der Verhaltensforscher Clark Hull 1932. Und ob bewusst oder nicht, viele machen ihn sich zunutze: Etwa Chefs, indem sie ihren Mitarbeitern kürzere Deadlines setzen und sie so zusätzlich anspornen.
1-2-3-Tipps

Drei Qualitäten, die jeder Personaler an Bewerbern sucht – aber nie darüber spricht

Von Jochen Mai // 3 Kommentare
  1. Integrität. Zugegeben, ein inflationärer Begriff. Aber die vielleicht wichtigste und gefragteste Eigenschaft überhaupt. Sie beginnt damit, ehrlich zu sich selbst zu sein und endet in der Aufrichtigkeit gegenüber anderen. Solche Mitarbeiter sind unbedingt loyal (solange sie für einen arbeiten), reden danach aber auch nie schlecht über den Job. Kurz: Sie sind nicht link, und man kann sich jederzeit auf sie verlassen.
  2. Sympathie. Auch wenn es keiner zugibt: Am Ende gibt sie den Ausschlag. Nicht der beeindruckende Lebenslauf, die Superzeugnisse, die Topnoten. Wer einen neuen Mitarbeiter einstellt, sucht mehrheitlich seinesgleichen. Menschen, die zum Team passen und Freundlichkeit ausstrahlen. Persönlichkeiten mit Herz; Typen, mit denen man ein Bier trinken würde. Die Quergeister braucht man zwar auch, besser sie sind auch sympathisch.
  3. Courage. Ein altes Wort, das für mehr steht als Mut. Solche Mitarbeiter sind nicht nur bereit, Risiken einzugehen – sie suchen nach Herausforderungen. Und treiben damit den Laden voran. Sicher, sie werden zwangsläufig auch Fehler machen. Aber sie sind auch so couragiert, das zuzugeben und weiterzumachen. Ebenso Missstände ehrlich zu benennen. Sie haben aber auch die innere Stärke, diese zu beheben.
1-2-3-Tipps

Drei Wege, sich in letzter Minute um den neuen Job zu bringen

Von Jochen Mai // 2 Kommentare
  1. Bedenkzeit überziehen. Es ist völlig legitim, sich Bedenkzeit zu erbeten, wenn Sie beispielsweise mehrere Jobangebote haben oder mit Ihrem Partner noch einen etwaigen Umzug besprechen müssen. Damit lässt sich die Entscheidung aber nicht ewig vertagen. Eine Woche ist in der Regel das Maximum. Wer hier überzieht, riskiert, dass der Arbeitgeber abspringt – wegen fehlender Motivation und Empathie.
  2. Gehalt nachverhandeln. Üblicherweise einigen sich beide Seiten im Verlauf eines oder mehrerer Vorstellungsgespräche auf die Höhe des neuen Gehalts. Dazu sollten Sie Ihren Finanzbedarf vorab genau kennen. Nach der Einigung mehr Geld nachzufordern, weil Ihnen plötzlich einfällt, Sie könnten ja auch einen Dienstwagen oder Benzingeld fordern, ist unprofessioneell – und ein Rausschmeißer.
  3. Absichten verheimlichen. Auch das kommt vor: Der Kandidat brilliert im Auswahlprozess, der Arbeitsvertrag liegt endlich auf dem Tisch – und dann lässt er oder sie die Katze aus dem Sack: “Eigentlich möchte ich nur in Teilzeit arbeiten oder maximal eine halbe Stelle.” Klar, fühlt sich der Arbeitgeber jetzt getäuscht, bestenfalls, denn der versucht ja eine volle Stelle zu besetzen. Ein böses Foul.
1-2-3-Tipps

Erfolgsschlüssel – Diese drei Eigenschaften haben alle Erfolgreichen gemeinsam

Von Jochen Mai // 4 Kommentare
  1. Entscheidungsfreude. Alles beginnt mit einer Entscheidung. Selbst wer sich nicht entscheiden will, trifft de facto eine Wahl. Die Erfolgreichen aber eint, dass sie diese schnell treffen und auch jederzeit anpassen können. Sie sind Schachspieler des Lebens, die sich auf Veränderungen sofort reagieren und ihre Strategien adaptieren können.
  2. Disziplin. Das klingt ein bisschen nach antiquierten preussischen Tugenden, ist aber ein wesentlicher Erfolgsschlüssel: durchhalten – auch wenn es keinen Spaß (mehr) macht. Dahinter steckt aber mehr: Willensstärke und Selbstkontrolle. Und letztlich auch Lernerfolg. Man könnte auch sagen: Dahinter steckt Biss.
  3. Entschlossenheit. Wahrscheinlich ist dies sogar die wichtigste Eigenschaft. Sie hat viel mit Biss gemein, geht aber darüber hinaus: Wer entschlossen ist, verfolgt sein Ziel unbedingt – selbst über anfängliche Niederlagen hinweg. Er fokussiert seine Kräfte, setzt Prioritäten, macht Unmögliches möglich. Oder kurz: Er hat unbedingten Erfolgswillen.
1-2-3-Tipps

Die drei besten Methoden, sich Dinge besser zu merken

Von Jochen Mai // 1 Kommentar
  1. Aufschreiben. Wenn wir Dinge notieren, transformieren wir sie in eigene Worte aber auch in Bilder, die wir uns besser merken können. Gleichzeitig müssen wir uns entscheiden, was wir aufschreiben: alles, Stichworte, Anmerkungen… All das ist ein komplexer und auch emotionaler Prozess, bei dem sogar taktile Sinne (tippen, schreiben) gereizt werden. Kurzum: Unsere grauen Zellen arbeiten beim Schreiben auf Hochtouren – und die Informationen brennen sich tief in unsere Erinnerung.
  2. Aussprechen. Worte oder Zahlen lassen sich um bis zu zehn Prozent besser merken, wenn wir sie laut aussprechen, wie allein acht Experimente von Colin MacLeod zeigen konnten. Das gilt allerdings nur für selektive Begriffe – nur weil man einen ganzen Text laut liest, kann man ihn danach nicht auswendig.
  3. Assoziieren. Merken Sie sich eine Geschichte dazu. Die funktioniert wie eine Eselsbrücke, weil sie weniger abstrakt ist. Eine Ziffernfolge lässt sich etwa in Abschnitte einteilen: 3210072412 wird dann zu„3-2-1 Meins“ – der Ebay-Slogan, 007 der Code von James Bond, 2412 das Weihnachtsdatum. Statt 3210072412 merken Sie sich nur: „Ebay, Bond, X-Mas“. Oder eben eine abstruse Geschichte: „Bei Ebay kauft Bond die Geschenke für Weihnachten.“
1-2-3-Tipps

Drei Optionen, mit unverschämten Zeitgenossen umzugehen

Von Jochen Mai // 4 Kommentare
  1. Nicht argumentieren. Hören Sie bitte auf zu hoffen, Sie könnten einen uneinsichtigen Menschen überzeugen. Egal, wie viel Empathie Sie auch investieren und sich bemühen andere mögliche Perspektiven zu erklären. Vertane Liebesmüh. So jemand will nur seine negative Energie kanalisieren. Nur bitte nicht bei Ihnen.
  2. Nicht ärgern. Unverschämte Trolle erkennt man daran, dass sie einen zwar schon im Ansatz respektlos behandeln – aber wehe, Sie spiegeln ihre Attitüde! Dann beschweren sie sich bitter über den rüden Ton, sind beleidigt und werden persönlich. Nehmen Sie das aber bloß nicht ernst, sondern als Lustspiel aus dem Mutantenstadl.
  3. Nicht beachten. Minimieren Sie die Zeit, die Sie für solche Menschen opfern. Es ist vergeudete Lebenszeit. Konstruktive Kritiker sind wertvoll, keine Frage. Aber unverschämte Motzer sind wie Fußfesseln, bremsen ihren Elan und wollen Ihnen auch nicht helfen. Dafür halten die Sie davon ab, in derselben Zeit mit positiven Zeitgenossen voranzukommen.
1-2-3-Tipps

Wie Sie als Bewerber im Vorstellungsgespräch gleich Eindruck machen

Von Jochen Mai // 4 Kommentare
  1. Komplimente. Aber bitte nie persönlich werden oder gar das scharfe Kostüm der Personalerin loben. Fatal! Allenfalls die Ausstattung der Büros, deren Architektur oder die Kunst an der Wand sollten Sie thematisieren – Sie kennen sich ja noch nicht. Warum das wirkt? Weil Sie ganz offenbar selbst unter Stress noch souverän und empathisch bleiben und obendrein den Smalltalk beherrschen. Und: Wer hört nicht gerne Komplimente? Nur ehrlich müssen Sie dabei sein!
  2. Anekdoten. Bevor es losgeht, erzählen Sie eine Geschichte. Der Klassiker: “Sie werden nicht glauben, was mir gerade auf dem Weg passiert ist…” Auch eine nette Erkenntnis aus einem Buch, das Sie gerade lesen, funktioniert. Warum das wirkt? Weil das alle entspannt (auch nervöse Personaler) und die Atmosphäre auflockert. Extrapunkte gibt’s, wenn die Geschichte wie eine Parabel zur Firmenkultur passt. Nur kurz, echt und positiv muss die Anekdote sein.
  3. Fragen. Beginnen Sie selbst mit einem Interview: Wie geht es Ihnen? Hatten Sie auch eine gute Anreise? Jaja, der Verkehr… Wie lange machen Sie den Job schon? Bin ich heute eigentlich der erste Kandidat? … Oh, ich glaube, Sie wollten mir auch noch Fragen stellen? [Lächeln] Warum das wirkt? Überraschungseffekt. Für den Moment vertauschen Sie die Rollen, beweisen Chuzpe und Interesse. Und mit der Selbstironie am Schluss brechen Sie jedes Eis. Passt aber nicht bei jedem Typ.
1-2-3-Tipps

Was würde wohl … zu Ihrer Bewerbung sagen?

Von Jochen Mai // 1 Kommentar
  1. Steve Jobs: Viel zu kompliziert! Mach es einfacher, schlichter, intuitiver. Das geht schon beim Design los: Verwende nur eine Schrift, konzentriere dich aufs Wesentliche und strukturiere dafür stärker.
  2. Martin Luther King: Du erzählst mir keine Geschichte! Das liest sich alles viel zu statisch, keine Emotionen. Erzähl mir deinen Traum: Warum willst du diesen Job? Wo führt er dich hin? Warum bist du der beste dafür?
  3. Richard Branson: Trau dich! Und: Trau dir mehr zu! Jeder wächst mit seinen Aufgaben. Also hab den Mut, deine Zukunft größer zu denken, auch anspruchsvollere Jobs. Und wenn Absagen kommen: Mach weiter!
1-2-3-Tipps

Sind Sie schon bereit für einen Coach oder noch beratungungsresistent?

Von Jochen Mai // 2 Kommentare
  1. Wollen Sie sich wirklich verändern? Das entscheidende Wort in der Frage ist “wollen”. Wer zu einem Coach geht, nur um hören, dass er schon perfekt ist, kann sich das Geld auch sparen (und geht lieber zum Therapeut). Besser zu werden bedeutet, solche Komfortzonen zu verlassen – und das auch zu wollen.
  2. Sind Sie bereit, die Wahrheit zu hören? Kritik ist nie schön. Der Coach macht das aber nicht, um sich selbst zu erhöhen – er hilft Ihnen, mehr über sich zu erfahren, die Stärken wie Schwächen. Versuchen Sie sich also nicht zu rechtfertigen oder zu verteidigen. Hören Sie zu, nicht nur hin!
  3. Sind Sie offen, für neue Gedanken? Es ist bequem, die Welt in Schubladen einzuteilen und einmal Gelerntes als Besitzstand zu wahren. Doch ignoriert das, dass sich die Welt stetig verändert. Menschen auch. Und wenn Sie dabei mitmachen wollen, sollten Sie sich ab und an neue Perspektiven leisten.
1-2-3-Tipps

Drei Wege, unauffällig nach dem Namen zu fragen, wenn Sie den vergessen haben

Von Jochen Mai // 1 Kommentar
  1. Der Visitenkartentrick. Jetzt plaudert man schon eine ganze Weile, der andere hat sich schon auch längst vorgestellt – trotzdem haben Sie den Namen Ihres Gegenübers schon wieder vergessen. Peinlich. Der Trick: Werden Sie förmlich und fragen Sie nach der Visitenkarte. “Ich glaube, wir haben noch gar nicht unsere Karten ausgetauscht. Hier ist meine, haben Sie Ihre dabei?” Voilà, da steht der Name!
  2. Der Trick mit dem Dritten. Es ist ein herzliches Wiedersehen – die andere erinnert sich noch bestens an Sie. Mit Namen, Sie nicht. Gut, wenn jetzt eine dritte Person in der Nähe ist, deren Namen Sie noch kennen: “Kennen Sie beide sich eigentlich schon? Darf ich vorstellen: Susanne Mustermann. Und das ist…” Machen Sie eine Kunstpause und spekulieren Sie auf eine Selbstvorstellung. Zuhören!
  3. Der Zerstreute-Professor-Trick. Nichts ist entwaffnender als Ehrlichkeit. Und mit charmanter Selbstkritik garniert, kann einem fast gar nichts mehr übel genommen werden: “Ich beneide ja Menschen wie Sie: Ich kann mir partout keine Namen und Nummern merken. Ich werde wohl alt. Jetzt will ich Sie die ganze Zeit Peter Müller nennen, aber ich weiß: Das ist natürlich falsch…”
1-2-3-Tipps

Drei Gründe, warum Bloggen wie guter Sex ist…

Von Jochen Mai // 3 Kommentare
  1. Je öfter man es macht, desto besser wird es. Beim ersten Mal ist jeder nervös. Aber mit der Übung kommt die Qualität – und die Lust. Selbst ein Quickie (wie dieser) kann Spaß bringen, wenn er nur enthusiastisch genug zelebriert wird.
  2. Vortäuschen falscher Tatsachen ist keine gute Idee. Erstens, weil man danach selbst überhaupt nicht befriedigt ist; zweitens, weil das doch irgendwann rauskommt – und dann fühlt sich der andere betrogen und die Beziehung hat einen Knacks.
  3. Den Kick bringen Abwechslung und Überraschung. Klar gibt es für jeden Zweck nützliche Tools. Wichtiger aber ist, zu variieren und zu experimentieren: etwa mit Aufbau, Form, Sprache, Längen, Rhythmen, Fotos – und natürlich mit Videos.
1-2-3-Tipps

Drei Wahrheiten, die man gar nicht früh genug lernen kann

Von Jochen Mai // Keine Kommentare
  1. Habe den Mut, herauszuragen. Klar, wer über die Grasnarbe hinaus wächst, riskiert rasiert zu werden. Konformität führt aber auch zu Mittelmaß und verhindert, das eigene Potenzial auszuschöpfen. Dumm! Wachsen Sie über sich und andere hinaus. Wie heißt es so schön: Seien Sie einzig, nicht artig!
  2. Bestimme dein eigenes Tempo. Alles. Jetzt. Sofort. Viele leben in einer Instant-Illusion und meinen, Sie müssten schon da sein, wo andere stehen. Ständiges Vergleichen macht aber nicht nur unglücklich – es ist auch falsch: Wer alles auf einmal will, kann das Einzelne nicht mehr genießen und kommt aus dem Rhythmus.
  3. Es ist unwichtig, was andere über dich denken. Wir Menschen sind soziale Wesen. Deshalb neigen wir dazu, in Gruppen ständig Sympathien gewinnen zu wollen. Tatsächlich werden wir dabei aber immer abhängiger von Meinungen und Anerkennung. So jemand lebt aber nicht mehr sein Leben, sondern die Regeln anderer.
1-2-3-Tipps

Der perfekte Tag – Und die Fragen, die Sie sich dazu stellen sollten

Von Jochen Mai // 4 Kommentare
  1. Was macht einen perfekten Tag aus? Das ist natürlich die erste und wichtigste Frage, denn nur wer ein klares Ziel formuliert, hat auch die Chance, es zu erreichen. Die Punkte sollten allerdings nicht nur konkret, sondern auch erreichbar sein.
  2. Was kann ich dazu beitragen? Hier geht es um die Lücke zwischen Anspruch und Wirklichkeit und Ihre eigene Rolle dabei. Es ist ja naiv zu glauben, ein Tag wird von allein perfekt. Dem Glück kann man aber schon mal auf die Sprünge helfen.
  3. Was bedeutet für Sie Erfolg (am Abend)? Angenommen, es kam doch anders als gedacht: Wäre das so schlimm? Pläne sind wie Leitplanken, aber Flexibilität (auch im Geist) macht uns frei. Womöglich war Ihr Tag genauso perfekt – nur eben anders.
1-2-3-Tipps

Drei Anzeichen dafür, dass Ihr Unternehmen Social Media noch immer nicht begriffen haben

Von Jochen Mai // 2 Kommentare
  1. Zensur. Sie planen noch immer minutiös jeden Beitrag, jeden Kommentar und müssen sich jegliche Kommunikation von einem Verantwortlichen genehmigen lassen. Hallo? Wollen Sie sich unterhalten, dann drücken Sie jetzt bitte die “2”…
  2. Aktionismus. Ihre Social Media Strategie lautet: Wir machen jetzt auch was mit diesem Internet-Dings. Doch weder gibt es einen hauptamtlichen Manager, noch werden Kollegen dafür geschult. Entwickeln Sie so auch Ihre Produkte?
  3. Isolation. Eigentlich wollen Sie gar nicht hören, was (Ex-)Kunden über Sie denken oder sagen. Echten Kontakt zu ihnen haben sie auch nicht (gesucht, gehabt). Sie füllen nur leeren Webspace. Kann man machen, ist aber nicht Social Media.
1-2-3-Tipps

Drei Dinge, die man Kindern über das Internet beibringen sollte

Von Jochen Mai // 4 Kommentare
  1. Nicht alles, was die Leute ins Internet schreiben, ist wahr. Der Unsinn muss nur oft genug wiederholt, retweetet oder oder geliked werden, damit es so aussieht, als ob es stimmt. Nicht Wahrheit setzt sich im Web durch, sondern was populär ist. Glaub also nicht alles und jedem und prüfe deine Quellen sorgfältig.
  2. Nicht jeder, der in Sozialen Netzwerken dein Freund werden will, ist es auch. Manche sind nicht einmal die, die sie vorgeben zu sein. Und wieder andere sind einfach nur verrückt. Glaube keinem, dessen Identität du nicht verifizieren kannst. Sei zurückhaltend, wen du in dein Netzwerk lässt und was du von dir preisgibst.
  3. Das wahre Leben passiert offline. Bunte Bilder, lustige Spiele, viel Aufmerksamkeit – das Internet hat seine Reize. Aber was nutzen dir 300 Facebookfreunde, wenn dich keiner von denen besucht, wenn es dir schlecht geht oder dir hilft, wenn du Hilfe brauchst? Geh mal wieder raus, spielen und Freunde treffen!
1-2-3-Tipps

Drei Bewerbungs-Mythen über Social Media, die immer noch verbreitet werden

Von Jochen Mai // 3 Kommentare
  1. Falsch ist: Headhunter und Personaler googeln jeden Bewerber. Dafür haben die gar nicht die Zeit! Lust auch nicht – schon gar nicht bei mehr als 500 Bewerbungen. Richtig ist aber: Jeder zweite Personalverantwortliche schaut sich nach der Vorauswahl das Online-Image der drei interessantesten Kandidaten an. Dumm, wer so weit gekommen ist und dann durch schlechtes Personal Branding scheitert.
  2. Falsch ist: Sauf- und Partyfotos auf Facebook sind Karrierekiller. Ganz im Gegenteil: Ein allzu cleanes Profil weckt eher den Verdacht, der Bewerber habe weder Privatleben noch Freu(n)de. Richtig ist aber: Saufexzesse und ausschließliche Partybilder wirken nach wie vor unseriös und nicht nach einem engagierten Mitarbeiter in spe. Auf die Mischung kommt es an!
  3. Falsch ist: Personaler, die einen googeln und wegen negativer Einträge absagen, sind selber unseriös. Die Haltung ist naiv. Schließlich geht es auch um den Ruf der Firma, die Sie später als Mitarbeiter repräsentieren. Der Personaler macht also nur seinen Job. Richtig ist aber: Ihre Privatsphäre zu durchleuchten, geht zu weit. Dennoch bilden Ihr professioneller Auftritt im Internet, die Fachkompetenz und Ihr Berufsnetzwerk zunehmend wichtige Referenzen.
1-2-3-Tipps

So deuten Sie die “Körpersprache” in E-Mails oder Kommentaren

Von Jochen Mai // Keine Kommentare
  1. Geschrieben wie gesprochen. Menschen, die Mails oder Kommentare frei Schnauze texten, sind meist offene, gesellige Typen, die auch sonst kein Blatt vor den Mund nehmen. In der Regel handelt es sich dabei um bodenständige Pragmatiker, die denken, was sie sagen und schreiben, was sie denken. Für ein offenes Wort ist der Typ immer zu haben.
  2. Präzise wie ein Parlando. Die Worte geschliffen, die Grammatik fehlerfrei, die Sätze kurz ohne den Hauch von Emotionen… Achtung! Hier kommuniziert ein Kontrollfreak. Perfektionismus ist sein Anspruch, Sachlichkeit seine Attitüde. Doch dahinter steckt auch Unsicherheit und die Angst vor Fehlern. Kritik verträgt der Typ nur selten.
  3. Wertend wie Waschweiber. Obacht, wenn jemand übermäßig viele Adjektive ventiliert! Diese werten auf, meist aber ab und verraten große Emotionalität, aber wenig Souveränität und Empathie. Oft ist diesem Typ nicht bewusst (oder egal), wie seine Worte ankommen. Mit so einem lässt sich nicht diskutieren, nur streiten. Oder besser dazu schweigen.
1-2-3-Tipps

Drei Pseudo-Strategien, um in Social Media grandios zu scheitern

Von Jochen Mai // Keine Kommentare
  1. Naivität. Motto: Wenn du es baust, werden sie kommen. Wirkung: Es ist ein Klassiker der Webnovizen: “Wir machen jetzt auch was in diesem Internet!” Doch nur, weil man eine Fanseite baut oder ein Blog hinstellt, rennen einem die Kunden nicht die Bude ein. Dazu gehören mindestens ein klares Konzept, interessante Inhalte, Gemeinschaftsarbeit und eine Prise Entertainment.
  2. Hoffnung. Motto: Wird schon gut gehen. Wirkung: gerade in Krisen – katastrophal. Denn erstens geht es selten gut und zweitens schon gar nicht, nur weil man es sich wünscht. Aussitzen funktioniert vielleicht persönlich, in Social Media gilt es zu kommunizieren. Gezieltes Schweigen zählt jedoch auch dazu. Ist aber etwas anderes als abwarten und bangen.
  3. Aktionismus. Motto: Mehr, mehr, mehr! Wirkung: allenfalls Burnout. Nicht wenige versuchen, permanent ein Feuerwerk an Inhalten abzufackeln. Doch schneller kann man seine Leute und Ideen nicht verheizen. Dauerberieselung in der Timeline nerven auf Twitter und Facebook nur, überzeugen aber nicht. Konzentrieren Sie sich lieber auf Nutzen und Spaß Ihrer Kunden und Fans, nicht auf die Klickzahlen.
1-2-3-Tipps

Drei typische Fehler beim Bloggen

Von Jochen Mai // 1 Kommentar
  1. Videos. Klasse! Sie haben ein lustiges oder lehrreiches Video auf Youtube gefunden und wollen es sofort in Ihr Blog einbinden? Kein Problem, aber schreiben Sie wenigstens ein paar Sätze dazu – eine Einschätzung, Hintergründe, einen Kommentar. Denn das Video haben theoretisch alle – der Inhalt dazu unterscheidet Sie erst. Und falls Sie SEO-Interessen verfolgen: Rund 300 Wörter sollten Sie dazu texten, sonst werten Suchmaschinen das womöglich nicht als wertvollen Content.
  2. Interviews. In Blogs sind sie beliebt, lassen sich schnell per E-Mail oder via Skype führen und dann auch zügig publizieren. Tatsächlich aber enthalten sie zu 90 Prozent oft nur Blabla, bleiben für die Leser irrelvant und zu harmonisch. Kurz: langweilig. Vergeuden Sie nicht die Zeit Ihrer Leser! Stellen Sie lieber schärfere Fragen und verdichten Sie Aussagen. Manchmal reicht dazu schon, aus dem Interview die drei wichtigsten Fragen und knackige Antworten zu destillieren.
  3. Eigenwerbung. Gerade Freiberufler, die sich über ihr Blog positionieren und bekannter machen wollen, laufen regelmäßig in diese Falle: Die Artikel sind nichts weiter als mal mehr mal weniger subtil verkleidete Verkaufsteaser für ihre Produkte oder Seminare. Fatal! Denn der Leser merkt schnell: Nicht er steht im Vordergrund – er ist nur das Vehikel zu Erfolg des Autors. Andersrum wird ein Schuh draus: Bieten Sie Mehrwert für die Leser, dann wollen die auch mehr von Ihnen!