Schon vor Jahren haben sich die Universitäten den Wünschen der Wirtschaft angepasst, haben mehr Praxisstudien, Pflichtpraktika und Analysen in ihre Studienpläne integriert. Aus den Hörsälen kommen brillante Analytiker und kühl kalkulierende Strategen, die gelernt haben, ihre Ziele geradlinig zu verfolgen, zur Not auch über Widerstände hinweg. Das macht sie enorm durchsetzungsstark, aber auch gefährlich: Ihnen fehlt die Wertorientierung, die es braucht, um eine gute Führungskraft zu werden. mehr
Büroalltag & Jobregeln
Vorbildlich: Welche Werte brauchen Führungskräfte?
Quantified Self: So profitieren Freelancer davon
Unter dem Schlagwort Quantified Self formiert sich seit einiger Zeit eine Bewegung von Menschen, die bis zu einem gewissen Grad Google nacheifern und möglichst viele Daten über sich und ihr eigenes Verhalten sammeln. Das Ziel dieser Datensammlung: Sich selbst besser zu verstehen, zu reflektieren, Potenziale und Entwicklungsmöglichkeiten zu erkennen. So seltsam die Datensammelwut auf manche Menschen auch wirken mag: Von den Ziele und Intentionen der Quanified Self Bewegung können viele profitieren. Das gilt besonders für Freelancer. mehr
Kabinenlicht: Weniger Jetlag durch Rot- und Blaulicht im Flugzeug
Den Preis der modernen Mobilität zahlen wir mit unserem Körper: langes Reisen, Zeitzonenverschiebung, Schlaf-Wach-Rhythmusstörungen… kurz: Jetlag. Nach einem Langstreckenflug trotzdem entspannt und fit anzukommen, ist eigentlich unmöglich. Eigentlich. Eine Gruppe von Wissenschaftlern hat womöglich einen Trick entdeckt, wie es doch gelingen kann: die Kabinenbeleuchtung. mehr
Überstunden: Was darf der Chef verlangen?

Für Arbeitnehmer aller Branchen gehören sie zum Arbeitsalltag. Ihr Umfang variiert zwar, doch es gibt vermutlich keinen Bereich mehr, der ohne sie auskommt. Die Rede ist von Überstunden. Doch obwohl – oder weil (?) – sie für die meisten Arbeitnehmer und Arbeitgeber fast schon selbstverständlich dazu gehören, gibt es jede Menge Unklarheiten rund um die Mehrarbeit. Damit Sie Ihre Rechte und Pflichten kennen und wissen, auf was zu achten ist, beleuchten wir das Thema heute genauer. mehr
Coaching vs. Supervision: Was eignet sich für welches Team?
Seit um den Begriff vor einigen Jahren ein enormer Hype entstand, ist in vielen Unternehmen und bei noch mehr Führungs- und Fachkräften immer wieder die Rede vom Coaching. Ganze Teams werden zum Coaching verpflichtet und manche Unternehmen geben stattliche Summen für diese Maßnahmen aus. Solche – auf den ersten Blick lobenswerten – Aktivitäten kranken oft jedoch an einem gemeinsamen Problem: Die Zielsetzung und Intention des Coachings ist unklar. Nicht selten ist Coaching sogar die falsche Leistung. Gerade bei Teams gilt es genau abzuwägen, ob Team Coaching oder Supervision für die individuelle Situation und die gesetzten Ziele besser geeignet ist. mehr
Homeoffice: 101 Tipps für Heimarbeiter
Die Arbeit im Homeoffice klingt für viele Arbeitnehmer nach Freiheit, Selbstbestimmung und Entspannung. Dieser Eindruck stimmt – zumindest teilweise. Freelancer, für die die Arbeit im Homeoffice oft eine Notwendigkeit und nicht unbedingt eine Entscheidung darstellt, kennen allerdings auch die Schattenseiten dieser Arbeitsform. Glücklicherweise lassen sich die meisten davon jedoch mit den passenden Strategien und einer gründlichen Vorbereitung ausgleichen und vermeiden. Damit Sie im Homeoffice wirklich produktiv arbeiten und die vorhandene Freiheit genießen können, haben wir heute 101 Tipps für die Heimarbeit zusammengestellt. mehr
Aufhebungsvertrag: So erhöhen Sie Ihre Abfindung
Kündigung! Allein dieses Wort treibt vielen Arbeitnehmern Schweißperlen auf die Stirn und setzt eine ganze Kaskade an Gedanken und Sorgen in Gang. Der Verlust des Einkommens spielt dabei zwar eine Rolle, doch viele fragen sich auch, wie sie eine Kündigung durch den Arbeitgeber im Lebenslauf präsentieren sollen und was das für ihre Jobchancen bedeutet. Da kommt das Angebot eines Aufhebungsvertrages oft gerade recht. Kein Wunder also, dass viele Arbeitnehmer die Gelegenheit direkt nutzen. Stopp! So verständlich Ihre Sorge auch sein mag, einen Aufhebungsvertrag sollten Sie nie sofort unterschreiben. Denn erstens gilt es, einige Punkte zu beachten und zweitens können Sie die Höhe Ihrer Abfindung spürbar beeinflussen.
Hochhaus: Hoch oben lebt es sich länger
Arbeiten Sie zufällig hoch oben in einem mehrstöckigen Bürohochhaus? Oder besser noch: Wohnen Sie privat hoch oben? Gut so! Ihre Lebenserwartung ist damit deutlich gestiegen. Denn die Bewohner der oberen Stockwerke eines Hauses leben im Schnitt länger als ihre Nachbarn im Parterre, ergab jetzt eine Studie der Universität Bern. Die Forscher vermuten allerdings weniger Höhenluft, dafür soziale Unterschiede als Grund für das unterschiedliche Sterberisiko… mehr
So ist’s Recht: Urteile aus dem Arbeitsrecht
Groll’s Arbeitsrechtskolumne
Peter Groll ist Fachanwalt für Arbeitsrecht in Frankfurt. Für die Karrierebibel analysiert und kommentiert er regelmäßig wichtige und aktuelle Urteile aus dem deutschen Arbeitsrecht. So bleiben Arbeitnehmer und Arbeitgeber, Fach- und Führungskräfte stets über ihre Rechte und rechtliche Fallstricke informiert. mehr
Videospiele gegen geistigen Verfall: Daddel dich fit!
Älterwerden benötigt eine Menge Kraft. Klar, das passiert zwar von ganz alleine, aber nicht immer hat das etwas mit Würde und Weisheit zu tun. Wenn der Körper noch fit ist, der Kopf aber nicht mehr, wird das Alter bald zur Last. Die Arbeit geht langsamer von der Hand, das Gedächtnis weist Lücken auf und Dinge müssen öfter wiederholt werden. Eine neue Studie will jetzt einen verlässlichen Weg gefunden haben, den geistigen Verfall zu verlangsamen: Viedospiele… mehr
Berufspendler: 50 Tipps und Tricks für den Arbeitsweg
Jeder zweite Deutsche Arbeitnehmer ist Berufspendler – und viele sind davon ganz und gar nicht begeistert. Rücken- und Kopfschmerzen, erhöhte Infektanfälligkeit, stundenlange Staus, nervende Mitreisende, Lärm, überheizte Wagons…. die Negativ-Liste des täglichen Pendelns ist lang. Warum tun sich das dennoch jeden Tag tausende Arbeitnehmer an? Bei den meisten lautet die pragmatische Antwort: Sie haben keine andere Wahl. Für eine gute Stelle oder gar den Traumjob nehmen viele Menschen – vor allem Familienväter und -mütter – einige Strapazen in Kauf. In Anlehnung an ein bekanntes Sprichwort heißt es daher heute bei uns: “Wer keine andere Wahl hat, macht eben das Beste aus der Situation.” Zum Beispiel mit unseren 50 Tipps für Berufspendler. mehr
Innere Kündigung: Erste Hilfe gegen den Jobfrust
“Der hat doch innerlich schon längst gekündigt.” – Solche und ähnliche Sätze waren und sind in den vergangenen Jahren in vielen Unternehmen und Teams zu hören. Seit der Begriff vor wenigen Jahren seinen Weg in die Massenmedien fand und in kürzester Zeit enorm gehyped wurde, geistert das Schreckgespenst der inneren Kündigung durch die Unternehmen. Wie bei fast jedem Hype steckt auch in diesem ein wahrer Kern, denn die innere Kündigung ist sehr real und in der Praxis immer wieder – vielleicht häufiger (?) – anzutreffen. Betroffene Arbeitnehmer stellen sich oft die Frage, ob sie selbst etwas gegen die Kündigung des psychologischen Vertrages mit ihrem Arbeitnehmer tun können. Unsere Antwort: Ja, mit unseren Erste Hilfe Tipps gegen den Jobfrust geht das. mehr
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Ganze 212 Tage. So viele Werktage verbringt der deutsche Arbeitnehmer durchschnittlich an seinem Arbeitsplatz. Und für rund 17 Millionen Menschen ist das: ein Büro. Mit dem Wort “Büro” assoziieren wir allesamt völlig unterschiedliche Erwartungen und Gefühle. Für die einen ist es der Ort, an dem sie zwischen Beruf und Berufung oszillieren, für andere ist es schlicht das unselige Gegengewicht, das ihre Lebenswaage und damit die gern zitierte Work-Life-Balance regelmäßig aus dem Lot wippt.
Apropos: Was machen Sie eigentlich den ganzen Tag im Job und Büroalltag? So acht bis neun Stunden täglich… mindestens? Unser Arbeitsplatz ist eben nicht nur ein enorm einnehmender Lebensraum – ganz oft ist er auch ein veritables Krisengebiet, das unser Verhalten, unsere Psyche und sogar die Gesundheit entscheidend beeinflussen kann. Büros gleichen einem kleinen Gemeinwesen mit eigener Kultur, eigenen, meist ungeschriebenen Regeln und Ritualen. Häufig lauern zahlreiche Fallgruben und Konfliktherde zwischen Konferenzraum und Korridor, zwischen Kaffeeküche und Kopierer. Die meisten Büroarbeiter verbringen mehr Zeit miteinander, reden mehr mit ihren Kollegen als mit ihrer Familie, kennen die Belegschaft besser als ihre Nachbarn und sind den Launen und Marotten der Mit-Arbeiter, ihrer Missgunst und ihren Intrigen ungeschützt ausgeliefert. Seinen Lebenspartner und seinen Beruf kann man sich schließlich aussuchen – die Kollegen nicht.
Sagen wir es, wie es ist: Das Büro ist ein Minenfeld. Nichts kann einem die Freude an der Arbeit mehr versauen als Kollegen mit dem Territorialverhalten eines Medici. Im sozialen Gehege Büro prallen regelmäßig die unterschiedlichsten Charaktere aufeinander. Und das Schlimme daran: Negative Emotionen sind hochgradig ansteckend. Wie bei einem Virus: Ist die kritische Masse an Griesgramen und Neurotikern im Betrieb erreicht, verschlechtert sich das Klima dramatisch.
Wie die diesen lebensgefährlichen Dschungel überleben, besser noch meistern, wie sie mit den zahlreichen Macken, Marotten und Psychoeffekten umgehen, die Ihnen im Job und Büro begegnen, verraten die folgenden Seiten. Wir zeigen Ihnen, wie Sie unbeschadet durch das soziale Dickicht und an den darin hausenden Raubtieren vorbeigelangen und die häufigsten Bürofallen und vor allem den Büroalltag meistern.





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