<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?> <rss version="2.0" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/" xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/" ><channel><title>karrierebibel.de &#187; Büroalltag &amp; Jobregeln</title> <atom:link href="http://karrierebibel.de/tipps/buero-beruf-job/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" /><link>http://karrierebibel.de</link> <description>Jeden Tag mehr Erfolg!</description> <lastBuildDate>Wed, 19 Jun 2013 10:27:09 +0000</lastBuildDate> <language>de-DE</language> <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod> <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency> <generator>http://wordpress.org/?v=3.5.1</generator> <item><title>Gesund im Büro: Ernährungstipps für die Mittagspause</title><link>http://karrierebibel.de/gesund-im-buro-ernahrungstipps-fur-die-mittagspause/</link> <comments>http://karrierebibel.de/gesund-im-buro-ernahrungstipps-fur-die-mittagspause/#comments</comments> <pubDate>Wed, 19 Jun 2013 09:50:02 +0000</pubDate> <dc:creator>Julia Molitor</dc:creator> <category><![CDATA[Büroalltag & Jobregeln]]></category> <category><![CDATA[Ernährungstipps für die Mittagspause]]></category> <category><![CDATA[Gesunde Ernährung im Büro]]></category> <category><![CDATA[gesundes Essen auf der Arbeit]]></category> <category><![CDATA[Rezepte fürs Büro]]></category> <category><![CDATA[Vesper-Boxen]]></category><guid isPermaLink="false">http://karrierebibel.de/?p=44252</guid> <description><![CDATA[Wer auf sich und seinen Körper achten will, sollte sich gesund ernähren. Gesunde Ernährung ist die halbe Miete. Mindestens. Nur ist das leichter gesagt als getan. In den paar Minuten Mittagspause und den gefühlten Sekunden zwischen dem morgendlichen Aufstehen und dem Weg zur Arbeit bleibt meistens nicht viel Zeit, um sich zu Dingen wie Essen [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2013/04/Kantine-Gespräch-Flirt.jpg"><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2013/04/Kantine-Gespräch-Flirt.jpg" alt="Kantine-Gespräch-Mittagspause" width="300" height="200" class="alignright size-full wp-image-43613" /></a>Wer auf sich und seinen Körper achten will, sollte sich gesund ernähren. <strong>Gesunde Ernährung</strong> ist die halbe Miete. Mindestens. Nur ist das leichter gesagt als getan. In den paar Minuten <strong>Mittagspause</strong> und den gefühlten Sekunden zwischen dem morgendlichen Aufstehen und dem Weg zur Arbeit bleibt meistens nicht viel Zeit, um sich zu Dingen wie Essen kluge Gedanken zu machen. Dabei, das sage ich aus Erfahrung, fühlt es sich fast wie ein neues Leben an, wenn man seine Ernährung konsequent auf gesund umstellt: Man ist wacher, hat mehr Energie, fühlt sich fitter. Auch manche Magenprobleme wie Sodbrennen oder Krämpfe bleiben aus&#8230; <span id="more-44252"></span></p><p>Bei gesunder Ernährung geht es allerdings nicht darum, komplett auf Fett oder Zucker zu verzichten. Essen soll ja immer noch ein Genuss bleiben, und da ist auch ein Stück Schokolade oder nach einem langen Arbeitstag ab und an eine Tiefkühlpizza völlig in Ordnung &#8211; wenn Sie sich ansonsten ausgewogen ernähren.</p><p>Ernährung fängt schließlich nicht erst dann an, wenn Sie morgens vor dem Kühlschrank stehen und sich fragen, was Sie essen sollen. Es beginnt schon beim Einkaufen!</p><p>Dabei höre ich immer wieder das Argument, dass gesundes Essen teuer sei. Stimmt aber nicht &#8211; wenn Sie die folgenden einfachen Tipps beherzigen:</p><ul><li><strong>Kaufen Sie saisonales Obst und Gemüse. <a href="http://www.regional-saisonal.de/saisonkalender" rel="nofollow" target="_blank">Auf diesem Saisonkalender</a> können Sie ganz einfach nachschauen, welche Produkte gerade aktuell sind.</li><li>Vor allem bei den türkischen Gemüsehändlern sind frisches Obst und Gemüse um einiges günstiger. Obendrein ist die Auswahl meist größer und einen Hauch exotischer als in den Supermärkten.</strong></li></ul><p>Nun sollte man abends aber nichts Schweres mehr essen und seine warmen Mahlzeiten lieber am Mittag zu sich nehmen. Für viele Berufstätige ist das aber oft nicht machbar. Machen Sie sich daher keinen Kopf: Mittags Obst und abends Gemüse und leichtes Fleisch oder Fisch sind auch okay. Wichtig ist allein, dass Sie Ihre Mittagspause dazu nutzen, wofür sie gedacht ist: zur Nahrungsaufnahme. Ihr Körper braucht diese Energie.</p><p>Wenn Sie auf der Arbeit keine Küche oder eine Kantine zur Verfügung haben, sind Vesper-Boxen übrigens eine gute Alternative&#8230;</p><h2>Mahlzeit-Alternative: Vesper-Boxen</h2><p>Das Wort <em>Vesper</em> kommt aus dem Schwäbischen und bedeutet so viel wie &#8220;Mahlzeit&#8221; oder &#8220;Frühstück&#8221;. Meist ist dann aber die Rede von kleinen Dosen, in denen sich eine Mahlzeit befindet. Besonders praktisch: Die Dosen lassen sich in unterschiedlich große Fächer aufteilen, sodass man die ausgewogene Ernährung quasi sehen kann.</p><p>Mittlerweile hat sich das Ganze schon zu einem Trend entwickelt &#8211; die Mahlzeit-Methode ist ja auch praktisch und einfach. <a href="http://fuckyeahvesperbox.tumblr.com" target="_blank">Auf diesem Tumblr-Blog</a> finden Sie gleich noch zahlreiche Anregungen, wie Sie Ihre Vesper-Box befüllen können. Am einfachsten ist es, wenn Sie Ihre Box schon am Abend befüllen. Da sind die meisten sowieso mit Kochen und Schnibbeln beschäftigt.</p><p>Und wer Glück hat und auf der Arbeit eine kleine Küche benutzen kann, für den haben wir hier noch zwei Rezepte, die garantiert nicht länger als fünf Minuten dauern:</p><h2>Rezept-Tipp: Auberginen-Salat</h2><p><a href="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2013/06/Auberginen-Salat.jpg"><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2013/06/Auberginen-Salat.jpg" alt="Auberginen-Salat" width="300" height="200" class="alignright size-full wp-image-44258" /></a>Auberginen und Kirschtomaten kurz anbraten. Am besten nur mit ganz wenig Öl, da die Aubergine bereits einen hohen Ölanteil besitzt. Auf einem großen Teller werden Rucola- und Eisbergsalat geschichtet. Danach das angebratene Gemüse auf den Teller geben, ein paar Nüsse und etwas Käse darüber streuen, mit Olivenöl und Balsamico-Essig würzen &#8211; fertig. Der Salat ist unerwartet sättigend und die Nüsse sind dank ihres hohen Vitamin B Anteils gut für die Konzentration.</p><h2>Rezept-Tipp: Pasta mit Krabben und Tomaten</h2><p>Nudeln können Sie sehr gut vom Vortag mit ins Büro nehmen. Die Sauce dazu geht schnell. Krabben (oder als Alternative Lachs) und Tomaten in der Pfanne anbraten. Mit passierten Tomaten übergießen und kurz aufkochen lassen. Einen Schuss Sahne dazu geben, würzen und fertig. Besonders lecker schmeckt es, wenn Sie einen Topf mit frischem Basilikum in der Büro-Küche aufbewahren. Der hält sich sehr lang und sieht obendrein auch noch schön aus.</p><div class="textboxright1" style="width:94%"><H3>Alternative: gemeinsam kochen</h3><p>Machen Sie sich bewusst: Sie sind nicht allein mit Ihrem Problem &#8211; Ihren Kollegen geht es vermutlich mittags nicht anders. Warum sich also nicht zusammentun? Wenn Ihre Kollegen einverstanden sind, können Sie einen Speisenplan aufstellen: Jeden Tag bringt ein anderer Kollege etwas selbst Gekochtes mit. So ist der Arbeitsaufwand für den Einzelnen gering und Sie und Ihre Kollegen haben jeden Tag etwas Frisches zum Essen.</p></div><p><a href="http://karrierebibel.de/?flattrss_redirect&amp;id=44252&amp;md5=4f1f10ab715ae1af5e4e31bce3e75ac9" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://karrierebibel.de/wordpress/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://karrierebibel.de/gesund-im-buro-ernahrungstipps-fur-die-mittagspause/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>3</slash:comments> <atom:link rel="payment" title="Flattr this!" href="https://flattr.com/submit/auto?user_id=18094&amp;popout=1&amp;url=http%3A%2F%2Fkarrierebibel.de%2Fgesund-im-buro-ernahrungstipps-fur-die-mittagspause%2F&amp;language=de_DE&amp;category=text&amp;title=Gesund+im+B%C3%BCro%3A+Ern%C3%A4hrungstipps+f%C3%BCr+die+Mittagspause&amp;description=Wer+auf+sich+und+seinen+K%C3%B6rper+achten+will%2C+sollte+sich+gesund+ern%C3%A4hren.+Gesunde+Ern%C3%A4hrung+ist+die+halbe+Miete.+Mindestens.+Nur+ist+das+leichter+gesagt+als+getan.+In+den+paar+Minuten...&amp;tags=Ern%C3%A4hrungstipps+f%C3%BCr+die+Mittagspause%2CGesunde+Ern%C3%A4hrung+im+B%C3%BCro%2Cgesundes+Essen+auf+der+Arbeit%2CRezepte+f%C3%BCrs+B%C3%BCro%2CVesper-Boxen%2Cblog" type="text/html" /> </item> <item><title>So ist&#8217;s Recht: Urteile aus dem Arbeitsrecht</title><link>http://karrierebibel.de/so-ists-recht-urteile-aus-dem-arbeitsrecht-71/</link> <comments>http://karrierebibel.de/so-ists-recht-urteile-aus-dem-arbeitsrecht-71/#comments</comments> <pubDate>Wed, 19 Jun 2013 08:35:27 +0000</pubDate> <dc:creator>Jochen Mai</dc:creator> <category><![CDATA[Büroalltag & Jobregeln]]></category> <category><![CDATA[Arbeitsrecht Urteile]]></category> <category><![CDATA[Bestechlichkeit]]></category> <category><![CDATA[fristlose Kündigung]]></category> <category><![CDATA[Peter Groll]]></category> <category><![CDATA[Stromdiebstahl]]></category> <category><![CDATA[Stromklau im Job]]></category><guid isPermaLink="false">http://karrierebibel.de/?p=44267</guid> <description><![CDATA[Groll&#8217;s Arbeitsrechtskolumne Peter Groll ist Fachanwalt für Arbeitsrecht in Frankfurt. Für die Karrierebibel analysiert und kommentiert er regelmäßig wichtige und aktuelle Urteile aus dem deutschen Arbeitsrecht. So bleiben Arbeitnehmer und Arbeitgeber, Fach- und Führungskräfte stets über ihre Rechte und rechtliche Fallstricke informiert. Stromdiebstahl ist kein Kündigungsgrund Az.: 3 Sa 408/11 Der Arbeitnehmer hatte den Akku [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<h5>Groll&#8217;s Arbeitsrechtskolumne</h5><p><a href="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2012/01/ArbeitsrechtUrteilGericht.jpg"><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2012/01/ArbeitsrechtUrteilGericht.jpg" alt="" title="ArbeitsrechtUrteilGericht" width="300" class="alignright size-full wp-image-38591" /></a><strong>Peter Groll ist <a href="http://www.kanzleigroll.de/" target="_blank">Fachanwalt für Arbeitsrecht</a> in Frankfurt. Für die Karrierebibel analysiert und kommentiert er regelmäßig wichtige und aktuelle Urteile aus dem deutschen Arbeitsrecht. So bleiben Arbeitnehmer und Arbeitgeber, Fach- und Führungskräfte stets über ihre Rechte und rechtliche Fallstricke informiert.</strong> <span id="more-44267"></span></p><h2>Stromdiebstahl ist kein Kündigungsgrund</h2><p><strong>Az.: 3 Sa 408/11</strong> Der Arbeitnehmer hatte den Akku seines privaten Rasierapparats im Betrieb aufgeladen. Klarer Fall von Stromdiebstahl, dachte der Chef. Folge: Kündigung. Das Landesarbeitsgericht Köln beurteilte das anders: Der Arbeitgeber hatte die Kündigung darauf gestützt, dass der Arbeitnehmer ihm Strom zu rein privaten Zwecken entzogen hatte. Das reichte den Richtern aber nicht für die Kündigung, ebenso wenig (aber schon kritischer), dass der Angestellte seinen Arbeitsplatz eine Stunde zu früh verlassen hatte. Allerdings konnte der Arbeitgeber diesbezüglich keinerlei betriebliche Störungen vortragen, sodass eine Abmahnung ausreichend gewesen wäre.</p><h2>Verdacht der Bestechlichkeit rechtfertigt fristlose Kündigung</h2><p><strong>Az.: 10 Sa 456/10</strong> Schon der dringende Verdacht der Bestechlichkeit rechtfertigt die außerordentliche Kündigung seitens des Arbeitgebers. Dieses Urteil des LAG Rheinland-Pfalz erhielt der Kläger, der zuvor für ein Automobilunternehmen tätig war. Als Betriebsprüfer hatte er die Vertragshändler des Herstellers aufzusuchen und die Einhaltung der mit diesen vereinbarten Bestimmungen zu überprüfen. Einem Händler soll er angeboten haben, gegen ein Schweigegeld in Höhe von 15.000 Euro den Prüfbericht zu fälschen. Der Händler ging auf dieses Angebot jedoch nicht ein, sondern berichtete dies dem Arbeitgeber. Folge: fristlose Kündigung, obwohl der Prüfer die Vorwürfe abstritt. Das Landesarbeitsgericht hat die Wirksamkeit der Kündigung dennoch bestätigt: Bestechliche Mitarbeiter handelten stets den Interessen ihrer Arbeitgeber zuwider. Der Vorwurf der Bestechlichkeit wiege so schwer, dass nicht erst die nachgewiesene Tat, sondern bereits der dringende Verdacht die außerordentliche Kündigung rechtfertige.</p><h2>Cleverer Banker bei &#8220;Deutschlands dümmster Bank&#8221;</h2><p><strong>Az.: 10 AZR 325/12</strong> Eine Boulevardzeitung titelte „Deutschlands dümmste Bank“, nachdem die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KFW) rund 320 Millionen Euro an Lehman Brothers überwiesen hatte &#8211; obwohl zum Zeitpunkt der Überweisung die Insolvenz von Lehman bereits bekannt war und die Gegenleistung ausblieb. Zwei verantwortlich gemachte Vorstandsmitglieder erhielten die fristlose Kündigung. Der Klage von einem der beiden Betroffenen gegen seine Kündigung hat das LG Frankfurt/Main jetzt stattgegeben: Bis zum Vertragsablauf im Mai 2010 muss die KFW ihm monatlich 27.438,14 Euro Gehalt zahlen; rückwirkend für die Zeit seit September 2009 weitere 332.966,98 Euro. Hinzu kommt eine Bonuszahlung von 140.930 Euro. Er hatte geltend gemacht, dass ihm ein Fehlverhalten nicht zur Last falle. Er habe erst gegen 9 Uhr von der Lehman-Pleite erfahren, als die Überweisung (8:37 Uhr) bereits unwiderruflich getätigt gewesen sei. Ein anderes Vorstandsmitglied sei zwar bereits um 8 Uhr informiert gewesen, hätte diese Information aber nicht an ihn weitergegeben. Die KFW hatte übrigens von Lehman im Insolvenzverfahren 200 Millionen Euro zurück erhalten. Bleibt dennoch ein Minus von über 120 Millionen Euro.</p><p><a href="http://karrierebibel.de/?flattrss_redirect&amp;id=44267&amp;md5=8993fa266adc14ccb9f9720f67f6dbb9" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://karrierebibel.de/wordpress/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://karrierebibel.de/so-ists-recht-urteile-aus-dem-arbeitsrecht-71/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> <atom:link rel="payment" title="Flattr this!" href="https://flattr.com/submit/auto?user_id=18094&amp;popout=1&amp;url=http%3A%2F%2Fkarrierebibel.de%2Fso-ists-recht-urteile-aus-dem-arbeitsrecht-71%2F&amp;language=de_DE&amp;category=text&amp;title=So+ist%26%238217%3Bs+Recht%3A+Urteile+aus+dem+Arbeitsrecht&amp;description=Groll%26%238217%3Bs+Arbeitsrechtskolumne+Peter+Groll+ist+Fachanwalt+f%C3%BCr+Arbeitsrecht+in+Frankfurt.+F%C3%BCr+die+Karrierebibel+analysiert+und+kommentiert+er+regelm%C3%A4%C3%9Fig+wichtige+und+aktuelle+Urteile+aus+dem+deutschen+Arbeitsrecht.+So+bleiben+Arbeitnehmer+und...&amp;tags=Arbeitsrecht+Urteile%2CBestechlichkeit%2Cfristlose+K%C3%BCndigung%2CPeter+Groll%2CStromdiebstahl%2CStromklau+im+Job%2Cblog" type="text/html" /> </item> <item><title>Arbeitsrecht Urlaub: So wird der Urlaubsanspruch nicht zum Streitfall</title><link>http://karrierebibel.de/arbeitsrecht-urlaub-so-wird-der-urlaubsanspruch-nicht-zum-streitfall/</link> <comments>http://karrierebibel.de/arbeitsrecht-urlaub-so-wird-der-urlaubsanspruch-nicht-zum-streitfall/#comments</comments> <pubDate>Tue, 18 Jun 2013 14:00:00 +0000</pubDate> <dc:creator>Jochen Mai</dc:creator> <category><![CDATA[Büroalltag & Jobregeln]]></category> <category><![CDATA[Arbeitsrecht Urlaub]]></category> <category><![CDATA[im Urlaub krank]]></category> <category><![CDATA[Selbstbeurlaubung]]></category> <category><![CDATA[Streifall Urlaub]]></category> <category><![CDATA[Urlaubsanspruch]]></category><guid isPermaLink="false">http://karrierebibel.de/?p=44250</guid> <description><![CDATA[Die erste Jahreshälfte neigt sich dem Ende zu und es stehen die Sommerferien an &#8211; und mit ihnen die Urlaubssaison. Im Berufsleben muss der beantragt und genehmigt werden. Es gibt schließlich so etwas wie einen Urlaubsanspruch. Damit der aber nicht zum Streitfall wird und auch sonst beim Urlaub arbeitsrechtlich nichts schief geht, haben wir Peter [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2009/06/StrandtuchBadehandtuchFrau.jpeg"><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2009/06/StrandtuchBadehandtuchFrau.jpeg" alt="StrandtuchBadehandtuchFrau" width="300" class="alignright size-full wp-image-40803" /></a>Die erste Jahreshälfte neigt sich dem Ende zu und es stehen die <strong>Sommerferien</strong> an &#8211; und mit ihnen die Urlaubssaison. Im Berufsleben muss der beantragt und genehmigt werden. Es gibt schließlich so etwas wie einen <strong>Urlaubsanspruch</strong>. Damit der aber nicht zum Streitfall wird und auch sonst beim Urlaub arbeitsrechtlich nichts schief geht, haben wir <strong>Peter Groll</strong>, <a href="http://www.kanzleigroll.de/" target="_blank">Fachanwalt für Arbeitsrecht aus Frankfurt</a> und <a href="http://karrierebibel.de/dossier/peter-groll/" target="_blank">regelmäßiger Kolumnist der Karrierebibel</a>, die wichtigsten Fragen zum Thema <strong>Arbeitsrecht &#038; Urlaub</strong> gestellt. Hier seine Antworten&#8230;</strong> <span id="more-44250"></span></p><h2>Wer hat alles Urlaubsanspruch?</h2><blockquote><p>Arbeitnehmer haben einen gesetzlichen Anspruch auf bezahlten Urlaub. Zu den Arbeitnehmern gehören auch Auszubildende. Der Urlaubsanspruch ist im Bundesurlaubsgesetz geregelt. Möglicherweise finden sich im Arbeitsvertrag, einem anwendbaren Tarifvertrag oder auch in einer Betriebsvereinbarung weitere Regelungen zum Thema Urlaub.</p></blockquote><h2>Wie lang ist der gesetzliche Mindesturlaub?</h2><blockquote><p>Die gesetzliche Mindestdauer des Urlaubs beträgt bei einer 5-Tage-Woche 20 Werktage und bei einer 6-Tage-Woche 24 Werktage, sie entspricht damit immer umgerechnet einem Urlaub von vier Wochen im Jahr. Wer nur vier Tage in der Woche arbeitet, hat einen Anspruch auf 16 Arbeitstage Urlaub, bei einer 3-Tage-Woche zwölf Urlaubstage und so weiter. Arbeitsverträge und Tarifverträge sehen regelmäßig einen höheren Urlaubsanspruch vor. Schwerbehinderte können für jedes Jahr fünf Tage zusätzlichen Sonderurlaub beanspruchen.</p></blockquote><h2>Ab wann besteht der Urlaubsanspruch?</h2><blockquote><p>Der volle Urlaubsanspruch besteht bei einem neuen Arbeitgeber erst nach einer Wartezeit von sechs Monaten. Vor Ablauf der Wartezeit kann man pro vollen Monat des Bestehens des Arbeitsverhältnisses ein Zwölftel des Jahresurlaubs beanspruchen. Nach vier Monaten können damit zum Beispiel 4/12 des gesetzlichen Urlaubsanspruchs von 20 Urlaubstagen und damit 6,66 Urlaubstage genommen werden. Bruchteile von Urlaubstagen, die mindestens einen halben Tag ergeben, sind auf volle Urlaubstage aufzurunden. Im obigen Beispiel also 7 Tage.</p></blockquote><h2>Wie viel Urlaub steht mir zu, wenn ich nur noch bis zum 30. Juni beschäftigt bin?</h2><blockquote><p>Wer in der ersten Jahreshälfte ausscheidet, hat immer nur einen anteiligen Urlaubsanspruch im Umfang von einem Zwölftel des Jahresurlaubs für jeden vollen Beschäftigungsmonat. Bei fünf Arbeitstagen pro Woche also 6/12 seines Jahresurlaubs von 20 Tagen, das heißt bei sechs Monaten (1,66 x 6 =) 9,99 beziehungsweise gerundet zehn Urlaubstage. Scheidet man in der zweiten Jahreshälfte aus, kann der ganze Urlaub genommen werden. Der alte Arbeitgeber erteilt eine Urlaubsbescheinigung, sodass der neue Arbeitgeber keinen Urlaub mehr gewähren muss.</p></blockquote><h2>Wer bestimmt, wann ich Urlaub habe?</h2><blockquote><p>Der Arbeitgeber entscheidet über die Lage des Urlaubs, wobei Urlaubswünsche des Arbeitnehmers zu berücksichtigen sind. Wenn dringende betriebliche Belange oder die Urlaubswünsche anderer, sozial schutzwürdigerer Arbeitnehmer entgegenstehen, kann sich der Arbeitgeber dem zeitlichen Wunsch des Arbeitnehmers ausnahmsweise verweigern. In Betrieben mit einem Betriebsrat werden regelmäßig Grundsätze zur Urlaubserteilung aufgestellt, manchmal sogar feste Urlaubspläne.</p></blockquote><h2>Muss ich mir den Urlaub genehmigen lassen?</h2><blockquote><p>Ja, unbedingt. Ausschließlich der Arbeitgeber kann Urlaub genehmigen. Die mit dem Arbeitgeber nicht abgesprochene Selbstbeurlaubung stellt einen Grund für eine verhaltensbedingte Kündigung dar, die je nach Lage des Falles auch als fristlose Kündigung ausgesprochen werden kann.</p></blockquote><h2>Was kann ich machen, wenn mir der Chef meinen Wunschtermin verweigert?</h2><blockquote><p>Dann gilt es schnell zu handeln. Wenn bereits Urlaub geplant wurde und dieser demnächst angetreten werden soll, kann man den Urlaub mittels einer einstweiligen Verfügung beim Arbeitsgericht beantragen, mit der der Arbeitsgeber zur Urlaubsgewährung verpflichtet wird. Ein solches Eilverfahren kann innerhalb weniger Tage durchgeführt werden, belastet aber natürlich das Verhältnis zum Arbeitgeber. Das muss einem klar sein.</p></blockquote><h2>Kann mich der Chef im Urlaub zurückrufen und muss ich erreichbar sein?</h2><blockquote><p><a href="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2009/06/CocktailStrandBikini.jpg"><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2009/06/CocktailStrandBikini.jpg" alt="CocktailStrandBikini" width="300" class="alignright size-full wp-image-38536" /></a>Nein, in der Regel nicht. Ein Widerruf der Urlaubsgewährung ist nur in extremen Ausnahmefällen möglich, die in der Praxis kaum zu finden sind. Weder „zwingende Notwendigkeiten“ noch Not- und Erhaltungsarbeiten im Betrieb gestatten es dem Arbeitgeber durch einseitige Erklärung die Arbeitspflicht wiederherzustellen. Der Arbeitnehmer ist deshalb auch nicht verpflichtet, seine Urlaubsanschrift zu hinterlassen oder telefonisch erreichbar zu sein. Soweit Arbeitnehmer in der betrieblichen Praxis einem sogenannten Rückruf folgen, erreichbar sind oder den Urlaub unterbrechen, geschieht das freiwillig im Einvernehmen mit dem Arbeitgeber.</p></blockquote><h2>Was tun, wenn mein Arbeitgeber meinen gewährten Urlaub dennoch widerruft?</h2><blockquote><p>Das kommt darauf an. Es gilt: Der einmal gewährte Urlaub steht dem Arbeitnehmer rechtlich zu. Aber: Wird vor Urlaubsantritt der Urlaub widerrufen, darf man diesen erst einmal nicht antreten. Auch in einem solchen Fall muss mit Hilfe des Arbeitsgerichts die Entscheidung des Arbeitgebers korrigiert werden. Wer sich selbst beurlaubt, riskiert schwerwiegende rechtliche Konsequenzen bis hin zur fristlosen Kündigung. Wird der gewährte Urlaub hingegen erst nach Urlaubsantritt widerrufen, so besteht kein Handlungsdruck. Eine solche Erklärung führt nicht dazu, dass der Arbeitnehmer den Urlaub abbrechen oder rechtliche Schritte ergreifen müsste.</p></blockquote><h2>Ich habe meinen Jahresurlaub nicht verbraucht, was kann ich tun?</h2><blockquote><p>Vielen Arbeitnehmern ist es gleichgültig, ob sie ihren Urlaub im laufenden Kalenderjahr nehmen oder erst innerhalb der ersten drei Monate des folgenden Jahres (oder vielleicht sogar noch später). So etwas kann gut gehen, wenn man sich darüber mit dem Arbeitgeber einig ist. Rechtlich gesehen ist es ziemlich riskant: Der Urlaubsanspruch geht nämlich im Allgemeinen unwiederbringlich unter, wenn man ihn nicht im laufenden Kalenderjahr (bis zum 31. Dezember) in Anspruch nimmt. Die Übertragung des Urlaubs auf die ersten drei Monate des Folgejahres ist eine Ausnahme, die nur unter engen gesetzlichen Voraussetzungen möglich ist. Hier müssen dringende betriebliche oder in der Person des Arbeitnehmers liegende Gründe (zum Beispiel eine Erkrankung) für eine Übertragung des Urlaubs vorliegen. Der Urlaub ist dann bis spätestens bis zum 31. März des Folgejahres nehmen, da er sonst endgültig verfällt. Eine Ausnahme von diesen Regeln kann sich aber aus einer betrieblichen Übung ergeben, falls der Arbeitgeber seit Jahr und Tag bei allen Arbeitnehmern ohne Ausnahme mit der Übertragung des Urlaubs auf das Folgejahr einverstanden ist. Klingt kompliziert, ist es leider auch.</p></blockquote><h2>Was muss ich tun, wenn ich während des Urlaubs krank werde?</h2><blockquote><p>Krankheit sticht Urlaub, lautet eine Faustregel &#8211; weil man dann eben keine Urlaubsfreude und Erholung mehr hat. Der Urlaubszweck ist damit nicht mehr gegeben. Wer ein ärztliches Attest vorlegen kann, der behält für die Dauer der attestierten Arbeitsunfähigkeit seinen Urlaubsanspruch zurück: 10 Tage genehmigter Urlaub, 5 Tage davon krank, macht 5 Tage Urlaub, die später „erneut“ beantragt werden können.</p></blockquote><h2>Verlängert sich bei Erkrankung der Urlaub automatisch um die Krankheitstage?</h2><blockquote><p>Nein. Automatisch wird nur der Urlaubsanspruch um die Krankheitstage verlängert, nicht aber der bereits angetretene und genehmigte Urlaub. Man kann also die Anzahl der Krankheitstage nicht einfach hinten dranhängen. Das wäre wieder eine Selbstbeurlaubung, die zur Kündigung führen kann.</p></blockquote><h2>Was passiert, wenn man im Urlaub und im Ausland krank wird?</h2><blockquote><p>Erst einmal ärgern, dann um einen Arzt kümmern und den Arbeitgeber dabei nicht vergessen. Wenn man sich während der Erkrankung im Ausland aufhält, ist man dazu verpflichtet, dem Arbeitgeber die Arbeitsunfähigkeit, ihre voraussichtliche Dauer und die Adresse am Aufenthaltsort in der schnellstmöglichen Art der Übermittlung mitzuteilen. Gesetzlich Krankenversicherte müssen darüber hinaus auch der Krankenkasse ihre Arbeitsunfähigkeit und deren voraussichtliche Dauer anzeigen.</p></blockquote><p><a href="http://karrierebibel.de/?flattrss_redirect&amp;id=44250&amp;md5=2fc33ab482be9e49fbf2fbb6b5f3ff72" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://karrierebibel.de/wordpress/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://karrierebibel.de/arbeitsrecht-urlaub-so-wird-der-urlaubsanspruch-nicht-zum-streitfall/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>2</slash:comments> <atom:link rel="payment" title="Flattr this!" href="https://flattr.com/submit/auto?user_id=18094&amp;popout=1&amp;url=http%3A%2F%2Fkarrierebibel.de%2Farbeitsrecht-urlaub-so-wird-der-urlaubsanspruch-nicht-zum-streitfall%2F&amp;language=de_DE&amp;category=text&amp;title=Arbeitsrecht+Urlaub%3A+So+wird+der+Urlaubsanspruch+nicht+zum+Streitfall&amp;description=Die+erste+Jahresh%C3%A4lfte+neigt+sich+dem+Ende+zu+und+es+stehen+die+Sommerferien+an+%26%238211%3B+und+mit+ihnen+die+Urlaubssaison.+Im+Berufsleben+muss+der+beantragt+und+genehmigt+werden.+Es+gibt...&amp;tags=Arbeitsrecht+Urlaub%2Cim+Urlaub+krank%2CSelbstbeurlaubung%2CStreifall+Urlaub%2CUrlaubsanspruch%2Cblog" type="text/html" /> </item> <item><title>Rückenschmerzen ade: Fitnesstipps fürs Büro</title><link>http://karrierebibel.de/ruckenschmerzen-ade-fitnesstipps-furs-buro/</link> <comments>http://karrierebibel.de/ruckenschmerzen-ade-fitnesstipps-furs-buro/#comments</comments> <pubDate>Tue, 18 Jun 2013 11:00:51 +0000</pubDate> <dc:creator>Julia Molitor</dc:creator> <category><![CDATA[Büroalltag & Jobregeln]]></category> <category><![CDATA[Bewegung im Job]]></category> <category><![CDATA[Bürofitness]]></category> <category><![CDATA[Fitness im Büro]]></category> <category><![CDATA[Ropetraining]]></category> <category><![CDATA[Rückenschmerzen]]></category> <category><![CDATA[Rückenschule]]></category> <category><![CDATA[Sport während der Arbeit]]></category><guid isPermaLink="false">http://karrierebibel.de/?p=44225</guid> <description><![CDATA[Viele Jobs werden sitzend ausgeführt. Kein Wunder also, dass sich Rückenleiden zu einer Volkskrankheit entwickelt haben. Dabei ist es so einfach, sich auch während der Arbeit ein wenig mehr zu bewegen. Die meisten wissen das auch. Jedoch scheitert es &#8211; wie immer &#8211; an der Umsetzung und am verhassten inneren Schweinehund. Der Grund: Dinge, die [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2013/06/Fitness-im-Büro.jpg"><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2013/06/Fitness-im-Büro.jpg" alt="Fitness-im-Büro" width="300" height="200" class="alignright size-full wp-image-44242" /></a>Viele Jobs werden <a href="http://karrierebibel.de/sitzt-du-noch-oder-flazt-du-schon-wie-moderne-technik-unsere-sitzhaltung-verandert-studie/" target="_blank">sitzend</a> ausgeführt. Kein Wunder also, dass sich <a href="http://karrierebibel.de/gesundheitsrisiko-buro-jeden-zehnten-macht-der-job-krank/" target="_blank">Rückenleiden zu einer Volkskrankheit entwickelt haben</a>. Dabei ist es so einfach, sich auch während der Arbeit ein wenig mehr zu bewegen. Die meisten wissen das auch. Jedoch scheitert es &#8211; wie immer &#8211; an der Umsetzung und am verhassten inneren Schweinehund. Der Grund: Dinge, die mühsam sind, fallen uns schwer, weil wir sie als lästige Pflicht betrachten. Sie könnten Sie aber auch als Investition in sich selbst sehen&#8230; <span id="more-44225"></span></p><h2>Kleine Rückenschule</h2><p><a href="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2013/06/Rückenschmerzen.jpg"><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2013/06/Rückenschmerzen.jpg" alt="Rückenschmerzen" width="300" height="233" class="alignright size-full wp-image-44243" /></a>Rund zwei Drittel der Arbeitnehmer klagen heute schon über (gelegentliche) Rückenschmerzen. Häufige Ursachen sind Stress, psychische Leiden, aber eben auch zu wenig Bewegung im Büro. Dabei sind Schmerzen nicht nur unangenehm, sie stören auch die Konzentration und hindern im schlimmsten Fall daran, die Arbeit vernünftig auszuüben.</p><p>Besonders in Berufen, in denen man viel am Schreibtisch sitzt, ist die Gefahr, an chronischem Rückenleiden zu erkranken, sehr hoch. Eine gesunde, starke Rumpfmuskaltur ist die beste Vorraussetzung, sich gegen solche Schmerzen zu schützen. Aber auch ein paar Entspannungsübungen für zwischendurch können Wunder wirken.</p><p>Wir möchten uns in dieser Woche daher intensiver mit dem Thema &#8220;<a href="http://karrierebibel.de/herzschmerz-%E2%80%93-die-top15-der-berufskrankheiten/" target="_blank">Gesundheit im Arbeitsalltag</a>&#8221; beschäftigen. Im Grunde ist es, wie mit vielen Dingen im Leben: Wir kennen die Lösung zwar schon, sind aber zu bequem, etwas zu ändern.</p><p>In den meisten Fällen liegt es daran, dass konkrete Tipps zur Umsetzung fehlen (diese möchten wir Ihnen diese Woche mit auf den Weg geben) und daran, den inneren Schweinehund zu überlisten (das müssen Sie leider noch selber machen). Zuerst aber unser Part &#8211; in Form von ein paar <strong>Rückenübungen</strong>, die Sie täglich und leicht in Ihren Arbeitsalltag integrieren können:</p><ul><li><strong>Zum Aufwärmen</strong> lockern Sie die Wirbelsäule. Stellen Sie sich gerade hin, bewegen Sie Ihren Kopf langsam in Richtung Ihrer Füße. Dabei ist es wichtig, dass jeder Wirbel einzeln abgerollt wird. Verharren Sie kurz in der Endposition und richten Sie sich dann langsam wieder auf</li><li><strong>Trainieren der oberen Rückenmuskel:</strong> Stellen Sie sich mit etwas Abstand vor eine Wand und lassen Sie sich mit ausgestreckten Armen nach vorne fallen. Die Füße sollten dabei immer in Kontakt mit dem Boden bleiben. Bei dieser Übung ist es wichtig, dass Sie Ihre Bauchmuskeln anspannen, damit Sie nicht ins Hohlkreuz fallen. Jetzt drücken Sie sich langsam von der Wand weg und bewegen sich wieder zu ihr hin. Die Übung sollte langsam ausgeführt werden, und die einzelnen Positionen sollten für einige Sekunden gehalten werden.</li><li><strong>Übung für die unteren Rückenmuskel:</strong> Legen Sie sich mit angewinkelten Beinen auf den Rücken (am Besten ist es, wenn Sie hier eine kleine Matte zur Verfügung haben). Der Abstand der Füße zueinander ist schulterbreit. Spannen Sie Bauch-und Pomusklen an und bewegen Sie das Becken langsam Richtung Decke. Bei der Abwärtsbewegung halten Sie die Position kurz und bewegen den Po nicht ganz zurück auf den Boden.</li><li><strong>Zur Entspannung</strong> des gesamten Oberkörpers setzen Sie sich aufrecht auf einen Stuhl. Legen Sie Ihre linke Handfläche auf den rechten Oberschenkel. Den rechten Arm nehmen Sie hinter die Rückenlehne. Richten Sie sich auf und bewegen Sie den Oberkörper langsam in Richtung Ihres rechten Arms. Die Muskeln sollten sich dabei entspannen und nicht schmerzen. Die Übung ein paar Mal wiederholen und danach auf der anderen Seite ausüben.</li></ul><h2>Fitnesstipps fürs Büro</h2><p><a href="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2013/04/Ambitioniert.jpg"><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2013/04/Ambitioniert.jpg" alt="Ambitioniert" width="300" height="200" class="alignright size-full wp-image-43819" /></a>Darüber hinaus gibt es noch weitere Abläufe und Routinen, die Sie in Ihren Alltag integrieren oder darin verändern können, um fitter zu werden. Den bekanntesten Tipp dazu kennt jeder: Nehmen Sie häufiger die Treppe, statt des Aufzugs!</p><p>Darüber hinaus könnten Sie noch ein paar Schritte weiter gehen und Folgende <a href="http://karrierebibel.de/1-2-3-10-minuten-workout-fuer-jeden-tag/" target="_blank">Workout-Übungen</a> absolvieren:</p><ul><li><strong>In Bewegung bleiben.</strong> Statt Ihre Kollegen anzurufen oder anzumailen, gehen Sie die paar Schritte doch einfach mal rüber. Das ist erstens besser für die Kommunikation und hält zweitens den Kreislauf in Schwung.</li><li><strong>Aufstehen (1).</strong> Wenn Sie ein längeres Telefonat führen, stehen Sie dazu auf. Das ist nicht nur besser für die Stimme, Sie können so auch eine kleine Übung machen: Heben Sie in kurzen Abständen Ihre Fersen vom Boden. Das geht in die Waden und ist ziemlich anstrengend, aber gesund.</li><li><strong>Aufstehen (2).</strong> Noch besser: Falls Sie einen höhenverstellbaren Schreibtisch besitzen, nutzen Sie ihn! Die Arbeitsposition zwischendurch immer wieder zu ändern, trainiert die Muskulatur. Und ab und an im Stehen zu arbeiten, regt die Blutzirkulation an.</li><li><strong>Rücken dehnen.</strong>Stemmen Sie die Beine hüftbreit auf den Boden und suchen Sie an der Rückenlehne des Bürostuhls Halt. Jetzt abwechselnd den rechten Arm hinter dem Rücken kräftig nach links und den linken Arm nach rechts schwingen. 15 bis 20 Wiederholungen.</li><li><strong>Nacken entspannen.</strong> Setzen Sie sich aufrecht hin, spannen Sie die Bauchmuskeln an und dehnen Sie die Brustmuskulatur zu einer „stolzgeschwellten Brust“. Neigen Sie den Kopf zur Seite, so dass sich das Ohr der Schulter annähert.</li><li><strong>Beine kräftigen.</strong> Pressen Sie Ihren Rücken fest gegen den Bürostuhl, die Hände halten sich am Sitz fest. Jetzt den rechten Fuß über den linken Fuß legen, die Knie anwinkeln und in Richtung Brust anheben und wieder absenken. Mehrfach wiederholen.</li><li><strong>Schultern stärken.</strong> Setzen Sie sich mit geradem Oberkörper hin, die Hände stellen Sie weiter als schulterbreit auf der Schreibtischplatte ab. Dann drücken Sie sich mit Spannung im ganzen Körper durch den Einsatz von Beinen und Armen kraftvoll nach oben. 12 bis 15 Wiederholungen.</li><li><strong>Arme trainieren.</strong> Sie bringen den Bauch ganz nah an die Schreibtischkante und schieben die Unterarme unter die Schreibtischplatte, mit den Handflächen von unten. Jetzt versuchen, den Tisch leicht (!) anzuheben, drei Sekunden halten und danach die Spannung lösen.</li></ul><div class="textboxright1" style="width:94%"><h3>Trendsport Ropetraining</h3><p>Kennen Sie schon Ropetraining? Die neue Trendsportart eignet sich besonders für kurze Übungen in Pausen. Ropetraining stärkt den kompletten Rumpf und somit auch den Rücken. Zudem ist es auch für Anfänger geeignet. Vielleicht können Sie Ihren Arbeitgeber ja davon überzeugen, eine entsprechende Ecke im Flur oder einen Trainingsraum dafür einzurichten.</p><p><strong>Wie geht das?</strong> Alles, was Sie dazu benötigen ist ein dickes Tau, welches an einer Seite auf dem Boden oder einem Fixpunkt befestigt wird und anschließend mittels mehr oder weniger großem Kraftaufwand in wellenförmige Schwingungen versetzt werden muss. Auch, wenn das Ergebnis für das Auge schön aussieht: Die Übungen sind anstrengend. Allerdings lässt sich auch genau sehen, ob das Training korrekt ausgeführt wird: je gleichmäßiger die Wellen, desto besser. Wie das am Ende in der Praxis aussieht, können Sie im folgenden Video und seinen 23 Übungen sehen:</p><p><iframe width="530" height="300" src="http://www.youtube.com/embed/o6yX0GVDu1Y" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></div><div align="right"><small>[Bildnachweis: <a href="http://www.shutterstock.com/pic-119206372/stock-photo-happy-young-woman-stretching-in-white-office-presentation-room.html" target="_blank">Stretching</a>, <a href="http://www.shutterstock.com/pic-91078373/stock-photo-man-suffering-from-backache.html" target="_blank">Backache</a> by Shutterstock]</small></div><p><a href="http://karrierebibel.de/?flattrss_redirect&amp;id=44225&amp;md5=11f481d099e76e33819df5d27dc8459e" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://karrierebibel.de/wordpress/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://karrierebibel.de/ruckenschmerzen-ade-fitnesstipps-furs-buro/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> <atom:link rel="payment" title="Flattr this!" href="https://flattr.com/submit/auto?user_id=18094&amp;popout=1&amp;url=http%3A%2F%2Fkarrierebibel.de%2Fruckenschmerzen-ade-fitnesstipps-furs-buro%2F&amp;language=de_DE&amp;category=text&amp;title=R%C3%BCckenschmerzen+ade%3A+Fitnesstipps+f%C3%BCrs+B%C3%BCro&amp;description=Viele+Jobs+werden+sitzend+ausgef%C3%BChrt.+Kein+Wunder+also%2C+dass+sich+R%C3%BCckenleiden+zu+einer+Volkskrankheit+entwickelt+haben.+Dabei+ist+es+so+einfach%2C+sich+auch+w%C3%A4hrend+der+Arbeit+ein+wenig+mehr+zu...&amp;tags=Bewegung+im+Job%2CB%C3%BCrofitness%2CFitness+im+B%C3%BCro%2CRopetraining%2CR%C3%BCckenschmerzen%2CR%C3%BCckenschule%2CSport+w%C3%A4hrend+der+Arbeit%2Cblog" type="text/html" /> </item> <item><title>Vorstellungsgespräch via Skype: Alle Tipps von A bis Z</title><link>http://karrierebibel.de/vorstellungsgesprach-via-skype-alle-tipps-von-a-bis-z/</link> <comments>http://karrierebibel.de/vorstellungsgesprach-via-skype-alle-tipps-von-a-bis-z/#comments</comments> <pubDate>Tue, 18 Jun 2013 06:35:20 +0000</pubDate> <dc:creator>Christian Mueller</dc:creator> <category><![CDATA[Büroalltag & Jobregeln]]></category><guid isPermaLink="false">http://karrierebibel.de/?p=44254</guid> <description><![CDATA[Die Arbeitswelt wird immer mobiler, Fachkräfte sind oft viele Tage und Wochen im Jahr unterwegs und Unternehmen verfügen über Niederlassungen in verschiedensten Teilen der Welt. Bei den teilweise enormen Entfernungen ist es wenig überraschend, dass immer mehr Vorstellungsgespräche via Skype geführt werden. Fachkräfte sind manchmal einfach nicht so schnell verfügbar und wenn der aktuelle Arbeitgeber [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2013/06/Skype-Vorstellungsgespräch.jpg"><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2013/06/Skype-Vorstellungsgespräch.jpg" alt="Skype Vorstellungsgespräch" width="300" height="200" class="alignright size-large wp-image-44255" /></a>Die Arbeitswelt wird immer mobiler, Fachkräfte sind oft viele Tage und Wochen  im Jahr unterwegs und Unternehmen verfügen über Niederlassungen in verschiedensten Teilen der Welt. Bei den teilweise enormen Entfernungen ist es wenig überraschend, dass immer mehr Vorstellungsgespräche via Skype geführt werden. Fachkräfte sind manchmal einfach nicht so schnell verfügbar und wenn der aktuelle Arbeitgeber noch nichts von der Jobsuche seines Mitarbeiters weiß, ist ein einzelner Urlaubstag oft keine Option. Daher haben wir heute das ABC des Vorstellungsgespräches via Skype für Sie zusammengestellt. <span id="more-44254"></span></p><p>Wenig überraschend: Die Grundlagen sind mit denen des persönlichen Vorstellungsgespräches identisch. Dennoch haben wir den einen oder anderen Punkt in unser ABC aufgenommen. Denn manche Bewerber tendieren dazu, das Vorstellungsgespräch aufgrund des Mediums Skype nicht ernst genug zu nehmen. Die Sicherheit der eigenen Wohnung und der somit vertrauten Umgebung führt bei einigen Bewerbern zu einer gefährlich nachlässigen Haltung. Unnötig zu erwähnen, dass Sie diese vermeiden sollten.</p><h2>Anfang</h2><p>Normalerweise beginnt der Personaler das Vorstellungsgespräch mit einigen einleitenden Worten. Diese Regel gilt nicht nur im persönlichen Vorstellungsgespräch, sondern auch via Skype. Erstens wäre es unhöflich Ihrem Gesprächspartner zuvorzukommen und zweitens haben Sie so die Möglichkeit, sich auf Stimme, Tonfall und Sprachverhalten Ihres Gesprächspartners einzustellen.</p><h2>Bewerbung</h2><p>Die Tipps und Strategien für die Vorbereitung eines Vorstellungsgespräches gelten grundsätzlich auch via Skype. Konkret bedeutet das: Vor dem Gespräch sollten Sie Ihre Bewerbung unbedingt noch einmal lesen und sich klar machen, zu welchen Themen und Punkten Fragen kommen könnten.</p><h2>Charakter</h2><p>Im Vorstellungsgespräch geht es primär um Ihre Person. Daher sollten Sie &#8211; neben Ihren formalen Qualifikationen und Kompetenzen &#8211; auch Ihren Charakter und Ihre Persönlichkeit einbringen. In welchem Umfang Sie das tun, hängt unter anderem davon ab, ob das Skype-Vorstellungsgespräch das erste von mehreren oder das einzige Vorstellungsgespräch ist. Folgen im Anschluss noch mehrere Gespräche, können beim ersten Termin andere Themen im Fokus stehen.</p><h2>Dauer</h2><p>Planen Sie sich bitte keine Anschlusstermine ein! Skype-Vorstellungsgespräche können von wenigen Minuten bis zu über einer Stunde dauern. So lange Sitzungen sind zwar nicht üblich, können in der Praxis aber vorkommen. Daher sollten Sie nicht unter Zeitdruck stehen.</p><h2>Ernsthaft</h2><p>Ein Vorstellungsgespräch via Skype bietet sowohl Ihnen als auch dem Unternehmen einige Vorteile. Viele Bewerber fühlen sich in den eigenen vier Wänden beispielsweise sicherer und können selbstbewusster auftreten. Es besteht jedoch auch die Gefahr, dass das Vorstellungsgespräch aufgrund der bekannten Umgebung nicht ernst genug genommen wird. Das sollte Ihnen nicht passieren.</p><h2>Fragen</h2><p>Auch bei einem Skype-Vorstellungsgespräch werden sie kommen: <a href="http://karrierebibel.de/vorstellungsgesprach-100-fragen-die-sie-kennen-sollten/" target="_blank">Die unvermeidlichen Fragen</a>. Neben Anschreiben und Lebenslauf können diese natürlich alle irgendwie relevanten Bereichen und Themen betreffen. Wie bei einem persönlichen Vorstellungsgespräch gilt auch hier: <a href="http://karrierebibel.de/ruckfragen-diese-sollten-sie-im-bewerbungsgesprach-stellen/" target="_blank">Sie sollten ebenfalls Fragen an das Unternehmen vorbereiten und stellen</a>. Erstens erhalten Sie so notwendige Informationen und zweitens zeigen Sie dadurch Interesse.</p><h2>Gehalt</h2><p>Ob zu Ihren Fragen auch die nach dem Gehalt zählt, hängt vom Aufbau des Bewerbungsverfahrens ab. Handelt es sich beim Skype-Vorstellungsgespräch um die erste von mehreren Runden, ist die Frage hier noch nicht angebracht. Ersetzt es jedoch ein persönliches Vorstellungsgespräch ohne weitere Termine, können Sie die Frage stellen.</p><h2>Headset</h2><p>Es sollte selbstverständlich sein, ist es jedoch nach wie vor nicht: Nutzen Sie für Ihr Skype-Gespräch unbedingt ein Headset. Einerseits vermeiden Sie so unerwünschte Zuhörer, andererseits verhindern Sie ein störendes Echo und verbessern die Klangqualität für Ihren Gesprächspartner.</p><h2>Interesse</h2><p>Klar, Sie sind an dem ausgeschriebenen Job interessiert. Wunderbar, doch das sollten Sie auch dem Personaler deutlich machen. Denn ganz so selbstverständlich ist das nicht, mancher Bewerber will auch nur seinen Marktwert testen und interessiert sich nicht für die ausgeschriebene Stelle. Sie sollten zeigen, dass das bei Ihnen anderes ist.</p><h2>Job</h2><p>Um Interesse entwickeln und zeigen zu können, müssen Sie sich unter dem Job natürlich etwas vorstellen können. Daher sollten Sie sich &#8211; wie bei jedem Bewerbungsgespräch &#8211; im Vorfeld umfassend informieren und idealerweise auch mit Arbeitnehmern sprechen, die Ihren angestrebten Job kennen und aus erster Hand beurteilen können.</p><h2>Konversation</h2><p>Ja, es geht eigentlich nur um die Stelle. Ja, es ist verständlich, wenn Sie am liebsten gleich zum Thema kommen wollen. Nein, Sie sollten es dennoch nicht tun. Das gilt zumindest dann, wenn der Personaler das Gespräch mit Smalltalk beginnt und gemeinsame Interessen deutlich werden. Lassen Sie sich auf eine Konversation ein und beantworten Sie Fragen nicht einsilbig. Ein kontinuierlicher Gesprächsfluss ist für eine gute Atmosphäre und Ihre Erfolgschancen wichtig.</p><h2>Licht</h2><p>Selbst gute Webcams kommen mit Gegenlicht nur schwer zurecht, ähnliches gilt für eine mangelhafte Bleuchtung. Achten Sie daher bitte auf eine ausreichend starke Lichtquelle, die Ihnen allerdings nicht direkt ins Gesicht strahlt. Vor allem Brillenträger sollten auf etwaige Reflexionen auf den Brillengläsern achten.</p><h2>Motivation</h2><p>Für den Personaler und das Unternehmen ist eine Frage in der Regel enorm wichtig: Worauf basiert Ihre Motivation? Wie können Sie sich selbst motivieren und welche externen &#8211; also vom Unternehmen beeinflussbaren &#8211; Faktoren spielen hier eine Rolle? Idealerweise beantworten Sie diese Fragen implizit auch, wenn Sie nicht gestellt werden.</p><h2>Notizen</h2><p>So gut Ihr Gedächtnis auch sein mag: Nach vier oder fünf Bewerbungsgesprächen dürfte es Ihnen schwer fallen, die verschiedenen Unternehmen und Gespräche auseinanderzuhalten. Daher sollten Sie sich die jeweils wichtigsten Punkte notieren. Nutzen Sie dafür während des Gespräches idealerweise Stift und Papier, das Tippgeräusch kann sehr störend wirken.</p><h2>Orientierung</h2><p>Die Frage: „Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?“ ist in Vorstellungsgespräche nach wie vor zu hören. Doch auch wenn sie ausbleibt sollten Sie deutlich machen, wie Ihre Erwartungen im Blick auf die mittel und langfristige Perspektive aussehen und woran Sie sich orientieren. Diese Information ist wichtig um zu beurteilen, ob das Unternehmen und/oder die konkrete Position für Sie wirklich geeignet sind.</p><h2>Privatsphäre</h2><p>Achten Sie bei Ihrem Skype-Gespräch bitte auch auf Ihren sichtbaren Hintergrund. Ein Arbeitszimmer mit  &#8211; ordentlichem &#8211; Bücherregal wirkt professionell, Ihr Wohnzimmer &#8211; vielleicht sogar noch mit durchs Bild laufenden Personen &#8211; eher nicht. Neben der Wirkung ist diese Vorkehrung auch zum Schutz ihrer Privatsphäre notwendig und sinnvoll.</p><h2>Qualität</h2><p>Unternehmen Sie alle für Sie möglichen Maßnahmen, um einen hohe Verbindungsqualität für das Sykpe-Gespräch zu gewährleisten. Dazu gehören Vorbereitungen wie das Pausieren aller laufenden Downloads, keine anderen Nutzer in Ihrem Heimnetzwerk und eine weitgehend ruhige Umgebung.</p><h2>Ruhe</h2><p>Apropos Ruhe: Natürlich sollten Sie dafür sorgen, dass Sie während des Skype-Vorstellungsgespräches nicht gestört werden. Daher sollten Sie im Vorfeld mit Kindern, Partnern oder Mitbewohnern sprechen, das Vorstellungsgespräch ankündigen und um die entsprechende Rücksichtnahme bitten. Dass Sie ihr Mobiltelefon lautlos oder gleich ganz aus schalten, versteht sich von selbst.</p><h2>Stärken</h2><p>Wenig überraschend: Beim Vorstellungsgespräch sollten Sie natürlich Ihre Stärken hervorheben und sich dem Personaler möglichst gut präsentieren. Zwei Punkte sind dabei entscheidend: Belieben Sie erstens immer bei der Wahrheit und nutzen Sie zweitens Praxisbeispiele, um Ihre Stärken zu verdeutlichen.</p><h2>Team</h2><p>Sie werden bei der ausgeschriebenen Stelle Teil eines Teams sein? Dann sollten Sie auf diesen Aspekt auch im Vorstellungsgespräch Wert legen. Das kann bedeuten, Ihre bisherige Erfahrung in Teams herauszustellen und Ihre Teamfähigkeit zu betonen. Es kann allerdings auch bedeuten, dass Sie einige Fragen zu Ihrem neuen Team stellen. Das liegt ganz bei Ihnen.</p><h2>Umfeld</h2><p>Wichtig und auf jeden Fall ein Thema für Nachfragen ist das Umfeld Ihres neuen Arbeitsplatzes. Ihnen sollte klar sein, in welcher hierarchischen Struktur und Position Sie sich befinden, wie viele direkte Kollegen Sie haben werden und welche bürokratischen Regeln und Prozesse Sie erwarten. Details werden Sie dazu vor der Einstellung in der Regel zwar nicht immer bekommen, einen ersten Eindruck sollten Sie sich jedoch verschaffen.</p><h2>Vorbereitung</h2><p>Auch wenn es via Skype stattfindet, handelt es sich doch um ein Vorstellungsgespräch &#8211; einen der wichtigsten Schritte im Bewerbungsprozess. Entsprechend umfangreich sollten Sie sich auch darauf vorbereiten. <a href="http://karrierebibel.de/vorstellungsgesprach-so-sind-sie-optimal-vorbereitet/" target="_blank">Dazu können Sie beispielsweise unsere Tipps und Strategien nutzen</a>. Diese müssen Sie natürlich noch auf die besondere Situation des Sykpe-Gespräches anpassen.</p><h2>Webcam</h2><p>Idealerweise schaffen Sie sich für das Skype-Vorstellungsgespräch eine gesonderte Webcam an. Das gilt vor allem dann, wenn Sie mit einem Laptop arbeiten. Der Winkel der integrierten Kamera ist hier meist nicht gerade vorteilhaft. Wollen Sie die Anschaffung vermeiden, sollten Sie den Laptop zumindest etwas erhöht stellen. Alternativ können Sie auch Ihr Smartphone auf einem Stativ als Kamera nutzen.</p><h2>X-beliebig</h2><p>Die Frage: „Warum wollen Sie bei uns arbeiten?“ gehört inzwischen zu den Klassikern. Doch auch wenn sie nicht explizit gestellt wird, sollten Sie deutlich machen, dass Sie sich die Stelle bewusst herausgesucht haben und was Sie dazu bewogen hat. Die meisten Unternehmen sind von einer x-beliebigen und weitgehend zufälligen Auswahl nicht erbaut.</p><h2>Yeah</h2><p>Dieser Punkt betrifft vor allem jüngere Bewerber, die Skype häufig für die private Kommunikation nutzen. Auch wenn das Vorstellungsgespräch hervorragend läuft und Ihnen der Personaler von Anfang an sympathisch ist, sollten Sie eine gewisse Distanz und Professionalität waren. Denken Sie bitte daran, dass Sie sich nach wie vor in einem beruflichen Kontext bewegen und von diesem Gespräch vielleicht ihr nächster Job abhängt.</p><h2>Ziel</h2><p>Auch wenn es sich fast von selbst versteht: Gehen Sie bitte mit einem klaren Ziel in das Vorstellungsgespräch. Machen Sie sich bewusst, wie Ihr Minimalziel aussieht und welche Fragen Sie &#8211; sollten die entsprechenden Themen nicht ohnehin zur Sprache kommen &#8211; dafür stellen müssen.</p><div align="right"><small>[Bildnachweis: <a href="http://www.shutterstock.com/cat.mhtml?lang=de&#038;search_source=search_form&#038;search_tracking_id=cp8gsSSIpyPFCOGg3TRsYw&#038;version=llv1&#038;anyorall=all&#038;safesearch=1&#038;searchterm=headset&#038;search_group=&#038;orient=&#038;search_cat=&#038;searchtermx=&#038;photographer_name=&#038;people_gender=&#038;people_age=&#038;people_ethnicity=&#038;people_number=&#038;commercial_ok=&#038;color=&#038;show_color_wheel=1#id=131951792&#038;src=Myfxjd1oDQrINyNf29QrOA-1-0" target="_blank">Portrait of young operator</a> by Shutterstock]</small></div><p><a href="http://karrierebibel.de/?flattrss_redirect&amp;id=44254&amp;md5=e8b3359021385674c5a8bcb522352401" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://karrierebibel.de/wordpress/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://karrierebibel.de/vorstellungsgesprach-via-skype-alle-tipps-von-a-bis-z/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>4</slash:comments> <atom:link rel="payment" title="Flattr this!" href="https://flattr.com/submit/auto?user_id=18094&amp;popout=1&amp;url=http%3A%2F%2Fkarrierebibel.de%2Fvorstellungsgesprach-via-skype-alle-tipps-von-a-bis-z%2F&amp;language=de_DE&amp;category=text&amp;title=Vorstellungsgespr%C3%A4ch+via+Skype%3A+Alle+Tipps+von+A+bis+Z&amp;description=Die+Arbeitswelt+wird+immer+mobiler%2C+Fachkr%C3%A4fte+sind+oft+viele+Tage+und+Wochen+im+Jahr+unterwegs+und+Unternehmen+verf%C3%BCgen+%C3%BCber+Niederlassungen+in+verschiedensten+Teilen+der+Welt.+Bei+den+teilweise+enormen+Entfernungen...&amp;tags=blog" type="text/html" /> </item> <item><title>Zeit für einen Jobwechsel? Diese 4 Fragen sind entscheidend</title><link>http://karrierebibel.de/zeit-fur-einen-jobwechsel-diese-4-fragen-sind-entscheidend/</link> <comments>http://karrierebibel.de/zeit-fur-einen-jobwechsel-diese-4-fragen-sind-entscheidend/#comments</comments> <pubDate>Sun, 16 Jun 2013 12:00:12 +0000</pubDate> <dc:creator>Jochen Mai</dc:creator> <category><![CDATA[Büroalltag & Jobregeln]]></category> <category><![CDATA[4 Fragen]]></category> <category><![CDATA[Jobwechsel]]></category> <category><![CDATA[Orientierungsfragen]]></category><guid isPermaLink="false">http://karrierebibel.de/?p=44244</guid> <description><![CDATA[Manchmal muss man die Zeichen der Zeit erkennen: Der Job macht keinen Spaß mehr, der Chef ist ein Ekel, die Kollegen nerven gewaltig und die Arbeit macht sogar schon krank&#8230; Es gibt viele gute Gründe für einen Jobwechsel. Diese hier sind recht eindeutig, andere schwerer zu erkennen und wieder andere sind sogar verführerisch und falsch: [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2012/01/FrustJob-e1359107654277.png"><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2012/01/FrustJob-e1359107654277.png" alt="FrustJob" width="300" height="216" class="alignright size-full wp-image-38252" /></a>Manchmal muss man die Zeichen der Zeit erkennen: Der Job macht keinen Spaß mehr, der Chef ist ein Ekel, die Kollegen nerven gewaltig und die Arbeit macht sogar schon krank&#8230; Es gibt viele gute Gründe für einen <strong>Jobwechsel</strong>. Diese hier sind recht eindeutig, andere schwerer zu erkennen und wieder andere sind sogar verführerisch und falsch: Etwa spontaner Frust oder die naive Vorstellung, beim nächsten Arbeitgeber sei alles perfekt. Ist es nie. Aber so wie zu früh aufgeben kann, gibt es für eine Kündigung auch ein zu spät&#8230; <span id="more-44244"></span></p><p>Die <a href="http://karrierebibel.de/jobwechsel-jetzt-wann-es-zeit-wird-den-arbeitgeber-zu-verlassen/" target="_blank">Motive zu gehen</a>, mögen hier und da variieren. Aber am Ende läuft es meist doch auf <strong>vier wesentliche Fragen</strong> hinaus. Fragen, die jeder nur für sich beantworten kann, die aber eine deutliche Tendenz aufzeigen können, ob es Zeit ist, den Job zu wechseln.</p><h2>Diese Fragen:</h2><blockquote><p><strong>Erwarte ich innerhalb der nächsten zwölf Monate eine wichtige Rolle im Unternehmen und in der Organisation zu spielen?</strong></p></blockquote><blockquote><p><strong>Habe ich einen Chef, der mein Engagement wertschätzt und würdigt, der mich fördert und fordert, um mich weiterentwickeln zu können?</strong></p></blockquote><blockquote><p><strong>Werde ich nicht nur meine Leistung, sondern auch meinen Marktwert durch meine Arbeit hier steigern können?</strong></p></blockquote><blockquote><p><strong>Bin ich sicher, meine Fähigkeiten und Talente optimal einsetzen zu können, um nicht zuletzt den Wandel signifikant und aktiv zu begleiten, zu gestalten und den Herausforderungen begegnen zu können?</strong></p></blockquote><h2>Die fünf größten Fehler beim Jobwechsel</h2><p>Aber wie gesagt: Bevor Sie eine neue Karriere planen und ein paar Entscheidungen treffen, die vielleicht weitreichende und für Sie negative Kosequenzen haben, hinterfragen und analysieren Sie genau Ihre Motive und Ziele. Und vermeiden Sie dann bitte vor allem folgende Fehler:</p><ol><li><strong>Falscher Zwang.</strong> Warum wollen Sie überhaupt wechseln? Fragen Sie sich ganz ehrlich, ob Sie hier vielleicht falschen Zwängen erliegen. Wer treibt Sie dazu? Ihr Boss? Ihr Lebenspartner? Materielle Wünsche? Ein Job, der Sie nicht mehr ausfüllt? Im letzteren Fall, sollten Sie erst einmal überlegen, woran das liegt, ob es vorübergehende oder <a href="http://karrierebibel.de/aus-flucht-9-schlechte-gruende-im-job-zu-verharren/">chronische Ursachen</a> hat. Und ob sich diese vielleicht relativ simpel ändern lassen. Ein Jobwechsel ist ein großer Schritt. Manchmal sind die kleinen zielführender.</li><li><strong>Kleine Ziele.</strong> Bei allem, was man sich vornimmt, realistisch zu sein, ist zunächst einmal kein Fehler. Es schützt vor Träumereien und Selbstbetrug. Manchmal ist aber auch falsch verstandener Realismus Selbstbetrug. Dann nämlich, wenn Sie sich von vornherein zu kleine Ziele stecken. Ein Beispiel: Eigentlich ist Ihr Traum, sich selbstständig zu machen. Weil Sie aber Angst vor der eigenen Chuzpe haben oder nicht an Ihren Erfolg glauben, versuchen Sie es erst gar nicht und suchen sich lieber einen Job mit größeren Freiheiten oder mehr Verantwortung. Doch – wen wundert&#8217;s – die Motivation hierfür hält nicht lange. Ergebnis: Sie wechseln und wechseln ohne jemals das eigentliche Ziel zu erreichen.</li><li><strong>Schnelle Lösung.</strong> Viele suchen nur nach einer schnellen Lösung ihres Problems – und ergreifen die erstbeste Chance, die sich ihnen bietet. Fatal. Den richtigen Weg zu identifizieren, braucht meist Zeit. Wägen Sie also gründlich ab – und lehnen Sie auch mal ein Angebot ab. Vor allem: Haben Sie Geduld! <a href="http://karrierebibel.de/mindestens-haltbar-jobwechsel-lohnen-nicht/">Wer zu oft abbiegt</a>, um seinen Kurs zu korrigieren, verschleißt sich nur. Und wer zu viel zu schnell auf einmal will, kommt langsamer voran. Es ist wie im Verkehrsstau: Die ständigen Spurwechsler sind in Wahrheit keinen Deut schneller, kommen aber wesentlich unentspannter an. Und nicht selten verursachen sie dabei noch einen Unfall.</li><li><strong>Ignorierte Risiken.</strong> Je nachdem, was Sie anstreben, sind damit auch einige Risiken verbunden. Von denen sollten Sie sich zwar nicht ins Bockshorn jagen lassen, Sie sollten diese aber in jedem Fall ernst nehmen. Sonst erleben Sie vielleicht eine böse Überraschung. Zu einem Jobwechsel gehört deshalb immer auch eine gute Vorbereitung.</li><li><strong>Unbewusste Scheuklappen.</strong> Wenn Sie auf neue Bahnen schwenken, sich entsprechend vorbereiten, ergeben sich manchmal Gelegenheiten, die Sie bisher vielleicht gar nicht im Blick hatten. Oder nicht für möglich hielten. Es ist gut, sich seinem Ziel mit Haut und Haar zu verschreiben und dies konsequent zu verfolgen. Es wäre aber ein Fehler, bislang ungeahnte Abkürzungen zu ignorieren. Soll heißen: Bei aller Planungsliebe, behalten Sie sich einen Rest Flexibilität und Offenheit kurzfristig umzuschwenken.</li></ol><h2>30 weiterführende Artikel zum Thema Jobwechsel und Kündigung</h2><ol><h3 class="watchblog_bg">Kündigen oder bleiben? &#8211; Das ist hier die Frage</h3><li><a href="http://karrierebibel.de/jobwechsel-jetzt-wann-es-zeit-wird-den-arbeitgeber-zu-verlassen/" target="_blank"><strong>Jobwechsel jetzt – Wann es Zeit wird, den Arbeitgeber zu verlassen</strong></a></li><li><a href="http://karrierebibel.de/im-falschen-job-womoglich-ist-es-dann-zeit-fur-einen-wechsel/" target="_blank"><strong>Im falschen Job? – Womöglich ist es dann Zeit für einen Wechsel</strong></a></li><li><a href="http://karrierebibel.de/jetzt-reichts-11-sichere-zeichen-den-job-zu-wechseln/" target="_blank"><strong>Jetzt reicht’s! – 11 sichere Zeichen, den Job zu wechseln</strong></a></li><li><a href="http://karrierebibel.de/nix-wie-weg-12-anzeichen-bald-den-job-zu-wechseln/" target="_blank"><strong>Nix wie weg! – 12 Anzeichen, bald den Job zu wechseln</strong></a></li><li><a href="http://karrierebibel.de/weichenstellung-11-fragen-die-sie-sich-vor-dem-jobwechsel-stellen-sollten/" target="_blank"><strong>Weichenstellung – 11 Fragen, die Sie sich vor dem Jobwechsel stellen sollten</strong></a></li><li><a href="http://karrierebibel.de/checkliste-die-fragen-sollten-sie-vor-einem-jobwechsel-beantworten/" target="_blank"><strong>Checkliste – Die Fragen sollten Sie vor einem Jobwechsel beantworten</strong></a></li><li><a href="http://karrierebibel.de/fertig-mit-40-machen-sie-erst-einmal-ihren-karriere-check/" target="_blank"><strong>Fertig mit 40? – Machen Sie erst einmal Ihren Karriere-Check!</strong></a></li><li><a href="http://karrierebibel.de/ihr-pferd-ist-tot-–-acht-schritte-auf-dem-weg-zum-neuen-job/" target="_blank"><strong>Ihr Pferd ist tot! – Acht Schritte auf dem Weg zum neuen Job</strong></a></li><li><a href="http://karrierebibel.de/planet-der-zombies-–-kundigen-oder-abwarten/" target="_blank"><strong>Planet der Zombies – Kündigen oder abwarten?</strong></a></li><li><a href="http://karrierebibel.de/stellungswechsel-11-wichtige-fragen-vor-der-jobsuche/" target="_blank"><strong>Stellungswechsel – 11 wichtige Fragen VOR der Jobsuche</strong></a></li><h3 class="watchblog_bg">Auf und davon &#8211; So finden Sie Ihren neuen Job</h3><li><a href="http://karrierebibel.de/jobsuche-funf-arbeitgeber-bewertungsportale-im-vergleich/" target="_blank"><strong>Jobsuche – Fünf Arbeitgeber-Bewertungsportale im Vergleich</strong></a></li><li><a href="http://karrierebibel.de/jobautomat-so-automatisieren-sie-ihre-stellensuche/" target="_blank"><strong>Jobautomat – So automatisieren Sie Ihre Stellensuche</strong></a></li><li><a href="http://karrierebibel.de/jobwechsel-per-headhunter-gute-leute-gehen-immer/" target="_blank"><strong>Jobwechsel per Headhunter – Gute Leute gehen immer</strong></a></li><li><a href="http://karrierebibel.de/nix-wie-weg-in-acht-schritten-zu-einem-neuen-job/" target="_blank"><strong>Nix wie weg – In Acht Schritten zu einem neuen Job</strong></a></li><li><a href="http://karrierebibel.de/5-fragen-–-wie-sie-herausfinden-welcher-job-zu-ihnen-passt/" target="_blank"><strong>5 Fragen – Wie Sie herausfinden, welcher Job zu Ihnen passt</strong></a></li><li><a href="http://karrierebibel.de/up-durch-die-mitte-jobwechsel-vom-mittelstand-zum-konzern/" target="_blank"><strong>Up durch die Mitte – Jobwechsel vom Mittelstand zum Konzern</strong></a></li><li><a href="http://karrierebibel.de/permakonjunktiv-jobveraenderungen-vorbereiten/" target="_blank"><strong>Permakonjunktiv – Jobveränderungen vorbereiten</strong></a></li><li><a href="http://karrierebibel.de/springblende-die-fuenf-groessten-fehler-beim-jobwechsel/" target="_blank"><strong>Springblende – Die fünf größten Fehler beim Jobwechsel</strong></a></li><li><a href="http://karrierebibel.de/jobsuche-8-tipps-fur-die-zeit-zwischen-zwei-jobs/" target="_blank"><strong>Jobsuche – 8 Tipps für die Zeit zwischen zwei Jobs</strong></a></li><li><a href="http://karrierebibel.de/job-gefunden-die-reise-beginnt/" target="_blank"><strong>Job gefunden – Die Reise beginnt</strong></a></li><h3 class="watchblog_bg">Ciao mit Vau &#8211; Nie geht man so ganz&#8230;</h3><li><a href="http://karrierebibel.de/ich-bin-dann-jetzt-mal-weg-so-nehmen-sie-richtig-abschied/" target="_blank"><strong>Ich bin dann jetzt mal weg – So nehmen Sie richtig Abschied</strong></a></li><li><a href="http://karrierebibel.de/wie-sie-richtig-kundigen-ohne-brucken-abzureisen/" target="_blank"><strong>Wie Sie richtig kündigen – ohne Brücken abzureißen</strong></a></li><li><a href="http://karrierebibel.de/ich-bin-dann-mal-weg-so-nehmen-profis-ihren-hut/" target="_blank"><strong>Ich bin dann mal weg – So nehmen Profis ihren Hut</strong></a></li><li><a href="http://karrierebibel.de/zum-abschied-alles-gute-so-gestalten-sie-die-kundigung-fair/" target="_blank"><strong>Zum Abschied alles Gute – So gestalten Sie die Kündigung fair</strong></a></li><li><a href="http://karrierebibel.de/und-tschuss-so-kundigen-talente/" target="_blank"><strong>Und tschüss – So kündigen Kreative</strong></a></li><li><a href="http://karrierebibel.de/time-to-say-good-bye-kuendigung-leicht-gemacht/" target="_blank"><strong>Time to say good-bye – Kündigung leicht gemacht</strong></a></li><li><a href="http://karrierebibel.de/letzte-worte-die-damlichsten-fehler-passieren-zum-schluss/" target="_blank"><strong>Letzte Worte – Die dämlichsten Fehler passieren zum Schluss</strong></a></li><li><a href="http://karrierebibel.de/hau-ab-so-gehen-sie-garantiert-in-die-firmengeschichte-ein/" target="_blank"><strong>Hau ab! – So gehen Sie garantiert in die Firmengeschichte ein</strong></a></li><li><a href="http://karrierebibel.de/kein-zuruck-wie-man-seinen-job-nicht-kundigt/" target="_blank"><strong>Kein zurück – Wie man seinen Job NICHT kündigt</strong></a></li><li><a href="http://karrierebibel.de/jobwechsel-warum-sich-chefs-nach-der-kundigung-oft-mies-benehmen/" target="_blank"><strong>Jobwechsel – Warum sich Chefs nach der Kündigung oft mies benehmen</strong></a></li></ol><p><a href="http://karrierebibel.de/?flattrss_redirect&amp;id=44244&amp;md5=8899e5ac751dccc0ea7816b8f0baa448" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://karrierebibel.de/wordpress/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://karrierebibel.de/zeit-fur-einen-jobwechsel-diese-4-fragen-sind-entscheidend/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> <atom:link rel="payment" title="Flattr this!" href="https://flattr.com/submit/auto?user_id=18094&amp;popout=1&amp;url=http%3A%2F%2Fkarrierebibel.de%2Fzeit-fur-einen-jobwechsel-diese-4-fragen-sind-entscheidend%2F&amp;language=de_DE&amp;category=text&amp;title=Zeit+f%C3%BCr+einen+Jobwechsel%3F+Diese+4+Fragen+sind+entscheidend&amp;description=Manchmal+muss+man+die+Zeichen+der+Zeit+erkennen%3A+Der+Job+macht+keinen+Spa%C3%9F+mehr%2C+der+Chef+ist+ein+Ekel%2C+die+Kollegen+nerven+gewaltig+und+die+Arbeit+macht+sogar+schon+krank%26%238230%3B...&amp;tags=4+Fragen%2CJobwechsel%2COrientierungsfragen%2Cblog" type="text/html" /> </item> <item><title>Geek versus Nerd: Welcher Typ sind Sie?</title><link>http://karrierebibel.de/geek-versus-nerd-welcher-typ-sind-sie/</link> <comments>http://karrierebibel.de/geek-versus-nerd-welcher-typ-sind-sie/#comments</comments> <pubDate>Sat, 15 Jun 2013 10:09:26 +0000</pubDate> <dc:creator>Jochen Mai</dc:creator> <category><![CDATA[Büroalltag & Jobregeln]]></category> <category><![CDATA[Geek versus Nerd]]></category><guid isPermaLink="false">http://karrierebibel.de/?p=44238</guid> <description><![CDATA[Same, same &#8211; but different! Umgangssprachlich werden die Begriffe Nerd und Geek häufig synonym verwendet, nicht selten sogar selbstironisch &#8211; als Beschreibung für unsere latente Beklopptheit: Phantastereien, Sammelwut, Tunnelblick, Besserwisserei, der alltägliche Wahnsinn eben. Da ist was dran, dennoch unterscheiden sich Geeks und Nerds in weiten Teilen erheblich&#8230; Ein Blick auf einschlägige Definitionen im Internet [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2013/06/Geeks-Nerds.jpg"><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2013/06/Geeks-Nerds.jpg" alt="Geeks-Nerds" width="300" height="200" class="alignright size-full wp-image-44240" /></a><em>Same, same &#8211; but different!</em> Umgangssprachlich werden die Begriffe <strong>Nerd</strong> und <strong>Geek</strong> häufig synonym verwendet, nicht selten sogar selbstironisch &#8211; als Beschreibung für unsere latente Beklopptheit: Phantastereien, Sammelwut, Tunnelblick, Besserwisserei, der alltägliche Wahnsinn eben. Da ist was dran, dennoch unterscheiden sich Geeks und Nerds in weiten Teilen erheblich&#8230; <span id="more-44238"></span></p><p>Ein Blick auf einschlägige Definitionen im Internet ergibt folgende Typologien:</p><ul><li><strong>Der Geek.</strong> [giːk] Als <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Geek" target="_blank">Geek</a> (engl. umgangssprachlich für Streber, Stubengelehrter) werden Personen bezeichnet, die sich durch großes Interesse an wissenschaftlichen oder fiktionalen Themen auszeichnen, die üblicherweise elektronischer oder phantastischer Natur sind. Geeks sind Jäger und Sammler besonders neuer, cooler, trendiger und auch irgendwie unnützer Dinge.</li><li><strong>Der Nerd.</strong> [nɜːd] Der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nerd" target="_blank">Nerd</a> (engl. für Langweiler, Sonderling, Fachidiot) zeichnet sich dadurch aus, dass er sich besonders für Computer oder andere Wissenschafts- und Technik-Themen begeistert. Zuweilen wird ihm auch ein überdurchschnittlicher Intelligenzquotient, begleitet von einer gewissen Lebensunfähigkeit, nachgesagt.</li></ul><p>Natürlich gibt es auch weibliche Geeks und Nerds, allerdings in der Minderheit. Geekyness und Nerdyness scheinen ein eher männliches Phänomen zu sein. Mit uns Männern kann die Natur schließlich auch mehr Experimente wagen, zur Erhaltung der Art braucht es ja nicht so viele&#8230;</p><p>Im World Wide Web bin ich jetzt allerdings <a href="http://slackprop.wordpress.com/2013/06/03/on-geek-versus-nerd/" target="_blank">auf ein interessantes Experiment gestoßen</a>. Dabei wurden unter anderem 2,6 Millionen Tweets über einen Zeitraum von vier Wochen ausgewählt und analysiert, insbesondere den Hintergrund der Absender, aber auch ob sie das Wort &#8220;Geek&#8221; oder &#8220;Nerd&#8221; enthielten und in welchem Zusammenhang diese Wörter standen. Am Ende ergibt sich daraus eine Art Interessen-Matrix, was Geeks beziehungsweise Nerds auszeichnet&#8230;</p><h2>Die Interessen der Geeks und Nerds</h2><p><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2013/06/Geek-vs-Nerd.png" alt="Geek-vs-Nerd" width="500" height="470" class="aligncenter size-full wp-image-44239" /></p><p>Das Ergebnis ist nicht nur ein hübsches Suchbild mit Begriffen, die die jeweilige Gruppe beschreiben. Es ergeben sich mitunter auch bemerkenswerte Unterschiede:</p><ul><li><strong>Filme:</strong> Während der Geek <em>Jedi</em> (Star Wars) bewundert, liebäugelt der Nerd mit <em>Star Trek</em>.</li><li><strong>Bücher:</strong> Gedruckte Bücher sind das Ding der Nerds, E-Books dagegen voll der Stoff für Geeks.</li><li><strong>Hobbies:</strong> Spielzeug und Mangas sind deutlich eher Geek-Zeug, während Schach und Sudoku für Nerds von Interesse sind.</li></ul><p>Tja, <em>sind wir nicht alle ein bisschen Bluna?</em> Oder wie es der Autor zusammenfasst:</p><blockquote><p>In broad strokes, it seems to me that geeky words are more about stuff (e.g., “#stuff”), while nerdy words are more about ideas (e.g., “hypothesis”). Geeks are fans, and fans collect stuff; nerds are practitioners, and practitioners play with ideas. Of course, geeks can collect ideas and nerds play with stuff, too. Plus, they aren’t two distinct personalities as much as different aspects of personality. Generally, the data seem to affirm my thinking.</p></blockquote><p>Bleibt nur noch die Frage: Was sind Sie? Eher Geek hier und Nerd eher dort?</p><div align="right"><small>[Bildnachweis: <a href="http://www.shutterstock.com/pic-93201304/stock-photo-happy-nerdy-couple.html" target="_blank">Nerdy couple</a> by Shutterstock]</small></div><p><a href="http://karrierebibel.de/?flattrss_redirect&amp;id=44238&amp;md5=19a41fc4960c0764aa86ba9f2f9fe8b4" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://karrierebibel.de/wordpress/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://karrierebibel.de/geek-versus-nerd-welcher-typ-sind-sie/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>4</slash:comments> <atom:link rel="payment" title="Flattr this!" href="https://flattr.com/submit/auto?user_id=18094&amp;popout=1&amp;url=http%3A%2F%2Fkarrierebibel.de%2Fgeek-versus-nerd-welcher-typ-sind-sie%2F&amp;language=de_DE&amp;category=text&amp;title=Geek+versus+Nerd%3A+Welcher+Typ+sind+Sie%3F&amp;description=Same%2C+same+%26%238211%3B+but+different%21+Umgangssprachlich+werden+die+Begriffe+Nerd+und+Geek+h%C3%A4ufig+synonym+verwendet%2C+nicht+selten+sogar+selbstironisch+%26%238211%3B+als+Beschreibung+f%C3%BCr+unsere+latente+Beklopptheit%3A+Phantastereien%2C+Sammelwut%2C+Tunnelblick%2C+Besserwisserei%2C...&amp;tags=Geek+versus+Nerd%2Cblog" type="text/html" /> </item> <item><title>Halbe Kraft voraus: Warum es mit der Jobsuche nicht klappt</title><link>http://karrierebibel.de/halbe-kraft-voraus-warum-es-mit-der-jobsuche-nicht-klappt/</link> <comments>http://karrierebibel.de/halbe-kraft-voraus-warum-es-mit-der-jobsuche-nicht-klappt/#comments</comments> <pubDate>Sat, 15 Jun 2013 06:10:41 +0000</pubDate> <dc:creator>Christian Mueller</dc:creator> <category><![CDATA[Büroalltag & Jobregeln]]></category> <category><![CDATA[Arbeitsplatz]]></category> <category><![CDATA[Bewerber]]></category> <category><![CDATA[Bewusstsein]]></category> <category><![CDATA[Fähigkeiten]]></category> <category><![CDATA[Jobsuche]]></category> <category><![CDATA[Planung]]></category> <category><![CDATA[Potenzial]]></category> <category><![CDATA[Strategie]]></category><guid isPermaLink="false">http://karrierebibel.de/?p=44237</guid> <description><![CDATA[Dem einen oder anderen Bewerber dürfte das folgende Szenario bekannt vorkommen: Sie suchen nach neuen Stellen, recherchieren potentielle Arbeitgeber, schreiben Bewerbungen, knüpfen Kontakte, engagieren sich &#8211; und sehen trotz allem Einsatz keine Ergebnisse. Irgendwie scheint in Ihrer Jobsuche der Wurm drin zu sein, nichts funktioniert. Theoretisch kann eine solche Flaute natürlich auf schlechtes Timing zurückzuführen [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2011/12/DummerFehler.png"><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2011/12/DummerFehler.png" alt="DummerFehler" width="300" class="alignright size-full wp-image-38283" /></a>Dem einen oder anderen Bewerber dürfte das folgende Szenario bekannt vorkommen: Sie suchen nach neuen Stellen, recherchieren potentielle Arbeitgeber, <a href="http://karrierebibel.de/bewerber-profil-pladoyer-fur-das-personal-branding/" target="_blank">schreiben Bewerbungen, knüpfen Kontakte</a>, engagieren sich &#8211; und sehen trotz allem Einsatz keine Ergebnisse. Irgendwie scheint in <a href="http://karrierebibel.de/ratgeber-jobsuche-tipps-und-strategien-fur-bewerber/" target="_blank">Ihrer Jobsuche</a> der Wurm drin zu sein, nichts funktioniert. Theoretisch kann eine solche Flaute natürlich auf schlechtes Timing zurückzuführen sein. Vielleicht ist der Bedarf an neuen Arbeitskräften in Ihrer Branche gerade einfach minimal. Doch diese Erklärung ist in manchen Fällen zu einfach. Nicht selten liegt das Problem nicht in externen Faktoren, sondern im Jobsuchenden selbst. Was im ersten Moment nach einem Vorwurf klingt, ist genau Betrachtet sogar positiv. Denn wenn es an Ihnen liegt, können Sie es auch ändern. <span id="more-44237"></span></p><p>Nur um das glasklar zu sagen: Es handelt sich bei der obigen Aussage nicht um einen Vorwurf, sondern lediglich um eine Feststellung aufgrund meiner Erfahrungen aus zahlreichen Karrierecoachings. Andere Coaches haben meinen Eindruck immer wieder bestätigt: <a href="http://karrierebibel.de/bewerbungsstrategie-der-trick-ist-aktiv-zu-planen/" target="_blank">Manche Bewerber nutzen ihr Potenzial nich</a>t oder nur unzureichend für die Jobsuche. Dieses Phänomen betrifft erstaunlicherweise in erster Linie hoch qualifizierte Fachkräfte, die über große Berufserfahrung und zahlreiche Kompetenzen verfügen.</p><h2>Jobsuche: Ein Job wie jeder andere?</h2><p><a href="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2012/03/SupermanunbescheidenHemd.jpg"><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2012/03/SupermanunbescheidenHemd.jpg" alt="SupermanunbescheidenHemd" width="250" class="alignright size-full wp-image-39453" /></a>Zugegeben, es klingt zunächst etwas seltsam, die Jobsuche als Job zu bezeichnen. Genau diese Einstellung hilft Bewerbern jedoch dabei, ihre Fähigkeiten voll einzusetzen. Doch lassen Sie mich mit der Ursache der Selbstblockade beginnen. Zahlreiche Fachkräfte und berufserfahrene Arbeitnehmer sehen die Jobsuche als eine Transit-Zeit, einen temporären Zustand zwischen zwei Arbeitsplätzen. Diese Einstellung ist im Grunde völlig in Ordnung. Das Problem: Diese Arbeitnehmer gehen &#8211; Ausnahmen bestätigen die Regel &#8211; die Jobsuche größtenteils völlig anders an als ihren Job. Da es sich ohnehin nur um eine Phase handelt &#8211; und manche Bewerber sehr von sich überzeugt sind &#8211; gehen einige Fachkräfte davon aus, mehr oder weniger automatisch einen neuen Arbeitsplatz zu finden. Entsprechend fällt dann auch das Engagement aus.</p><p>Genau hier liegt das Problem, denn auch für hoch qualifizierte Fachkräfte mit umfangreicher Berufserfahrung und hervorragender Reputation gibt es <strong>keinen Automatismus</strong> bei der Jobsuche. Auch mit den besten Voraussetzungen ist eine neue Stelle nicht garantiert! Das ist Fachkräften zwar bewusst, doch manche sind unbewusst so davon überzeugt, eine neue Stelle zu finden, dass sie eben nicht alle ihre Fähigkeiten und Kompetenzen einsetzen. Hier kann ein Perspektiv-Wechsel Abhilfe schaffen.</p><p>Dieser ist theoretisch ganz einfach: Gehen Sie Ihre Jobsuche wie ein Projekt am Arbeitsplatz an. Schaffen Sie es, diesen Perspektiv-Wechsel zu vollziehen, profitieren Sie gleich mehrfach davon. Sie&#8230;</p><ul><li>&#8230; können die aus Ihrem Job bewährten Methoden und Workflows nutzen.</li><li>&#8230; gehen Planung und Vorbereitung der Jobsuche ganz anders an.</li><li>&#8230; positionieren sich gegenüber Arbeitgebern und Unternehmen deutlich professioneller und selbstbewusster.</li><li>&#8230; empfinden die Jobsuche nicht mehr als lästig, sondern als Herausforderung.</li></ul><p>Stellt sich noch die Frage, wie Sie diesen Perspektiv-Wechsel einleiten können. Der einfachste Weg: Durchs Tun. Beginnen Sie damit, Ihre Jobsuche so zu planen und vorzubereiten, wie Sie es am Arbeitsplatz auch mit einem neuen Projekte tun (würden). Passen Sie Ihre Workflows auf das neue Projekt &#8211; Ihre Jobsuche &#8211; an und schaffen Sie die notwendigen Voraussetzungen. Anschließend beginnen Sie damit, die einzelnen Punkte und Projektabschnitte systematisch abzuarbeiten.</p><p>Das fühlt sich zu Beginn vielleicht seltsam an, doch bereits nach kurzer Zeit werden Sie merken, wie Sie durch die gewohnten Arbeitsschritte und Abläufe in Ihren Arbeitsmodus wechseln und sich voll auf die Jobsuche konzentrieren. Bereits nach wenigen Tagen gehen Sie die Jobsuche dann vermutlich ganz automatisch wie ein neues Projekt an &#8211; und setzen dafür ganz nebenbei all Ihre Fähigkeiten und Kompetenzen ein. Voilà, der Knoten ist geplatzt.</p><p><a href="http://karrierebibel.de/?flattrss_redirect&amp;id=44237&amp;md5=bc703697c2c8a53fbb32127105f87e53" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://karrierebibel.de/wordpress/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://karrierebibel.de/halbe-kraft-voraus-warum-es-mit-der-jobsuche-nicht-klappt/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>1</slash:comments> <atom:link rel="payment" title="Flattr this!" href="https://flattr.com/submit/auto?user_id=18094&amp;popout=1&amp;url=http%3A%2F%2Fkarrierebibel.de%2Fhalbe-kraft-voraus-warum-es-mit-der-jobsuche-nicht-klappt%2F&amp;language=de_DE&amp;category=text&amp;title=Halbe+Kraft+voraus%3A+Warum+es+mit+der+Jobsuche+nicht+klappt&amp;description=Dem+einen+oder+anderen+Bewerber+d%C3%BCrfte+das+folgende+Szenario+bekannt+vorkommen%3A+Sie+suchen+nach+neuen+Stellen%2C+recherchieren+potentielle+Arbeitgeber%2C+schreiben+Bewerbungen%2C+kn%C3%BCpfen+Kontakte%2C+engagieren+sich+%26%238211%3B+und+sehen+trotz+allem...&amp;tags=Arbeitsplatz%2CBewerber%2CBewusstsein%2CF%C3%A4higkeiten%2CJobsuche%2CPlanung%2CPotenzial%2CStrategie%2Cblog" type="text/html" /> </item> <item><title>Do you speak English? Zwei Drittel der Berufstätigen können kaum Business Englisch</title><link>http://karrierebibel.de/do-you-speak-english-zwei-drittel-der-berufstatigen-konnen-kaum-business-englisch/</link> <comments>http://karrierebibel.de/do-you-speak-english-zwei-drittel-der-berufstatigen-konnen-kaum-business-englisch/#comments</comments> <pubDate>Fri, 14 Jun 2013 18:32:29 +0000</pubDate> <dc:creator>Jochen Mai</dc:creator> <category><![CDATA[Büroalltag & Jobregeln]]></category> <category><![CDATA[Business Englisch]]></category> <category><![CDATA[Do you speak English]]></category> <category><![CDATA[Englischkenntnisse]]></category><guid isPermaLink="false">http://karrierebibel.de/?p=44231</guid> <description><![CDATA[Hand aufs Herz: Wie gut sprechen Sie Englisch? Eine repräsentative GfK-Studie hat jetzt ergeben, dass zwei Drittel der Berufstätigen in Deutschland (65,5 Prozent) mangelhafte Englischkenntnisse besitzen, in der Gesamtbevölkerung sind es sogar 70,3 Prozent. Vor allem unter den 40- bis 49-Jährigen ist der Anteil derjenigen, die sagen müssten &#8220;Sorry, I don&#8217;t speak English&#8221; besonders hoch: [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2013/06/Business-English-lernen.jpg"><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2013/06/Business-English-lernen.jpg" alt="Business-English-lernen" width="300" height="200" class="alignright size-full wp-image-44232" /></a>Hand aufs Herz: Wie gut sprechen Sie Englisch? Eine repräsentative GfK-Studie hat jetzt ergeben, dass zwei Drittel der Berufstätigen in Deutschland (65,5 Prozent) mangelhafte <strong>Englischkenntnisse</strong> besitzen, in der Gesamtbevölkerung sind es sogar 70,3 Prozent. Vor allem unter den 40- bis 49-Jährigen ist der Anteil derjenigen, die sagen müssten <em>&#8220;Sorry, I don&#8217;t speak English&#8221;</em> besonders hoch: 30,5 Prozent gaben an, allenfalls über <a href="http://karrierebibel.de/lingua-franca-ranking-wo-spricht-man-wie-gut-englisch/" target="_blank">geringe Englischkenntnisse</a> zu verfügen. 29,5 Prozent der 30- bis 39-Jährigen könnten sich so eben verständigen, vermeiden dies aber. Lediglich 2,1 Prozent der Arbeitnehmer sprechen <strong>verhandlungssicheres Englisch</strong>. <span id="more-44231"></span></p><p>Ganz anders sieht es beim Nachwuchs aus: Von den Berufseinsteigern im Alter zwischen 20 und 29 Jahren gab mehr als jeder Zweite (54 Prozent) an, gute bis <a href="http://karrierebibel.de/auslandsjobs-tipps-fur-die-bewerbung-auf-englisch/" target="_blank">exzellente Englischkenntnisse</a> zu besitzen.</p><p>Gut so! Denn um sich mit Kunden, Partnern und Zulieferern rund um den Globus verständigen zu können, brauchen immer mehr Mitarbeiter Englischkenntnisse, die zumindest grobe Verhandlungen ermöglichen.</p><p>Wie die Studie im Auftrag des Sprachkursanbieters <em>Wall Street English</em> aber zeigt, sind nur etwa 34 Prozent der Arbeitnehmer fit für den Weltmarkt und sprechen ausreichend Englisch, um sich im Alltag verständigen zu können. Fließend und verhandlungssicher können sich sogar nur etwa 13 Prozent mit Kunden und Partnern auf Englisch unterhalten (siehe auch Grafiken).</p><p><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2013/06/Englischkenntnisse-Berufstätige.jpg" alt="Englischkenntnisse-Berufstätige" width="570" height="468" class="alignnone size-full wp-image-44233" /></p><p><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2013/06/Englischkenntnisse-Bevölkerung.jpg" alt="Englischkenntnisse-Bevölkerung" width="570" height="452" class="alignnone size-full wp-image-44234" /></p><p><a href="http://karrierebibel.de/?flattrss_redirect&amp;id=44231&amp;md5=aacfdc4c8ff23b395c3906e3636e4eb1" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://karrierebibel.de/wordpress/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://karrierebibel.de/do-you-speak-english-zwei-drittel-der-berufstatigen-konnen-kaum-business-englisch/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>3</slash:comments> <atom:link rel="payment" title="Flattr this!" href="https://flattr.com/submit/auto?user_id=18094&amp;popout=1&amp;url=http%3A%2F%2Fkarrierebibel.de%2Fdo-you-speak-english-zwei-drittel-der-berufstatigen-konnen-kaum-business-englisch%2F&amp;language=de_DE&amp;category=text&amp;title=Do+you+speak+English%3F+Zwei+Drittel+der+Berufst%C3%A4tigen+k%C3%B6nnen+kaum+Business+Englisch&amp;description=Hand+aufs+Herz%3A+Wie+gut+sprechen+Sie+Englisch%3F+Eine+repr%C3%A4sentative+GfK-Studie+hat+jetzt+ergeben%2C+dass+zwei+Drittel+der+Berufst%C3%A4tigen+in+Deutschland+%2865%2C5+Prozent%29+mangelhafte+Englischkenntnisse+besitzen%2C+in+der+Gesamtbev%C3%B6lkerung+sind...&amp;tags=Business+Englisch%2CDo+you+speak+English%2CEnglischkenntnisse%2Cblog" type="text/html" /> </item> <item><title>iPad mini im Unternehmen: Vor- und Nachteile im Überblick</title><link>http://karrierebibel.de/ipad-mini-im-unternehmen-vor-und-nachteile-im-uberblick/</link> <comments>http://karrierebibel.de/ipad-mini-im-unternehmen-vor-und-nachteile-im-uberblick/#comments</comments> <pubDate>Fri, 14 Jun 2013 09:56:15 +0000</pubDate> <dc:creator>Christian Mueller</dc:creator> <category><![CDATA[Büroalltag & Jobregeln]]></category> <category><![CDATA[Apple]]></category> <category><![CDATA[Arbeitseinsatz]]></category> <category><![CDATA[Dokumente]]></category> <category><![CDATA[IOS]]></category> <category><![CDATA[iPad mini]]></category> <category><![CDATA[lesen]]></category> <category><![CDATA[Präsentation]]></category> <category><![CDATA[Tablet]]></category> <category><![CDATA[Tools]]></category> <category><![CDATA[Unternehmen]]></category><guid isPermaLink="false">http://karrierebibel.de/?p=44227</guid> <description><![CDATA[In den neun Monaten seit seiner Einführung hat sich das iPad mini hervorragend verkauft und &#8211; entgegen den Prognosen mancher Analysten &#8211; seinen festen Platz neben dem &#8220;großen&#8221; iPad gefunden. Kunden schätzen das kleinere Format, das geringe Gewicht und die Mobilität als Medien-Konsum-Gadget. Doch wie sieht es denn im Unternehmenseinsatz aus? Das große iPad hat [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2013/06/iPad-mini.jpg"><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2013/06/iPad-mini.jpg" alt="iPad mini" width="300" height="225" class="alignright size-full wp-image-44229" /></a>In den neun Monaten seit seiner Einführung hat sich das iPad mini hervorragend verkauft und &#8211; entgegen den Prognosen mancher Analysten &#8211; seinen festen Platz neben dem &#8220;großen&#8221; iPad gefunden. Kunden schätzen das kleinere Format, das geringe Gewicht und die Mobilität als Medien-Konsum-Gadget. Doch wie sieht es denn im Unternehmenseinsatz aus? <a href="http://karrierebibel.de/appgefahren-die-25-besten-apps-fur-das-ipad-3/" target="_blank">Das große iPad hat sich bereits in zahlreichen Firmen etabliert</a> und ist in vielen Sitzungen und auf den meisten Konferenzen und Messen anzutreffen. iPads werden hier oft &#8211; auch Dank der hervorragenden Akkulaufzeit &#8211; als Laptop-Ersatz genutzt. Kann das iPad mini hier eine ernsthafte Alternative darstellen und sich <a href="http://karrierebibel.de/der-ipad-effekt-6-wege-ihren-workshop-zu-revolutionieren/" target="_blank">im Unternehmenseinsatz</a> bewähren? <span id="more-44227"></span></p><p>Die Antwort ist ein klares &#8220;Ja, aber&#8230;&#8221;. Ja, das iPad mini kann in Unternehmen seinen festen Platz finden und bietet zahlreiche Vorteile. Kann es ein großes iPad ersetzen? Das hängt vom Nutzungsszenario und den Ansprüchen des jeweiligen Nutzers ab. Die folgende Einschätzung und Bewertung basiert auf meiner Erfahrung mit Kunden &#8211; einzelnen Klienten, Teams und Unternehmen &#8211; bei denen ich die Einführung des iPad mini begleiten oder <a href="http://www.sozial-pr.net/produktiv-trotzmit-tablet-das-ipad-als-arbeitsgeraet-2/" target="_blank">entsprechende Workshops</a> halten konnte. Natürlich freuen wir uns über Ihre Kommentare und Erfahrungen mit den iPad mini im Arbeitseinsatz.</p><h2>Office, Dokumente und E-Mails</h2><p>Um es vorweg zu nehmen: Für die Arbeit mit Dokumenten oder gar Tabellen eignet sich das iPad mini nur bedingt. Zwar kann es &#8211; ähnlich wie ein großes iPad &#8211; für die Bearbeitung von Dokumenten und Tabellen eingesetzt werden. Um damit wirklich sinnvoll arbeiten zu können, ist dann jedoch auf jeden Fall eine externe Bluetooth-Tastatur nötig, das das Onscreen-Keyboard für längeres Tippen einfach zu klein ist. Dazu kommt, dass sich gerade bei Tabellen der kleiner Bildschirm unangenehm bemerkbar macht &#8211; für größere Tabellen ist einfach zu wenig Platz.</p><p>E-Mails lassen sich dagegen hervorragend bearbeiten &#8211; wenn Sie entweder eine externe Tastatur einsetzen oder im Hochformat mit beiden Daumen tippen. Wer jedoch längere E-Mails im Querformat mit der Onscreen-Tastatur tippen will, dürfte auf Dauer Probleme bekommen.</p><h2>Bild- und Videobearbeitung</h2><p><a href="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2012/02/VideoFilmYoutubeKanal-e1360063619990.png"><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2012/02/VideoFilmYoutubeKanal-e1360063619990.png" alt="VideoFilmYoutubeKanal" width="250" class="alignright size-full wp-image-38838" /></a>Seine Stärken spielt das iPad mini jedoch bei der <a href="http://karrierebibel.de/appgefahren-die-10-besten-apps-fur-bild-und-filmbearbeitung-auf-dem-ipad-3/" target="_blank">mobilen und schnellen Bild- und Videobearbeitung</a> aus. Die passenden Applikationen &#8211; iMovie, Pinnacle Studio und Photoshop Touch sind hier nur drei Beispiele &#8211; in Kombination mit dem Kamera-Connection-Kit, machen aus dem iPad mini einen mobilen Medienarbeitsplatz, der für die schnelle Bearbeitung von <a href="http://karrierebibel.de/event-berichterstattung-apps-und-tools-fur-social-media-teams/" target="_blank">Event-Fotos und Videos</a> sehr gut geeignet ist.</p><p>Auch die Leistung ist völlig ausreichend: Im Vergleich mit einem großen iPad sind selbst beim Video-Rendering nur geringe Unterschiede festzustellen. Dafür verfügt das iPad mini &#8211; und zwar aufgrund des fehlenden Retina-Screens &#8211; über einen klaren Vorteil: Eine kurze Ladedauer. Seit der Einführung des Retina-Displays hat sich die Ladezeit der großen iPads spürbar erhöht &#8211; nicht so beim Non-Retina iPad mini.</p><h2>Präsentationen, Organizer und Reader</h2><p>Bei Präsentationen bietet das iPad mini nur dann einen Vorteil, wenn Sie Ihre Präsentation via Wlan direkt an einen Apple TV oder einen entsprechend ausgestatteten Beamer übertragen. In diesem Fall können Sie das iPad mini wie Moderationskarten im Querformat in der Hand halten. Verbinden Sie Ihr iPad jedoch wie Kabel und Adapter, eignet sich das große iPad &#8211; aufgrund des größeren Screens für die Moderatoren-Ansicht &#8211; besser.</p><p>Beim Einsatz als Organizer kann das iPad mini dagegen durch seine hohe Mobilität punkten. Wer primär Kalender und Aufgaben nutzt, kann bedenkenlos zum iPad mini greifen. Als Reader für Dokumente und Artikel ist die Empfehlung nicht ganz so eindeutig. Das kompakte Format und das geringe Gewicht machen das iPad mini zwar zum idealen Lesegerät, doch der fehlende Retina-Screen ist für manche Nutzer ein Problem. Hier hilft nur, sich vor dem kauf einen persönlichen Eindruck zu verschaffen um herauszufinden, ob Sie mit diesem Kompromiss leben können.</p><p>Kann das iPad mini Ihren Arbeitsalltag bereichern? Das müssen Sie &#8211; auf Grundlage der oben genannten Vor- und Nachteile &#8211; selbst entscheiden. Vorausgesetzt, Sie stellen sich davor die ganz grundlegende Frage: Brauche ich überhaupt ein iPad/Tablet für meine Arbeit?</p><p><a href="http://karrierebibel.de/?flattrss_redirect&amp;id=44227&amp;md5=62499ec9741230b07c46dbceed177e1b" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://karrierebibel.de/wordpress/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://karrierebibel.de/ipad-mini-im-unternehmen-vor-und-nachteile-im-uberblick/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>2</slash:comments> <atom:link rel="payment" title="Flattr this!" href="https://flattr.com/submit/auto?user_id=18094&amp;popout=1&amp;url=http%3A%2F%2Fkarrierebibel.de%2Fipad-mini-im-unternehmen-vor-und-nachteile-im-uberblick%2F&amp;language=de_DE&amp;category=text&amp;title=iPad+mini+im+Unternehmen%3A+Vor-+und+Nachteile+im+%C3%9Cberblick&amp;description=In+den+neun+Monaten+seit+seiner+Einf%C3%BChrung+hat+sich+das+iPad+mini+hervorragend+verkauft+und+%26%238211%3B+entgegen+den+Prognosen+mancher+Analysten+%26%238211%3B+seinen+festen+Platz+neben+dem+%26%238220%3Bgro%C3%9Fen%26%238221%3B+iPad+gefunden....&amp;tags=Apple%2CArbeitseinsatz%2CDokumente%2CIOS%2CiPad+mini%2Clesen%2CPr%C3%A4sentation%2CTablet%2CTools%2CUnternehmen%2Cblog" type="text/html" /> </item> <item><title>Wer bezahlt das Coaching? Argumente für Arbeitgeber</title><link>http://karrierebibel.de/wer-bezahlt-das-coaching-argumente-fur-arbeitgeber/</link> <comments>http://karrierebibel.de/wer-bezahlt-das-coaching-argumente-fur-arbeitgeber/#comments</comments> <pubDate>Fri, 14 Jun 2013 06:13:00 +0000</pubDate> <dc:creator>Christian Mueller</dc:creator> <category><![CDATA[Büroalltag & Jobregeln]]></category> <category><![CDATA[Arbeitgeber]]></category> <category><![CDATA[Arbeitnehmer]]></category> <category><![CDATA[Arbeitsleistung]]></category> <category><![CDATA[Argumente]]></category> <category><![CDATA[Atmosphäre]]></category> <category><![CDATA[Coaching]]></category> <category><![CDATA[Grenzen]]></category> <category><![CDATA[persönliche Entwicklung]]></category> <category><![CDATA[Stimmung]]></category> <category><![CDATA[Stressresistenz]]></category> <category><![CDATA[Vorteile]]></category><guid isPermaLink="false">http://karrierebibel.de/?p=44226</guid> <description><![CDATA[Die Erkenntnis, dass es sich beim Coaching um mehr als nur einige nette Gespräche und etwas völlig anderes als Psychotherapie handelt, hat sich in den letzten Jahren langsam aber sicher auch in Unternehmen und Führungsetagen durchgesetzt. Einer der Hauptgründe: Zahlreiche Führungskräfte haben das Coaching und seine Vorzüge für sich entdeckt und nutzen die Leistung für [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2012/01/CoachingSeminar.png"><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2012/01/CoachingSeminar.png" alt="Wer bezahlt das Coaching" width="300" class="alignright size-full wp-image-38172" /></a>Die Erkenntnis, dass es sich beim Coaching um <a href="http://karrierebibel.de/bitte-kein-coaching-20-falsche-vorurteile/" target="_blank">mehr als nur einige nette Gespräche</a> und etwas <a href="http://karrierebibel.de/coaching-check-wenn-ein-coaching-die-falsche-wahl-ist/" target="_blank">völlig anderes als Psychotherapie</a> handelt, hat sich in den letzten Jahren langsam aber sicher auch in Unternehmen und Führungsetagen durchgesetzt. Einer der Hauptgründe: Zahlreiche Führungskräfte haben das Coaching und seine Vorzüge für sich entdeckt und nutzen die Leistung für ihre persönliche und professionelle Entwicklung. Dennoch sind viele Führungskräfte &#8211; auch die mit eigener Coaching-Erfahrung &#8211; nach wie vor nicht bereit, Coaching für ihre Mitarbeiter zu finanzieren. Dabei kommt diese Investition dem Unternehmen enorm zu Gute. <span id="more-44226"></span></p><p>Sicher, die gecoachten Mitarbeiter <a href="http://karrierebibel.de/coaching-vs-beratung-was-sich-fur-wen-lohnt/" target="_blank">profitieren direkt vom Coaching</a> und ziehen daraus den größten Nutzen. Doch die Auswirkungen bringen zahlreiche Vorteile für das Unternehmen und den Arbeitgeber mit sich. Es ist fast ausgeschlossen, dass sich Mitarbeiter durch das Coaching positiv verändern, diese Veränderung sich jedoch nicht spürbar &#8211; ebenfalls positiv &#8211; auf die Arbeitsleistung auswirkt. Doch dieses &#8220;Argument&#8221; &#8211; wenn es denn eines ist &#8211; ist natürlich viel zu breit und unpräzise ausgerichtet.</p><h2>Coaching: Motivierte Mitarbeiter machen den Unterschied</h2><p><a href="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2010/02/BossBeförderungLobApplaus-e1351176629943.jpg"><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2010/02/BossBeförderungLobApplaus-e1351176629943.jpg" alt="BossBeförderungLobApplaus" width="280" class="alignright size-full wp-image-38522" /></a>Gut, die Erkenntnis, dass motivierte Arbeiter bessere Leistungen bringen, ist wahrlich nicht neu. Und doch behaupte ich, dass es hier noch neue Aspekte zu beleuchten gibt. Viele Unternehmen betrachten das Thema Motivation nur im beruflichen Kontext und versuchen daher, die Arbeitsbedingungen und Atmosphäre so angenehm und motivierend wie möglich zu gestalten. Das ist natürlich sinnvoll &#8211; jedoch nicht ausreichend.</p><p>Mitarbeiter sind &#8211; auch wenn das manchen Chef überraschen mag &#8211; eben Menschen mit vielen Rollen und Facetten. Der Job spielt hier zwar eine wichtige Rolle, ist allerdings (hoffentlich) nicht der einzige Lebensinhalt. Die individuelle Motivation speist sich daher aus verschiedensten Quellen und private Probleme können sich &#8211; auch diese Erkenntnis ist nicht neu &#8211; negativ auf die Arbeitsleistung auswirken. Coaching bezieht durch seinen Fokus auf die Persönlichkeit des Einzelnen ganz automatisch alle Lebensbereiche oder zumindest mehrere Facetten ein. Mitarbeiter können so auch mit privaten Fragen und Problemen klar kommen &#8211; und können sich dadurch ganz auf ihren Job konzentrieren.</p><p>Doch Coaching hat noch einige weitere Vorteile, die Arbeitgeber und Unternehmen fast unmittelbar zu Gute kommen. Durch Coaching können&#8230;</p><ul><li>&#8230; sich Stressresistenz oder Stressbewältigungsstrategien der Mitarbeiter verbessern.</li><li>&#8230; Mitarbeiter persönlich wachsen, ihren Horizont erweitern &#8211; und ihre neuen Erkenntnisse auch im Job einbringen.</li><li>&#8230; Mitarbeiter ihre Prioritäten neu setzen und dadurch fokussierter an ihre Aufgaben gehen.</li><li>&#8230; Mitarbeiter ihre Balance zwischen Arbeit und Privatleben finden &#8211; und das Burnout-Risiko so drastisch senken.</li><li>&#8230; Mitarbeiter Kreativität freisetzen und neue Ideen auch am Arbeitsplatz einbringen.</li><li>&#8230; Mitarbeiter ihre Ressourcen und Grenzen besser kennen lernen und so Überlastung vermeiden.</li></ul><p>All diese Punkte eignen sich natürlich nur dann als Argument für die Finanzierung eines Einzel- oder Gruppen-Coachings, wenn Chef und Geschäftsführung den Zusammenhang zwischen persönlicher Entwicklung und Arbeitsleistung verstehen und ihre Mitarbeiter als Menschen mit zahlreichen Interessen und Facetten begreifen. Doch das sollte bei gut geführten Unternehmen selbstverständlich sein.</p><h2>Coaching: Positives Risiko für Unternehmen</h2><p><a href="http://karrierebibel.de/coaching-auf-rezept-von-risiken-und-nebenwirkungen/" target="_blank">Ein Risiko des Coachings</a> &#8211; zumindest aus Unternehmenssicht &#8211; soll an dieser Stelle nicht unerwähnt bleiben: Einzelne Mitarbeiter können durch die Beschäftigung mit ihren Zielen und Prioritäten auch zu dem Schluss kommen, dass sie sich beruflich neu orientieren müssen. Das mag für Unternehmen erst mal negativ klingen, doch im Grunde bringt auch diese Entwicklung Vorteile mit sich. Denn Mitarbeiter, die ohnehin unzufrieden waren oder sind, können die Arbeitsatmosphäre nachhaltig stören und durch das Streuen von Gerüchten einem Unternehmen auch im Nachhinein schaden. Eine einvernehmliche Trennung im Guten ist da für beide Seiten die beste Lösung.</p><p>Zum Schluss noch ein Hinweis für Unternehmen, denen die Vorteile des Coachings zwar einleuchten, die sich jedoch vor einer großen Investition scheuen: Für den Einstieg können Sie Ihren Mitarbeitern auch einen Zuschuss zum Coaching gewähren. Sie engagieren dann zwar den Coach &#8211; machen dies jedoch von der Anzahl der Teilnehmer abhängig. Erst wenn genug Mitarbeiter Interesse zeigen und bereit sind, einen Teil der Kosten zu übernehmen, <a href="http://karrierebibel.de/der-coach-check-woran-sie-einen-kompetenten-coach-erkennen/" target="_blank">sagen Sie dem Coach wirklich zu</a>. Doch Vorsicht: Einmal begonnen kann sich Coaching im Unternehmen schnell herumsprechen und zum Erfolgsmodell entwickeln. Dieses Risiko sollte Ihnen bewusst sein.</p><p><a href="http://karrierebibel.de/?flattrss_redirect&amp;id=44226&amp;md5=30c1306f715228d358340d0c2631b82c" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://karrierebibel.de/wordpress/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://karrierebibel.de/wer-bezahlt-das-coaching-argumente-fur-arbeitgeber/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>1</slash:comments> <atom:link rel="payment" title="Flattr this!" href="https://flattr.com/submit/auto?user_id=18094&amp;popout=1&amp;url=http%3A%2F%2Fkarrierebibel.de%2Fwer-bezahlt-das-coaching-argumente-fur-arbeitgeber%2F&amp;language=de_DE&amp;category=text&amp;title=Wer+bezahlt+das+Coaching%3F+Argumente+f%C3%BCr+Arbeitgeber&amp;description=Die+Erkenntnis%2C+dass+es+sich+beim+Coaching+um+mehr+als+nur+einige+nette+Gespr%C3%A4che+und+etwas+v%C3%B6llig+anderes+als+Psychotherapie+handelt%2C+hat+sich+in+den+letzten+Jahren+langsam+aber+sicher...&amp;tags=Arbeitgeber%2CArbeitnehmer%2CArbeitsleistung%2CArgumente%2CAtmosph%C3%A4re%2CCoaching%2CGrenzen%2Cpers%C3%B6nliche+Entwicklung%2CStimmung%2CStressresistenz%2CVorteile%2Cblog" type="text/html" /> </item> <item><title>So ist&#8217;s Recht: Urteile aus dem Arbeitsrecht</title><link>http://karrierebibel.de/so-ists-recht-urteile-aus-dem-arbeitsrecht-70/</link> <comments>http://karrierebibel.de/so-ists-recht-urteile-aus-dem-arbeitsrecht-70/#comments</comments> <pubDate>Tue, 11 Jun 2013 13:05:23 +0000</pubDate> <dc:creator>Jochen Mai</dc:creator> <category><![CDATA[Büroalltag & Jobregeln]]></category> <category><![CDATA[Arbeitsrecht]]></category> <category><![CDATA[Arbeitsunfall]]></category> <category><![CDATA[Kündigung]]></category> <category><![CDATA[outsourcing]]></category> <category><![CDATA[Peter Groll]]></category> <category><![CDATA[Überfall im Homeoffice]]></category> <category><![CDATA[Urteile]]></category><guid isPermaLink="false">http://karrierebibel.de/?p=44190</guid> <description><![CDATA[Groll&#8217;s Arbeitsrechtskolumne Peter Groll ist Fachanwalt für Arbeitsrecht in Frankfurt. Für die Karrierebibel analysiert und kommentiert er regelmäßig wichtige und aktuelle Urteile aus dem deutschen Arbeitsrecht. So bleiben Arbeitnehmer und Arbeitgeber, Fach- und Führungskräfte stets über ihre Rechte und rechtliche Fallstricke informiert. Partnervertrag bleibt Arbeitsverhältnis Az.: 11 Ca 6952/12 Nicht jede Beförderung ist ein Karrieresprung, [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<h5>Groll&#8217;s Arbeitsrechtskolumne</h5><p><a href="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2012/01/ArbeitsrechtUrteilGericht.jpg"><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2012/01/ArbeitsrechtUrteilGericht.jpg" alt="" title="ArbeitsrechtUrteilGericht" width="300" class="alignright size-full wp-image-38591" /></a><strong>Peter Groll ist <a href="http://www.kanzleigroll.de/" target="_blank">Fachanwalt für Arbeitsrecht</a> in Frankfurt. Für die Karrierebibel analysiert und kommentiert er regelmäßig wichtige und aktuelle Urteile aus dem deutschen Arbeitsrecht. So bleiben Arbeitnehmer und Arbeitgeber, Fach- und Führungskräfte stets über ihre Rechte und rechtliche Fallstricke informiert.</strong> <span id="more-44190"></span></p><h2>Partnervertrag bleibt Arbeitsverhältnis</h2><p><strong>Az.: 11 Ca 6952/12</strong> Nicht jede Beförderung ist ein Karrieresprung, manchmal geht die Sache auch nach hinten los. Das musste jetzt eine Personalberaterin aus Düsseldorf feststellen: Sie hatte als Arbeitnehmerin angefangen und große Umsätze erwirtschaftet. Daraufhin ernannte man sie zur „Partnerin“, schloss einen entsprechenden Vertrag und machte sie zur stillen Gesellschafterin &#8220;&#8230;damit Ihr hervorragender Einsatz und Ihre herausragenden Erfolge der letzten Jahre entsprechend gewürdigt werden&#8221;.  Als es nach einigen Jahren nicht mehr lief, kündigte man die Dame und stellte sich auf den Standpunkt, sie sei keine Arbeitnehmerin und habe keinen Kündigungsschutz. Über eine Abfindung wollte man deshalb nicht reden. Das Arbeitsgericht Düsseldorf sah das anders und gab der Kündigungsschutzklage der Frau statt. Der Partnervertrag sei ohne das Arbeitsverhältnis nicht denkbar gewesen, die Dame war weiterhin Mitarbeiterin und keine Selbständige oder Gesellschafterin. Also könne man sie nicht grundlos kündigen.</p><h2>Überfall im Homeoffice kein Dienstunfall</h2><p><strong>Az.: S 5 U 293/12</strong> Diese Klage war ein Schuss ins eigene Knie. Im wahrsten Sinne des Wortes! Ein Versicherungsmakler aus Dresden arbeitete gerade im Homeoffice als zwei Unbekannte an der Tür klingelten und ihm dann mit Pistolen in die Kniescheiben schossen, gestohlen wurde dabei nichts. Im Rahmen der polizeilichen Ermittlungen gab der Mann an, bei dem Überfall sei es um Streitereien über Fördermittel von einer Million an einen Verein gegangen. Die Vereinsmitglieder hätten ihm gedroht, mal „zwei Russen vorbeizuschicken, falls das schiefgehen sollte“. Für den Verein war der Makler privat als Berater tätig. Die Berufsgenossenschaft sah darin keinen Arbeitsunfall. Dem schloss sich das Sozialgericht Dresden an, der Überfall sei auf private Gründe zurückzuführen. Die hiergegen erhobene Klage hat das Sozialgericht Dresden abgewiesen. Ein vorsätzlicher tätlicher Angriff stehe nur dann unter Versicherungsschutz, wenn er aus betriebsbezogenen Motiven erfolgt. Die Motive der Täter seien aber am ehesten auf die private Tätigkeit des Klägers als Berater für einen Verein zurückzuführen. Die beiden Täter wurden übrigens rechtskräftig zu Freiheitsstrafen verurteilt.</p><h2>Betriebsbedingte Kündigung auch fristlos</h2><p><strong>Az.: 2 AZR 674/11</strong> Viele Tarifverträge sehen eine sogenannte Unkündbarkeit vor. Wer alt genug und lange im Unternehmen ist, kann nicht mehr ordentlich gekündigt werden, sondern technisch nur noch fristlos. Das macht die Sache für das Unternehmen richtig schwierig. So wollte ein IT-Unternehmen die Aufgaben seiner Service-Techniker an ein Drittunternehmen outsourcen. In der Abteilung waren aber 45 Prozent aller Mitarbeiter bereits unkündbar. Also kündigte man alle betriebsbedingt fristlos, wobei eine soziale Auslauffrist eingehalten wurde, die der bisherigen Kündigungsfrist entsprach. Das Bundesarbeitsgericht gab dem statt: Ein Outsourcing sei freie Entscheidung des Arbeitgebers und könne grundsätzlich auch bei einem unkündbaren Mitarbeiter den Job beenden, wenn es sonst keine Weiterbeschäftigungsmöglichkeiten gibt.</p><p><a href="http://karrierebibel.de/?flattrss_redirect&amp;id=44190&amp;md5=8993fa266adc14ccb9f9720f67f6dbb9" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://karrierebibel.de/wordpress/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://karrierebibel.de/so-ists-recht-urteile-aus-dem-arbeitsrecht-70/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>1</slash:comments> <atom:link rel="payment" title="Flattr this!" href="https://flattr.com/submit/auto?user_id=18094&amp;popout=1&amp;url=http%3A%2F%2Fkarrierebibel.de%2Fso-ists-recht-urteile-aus-dem-arbeitsrecht-70%2F&amp;language=de_DE&amp;category=text&amp;title=So+ist%26%238217%3Bs+Recht%3A+Urteile+aus+dem+Arbeitsrecht&amp;description=Groll%26%238217%3Bs+Arbeitsrechtskolumne+Peter+Groll+ist+Fachanwalt+f%C3%BCr+Arbeitsrecht+in+Frankfurt.+F%C3%BCr+die+Karrierebibel+analysiert+und+kommentiert+er+regelm%C3%A4%C3%9Fig+wichtige+und+aktuelle+Urteile+aus+dem+deutschen+Arbeitsrecht.+So+bleiben+Arbeitnehmer+und...&amp;tags=Arbeitsrecht%2CArbeitsunfall%2CK%C3%BCndigung%2Coutsourcing%2CPeter+Groll%2C%C3%9Cberfall+im+Homeoffice%2CUrteile%2Cblog" type="text/html" /> </item> <item><title>Änderungskündigung: Worauf Arbeitnehmer achten sollten</title><link>http://karrierebibel.de/anderungskundigung-worauf-arbeitnehmer-achten-sollten/</link> <comments>http://karrierebibel.de/anderungskundigung-worauf-arbeitnehmer-achten-sollten/#comments</comments> <pubDate>Tue, 11 Jun 2013 06:00:17 +0000</pubDate> <dc:creator>Christian Mueller</dc:creator> <category><![CDATA[Büroalltag & Jobregeln]]></category> <category><![CDATA[Änderungskündigung]]></category> <category><![CDATA[Arbeitenehmer]]></category> <category><![CDATA[Arbeitgeber]]></category> <category><![CDATA[Arbeitsverhältnis]]></category> <category><![CDATA[Jobwechsel]]></category> <category><![CDATA[Position]]></category> <category><![CDATA[Unternehmen]]></category> <category><![CDATA[Vorausetzungen]]></category><guid isPermaLink="false">http://karrierebibel.de/?p=44191</guid> <description><![CDATA[Kündigung &#8211; dieses Wort ist für die meisten Arbeitnehmer vermutlich direkt mit dem Ende des Arbeitsverhältnisses und dem Beginn der Jobsuche verbunden. Das ist meistens korrekt, doch die Änderungskündigung ist hier die viel gerühmte Ausnahme, die die Regel bestätigt. Wie es der Name schon vermuten lässt, geht es dem Arbeitgeber bei der Änderungskündigung im Grunde [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2008/04/Hut-Abschied-Kündigung.jpg"><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2008/04/Hut-Abschied-Kündigung.jpg" alt="Änderungskündigung" width="300" class="alignright size-full wp-image-38420" /></a>Kündigung &#8211; dieses Wort ist für die meisten Arbeitnehmer vermutlich direkt mit dem Ende des Arbeitsverhältnisses und dem Beginn der Jobsuche verbunden. <a href="http://karrierebibel.de/ratgeber-kundigung-tipps-fur-mitarbeiter/" target="_blank">Das ist meistens korrekt</a>, doch die Änderungskündigung ist hier die viel gerühmte Ausnahme, die die Regel bestätigt. Wie es der Name schon vermuten lässt, geht es dem Arbeitgeber bei der Änderungskündigung <a href="http://karrierebibel.de/betriebsbedingte-kundigung-welche-grunde-es-gibt-und-wie-sie-reagieren/" target="_blank">im Grunde gar nicht darum</a>, seinen Mitarbeiter vor die Tür zu setzen. Nein, grundsätzlich will er den jeweiligen Mitarbeiter weiter beschäftigen &#8211; nur eben zu anderen, meist schlechteren, Konditionen. Das müssen Sie jedoch nicht klaglos hinnehmen, wir zeigen heute, welche Möglichkeiten Ihnen als Arbeitnehmer offen stehen. <span id="more-44191"></span></p><p>Bevor wir in die Änderungskündigung eintauchen, eine kurze Erinnerung daran, welche Faktoren des Arbeitsvertrages der Arbeitgeber bei Bedarf ändern kann. Dies betrifft sowohl die Verteilung der Arbeitszeit als auch Einsatzort und Aufgaben des Arbeitnehmers. Anders formuliert: Der Arbeitgeber hat durch sein Weisungsrecht ohnehin zahlreiche Möglichkeiten, das Arbeitsverhältnis zu verändern. Erst wenn er Änderungen vornehmen will, die diese Bereiche und Möglichkeiten überschreiten, wird eine Änderungskündigung notwendig.</p><h2>Änderungskündigung: Reagieren Sie clever</h2><div class="textboxright1" style="width:45%"><h3>Suchen Sie das Gespräch</h3><p>Natürlich können Sie gegen eine Änderungskündigung, wie im Artikel beschrieben, vor das Arbeitsgericht ziehen. Ihre Chancen stehen als Arbeitnehmer in der Regel auch recht gut. Doch sollten Sie sich keiner Illusion hingeben: Ihren Job werden Sie so nur temporär sichern, denn Ihr Arbeitgeber wird über eine gewonnene Klage sicherlich nicht erfreut sein und nach Wegen suchen, Sie über kurz oder lang loszuwerden. Besser ist es daher, von Anfang an das <a href="http://karrierebibel.de/mitarbeitergesprache-tipps-fur-vorgesetzte-und-mitarbeiter/" target="_blank">Gespräch mit Ihrem Arbeitgeber zu suchen</a> und eine einvernehmlichen Einigung zu finden. Denn grundsätzlich können Arbeitsverträge mit dem Einverständnis beider Seiten geändert werden.</div><p>Arbeitnehmer stecken bei einer Änderungskündigung etwas in der Zwickmühle: Einerseits beendet der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis durch die Kündigung, andererseits bietet er sofort einen neuen Arbeitsvertrag an &#8211; nur eben zu schlechteren Konditionen. Ihr Arbeitgeber will Sie im Grunde also halten &#8211; allerdings unter günstigeren Bedingungen. Wehrhafte Arbeitnehmer denken jetzt vermutlich sofort an eine Kündigungsschutzklage &#8211; und liegen damit auch fast richtig. Eine Kündigungsschutzklage wäre hier zwar nicht angebracht, wohl aber eine Änderungsschutzklage.</p><p>Um diese einzureichen haben Arbeitnehmer drei Wochen Zeit. Einzige Ausnahme: Ihre Kündigungsfrist ist kürzer, dann müssen Sie in diesem Zeitraum Klage einreichen. Damit die Klage jedoch nicht zum Bumerang wird und Sie Ihren Job auf jeden Fall behalten, sollten Sie strategisch vorgehen.</p><p>Wer die Änderungskündigung ablehnt und dann klagt, läuft Gefahr, seinen Job ganz zu verlieren. Denn entscheidet das Arbeitsgericht zu Gunsten des Arbeitgebers, behält die Kündigung ihre Wirksamkeit. Doch den neuen Arbeitsvertrag können Sie dann vermutlich nicht mehr annehmen, da die Frist von drei Wochen bereits abgelaufen sein dürfte.</p><p>Daher sollten Sie als Arbeitnehmer der Änderungskündigung unter Vorbehalt zustimmen. Dieser Vorbehalt ist in §2 des Kündigungsschutzgesetzes geregelt:</p><blockquote><p>&#8230; so kann der Arbeitnehmer dieses Angebot unter dem Vorbehalt annehmen, dass die Änderung der Arbeitsbedingungen nicht sozial ungerechtfertigt ist&#8230;</p></blockquote><p>Für die Annahme der Änderungskündigung haben Arbeitnehmer drei Wochen ab Zustellung der Kündigung Zeit. Die Annahme muss in diesem Zeitraum dem Arbeitgeber idealerweise schriftlich mitgeteilt werden. Sollten Sie Ihre Klage vor Arbeitsgericht dann verlieren, behält auch der neue Arbeitsvertrag seine Gültigkeit &#8211; und Ihr Job ist, zumindest vorübergehend, gesichert.</p><p><a href="http://karrierebibel.de/?flattrss_redirect&amp;id=44191&amp;md5=9c0c8477837dec223db56b52b50cfcf4" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://karrierebibel.de/wordpress/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://karrierebibel.de/anderungskundigung-worauf-arbeitnehmer-achten-sollten/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>1</slash:comments> <atom:link rel="payment" title="Flattr this!" href="https://flattr.com/submit/auto?user_id=18094&amp;popout=1&amp;url=http%3A%2F%2Fkarrierebibel.de%2Fanderungskundigung-worauf-arbeitnehmer-achten-sollten%2F&amp;language=de_DE&amp;category=text&amp;title=%C3%84nderungsk%C3%BCndigung%3A+Worauf+Arbeitnehmer+achten+sollten&amp;description=K%C3%BCndigung+%26%238211%3B+dieses+Wort+ist+f%C3%BCr+die+meisten+Arbeitnehmer+vermutlich+direkt+mit+dem+Ende+des+Arbeitsverh%C3%A4ltnisses+und+dem+Beginn+der+Jobsuche+verbunden.+Das+ist+meistens+korrekt%2C+doch+die+%C3%84nderungsk%C3%BCndigung+ist...&amp;tags=%C3%84nderungsk%C3%BCndigung%2CArbeitenehmer%2CArbeitgeber%2CArbeitsverh%C3%A4ltnis%2CJobwechsel%2CPosition%2CUnternehmen%2CVorausetzungen%2Cblog" type="text/html" /> </item> <item><title>Corporate Homepage: 33 Check-Punkte fürs Redesign</title><link>http://karrierebibel.de/corporate-homepage-33-check-punkte-furs-redesign/</link> <comments>http://karrierebibel.de/corporate-homepage-33-check-punkte-furs-redesign/#comments</comments> <pubDate>Mon, 10 Jun 2013 14:23:26 +0000</pubDate> <dc:creator>Christian Mueller</dc:creator> <category><![CDATA[Büroalltag & Jobregeln]]></category> <category><![CDATA[Checkliste]]></category> <category><![CDATA[Corporate Homepage]]></category> <category><![CDATA[Geräte]]></category> <category><![CDATA[Inhalte]]></category> <category><![CDATA[Kompatibilität]]></category> <category><![CDATA[Redesign]]></category> <category><![CDATA[Responsive Design]]></category> <category><![CDATA[Zielgruppe]]></category><guid isPermaLink="false">http://karrierebibel.de/?p=44189</guid> <description><![CDATA[Lange Zeit galt sie als Aushängeschild und Visitenkarte eines Unternehmens, doch seit dem Einsetzen des Social Media Hypes scheint sie von vielen Unternehmen vernachlässigt zu werden &#8211; die Corporate Homepage. Dabei sollte Unternehmen klar sein, dass auch die beste Social Media Strategie und Kommunikation ohne eine zentrale Anlaufstelle weitgehend sinnlos ist. Was nützt es, wenn [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2012/10/Checkliste300.jpg"><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2012/10/Checkliste300.jpg" alt="Checkliste300" width="300" height="200" class="alignright size-full wp-image-41717" /></a>Lange Zeit galt sie als Aushängeschild und Visitenkarte eines Unternehmens, doch seit dem Einsetzen des Social Media Hypes scheint sie von vielen Unternehmen vernachlässigt zu werden &#8211; die Corporate Homepage. Dabei sollte Unternehmen klar sein, dass auch die beste <a href="http://karrierebibel.de/social-media-strategie-leitfaden-fur-nachhaltige-kommunikation/" target="_blank">Social Media Strategie und Kommunikation</a> ohne eine zentrale Anlaufstelle weitgehend sinnlos ist. Was nützt es, wenn auf <a href="http://karrierebibel.de/corporate-social-media-warum-unternehmen-mehrere-kanale-brauchen/" target="_blank">Facebook, Twitter, Google+ und Youtube</a> hervorragende Beiträge veröffentlicht und hohe Erwartungen geweckt werden, nur um Fans und Kunden dann auf eine hässliche und abschreckende Homepage zu verweisen? Genau gar nichts. Für so manches Unternehmens steht daher vor dem Einstieg in die Social Media erst einmal das Redesign der eigenen Homepage an. Dafür haben wir heute 33 Tipps gesammelt. <span id="more-44189"></span></p><p>Natürlich treffen nicht alle der folgenden Tipps und Check-Punkte auf jedes Unternehmen und jede Corporate Homepage zu. Unsere Liste ist keineswegs als abschließende Sammlung aller denkbaren Punkte, sondern als Grundlage mit den wichtigsten Themen und Aspekten zu verstehen. Für versierte Webdesigner werden die meisten der genannten Punkte vermutlich selbstverständlich sein &#8211; für viele Unternehmen jedoch nicht. Nehmen Sie unsere Liste daher als Grundlage und erstellen Sie auf dieser Basis Ihr individuelles Pflichtenheft. Ihre Homepage wird davon auf jeden Fall profitieren.</p><h2>33 Punkte fürs Redesing der Corporate Homepage</h2><ol><li>Der wichtigste Grundsatz: <strong>Form follows function</strong>. Anders formuliert: Das Design soll den Besucher bei der Suche nach Themen und bei der Navigation unterstützen und darf nie Selbstzweck werden.</li><li>Apropos <strong>Navigation</strong>: Wenige, dafür eindeutig benannten Hierarchie-Ebenen helfen dabei, Verwirrung zu verhindern und Besucher schnell ans Ziel zu bringen.</li><li><strong>Kontrastreiche Buttons</strong> und Seiten erleichtern den meisten Nutzern die Navigation auf einer Seite deutlich.</li><li><strong>Animationen</strong>, blinkende Banner und sich ständig verändernde Slider können ansprechend wirken &#8211; oder für Ablenkung sorgen.</li><li>Mobile Geräte wie Smartphones und Tablets machen einen schnell wachsenden Teils des Traffics aus. <strong>Responsive Design</strong> ist daher für die meisten Seiten Pflicht.</li><li>Auch im Blick auf <strong>mobile Geräte</strong> sollten Sie auf Flash verzichten und  &#8211; soweit möglich &#8211; auf HTML setzen.</li><li>Bei Produkten und Blogartikeln sollten <strong>Social Media Sharing Buttons</strong> auf jeden Fall vorhanden sein. Dass diese an das restliche Design angepasst werden sollten, versteht sich von selbst.</li><li>Achten Sie unbedingt darauf, im <strong>Impressum </strong> alle Sharing Buttons, Monitoring Tools und andere Punkte aufzuführen. Auch die Gültigkeit des Impressums für Ihre Social Media Kanäle &#8211; von denen aus Sie auf das Impressum verlinken &#8211; sollte hier Eingang finden.</li><li>Achten Sie unbedingt darauf, dass sich das <strong>Corporate Design</strong> sowohl auf der Homepage als auch auf den Social Media Kanälen wiederfindet. Im Zweifel steht auch in den verschiedenen Netzwerken ein Redesign an.</li><li><strong>Barrierefreiheit </strong> sollte bei Ihrem neuen Design einer der leitenden Grundsätze sein. Davon profitieren auch ältere Menschen &#8211; die einen wachsenden Teil Ihrer Kundschaft ausmachen.</li><li>Zur Barrierefreiheit gehört beispielsweise auch, dass die <strong>Schrift </strong>unabhängig vom umliegenden Design vergrößert oder verkleinert werden kann.</li><li>Achten Sie beim eingesetzten <strong>Bildmaterial </strong>darauf, die Nutzung in den sozialen Netzwerken gleich mit zu lizenzieren. Dann müssen Sie sich über Vorschaubilder oder den Einsatz in den Netzwerken keine Gedanken machen.</li><li>Gerade bei mobilen Datenverbindungen sind <strong>schnelle Ladezeiten</strong> ein wichtiges Kriterium. Optimieren Sie Ihr neues Design daher auch unter diesem Aspekt.</li><li>Bei <strong>Formulierungen und Wording</strong> gilt: Ihr Kommunikationsstil muss zum Unternehmen passen. Springen Sie auf keinen Fall auf einen Trend auf, der Ihre Zielgruppe abschrecken oder irritieren kann.</li><li><strong>Symbole </strong>als Navigationselemente können eine hervorragende Idee sein &#8211; wenn sie denn wirklich selbsterklärend sind. Sonst tragen sie nur zur Verwirrung der Besucher bei.</li><li>Das perfekte <strong>Content Management System</strong> gibt es nicht. Nehmen Sie sich für die Wahl der passenden technischen Plattform bitte ausreichend Zeit.</li><li>Lassen Sie die Seite auch während der Entwicklung von nicht Technik affinen Mitarbeiter testen. Sie sind der eigentliche Maßstab für <strong>Usability</strong>.</li><li>Wenn Sie ein <a href="http://karrierebibel.de/corporate-blog-leitfaden-fur-das-unternehmens-blog/" target="_blank"><strong>Corporate Blog</strong> betreiben</a> oder planen, sollte dieses idealerweise in Ihre Seite integriert werden.</li><li><strong>Begleiten </strong>Sie den gesamten Designprozess aktiv und fragen Sie immer wieder bei Agentur oder Designer nach. Ja, das kann diese nerven, doch so können Sie Abweichungen frühzeitig entdecken und rechtzeitig eingreifen.</li><li>Stellen Sie sicher, dass der zuständige Designer oder die zuständige Agentur bereits <strong>ähnliche Projekte</strong> umgesetzt hat.</li><li>Erstellen Sie im Vorfeld ein möglichst exaktes <strong>Pflichtenheft</strong>, dass Sie zu Beginn mit Designer und/oder Agentur detailliert durchgehen.</li><li>Automatisch abspielende <strong>Soundeffekte </strong>beim Öffnen einer Seite sind tabu.</li><li>Automatisch öffnende <strong>Pop Up Dialoge</strong>, die eine Seite überlagern und den Besucher zu einer Handlung zwingen, werden von den meisten Besuchern als lästig und störend wahrgenommen.</li><li>Platzieren Sie die <strong>Verlinkung</strong> zu Ihren Social Media Auftritten prominent. Stellen Sie jedoch sicher, dass sich die Social Media Sharing Buttons davon klar unterscheiden und als solche erkenntlich sind.</li><li>Ihr Design muss sich natürlich an Ihrem <strong>Unternehmen und Ihrer Zielgruppe</strong> orientieren. Eine stylishe Homepage mag toll aussehen &#8211; wenn sie jedoch nicht zu Ihrer Reputation passt, verfehlt sie ihren Zweck.</li><li>Da Sie die Homepage vermutlich einige Zeit nutzen wollen, sollten Sie sicherstellen, dass Ihre Mitarbeiter von Agentur oder Designe entsprechend eingewiesen und geschult werden. Wenn Sie bei der <strong>Betreuung </strong>ständig auf externe Mitarbeiter angewiesen sind, kann das schnell teuer werden.</li><li>Auch wenn Webdesigner ihn gerne verdrängen: Verschiedenen Varianten des <strong>Internet Explorers</strong> werden nach wie vor sehr aktiv genutzt. Stellen Sie sicher, dass Ihr neues Design mit den meist genutzten Versionen kompatibel ist.</li><li>Wenn Sie verschiedene <strong>Funktionen</strong> und Elemente zwar nicht sofort, jedoch auf Dauer nutzen wollen, sollten Sie diese von Anfang an anlegen lassen. Das nachträgliche Einbauen von Features ist oft deutlich teurer als eine sofortige Integration.</li><li>Auch bei <strong>interaktiven Elementen</strong> gilt: Nicht alles was möglich ist, ist auch sinnvoll.</li><li>Die Bedeutung einer deutlich sichtbaren und zuverlässig funktionierenden <strong>Suchfunktion </strong>wird häufig unterschätzt.</li><li>Bildet Ihre redesignte Homepage wirklich alle wichtigen <strong>Unternehmensbereiche </strong>ab?</li><li>Führen Sie vor dem Start auf jeden Fall einen <strong>User-Test</strong> durch. Daran sollten sowohl Testpersonen mit als auch ohne Kenntnis des alten Designs teilnehmen.</li><li>Prüfen Sie kontinuierlich, ob der erste Eindruck und die visuelle <strong>Botschaft</strong> der neuen Seite dem entspricht, was Sie vermitteln wollen.</li></ol><p><a href="http://karrierebibel.de/?flattrss_redirect&amp;id=44189&amp;md5=5f3002b5443858c81816bf2fb9ac9eeb" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://karrierebibel.de/wordpress/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://karrierebibel.de/corporate-homepage-33-check-punkte-furs-redesign/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>7</slash:comments> <atom:link rel="payment" title="Flattr this!" href="https://flattr.com/submit/auto?user_id=18094&amp;popout=1&amp;url=http%3A%2F%2Fkarrierebibel.de%2Fcorporate-homepage-33-check-punkte-furs-redesign%2F&amp;language=de_DE&amp;category=text&amp;title=Corporate+Homepage%3A+33+Check-Punkte+f%C3%BCrs+Redesign&amp;description=Lange+Zeit+galt+sie+als+Aush%C3%A4ngeschild+und+Visitenkarte+eines+Unternehmens%2C+doch+seit+dem+Einsetzen+des+Social+Media+Hypes+scheint+sie+von+vielen+Unternehmen+vernachl%C3%A4ssigt+zu+werden+%26%238211%3B+die+Corporate+Homepage....&amp;tags=Checkliste%2CCorporate+Homepage%2CGer%C3%A4te%2CInhalte%2CKompatibilit%C3%A4t%2CRedesign%2CResponsive+Design%2CZielgruppe%2Cblog" type="text/html" /> </item> <item><title>Mitarbeiterloyalität steigern: 25 Tipps für Chefs</title><link>http://karrierebibel.de/mitarbeiterloyalitat-steigern-25-tipps-fur-chefs/</link> <comments>http://karrierebibel.de/mitarbeiterloyalitat-steigern-25-tipps-fur-chefs/#comments</comments> <pubDate>Mon, 10 Jun 2013 09:30:07 +0000</pubDate> <dc:creator>Christian Mueller</dc:creator> <category><![CDATA[Büroalltag & Jobregeln]]></category> <category><![CDATA[Anreiz]]></category> <category><![CDATA[Arbeitsatmosphäre]]></category> <category><![CDATA[Chef]]></category> <category><![CDATA[Loyalität]]></category> <category><![CDATA[Mitarbeiterbindung]]></category> <category><![CDATA[Perspektive]]></category> <category><![CDATA[Stimmung]]></category> <category><![CDATA[Unternehmen]]></category> <category><![CDATA[Vorgesetzter]]></category><guid isPermaLink="false">http://karrierebibel.de/?p=44187</guid> <description><![CDATA[Der unsägliche Begriff des &#8220;War for talents&#8221; dürfte den meisten Lesern bekannt sein. Unsäglich deshalb, weil damit unweigerlich Assoziationen von sich gegenseitig bekriegenden, in harter Konkurrenz stehenden Unternehmen heraufbeschworen werden, die alles tun, um neue Mitarbeiter anzuwerben. Leider ist dieses Bild in manchen Branchen sehr nah an der Realität. Doch das eigentliche Problem des &#8220;War [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2013/01/Gehaltsverhandlung.jpg"><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2013/01/Gehaltsverhandlung.jpg" alt="Gehaltsverhandlung" width="300" height="200" class="alignright size-full wp-image-42420" /></a>Der unsägliche Begriff des &#8220;<a href="http://karrierebibel.de/kampf-um-talente-was-die-generation-y-von-arbeitgebern-erwartet/" target="_blank"><strong>War for talents</strong></a>&#8221; dürfte den meisten Lesern bekannt sein. Unsäglich deshalb, weil damit unweigerlich Assoziationen von sich gegenseitig bekriegenden, in harter Konkurrenz stehenden Unternehmen heraufbeschworen werden, die alles tun, um neue Mitarbeiter anzuwerben. Leider ist dieses Bild in manchen Branchen sehr nah an der Realität. Doch das eigentliche Problem des &#8220;War for talents&#8221;: Viele Unternehmen konzentrieren sich voll und ganz auf die Gewinnung neuer Mitarbeiter. Die bereits bestehende Belegschaft wird jedoch oft vergessen, ignoriert und unter ferner liefen abgehakt. Dabei sind <a href="http://www.sozial-pr.net/nachhaltige-unternehmensfuehrung-die-besten-mitarbeiter-sind-gluecklich-und-zufrieden/" target="_blank">zufriedene und loyale Mitarbeiter</a> die überzeugendsten und wichtigsten Botschafter eines Unternehmens oder &#8211; wenn es <a href="http://karrierebibel.de/personalfuhrung-so-sichern-sich-unternehmen-die-loyalitat-ihrer-mitarbeiter-studie/" target="_blank">an Loyalität fehlt</a> &#8211; die größten Bedenkenträger und eine effektive Abschreckung für potentielle Bewerber. Chefs sollten sich daher verstärkt darum bemühen, die Loyalität ihrer Mitarbeiter zu steigern. <span id="more-44187"></span></p><p>Bevor wir zu den konkreten Tipps übergehen, noch ein wichtiger Hinweis: Alle folgenden Strategien und Vorschläge können funktionieren &#8211; oder gewaltig schief gehen. Über Erfolg oder Scheitern entscheiden zwei grundlegende Punkte: Konsequenz und Ehrlichkeit. Nur wenn Chefs und Unternehmen die Vorschläge konsequent umsetzen und ehrlich am Wohlergehen ihrer Mitarbeiter interessiert sind, ist Erfolg möglich. Denn Mitarbeiter können klar unterscheiden, ob ihre Bedürfnisse ernst genommen werden oder ob es sich um Alibi- und Image-Aktionen handelt.</p><h2>25 Tipps für höhere Mitarbeiterloylität</h2><ol><li>Machen Sie Ihren Mitarbeitern die <strong>Kontaktaufnahme </strong>so einfach wie möglich.</li><li>Nehmen Sie sich für <strong>Fragen und Anliegen</strong> Ihrer Mitarbeiter Zeit.</li><li>Hören Sie sich auch <strong>unkonventionelle Ideen und Vorschläge</strong> an.</li><li><strong>Begründen</strong> Sie, warum Vorschläge nicht umgesetzt werden (können).</li><li>Suchen Sie regelmäßig den <strong>Kontakt zu Ihren Mitarbeitern</strong> und machen Sie deutlich, dass es Ihnen um Feedback, nicht um Kontrolle geht.</li><li><strong>Loben</strong> Sie Mitarbeiter öffentlich für Ideen, die zu spürbaren Verbesserungen führen.</li><li>Achten Sie jedoch darauf, dass dieses Lob <strong>nicht nach einer Sonderbehandlung</strong> aussieht.</li><li><strong>Informieren</strong> Sie Ihre Mitarbeiter rechtzeitig und umfassend über Veränderungen und Neuerungen.</li><li>Öffnen Sie sich Argumenten und seien Sie bereit, <strong>Ihren eigenen Standpunkt</strong> aufzugeben oder anzupassen.</li><li><strong>Vertreten </strong>Sie gemeinsam getroffene Entscheidung aktiv gegenüber Ihren Vorgesetzten.</li><li>Gestehen Sie <strong>Fehler </strong>ein und lernen Sie daraus.</li><li>Setzen Sie sich im Unternehmen <strong>aktiv und sichtbar</strong> für Ihre Abteilung und die Bedürfnisse Ihrer Mitarbeiter ein.</li><li>Nutzen Sie <strong>Jahres- oder Mitarbeitergespräche</strong> auch dazu, sich Feedback zu Ihrem Führungsstil geben zu lassen.</li><li>Schaffen Sie <strong><a href="http://karrierebibel.de/anwesenheits-terror-flexible-arbeitszeiten-machen-produktiver/" target="_blank">Freiräume und Flexibilität</a></strong>, beispielsweise durch <a href="http://karrierebibel.de/home-office-guidelines-darauf-bitte-achten-mit-download/" target="_blank">Home Office Angebote</a> und Gleitzeit-Modelle.</li><li>Stellen Sie sicher, dass alle Mitarbeiter über <strong>den Sinn und das Ziel</strong> des aktuellen Projekts informiert sind.</li><li>Machen Sie Ihren Mitarbeitern deutlich, welche <strong>Verantwortung jeder Einzelne</strong> für das Gelingen des Projekts trägt.</li><li>Belohnen Sie <strong>gute Leistung</strong> durch Prämien oder Freizeitausgleich.</li><li>Schaffen Sie dementsprechend <strong>(Vergütungs)Modelle</strong>, die Leistung fördern.</li><li>Beziehen Sie Ihre Mitarbeiter aktiv in die <strong>Gestaltung von Betriebs- oder Abteilungsausflügen</strong> ein.</li><li>Fragen Sie auch bei der <strong>Planung und Gestaltung von Weiterbildungen</strong> das Feedback und die Vorschläge Ihrer Mitarbeiter ab.</li><li>Geben Sie <strong>Lob von Kunden und Geschäftspartnern</strong> auch an Ihre Mitarbeiter weiter.</li><li><strong>Bedanken </strong>Sie sich &#8211; in passenden Situationen &#8211; für die erbrachte Leistung.</li><li>Stellen Sie sich bei Fehlern schützend vor Ihr Team und <strong>übernehmen Sie Verantwortung</strong>.</li><li>Seien Sie sich Ihrer <strong>fachlichen Grenzen und Kompetenz</strong> bewusst und holen Sie sich immer wieder gezielt den Rat Ihrer Fachkräfte ein.</li><li>Übertragen Sie Ihren Mitarbeitern <strong>echte Verantwortung</strong> und setzen Sie Vertrauen in ihre Fähigkeiten.</li></ol><p><a href="http://karrierebibel.de/?flattrss_redirect&amp;id=44187&amp;md5=41408fd596d445d01414490ee537d28b" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://karrierebibel.de/wordpress/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://karrierebibel.de/mitarbeiterloyalitat-steigern-25-tipps-fur-chefs/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>5</slash:comments> <atom:link rel="payment" title="Flattr this!" href="https://flattr.com/submit/auto?user_id=18094&amp;popout=1&amp;url=http%3A%2F%2Fkarrierebibel.de%2Fmitarbeiterloyalitat-steigern-25-tipps-fur-chefs%2F&amp;language=de_DE&amp;category=text&amp;title=Mitarbeiterloyalit%C3%A4t+steigern%3A+25+Tipps+f%C3%BCr+Chefs&amp;description=Der+uns%C3%A4gliche+Begriff+des+%26%238220%3BWar+for+talents%26%238221%3B+d%C3%BCrfte+den+meisten+Lesern+bekannt+sein.+Uns%C3%A4glich+deshalb%2C+weil+damit+unweigerlich+Assoziationen+von+sich+gegenseitig+bekriegenden%2C+in+harter+Konkurrenz+stehenden+Unternehmen+heraufbeschworen+werden%2C...&amp;tags=Anreiz%2CArbeitsatmosph%C3%A4re%2CChef%2CLoyalit%C3%A4t%2CMitarbeiterbindung%2CPerspektive%2CStimmung%2CUnternehmen%2CVorgesetzter%2Cblog" type="text/html" /> </item> <item><title>Unbezahlte Arbeit: Warum es sich lohnen kann, gratis zu arbeiten</title><link>http://karrierebibel.de/unbezahlte-arbeit-warum-es-sich-lohnen-kann-gratis-zu-arbeiten/</link> <comments>http://karrierebibel.de/unbezahlte-arbeit-warum-es-sich-lohnen-kann-gratis-zu-arbeiten/#comments</comments> <pubDate>Sun, 09 Jun 2013 08:34:03 +0000</pubDate> <dc:creator>Jochen Mai</dc:creator> <category><![CDATA[Büroalltag & Jobregeln]]></category> <category><![CDATA[Gratis-Job]]></category> <category><![CDATA[pro bono]]></category> <category><![CDATA[unbezahlte Arbeit]]></category><guid isPermaLink="false">http://karrierebibel.de/?p=44182</guid> <description><![CDATA[Ich kenne einige hochtalentierte und kompetente Menschen, die immer wieder Jobs machen, ohne dabei Geld zu verdienen. Wohlgemerkt: Sie arbeiten gratis, aber nicht umsonst. Ein Riesenunterschied! Denn für lau zu arbeiten, kann sich trotzdem lohnen. Tatsächlich fragen mich immer wieder Bekannte oder Leser, wie man ein wirtschaftlich erfolgreiches Blog aufbaut &#8211; etwa wie die Karrierebibel. [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2010/12/Gehaltsrechner.jpg"><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2010/12/Gehaltsrechner.jpg" alt="Gratisarbeit" width="300" height="200" class="alignright size-full wp-image-43547" /></a>Ich kenne einige hochtalentierte und kompetente Menschen, die immer wieder Jobs machen, ohne dabei Geld zu verdienen. Wohlgemerkt: Sie arbeiten <strong>gratis, aber nicht umsonst</strong>. Ein Riesenunterschied! Denn für lau zu arbeiten, kann sich trotzdem lohnen. Tatsächlich fragen mich immer wieder Bekannte oder Leser, wie man ein wirtschaftlich erfolgreiches Blog aufbaut &#8211; etwa wie die Karrierebibel. Ich habe zwar schon darüber geschrieben, wie man <strong><a href="http://karrierebibel.de/mit-blogs-geld-verdienen-so-lasst-sich-die-eigene-website-vermarkten/" target="_blank">mit Blogs Geld verdienen</a></strong> kann. Aber was dabei gerne übersehen wird: Dahinter steckt in der Regel viel harte Arbeit. Ich selbst habe bestimmt zwei Jahre hier jeden Tag und jeden Abend gesessen und geschrieben, ohne einen Cent damit zu verdienen. <span id="more-44182"></span></p><p>Dabei sind jeden Tag gut zwei bis drei Stunden Freizeit draufgegangen. Während andere im Biergarten saßen oder mal eben einen Kommentar hinrotzen von der Sorte: <em>&#8220;Totaler Bullshit, außerdem sind da noch drei Tippfehler drin!&#8221;</em>, habe ich geschrieben, Bücher, Feeds und Artikel gelesen und meine Erfahrungen und mein Wissen in Worte gepackt und weitergegeben &#8211; ohne Bezahlschranke. So wie es viele Blogger machen.</p><p>Zugegeben, inzwischen macht sich das bezahlt: Drei Autoren, einen technischen Admin und eine Praktikantin trägt die Seite. Wir leben deswegen nicht im Luxus. Aber was teils viel wertvoller ist, sind die Kontakte und Netzwerke, die dabei entstehen.</p><p>Und genau darum geht es, wenn man vor der Frage steht: <strong>Wie entscheide ich, ob es sich lohnt, gratis zu arbeiten?</strong></p><p>Am ehesten lässt Sie sich mit weiteren Fragen beantworten:</p><h2>1. Können Sie Ihr Ziel besser mit bezahlter Arbeit erreichen?</h2><p>Gerade wenn man am Anfang steht, noch keinen Namen hat und auch nicht die Preise verlangen kann wie andere, kann es sich lohnen, ein paar Pro-Bono-Jobs zu machen. Zahlreiche Buchautoren schreiben dann Gastbeiträge, um ihre Bücher zu bewerben, Blogger schreiben Artikel bei anderen Blogger, um Links und Leser zu gewinnen, Fotografen bieten Gratis-Bilder, um damit auf sich und ihr Talent aufmerksam zu machen&#8230;</p><p>All das ist unbezahlte Arbeit, aber selten umsonst. Die Frage ist ja: Was wären die vergleichbaren Alternativen?</p><ul><li>Werbung? Die kostet noch mehr Geld, das man noch nicht einmal verdient hat.</li><li>Weitere Akquise? Klar, aber ist die wirklich effizienter als der Weg über bereits etablierte Kanäle?</li></ul><p>Keiner kauft nun mal gerne die Katze im Sack. Solche Gratis-Arbeiten können daher wie Arbeitsproben wirken. So wie sich das Engagement in ein Blog bei der <a href="http://karrierebibel.de/bewerbung-2-0-so-kommt-der-job-zu-dir/" target="_blank">Bewerbung 2.0</a> auszahlen kann, lässt sich das eigene Ziel (Bekanntheit, Kundenakquise, Umsatz) womöglich schneller und effektiver durch gelegentliche Gratis-Jobs erreichen.</p><h2>Führt der Weg zu bezahlter Arbeit?</h2><p>Gewiss, man muss da unterscheiden. Zahlreiche Unternehmen bieten Schnupperwochen an, Hospitanzen, unbezahlte <a href="http://karrierebibel.de/praktikum-fuhrer-alles-was-praktikanten-wissen-mussen/" target="_blank">Praktika</a>. Das kann letztlich unverschämte Ausbeutung sein, muss aber nicht. Manchmal führen solche Pfade auch direkt zu einem bezahlten Job. Insbesondere bei jenen Unternehmen, wo die Konkurrenz unter den Bewerbern groß ist, helfen Praktika &#038; Co. einen Fuß in die Tür zu bekommen, andere von seinem Potenzial zu überzeugen und Fürsprecher zu gewinnen.</p><p>Allerdings ist dann wichtig, dass man für sich eine Art Grenzlinie zieht, wie lange man das Spiel mitmacht und ab welchem Punkt man sich eigentlich nur noch einredet, es könnte sich ja lohnen, de facto der Job aber nirgendwo hinführt. Man könnte also auch fragen: Verhilft der Job zu nachhaltigen Kontakten und erweitert er Ihr relevantes Netzwerk?</p><h2>Schmückt der Job den Lebenslauf?</h2><p>Es ist einer der besten Wege, einen Job zu bekommen, für den man eigentlich (noch) nicht qualifiziert genug ist: Machen Sie etwas, das dem schon sehr ähnlich ist und machen Sie es richtig gut! Oftmals führt dieser Weg auch nur darüber, seine Arbeitskraft gratis anzubieten.</p><p>Ein Beispiel: Angenommen, Sie wollen Unternehmen strategisch beraten oder sich als Projektmanager empfehlen. Dann beraten Sie beispielsweise einige karitative Unternehmen oder NGOs gratis &#8211; unter der einzigen Bedingung, diese als Referenz nennen zu dürfen. Diese Unternehmen sind notorisch klamm, haben aber oft einen guten Ruf und ein großes Netzwerk wichtiger Entscheider. Wer hier brilliert, wird gerne weiterempfohlen.</p><p>Dasselbe gilt für das Projektmanagement: Übernehmen Sie zusätzliche Aufgaben beim aktuellen Arbeitgeber oder in der Freizeit &#8211; mit dem Ziel, dass diese Ihren Lebenslauf aufwerten und damit dokumentieren, dass Sie schon ganz gut können, wofür Sie bald bezahlt werden möchten.</p><p>Oder anders formuliert: Betrachten Sie den Gratis-Job als Investition in Ihre Weiterbildung und Qualifikation.</p><h2>Lernen Sie etwas Neues?</h2><p>Manchmal bestehen Nutzen und Lohn einer unbezahlten Arbeit aber auch einfach darin, sich selbst weiterzuentwickeln. Also weniger in materiellem Erfolgen, sondern darin, in einer Sache einfach besser zu werden oder etwas ganz Neues zu lernen &#8211; und sei es nur, weil es Spaß macht. Auch das lohnt sich ja und ist damit niemals umsonst.</p><p><a href="http://karrierebibel.de/?flattrss_redirect&amp;id=44182&amp;md5=385e5b984b11a03ccbbaa39feb55f98c" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://karrierebibel.de/wordpress/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://karrierebibel.de/unbezahlte-arbeit-warum-es-sich-lohnen-kann-gratis-zu-arbeiten/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>7</slash:comments> <atom:link rel="payment" title="Flattr this!" href="https://flattr.com/submit/auto?user_id=18094&amp;popout=1&amp;url=http%3A%2F%2Fkarrierebibel.de%2Funbezahlte-arbeit-warum-es-sich-lohnen-kann-gratis-zu-arbeiten%2F&amp;language=de_DE&amp;category=text&amp;title=Unbezahlte+Arbeit%3A+Warum+es+sich+lohnen+kann%2C+gratis+zu+arbeiten&amp;description=Ich+kenne+einige+hochtalentierte+und+kompetente+Menschen%2C+die+immer+wieder+Jobs+machen%2C+ohne+dabei+Geld+zu+verdienen.+Wohlgemerkt%3A+Sie+arbeiten+gratis%2C+aber+nicht+umsonst.+Ein+Riesenunterschied%21+Denn+f%C3%BCr+lau+zu...&amp;tags=Gratis-Job%2Cpro+bono%2Cunbezahlte+Arbeit%2Cblog" type="text/html" /> </item> <item><title>Coaching für Absolventen: Wann und für wen es sich lohnt</title><link>http://karrierebibel.de/coaching-fur-absolventen-wann-und-fur-wen-es-sich-lohnt/</link> <comments>http://karrierebibel.de/coaching-fur-absolventen-wann-und-fur-wen-es-sich-lohnt/#comments</comments> <pubDate>Fri, 07 Jun 2013 05:46:35 +0000</pubDate> <dc:creator>Christian Mueller</dc:creator> <category><![CDATA[Büroalltag & Jobregeln]]></category> <category><![CDATA[Absolventen]]></category> <category><![CDATA[Antworten]]></category> <category><![CDATA[Chancen]]></category> <category><![CDATA[Coaching]]></category> <category><![CDATA[Entwicklung]]></category> <category><![CDATA[Fragen]]></category> <category><![CDATA[Orientierung]]></category> <category><![CDATA[Potenzial]]></category> <category><![CDATA[Ziele]]></category> <category><![CDATA[Zukunft]]></category><guid isPermaLink="false">http://karrierebibel.de/?p=44175</guid> <description><![CDATA[Kennen Sie das? Sie wissen Wochen, Monate ja sogar Jahre im Voraus, dass Sie sich um eine bestimmte Aufgabe kümmern sollten. Doch statt sich kontinuierlich und in kleinen Schritten darauf vorzubereiten, schieben Sie es vor sich her, beruhigen sich dem Gedanken, das Sie ja noch genug Zeit haben und tun nichts. Kurz vor dem lange [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2010/12/Gespräch.png"><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2010/12/Gespräch.png" alt="Coaching für Absolventen" width="300" height="205" class="alignright size-full wp-image-31325" /></a>Kennen Sie das? Sie wissen Wochen, Monate ja sogar Jahre im Voraus, dass Sie sich um eine bestimmte Aufgabe kümmern sollten. Doch statt sich kontinuierlich und in kleinen Schritten darauf vorzubereiten, schieben Sie es vor sich her, beruhigen sich dem Gedanken, das Sie ja noch genug Zeit haben und tun nichts. Kurz vor dem lange bekannten Termin werden Sie dann aktiv und versuchen, die verstrichene Zeit aufzuholen. Manchmal klappt es, manchmal nicht. Herzlich willkommen im illustren Kreis der Prokrastinierer. Was das mit dem Coaching von Absolventen zu tun hat? Ganz einfach, viele Studierende und spätere Absolventen verhalten sich genau so. Sie wissen bereits zu Beginn des Studiums, wann die Jobsuche und der Berufseinstieg anstehen werden. Doch statt sich strategisch darauf vorzubereiten,<a href="http://karrierebibel.de/bewerbung-in-letzter-minute-jobsuche-fur-absolventen/" target="_blank"> verfallen einige Absolventen wenige Wochen vor dem Ende des Studiums</a> in hektische Betriebsamkeit und suchen nach dem für sie passenden Weg. Manch einer kommt dann auch auf die Idee, sich einen Coach zu suchen. Doch dann ist es meistens zu spät, denn für Schnellschüsse ist Coaching die völlig falsche Wahl. <span id="more-44175"></span></p><p>Bevor ich auf das Warum eingehe, noch ein Kommentar: Dem einen oder anderen wird vermutlich schon die grundlegende Idee des Coachings für Absolventen seltsam vorkommen. Dieser Eindruck liegt oft in einer von zwei Ursachen begründet: Erstens hat der- oder diejenige meist keine eigene Coaching-Erfahrung und/oder ist zweitens der Meinung, das Coaching nur Führungskräften vorbehalten ist oder sein sollte. <a href="http://karrierebibel.de/bitte-kein-coaching-20-falsche-vorurteile/" target="_blank">Letzteres ist aus meiner Sicht schlicht falsch</a>. Coaching ist nicht einer bestimmten Berufs- oder Hierarchiegruppe vorbehalten, denn in der Praxis gibt es eine enorme Bandbreite an Coachees. In meiner eigenen Arbeit als Coach habe ich bisher mit Studenten, Arbeitern, Fachkräften, Freelancern, Führungskräften und Berufsrückkehrern gearbeitet. Eine klare Festlegung aufgrund des Berufs oder der Führungsverantwortung gibt es für das Coaching nicht.</p><h2>Coaching für Absolventen: Den eigenen Weg finden</h2><p><a href="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2013/02/Karriereplan-Karrierewege.jpg"><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2013/02/Karriereplan-Karrierewege.jpg" alt="Karriereplan-Karrierewege" width="250" class="alignright size-full wp-image-43025" /></a>Okay, das mag für manche fast esoterisch klingen, doch genau darum geht es für die meisten Absolventen, die sich für ein Coaching interessieren und entscheiden. Sie wollen herausfinden, welche berufliche Ausrichtung und Tätigkeit ihnen wirklich liegt und wohin sie sich orientieren sollen. Diese Intention macht auch klar, warum Coaching kein Schnellschuss sein kann. Die Suche nach Orientierung hat viel mit der eigenen Persönlichkeit, den Potenzialen, Wünschen und Zielen zu tun. All diese Punkte können nicht in wenigen Tagen bearbeitet werden, dazu ist Zeit nötig. Wer sich also wenige Tage vor Studienende einen Coach sucht und/oder sofort Ergebnisse erwartet, wird enttäuscht sein und <a href="http://karrierebibel.de/der-coach-check-woran-sie-einen-kompetenten-coach-erkennen/" target="_blank">von seriösen Coaches abgewiesen</a> werden.</p><p>Doch es gibt noch eine Gruppe von Absolventen, für die Coaching der falsche Ansatz ist. Es sind die Absolventen, die ihre grundsätzliche Richtung bereits kennen und sich &#8220;nur&#8221; noch zwischen einigen konkreten Optionen entscheiden wollen. Sie haben bereits in Frage kommende Berufe herausgesucht und verschiedene Wege für sich skizziert und wollen dazu eine externe fachliche Meinung und Reflexion. <a href="http://karrierebibel.de/coaching-vs-beratung-was-sich-fur-wen-lohnt/" target="_blank">Hier ist Karriereberatung das Mittel der Wahl</a>, nicht Coaching. Das bedeutet nicht unbedingt, dass Coaches dafür ungeeignet sind. Viele Kollegen bieten sowohl Coaching als auch Beratung an. Diese Kombination ist naheliegend, denn bei den für die beiden verschiedenen Leistungen notwendigen Fähigkeiten und Kompetenzen gibt es zahlreiche Überschneidungen.</p><p>Da es sich beim Coaching zwar um eine sinnvolle, jedoch auch teure Leistung handelt, habe ich zum Abschluss einige Fragen für Sie zusammengestellt. Die Entscheidung für oder gegen Coaching kann und soll Ihnen die Liste nicht abnehmen, wenn Sie jedoch vier oder mehr der folgenden acht Fragen mit Nein beantworten, sollten Sie sich &#8211; nicht nur als Absolvent &#8211; über ein Coaching Gedanken machen:</p><ol><li>Habe ich eine klare Vorstellung von meiner beruflichen Zukunft?</li><li>Basieren meine Vorstellungen von Karriere und Beruf auf meinen eigenen Wünschen und Zielen?</li><li>Kenne ich meine (Karriere)Ziele?</li><li>Fühle ich mich beim Gedanken an den Berufseinstieg sicher?</li><li>Kann ich meiner Intuition bei der Wahl meines Berufs vertrauen?</li><li>Kann ich genau benennen, was ich beruflich nicht tun will?</li><li>Weiß ich, welche Rolle mein Beruf in meinem Leben spielen soll?</li><li>Kenne ich meine Leidenschaft?</li></ol><p><a href="http://karrierebibel.de/?flattrss_redirect&amp;id=44175&amp;md5=c7ce8b63085a8b618aca8d6b11947669" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://karrierebibel.de/wordpress/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://karrierebibel.de/coaching-fur-absolventen-wann-und-fur-wen-es-sich-lohnt/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>1</slash:comments> <atom:link rel="payment" title="Flattr this!" href="https://flattr.com/submit/auto?user_id=18094&amp;popout=1&amp;url=http%3A%2F%2Fkarrierebibel.de%2Fcoaching-fur-absolventen-wann-und-fur-wen-es-sich-lohnt%2F&amp;language=de_DE&amp;category=text&amp;title=Coaching+f%C3%BCr+Absolventen%3A+Wann+und+f%C3%BCr+wen+es+sich+lohnt&amp;description=Kennen+Sie+das%3F+Sie+wissen+Wochen%2C+Monate+ja+sogar+Jahre+im+Voraus%2C+dass+Sie+sich+um+eine+bestimmte+Aufgabe+k%C3%BCmmern+sollten.+Doch+statt+sich+kontinuierlich+und+in+kleinen+Schritten+darauf...&amp;tags=Absolventen%2CAntworten%2CChancen%2CCoaching%2CEntwicklung%2CFragen%2COrientierung%2CPotenzial%2CZiele%2CZukunft%2Cblog" type="text/html" /> </item> <item><title>Prioritäten setzen: Der wichtigste Zeitmanagement-Tipp</title><link>http://karrierebibel.de/prioritaten-setzen-der-wichtigste-zeitmanagement-tipp/</link> <comments>http://karrierebibel.de/prioritaten-setzen-der-wichtigste-zeitmanagement-tipp/#comments</comments> <pubDate>Thu, 06 Jun 2013 17:23:08 +0000</pubDate> <dc:creator>Jochen Mai</dc:creator> <category><![CDATA[Büroalltag & Jobregeln]]></category> <category><![CDATA[Blogparade]]></category> <category><![CDATA[Prioritäten setzen]]></category> <category><![CDATA[Selbstmanagement]]></category> <category><![CDATA[Zeitmanagement]]></category> <category><![CDATA[Zeitmanagement-Tipp]]></category><guid isPermaLink="false">http://karrierebibel.de/?p=44170</guid> <description><![CDATA[Manchmal, wenn der Wind leise durch die Binsen pfeift, dann erzählt er den Leuten, die vorbeikommen, eine Geschichte, aus der dann irgendwann wie im griechischen Mythos eine Weisheit wird, weil es immer dieselbe Leier ist. Eine dieser Geschichten lautet etwa so: Zeitmanagement ist die Kunst, seine Zeit optimal zu nutzen. Das jedenfalls verbreiten die einen, [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2012/02/UhrMannZeiger-e1351948572909.png"><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2012/02/UhrMannZeiger-e1351948572909.png" alt="UhrMannZeiger" width="300" height="249" class="alignright size-full wp-image-38852" /></a>Manchmal, wenn der Wind leise durch die Binsen pfeift, dann erzählt er den Leuten, die vorbeikommen, eine Geschichte, aus der dann irgendwann wie im griechischen Mythos eine Weisheit wird, weil es immer dieselbe Leier ist. Eine dieser Geschichten lautet etwa so: <strong>Zeitmanagement ist die Kunst, seine Zeit optimal zu nutzen.</strong> Das jedenfalls verbreiten die einen, und das klingt schon ziemlich binsig. Denn Zeitmanagement ist definitorischer Quatsch, sagen die anderen. Zeit kann man schließlich nicht managen, sie vergeht immer gleich schnell – unabhängig davon, was wir damit anstellen. Jeder Tag hat für jeden Menschen gleich viele Stunden, egal, ob man ihn managt oder nicht. <span id="more-44170"></span></p><p>Das ist wohl unbestreitbar richtig und auch höchst gerecht. Andererseits lässt sich nicht verleugnen, dass einige Menschen mit dieser Zeitfreiheit mehr Probleme haben als andere.</p><p><strong>Um es kurz zu machen: Diese Menschen verzetteln sich. Und zwar regelmäßig.</strong></p><p>Für sie ist wahrscheinlich der Monumentalfilmheld Ben Hur längst so etwas wie eine Galionsfigur, weil der, nach ein paar Differenzen mit der römischen Obrigkeit, die Weltmeere auf einer Galeere bereisen durfte und deshalb als guter Beleg dafür taugt, dass man sich ordentlich am Riemen reißen und doch nicht recht vorankommen kann.</p><p>Immerhin: Bei Ben Hur nahm die Geschichte ein halbwegs gutes Ende. Im Büro kommt das seltener vor.</p><p><a href="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2012/01/Verspätung-Zeit-Uhr-e1354953771583.jpg"><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2012/01/Verspätung-Zeit-Uhr-e1354953771583.jpg" alt="Verspätung-Zeit-Uhr" width="300" height="200" class="alignright size-full wp-image-38401" /></a>Dort erwarten die Betroffenen vermutlich schon morgens jene Aufgaben, die gestern im Arbeitswust liegen geblieben sind oder aufgeschoben wurden, weil sie so viel Annehmlichkeit verheißen wie mit den Fingernägeln über eine Schiefertafel zu kratzen. Über den Tag kommen dann neue dringende Jobs dazu: Der Chef schneit rein und braucht umgehend einen Lagebericht zu Projekt XY, der Kollege bittet um Rat, der Kunde hofft auf schnelle Hilfe und aus dem E-Mail-Eingang piept unerbittlich Post mit der Dringlichkeitsstufe „hoch“. Aufschub unmöglich. <em>Just do it!</em></p><p>Wer also nicht gerade über vier Arme wie der indische Gott Vishnu verfügt, den umgibt spätestens am Nachmittag ein veritables Büro-Tohuwabohu.</p><h2>Treffen Sie bessere Entscheidungen</h2><p>Wer seine Zeit und damit auch seinen Büroalltag besser in den Griff bekommen will, sollte sich deshalb weniger über Zeitmanagement Gedanken machen, dafür umso mehr über besseres <strong>Selbstmanagement</strong>.</p><p>Der Zeitberater und Professor für Wirtschaftspädagogik an der Universität der Bundeswehr in München, Karlheinz Geißler, hat einmal gesagt:</p><blockquote><p>Nicht die Zeit ist es, die beim Zeitmanagement in den Griff genommen wird: Man ist es selbst. Das Zeitmanagement macht die Eiligen und Gehetzten zu Gefangenen ihres Wunsches, jede Minute ausnutzen zu müssen. Zeitsparen führt auch nicht zu den Idyllen des Zeitwohlstandes. Tatsächlich ist die vermeintlich gesparte Zeit unwiderruflich verschwunden – wie gewonnen, so zerronnen.</p><p> <img src="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2009/06/Gezeiten.gif" alt="Gezeiten" title="Gezeiten" width="300" class="alignright size-full wp-image-8036" /><p>Wer Zeit spart, der spart am Leben. Zeitsparen heißt ja, auf das Erleben der Gegenwart, auf den Augenblick, zugunsten einer unbekannten, unsicheren und unkalkulierbaren Zukunft zu verzichten. Leben findet aber nicht in der Zukunft, sondern in der Gegenwart statt. So wie es keinem Menschen gelingt, das Heute aufs Morgen zu verschieben, so wenig lässt sich das Morgen bereits heute leben. Zeit ist weder Speichermedium, noch gibt es einen Nachtragshaushalt für Zeit.</p><p></p><p>Wer über Zeitdruck, Zeitprobleme und Zeitnöte klagt, bedauert in Wahrheit Symptome unbefriedigender Zeiterfahrungen und unzulänglicher Zeiterlebnisse. Daher lassen sich Zeitnöte auch nicht durch ein „mehr“ an Zeit, sondern nur durch alternative, zufrieden stellendere Erfahrungen verringern. Die Uhrzeit als Maßstab ist dazu jedoch völlig ungeeignet.</p></blockquote><p>Und genau darum geht es auch bei Selbstmanagement:</p><ul><li>sich selbst besser zu organisieren,</li><li>sich schon morgens einen Überblick zu verschaffen,</li><li>seine Aufgaben zu planen,</li><li>zu priorisieren</li><li>und natürlich über den Tag motiviert zu bleiben</li></ul><p>Oder anders gesagt: <strong>Es geht darum, bessere Entscheidungen zu treffen.</strong></p><p><a href="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2013/01/Entscheidungen.jpg"><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2013/01/Entscheidungen.jpg" alt="Entscheidungen" width="300" class="alignright size-full wp-image-42624" /></a>Das allerdings ist harte Arbeit. Rund 20.000 Entscheidungen treffen wir täglich, die meisten davon binnen Sekunden. Das macht diese erstens nicht gerade leichter und zweitens tückisch.</p><p>Insbesondere im Job geraten wir immer wieder in Situationen, in denen wir blitzschnell reagieren müssen. Dort stehen wir mit einer Wahrscheinlichkeit von etwa 60 Prozent unter Zeitdruck, hat einmal das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung in Berlin ermittelt. Keine guten Voraussetzungen. Wer viel entscheiden muss, büßt dabei einen Gutteil seiner geistigen Kapazitäten ein.</p><p>Die Psychologin Kathleen Vohs hat das in einigen Experimenten untersucht und festgestellt, dass viele Entscheidungen die Anfälligkeit für Fehler erhöhen und müde machen. Bei einem ihrer Experimente wurden die Probanden etwa zum Shoppen in ein Einkaufszentrum geschickt. Dort trafen sie zweifellos eine Menge Konsumentscheidungen. Anschließend mussten sie einen Mathetest absolvieren. Dabei machten die Einkaufsbummler keine gute Figur, im Gegenteil: Ihre Lösungsbögen strotzten im Gegensatz zur Kontrollgruppe nur so von Fehlern.</p><p>Egal also, ob man freiwillig oder unter Druck eine Wahl trifft, ob sie Spaß macht oder nicht – sie powert einen aus.</p><h2>Das Problem: Wir neigen zum Selbstbetrug</h2><p><a href="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2011/12/DummerFehler.png"><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2011/12/DummerFehler.png" alt="DummerFehler" width="300" class="alignright size-full wp-image-38283" /></a>Der Mensch hat dafür allerdings eine Art Schutzmechanismus entwickelt: den Instinkt. Über 20 Jahre ist es her, dass dem US-Neurophysiologen Benjamin Libet aufgefallen ist, dass unser Gehirn etliche Sekunden vor der eigentlichen Entscheidung aktiv wird.</p><p>Damals entstand eine heftige Diskussion über die tatsächliche Willensfreiheit des Menschen – denn womöglich haben wir schon entschieden, bevor wir das bewusst tun.</p><p>Nehmen wir ein einfaches Beispiel aus dem prallen Leben: eine Flirt-Situation.</p><p>Sie wollen Ihr attraktives Gegenüber gerne ansprechen, weil Sie sich extrem angezogen fühlen. Gleichzeitig spüren Sie aber Angst, abgewiesen zu werden. Was anschließend in Ihrem Kopf passiert, sind zwei parallel laufende Prozesse – oder kurz: Sie wägen ab, welches Risiko überwiegt und welche Entscheidung den größeren Erfolg verspricht.</p><p>Nun haben Wissenschaftler der Harvard Universität untersucht, wie schnell diese emotionalen beziehungsweise rationalen Denkvorgänge auf einen solchen Entscheidungsreiz folgen und was dabei passiert. Das Merkwürdige: Die emotionale Reaktion erfolgt fast doppelt so schnell wie die rationale.</p><p>220 bis 260 Millisekunden nach dem auslösenden Impuls fühlen wir: „Das will ich“ oder „Das will ich nicht“. Erst ab der 480. bis 640. Millisekunde setzt der Verstand ein und kalkuliert, verifiziert, rationalisiert.</p><p>Im neuronalen Kosmos ist die erfolgte Wahl da freilich längst ein Greis. Deshalb übernimmt der Verstand meist eine andere Aufgabe: er suggeriert.</p><p>Wir versuchen damit unsere Entscheidung zumindest zu begründen. Also etwa: Ich kann dieses Stück Schokolade ruhig essen, denn heute Abend mache ich ja sowieso Sport. Das Ganze basiert häufig auf dem psychologisch tief verwurzelten Bedürfnis, recht zu haben. Man könnte auch sagen: Wir neigen unbewusst zum Selbstbetrug.</p><p>Seien Sie sich dieser Wirkungen also bewusst, wenn Sie Ihre Prioritäten setzen oder Ihren Tag planen. Nicht selten spielen Ihnen dabei womöglich Ihre Vorlieben einen Streich, die der Verstand hernach auch noch rechtfertigt („Das hat doch noch Zeit bis morgen &#8230;“).</p><h2>Was taugen Zeitmanagement-Methoden?</h2><p><a href="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2013/03/Dwight-Eisenhower.png"><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2013/03/Dwight-Eisenhower.png" alt="Dwight Eisenhower" width="300" height="250" class="alignright size-full wp-image-43318" /></a>Ebenso essenziell für die Selbstorganisation ist, sich schon vorher zu überlegen, was man mit der gewonnenen Zeit anstellen will.</p><p>Mehr Zeit zu haben, macht weder zufriedener noch haben Sie deswegen früher frei. Die Erfahrung lehrt vielmehr: Freunde, Chefs und Kollegen haben ein hoch entwickeltes Sensorium für Menschen mit Freizeit und nehmen ihnen diese gerne wieder weg, Motto: „Was, du bist schon fertig? Na, dann kannste ja gleich noch das hier erledigen&#8230;“</p><p>Nun gibt es inzwischen gefühlte 15 Meter Ratgeber zum Thema Zeitmanagement mit – mehr oder weniger – hilfreichen Tipps zur idealen Zeitgewinnung. Nicht wenige Autoren mutieren dabei zu Akronym-Akrobaten und Komponisten angeblich völlig neuer Managementtechniken. Ein paar Beispiele? Bitteschön:</p><ul><li><strong>Die ABC-Methode</strong> etwa nimmt angeblich Rücksicht auf sogenannte Links- und Rechtshirner. Heißt: Bei manchen Menschen dominiert die linke Gehirnhälfte, sie mögen Zahlen, Fakten, Pläne, Systeme. Etwa 90 Prozent der Zeitmanagement-Bücher sind für sie gemacht. Für Rechtshirner, die angeblich dazu neigen chaotisch, kreativ, spontan zu sein, ist das aber nichts. Bei ihnen sträuben sich schon die Nackenhaare, wenn sie nur an Pläne oder feste Termine denken. Sie entscheiden lieber spontan und intuitiv. Deshalb gibt es für sie die ABC-Methode: Sie steht dafür, anfallende Aufgaben lediglich nach ihrer Wichtigkeit zu ordnen: A für sehr wichtig (sofort erledigen), B für weniger wichtig (später erledigen oder delegieren) und C für kaum wichtig bis unwichtig (delegieren oder verwerfen). Ist also eine ziemlich simple Sache – ABC-Methode klingt aber besser.</li><li><strong>Die Eisenhower-Methode</strong> ist vermutlich der Ursprung der ABC-Methode. Sie geht auf den amerikanischen General und US-Präsidenten Dwight D. Eisenhower zurück und erinnert im Kern an eine klassische Postkorbübung. Eisenhower empfahl damals, Aufgaben jeweils in zwei Kategorien zu unterteilen: Sind sie wichtig oder unwichtig, eilig oder nicht eilig? Um das Ganze etwas anschaulicher zu gestalten, empfahl er – wie in der Abbildung – ein Koordinatensystem für diese Kategorien anzulegen, in dem die Aufgaben später eingetragen werden – wenn schon nicht physisch, dann wenigstens gedanklich. Der Quadrant rechts unten ist eigentlich nichts weiter als ein Papierkorb. Diese Aufgaben kann man getrost vergessen: weder eilig noch wichtig. Eine Spalte darüber sieht das schon anders aus (unwichtig zwar, aber eilig). Diese Jobs sollten Sie delegieren. Aufgaben wiederum, die nicht eilig, aber wichtig sind (unten links), gehören in den Kalender eingetragen und Schritt für Schritt abgearbeitet. Bleiben noch die Obliegenheiten oben links: eilig und wichtig. Also sofort erledigen! Natürlich wäre es müßig, ein solches Koordinatensystem täglich anzulegen. Ziel ist deshalb, das Prinzip zu verinnerlichen, sodass sie es bald intuitiv anwenden können.<br /> <img src="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2007/11/Eisenhower-Methode-Matrix-Prinzip.png" alt="Eisenhower--Methode-Matrix-Prinzip" width="570" height="338" class="alignnone size-full wp-image-43320" /></li><li><strong>Die ALPEN-Methode</strong> ist auch recht prominent, ein Akronym und so eine Art Tagesplan und steht für: <strong>A</strong>ufgaben aufschreiben, <strong>L</strong>änge einschätzen, <strong>P</strong>ufferzeit einplanen (maximal 60 Prozent der Arbeitszeit verplanen), <strong>E</strong>ntscheidungen priorisieren und <strong>N</strong>achkontrollieren (was man erreicht hat). Unerledigtes wird dann auf den nächsten Tag übertragen.</li><li><strong>Das GTD-Prinzip</strong> wiederum steht für „Getting Things Done“ und geht auf den Bestseller-Autor David Allen zurück. Dahinter steckt die Idee, zuerst alle Aufgaben zu sammeln, die erledigt werden müssen, und sie dann in einem logischen System (etwa einem Kalender) zu notieren, um so den Kopf für Wichtigeres freizubekommen. Anschließend muss man nur noch für jede neue Aufgabe diszipliniert entscheiden, ob diese sinnvoll ist und in den Plan integriert wird, damit man stets weiß, was der nächste Schritt ist. Oder kurz: Reduziere Projekte auf den nächsten elementaren Teilschritt und strukturiere diese Schritte nach Zeitpunkt und Ausführungsort! Klingt kompliziert, ist aber nichts anderes als jeden Tag neue Prioritäten zu setzen.</li><li><strong>Die SMART-Methode</strong> soll beim Formulieren von Zielen helfen und steht für: Ziele so spezifisch wie möglich beschreiben, sich dabei an messbaren Fakten orientieren, aktionsorientiert denken – heißt: so, dass man auch Lust hat, das umzusetzen und schließlich ebenso realistisch wie termingerecht zu planen, also etwa: Bis Ende des Jahres will ich zehn Prozent mehr verdienen.</li><li><strong>Edwards Gesetz</strong> wiederum ist gar keine Methode, sondern besagt nur, dass der Aufwand, den man in eine Sache investiert, umgekehrt proportional zur verbleibenden Zeit steigt. Oder einfacher ausgedrückt: Je näher die Deadline rückt, desto mehr klotzt man ran. Auch eine Art, seine Dinge geregelt zu kriegen.</li></ul><p>Sie merken schon, bei all dem ist viel Wortgeklingel und Pseudo-Novität dabei. Die Methodik bleibt im Kern immer dieselbe: Überblick verschaffen, Aufgaben planen, priorisieren und in realistische Teilschritte zerlegen, die man tagsüber auch erreichen kann, damit man motiviert bleibt. Wer will, darf das gerne auch die <strong>ÜVAPPTEM-Methode</strong> nennen. Origineller wird sie dadurch aber nicht.</p><p>Oder anders formuliert: Der wohl wichtigste Zeitmanagement-Tipp ist der, zügiger und bessere Prioritäten zu setzen.</p><div class="textboxright1" style="width:94%"><h3>Die Blogparade zum Artikel</h3><p>Dieser Artikel nimmt teil an Ivan Blatter&#8217;s Blogparade, die Sie <a href="http://www.blatternet.de/zeitmanagement-tipp" target="_blank">hier</a> finden.</div><p><a href="http://karrierebibel.de/?flattrss_redirect&amp;id=44170&amp;md5=30dfdf5d56af29229e209a6a1ce95da2" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://karrierebibel.de/wordpress/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://karrierebibel.de/prioritaten-setzen-der-wichtigste-zeitmanagement-tipp/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>6</slash:comments> <atom:link rel="payment" title="Flattr this!" href="https://flattr.com/submit/auto?user_id=18094&amp;popout=1&amp;url=http%3A%2F%2Fkarrierebibel.de%2Fprioritaten-setzen-der-wichtigste-zeitmanagement-tipp%2F&amp;language=de_DE&amp;category=text&amp;title=Priorit%C3%A4ten+setzen%3A+Der+wichtigste+Zeitmanagement-Tipp&amp;description=Manchmal%2C+wenn+der+Wind+leise+durch+die+Binsen+pfeift%2C+dann+erz%C3%A4hlt+er+den+Leuten%2C+die+vorbeikommen%2C+eine+Geschichte%2C+aus+der+dann+irgendwann+wie+im+griechischen+Mythos+eine+Weisheit+wird%2C+weil...&amp;tags=Blogparade%2CPriorit%C3%A4ten+setzen%2CSelbstmanagement%2CZeitmanagement%2CZeitmanagement-Tipp%2Cblog" type="text/html" /> </item> </channel> </rss>