Jetzt reicht’s! Irgendwann ist Schluss! Schnauze voll! Ich kann so nicht arbeiten!!! Solche Phasen hat wohl jeder einmal. Die Magensäfte kochen, das Herz pocht bis zum Hals – ein richtiger Wutanfall. Doch wie soll man da einen kühlen Kopf bewahren? Thomas Denson, seines Zeichens Psychologe, hat dazu einen simplen Rat, der ebenso merkwürdig wie denkwürdig ist. Menschen, die schnell in Rage geraten und sich schwer unter Kontrolle halten können, sollten einfach die andere Hand benutzen! … Hä? mehr
Büroalltag & Jobregeln
Anti-Amok: Ein ungewöhnlicher Tipp gegen den Wutanfall
Dopplereffekt: Darum erscheint uns die Zukunft näher als die Vergangenheit
Kinder, wie die Zeit vergeht! “Wie im Fluge”, sagen jene, die gerade eine schöne Zeit erleben. Wer dagegen Unangenehmes vor sich hat, meint oft, die Zeit würde stillstehen. Dabei vergeht Zeit immer gleich schnell. “Stimmt”, würden auch Eugene Caruso und seine Kollegen von der Booth School of Business an der Universität von Chicago sagen. Doch sie sagen auch: Ereignisse, die in der Zukunft liegen, kommen uns viel näher vor, als jene aus der Vergangenheit. Das erklärt auch, warum der vergangene Urlaub so schnell so weit weg erscheint… mehr
Persönlichkeitstests online: Was sie können, wobei sie helfen (+Beispiele)
Sogenannte Persönlichkeitstest findet man im Internet zu Genüge. Die Qualität solcher Analysen lässt sich häufig nicht auf den ersten Blick feststellen. Möchte man sich im Internet über das Thema erkundigen, landet man schnell auf ominösen Astro-Seiten. Dennoch können solche Pesönlichkeitsanalysen ein mächtiges Arbeitswerkzeug sein. Wenn man sich für die richtige entscheidet und vor allem, wenn man mit den Ergebnissen dann auch arbeitet. mehr
Mitarbeiterbefragung: Stellen Sie auch die richtigen Fragen?
Ein Gastbeitrag von Anne Schüller
Wie in einem Unternehmen Exzellenz entsteht? Tom Peters, einer der weltweit angesehensten Managementdenker, hat das in einem Vortrag einmal wie folgt ausgedrückt: „Organisationen sind nichts weniger als Kathedralen, in denen die unterschiedlichsten Menschen mit der entfesselten Macht ihrer Fantasie, ihres Geistes und ihres angeborenen unternehmerischen Gespürs leidenschaftlich nach Spitzenleistungen streben.“ Um dieses Ziel zu erreichen, kann man entsprechende Anweisungen geben – oder die Mitarbeiter fragen, wo es nur geht. mehr
Top10-Zeitkiller: Welcher Zeitverschwender-Typ sind Sie? (#Infografik #Selbsttest)
Das mit dem Zeitmanagement, oder besser gesagt Selbstmanagement (Zeit kann man nicht managen, sie vergeht immer gleich schnell) ist so eine Sache: Es nützen die tollsten Pläne nichts, wenn man regelmäßig den Ablenkungen im Alltag und klassischen Zeitfressern erliegt. Die schlimmsten von allen: E-Mails. Laut Schätzungen verbringen 33 Prozent der Beschäftigten ein bis zwei Stunden täglich nur damit, ihre E-Mails zu checken; 22 Prozent brauchen dafür sogar mehr als zwei Stunden am Tag. Und überhaupt das Internet… mehr
So ist’s Recht: Urteile aus dem Arbeitsrecht
Groll’s Arbeitsrechtskolumne
Peter Groll ist Fachanwalt für Arbeitsrecht in Frankfurt. Für die Karrierebibel analysiert und kommentiert er regelmäßig wichtige und aktuelle Urteile aus dem deutschen Arbeitsrecht. So bleiben Arbeitnehmer und Arbeitgeber, Fach- und Führungskräfte stets über ihre Rechte und rechtliche Fallstricke informiert. mehr
Arbeitnehmer Kündigungsfrist: Tipps für die letzten Arbeitstage
Für einen Jobwechsel gibt es zahlreiche Gründe und Ursachen, klar ist jedoch: Einen Makel stellt er nicht mehr dar. In vielen Fällen ist der Wechsel des Arbeitsplatzes sogar mit einem beruflichen Aufstieg, neuen Aufgaben und mehr Verantwortung verbunden. Doch vor diesem Schritt steht bekanntlich die Kündigung und diese kann teilweise unvorhergesehene Konsequenzen nach sich ziehen. Nicht jeder Arbeitgeber, Chef oder Kollege kann gut und fair damit umgehen. Daher können die letzten Arbeitstage durchaus schwierig werden.
Mit einigen bewährten Tipps und Strategien haben Sie jedoch die Möglichkeit, die Zeit nach der Kündigung positiv zu gestalten. Denn auch die letzten Arbeitstage lassen sich sinnvoll und produktiv nutzen. mehr
Work Hard – Play Hard: Ein Dokumentarfilm über die moderne Arbeitswelt
Auf ARTE erschien kürzlich eine beeindruckende Dokumentation über die heutige Arbeitswelt. Es geht Manager und deren Berater, um sogenannte Change-Prozesse, den Wandel in Unternehmen und wie Führungskräfte versuchen, ihre Mitarbeiter dazu mit ins Boot zu holen. Ja, man möchte fast sagen: umzudrehen. Jedoch mit Methoden und Maschen, die so gar nicht an die Zukunft erinnern, sondern eher an gestern. Natürlich ist der Tenor des Films zynisch. Aber das macht ihn auch so reizvoll… mehr
Stille Stunde: Eine zeitlang sprichwörtlich Abschalten im Büro macht produktiver
Öfter mal ‘ne Pause machen. So eine richtige Auszeit im Wortsinn: Smartphone aus, E-Mail aus, Bürotür zu und sich ganz auf sich und die Arbeit konzentrieren. Wirkt Wunder! Das sage nicht (nur) ich, das sagt vor allem Cornelius König, Professor für Arbeits- und Organisationspsychologie an der Universität des Saarlandes. Er hat dazu jetzt eine Studie veröffentlicht, die den Nutzen der sogenannten Stillen Stunde nachweist. Ergebnis: Nehmen sich Manager eine bewusste Auszeit von E-Mail, Telefon und Bürogespräch, steigt die Qualität der Arbeit merklich. Auch den Rest des Arbeitstages nehmen die Arbeitnehmer als produktiver und zufriedenstellender wahr. mehr
Sozialverhalten im Büro: Alles Verrückte hier?!
Sagen wir es, wie es ist: Es gibt Angewohnheiten, die machen das Leben leichter. Das Glas Wein am Abend oder die warme Dusche am Morgen. Dummerweise hat auch diese Medaille eine zweite Seiten: die der schlechten Angewohnheiten, Unsitten und Untugenden. Die machen nicht nur uns das Leben schwer, sondern ganz häufig auch unseren Mitmenschen. mehr
Drei Wünsche frei: Timing ist alles!
Es kann der bravste Mitarbeiter nicht in Frieden leben, wenn sein böser Chef das nicht will:
Zwei Mitarbeiter und ihr Chef finden in der Mittagspause eine alte Lampe mit einem Geist darin. Der offenbart ihnen jeweils einen Wunsch. “Ich zuerst. Ich zuerst”, brüllt Kasupke aus dem Marketing. “Ich möchte an einem Strand auf den Seychellen umringt von den hübschesten Mädchen liegen…” KLONK – der Wunsch geht in Erfüllung. “Jetzt ich”, fordert Lehmann vom Controlling. “Ich möchte Rockstar sein und ein Penthouse in New York bewohnen…” KLONK – auch der Wunsch geht in Erfüllung. “Und du?”, fragt der Geist den Chef. “Ich möchte, dass die beiden nach der Mittagspause wieder im Büro sind.”
Einmal ist keinmal: Erliegen Sie auch dem Eine-Münze-Prinzip?
Angenommen, ein Mann hat 10 Münzen. Doch diese reichen nicht, um ihn reich zu machen. Was würde passieren, wenn man ihm eine Münze dazu gibt? Würde das etwas ändern? Wäre er jetzt reich? Gute Frage. Philosophisch wird man am Ende doch nur zu dem Schluss kommen, dass kein Mensch reich sein kann, bis diese eine Münze dazu in der Lage ist.
Das ist ein klassisches Paradoxon. Solche Paradoxien gibt es viele. Sie zeigen auf charmante Weise die Endlichkeit des menschlichen Verstandes. Zu meinen Lieblingsparadoxien gehört übrigens die der Allmacht Gottes: Wenn Gott allmächtig ist, muss er einen Stein erschaffen können, der so schwer ist, dass er ihn selbst nicht mehr heben kann. Im Grunde geht es in diesem Paradoxon gar nicht um Gott. Es geht darum, dass der Begriff der Allmacht schlicht nicht vorstellbar ist und jeder Versuch Gott (oder sonstwen) über solche Begriffe zu definieren, nur zeigt, wie wenig der Mensch davon verstehen kann. mehr
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Ganze 212 Tage. So viele Werktage verbringt der deutsche Arbeitnehmer durchschnittlich an seinem Arbeitsplatz. Und für rund 17 Millionen Menschen ist das: ein Büro. Mit dem Wort “Büro” assoziieren wir allesamt völlig unterschiedliche Erwartungen und Gefühle. Für die einen ist es der Ort, an dem sie zwischen Beruf und Berufung oszillieren, für andere ist es schlicht das unselige Gegengewicht, das ihre Lebenswaage und damit die gern zitierte Work-Life-Balance regelmäßig aus dem Lot wippt.
Apropos: Was machen Sie eigentlich den ganzen Tag im Job und Büroalltag? So acht bis neun Stunden täglich… mindestens? Unser Arbeitsplatz ist eben nicht nur ein enorm einnehmender Lebensraum – ganz oft ist er auch ein veritables Krisengebiet, das unser Verhalten, unsere Psyche und sogar die Gesundheit entscheidend beeinflussen kann. Büros gleichen einem kleinen Gemeinwesen mit eigener Kultur, eigenen, meist ungeschriebenen Regeln und Ritualen. Häufig lauern zahlreiche Fallgruben und Konfliktherde zwischen Konferenzraum und Korridor, zwischen Kaffeeküche und Kopierer. Die meisten Büroarbeiter verbringen mehr Zeit miteinander, reden mehr mit ihren Kollegen als mit ihrer Familie, kennen die Belegschaft besser als ihre Nachbarn und sind den Launen und Marotten der Mit-Arbeiter, ihrer Missgunst und ihren Intrigen ungeschützt ausgeliefert. Seinen Lebenspartner und seinen Beruf kann man sich schließlich aussuchen – die Kollegen nicht.
Sagen wir es, wie es ist: Das Büro ist ein Minenfeld. Nichts kann einem die Freude an der Arbeit mehr versauen als Kollegen mit dem Territorialverhalten eines Medici. Im sozialen Gehege Büro prallen regelmäßig die unterschiedlichsten Charaktere aufeinander. Und das Schlimme daran: Negative Emotionen sind hochgradig ansteckend. Wie bei einem Virus: Ist die kritische Masse an Griesgramen und Neurotikern im Betrieb erreicht, verschlechtert sich das Klima dramatisch.
Wie die diesen lebensgefährlichen Dschungel überleben, besser noch meistern, wie sie mit den zahlreichen Macken, Marotten und Psychoeffekten umgehen, die Ihnen im Job und Büro begegnen, verraten die folgenden Seiten. Wir zeigen Ihnen, wie Sie unbeschadet durch das soziale Dickicht und an den darin hausenden Raubtieren vorbeigelangen und die häufigsten Bürofallen und vor allem den Büroalltag meistern.





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