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Kategorie: Job & Psychologie
Meinung & Ratgeber

Definitiv alles, was Sie für das Überleben im Büro wissen müssen ✔ Tipps für Aufsteiger & Umsteiger ✔ Die besten Tricks für die Gehaltsverhandlung ✔ Jetzt gratis lesen!

Ganze 212 Tage. So viele Werktage verbringt der deutsche Arbeitnehmer durchschnittlich an seinem Arbeitsplatz. Und für rund 17 Millionen Menschen ist das: ein Büro. Mit dem Wort „Büro“ assoziieren wir allesamt völlig unterschiedliche Erwartungen und Gefühle. Für die einen ist es der Ort, an dem sie zwischen Beruf und Berufung oszillieren, für andere ist es schlicht das unselige Gegengewicht, das ihre Lebenswaage und damit die gern zitierte Work-Life-Balance regelmäßig aus dem Lot wippt.

Apropos: Was machen Sie eigentlich den ganzen Tag im Job und Büroalltag? So acht bis neun Stunden täglich… mindestens? Unser Arbeitsplatz ist eben nicht nur ein enorm einnehmender Lebensraum – ganz oft ist er auch ein veritables Krisengebiet, das unser Verhalten, unsere Psyche und sogar die Gesundheit entscheidend beeinflussen kann. Büros gleichen einem kleinen Gemeinwesen mit eigener Kultur, eigenen, meist ungeschriebenen Regeln und Ritualen. Häufig lauern zahlreiche Fallgruben und Konfliktherde zwischen Konferenzraum und Korridor, zwischen Kaffeeküche und Kopierer. Die meisten Büroarbeiter verbringen mehr Zeit miteinander, reden mehr mit ihren Kollegen als mit ihrer Familie, kennen die Belegschaft besser als ihre Nachbarn und sind den Launen und Marotten der Mit-Arbeiter, ihrer Missgunst und ihren Intrigen ungeschützt ausgeliefert. Seinen Lebenspartner und seinen Beruf kann man sich schließlich aussuchen – die Kollegen nicht.

Sagen wir es, wie es ist: Das Büro ist ein Minenfeld. Nichts kann einem die Freude an der Arbeit mehr versauen als Kollegen mit dem Territorialverhalten eines Medici. Im sozialen Gehege Büro prallen regelmäßig die unterschiedlichsten Charaktere aufeinander. Und das Schlimme daran: Negative Emotionen sind hochgradig ansteckend. Wie bei einem Virus: Ist die kritische Masse an Griesgramen und Neurotikern im Betrieb erreicht, verschlechtert sich das Klima dramatisch.

Wie die diesen lebensgefährlichen Dschungel überleben, besser noch meistern, wie sie mit den zahlreichen Macken, Marotten und Psychoeffekten umgehen, die Ihnen im Job und Büro begegnen, verraten die folgenden Seiten. Wir zeigen Ihnen, wie Sie unbeschadet durch das soziale Dickicht und an den darin hausenden Raubtieren vorbeigelangen und die häufigsten Bürofallen und vor allem den Büroalltag meistern.

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Zeigarnik-Effekt: Unfertiges haftet im Kopf

Von Jochen Mai // 5 Kommentare Trinkgeld-Kellnerin-Tipps


Es war Anfang 1927 als die russische Psychologin Bljuma Zeigarnik für einen Forschungsaufenthalt nach Berlin reiste. Sie war einem neuen Phänomen auf der Spur, das sie – so jedenfalls behauptet es die Legende – ausgerechnet in einem Café beobachtet hatte: Ihr Kellner hatte mehrfach hintereinander eine große Zahl von Bestellungen aufgenommen, an die er sich problemlos erinnern konnte – bis er sie alle abgearbeitet hatte. Danach allerdings wusste er nicht mal mehr, ob er jemandem einen Kaffee oder ein Stück Kuchen serviert hatte. Woran aber lag es, dass ihm unerledigte Aufgaben zunächst gestochen scharf im Gedächtnis blieben, um sich nach ihrem Finale schneller aufzulösen als eine Aspirin im Wasserglas? (mehr …)

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Halloween: Die Horrortypen im Büro

Von Jochen Mai // 3 Kommentare Halloween-Kürbisgesicht-Horror


Es gibt Leute, die feiern am Vorabend von Allerheiligen Halloween, ziehen sich dazu gruselige Masken an und vagabundieren durch die Nachbarschaft mit der Frage Trick or Treat, was so viel bedeutet wie Streich oder Gabe (oder eben: Süßes! Sonst gibt’s Saures…). Als gäb es nicht schon genug Horror im Büro! Aus aktuellem Anlass daher eine Typologie aus dem Gruselkabinett der schlimmsten Großraumvampire, Bürozombies und Schreibtischplagegeister, denen Sie morgen vielleicht schon begegnen… (mehr …)

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Selbstgesetzte Grenzen: Eine Parabel

Von Christian Mueller // 3 Kommentare Ollyy/shutterstock.com


„Es ist absolut unmöglich und einfach nicht zu schaffen! Keine Chance.“ Mit diesen Worten wurde ein Coach von einem Manager begrüßt. „Dann erklären Sie mir doch, was so unmöglich ist“, schlug der Coach vor. Und der Manager erzählte über die unzähligen Aufgaben in seinem Leben, dass er eigentlich eine Veränderung bräuchte, die aber unmöglich sei, schließlich habe er Familie und andere Verpflichtungen. Der Coach hörte sich die Ausführungen des Managers an, schwieg eine Weile und sagte dann „Gut, ich denke ich verstehe, was Ihr Problem ist. Ich erzähle Ihnen eine Parabel, wenn Sie danach immer noch der Meinung sind, dass Ihre Probleme unlösbar sind, werde ich Ihnen keine Rechnung stellen.“ Verwundert willigte der Manager ein und der Coach begann zu erzählen… (mehr …)

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Smalltalk-Tipps: Besser Plaudern lernen

Von Jochen Mai // 10 Kommentare Smalltalk-lernen-Menschen


Mit dem Plaudern ist es wie mit dem Flirten: Dem ersten Satz haftet ein nahezu mythisches Sexualisierungsfanal an – so als gäbe es hernach keine Höhepunkte mehr. Im Zeitalter der Globalisierung, der Ad-hoc-Mitteilungen, der Stehpartys und professionellen Prahlhanserei, ist der Smalltalk alles andere als ein Privileg der oberen Zehntausend. Eine gekonnte Konversation ist ein wichtiger Erfolgsschlüssel. Mit dem richtigen Schnack kann man das sprichwörtliche Eis unter Fremden brechen und beim Plaudern einen positiven (ersten) Eindruck hinterlassen. Wählt man indes die falschen Worte, ist die Chance genauso leicht verspielt. (mehr …)

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Wegbeschreibung: Geht alles ganz anders!

Von Jochen Mai // 2 Kommentare Wegbeschreibung-Richtung-Zeigefinger


Wer den Weg nicht kennt, fragt danach. Außer derjenige ist ein Mann. Männer fragen nicht – Sie denken sich ihren Weg… Aber das ist eine andere Geschichte. Diese Geschichte geht eher der Frage nach, wie sich derjenige verhält, der die Wegbeschreibung gibt: Würde der sich an seine eigene Route halten? Christoph Hölscher, Kognitionswissenschaftler an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und der britische Psychologe Jan Wiener von Bournemouth Universität beschäftigen sich seit Jahren mit solchen Fragen und haben dabei jetzt Erstaunliches herausgefunden… (mehr …)

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Karriereturbo Kosmetik: Schmink dich hoch

Von Jochen Mai // 2 Kommentare NYT-Schminke-Karriere


Die Studie ist einfach zu kurios, als das man sie unerwähnt lassen könnte. Selbst die immer noch recht angesehene New York Times war sich dafür nicht zu schade. Also: Es ist bekannt, dass symmetrische, ebene Gesichter attraktiver, ja sogar sympathischer machen. Nun aber will Nancy Etcoff, Psychologie-Professorin an der Harvard Universität, herausgefunden haben: Schminke lässt insbesondere Frauen kompetenter und glaubwürdiger wirken. Oder verkürzt: Frauen können sich hoch schminken… (mehr …)

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Der Junge, der den Millionen-Dollar-Dreh fand

Von Jochen Mai // Keine Kommentare Wassermelone-DunkinDonuts


William Rosenberg war noch ein kleiner Junge, gerade einmal neun Jahre alt. Doch in diesem Sommer hatte er einen Plan: Er wollte etwas Geld dazu verdienen. Sein Vater besaß einen Gemüseladen in Boston, und der kleine Bill war verantwortlich für die Wassermelonen. Falls er sie jedoch nicht rechtzeitig verkaufen würde, würden die Melonen verderben – und Bill auch nichts verdienen. Also stellte Bill einen Melonenstand direkt vor dem Laden auf – und wartete. Und wartete. Keiner kaufte. Und das, obwohl es ein sehr heißer Sommer war und sein Vater viel auf seinen Sohn hielt. William wollte ihn nicht enttäuschen. Also musste er kreativ werden: Er dachte eine Weile über seine Lage nach, sah sich um – und bekam eine Idee. In der unmittelbaren Nähe war eine Tankstelle. Dort stellte er jetzt seinen Stand auf und rief mit kräftiger Stimme: „Nehmen Sie eine Wassermelone mit nach Hause – und überraschen Sie Ihre Familie damit!“ Die Entscheidung war goldrichtig: Die Fahrer der Autos wurden auf den Stand aufmerksam, mehr Menschen sahen den Stand und waren beeindruckt von der Chuzpe und dem Enthusiasmus des kleinen Jungen. Und sie kauften… Noch am Nachmittag waren alle Wassermelonen verkauft… (mehr …)

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Ab ins Beet: Den Boss zum Gärtner machen

Von Jochen Mai // 14 Kommentare Ab-ins-Beet-Boss-Gärtner
Exklusiver Buchauszug von Matthias Nöllke


Also, wenn Sie mich fragen: Das letzte, was wir auf Führungspositionen gebrauchen können, sind diese strahlenden Gewinnertypen. Leute, die sich selbst als Superstars betrachten und ihre Mitarbeiter als verhinderte Leistungssportler, aus denen sie die letzten Reserven herausholen müssen. (mehr …)

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Benjamin-Franklin-Effekt: Gefallen machen sympathischer

Von Jochen Mai // 1 Kommentar Benjamin-Franklin-100-Dollar

Verzeihung, darf ich Sie kurz um einen Gefallen bitten? Könnten Sie diesen Artikel bitte weiterleiten – per Mail, Twitter, Facebook, Google+? Danke… Nicht, dass ich Sie hier und jetzt groß um ein virtuelles Almosen anbetteln wollte. Nein, ich teste den sogenannten Benjamin-Franklin-Effekt. Kennen Sie noch nicht? Dann wird es aber Zeit! Denn danach müssten Sie mich jetzt schon ein bisschen mehr mögen. Oder anders formuliert: Wenn wir jemanden überreden, uns einen Gefallen zu tun, werden wir ihm dadurch sympathischer… (mehr …)

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Decoy-Effekt: Falsche Köder als Entscheidungshilfe

Von Jochen Mai // 1 Kommentar little Whale


Kennen Sie den Decoy-Effekt? Dann wird es Zeit, mit einer alten Volksweise aufzuräumen: Noch immer glaubt die Mehrheit, wenn sich zwei streiten, freut sich der Dritte. Davon abgesehen, dass es diesen nassauernden Dritten gar nicht immer gibt und der meist besser beraten wäre, sich aus dem Streit rauszuhalten, ist die ganze These ziemlicher Kokolores. Tatsächlich ist es so: Wenn sich zwei streiten oder man sich zwischen zwei Alternativen entscheiden muss, dann BRAUCHT es einen Dritten. Warum das so ist? Das genau erklärt der Decoy-Effekt… (mehr …)

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Stutenbissigkeit: Frauen können besser mit Männern

Von Jochen Mai // Keine Kommentare Monkey Business Images/shutterstock.com


Es wird zwar immer gesagt, Frauen seien teamfähiger als Männer und die täten sich generell schwerer mit dem Kooperieren. Doch so ganz stimmt das nicht: Glaubt man den Ergebnissen einer Meta-Studie um Daniel Balliet von der Universität Amsterdam, dann tun sich Frauen eher schwer damit, mit anderen Frauen zusammen zu arbeiten – mit Männern dagegen klappt das harmonisch. Die Männer wiederum bleiben ganz gerne unter sich… (mehr …)

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Depletion-Effekt: Paradoxon der Prokrastination

Von Jochen Mai // Keine Kommentare Ollyy/shutterstock.com


Es liegt in unserer Natur, den kürzesten Weg zu nehmen. Warum den langen Weg gehen, wenn es eine Abkürzung gibt? Warum zu den leckeren Früchten ganz oben im Baum klettern, wenn unten genauso saftiges Obst hängt? Es ist effizient so zu denken – und es spart Energie. Zumindest in einer sehr einfachen Welt. Doch das kann – wie der Depletion-Effekt zeigt – auch gewaltig nach hinten losgehen… (mehr …)

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Superstar-Effekt: Darum lassen wir uns einschüchtern

Von Jochen Mai // 2 Kommentare lassedesignen/shutterstock.com


Es gibt Menschen, für die scheinen Selbstzweifel überhaupt nicht zu existieren. Solche Typen meinen, dass sie allein mit ihrer Erkältung die Schmelze der Polarkappen aufhalten können oder in ihrem Cabrio die Musik nur laut genug aufdrehen müssen, damit sich die Straßenpläne im Handschuhfach von alleine ordnen. Kurzum: Diese Typen strotzen nur so voll Chuzpe, Energie und Tatendrang. Eine solche Attitüde ist durchaus bewundernswert. Doch lassen sich davon auch viele allzu leicht einschüchtern. Selbst jene, die es besser wissen sollten – etwa, weil sie den Superstar-Effekt schon kennen… (mehr …)

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Overconfidence-Effekt: Darum überschätzen wir uns

Von Jochen Mai // 5 Kommentare Uber Images


Bitte mal kurz konzentrieren, eine Quizfrage: Welcher Schauspieler nuschelte in seinen Filmen so stark, dass er kaum zu verstehen war?

    a) Hans Moser
    b) Gustav Zeter
    c) Norbert Nörgel
    d) Paul Motzki

Florian Stork, 24, Jurastudent aus Köln, war sich ganz sicher, dies zu wissen – und wählte Antwort d. Richtig gewesen wäre Antwort a. Halb so wild? Jein. Stork passierte dieser Fauxpas ausgerechnet als Kandidat bei Wer wird Millionär. Storks Strafe: Er ging mit null Euro nach Hause. Dabei war er sich doch so sicher gewesen… (mehr …)

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Darf man den Chef übergehen?

Von Jochen Mai // 5 Kommentare Dmytro Zinkevych


Heute schrieb uns ein Leser: Meine Situation hat sich in den letzten Monaten zugespitzt. In den Jahresgesprächen sprach ich bisher immer meine Entwicklungsmöglichkeiten im Unternehmen an und hatte immer das Gefühl, von meinem Chef vertröstet zu werden. Vor einem Monat kam es zum Eklat: Ich habe ihm mein Leid geklagt – doch er sagte mir im Kern, ich solle mich nicht so wichtig nehmen, es gäbe auch noch andere Kollegen. Seitdem werde ich – zumindest habe ich das Gefühl – subtil ignoriert… (mehr …)

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Kollegen-Quiz: Wer raubt Ihnen die Nerven?

Von Jochen Mai // 1 Kommentar Nomad_Soul/shutterstock.com


Unangenehme Kollegen haben zumindest den angenehmen Nebeneffekt, dass man an ihnen wachsen kann. Nicht wenige erleben im Job wahre Wachstumsschübe – dank Profilneurotikern, die ihnen regelmäßig die Ideen klauen, Karrieristen, die ihnen vormittags einen scheinbar gut gemeinten Rat schenken, der sich nachmittags als Falle entpuppt, Kotzbrocken, die jeden mundtot machen, Widerlingen mit Wutausbrüchen, bis hin zu Neidern und Aufschneidern, die so tun, als hätten sie gerade die Erstbesteigung des Mount Everest hinter sich gebracht. So mancher Kollege lebt nach dem Grundsatz, jemanden wie ein rohes Ei zu behandeln, kann auch bedeuten, ihn in die Pfanne zu hauen. Na, danke… (mehr …)

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Kopfform: Sind breite Gesichter erfolgreicher?

Von Jochen Mai // 4 Kommentare AlCapone


Das ist jetzt so eine US-Studie vom Typ amerikanische Wissenschaftler haben herausgefunden, dass… Die kann man glauben oder nicht. Oder darüber lachen. Ich will Ihrer Reaktion jetzt aber nicht vorgreifen. Entscheiden Sie bitte selbst: Elaine Wong von der Universität von Wisconsin-Milwaukee und ihre Kollegen (Michael Haselhuhn von derselben Uni sowie Margaret Ormiston von der London Business School) wollen herausgefunden haben, dass Manager mit breiten Gesichtern erfolgreicher und besser für das Unternehmen sind. Bei länglichen Schmalköppen dagegen sollten Sie lieber einen Jobwechsel in Erwägung ziehen und die Aktien verkaufen… (mehr …)

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Cyberfaulenzer: Surfen macht produktiv

Von Jochen Mai // 3 Kommentare GaudiLab


Die gute Nachricht für alle, die schon morgens nicht vom Internet lassen können: Surfen macht produktiver. Egal, ob Sie das gezielt tun, damit nur Zeit verdaddeln oder die Karrierebibel lesen (was wir immer empfehlen): Es steigert ihre Leistungskraft und Effizienz (Also bitte weiterlesen!)… (mehr …)

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Dramadreieck: Verfolger, Opfer oder Retter?

Von Jochen Mai // 2 Kommentare Dramadreieck-Verfolger-Opfer-Retter


Krimis gehen fast immer so: Zuerst der Auftritt des Bösewichts. Ein übler Bursche, der seinen Opfern das Leben zur Hölle macht. Damit ihn das Publikum hasst, lässt der Autor die Opfer möglichst lange leiden. Dann Auftritt Held. Er rettet die Opfer, tötet den Schurken und manchmal stirbt er dabei selbst. Dann nennt man das Drama. Was das mit dem Job zu tun hat? Eine ganze Menge: 1968 entwickelte der kalifornische Psychologe Stephen Karpman das sogenannte Dramadreieck, um die Probleme zwischenmenschlicher Beziehungen zu beschreiben. Für ihn übernehmen Menschen dabei drei ständig wechselnde Rollen – Verfolger, Opfer, Retter… (mehr …)

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Verhandlungssicher: Die besten Verhandlungstricks

Von Jochen Mai // Keine Kommentare TATSIANAMA/shutterstock.com


Die Wahrheit ist: Wir verhandeln ständig. Daheim. Mit Freunden. Mit Kollegen im Büro. Mal geht es um den nächsten Urlaub, mal darum, wer den Müll rausbringt. Es geht um prestigeträchtige Projekte, um Informationen, um mehr Freiraum und Verantwortung im Job, um mehr Gehalt. Und überall wird dabei getrickst, gefeilscht, manipuliert. Ob wir wollen oder nicht. Also umso besser, wenn Sie die Verhandlungstricks der Profis kennen… (mehr …)

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E-Test: Ist Ihr Gegenüber empathisch?

Von Jochen Mai // 4 Kommentare Empathietest-Narziss-E-Test


Adam Galinsky, lange Jahre Professor an der renommierten Kellogg of Management, beschäftigt sich schon seit einigen Dekaden mit der Psyche von Managern, insbesondere mit der sprichwörtlichen Erblindung an der Spitze – wenn Chefs, trunken von Macht und Erfolg nichts mehr hören und sehen (wollen), was wirklich um sie herum geschieht; was die Leute über sie sagen, was sie denken, wie sie sich fühlen. Man könnte auch sagen, Galinsky beschäftigt sich mit Autismus auf der Chefetage oder fehlender Empathie. Der sogenannte E-Test soll dabei helfen… (mehr …)

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Wetter-Effekt: Regen macht keine schlechte Laune

Von Jochen Mai // 1 Kommentar Regenwetter-Effekt


Draußen Regen, drinnen trübe Gesichter… Mit dem Regen fällt die Stimmung, schlechtes Wetter macht angeblich schlechte Laune. Denken viele. Stimmt aber nicht. Zwar sind viele Menschen davon überzeugt, dass das Wetter unmittelbaren Einfluss auf ihre Laune und Motivation habe. Doch das ist falsch: Im Vergleich zu anderen Faktoren – Chef, Kollegen, Stress – nimmt das Wetter allenfalls bescheidenen Einfluss auf unser Wohlbefinden. Das belegt auch eine Studie zum sogenannten Wetter-Effekt(mehr …)

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Fuß-in-der-Tür-Technik: Nein, ich meine: Ja!

Von Jochen Mai // Keine Kommentare fußindertür-trick


Wie bringt man jemanden dazu, JA zu sagen. Spannende Frage! Denn wenn es einen Weg oder eine Technik gäbe, die denn auch wirklich funktioniert, wäre das in zahlreichen Lebenslangen zu gebrauchen: bei der nächsten Gehaltsverhandlung; wenn man einen Kollegen sucht, der einem Arbeit abnimmt oder bei einer Frau, die man endlich heiraten will. Und das, ohne auf die Knie zu gehen… Die beiden Stanford-Professoren Jonathan Freedman und Scott Fraser haben das schon vor einigen Jahren untersucht (genauer gesagt: 1966). Und dabei die Fuß-in-der-Tür-Technik entdeckt… (mehr …)

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Verhandlungstaktik: Die letzten 3 Minuten entscheiden

Von Jochen Mai // 2 Kommentare Verhandlung-Zeit-Termin


Man kann noch so geschickt verhadeln und am Ende doch scheitern. Matthias Schranner startete seine Karriere als Verhandlungsführer beim SEK. Heute unterstützt er als Berater Unternehmen und Parteien in schwierigen Verhandlungen. Er ist Autor mehrerer Bücher und Leiter des Negotiation Institutes in Zürich. Schranner weiß aus Erfahrung, dass Verhandlungen oft in den letzten Minuten entschieden werden. Im Interview sagt er uns wie… (mehr …)

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Ferien-Effekt: Darum machen lange Auszeiten doof

Von Jochen Mai // 2 Kommentare Urlaub-Ferien-Effekt


Mancher freut sich auf nichts mehr als die Ferien: endlich raus aus dem muffigen Büro, raus aus dem Alltagstrott, rein in den Flieger und ab auf die Insel, abschalten, ausruhen, die Seele baumeln lassen. Vielleicht lesen Sie diesen Artikel sogar gerade auf einem Smartphone oder Tablet im Schatten einer Kokospalme, die sich trotzig gegen den Horizont lehnt, akustisch umrahmt von sanften Wogen, die an den flachen Sandstrand branden und einer leichten Brise, die über die schon erbleichten Härchen auf der Haut flimmert. Bravo! Sie machen alles richtig: Nicht nur, weil Sie an einem Ort verweilen, an dem vermutlich viele gerade gerne wären – mit der wertvollen Lektüre tun Sie zudem etwas gegen die drohende Urlaubsverblödung – Insidern auch bekannt als Ferien-Effekt(mehr …)

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Bedürfnispyramide: Maslow hatte Recht

Von Jochen Mai // Keine Kommentare MaslowsBedürfnispyramide-Grafik


Es war um das Jahr 1943, als der Verhaltensforscher und Vater der humanistischen Schule, Abraham Maslow, erkannte, dass es unterschiedliche Stufen der Motivation beziehungsweise der Motive und Bedürfnisse dahinter gibt. Im selben Jahr veröffentlichte er seine sogenannte Bedürfnispyramide (PDF). Die drei untersten Stufen decken dabei die sogenannten Defizitbedürfnisse ab, also die physische Grundversorgung, persönliche Sicherheit sowie soziale Beziehungen. Diese Bedürfnisse müssen laut Maslow befriedigt sein, damit man überhaupt so etwas wie Zufriedenheit empfindet. Erst danach folgen die sogenannten Wachstumsbedürfnisse(mehr …)

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Ringelmann-Effekt: Teams fördern Drückeberger

Von Jochen Mai // 1 Kommentar team-ringelmann-effekt


Wie viele faule Mitarbeiter braucht man, um die Leistung eines ganzen Teams nach unten zu ziehen? Genau: einen! Das zumindest ist das Ergebnis einer Untersuchung der Australian School of Business. Der Doktorand Benjamin Walker wollte herausfinden welchen Einfluss eine, sagen wir, schwierige Persönlichkeit auf eine Gruppe beziehungsweise deren Effektivität hat. 158 Studenten nahmen an den Versuchen teil. Eingeteilt wurden sie in 33 Teams. Und natürlich ist das Resultat seiner Studie auf den ersten Blick nicht allzu überraschend. Wie er selbst sagt, existierten bereits einige Studien, die darauf hindeuten, dass ein Faulpelz, sowohl das Gruppenergebnis als auch die Stimmung verschlechtert… (mehr …)

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Flussdiagramm: Love it, leave it or change it

Von Jochen Mai // 10 Kommentare Minerva Studio


Sie kennen vielleicht das Bonmot Love it, leave it or change it. Auf den ersten Blick klingt das nach typischem Zen-Geschwurbel, nach einem Simplify-your-brain-Tipp aus dem Abreißkalender vom Donnerstag. Aber 1988. Doch es stimmt. Egal, was einem stinkt – im Beruf, im Privatleben: Es bleiben nur diese drei Alternativen. Ändern Sie Ursachen (oder Sie sich selbst); lernen Sie die Sache zu lieben – oder ziehen Sie weiter. So oder so: Treffen Sie eine Entscheidung! Denn das ist das eigentliche Geheimnis des Glücklichseins… (mehr …)

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11 faszinierende Dinge, die Sie über sich wissen sollten

Von Jochen Mai // 6 Kommentare Ollyy/shutterstock.com


Dieser Absatz wird Ihnen gefallen. Denn seine Zeilen sind schmal, und die Sätze sind kurz. Aber hätten Sie gewusst, dass auch wenn Sie kurze Zeilen bevorzugen, Sie lange schneller lesen können? Das liegt an der Art, wie wir querlesen. Hätten Sie zudem geahnt, dass Marschieren teamfähiger macht und dass wir von jeder Stunde rund 20 Minuten mit Tagträumen verbringen? Der Mensch ist ein wundersames Wesen – voller Überraschungen, zum Teil jedoch berechenbare. In der folgenden Liste haben wir elf wundersame Fakten zusammengestellt, die Sie über sich noch nicht wussten… (mehr …)

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Teamplay: Physisch zusammen ist besser

Von Jochen Mai // 3 Kommentare Teamplay-Nähe-Zusammenarbeit


Natürlich ist es eine schöne Vorstellung, dass wir uns morgens nicht mehr langsam durch den Pendlerstau zur Arbeit quälen müssen, sondern uns allesamt von jedem x-beliebigen Ort auf der Welt online einloggen und anschließend zusammen arbeiten, diskutieren, brainstormen können – im Idealfall sogar aus der Hängematte am Strand von Bondi Beach heraus. Tele-Teamplay eben. Keine Frage, es ist einfacher geworden, derart virtuell zu kollaborieren. Aber arbeiten wir so auch wirklich besser zusammen? Eine Harvard-Studie sagt Nein… (mehr …)

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Chinesische Sprichwörter: Konfuzius sagt…

Von Jochen Mai // 2 Kommentare Konfuzius-Chinese-Weisheit


China ist bekannt für seine Sprichwortkultur. Weise Worte, Redensarten, Spruchweisheiten und Parabeln, die viel über das Leben verraten. Und darüber, dass wir heute zwar zum Mond fliegen können, das Internet haben und jeder jeden theoretisch um maximal drei Ecken kennt. Dass wir Menschen aber auch heute noch so ticken wie vor rund 3000 Jahren. Und dass sich manche Regeln des Erfolgs nie ändern. Deswegen ist es zwar gut, stets für Neues aufgeschlossen zu bleiben, aber ebenso wichtig ab und an auf die Altvorderen zu hören. Hier und jetzt die Gelegenheit dazu: (mehr …)

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Erfolgsrezept: Haben Sie genug Mojo?

Von Jochen Mai // 1 Kommentar Erfolg-Mojo-Test


Man kann Dutzende Biografien über erfolgreiche Menschen lesen. Doch auch wenn jede Geschichte ein bisschen anders klingt, andere Akteure aufweist und einen anderen Helden hat – ein paar Dinge wiederholen sich doch. Das ist der Stoff, aus dem Erfolgsrezepte extrahiert werden. Zum Beispiel von Marshall Goldsmith, den der „Economist“ mal „einen der glaubwürdigsten Vordenker“ taufte. Und eben jener Marshall Goldsmith nennt die wichtigsten Attribute, die erfolgreiche Menschen einen: Mojo. Zugegeben, das klingt nicht mehr ganz so klug, sondern nach populistischem Schnellkochtopf. Ist es aber nicht: Dahinter stecken durchaus tiefsinnigere Gedanken. Allerdings – das weiß auch Goldsmith – prägt sich Mojo besser ein… (mehr …)

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Scherzfrage: Können Sie einen Witz erzählen?

Von Jochen Mai // 2 Kommentare Witzeerzählen-Kollegen-Smalltalk


Können Sie einen guten Witz erzählen? Gemeint sind nicht diese zweifelhaften Schnellschusspointen vom Typ Kommt ne Frau beim Arzt…, sondern ein wirklicher Witz, der zugleich eine kleine Geschichte erzählt. Warum überhaupt diese Frage? Witze erzählen zu können, hat viel damit zu tun, ob man auch eine spannende und pointierte Geschichte erzählen kann. Und das wiederum ist eine ganz wesentliche Erfolgseigenschaft… (mehr …)

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Schock: Was macht der Chef eigentlich am Tag?

Von Jochen Mai // Keine Kommentare Manager-Chef-Tag-Fragen


Was haben Sie gestern so den lieben langen Tag im Büro gemacht? Und was werden Sie heute tun? Dasselbe wie immer: etwas analysieren und archivieren, debattieren, fabrizieren, optimieren und organisieren, produzieren, programmieren, präsentieren, provozieren, reflektieren, resignieren, sanieren, sabotieren, simulieren, spekulieren, taktieren, telefonieren und theoretisieren? So acht bis neun Stunden lang? Nicht schlecht. Aber wissen Sie auch, was Ihr Chef in derselben Zeit macht? (mehr …)

Job & Psychologie

Probleme lösen: Tipps für lösungsorientiertes Handeln

Von Karolina Warkentin // 1 Kommentar Lösungsorientiert-Problem-lösen


Täglich, ob im Alltag oder im Job, begegnen wir ihnen: Probleme. Die Bandbreite reicht von kleinen Hürden à la „Die Bahn ist ausgefallen. Wie komme ich zur jetzt zur Arbeit? bis hin zu fachlichen Streitfragen. Probleme sind unumgänglicher Bestandteil jedes Jobs. Wie Sie mit Herausforderungen und Problemen umgehen, bestimmt häufig, wie gut Sie Ihren Job machen. Verfallen Sie in Aktionismus oder schaffen Sie es einen kühlen Kopf zu bewahren? Dabei haben es die Menschen leichter, die lösungsorientiert denken und handeln. Anregungen, wie Ihnen das gelingt… (mehr …)

Job & Psychologie

Arschloch-Effekt: Negative Erwartungen machen egoistisch

Von Jochen Mai // Keine Kommentare Minerva Studio


Hand aufs Herz: Wann haben Sie das letzte Mal gedacht „Alles Arschlöcher hier!“ (sorry für die Konotation, aber beim eigenen Denken findet selten eine Zensur statt)? Oder: „Ich bin umzingelt von lauter unfähigen Hundertsassas!“ Oder: „Alle sind doof außer ich!“ Die Haltung ist nicht ungefährlich. Nicht nur, weil man darüber leicht bitter werden kann und in eine Negativspirale aus Frust und Ablehnung gerät. Es droht auch noch der Arschloch-Effekt(mehr …)

Job & Psychologie

Managernamen: Chefs heißen Wolfgang

Von Jochen Mai // 2 Kommentare Wolfgang-Manager-Namen


Das Business-Netzwerk Linkedin hat die Vornamen seiner Mitglieder analysiert – speziell die der Geschäftsführer und Manager. Dabei ist herausgekommen: Der häufigste Chef-Vorname in Deutschland ist Wolfgang, gefolgt von Christoph und Michael. Zum Vergleich: In den USA stehen Peter, Bob und Jack auf dem Siegertreppchen. Deborah, Sally und Debra heißen indes oft die Managerinnen… (mehr …)

Job & Psychologie

iRig Mic: Externes Mikrofon für iPhone im Test

Von Jochen Mai // 1 Kommentar Test-iRig-Mikrofon-Karrierebibel


Wer mit dem iPhone oder dem iPad auf Tour ist, um entweder Interviews oder O-Töne einzufangen, etwa für einen Podcast, kennt das leidige Problem, dass die eingebauten Mikros an den Geräten leider nicht allzu leistungsstark sind. Und bei lärmender Umgebung – wie zum Beispiel auf einer Messe oder in einer Bar, ist praktisch nichts mehr zu verstehen. Seit kurzem besitze ich ein sogenanntes iRig Mic (kostet bei Amazon unter 50 Euro), das ich wirklich weiterempfehlen kann… (mehr …)

Job & Psychologie

Ja-aber: Wahrnehmung und Wirklichkeit

Von Jochen Mai // 2 Kommentare Wahrnehmung-Wirklichkeit-Frau


Den Satzanfang kennt jeder: Ja, aber… Wer eine gute Idee, einen neuen Plan hat, blockiert sich oft selbst mit seiner inneren Ja-aber-Haltung. Bedenken wälzen, Entscheidungen herauszögern, über die Zustände jammern – so erstickt das neue Projekt, der kreative Impuls, der Lebenstraum im Sumpf der Gegenargumente und des Zauderns. Veränderung unmöglich. Ja-aber ist eine weit verbreitete geschlossene Lebenseinstellung, ein Denken in Beschränkungen, Ängsten und Schwarzmalerei. Das Ergebnis: Erstarrung und Stillstand. Berthold Gunster hat darüber ein empfehlenswertes Buch geschrieben: „Ja-aber… was, wenn alles klappt?“. Die Karrierebibel veröffentlicht daraus exklusiv Auszüge… (mehr …)

Job & Psychologie

Raikov Methode: Das geborgte Genie

Von Jochen Mai // Keine Kommentare Methode-Raikov-Effekt-Genie


Gute Ideen entstehen meist dann, wenn wir ein Problem aus einem anderen Blickwinkel betrachten. Wenn wir nicht das Problem sehen, sondern einen Weg suchen, um ans Ziel zu gelangen – vielleicht sogar einen Umweg. Auf demselben Prinzip basiert die Methode, sich in eine andere Person hineinzuversetzen. Wie wirkungsvoll dies ist, konnte vor Jahren schon der russische Psychotherapeut Vladimir Raikov zeigen. Er entdeckte die Methode des geborgten Genies: Dazu versetzte er seine Klienten in Tiefenhypnose und suggerierte ihnen, ein herausragender Kopf der Geschichte zu sein. Und tatsächlich: In diesem Zustand entwickelten seine Patienten annäherungsweise geniale Fertigkeiten – wie ihre Vorbilder… (mehr …)

Job & Psychologie

Äh nein: Darum füllen wir Stille mit Stammelsilben

Von Jochen Mai // 6 Kommentare Äh-Stammeln-Nichtssagen


Ich erinnere mich noch gut an diesen Vortrag. Das heißt, an den Inhalt des Vortrags erinnere ich mich eigentlich überhaupt nicht, wohl aber an dessen Darbietung. Falls man in dem Zusammenhang überhaupt von einem Vortrag reden kann, eher war es eine Art Rappen. Der Redner, der deutschen Sprache durchaus mächtig, schaffte es, jeden, und ich meine wirklich jeden Satz alle drei Wörter durch ein „Äh“ zu unterbrechen. Nicht nur ein einfaches Äh, sondern ein Doppel-Äh! Das Ergebnis klang Äh Äh dann in etwa Äh Äh so… (mehr …)

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Pygmalion-Effekt: Glauben Sie an sich?

Von Jochen Mai // Keine Kommentare Rosenthal-Pygmalion-Effekt-Beispiel


1968 führten die amerikanischen Psychologen Robert Rosenthal und Lenore Jacobson einige Experimente an US-Schulen durch. Dabei teilten Sie einigen Lehrern mit, dass sie aufgrund bisheriger, guter Leistungen im kommenden Schuljahr eine Klasse übernehmen dürften, die sich aus den intelligentesten und besten Schülern zusammensetzt. Nach Ablauf des Schuljahres waren diese Klassen tatsächlich besser als alle anderen, ihre Noten, selbst der IQ der Schüler lag über 20 Punkte höher. Das Bemerkenswerte an diesem Experiment ist jedoch: Die Psychologen hatten gelogen. Die Klassen setzten sich überhaupt nicht aus den Besten zusammen, sondern bestanden aus einer reinen Zufallsauswahl. Weil aber die Schüler selbst glaubten, zu den Besten zu gehören und auch die Lehrer ihnen mehr zutrauten, stieg die Leistungs- und Lernkurve steil an. In die Fachliteratur ging dieser Versuch später als Pygmalion- oder auch Rosenthal-Effekt ein…

Der Pygmalion-Effekt: Definition und Herkunft

Wieso aber heißt das psychologische Phänomen ausgerechnet Pygmalion Effekt? Es gibt tatsächlich Überschneidungen zu dem griechischen Mythos, wie ihn Ovid beschreibt. Das antike Epos eines begnadeten Bildhauers, der bekommt, was er begehrt, ist der ideale Namensgeber für diesen Effekt, der heute zwar vielen aus dem Alltag bekannt ist, aber nur wenige in ihrem Beruf anwenden. Und man muss dazu sagen: leider…

Doch der Reihe nach:

Pygmalion von Zypern ist ein einsamer, verbitterter Bildhauer. Die Kunst ist seine einzige Geliebte. Inzwischen. Frauen und Prostituierte bescherten ihm jedenfalls bisher nur schlechte Erfahrungen. Also zieht er sich immer mehr in sein Atelier zurück und schnitzt eines Tages eine Statue aus Elfenbein, eine Frau – Galatea. Viele Stunden arbeitet er an ihr, verfeinert ihr Antlitz, ihre Kurven und Proportionen. Sie gelingt ihm wirklich außerordentlich gut, so gut, dass aus ihr ein wunderschönes, nahezu menschliches Wesen, voller Anmut und köstlicher Form wird – eine Traumfrau, in deren Anblick sich Pygmalion mit jedem weiteren Schnitzer verliebt.

Als sie schließlich fertig wird, ist es um den liebeskranken Künstler endgültig geschehen: Sein Herz gehört allein Galatea. Und so fleht er eines Tages die Göttin der Liebe, Aphrodite, an, sie möge Galatea zum Leben erwecken.

Und das Beste: Aphrodite erhört ihn.

Als Pygmalion am nächsten Tag nach Hause kommt und wie üblich die Statue liebkost, wird sie zum Mensch. Was für ein Hallo! Ein bisschen Smalltalk hier, ein paar Komplimente dort, erste Annäherungen und schon bald erwidert auch Galatea die Liebe Pygmalions, und die beiden heiraten.

Die Wucht der selbsterfüllenden Prophezeiung

Auf den Beruf angewendet, bedeutet Pygmalion-Effekt oder Rosenthal-Effekt zweierlei:

  1. Für Sie selbst:

    Entscheidend für den persönlichen Erfolg ist, was Sie über sich denken, was Sie sich zutrauen, wer oder was Sie sein wollen. Wenn Sie ein Projekt beginnen, von dem Sie denken: Hoffentlich klappt das diesmal!, stehen Ihre Chancen nicht besonders gut. Wenn Sie aber antreten und sich zu den Besten, den Siegern zählen, könnte das bald schon Wirklichkeit werden. Und das hat nichts mit dem esoterischen Quatsch Du-schaffst-alles-was-du-willst-wenn-du-nur-fest-daran-glaubst-tschakka! zu tun, den manch zwielichtige Motivationstrainer ihrem Klientel einbimsen. Die Ziele müssen schon konkret und realistisch sein. Aber die Art wie Sie über sich denken und wie exakt Sie den Weg zum Ziel imaginieren, beeinflusst Ihr Handeln, Ihre Ausstrahlung und so auch Ihren Erfolg (siehe auch Hawthorne-Effekt). Der mehrfache französische Olympiasieger im Alpinen Skilauf, Jean-Claude Killy, zum Beispiel war vor einem Rennen lange Zeit verletzt und konnte deshalb nicht trainieren. Am Abend vor dem Wettkampf, so berichten die Psychologen Paul Tholey und Kaleb Utecht („Schöpferisches Träumen“, 1997), fuhr er jedoch den Slalomparcours immer wieder geistig durch, bis er ihn im Halbschlaf sturzfrei und in optimaler Linie beherrschte. Am nächsten Tag gewann er das reale Rennen.

  2. Für Führungskräfte:

    Die meisten Interpretationen des Pygmalion-Effekts konzentrieren sich auf die Schüler – und vergessen die Lehrer. Dabei hatte auch ihr Vertrauen in die Schüler entscheidenden Einfluss auf das Ergebnis. Wohlgemerkt: das Vertrauen und nicht übertriebene Erwartungen oder daraus resultierendes Herumscheuchen. Der Erfolg einer Klasse, eines Teams, eines Unternehmens hängt nicht zuletzt davon ab, in welchem Licht Vorgesetzte ihre Mitarbeiter betrachten, was sie ihnen zutrauen und mit ihnen zusammen anpacken. Halten Sie Ihre Leute für unfähig, faul, phantasielos, mittelmäßig? Tja, große Schritte wagt man wohl nicht, wenn man glaubt, mit Zwergen zu wandern.

[Bildnachweis: Marie Maerz by Shutterstock.com, Wikimedia]
Job & Psychologie

Hillary-Clinton-Effekt: Vorbilder reichen nicht

Von Jochen Mai // Keine Kommentare Hillary-Clinton-Porträt-Rede


Mit den Vorbildern ist das so eine Sache. In der Regel sucht man sich dazu Menschen aus, zu denen man aufblickt, die einen anspornen, inspirieren und auch ein Stück weit zum Nachahmen animieren. Denn das funktioniert in der Praxis erstaunlich gut – im Positiven wie im Negativen. So ähnlich ist das auch bei klassischen Stereotypen oder Rollenmustern: So hat etwa der US-Psychologe Joshua Aaronson zeigen können, dass Studentinnen räumlich besser denken, wenn man ihnen vor einem Test sagt, dass sie zu den Toptalenten in dieser Disziplin gehören. Auch der umgekehrte Fall funktioniert: Probanden schnitten schlechter ab, wenn sie glaubten, zu einer Gruppe zu gehören, die die getestete Fähigkeit nicht besitzt. Man kennt das Phänomen annäherungsweise auch als selbsterfüllende Prophezeihung(mehr …)

Job & Psychologie

Workshop Methoden: Tipps für das perfekte Seminar

Von Christian Mueller // 4 Kommentare Workshop-Seminar-Methoden-Definition


Jeder Trainer und Coach steht irgendwann vor dem Moment der Wahrheit: dem ersten eigenen Workshop. Nervosität und Anspannung gesellen sich zu der alles entscheidenden Frage: Wie baue ich den Workshop auf? Auch wenn es unzählige Methoden, Ratgeber und Konzepte gibt, einige grundlegende Prinzipien reichen bei der Planung und Gestaltung völlig aus. Wir zeigen Ihnen exemplarisch, wie der perfekte Tages-Workshop aussehen kann… (mehr …)

Job & Psychologie

Morgenseiten: Kreativer Braindump

Von Christian Mueller // 5 Kommentare Checkliste-Karriere-Plan-Mann


Gute Einfälle sind Geschenke des Glücks, soll der deutsche Dichters Gotthold Ephraim Lessing einmal gesagt haben und fasste damit gut das schüchterne Wesen des schöpferischen Geistes zusammen: Immer dann, wenn wir auf Kommando kreativ sein wollen, fällt uns partout nichts ein. Zugegeben, Kreativität lässt sich nicht erzwingen. Doch wir können die Voraussetzungen schaffen, um sie aus der Reserve zu locken. Eine Methode dazu sind die sogenannten Morgenseiten(mehr …)

Job & Psychologie

Nackt präsentieren: Besser reden ohne Folien

Von Jochen Mai // 2 Kommentare Matej Kastelic/shutterstock.com

Vergessen Sie alles, was Sie über Präsentationen gelernt haben – präsentieren Sie nackt! Nicht wörtlich, aber frei von allem Ballast. Nur so vermitteln Sie die Quintessenz Ihrer Botschaft überzeugend und erreichen Ihr Publikum. Ausgeklügelte Folien stehlen dem Inhalt oft nur die Schau. So lässt sie wiederum die Quintessenz von Garr Reynolds‘ Buch zusammenfassen – dem Naked Presenter“… (mehr …)

Job & Psychologie

Hara Hachi Bu: Mäßigung macht erfolgreich

Von Jochen Mai // 1 Kommentar ollyy/Shutterstock.com


Es klingt ein wenig nach einem Mantra: Hara Hachi Bu. Das kommt aus dem Japanischen und bedeutet so viel, wie: „Fülle deinen Magen nur zu 80 Prozent.“ (wörtlich: acht Teile von zehn voll). Es ist ein Plädoyer für Verzicht und Selbstkontrolle in der Ernährung. Wer nicht gerade dabei ist, sich für einen Schwergewichts-Wettkampf zu mästen, handelt schlicht unklug, sich beim Essen jedes Mal voll zu stopfen. Nicht nur wegen des danach einsetzenden Schnitzelkomas: Hara Hachi Bu (auch bekannt als Okinawa Diät) ist ein asiatisches Konzept der Mäßigung für mehr Lebensqualität. Es lässt sich aber ebenso gut auf andere Lebensbereiche übertragen… (mehr …)

Job & Psychologie

Partnerhilfe: Wer auf sie vertraut, erreicht weniger

Von Jochen Mai // Keine Kommentare Hilfe-vom-Partner


Gemeinsam sind wir stark. Geteiltes Leid ist halbes Leid. Diese Volksweisen kennen Sie. Aber womöglich stimmen sie gar nicht: Wer beim Erreichen eines Ziels auf die mentale Unterstützung seines Partners setzt, erzielt es langsamer. Self-regulatory outsourcing nennen Psychologen das Phänomen, das die beiden US-Wissenschaftler Gráinne Fitzsimons von der Duke Universität in Durham und Eli Finkel von der Northwestern Universität in Evanstonnun bestätigten konnten. Die Wirkung ist schnell erklärt: Sobald wir auf die Hilfe unseres Partners bauen, übertragen wir ihm insgeheim auch ein Teil der Verantwortung und strengen uns automatisch weniger an… (mehr …)

Job & Psychologie

Schnitzelkoma: Müde nach dem Mittagessen

Von Jochen Mai // 5 Kommentare Gähnen-ansteckend-Tipps-Gähnforschung


Zwischen 13 und 15 Uhr kommt das Leistungsloch. Erst gähnen wir um die Wette, dann tritt dieser bleierne Zustand ein, in dem der Bewegungsapparat erlahmt, als würden wir durch Zement stapfen, und sich die Oberstube anfühlt wie in Watte gewickelt. Weil das Phänomen so weit verbreitet ist, hat es gleich mehrere Namen: Schnitzelkoma zum Beispiel oder Fressnarkose oder international: Post-Lunch-Dip. Dagegen kann man gar nichts machen. Blutdruck und Körpertemperatur sacken dann einfach weg. Sogar unser Gehirn braucht eine Pause… (mehr …)

Job & Psychologie

Mitarbeiter des Monats: Auszeichnungen demotivieren

Von Jochen Mai // 2 Kommentare Netter-Chef-Kumpanei-Vetternwirtschaft


Eigentlich würde man annehmen, dass Mitarbeiter gerne wissen wollen, wo sie stehen: ob der Chef mit ihren Leistungen zufrieden ist und ob sie eher zu den besten zehn Prozent, also zu den Leistungsträgern, oder zu den letzten zehn Prozent im Team gehören. Doch solche Mitarbeiter-Ranglisten sind tückisch, mehr noch: Ganz oft richten sie mehr Schaden an, als dass sie den beabsichtigten Nutzen stiften… (mehr …)

Job & Psychologie

Boiling Frog Syndrom: Reagieren, bevor es zu spät ist

Von Jochen Mai // 1 Kommentar Frosch-Boiling-Frog


Kennen Sie die Geschichte vom Frosch im Topf, in der Fachliteratur auch bekannt ist als das Boiling Frog Syndrome. Die Parabel geht so: Versucht man einen Frosch in heißes Wasser zu setzen, wird er sofort wieder herausspringen. Obwohl Frösche Kaltblüter sind und ihre Körpertemperatur der Umgebung anpassen, spürt er unmittelbar die Gefahr für Leib und Leben. Ganz anders, wenn man einen Frosch in einen Topf mit kaltem Wasser setzt und diesen ganz langsam erhitzt. Obwohl es für den Frosch darin immer unbequemer wird, bleibt er sitzen, passt sich an und harrt aus – so lange, bis es für einen Absprung zu spät ist und er verbrüht. Nicht wenige von uns verhalten sich exakt wie ein Frosch. Haben sie sich erst einmal akklimatisiert und mit ihrem Umfeld arrangiert, harren sie aus – obwohl sie durchaus bemerken, dass die Bedingungen um sie herum immer schlechter werden… (mehr …)

Job & Psychologie

Der Namenrisikofehlprognose-Effekt

Von Jochen Mai // 1 Kommentar Masson by Shutterstock.com


Wenn der Name einer Sache schwer auszusprechen ist, dann schätzen wir sie automatisch riskanter ein. Das haben die beiden Psychologen Hyunjin Song and Norbert Schwarz herausgefunden. Dazu kreierten die beiden einmal Phantasienamen von Inhaltsstoffen in Lebensmitteln und baten ihre Versuchsteilnehmer einzuschätzen, für wie gefährlich sie diese halten. Natürlich gab es die Stoffe nicht. Ihre Namen unterschieden sich lediglich darin, dass einige sehr kompliziert klangen („Hnegripitrom“) und andere relativ leicht auszusprechen waren („Magnalroxate“). Ein vergleichbares Experiment wiederholte das Forscherduo in Vergnügungsparks: Diesmal waren es die Attraktionen, die mal simpel („Ohanzee“), mal ungewohnt und fremd („Tsiischili“) klangen. In beiden Fällen wirkten die leicht auszusprechenden Angebote ungefährlicher und vertrauenserweckender auf die Versuchsteilnehmer. Ein Wunder also, dass Sie diesen Artikel bei dessen Überschrift überhaupt gelesen haben! (mehr …)

Job & Psychologie

Der Jahreskalender 2011 als Download

Von Jochen Mai // Keine Kommentare Jahreskalender2011

Auch wenn es dafür inzwischen zahlreiche Online-Tools und Smartphones mit integriertem Kalender gibt: Ich kenne noch immer einige Leute, die sich einen Jahreskalender, auch Jahresplaner genannt, ausdrucken und ins Büro hängen – etwa, um Urlaubs- und Brückentage rechtzeitig vorzumerken oder sich daran zu erinnern, wann wichtige Termine oder Feiertage im Jahr sind. Ich gehöre übrigens selbst dazu. Und genau für uns – Sie und mich – gibt es (aus alter Karrierebibel-Tradition heraus) heute den Jahreskalender 2011 (PDF) als Gratis-Download zum Ausdrucken. Mir jedenfalls helfen solche Jahreskalender, diverse Jahrestermine, wie Vorträge, Podienteilnahmen, Messen oder die Urlaubstage von Kollegen besser zu koordinieren.

Job & Psychologie

Pareto Prinzip: Die Gefahr der 80-20-Regel

Von Jochen Mai // 3 Kommentare Pareto-Prinzip-80-20-Regel-Produktivität


Wenn es um Zeitmanagement oder Produktivität geht, fällt früher oder später der Name Pareto Prinzip, auch bekannt als 80-20-Regel. Sie besagt, dass Sie oft schon mit nur 20 Prozent Einsatz, 80 Prozent des angepeilten Ergebnisses erreichen. Klingt verlockend, dient aber nicht wenigen auch als Ausrede für mehr Schlendrian, was die Paretoregel nicht ungefährlich macht. Aber der Reihe nach… (mehr …)

Job & Psychologie

Facebook: 4 provokante Thesen zum Erfolg

Von Jochen Mai // 2 Kommentare scyther5 by shutterstock.com


In den vergangenen Wochen wurde hier viel über Facebook geschrieben: Wie immer mehr Menschen Facebook nutzen, wie sich Facebook zur Jobsuche einsetzen lässt, wie Sie Ihre Fanseite in eine Startseite verwandeln, was es überhaupt über Facebook-Fans zu wissen gibt … Doch eine Frage wurde allenfalls zwischen den Zeilen beantwortet: Warum sind überhaupt inzwischen weltweit mehr als 500 Millionen Menschen Mitglied bei Facebook? (mehr …)

Job & Psychologie

Stellen Sie nie Ihren Chef in den Schatten

Von Jochen Mai // 1 Kommentar lassedesignen/shutterstock.com


Zu Beginn des 16. Jahrhunderts galt Astorre Manfredi, Prinz der italienischen Stadt Faenza, als einer der charmantesten und wachsten Geister seiner Zeit. Als Cesare Borgia im Jahre 1500 Faenza belagerte, ergab er sich sofort. Borgia verschonte alle, auch Manfredi mitsamt seines Hofs. Allerdings währte der Friede nur kurz. Es vergingen nur wenige Wochen, da verschleppten Soldaten Manfredi urplötzlich in ein römisches Gefängnis. Man hörte nie wieder von ihm. Ein Jahr später wurde seine Leiche im Tiber gefunden – mit einem Stein um den Hals.

Was war passiert? Was war Manfredis Verbrechen?

Nichts! Seine bloße Präsenz, sein Charme und Witz ließen den Glanz des Eroberers Borgia verblassen. Also entledigte er sich eines missliebigen Schattenwerfers. (mehr …)

Job & Psychologie

Harvard-Konzept: Alle verhandeln mit Gewinn

Von Jochen Mai // Keine Kommentare Verhandlung-Harvard-Methode-Konzept


Wohl kaum ein Konzept hat Verhandlungsstrategien in den vergangenen 20 Jahren mehr beeinflusst als Win-Win – also ein dauerhaftes, oft auf Kompromissen basierendes Ergebnis, das beide Parteien glücklich macht. Am Ende sind alle Gewinner. Der Gedanke basiert auf dem heute legendären Harvard-Konzept, das tatsächlich an dieser Hochschule entwickelt wurde. Und wer will nicht als Gewinner aus einer Verhandlung gehen? Mit diesem Trick lassen sich sogar Produkte verkaufen, Dienstleistungen vermarkten, selbst Mitarbeiter entlassen: Du findest einen neuen Job, in dem du wirklich gut bist – wir sparen derweil Kosten. Win-Win… (mehr …)

Job & Psychologie

Grippe Hausmittel: 11 Tipps gegen Erkältung

Von Jochen Mai // 10 Kommentare MilanMarkovic78


Spüren Sie folgende Symptome: Ihr Hals kratzt schlimmer als Schmirgelpapier; die Nase läuft nicht – sie rennt; und mit Ihrer Körpertemperatur könnten Sie ebenso gut die Polkappen zum schmelzen bringen? Dann ab ins Bett! Und am besten vorher noch zum Arzt. Gesund ist das nicht – eher klingt es nach einer veritablen Erkältung. In dem Fall hätten wir auch noch ein paar Grippe Hausmittel, die Sie jetzt noch anwenden können… (mehr …)

Job & Psychologie

Morgenmuffel: 11 Wege, sich den Tag zu versauen

Von Jochen Mai // 1 Kommentar Schlechter-Morgen-Morgenmuffel


Schon wieder eine neue Woche! Wieder rein ins Hamsterrad. Und das bedeutet für nicht wenige Arbeitnehmer vor allem eines: eine neue Woche voller Stress und Anspannung. Aber muss das so sein? Ja – finden zumindest Morgenmuffel. Falls Sie sich auch mal so fühlen wollen: Wir haben hier 11 Strategien, mit denen Sie sich garantiert den Tag versauen. Morgenmuffel kennen die alle – könnten aber auch mal das genaue Gegenteil machen. Deshalb stehen gleich darunter ein paar gegenteilige Anregungen… (mehr …)

Job & Psychologie

Anpassungsfähig: Wie flexibel sind Sie?

Von Jochen Mai // Keine Kommentare Flexibel-Anpassungsfähig-Selbsttest-machen


Kaum ein Begriffspaar ist in den vergangenen Jahren so sehr strapaziert worden, wie das sperrig klingende Duo der Flexibilität und der Anpassungsfähigkeit. Ständige Projektwechsel, Auslandseinsätze und der technische Fortschritt machen beide unumgänglich, heißt es. Vom lebenslangen Lernen ganz zu schweigen. Es ist das Hohelied auf den Fortschritt, die Marktwirtschaft, den Wettbewerb und das Darwin’sche Prinzip, das nicht der Fitteste überlebt, sondern der Anpassungsfähige. Das stimmt zwar. Macht einer wachsenden Zahl aber auch enorme Angst… (mehr …)

Gastbeitrag

Ghostwriter: In 3 Tagen zum eigenen Buch?

Von Redaktion // 5 Kommentare Antonio Guillem/shutterstock.com
Ein Gastbeitrag von Petra Begemann


„Jetzt schreibt der auch noch!?“ – Ob Sportprofi, Gangsta-Rapper oder Starfriseur – das eigene Buch gehört heute zur Prominentenvita ebenso dazu wie die Homestory oder die Luxusvilla. Auch Politiker, Fernsehmoderatoren, Kabarettstars publizieren gerne bestsellerträchtig. Und wer als Keynote-Speaker, Unternehmensberater oder Trainer zur Spitzengruppe gehören will, beeindruckt potenzielle Kunden mit einem eigenen Buch zum Thema. Mancher Beobachter fragt sich da, wann diese viel beschäftigte Klientel dazu kommt, Manuskriptseite für Manuskriptseite zu füllen und geduldig an Texten zu feilen. Des Rätsels Lösung: schreiben lassen statt selbst schreiben. Hinter vielen Büchern steckt ein Textprofi, der vorhandenes Material sichtet und ergänzt, seinen Auftraggeber ausführlich befragt, eine Gliederung erstellt und schließlich im Namen des Autors ein professionelles Manuskript verfasst. Ein Ghostwriter eben… (mehr …)

Job & Psychologie

Halbwissen: Weniger ist manchmal mehr

Von Jochen Mai // 4 Kommentare Ollyy/shutterstock.com


Nach Vollkommenheit zu streben, ist schon mal vollkommen aussichtslos. Allenfalls derjenige, der sich mit seiner Einsicht für beschränkt erklärt, kommt „der Vollkommenheit am nächsten“, befand einst schon Johann Wolfgang von Goethe – und der wusste eine Menge. Die vollkommene Wahrheit zu kennen, ist für uns Menschen genauso utopisch wie erschöpfendes Wissen zu konservieren. Oder einfach gesagt: Keiner von uns ist vollkommen. Halbwissen ist das eher die Regel, aber weniger ist ohnehin manchmal mehr… (mehr …)

Job & Psychologie

5 Fehlfunktionen eines Teams (nach Lencioni)

Von Jochen Mai // 2 Kommentare Streit-Teamarbeit-Fehlfunktionen


Seien wir ehrlich: Teamarbeit funktioniert nur selten so richtig gut. Stattdessen wird verschwiegen, taktiert und paktiert, womöglich sogar sabotiert und inrigiert. Ein einziges Hauen und Stechen. Doch woran liegt das? Der amerikanische Management-Autors Patrick Lencioni beschrieb schon in seinem Bestseller „The five Dysfunctions of a Team“ fünf dramatische Fehlfunktionen im gemeinsamen Handeln von Gruppen – und damit nicht zuletzt auch die Hauptgründe, warum Engagement und Motivation von Teams nachlassen… (mehr …)

Job & Psychologie

Bürolympics: Bürospiele für mehr Spaß

Von Jochen Mai // 3 Kommentare Bürolympics-Bürospiele-Beispiele


Das Büro. Für rund 17 Millionen Menschen in Deutschland ist es nicht nur eine Art neue Heimat – es ist auch der Ort an dem sie durchschnittlich 212 Werktage im Jahr verbringen. Das kann wahnsinnig spannend sein. Oder wahnsinnig machen. Der Kühlschrank in der Gemeinschaftsküche entwickelt ein Eigenleben, im Lift herrscht unangenehmes Schweigen, und in Konferenzen melden sich immer die gleichen Wichtigtuer zu Wort… Da wünscht man sich entweder, einen direkten Draht zu Scotty, der einen hochbeamt, oder wenigstens kurzfristig etwas mehr Spaß und Spannung. (mehr …)

Job & Psychologie

Alkoholiker helfen: Was tun, wenn der Kollege trinkt?

Von Jochen Mai // 14 Kommentare Betrunken-Alkoholiker-Kollege-Arbeitsrecht


Die Warnsignale sind klassisch: eine deutliche Fahne, ein schwankender Gang, eine lallende Sprechweise – so outet sich in der Regel jemand der betrunken ist. Im Job ist Alkohol zwar tabu. Dennoch gibt es einige Alkoholiker am Arbeitsplatz. Früher oder später bekommen die Mitarbeiter die Probleme des Kollegen mit. Aus Angst oder mangelndem Verantwortungsbewusstsein greifen aber wenige in die schwierige Situation ein – und schaden damit sowohl dem Alkoholkranken als auch dem Betrieb. Warum die Kollegen beim Entdecken einer Alkoholabhängigkeit die größte Verantwortung tragen sowie Tipps, wie ein betroffener Kollege am besten anzusprechen ist… (mehr …)

Job & Psychologie

Goal-Gradient-Effekt: Einer geht noch!

Von Jochen Mai // Keine Kommentare Bonus-Treuekarte-Goal-Gradient-Effekt


Je näher wir unserem Ziel kommen, desto mehr strengen wir uns an. Psychologen wissen schon lange um diesen sogenannten Goal-Gradient-Effekt. Und nicht wenige Chefs machen sich diesen – meist unbewusst – zunutze. Etwa, indem Sie Mitarbeitern kürzere Deadlines setzen. Genauso Fitnesstrainer, die einem nach einer absolvierten Trainingseinheit noch einmal anfeuern: „Komm, einmal geht noch!“ Theoretisch braucht es diesen Kick aber nicht einmal. Eine neue Studie zeigt: Wir können uns auch künstlich in diesen Zustand der Euphorie versetzen, selbst wenn es sich dabei um eine Illusion handelt… (mehr …)

Job & Psychologie

Portia Nelson: Eine Autobiografie in fünf Kapiteln

Von Jochen Mai // 3 Kommentare Loch-Portia-Nelson


Wir alle stolpern, stürzen und fallen irgendwann einmal. Misserfolge und Scheitern gehören zum Leben dazu. Was uns jedoch unterscheidet, ist die Kraft und Größe, wieder aufzustehen und daraus zu lernen. Der Songwriter Portia Nelson hat das in einer wunderbaren Parabel in Form einer Autobiographie in fünf Kapiteln zusammengefasst. Eine nachdenkliche Lektion mit Gänsehaut-Potenzial… (mehr …)

Job & Psychologie

WARUM statt WOZU: Wir stellen die falsche Frage!

Von Jochen Mai // 5 Kommentare Frage-stellen-Wozu-Warum


Wenn etwas schief läuft im Leben, in der Liebe oder im Job, dann sind wir schnell bei der Analyse und fragen uns: Warum?

  • Warum ist das passiert?
  • Warum ist es überhaupt so weit gekommen?
  • Warum ist das gescheitert?
  • Warum passiert das immer mir?

Überhaupt: Warum ich? Doch die Frage nach dem Warum zielt ausschließlich nach hinten, forscht in der Vergangenheit nach vermeintlichen Ursachen, hadert mit dem Schicksal oder suhlt sich im Selbstmitleid… (mehr …)

Job & Psychologie

8 kuriose Geschäftsmodelle aus aller Welt

Von Jochen Mai // 3 Kommentare Dirima/shutterstock.com


Wie verrückt kann man eigentlich sein? Eine rhetorische Frage, die wir uns alle schon das ein oder andere Mal gestellt haben. Insbesondere wenn wir auf völlig neue und revolutionäre Geschäftsmodelle treffen. Gerade der gewisse Schuss Verrücktheit ist es aber, der dazu nötig ist, eine geniale Geschäftsidee hervorzubringen aus der vielleicht mal ein Millionen-Dollar-Unternehmen wird. Wir stellen hier zehn Geschäftsmodelle vor, die sich in vielen Aspekten gewaltig voneinander unterscheiden. Ihre Gemeinsamkeit besteht darin, dass sie alle ein wenig bekloppt sind. Gut so: Vielleicht bringt Sie das auf Ideen… (mehr …)

Job & Psychologie

Broken-Windows-Effekt: Chaos verstärkt sich selbst

Von Jochen Mai // Keine Kommentare Broken-Windows-Psychoeffekt


Manchmal muss etwas Bestehendes zerstört werden, um Neues zu entdecken. Philip Zimbardo jedenfalls hat das so gemacht. Im Jahr 1969 parke der damalige Psychologieprofessor der US-Universität Stanford einen Gebrauchtwagen in der New Yorker Bronx. Vorher hatte er noch schnell das Kennzeichen abmontiert und die Motorhaube leicht angehoben – als Zeichen dafür, dass das Auto von seinem Besitzer aufgegeben worden war. Zimbardo verzog sich daraufhin eiligst auf die andere Straßenseite und filmte das Geschehen heimlich. Es dauerte nicht einmal zehn Minuten, bis die ersten Vandalen kamen und sich über das hilflose Gefährt hermachten. Erst wurden die Reifen geklaut, dann Scheinwerfer, Blinker, schließlich Lenkrad, Bordelektronik, Autositze. Selbst Motor und Getriebe wurden irgendwann ausgeweidet. Und als nichts mehr übrig war, was sich irgendwie zu Geld machen ließe, zerstörten die Passanten einfach den Rest… (mehr …)

Job & Psychologie

Not-Invented-Here-Syndrom: Nicht meine Idee!

Von Jochen Mai // 1 Kommentar nito/shutterstock.com


Die Idee kann nicht gut sein, denn sie war nicht von mir. Das ist, kurz gefasst, der Kern des Not-Invented-Here-Syndroms (abgekürzt NIH, zu deutsch: nicht hier erfunden), das sich tagtäglich in zahlreichen Büros und Branchen manifestiert. In kreativen Berufen sicher noch häufiger als anderswo, weil sich deren Angehörige stärker über ihre Erfindungen und Entwicklungen definieren und daran nicht zuletzt ihren Status in der Gruppe festmachen. Ein Werber, der keine originellen Slogans texten kann, taugt nichts. Und ein Künstler, dessen Bilder aussehen, als hätte sie auch ein Schimpanse auf Viagra pinseln können, genießt einen allenfalls zweifelhaften Ruf… (mehr …)

Job & Psychologie

Ohrwurm loswerden: So geht’s

Von Jochen Mai // Keine Kommentare Dean Drobot


Wenn einmal der Wurm drin ist… Einmal morgens einen Song gehört, schon bleibt er einem für den ganzen Tag im Ohr. Ein typischer Ohrwurm. James Kellaris von der Universität von Cincinnati konnte nachweisen, dass Menschen unterschiedlich anfällig für Ohrwürmer sind, dass aber nahezu jeder schon einmal einen hatte, Frauen und Musiker aber öfter als andere. Wirklich hilfreich ist das für Betroffene freilich nicht. Erst recht wenn man den Ohrwurm loswerden möchte. Solche Klebelieder wie sie Amerikaner und Spanier nennen (Brasilianer: Ohrkaugummi, Franzosen: Ohrenbohrer) sind leider anhänglicher als Kaugummi an der Schuhsohle… (mehr …)

Job & Psychologie

Infinite-Monkey-Theorem: Affe schreibt Shakespeare

Von Jochen Mai // 1 Kommentar Tippender-Affe


Die Wissenschaft treibt manchmal seltsame Blüten. Kennen Sie zum Beispiel das Infinite-Monkey-Theorem? Es besagt, dass ein Affe nur unendlich lange und zufällig auf einer Schreibmaschine herumtippen muss – schon entstehen dabei mit der Zeit alle Werke William Shakespeares. Man müsse nur lange genug warten. Um den Prozess zu beschleunigen, könnte man natürlich auch unendlich viele Affen an unendlich viele Tastaturen setzen, diese lange tippen lassen und hätte irgendwann sogar alle Bücher der deutschen Nationalbibliothek zusammen. In der Theorie jedenfalls, die sich aber mathematisch ernsthaft beweisen lässt… (mehr …)

Job & Psychologie

Endowment-Effekt: Besitztum verführt uns

Von Jochen Mai // Keine Kommentare Messie-Endowment-Effekt


Was man hat, das hat man und gibt man nicht mehr her: Mein Haus, mein Auto, mein Aktenordner, mein Entwurf, mein Zeugs. Selbst Dinge, die für uns weder emotionale noch materielle Bedeutung haben, können wir einfach nicht wieder hergeben oder gar wegschmeißen. Und das nur, weil für einen kurzen Moment – etwa in der Umkleidekabine – die Illusion von Besitz entstanden ist. Schon überschätzen wir den Wert der Sache – und zwar deutlich. Endowment-Effekt heißt das psychologische Phänomen, dem der Ökonom Richard Thaler von der Universität Chicago schon vor gut drei Dekaden auf die Spur kam. Heute ist er auch bekannt als Besitztumseffekt(mehr …)

Job & Psychologie

Déformation Professionell: Karriere verändert den Charakter

Von Jochen Mai // Keine Kommentare Gemeinsein-Fiesling-böser-Boss


Karriere hat ihren Preis. Das muss deshalb erwähnt werden, weil es üblicherweise vergessen wird und vielen erst wieder einfällt, wenn ihnen der Preis längst zu hoch ist. Die Geschichte von den erfolgreichen Individualisten ist jedenfalls eine Mär. Wer beruflich aufsteigen will, der muss sich anpassen – so oder so, ob Unternehmer oder Angestellter. Der dabei größte Kostenfaktor ist zugleich der am stärksten ignorierte: Erfolg kostet Kompromisse – bis hin zu einer sogenannten déformation professionell(mehr …)

Gastbeitrag

Ich mache mein Ding!

Von Redaktion // 11 Kommentare Mila Supinskaya/shutterstock.com
Ein Gastbeitrag von Thilo Baum


Und was machen Sie so? Die klassische Elevator-Pitch-Frage auf jeder Messe, jedem Kongress. Unternehmer antworten darauf meist mit einem Produkt, einem Nutzen („Ich produziere Glasschiebedächer“). Arbeitnehmer dagegen antworten mit einer Funktion („Ich bin Vorstandsassistentin“). Warum ist das so? Was zunächst logisch und normal erscheint, bezeichnet den Wesensunterschied zwischen zwei Welten: Die Welt der Unternehmer orientiert sich am Geschäftsziel – es geht darum, Produkte zu verkaufen und möglichst hohe Einnahmen zu generieren. Die Welt der Arbeitnehmer hingegen orientiert sich an den Aufgaben, die dafür zu erledigen sind – es geht darum, ans Telefon zu gehen, am Fließband Teile zu montieren und dafür Geld zu bekommen. Den Unterschied zwischen dem Fokus aufs Ziel und dem Fokus auf den Ablauf bringt ein Bonmot aus dem Coaching auf den Punkt: „Die, die wissen, wie, arbeiten für die, die wissen, wozu.“ (mehr …)

Job & Psychologie

Underdog-Effekt: Warum Verlierer beliebter sind

Von Jochen Mai // 2 Kommentare Verlierer-Außenseiter-Underdog


Die Fans des 1. FC Köln sind Kummer ja gewohnt. Das letzte Mal war der Fußballverein 1978 Deutscher Meister. Über 30 Jahre ist das schon her. Und die Bilanz der vergangenen zehn Jahre? Ach, ein ewiges Auf und Ab: erste Liga, zweite Liga, dann wieder erste. Dieses Jahr den Klassenerhalt immerhin geschafft. Angesichts dessen fragt man sich schon irgendwie: Wie leidensfähig sind diese FC-Fans bloß? Warum bleiben die einer solchen Truppe so lange treu? Würde es nicht wesentlich mehr Spaß machen, eine Gewinnermannschaft anzufeuern? Die Erklärung liefert der sogenannte Underdog-Effekt(mehr …)