TIPPS, TOOLS & DOSSIERS
Kategorie: Job & Psychologie
Meinung & Ratgeber

Definitiv alles, was Sie für das Überleben im Büro wissen müssen ✔ Tipps für Aufsteiger & Umsteiger ✔ Die besten Tricks für die Gehaltsverhandlung ✔ Jetzt gratis lesen!

Ganze 212 Tage. So viele Werktage verbringt der deutsche Arbeitnehmer durchschnittlich an seinem Arbeitsplatz. Und für rund 17 Millionen Menschen ist das: ein Büro. Mit dem Wort „Büro“ assoziieren wir allesamt völlig unterschiedliche Erwartungen und Gefühle. Für die einen ist es der Ort, an dem sie zwischen Beruf und Berufung oszillieren, für andere ist es schlicht das unselige Gegengewicht, das ihre Lebenswaage und damit die gern zitierte Work-Life-Balance regelmäßig aus dem Lot wippt.

Apropos: Was machen Sie eigentlich den ganzen Tag im Job und Büroalltag? So acht bis neun Stunden täglich… mindestens? Unser Arbeitsplatz ist eben nicht nur ein enorm einnehmender Lebensraum – ganz oft ist er auch ein veritables Krisengebiet, das unser Verhalten, unsere Psyche und sogar die Gesundheit entscheidend beeinflussen kann. Büros gleichen einem kleinen Gemeinwesen mit eigener Kultur, eigenen, meist ungeschriebenen Regeln und Ritualen. Häufig lauern zahlreiche Fallgruben und Konfliktherde zwischen Konferenzraum und Korridor, zwischen Kaffeeküche und Kopierer. Die meisten Büroarbeiter verbringen mehr Zeit miteinander, reden mehr mit ihren Kollegen als mit ihrer Familie, kennen die Belegschaft besser als ihre Nachbarn und sind den Launen und Marotten der Mit-Arbeiter, ihrer Missgunst und ihren Intrigen ungeschützt ausgeliefert. Seinen Lebenspartner und seinen Beruf kann man sich schließlich aussuchen – die Kollegen nicht.

Sagen wir es, wie es ist: Das Büro ist ein Minenfeld. Nichts kann einem die Freude an der Arbeit mehr versauen als Kollegen mit dem Territorialverhalten eines Medici. Im sozialen Gehege Büro prallen regelmäßig die unterschiedlichsten Charaktere aufeinander. Und das Schlimme daran: Negative Emotionen sind hochgradig ansteckend. Wie bei einem Virus: Ist die kritische Masse an Griesgramen und Neurotikern im Betrieb erreicht, verschlechtert sich das Klima dramatisch.

Wie die diesen lebensgefährlichen Dschungel überleben, besser noch meistern, wie sie mit den zahlreichen Macken, Marotten und Psychoeffekten umgehen, die Ihnen im Job und Büro begegnen, verraten die folgenden Seiten. Wir zeigen Ihnen, wie Sie unbeschadet durch das soziale Dickicht und an den darin hausenden Raubtieren vorbeigelangen und die häufigsten Bürofallen und vor allem den Büroalltag meistern.

Job & Psychologie

Lottogewinn: Was würden Sie mit 1 Million machen?

Von Jochen Mai // 106 Kommentare Millionaer-Sparschwein-1-Mio-Euro


Plötzlich Millionär. Immer gehofft, nie wirklich geglaubt, dann passiert es doch – und man hat das große Los gezogen. Sprichwörtlich. Freunden von uns ist das kürzlich passiert. Da kommt man – übrigens völlig neidlos – zwangsläufig ins Grübeln: Was würde ich mit einer Million Euro machen? Gute Frage! Was macht man mit so viel Geld, falls man es tatsächlich gewinnen würde: raus aus der Mietwohnung und rein ins Eigenheim? Dem ungeliebten Chef und Job endlich den Finger zeigen und Rücken kehren? Sich einen Traum erfüllen, vielleicht sogar umschulen, weiterbilden, ein eigenes Unternehmen gründen? Oder Heidewitzka, die Kohle einfach verprassen? Vermutlich haben auch Sie sich solche Fragen schon gestellt, insbesondere jene, die Lotto spielen… (mehr …)

Gastbeitrag

Shared Leadership: Geteilte Führung steigert Leistung

Von Redaktion // 1 Kommentar dotshock/shutterstock.com

Ein Gastbeitrag von Dr. Johannes Moskaliuk

Traditionelle, hierarchische Führung könnte man so beschreiben: Eine sagt, wo’s lang geht, das Team gehorcht. Bei geteilter Führung (englisch: Shared Leadership) wird dagegen die Führungsverantwortung im Team geteilt. Kann das funktionieren? Fühlt sich ein Team unter geteilter Führung nur wohler, oder ist es auch leistungsfähiger? (mehr …)

Job & Psychologie

Arbeiten mit Behinderung: Was steht Ihnen zu?

Von Karolina Warkentin // Keine Kommentare Behindert-Arbeiten-Barrierefrei


Musiker, Arzt oder Entwicklungshelfer – Traumjobs gibt es viele. Jeder kennt die Herausforderungen, denen man sich stellen muss, um die eigenen beruflichen Ziele und Träume zu verwirklichen. Noch schwieriger ist es für Menschen mit einer Behinderung. Noch immer gibt es zu viele Ressentiments bezüglich der Beschäftigung gehandicapter Arbeitnehmer. In einer Leistungsgesellschaft, in der Menschen zum Humankapital und entsprechend ihrer wirtschaftlich nutzbaren Fähigkeiten und Kenntnisse bewertet werden, haben Menschen mit einer Behinderung einen schwierigen Stand auf dem Arbeitsmarkt. In Deutschland gibt es zahlreiche Hilfsangebote für Arbeitnehmer mit Behinderung. Es bleiben jedoch noch die Fragen: Was steht mir zu? Und: Wo kann ich mich informieren? (mehr …)

Job & Psychologie

Liebe im Büro: Tipps für das Beziehungsende

Von Karolina Warkentin // 3 Kommentare Rosenkrieg im Büro-Liebe


Es wird Frühling. Und mit dem Partner im Büro zusammenzuarbeiten, kann in dieser Jahreszeit durchaus romantisch sein: gemeinsam ins Büro fahren, gemeinsam Feierabend machen und der andere versteht, was gerade auf der Arbeit los ist. Allerdings bringen Beziehungen am Arbeitsplatz auch ihre Probleme mit sich, vor allem, wenn man in einer Abteilung arbeitet und es in der Beziehung kriselt. Dann übertragen sich die atmosphärischen Störung schnell auf das gesamte Team. Besonders kompliziert wird es, wenn die Beziehung scheitert und man sich trennt. Was anfangs noch für Schmetterlinge im Bauch gesorgt hat, wird nun zur Qual: … und täglich grüßt der Ex-Partner. Wie geht man damit am besten professionell um? (mehr …)

Job & Psychologie

Latente Prägung: Unsere unfreie Berufswahl

Von Jochen Mai // 2 Kommentare Jobsuche-Latente-Praegung-Voreingenommen


Wer vor der Berufswahl oder Studienwahl steht, hat heute die freie Auswahl: Unzählige Stellenportale warten mit vielseitigen Jobangeboten auf, eine Vielzahl an Karrieremessen und dutzende Karriereratgeber bieten eine Übersicht über Anforderungen, Chancen und Optionen – egal, ob man Berufseinsteiger ist oder schon einige Jahre Berufserfahrung gesammelt hat. Aber wählen wir deshalb besser? Bisher haben wir angenommen, wir finden dadurch eher den Beruf, der zu uns passt. Doch diese Annahme ist falsch. Tatsächlich sind wir oft Opfer unserer sogenannten latenten Prägung(mehr …)

Job & Psychologie

Bento-Box Rezepte: Günstig besser Essen im Büro

Von Karolina Warkentin // 2 Kommentare Bento-Box-Rezepte-Beispiele


Mittags im Büro. Was essen Sie? Die meisten Berufsstarter verfügen nur über ein kleines Einkommen. Das reicht nicht, um täglich mit den Kollegen im Restaurant essen zu gehen. Oft greifen sie deshalb auf kostengünstige Alternativen wie das belegte Brötchen beim Bäcker oder das Bratwürstchen vom Imbiss zurück. An manchen Tagen bringen sie sich vielleicht auch die Reste von der Lasagne vom Wochenende mit und wärmen diese schnell in der Mikrowelle auf. Kann man so machen. Auf Dauer aber ist diese Art der Ernährung weder abwechslungsreich noch gesund. Und seien wir ehrlich: In unserem stressigen Arbeitsalltag bleibt in der Regel keine Zeit, um zuhause aufwendig für den nächsten Arbeitstag vorzukochen. Muss aber auch nicht sein: Die Japaner zeigen uns, wie man auch mit wenig Aufwand preisgünstig und gesund Essen fürs Büro zubereiten kann – mit einer sogenannten Bento-Lunchbox(mehr …)

Job & Psychologie

Mission Statement: Wofür tun Sie, was Sie tun?

Von Nils Warkentin // 1 Kommentar Motto.Mission-Statement-Glaubenssatz


Ziele, Pläne und Strategien gelten für viele als maßgeblich für eine steile Karriere. Zu kurz kommt dabei allerdings das sogenannte Mission Statement – eine Art persönliche Leitplanke, die uns immer wieder daran erinnern soll, wofür wir tun, was wir tun. Das ist weit mehr als ein sinnstiftender Karriereplan: Beim Mission Statement geht es um die Frage nach dem Sinn Ihrer Arbeit und Ihrem individuellen Antrieb… (mehr …)

Job & Psychologie

Selbstständig mit Blog: Wie die Karrierebibel wurde, was sie ist

Von Jochen Mai // 25 Kommentare Karrierebibel-Logo-650


Was als Buchmarketing-Idee begann, ist heute ein kleines Unternehmen mit einer kleinen Redaktion und festen Autoren: Seit 2007 schreibe ich die Karrierebibel – ein Blog rund um die Themen Studium, Bewerbung, Berufsleben, Alltagspsychologie, Social Media und Online-Reputation. Es hat mich beruflich unabhängig gemacht. Und es zeigt: Man kann vom Bloggen leben. Allerdings braucht es dazu viel Fleiß, Ausdauer und die Bereitschaft, Geld zu riskieren und zu investieren… (mehr …)

Job & Psychologie

Schwein sein: Sind Unternehmer asozial?

Von Jochen Mai // 1 Kommentar Chef-Fiesling-boeser-Boss


Der Unternehmer, der alte Kapitalist, Ausbeuter, Menschenschinder mit aufgeblähtem Ego, Moraldefizit und sozialer Störung… Nein, Unternehmer kommen mit ihrem Image zuweilen wirklich nicht gut weg in Deutschland. Die Startup-Szene hat daran ein bisschen was geändert. Immerhin ist es heute wieder hipp, ein Gründer zu sein. Aber der Kapitalist gilt immer noch vielen als Schimpfwort. Zumal zahlreiche Medienberichte das Bild vom bösen Boss und seinem delinquenten Ver­halten gerne nähren. Aber was ist daran dran: Sind Unternehmer wirklich die asozialen Typen, als die sie oft dargestellt werden? Eine Gruppe von Forschern der Friedrich-Schiller-Universität Jena und Kollegen der Universität Stockholm hat das jetzt genauer untersucht… (mehr …)

Job & Psychologie

Vorsicht mit Screenshots: Was die Werbung über Sie verrät

Von Jochen Mai // 7 Kommentare Klick-mich-Push-Werbung-Call2action


Gestern, spät abends passierte es wieder. Wir bekamen eine E-Mail von einem engagierten, aber aufgebrachten Leser. Männlich. Das muss man dazu sagen. Es sind praktisch immer männliche Leser, die uns diese Mails praktisch immer spät abends schicken. Sie lautete:

Hallo,
…beim Besuch auf eurer Seite ist mir aufgefallen, dass ihr Werbung für P0rn0seiten schaltet. Eine so gute und seriöse Webseite sollte so etwas jedoch unterbinden. Anbei auch das Bildschirmfoto. Es ist die App-Werbung rechts…

Und das war dann auf dem angehängten Foto zu sehen… (mehr …)

Job & Psychologie

Wandfarben-Effekt: Mögen Sie gelbe Räume lieber?

Von Jochen Mai // 89 Kommentare Gelber-Raum-Wandfarbe-Effekt


Vorab eine Warnung: Weiterlesen könnte eine spontane Büro- oder Wohnungs-Renovierung auslösen. Jedenfalls wenn Sie den Ergebnissen der sogenannten Cocktailparty-Studie Glauben schenken. Die ist unter anderem der Frage nachgegangen: Können Wandfarben Verhalten beeinflussen? Klingt durchgeknallt, zugegeben. Dahinter steckte aber eine ernsthafte Hypothese. Konkret bestand der Verdacht, dass die Farbe Gelb aggressiv macht und rote Wände dafür sorgen, dass man mehr isst. Was nach einer listigen Viralkampagne für die nächste Ausgabe des Gault Millau klingt, beschäftigt inzwischen einen ganzen Forschungszweig und ebenso viele Innenarchitekten… (mehr …)

Job & Psychologie

Handelsvertreter gesucht: Jobs im Direktvertrieb

Von Jochen Mai // 2 Kommentare Handelsvertreterin-Außenhandel-Vertriebler


Der Traum von der Selbstständigkeit. Und dann am besten noch mit einer namhaften Marke im Rücken. Wer nicht gerade einen eigenen Betrieb gründen und aufbauen oder ein Ladenlokal eröffnen will, dem bleibt noch die Alternative im Vertrieb – als selbstständiger Handelsvertreter.

Manche nennen sie auch Selbstständige im Direktvertrieb oder Außendienst. Weniger freundlich klingt der Begriff Strukturvertrieb in dem Zusammenhang – man denkt dabei unwillkürlich an Haustürgeschäfte, an Klinken putzen und Drückerkolonnen mit dem obligaten Stahlkappenschuh in der Tür… (mehr …)

Job & Psychologie

Der Jahreskalender 2014 als Download

Von Jochen Mai // Keine Kommentare Jahreskalender-2014-Terminkalender


Zugegeben, es ist schon ein bisschen anachronistisch, wenn ausgerechnet eine Internetseite – mit zahlreichen Online-Tool-Tipps und Smartphone-Apps – ausgerechnet einen Jahreskalender für 2014 zum Herunterladen und Ausdrucken anbietet – wie hier mit unserem Jahreskalender 2014 PDF. Aber: Erstens ist das bei uns inzwischen jährliche Tradition. Und zweitens kenne selbst noch noch immer zahlreiche Leute, die sich einen solchen Jahreskalender – auch Jahresplaner genannt – ausdrucken und beispielsweise ins Büro hängen. Insbesondere um damit rechtzeitig Urlaubs- und Brückentage vorzumerken oder sich daran zu erinnern, wann wichtige Termine oder Feiertage im Jahr liegen… (mehr …)

Job & Psychologie

Cheftypen: Böse Bosse gleich erkennen

Von Jochen Mai // Keine Kommentare Cheftypen-Flucht-badboss


Manager und Angst? Die Kombination gilt in den Führungsetagen als undenkbar, geradezu unaussprechlich: Wer führt, der fürchtet nicht, so der interne Imperativ. Erfolg ist nun mal das Resultat aus Kühnheit, Weitsicht und Überzeugungskraft. Wer Karriere macht, kann folglich keine Angst haben. Und Manager sowieso nicht. Schon aus Prinzip. Zahlreiche Cheftypen mühen sich nach Kräften, dieses Bild immer wieder neu zu restaurieren und zu pimpen. Ihr Credo: Deutschlands Chefetagen sind angstfreie Zonen. Denn Manager scheuen weder Ringen noch Risiko; alles Ungewisse ist für sie eine Herausforderung, jedes Wagnis zugleich eine Chance. Kurz: Manager sind mutige Macher. Wankelmütige, Zauderer und notorische Pessimisten haben hier keinen Platz. Ach, echt? (mehr …)

Job & Psychologie

Entschiedenheit: Machen Sie, was SIE wollen

Von Jochen Mai // Keine Kommentare Brian A Jackson/shutterstock.com


„Wenn du eine Entscheidung treffen musst und du triffst sie nicht, ist das auch eine Entscheidung“, sagte der US-Psychologe William James. Das ist zweifellos richtig, man kann eben nicht nicht wählen. Aber Entschiedenheit bedeutet noch mehr als eine Entscheidung zu treffen. Entschiedenheit sorgt dafür, dass man sich seiner Sache ganz verschreibt, keine Hintertürchen offen hält und seine ganze Kraft auf das Gelingen seines Ziels konzentriert. Wer sich entschieden hat, einen Marathon zu laufen, der kann nicht jeden Abend faul auf der Couch hocken, sondern muss täglich trainieren. Das macht Entschiedenheit zu einer wesentlichen Erfolgsstrategie. (mehr …)

Job & Psychologie

Cheerleader-Effekt: In Gruppen wirken wir attraktiver

Von Jochen Mai // 2 Kommentare Cheerleader-Schönheit-Gruppe-Effekt


Die Attraktivitätsforschung ist ein weites Feld. Nicht zuletzt, weil daran eine Milliardenindustrie hängt. Was tun wir nicht alles, um attraktiv(er) auszusehen: Kleidung, Kosmetik, Ernährung, Fitness-Center, Schönheitschirurgie… Dabei könnte es auch so einfach sein: Wir müssen uns nur mit anderen Menschen umgeben. Kein Scherz! Nachdem Drew Walker und Edward Vul von der Universität von Kalifornien in San Diego fünf Experimente dazu absolviert hatten, kamen sie zu dem überraschenden Ergebnis: In Gruppen sehen wir prompt attraktiver aus. Das Phänomen ist auch bekannt als Cheerleader-Effekt(mehr …)

Job & Psychologie

Macbeth-Effekt: Händewaschen und seine 4 Psychoeffekte

Von Jochen Mai // Keine Kommentare Händewaschen-Psychoffekt-Macbeth


Lady Macbeth hätte sich vieles ersparen können. Ihr Machtdrang aber war stärker. Selber Schuld! In William Shakespeares gleichnamigem Drama stachelt die Frau des Protagonisten ihren Mann dazu an, den König von Schottland zu ermorden, um danach selbst den Thron zu besteigen. Als das sinistre Werk vollbracht und König Duncan tot ist, überkommt Lady Macbeth jedoch das schlechte Gewissen – und sie wäscht sich die Hände. Immer und immer wieder… Ich wasche meine Hände in Unschuld – sich per Händewaschen zu erleichtern, das versuchte schon der römische Stadthalter Pontius Pilatus nachdem er Jesus zum Tod durch Kreuzigung verurteilt hatte. Und das Reinigungs-Ritual hat tatsächlich so manchen Psychoeffekt… (mehr …)

Gastbeitrag

Berufsprofil: Was macht ein UX Researcher?

Von Redaktion // Keine Kommentare UX-Design-Research-Job

Ein Gastbeitrag von Jennifer Kirschniok

Es ist noch nicht all zu lange her. Noch vor wenigen Jahren luden Unternehmen potenzielle Kunden zum Produkttest lediglich in firmeneigene oder gemietete Umfragelabors ein. Ob Kaffeemaschine, Lippenstift oder Autokarosserien – neue oder verbesserte Produkte wurden von den Testern auf Ihre Benutzerfreundlichkeit und das Produkterlebnis geprüft. Bei einigen lief ein Interviewer nebenher und stellte nach ausgearbeiteten Skript und Umfragebogen gefertigte Fragen. Wieder andere waren Teil einer Gruppenbefragung mit Moderator. Das gibt es auch heute noch. Aber in Zeiten, in denen die meisten Firmen Produkte im Netz anbieten oder als E-Commerce-Anbieter vom reinen Internetgeschäft leben, braucht es einen neuen Beruf: den UX Researcher(mehr …)

Job & Psychologie

Richtig kündigen: Hat Ihr Unternehmen eine Trennungskultur?

Von Jochen Mai // Keine Kommentare Trennungskultur-Kündigen-Anleitung


Unangenehmes Thema, ich weiß. Aber wichtig. Denn die betriebliche Demission gleicht nicht selten einer Verbannung in die Diaspora. Mag sein, dass manche Kündigungen begründet sind, nur der Umgang der Manager damit ist oft erschreckend dilettantisch. Es gibt in Deutschland einfach keine Trennungskultur. Wenn Arbeitsplätze im großen Stil abgebaut werden, geschieht dies meist nach dem Prinzip Sozialauswahl und selten aufgrund der Leistung einzelner Kollegen. In der Folge entstehen Argumentationsschwächen gegenüber den Gekündigten – und die schlagen sofort auf Stimmung und Firmenimage zurück. Resultat: Eine Abwärtsspirale entsteht, die Motivation und Leistung der verbleibenden Mitarbeiter erheblich senkt… (mehr …)

Job & Psychologie

SAP Karriere: Berater oder Entwickler?

Von Jochen Mai // 3 Kommentare Berater-SAP-MeetingLaptop


Gut, Walldorf ist jetzt nicht gerade der Nabel der Welt. Aber er beherbergt seit geraumer Zeit einen namhaften Weltkonzern: SAP. Mitarbeiter aus über 80 Nationen arbeiten hier auf diesem sogenannten SAP Campus. Entsprechend ist die Konzern- und Umgangssprache Englisch. Was aber kaum einen abschreckt: SAP zählt seit Jahren zu den Top-Arbeitgebern in Deutschland (PDF) – auch, weil die Bezahlung gut, die Aus- und Weiterbildungsangebote zahlreich und vor allem die Karriereoptionen lukrativ sind. Dafür wird aber auch einiges verlangt: Ein Studienabschluss etwa der Betriebswirtschaft oder Wirtschaftsinformatik, wird in der Regel vorausgesetzt. (mehr …)

Gastbeitrag

Beruf Google-Versteher: Der Alltag eines SEOs

Von Redaktion // 2 Kommentare turtix

Ein Gastbeitrag von Martin Stäbe

SEO, was machen die denn? Für Nicht-SEOs ist Suchmaschinenoptimierung (kurz SEO) als Teilbereich des Online-Marketings meist ein Buch mit sieben Siegeln. Wahlweise wird man als Nerd angesehen, der sich in den Weiten des Quellcodes einer Website verliert oder aber als Hacker, der auf undurchsichtige Art und Weise Google-Rankings manipuliert. Wen wundert es da, dass sich regelmäßig falsche Vorstellungen in den Köpfen der Menschen bilden. Noch gibt es kein festes Berufsbild und keine geregelte Ausbildung für die „Google-Versteher“, wie sie in einem Spiegel-Artikel einmal scherzhaft genannt wurden. Nicht einmal die Bezeichnungen sind einheitlich… (mehr …)

Job & Psychologie

Schurkenstück: Lernen von einem Ex-Gauner

Von Jochen Mai // 1 Kommentar Josef-Müller-ziemlich-bester-schurke


Josef Müller liebte den Luxus. Champagner-Müller nannte ihn die Boulevardpresse. Limousine, Drogen und leichte Mädchen finanzierte er aus hoch riskanten Geschäften als Steuer- und Anlageberater. Bald handelte ihn die Münchner Schickeria als Geheimtipp für schnelle Geldvermehrung. Besonderen Charme strahlte er aus, weil er trotz Querschnittlähmung den Weg nach oben geschafft hatte. Im Rollstuhl auf der Überholspur, gelang ihm sogar der Aufstieg in Diplomatenkreise. Doch Müller verspekulierte sich, wurde zum Betrüger und landete nach langem Katz- und Mausspiel mit den Behörden schließlich im Knast. „Ziemlich bester Schurke“ heißt die Biografie, die der Millionen-Betrüger nun veröffentlich hat. Neben einer filmreifen Lebensgeschichte bietet das Buch, ganz nebenbei, auch praktische Hinweise, wie sich Karriere machen lässt – und wie besser nicht. (mehr …)

Job & Psychologie

Zahlensalat: Traue keiner Statistik!

Von Jochen Mai // Keine Kommentare Nummern-magische-Zahlen


Was für ein phantastisches Zeitalter! Dank des Internets sind wir immer globaler verdrahtet, teilen Kontakte und Wissen und werden dabei auch noch immer schlauer… Denkste! Zumindest was das Schlauerwerden anbelangt. Leider gibt es auch einen gegenteiligen Effekt, den erst kürzlich Forscher um Dan M. Kahan von der Yale Universität untersucht haben. Man könnte auch sagen: Während die Zahlen, Daten und Fakten, die wir tagtäglich konsumieren, zunehmen, sinkt unsere Bereitschaft diese sorgsam zu prüfen. Oder anders formuliert: Wir gehen immer laxer damit um und neigen zu Kurzschlüssen, von denen wir auch noch überzeugt sind, dass sie stimmen. Noch zu kryptisch? Dann machen Sie doch einen kleinen Selbstversuch… (mehr …)

Job & Psychologie

Was Basketball mit Karrieren gemein hat

Von Jochen Mai // 1 Kommentar Basketball-Spieler-dribbeln-Sport-Duell


Ich gebe zu, ich kann nicht gut Basketball spielen. Ich treffe zwar den Korb, aber mit dem Dribbeln stand ich immer auf Kriegsfuß. Nicht, weil ich es nicht kann, sondern weil ich es nie so gut konnte, um nicht mehr hinschauen zu müssen. Erst dann, habe ich gemerkt, kann man wirklich Basketball spielen (auch wenn natürlich noch mehr dazu gehört). Jetzt fragen Sie sich sicher, was das mit dem Job oder Ihrer Karriere zu tun hat. Um ehrlich zu sein: Mein Basketballspiel sicher gar nichts, das ist eher ein Trauerspiel – aber die Metapher selbst eine ganze Menge! (mehr …)

Job & Psychologie

Werden die Reichen tatsächlich immer reicher?

Von Jochen Mai // Keine Kommentare Reichtum-ReicherMann


Im Januar 2009 begann etwas Bemerkenswertes: Eine kleine Gruppe von Internet-Enthusiasten startete ein ökonomisches Experiment und handelte mit digitalem Geld – sogenannten BitCoins. Der Anfang war eher so lala, aber 2011 zündete die Idee plötzlich und das Geld verbreitete sich rapide. Heute kann man mit BitCoins bereits eine Reihe von Produkten oder Dienstleistungen kaufen, mehr als 17 Millionen Transaktionen wurden damit bereits abgeschlossen und der Wert der kursierenden Währung wird insgesamt auf rund eine Milliarde Dollar geschätzt. Das lässt nicht nur Geschäftemacher aufhorchen – Wissenschaftler genauso. Und einige davon sahen darin eine einmalige Chance, der uralten These nachzugehen, ob die Reichen tatsächlich immer reicher werden(mehr …)

Job & Psychologie

Ergonomisch sitzen: Tipps für den Bürostuhl

Von Jochen Mai // 6 Kommentare Ergonomie-Sitzen-Büro-Stuhl


212 Tage. So viele Werktage verbringt der deutsche Arbeitnehmer durchschnittlich an seinem Arbeitsplatz. Und für die meisten bedeutet das gut acht Stunden am Tag: sitzen, sitzen, sitzen. Fehler! Männer, die mehr als 23 Stunden pro Woche im Sitzen arbeiteten, haben ein um 64 Prozent größeres Risiko an einem Herzinfarkt zu sterben, als jene, die nur 11 Stunden sitzen. Das ergaben Studien von Steven Blair, Professor an der Universität von South Carolina. Sein Kollege Rikke Krogh-Madsen vom Centre of Inflammation and Metabolism in Kopenhagen kam zuvor schon zu einem ähnlichen Resultat: Nur zwei Wochen vermehrtes Sitzen setzten dem Herz-Kreislauf-System merklich zu – negativ… (mehr …)

Gastbeitrag

Kommunizieren Sie männlich oder weiblich?

Von Redaktion // 10 Kommentare MannFrau-Gehaltsunterschied

Ein Gastbeitrag von Anna Kalisch

Männer machen klare Ansagen, Frauen formulieren blumig – soweit das Klischee. Tatsächlich hat sich mit der Auflösung der traditionellen Geschlechterrollen jedoch viel getan: So lässt sich der Kommunikationsstil nicht mehr allein am Geschlecht festmachen. Es gibt heute männlich kommunizierende Frauen ebenso wie weiblich kommunizierende Männer. Das macht die Sache zwar nicht einfacher, doch wer weiß, mit welchem Kommunikationstyp er es gerade zu tun hat, kann sich diese Erkenntnis im Joballtag zu Nutze machen… (mehr …)

Gastbeitrag

Reframing: Selbstbeschiss oder bessere Bewältigung?

Von Redaktion // 1 Kommentar Frage-stellen-Wozu-Warum

Ein Gastbeitrag von Karin Intveen

Na, geht es gerade nicht weiter? Mentale Sackgasse, das Hirn blockiert? Dann sollten sie weiterlesen… Das sogenannte Reframing bezeichnet eine Technik, die aus der Systemischen Familientherapie stammt und von Virginia Satir eingeführt wurde. Vielen ist Reframing vor allem aus dem Neurolinguistischen Programmieren (NLP) ein Begriff – und jeder von uns reframed täglich, meist ohne es zu bemerken. (mehr …)

Job & Psychologie

Wie Sie Ihre wahren Stärken erkennen

Von Christian Mueller // 5 Kommentare KieferPix/shutterstock.com


Was man immer wieder hört: Der Beruf sollte zu Ihren Stärken passen. Allerdings stehen viele jungen Menschen dann vor einem Problem, dass Sie mit zahlreichen berufserfahrenen Arbeitnehmern teilen: Sie kennen ihre Stärken nicht. Für Arbeitnehmer, die bereits im Berufsleben stehen, kann das besonders belastend sein. Sicher, irgendwie funktioniert alles, doch oft beschleicht sie das Gefühl, nicht im richtigen Beruf zu sein oder ihr wahres Potenzial nicht zu nutzen. Damit Ihnen das nicht so ergeht, zeigen wir, wie Sie Ihre wahren Stärken erkennen können. (mehr …)

Job & Psychologie

Kürzel: Entschlüsseln Sie typische Abkürzungen

Von Jochen Mai // 1 Kommentar Abküzungen-erklären-Bedeutung


Sicher ist es sinnvoll, für gebräuchliche Redewendungen eine Kurzform einzuführen – insbesondere dann, wenn der Begriff an sich schon Längen hat. Denn Abkürzungen wie Bd., Dr., kg, Nr., usw., u.a., z.B., erleichtern ja tatsächlich den Umgang mit Texten, weil sie das Gemeinte kurz auf den Punkt bringen. Außerdem sind sie so geläufig, dass so gut wie jeder etwas damit anfangen kann. Für Fachbegriffe gilt das jedoch nicht – und schon gar nicht für ihre Kurzformen. Weil sie trotzdem um sich greifen, kommen täglich viele Menschen beim Entschlüsseln an sie gerichteter Botschaften ins Grübeln… (mehr …)

Gastbeitrag

Selbstständig oder angestellt? 4 Entscheidungshilfen

Von Redaktion // 3 Kommentare Sergey Nivens by shutterstock.com

Ein Gastbeitrag von Katja Andes

Denken Sie schon länger darüber nach, sich selbständig zu machen? Ist der Wunsch vorhanden, mal etwas anderes auszuprobieren und sich selbst zu verwirklichen? Im gleichen Zug sind Sie aber auch unsicher, ob es vernünftig ist, den festen, sicheren Job zu kündigen, um etwas Eigenes aufzubauen? Um Ihnen bei dieser Entscheidung zu helfen, finden Sie im Folgenden die vier Schritte, die mir vor knapp einem Jahr dabei selber geholfen haben, die richtige Entscheidung zu treffen und das tatsächliche Risiko richtig einzuschätzen. (mehr …)

Job & Psychologie

Prioritäten setzen: Der wichtigste Zeitmanagement-Tipp

Von Jochen Mai // 8 Kommentare Prioritäten-Zeitmanagement-Selbstmanagement


Manchmal, wenn der Wind leise durch die Binsen pfeift, dann erzählt er den Leuten, die vorbeikommen, eine Geschichte, aus der dann irgendwann wie im griechischen Mythos eine Weisheit wird, weil es immer dieselbe Leier ist. Eine dieser Geschichten lautet etwa so: Zeitmanagement ist die Kunst, seine Zeit optimal zu nutzen. Das jedenfalls verbreiten die einen, und das klingt schon ziemlich binsig. Denn Zeitmanagement ist definitorischer Quatsch, sagen die anderen. Zeit kann man schließlich nicht managen, sie vergeht immer gleich schnell – unabhängig davon, was wir damit anstellen. Jeder Tag hat für jeden Menschen gleich viele Stunden, egal, ob man ihn managt oder nicht. Wenn, müsse man eher davon sprechen, Prioritäten zu setzen – aber richtig… (mehr …)

Job & Psychologie

Wie Sie andere dazu bringen, ihr Verhalten zu ändern

Von Jochen Mai // Keine Kommentare racorn/shutterstock.com


Wie bringt man Menschen dazu, ihr Verhalten zu ändern, vor allem wenn es um langjährige Gewohnheiten geht? Also genau jene Vorgänge und Verhaltensweisen, die längst automatisch und unbewusst ablaufen, was ja zunächst einen Vorteil darstellt, weil solche gefestigten Automatismen uns das Leben erleichtern, indem sie unseren Denkapparat nicht weiter belasten. Sie können aber auch zum Handicap mutierten, wenn sie uns lästig werden, unnötig Geld kosten oder gar die Welt zu einem schlechteren Ort machen… (mehr …)

Job & Psychologie

Anchor-Effekt: Willst du viel, verlange viel

Von Jochen Mai // 1 Kommentar Durchsetzungsstärke-Verhandlung


Je mehr man sich mit psychologischen Studien beschäftigt, desto eher gelangt man zu der Frage: Wollen uns die vielen Psychologen mit ihren zahlreichen Experimenten nur zeigen wie doof wir Menschen zuweilen sind – oder sind wir wirklich allesamt Idioten? Die Frage ist natürlich eher rhetorischer Natur. Wir sind tatsächlich doof, betriebsblind im besten Fall, aber in jedem Fall manipulierbar bis in die Haarspitzen. Und das sagt etwas ganz Fundamentales über die Art und Weise wie wir Menschen denken, oder besser gesagt: glauben zu denken. Da gibt es etwa den sogenannten Anchor-Effekt(mehr …)

Job & Psychologie

Gehaltsreport: Was verdienen Einkäufer?

Von Jochen Mai // 2 Kommentare wavebreakmedia


Glücklich, wer im Maschinenbau als Einkäufer arbeitet – denn hier verdienen Einkäufer am meisten: 77.184 Euro beträgt hier das durchschnittliche Jahres-Bruttogehalt. Gleich danach rangieren die Berufskollegen in der Health Care-, Chemie- und Pharmabranche mit im Schnitt 72.169 Euro Jahresbrutto. Auch in der High Tech- und Elektrobranche kann man im Einkauf noch mit 68.420 Euro rechnen. Es folgen die Handels- und Konsumgüterbranche (65.174 Euro) und die Metallbranche (64.406 Euro). Das Schlusslicht bei den Durchschnittsgehältern bilden ausgerechnet die Einkäufer in einer der beliebtesten Branchen in Deutschland: 63.715 Euro verdienen die Kollegen in der Automobil- und Zulieferbranche. (mehr …)

Job & Psychologie

Leistungsanreize im Job: Geld oder Leben?

Von Jochen Mai // 8 Kommentare Job-Leistungsanreiz-Ansporn


Als jetzt mehr als 1000 deutsche Beschäftigte gefragt wurden, was sie am meisten zu mehr Leistung anspornt, kam raus: Es ist bares Geld. Oder etwas vornehmer ausgedrückt: Der Bonus ist Jobmotivator Nummer eins. Ein stolzes Viertel (25 Prozent) der Befragten lassen sich von einer Sondervergütung am stärksten motivieren. Immerhin: Direkt dahinter (19 Prozent) folgt schon die flexible, eigenverantwortliche Arbeitsplanung – also Privilegien wie im Home-Office arbeiten zu können oder sich die Arbeitszeit frei einzuteilen. Auf Rang 3 im Ranking stehen mit zwölf Prozent zusätzliche Urlaubstage, so das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage der Rundstedt-Personalberatung… (mehr …)

Job & Psychologie

Mea Culpa Übersetzung: 11 Tipps für Entschuldigungen

Von Christian Mueller // 3 Kommentare Entschuldigung-Sorry-Mea-culpa


Es gibt Redewendungen, die sich im Lauf der Jahre in der Umgangssprache etabliert haben. Der lateinische Ausdruck „Mea Culpa“ ist einer davon. Er wird oft als – mehr oder weniger ernst gemeinte – Entschuldigung genutzt. Die korrekte Übersetzung lautet jedoch nicht „Entschuldigung“ sondern „meine Schuld“. Diese korrekte Übersetzung ist deshalb so interessant, weil sie das Wesen von Entschuldigungen klarer beschreibt. Eine Entschuldigung ist fast immer mit dem Eingeständnis von Fehlern und eigener Schuld verbunden. Und genau deshalb gehören Entschuldigungen für viele Menschen zu den schwierigsten Dingen überhaupt. Wir haben daher heute 11 Tipps für Entschuldigungen zusammengestellt… (mehr …)

Job & Psychologie

Nebenjobs: Geld verdienen mit Heimarbeit

Von Jochen Mai // 16 Kommentare Heimarbeit-Geld-verdienen-Tipps


Nebenher Geld verdienen und die Haushaltskasse oder das Taschengeld aufbessern, am besten noch bequem von zuhause aus in Heimarbeit – wer möchte das nicht? Das Interesse an einem solchen Nebenjob ist groß – das wissen auch die Anbieter. Entsprechend tummeln sich auf diesem Markt längst eine ganze Reihe schwarzer Schafe, die ahnungslose Minijobber erst mit dem Versprechen schnell verdienter tausender Euro locken, um sie dann doch nur abzuzocken. Finger weg! Immerhin: Die meisten unseriösen Anbieter verraten sich schon gleich am Anfang… (mehr …)

Job & Psychologie

Kündigungsschreiben Arbeitnehmer: Muster zum Abgang

Von Jochen Mai // 23 Kommentare iNueng/shutterstock.com


Abschied nehmen ist immer ein bisschen wie sterben. Manche Menschen hinterlassen dabei sogar ein Lücke, die sie vollständig ersetzt. Immerhin wissen dann beide Seiten: Die Entscheidung war richtig. Trotzdem fällt es manchen Arbeitnehmern gar nicht so leicht zu kündigen. Vor allem beim Kündigungsschreiben tun sich einige schwer. Zumal dabei auch noch einige rechtliche Spielregeln gelten und kleinere Formfehler womöglich die Kündigung unwirksam machen. Die wichtigste Regel für das Kündigungsschreiben kennen Sie aber vermutlich schon: Eine Kündigung muss immer schriftlich auf Papier erfolgen und eigenhändig mit vollem Namen unterschrieben werden. Kündigen per E-Mail, Fax oder Post-it gilt nicht… (mehr …)

Job & Psychologie

Arbeitslosengeld Anspruch: Tipps für Arbeitsuchende

Von Jochen Mai // 5 Kommentare liveostockimages by Shutterstock.com


Das Arbeitslosengeld – besser bekannt unter seinem umgangssprachlichen Namen Hartz 4 – ist für viele Jobcenter-Kunden nur ein Notnagel. Oder eine Art Übergangsgeld bis sie einen neuen Job und damit ein reguläres Einkommen gefunden haben. Wobei man noch mal zwischen Arbeitslosengeld 1 und ALG 2 unterscheiden muss. Die Hilfe vom Staat bekommt allerdings nicht jeder. Die Frage, ob Sie nach Ihrer Kündigung Anspruch auf Arbeitslosengeld haben (und wie lange), hat schon so manches Sozialgericht beschäftigt. Damit die Jobsuche reibungslos verläuft, sagen wir Ihnen, worauf Sie achten sollten… (mehr …)

Job & Psychologie

Feedbackgespräch: So bereiten Sie sich vor

Von Jochen Mai // 3 Kommentare EDHAR


Es gibt drei typische Termine für das jährliche Feedbackgespräch: Anfang des Jahres, am Ende des ersten Quartals und Ende des Jahres. Der zweite Termin hängt damit zusammen, dass einige Unternehmen erst dann ihren Jahresabschluss fertig haben und folglich erst jetzt bilanzieren können, wie das vergangene Geschäftsjahr (das nicht dem kalendarischen Jahr entsprechen muss) gelaufen ist. Erst dann lässt sich auch den Beitrag des Mitarbeiters ermitteln. Wer also nicht regelmäßig Rückmeldung bekommt, wo er beruflich steht, sollte spätestens im Frühjahr aufmerksam werden und das Feedbackgespräch gezielt suchen – aber auch ebenso gründlich vorbereiten… (mehr …)

Job & Psychologie

Kaugummi kauen: Kau dich schlau!

Von Jochen Mai // Keine Kommentare Kaugummikauen-gesund


Kaugummi kauen genießt nicht gerade den besten Ruf – vor allem, weil es so viele mit offenem Mund tun. Brrr. Doch das negative Image täuscht. Kaugummis sind besser als ihr Ruf. Unabhängig davon, dass sie den Atem verbessern (bei einigen Zeitgenossen wenigstens kurzfristig) machen sie auch noch schlauer. Ein bisschen wenigstens. Denn Kaugummi kauen beschleunigt unsere kognitive Fähigkeiten, so eine japanische Studie. Oder salopp gesagt: Wer Kaugummi kaut, denkt und merkt sich Dinge schneller… (mehr …)

Job & Psychologie

Studie: Frauen treffen bessere Entscheidungen

Von Jochen Mai // Keine Kommentare Liv friis-larsen


Eine Frauenquote auf der Chefetage – brauchen wir sie oder nicht? Darüber wird schon länger heftig diskutiert. Meist moralisch, weil es richtig ist, fair, gerecht, dass es genauso viele Chefs wie Chefinnen gibt. Aber ist das auch eine kluge Idee, insbesondere mit Blick auf die Unternehmen? Chris Bart, Professor für strategisches Management an der DeGroote School of Business an der McMaster Universität sowie ein paar seiner Kollegen haben sich das gefragt – und untersucht. Ergebnis: ein entschiedenes Ja. Frauen treffen tatsächlich die besseren Entscheidungen(mehr …)

Job & Psychologie

Veblen-Effekt: Je teurer, desto begehrter

Von Jochen Mai // 10 Kommentare Ferrari-Vebleneffekt


Es gibt verschiedene Arten, Konsumenten in Läden zu locken oder zum Kaufen zu animieren. Die eine ist purer Luxus. Luxusgüter gehen immer, sie kennen keine Konjunkturzyklen. Aber mal ehrlich: Wenn das Markenlabel auf manchen dieser Produkte nicht besonders auffällig prangen würde, könnte man sie kaum von anderen unterscheiden. Und wenn man den Gedanken weiterspinnt, muss man sich sogar fragen, warum es überhaupt so etwas wie Luxusgüter gibt. Streng genommen dürften sie gar nicht existieren – sie widersprechen so ziemlich allen ökonomischen Gesetzen. Einerseits… (mehr …)

Job & Psychologie

Dopplereffekt: Warum die Zukunft näher wirkt

Von Jochen Mai // Keine Kommentare Bürotag-perfekt-Uhrzeit


Kinder, wie die Zeit vergeht! Wie im Fluge, sagen jene, die gerade eine schöne Zeit erleben. Wer dagegen Unangenehmes vor sich hat, meint oft, die Zeit würde stillstehen. Dabei vergeht Zeit immer gleich schnell. „Stimmt“, würden auch Eugene Caruso und seine Kollegen von der Booth School of Business an der Universität von Chicago sagen. Doch sie sagen auch: Ereignisse, die in der Zukunft liegen, kommen uns viel näher vor, als jene aus der Vergangenheit. Der sogenannte Doppler-Effekt erklärt auch, warum der vergangene Urlaub so schnell so weit weg erscheint… (mehr …)

Gastbeitrag

Mitarbeiterbefragung: Stellen Sie die richtigen Fragen?

Von Redaktion // 4 Kommentare Brian A Jackson/shutterstock.com

Ein Gastbeitrag von Anne Schüller

Wie in einem Unternehmen Exzellenz entsteht? Tom Peters, einer der weltweit angesehensten Managementdenker, hat das in einem Vortrag einmal wie folgt ausgedrückt: „Organisationen sind nichts weniger als Kathedralen, in denen die unterschiedlichsten Menschen mit der entfesselten Macht ihrer Fantasie, ihres Geistes und ihres angeborenen unternehmerischen Gespürs leidenschaftlich nach Spitzenleistungen streben.“ Um dieses Ziel zu erreichen, kann man entsprechende Anweisungen geben – oder die Mitarbeiter fragen, wo es nur geht… (mehr …)

Job & Psychologie

Eine-Münze-Prinzip: Einmal ist keinmal, oder?

Von Jochen Mai // 6 Kommentare Ein-Euro-Münze-Kopf-Zahl


Angenommen, ein Mann hat 10 Münzen. Doch diese reichen nicht, um ihn reich zu machen. Was würde passieren, wenn man ihm eine Münze dazu gibt: Würde das etwas ändern? Wäre er jetzt reich? Gute Frage. Philosophisch wird man am Ende zu dem Schluss kommen, dass kein Mensch reich sein kann, bis diese eine Münze dazu in der Lage ist… (mehr …)

Job & Psychologie

30-60-90-Strategie: In 90 Tagen zum Job

Von Jochen Mai // 2 Kommentare Jobwechsel-Strategie-30-60-90


Falls Sie gerade vorhaben, den Job zu wechseln, finden Sie sich in bester Gesellschaft: Wie Google-Trends offenbart, suchen die Menschen im März besonders intensiv nach einer beruflichen Veränderung. Rein statistisch werden die Stellen hierzulande alle drei bis vier Jahre neu besetzt. Das entspricht einer Fluktuationsrate von rund 30 Prozent. 52 Prozent der Beschäftigten gehen diesen Schritt durchaus freiwillig, denn er lohnt sich: Wer sich aus eigenem Antrieb beruflich verändert, kann sein Gehalt in der Regel um bis zu 13 Prozent steigern… (mehr …)

Job & Psychologie

Biorhythmus: Morgenmenschen arbeiten konstanter

Von Jochen Mai // 6 Kommentare Dragon Images/shutterstock.com


Arbeiten Sie schon? Oder sind Sie einfach nur ein Morgenmensch? Schon länger ist in der Wissenschaft bekannt, dass die Leistungsfähigkeit von Menschen im Tagesverlauf erheblich schwankt. Vor allem ist das abhängig vom individuellen Biorhythmus. Fachleute sprechen dabei auch von den zirkadianen Rhythmen. Morgenmenschen, sogenannte Lerchen, sind dabei vor allem in den frühen Stunden des Tages aktiv und leistungsfähig. Abendmenschen hingegen, auch Eulen genannt, laufen erst in späteren Stunden zur Höchstform auf. Jens-Michael Potthast vom Institut für Integrierte Produktion in Hannover, hat das in seiner Doktorarbeit etwas genauer untersucht und festgestellt: Lerchen zeigen über den Tag hinweg konstantere Leistungen, die Leistung der Eulen schwankt im Vergleich dazu wesentlich stärker… (mehr …)

Gastbeitrag

Aussteiger: Rein ins Glück? Von wegen!

Von Redaktion // 12 Kommentare Auststeigen-Aussteiger-Hamsterrad-Mann

Ein Gastbeitrag von Gudrun Happich

In den Medien häufen sich die Berichte über die Karriere-Aussteiger. Sie haben den permanenten Leistungsdruck, die Verantwortung und das Hamsterrad satt und machen sich auf die Suche nach dem Glück und nach dem Sinn des Lebens. Oft machen sie dann etwas ganz anderes: Sie arbeiten als Briefträger, wandern den Jakobsweg oder werden Berater… Steig aus, und Du bist glücklich! – scheint das Gebot der Stunde. Aber stimmt das auch? (mehr …)

Job & Psychologie

Disrupt then reframe: Achtung Manipulation!

Von Jochen Mai // 4 Kommentare Verwirrt-Disrupt-then-reframe


DTR – Das Akronym sollten Sie sich merken. Vor allem jene, die anderen etwas verkaufen wollen. Aber auch jene, die das abwehren wollen. DTR steht für disrupt then reframe und damit für eine der einflussreichsten und manipulativsten Verkaufstechniken überhaupt. Man kann sicher darüber diskutieren, ob es ethisch ist, so einen Verkäufertrick anzuwenden, unstrittig aber ist: Er funktioniert – und auch noch erstaunlich gut, wie mehrere wissenschaftliche Studien bestätigen konnten. Wie aber funktioniert diese disrupt then reframe-Technik überhaupt? (mehr …)

Job & Psychologie

Vetternwirtschaft: Mitarbeiter bevorzugen lohnt sich

Von Jochen Mai // 1 Kommentar B Studio


Vetternwirtschaft, also die Bevorzugung einzelner Mitarbeiter durch den Chef, genießt alles andere als einen guten Ruf. Sie gilt als zutiefst ungerecht und willkürlich, basiert das Privileg doch nicht auf Leistung, sondern allein auf (vorrübergehender) Sympathie. Als Christian Tröster, Professor an der Kühne Logistics University in Hamburg, und Stefan Thau, Professor an der London Business School untersuchten, wie Manager die Ergebnisse ihrer Mitarbeiter verbessern und deren Leistung steigern können, kamen sie jedoch zu einem erstaunlichen Ergebnis: Wenn Chefs einzelne Mitarbeiter besser behandeln als die Kollegen, also klar bevorzugen, dann erbringen die besonders gute Leistungen und steigern am Ende noch die Teamleistung… (mehr …)

Job & Psychologie

Tag des Apfels: Vom Kitsch zum Kern

Von Jochen Mai // 2 Kommentare Apfel-Schale


Über den Apfel habe ich mir noch nie groß Gedanken gemacht. Das gebe ich gerne zu. Dabei ranken sich zahllose Mythen und Geschichten um das Kernobstgewächs aus der Familie der Rosengewächse – und das nicht nur heute, am 11. Januar, dem Tag des Apfels. Schon in den Märchen der Brüder Grimm findet sich ganz oft der malus domestica: Schneewittchen wird damit vergiftet, bei „Frau Holle“ verlangt ein Apfelbaum von Goldmarie und Pechmarie, sie mögen ihn doch bitte schütteln, damit er seine Früchte abwirft. Der Himmel weiß, was die Brüder Grimm dabei noch im Sinn hatten. Deren Kollege Friedrich Schiller wiederum nutzte den Apfel lieber selber – als nasales Doping: Angeblich stellte er sich immer einen fauligen Apfel auf das Schreibpult, weil er besser schreiben konnte, wenn es nach Apfel roch. (mehr …)

Job & Psychologie

Gehaltserhöhung: ABC der besten Verhandlungstricks

Von Jochen Mai // 16 Kommentare TATSIANAMA/shutterstock.com


Wenn es um das Gehalt geht, hört bei vielen die Freundschaft auf – leider oft auch die Professionalität. Unvorbereitet, ohne klare Gehaltsvorstellungen oder eine gute Strategie gehen manche in ihre Gehaltsverhandlung und wundern sich, warum sie so wenig dabei herausholen. Dabei ist eine Gehaltserhöhung von 10 oder sogar 20 Prozent überhaupt kein Hexenwerk – wenn man dabei die wesentlichen Spielregeln beachtet und ein paar der besten Verhandlungstricks beherrscht, um ein paar hundert Euro mehr rauszuholen. Und die verraten wir Ihnen jetzt… (mehr …)

Job & Psychologie

Durchstreichen: Distanz von der eigenen Meinung

Von Jochen Mai // 1 Kommentar Durchgestrichen-ausixen


Von allen menschlichen Tugenden ist die, sich von sich selbst zu distanzieren, wohl die schwerste. Und die nobelste. Das Eingeständnis eines eigenen Fehlers zeugt von Größe und charakterlicher Stärke. Auf dem Papier, im handgeschriebenen Wort, offenbart sich diese selbstlose Gesinnung bereits in der Art, wie sich der Autor von der entgleisten Vokabel, dem unrichtigen Satz entfernt: Tilgt er den Makel mit einem einfachen Strich, sodass der Malus als solcher – eingestanden – sichtbar bleibt oder radiert er ihn aus, um ihn vergessen zu machen, als sei er nie da gewesen? Oder tüncht er ihn mit weiteren wütenden Strichen bis zur inhaltlichen Unkenntlichkeit zwar, aber immer noch so, dass er dem Betrachter als visualisiertes Ärgernis ins Auge springt? (mehr …)

Job & Psychologie

Gehaltsverhandlung: Die 14 besten Tricks

Von Jochen Mai // 8 Kommentare Gehalt-Verhandlung-Tricks-Euro


Nicht nur im Vorstellungsgespräch, auch nach einigen Jahren Mitarbeit im Unternehmen steht sie an: die Gehaltsverhandlung. Einerseits wird sie von vielen Arbeitnehmern herbeigesehnt – schließlich möchte jeder gerne mehr verdienen und seine Leistungen ausreichend vergütet sehen. Andererseits löst die Aussicht auf eine harte Gehaltsverhandlung bei einigen ein flaues Gefühl in der Magengegend aus. Der Schuss könnte nach hinten losgehen, statt mehr Geld und einer Gehaltserhöhung gibt’s einen Rüffel vom Boss für mittelmäßige Arbeit… Lässt sich also der Chef im Gehaltsgespräch überzeugen? Ohja! Mit ein paar rhetorischen Verhandlungtricks(mehr …)

Gastbeitrag

5 Sterne für Redner: Was Vorträge persönlicher macht

Von Redaktion // 1 Kommentar wavebreakmedia/shutterstock.com

Ein Gastbeitrag von Andrea Joost

Was meinen Sie? Darf in Fachvorträgen gelacht werden? Klare Antwort: Aber natürlich! Allzu oft sieht die Vortrags-Realität allerdings anders aus. Da wollen Redner bei ihren kleinen oder größeren Auftritten besonders seriös wirken, möchten sich mit einer ausgeklügelten, lückenlosen Darstellung der fachlichen Details Respekt verschaffen … und reden bei aller Professionalität dennoch an ihrer Zuhörerschaft vorbei. Das ist schade! Viel einfacher ist es, das Publikum bei der Stange zu halten, wenn Sie Ihre Präsentationen ein bisschen persönlicher machen und Ihren Zuhörern ein Gefühl geben, wer Sie wirklich sind – ganz unabhängig von der nüchternen Sachlage. (mehr …)

Job & Psychologie

Business English: Verhandlungssicher ohne falsche Freunde

Von Jochen Mai // Keine Kommentare Ollyy/shutterstock.com


Let’s face it: Wer in einem international agierenden Unternehmen arbeiten und dabei auf der Karriereleiter weiterkommen möchte, der muss heute fit in Business Englisch (oder besser: Business English) sein. Gute Schulnoten in Englisch sind dabei nicht unbedingt ausschlaggebend, denn im beruflichen Alltag kommt man mit dem Schulenglisch häufig nicht allzu weit. Fachvokabular sowie bestimmte Umgangsformen und kulturelles Wissen sind ebenso erforderlich – ohne diese kommen die wenigsten im Umgang mit Geschäftspartnern aus aller Welt nicht aus… (mehr …)

Job & Psychologie

Nostalgie-Effekt: An die gute alte Zeit denken wärmt

Von Jochen Mai // 1 Kommentar Nostalgie-TV-Ferneseher


Weiße Weihnachten kennt man im Rheinland nur von Nostalgie-Postkarten. In Köln reicht es, drei Eiswürfel auf die Straße zu werfen, schon bricht der Verkehr zusammen. Auf Schnee können Kölner gar nicht, außer FC-Trainer vielleicht. Wenn dann aber doch mal schneit, denken viele gerne an die gute alte Zeit zurück, schwelgen in Erinnerungen und sehen den Gedanken beim Verklären zu. Oder den Nachbarn beim Schnee schippen. Das macht sowieso mehr Spaß, wenn man drinnen im Warmen hockt… (mehr …)

Job & Psychologie

Selbstglaube: Wie Babys laufen lernen…

Von Jochen Mai // Keine Kommentare Baby-lernt-laufen


Erinnern Sie sich noch, wie Sie laufen gelernt haben? Vermutlich nicht. Zu klein. Aber lassen Sie mich die Frage anders stellen: Wissen Sie, wie Babys laufen lernen? Sie fallen hin. Dutzende Male am Tag. Trotzdem klettern sie immer wieder an Stühlen oder Tischbeinen hoch, wackeln kurz mit dem Po – und lassen schließlich los. Dann laufen sie ein paar Schritte – und fallen wieder hin (oder den Eltern in die Arme). Einer internationalen Studie zufolge brauchen Babys mindestens 1000 dieser wackligen Schritte, bis sie gehen können… (mehr …)

Job & Psychologie

Der Jahreskalender 2013 als Download

Von Jochen Mai // 6 Kommentare JahreskalenderJahresplaner2013


Zugegeben, es ist ein bisschen anachronistisch, wenn ausgerechnet eine Internetseite – trotz zahlreicher Online-Tools und Smartphone-Funktionen – noch einen Jahreskalender für 2013 zum Herunterladen und Ausdrucken anbietet. Aber: Ich kenne selbst noch noch immer einige Leute, die sich einen solchen Jahreskalender – auch Jahresplaner genannt – ausdrucken und beispielsweise ins Büro hängen. Vor allem um so rechtzeitig Urlaubs- und Brückentage vorzumerken oder sich daran zu erinnern, wann wichtige Termine oder Feiertage im Jahr liegen. (mehr …)

Job & Psychologie

Worauf BMW bei der Bewerbung achtet

Von Jochen Mai // 3 Kommentare Katrin-Schröder-BMW-Recruiting


Die formalen Kriterien bei Bewerbungen mögen feststehen, doch jedes Unternehmen setzt ganz unterschiedliche Schwerpunkte. Beim einen kommt es vor allem auf die Softskills und die sozialen Fähigkeiten des Bewerbers an, während das andere Unternehmen primär auf die fachlichen Kompetenzen und das Layout der Bewerbungsunterlagen achtet. Um Ihnen einen Blick in die Auswahlprozesse von Unternehmen zu bieten, haben wir verschiedene Firmen mit Hilfe eines Fragebogens zu deren Bewerbungsprozess interviewt. Die Antworten veröffentlichen wir im Rahmen unseres Arbeitgeberchecks, heute stammen sie von Katrin Schröder, Senior Recruiterin bei BMW für die Bereiche Personal und Sozialwesen, Einkauf und Lieferantennetzwerk und das Vorstandsressort. (mehr …)

Job & Psychologie

Diebstahl im Büro: Die Kühlschrank-Banditen unter uns

Von Jochen Mai // 1 Kommentar Lucky Business by Shutterstock.com


Diebstahl im Büro ist schon ärgerlich genug. Aber dann noch unter Kollegen??? Da stellt man sein Frühstück, Joghurt oder Mittagessen in den Büro-Kühlschrank und wenn dann der Hunger kommt, ist das Essen weg – dreist okkupiert von einem unbekannten Kollegen. Einem regelrechten Büro-Banditen. Frechheit! Aber gar nicht mal so selten, wie jetzt eine Umfrage ermittelt hat… (mehr …)

Job & Psychologie

Kurzurlaub: Kompakt erholen und entspannen

Von Jochen Mai // 1 Kommentar Kurzurlaub-Tipps-Kurztripp-erholen


Sommerzeit ist Urlaubszeit. Endlich lange ausschlafen, den Tag verbummeln, am Strand liegen oder lesen im Park. Für viele ist das der Traum von einem Urlaub. Auszeit und Ausgleich für Körper und Seele – viel Erholung bitte inklusive. Aber wie viel Urlaub braucht es tatsächlich, um sich maximal zu erholen und zu entspannen? Studien zeigen: Am Anfang des Urlaubs ist der Erholungseffekt am größten, danach nimmt er kontinuierlich ab. Warum also nicht lieber einen Kurzurlaub machen – vielleicht sogar mehrere im Jahr? (mehr …)

Job & Psychologie

Introvertiert? Gut so!

Von Jochen Mai // 3 Kommentare Introvertiert-arbeiten-Job


Introvertierte haben es im Job oft schwer. So manche Führungskraft verkennt ihre Talente, sind diese Menschen doch nicht selten zurückhaltend, still, gewissenhaft, ohne sich jedoch in den Vordergrund zu drängen. Introvertierte werden von ihren extrovertierten Kollegen schnell überstrahlt. Oder missverstanden: Sie seien menschenscheu, wortkarg und verstünden keinen Spaß, heißt es dann. Fehler! Womöglich sind Introvertierte sogar die besseren Führungskräfte… (mehr …)

Job & Psychologie

11 Signale, an denen Sie Angeber erkennen

Von Christian Mueller // 6 Kommentare Hochstapler-Angeber-Fake


Es gibt in sie in jedem Team. Meist sind sie die lautesten und sichtbarsten Mitglieder einer Gruppe und lenken den größten Teil der Aufmerksamkeit auf sich: Angeber. Diese Kollegen sind nur zur Stelle, wenn es Lob und Anerkennung einzuheimsen gilt. Bei der eigentlichen Arbeit halten sie sich dezent zurück. Nur ist das in diesem Fall keine Faulheit – sondern Inkompetenz. Der Mangel an Substanz wird hier durch Vehemenz und Lautsprecherei (vulgo: Angeberei) überblendet. Derlei Hochstapler besitzen aber eben dieses Talent: Sie können sich gut verkaufen – bis es auffällt. Besser früher als später – hier kommen die Warnsignale… (mehr …)

Job & Psychologie

Umzug für den Job: Wer zahlt?

Von Jochen Mai // 1 Kommentar Umzug-Kosten-Job-zahlen


Was denken Sie: Was ist der häufigste Grund für einen Umzug? Richtig: der Jobwechsel. Nahezu jeder Dritte (32 Prozent) Deutsche wechselt aus beruflichen Gründen seinen Wohnort, so einmal das Ergebnis einer Umfrage des Bundesamts für Bau-, Raum- und Stadtforschung. Neben vielen Vorbereitungen und einer Menge Stress kommen auf die Betroffenen dabei vor allem Kosten zu. Diese werden häufig unterschätzt: Reisen für die Wohnungssuche, Speditionsunternehmen und doppelte Mietzahlungen können den kalkulierten Rahmen schnell sprengen. Es sei denn der neue Arbeitgeber springt ein und bietet finanzielle Unterstützung. Aber muss der das überhaupt – und in welcher Höhe? (mehr …)

Job & Psychologie

Schlechtes Namengedächtnis? Namen besser merken

Von Jochen Mai // 1 Kommentar Namengedächtnis-Vergessen-Peinlich


Schon doof: Da trifft man auf einen alten Bekannten, etwa auf einem Kongress, im neuen Unternehmen, auf einer Party – und so sehr man sich auch anstrengt: Die Hirnwindungen wollen partout nicht den Namen zu dem Gesicht herausgeben. Klassischer Fall von schlechtem Namengedächtnis. Was bleibt, ist ein peinlicher Auftritt begleitet von unsicherem Stammeln: „Wie war doch gleich Ihr Name?“. Irgendwie unprofessionell. Gibt es dazu keine Alternativen, Tipps oder Tricks, wie wir uns Namen besser merken können und das Namengedächtnis trainieren? Doch, gibt es… (mehr …)

Job & Psychologie

Trolley-Dilemma: Hineinversetzen macht hilfsbereiter

Von Jochen Mai // 1 Kommentar Gleis-Signal-Bahn-Trolley-Dilemma


Spannende Studie aus Wien: Je mehr wir uns in die Gedankenwelt eines Menschen hineinversetzen, desto eher sind wir bereit, uns später für diese Person einzusetzen. Oder kurz: Hineinversetzen macht hilfsbereiter. Das Team um den Wiener Psychologen Claus Lamm untersuchte dazu Entscheidungesprozesse in fiktiven Notfallssituationen. Neben moralischen Gründen spielt dabei Empathie, also das Mitfühlen mit anderen, eine große Rolle. Wie groß diese ist, erforschten die Wissenschaftler jetzt genauer… (mehr …)

Job & Psychologie

Jobwechseltypen: Tipps für Aufsteiger, Umsteiger, Nachfolger

Von Jochen Mai // Keine Kommentare Ollyy/shutterstock.com


Jeder Jobwechsel ist anders. Ein Führungsjob etwa erfordert gänzlich andere Verhaltensweisen und Prioritäten als das Arbeiten in einem neuen Projekt. Und je höher die Position, desto weniger kommt es auf Fachqualifikation oder Spezialwissen und umso mehr auf allgemeine Managementfähigkeiten und Persönlichkeit an. Trainieren lässt sich so ein Jobwechsel dennoch im Vorfeld wenig. Das würde einen ja irgendwie zum Jobhopper machen. Auch nicht gut. Entsprechend hoch ist die Fehlerquote: Allein fast jeder Dritte scheitert bei dem Rollenwechsel vom Mitarbeiter zum Chef. Denn die meisten Personalkonzepte und -trainings enden genau da, wo sie eigentlich beginnen sollten weil dort die Probleme entstehen: am Tag des Jobantritts. (mehr …)

Job & Psychologie

Dunning-Kruger-Effekt: 4 Phasen des Lernens

Von Jochen Mai // 1 Kommentar Dunning-Kruger-Effekt-Inkompetenz-Dummheit


Es war gerade 1999, als die US-Psychologen David Dunning und Justin Kruger ein paar interessante Experimente initiierten. Sie wollten testen, wie Studenten der Cornell Universität ihre geistigen Fähigkeiten einschätzten – etwa im Bereich logisches Denken oder Grammatik. Dunning und Kruger ließen die Teilnehmer dazu verschiedene Tests durchlaufen. Das Ergebnis war stets dasselbe: Diejenigen, die besonders schlecht abgeschnitten hatten, schätzten ihren Lernerfolg und sich selbst viel besser ein. Besonders intelligente Studenten hingegen unterschätzten ihre Leistungen regelmäßig und sahen sich selbst auf einer niedrigeren Position als jene, die sie tatsächlich erreichten… (mehr …)

Job & Psychologie

Was englische Jobtitel aussagen

Von Jochen Mai // 2 Kommentare Dirima/shutterstock.com


Die Globalisierung sorgt dafür, dass in Stellenanzeigen zunehmend englische Jobtitel auftauchen. Gut: Berufsbilder werden so international vergleichbar und Bewerber wissen, was die Tätigkeit mit sich bringt und welche Kenntnisse für den Job vorausgesetzt werden. Zumindest theoretisch. In der Praxis sorgen die Anglizismen oft genug eher für Verwirrung, weil die Bedeutung vieler Berufsbezeichnungen unklar ist: Wissen Sie beispielsweise auf Anhieb, was ein First Level Supporter den ganzen Tag lang macht? Oder wofür der Junior Internal Auditor zuständig ist? Dann finden Sie es heraus… (mehr …)

Job & Psychologie

Ikea-Effekt: Zusammenbau macht wertvoller

Von Jochen Mai // 1 Kommentar IKEA-Imbus-Schlüssel-Effekt


Beim Ikea-Effekt handelt es sich nicht um das Phänomen, dass beim Zusammenbau mal wieder eine wichtige Inbusschraube fehlt, oder dass Ivar und Billy hinterher ganz anders aussehen, als auf dem Bild. Als die Psychologen Mike Norton, Daniel Mochon und Dan Ariely untersuchten, ob der Akt des Zusammenbauens irgendeine mentale Wirkung hat, entdeckten Sie tatsächlich etwas – und tauften es den Ikea-Effekt. Dessen Langfassung: Wer Blut, Schweiß und jede Menge lautstarker Kraftausdrücke in den §(#€!$$-Schrank oder ein anderes physisches Objekt investiert hat, der lädt diesen Gegenstand zugleich mit einer Extra-Portion Mehrwert und Qualität auf… (mehr …)

Gastbeitrag

Busfahrer-Modell: In Krisen souveräner werden

Von Redaktion // 3 Kommentare Ollyy

Ein Gastbeitrag von Karin Intveen

Sie kennen sicher den Ansatz, dass sich unsere Persönlichkeit aus vielen Teil-Persönlichkeiten zusammensetzt. Ich meine damit nicht die eher scherzhaft gemeinte Frage, wer bin ich und wenn ja wie viele. Vielmehr geht es mir um den Ansatz, dass unsere Persönlichkeit viele Facetten hat. Je nach Kontext gibt es uns zum Beispiel als Privatmensch, als Freund, als Chef oder Angestellten, als Partner, als das Kind unserer Eltern und als Eltern unseres Kindes. Soweit so schlüssig und auch nicht sonderlich kompliziert. Unsere Gehirn hat innerhalb dieser Facetten allerdings auch jede Menge Erinnerungen gespeichert. Und wenn uns diese Erinnerung – bewusst oder unbewusst – im Hier und Jetzt in die Quere kommen, wird es kompliziert. Und wie! (mehr …)

Job & Psychologie

Exklusiv-Effekt: Ausgrenzung gibt erst den Kick

Von Jochen Mai // 2 Kommentare Allein-im-Job-Außenseiter


Du bist immer dann am Besten, wenn’s dir eigentlich egal ist. Das sagen nicht nur die Ärzte. Es könnte sogar mehr dran sein, als die Musiker seinerzeit ahnten. Denn wie Forscher der Johns Hopkins Universität jetzt entdeckten, kann gerade unabhängigen Geistern das Gefühl von sozialer Ausgrenzung oder gar Ablehnung einen besonderen kreativen Kick geben. „Gerade jenen, die sich sowieso eher ausgegrenzt fühlen, gibt der Ausschluss eher eine Art Bestätigung“, sagt Studienleiterin Sharon Kim. So haben sie erst recht, das Gefühl unabhängig und einzigartig zu sein – und das führt bei ihnen zu größerer Kreativität… (mehr …)

Job & Psychologie

Lippenstift-Effekt: Kosmetik als Wirtschaftsindikator

Von Jochen Mai // Keine Kommentare Lippenstift-Kosmetik-Rot


Ist die Rocklänge der Frauen ein Spiegel der aktuellen Konjunktur? Durchaus. Je kürzer die Röcke, desto besser brummt die Wirtschaft (und das, obwohl sie weniger Stoff verkaufen kann). Minirock-Index nennen Profis dieses skurrile Phänomen, das schon ein paar Mal untersucht wurde und sich dabei erstaunlicherweise bewahrheitet hat. Interessanterweise gibt es diesbezüglich noch ein paar weitere Phänomene – etwa, was die Höhe der Absätze betrifft… (mehr …)

Job & Psychologie

Außenseiter integrieren: Das WIR gewinnt

Von Christian Mueller // 2 Kommentare Allein-im-Job-Außenseiter


In einem funktionierendem Team arbeiten die einzelnen Personen nicht nur gut zusammen – sie reden auch miteinander und schaffen eine angenehme Team-Atmosphäre. Das funktioniert allerdings nicht immer, daher gibt es in vielen Teams Außenseiter. Sie sind zwar offiziell Mitglieder des Teams, gehören jedoch nicht wirklich dazu und werden weitestgehend ausgeschlossen. Das ist sowohl auf der persönlichen als auch auf der professionellen Ebene ein Verlust. Dabei können viele Außenseiter ins Team integriert werden – wenn der Vorgesetzte aktiv daran mitarbeitet… (mehr …)

Job & Psychologie

Sonnenbaden hat auch Schattenseiten

Von Jochen Mai // Keine Kommentare Sonnenbaden-Sonnenschutz-Hautkrebs


Sonnenbaden – dazu muss man nicht unbedingt in den Süden fahren. Ungefährlich ist es aber dennoch nicht. Bevor Sie jetzt über Lichtschutzfaktoren nachdenken, sollten wir kurz über den Sonnenbrand sprechen. Die Briten haben ihn übrigens nicht erfunden, auch wenn das vermehrte Erscheinen leuchtend roter Engländer an spanischen Stränden den Schluss nahelegt. Genau genommen ist der Sonnenbrand eine Erfindung der Wirtschaftswunderjahre: Um 1900 ging es an den Seebädern nämlich noch hochgeschlossen zu: Männer wie Frauen trugen Ganzkörperbadeanzüge und auf dem Kopf große Hüte, die gewaltige Schatten warfen. Die Reichen blieben lieber bleich, das war vornehmer… (mehr …)