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Kategorie: Job & Psychologie
Meinung & Ratgeber

Definitiv alles, was Sie für das Überleben im Büro wissen müssen ✔ Tipps für Aufsteiger & Umsteiger ✔ Die besten Tricks für die Gehaltsverhandlung ✔ Jetzt gratis lesen!

Ganze 212 Tage. So viele Werktage verbringt der deutsche Arbeitnehmer durchschnittlich an seinem Arbeitsplatz. Und für rund 17 Millionen Menschen ist das: ein Büro. Mit dem Wort „Büro“ assoziieren wir allesamt völlig unterschiedliche Erwartungen und Gefühle. Für die einen ist es der Ort, an dem sie zwischen Beruf und Berufung oszillieren, für andere ist es schlicht das unselige Gegengewicht, das ihre Lebenswaage und damit die gern zitierte Work-Life-Balance regelmäßig aus dem Lot wippt.

Apropos: Was machen Sie eigentlich den ganzen Tag im Job und Büroalltag? So acht bis neun Stunden täglich… mindestens? Unser Arbeitsplatz ist eben nicht nur ein enorm einnehmender Lebensraum – ganz oft ist er auch ein veritables Krisengebiet, das unser Verhalten, unsere Psyche und sogar die Gesundheit entscheidend beeinflussen kann. Büros gleichen einem kleinen Gemeinwesen mit eigener Kultur, eigenen, meist ungeschriebenen Regeln und Ritualen. Häufig lauern zahlreiche Fallgruben und Konfliktherde zwischen Konferenzraum und Korridor, zwischen Kaffeeküche und Kopierer. Die meisten Büroarbeiter verbringen mehr Zeit miteinander, reden mehr mit ihren Kollegen als mit ihrer Familie, kennen die Belegschaft besser als ihre Nachbarn und sind den Launen und Marotten der Mit-Arbeiter, ihrer Missgunst und ihren Intrigen ungeschützt ausgeliefert. Seinen Lebenspartner und seinen Beruf kann man sich schließlich aussuchen – die Kollegen nicht.

Sagen wir es, wie es ist: Das Büro ist ein Minenfeld. Nichts kann einem die Freude an der Arbeit mehr versauen als Kollegen mit dem Territorialverhalten eines Medici. Im sozialen Gehege Büro prallen regelmäßig die unterschiedlichsten Charaktere aufeinander. Und das Schlimme daran: Negative Emotionen sind hochgradig ansteckend. Wie bei einem Virus: Ist die kritische Masse an Griesgramen und Neurotikern im Betrieb erreicht, verschlechtert sich das Klima dramatisch.

Wie die diesen lebensgefährlichen Dschungel überleben, besser noch meistern, wie sie mit den zahlreichen Macken, Marotten und Psychoeffekten umgehen, die Ihnen im Job und Büro begegnen, verraten die folgenden Seiten. Wir zeigen Ihnen, wie Sie unbeschadet durch das soziale Dickicht und an den darin hausenden Raubtieren vorbeigelangen und die häufigsten Bürofallen und vor allem den Büroalltag meistern.

Job & Psychologie

Richtig oder falsch – oder anders?

Von Jochen Mai // 1 Kommentar alphaspirit/shutterstock.com


Wer regelmäßig Kommentare liest, dem fallen eher früher als später Diktionen vom Typ auf: Du siehst das ganz falsch. Idiot! Man kennt das: Mit dem Urteil über andere sind wir schnell, wenn es darum geht, zu entscheiden, wer richtig liegt und komplett falsch. Noch perfider ist, dem anderen die eigene Interpretation vorzuwerfen, Motto: Du hast das zwar nicht so geschrieben, aber ich lese daraus das und das – und das ist Riesenbullshit. Achja: Idiot! Menschlich ist das verständlich. Gehört aber verboten, weil: komplett falsch. Nicht nur weil, reichlich Chuzpe dazu gehört, das Monopol auf das Urteil über Richtig oder Falsch zu beanspruchen. Sondern auch weil es einen Unterschied gibt zwischen falsch und anders(mehr …)

Job & Psychologie

Geschäftskonto Checkliste: Vor dem Eröffnen beachten

Von Jochen Mai // 6 Kommentare Kreditkarte-Geschäftskonto-eröffnen


Als Selbstständiger oder Freiberufler ist gerade die Anfangszeit stressig. Viel Bürokratie wartet auf Jungunternehmer. Dazu zählt auch die Eröffnung des Geschäftskontos. Tatsächlich reicht das private Girokonto dazu nicht aus. Das merken viele bei der ersten Steuererklärung, in der die Einnahmen und Ausgaben sonst mühsam ausgefiltert werden müssen. Beim Geschäftskonto handelt es sich um ein Konto, das ausschließlich für den unternehmerischen Zweck genutzt wird. Im Kern ist es natürlich auch weiterhin ein Girokonto… (mehr …)

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Büropflanzen: Das sind die beliebtesten

Von Jochen Mai // 10 Kommentare Büro-Pflanzen-Gießen


Wohl kaum ein Büro, das ohne sie auskommt: Büropflanzen. Und doch fristen die meisten davon ein Nischendasein im Wortsinn, welken einsam auf Fensterbänken, vergeuden die Blüte ihrer Jugend in muffigen Vorzimmern oder vegetieren in ebenso farb- wie freudlosen Übertöpfen dahin, als hätte gerade Agent Orange eine Visite gehabt. Die wilde Natur – auf dem Terrain der modernen Arbeitswelt gleicht sie eher einem bedrohten Regenwald. Allerdings zu Unrecht. Denn Büropflanzen haben viel zu bieten… (mehr …)

Job & Psychologie

Festanstellung und Selbstständigkeit kombinieren

Von Christian Mueller // 2 Kommentare Goodluz/shutterstock.com


Haben Sie auch schon davon geträumt, sich selbstständig zu machen? Dann befinden Sie sich in guter Gesellschaft: Viele Arbeitnehmer finden den Gedanken an freie Zeiteinteilung, selbstbestimmte Arbeitsweise und die freie Wahl der Aufgaben reizvoll. Zugleich ist jedem klar, dass Selbstständigkeit nicht nur aus Vorteilen besteht und gegenüber der abhängigen Beschäftigung auch viele Risiken birgt. Dabei müssen sich Selbstständigkeit und Festanstellung gar nicht ausschließen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie beides kombinieren können und so zum angestellten Unternehmer werden… (mehr …)

Job & Psychologie

Durstlöscher: Warum Sie richtig trinken sollten

Von Jochen Mai // 450 Kommentare Ollyy/shutterstock.com


Richtig trinken, was bedeutet das eigentlich? Das kann doch jeder, denken die meisten. Zugleich unterschätzen sie, wie wichtig eine optimale Flüssigkeitsversorgung für den menschlichen Körper ist. Häufig trinken sie, wenn sie Durst haben. Dabei ist Durst schon ein Warnsignal unseres Körpers, das den Beginn einer Dehydrierung signalisiert. Ein Zeichen dafür, dass man zu wenig getrunken hat. Die Folgen sind häufig Kopfschmerzen, Müdigkeit, Konzentrationsschwierigkeiten bis hin zu Kreislaufproblemen… (mehr …)

Job & Psychologie

Die Online-Oma weiß mehr über Social Media als du!

Von Jochen Mai // 2 Kommentare Oma-Internet


Das Medium ist vielleicht neu – die Menschen im Internet aber haben sich kaum verändert. Auch wenn es Social Media zu Großmutters Zeiten noch nicht gab: Oma ist nicht nur die Beste – sie weiß über Social Media besser bescheid, als mancher sogenannte Experte. Über das Leben sowieso. Deshalb gibt es heute keine Weisheiten vom allwissenden Internet-Experten, sondern kluge Ratschläge von der Online-Omi. Und das Beste: die kosten nix – außer einen Schmatz auf Omas Wange… (mehr …)

Job & Psychologie

Schlechter-als-Durchschnitt-Effekt: Besser als gedacht

Von Jochen Mai // 1 Kommentar Besser-als-gedacht-Effekt


Im Jahr 1995 spazierte McArthur Wheeler am helllichten Tag in zwei Banken in Pittsburgh und überfiel sie. Jedoch tat er dies ohne sich vorher auch nur annähernd zu verkleiden oder zu vermummen. Noch am selben Abend wurde er von der Polizei verhaftet, eine Stunde zuvor hatten die Abendnachrichten Videoaufzeichnungen seines Überfalls ausgestrahlt und zahlreiche Zuschauer konnten ihn sofort identifizieren. Als ihm die Polizisten die Aufnahmen zeigten, war Wheeler fassungslos: „Aber ich habe doch extra den Saft getragen“, wunderte er sich. Die Polizisten schauten sich ratlos an. „Saft? Was für einen Saft?“, fragten sie. „Na, Zitronensaft„, antwortete der überführte Bankräuber. Wheeler hatte sich den Saft vor seinem Raubzug extra ins Gesicht geschmiert. Er dachte, dass die Fruchtsäure auf sein Gesicht einen ähnlichen Effekt habe wie auf Tinte: Er glaubte ernsthaft, Zitronensaft mache ihn unsichtbar… (mehr …)

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Managereigenschaften: Was zählt beim Aufstieg?

Von Jochen Mai // 3 Kommentare auremar by Shutterstock.com


Es gibt viele Eigenschaften, die einen guten Manager auszeichnen: Er gestaltet mehr als er administiert; er konzentriert sich mehr auf Menschen als auf Strukturen; er motiviert durch Lob und Vertrauen, weniger durch Kontrolle; er blickt nicht nur auf Resultate, sondern vor allem nach vorn. Ein Idealbild, keine Frage. Die Realität liegt meist etwas abseits. Aber die Frage ist richtig und wichtig: Wie wird man ein guter Manager und welche Eigenschaften und Kompetenzen gilt es dafür zu entwickeln? (mehr …)

Job & Psychologie

Weltspieltag: Öfter im Büro spielen

Von Jochen Mai // Keine Kommentare Computerspiele-Smartphone-Job-Büro


Der Weltspieltag soll eigentlich darauf aufmerksam machen, dass Kinder und Jugendliche ein Recht auf freies Spielen haben. Im Job sieht das aber nicht anders aus: Dort haben zwar Computerspiele nicht den allerbesten Ruf (virtuelle Games machen doof, aggressiv, vor allem halten sie von der Arbeit ab – so die gängigen Klischees). Das ist aber nur die eine Hälfte der Wahrheit. Wahr ist auch: Computerspiele können kreativ machen und zugleich die Laune heben. Und das ist sehr gut für den Job. Warum also nicht im Büro öfter spielen? (mehr …)

Job & Psychologie

Akquise: Checkliste für den nächsten Auftrag

Von Jochen Mai // 5 Kommentare Ditty_about_summer/shutterstock.com


Die Selbstständigkeit hat ihren Preis: Unsicherheit. Am Ende hängt der Erfolg von der Anzahl der vorhandenen Kunden aber und ob diese auch wieder kommen. Die Akquise von Kunden ist daher eine der (überlebens-)wichtigsten Aufgaben für junge Unternehmen – mit der allerdings viele Gründer keinerlei Erfahrung haben oder gar überfordert sind. So mancher Freiberufler tut sich mit der Akquise neuer Aufträge extrem schwer oder nimmt Aufträge an, die sich gar nicht rechnen. Hauptsache irgendwas unternehmen können… Wie Sie leichter an neue Kunden und den nächsten Auftrag kommen, zeigen die folgenden Empfehlungen und Checkliste… (mehr …)

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Rattenrennen: Warum wir nicht aussteigen

Von Jochen Mai // 4 Kommentare Ratten-rennen-Hamsterrad-Geld


Stellen Sie sich bitte eine Auktion vor: Jeder kann mitbieten, jeweils in 1-Euro-Schritten. Doch jetzt kommt der Clou: Der Sieger zahlt und bekommt das Objekt – wie üblich. Der Zweitplatzierte muss aber ebenfalls sein Höchstgebot bezahlen, bekommt aber nichts… Einige werden nun sagen: So ein Blödsinn! Eine solche Auktion hat überhaupt keinen Sinn. Oder Sie werden denken: Eine solche Auktion kann nicht gut ausgehen, das gibt Mord und Totschlag, weil sich beide Endbieter ein Duell bis zum bitteren Ende liefern werden. Denn als Zweiter zahlt man ja fast genauso viel, bekommt aber nichts. Und hier kommt der zweite Clou: Die Auktion ist eine Parabel für das Leben(mehr …)

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Bowery-El-Effekt: Dinge hören, die gar nicht da sind

Von Jochen Mai // 2 Kommentare NYC-Bowery-Effekt-Garten


Wer ganz unten angelangt ist, kann sich zumindest mit einer Tatsache trösten: Von hier aus kann es nur noch besser werden. Die „Bowery“ im Süden New Yorks war Mitte des vergangenen Jahrhunderts so ein Ort. Die Straße galt als Boulevard der Obdachlosen, eine Anlaufstätte für Alkoholiker und allerlei kleiner und großer Krimineller. In den Straßenecken staute sich der Müll und die vertrocknete Kotze aus vergangenen Tagen, die auch keine besseren waren. Wer es irgendwie konnte, mied die Gegend tunlichst. Es sei denn, er verspürte Todessehnsucht oder war ein ausgemachtes Schlitzohr… (mehr …)

Job & Psychologie

Spotlight-Effekt: Warum Ausrutscher egal sind

Von Jochen Mai // 1 Kommentar Peinliche-Situation-Ups


Schätzungen zufolge leidet in Deutschland jeder Zehnte an Gelotophobie. So nennen Psychologen Menschen, die permanent Angst davor haben, von anderen ausgelacht zu werden. Diesen bemitleidenswerten Zeitgenossen reicht bereits das Glucksen von Passanten, um es auf sich zu beziehen. Dabei sind kleinere Missgeschicke, wie sie jedem von uns mal passieren, halb so wild. Solche Fauxpas‚ interessieren unsere Umwelt nicht ansatzweise so sehr, wie wir vielleicht denken. Echt jetzt. (mehr …)

Job & Psychologie

Gehalt Werbebranche: Wer verdient wie viel?

Von Jochen Mai // 3 Kommentare Gehalt-Vergleich-Werbebranche


Werber – das sind doch nur Sprücheklopfer! Und schlecht bezahlt noch dazu, denken viele. Zumindest Zweites stimmt nicht. Laut einer Gehaltsanalyse von Gehalt.de, für die die Durchschnittsgehälter von insgesamt 5109 Arbeitnehmern der Agenturszene ermittelt wurden, steigen die Saläre in der Werbebranche gerade wieder. Allerdings klafft auch hier eine Lücke zwischen den Gehältern von Männern und Frauen von teils bis zu 5000 Euro. Und: Leistung und Einsatz zahlt sich am Anfang der Karriere oft noch immer nicht aus… (mehr …)

Job & Psychologie

Stroop-Effekt: Chaos im Hirn enttarnt Spione

Von Jochen Mai // 1 Kommentar Masson by Shutterstock.com


Wissen Sie, wie der amerikanische Geheimdienst in Zeiten des kalten Krieges russische Agenten oder gar Schläfer enttarnt hat? Mithilfe des sogenannten Stroop-Effekts. Kennen Sie nicht? Dann wird es aber Zeit: Aus der Hirnforschung wissen wir inzwischen, dass unsere fünf Sinne (Sehen, Hören, Riechen, Schmecken, Fühlen) unser Gehirn in jeder Sekunde mit rund elf Millionen Bits an Informationen versorgen. Das entspricht rund 1,4 Megabyte – der Größe einer alten Floppy-Disk. Pro Sekunde! Im gleichen Zeitraum verarbeitet unser Bewusstsein aber nur 40 bis 50 Bits davon. Der Rest, soweit er überhaupt verarbeitet werden kann, wandert ins Unterbewusstsein. Und bringt dieses mitunter kräftig durcheinander. Und genau das lässt sich ausnutzen… (mehr …)

Job & Psychologie

Parasiten im Job: Mit Schmarotzern umgehen

Von Jochen Mai // 1 Kommentar Photographee.eu/shutterstock.com


Von allen wunderlichen Lebensformen, die dieser Planet hervorgebracht hat, ist die wohl lästigste die des Parasiten. Leider nimmt die Natur auf menschliche Billigung keine Rücksicht. Deshalb vermehren sich diese lausigen Kreaturen immer weiter. Stechmücken zum Beispiel. Zecken genauso. Oder Nassauer im Job. Überhaupt die Schmarotzer im Büro! Sie sind von allen die schlimmsten. Oder wie heißt es so schön: Das Problem am Rattenrennen ist – selbst wenn du gewinnst, bleibst du immer noch eine Ratte… (mehr …)

Gastbeitrag

Warum Frauen und Männer unterschiedlich verdienen

Von Redaktion // 13 Kommentare MannFrau-Gehaltsunterschied
Ein Gastbeitrag von Conrad Pramböck


Das Wichtigste vorweg: Es gibt hierzulande keine generelle, grundsätzliche Benachteiligung von Frauen in Gehaltsfragen. Aktionen wie jüngst der Equal Pay Day, die auf die Schließung der Einkommensschere pochen, sind irreführend und inhaltlich unrichtig. Gleicher Lohn für gleiche Arbeit ist heute bereits erreicht. Frauen und Männer verdienen im Schnitt für den selben Job genau gleich. Wenn Sie diese Erkenntnis aus dem Grund ablehnen, weil ich ein Mann bin, begehen Sie eine Diskriminierung aufgrund des Geschlechts. Also lesen bitte Sie weiter, wenn Sie an einer inhaltlichen und nicht bloß polemischen Auseinandersetzung mit dem Thema interessiert sind. (mehr …)

Job & Psychologie

Wer will ich sein? ODER Wer will ich werden?

Von Jochen Mai // 1 Kommentar Selbstcheck-Timing-werwillichwerden


Es gibt zwei Fragen, die einem in den diversen Erfolgsbüchern immer wieder begegnen und über die es lohnt, genauer nachzudenken: Wer will ich sein? UND: Wer will ich werden? Die Fragen unterscheiden sich kaum merklich von einander, teilweise werden sie gar synonym verwendet. Doch das ist ein Fehler. Tatsächlich macht es einen himmelweiten Unterschied, welche der beiden Fragen sich jemand stellt oder gar als Maxime wählt… (mehr …)

Job & Psychologie

Erfolgsformeln in 7 Worten: Gratis-eBook

Von Jochen Mai // 2 Kommentare 7WorteErfolgsweisheiten


Man kann viele Worte machen, viel reden – und doch nichts sagen. Ganz oft ist es sogar so, dass sich die großen Wahrheiten hinter einfache Worte und in ganz kurze Sätze kleiden – so, als wollten sie überlesen werden oder nicht viel Aufhebens um sich machen. Eigentlich eine noble Geste. Wie bei Menschen auch, die wahre Größe beweisen, indem sie sich klein machen können. Als wir vor einigen Tagen Sie, liebe Leser, nach Ihrem Erfahrungswissen und besten Erfolgsformeln in maximal 7 Worten gefragt haben, waren die überwältigend. Viele, sehr viele haben mitgemacht. Herausgekommen ist ein famoses eBook, das wir Ihnen zurück schenken möchten… (mehr …)

Job & Psychologie

Ostrich Effekt: Leugnen, weggucken, ausweichen

Von Jochen Mai // Keine Kommentare Kopf-inden-Sand-Ostrich


Die Signale sind eindeutig: Irgendwas stimmt nicht. Der Kollege oder Chef, der Freund oder die Freundin reagieren anders als sonst. Irgendetwas war falsch an dem gerade Gesagten, ein falsches Wort, eine falsche Saite, die angestimmt wurde – und nun klingt alles schief und schräg… Es gibt nur wenige Menschen, die solche atmosphärischen Störungen nicht wahrnehmen. Aber sehr viele, die damit nicht umgehen können: Sie reden weiter und über die Disharmonien hinweg, wechseln das Thema, den Gesprächspartner oder gehen einfach weg. Doch bei der nächsten Begegnung steht es immer noch im Raum. Und jetzt ist es noch schwerer, das offen an- und auszusprechen. Es ist wie bei einem Schwelbrand, der hinter verschlossener Tür heimlich weiter lodert. Wer dabei zu lange tatenlos wartet und dann mit einem Mal die Tür aufstößt, riskiert einen veritablen Backdraft… (mehr …)

Job & Psychologie

Wie viel Charlie Brown steckt in Ihnen?

Von Christian Mueller // 1 Kommentar Charlie-Brown-Snoopy-Vorbild


Kennen Sie Charlie Brown, den liebenswerten, immer etwas schüchternen und immer etwas depressiven Jungen? Von der Hauptfigur der legendären Comic-Serie Peanuts von Charles Schulz lässt sich viel lernen. Langjährige Leser der Comics runzeln jetzt vielleicht die Stirn: Charlie ist nicht unbedingt ein leuchtendes Vorbild. Eher der Underdog, einer, der meist auf der Schattenseite des Lebens steht. Richtig, seine Figur hat Kanten und Ecken – und genau deshalb eignet sie sich, um davon zu lernen… (mehr …)

Job & Psychologie

Berufsleben: Unvermeidliche Sätze

Von Jochen Mai // 3 Kommentare igor.stevanovic/shutterstock.com


Kennen Sie solche Sätze aus Ihrem Berufsleben: „Nicht reden – machen.“ (Chef); „Freitagmittag erwischen Sie da keinen mehr.“ (Mitarbeiter); „Das hört sich gut an.“ (Kollege)? Sätze, die man immer und immer wieder hört – und gerade deshalb eigentlich auch schon nicht mehr hören kann. Phrasen, die man selbst immer wieder verwendet, ohne über die Bedeutung nachzusinnen. Stimmhafte Leerraumverdränger, subtile Gemeinheiten. Kurz: Unvermeidliche Sätze im Berufsleben(mehr …)

Job & Psychologie

Gruppendynamik: 11 kuriose Team-Fakten

Von Jochen Mai // 13 Kommentare Brainstorming-Regeln-Gruppe-Team


Angenommen, Sie pferchen zehn intelligente Menschen in einen Raum und bitten Sie ein neues Auto zu entwickeln. Nehmen wir weiter an, Sie nennen dieses Beisammensein Brainstorming oder – ganz originell: Meeting. Was, glauben Sie, kommt dabei heraus? Der neue Auris Hyper-Hybrid oder eher Robbi-Tobbis-Fliewatüüt? Tatsächlich gibt zahlreiche unterschiedliche Erfahrungen über Teams („Toll Ein Anderer Macht’s“) und die Gruppendynamik, die ihnen innewohnt. Aber hätten Sie gewusst, dass Müde teamfähiger sind als Ausgeschlafene oder ein paar Narzissten die Gruppe kreativer machen? Falls nicht, sollten Sie weiterlesen… (mehr …)

Job & Psychologie

QWERTY-Effekt: Tastatur beeinflusst Wortwirkung

Von Jochen Mai // Keine Kommentare jannoon028


Wörter, die sich aus mehr Buchstaben von der rechten Seite der Tastatur zusammensetzen, werden mit positiveren Emotionen assoziiert als Wörter mit linken Buchstaben. Das sagen allerdings nicht wir. Das ist das Ergebnis einer Studie der Kognitionswissenschaftler Kyle Jasmin vom University College London und Daniel Casasanto von der New School for Social Research in New York. Die konnten einen Zusammenhang zwischen der Wirkung eines Wortes und wie es getippt wurde nachweisen – und nennen das Ganze den QWERTY-Effekt (englische Tatstatur)… (mehr …)

Job & Psychologie

Content-Agentur engagieren? Tipps zur Auswahl

Von Jochen Mai // 8 Kommentare Jack Frog/shutterstock.com


Vier feste Autoren, zwei Kolumnisten und einige Gastautoren schreiben heute regelmäßig für die Karrierebibel. Trotzdem bleibt die Seite für Sie kostenlos. Wir finanzieren uns allein durch die Werbung auf der Seite. Der Weg hierhin war allerdings ein langer. Schreiben ist die Hölle, aber geschrieben zu haben – das ist der Himmel, lautet ein altes Journalisten-Bonmot. Will man es im Netz zu Reichweite und Aufmerksamkeit bringen, kommt man am Schreiben – heute: Content – kaum vorbei. Besonders dann, wenn die Seite nicht nur eine erweiterte Visitenkarte sein soll, sondern als Verkaufs-, Kommunikations- und Unternehmensplattform den Dreh- und Angelpunkt bei der Akquise darstellt. Doch wie kommt man an relevante und gute Texte? (mehr …)

Gastbeitrag

Mythos Freiheit: Angestellte haben es besser

Von Redaktion // 33 Kommentare AstroStar/shutterstock.com
Ein Gastbeitrag von Conrad Pramböck

Es ist ein Mythos, dass Selbständige automatisch glücklicher, reicher und freier sind als Angestellte. Eher ist es so: Angestellte können ihre beruflichen Ziele aus zahlreichen Gründen oft besser erreichen als Selbständige. Wer Angestellte als Auslaufmodelle bezeichnet und die Selbständigkeit als Zukunft der Arbeit preist, ignoriert diese Fakten. In den vergangenen zehn Jahren ist die Zahl der Angestellten im deutschsprachigen Raum um mehr als 50 Prozent gestiegen. Die Anzahl der Selbständigen stieg im gleichen Zeitraum nur um 15 Prozent. (mehr …)

Job & Psychologie

eBooks publizieren – in Eigenregie

Von Christian Mueller // 14 Kommentare eBook-Reise-Urlaubslektüre


EBooks haben in den letzten Jahren einen spürbaren Aufschwung erlebt. Waren sie früher nur etwas für absolute Technikfanatiker, so besitzen heute immer mehr Menschen einen Kindle oder ein Tablet, auf dem Sie eBooks lesen können. Amazon gibt zwar keine genauen Zahlen heraus, betont jedoch, dass die eBook-Verkäufe deutlich zugelegt haben und die Verkaufszahlen weiter wachsen. Apple zielt mit seinem iBooks-Store und dem erst vor wenigen Wochen vorgestellten Programm iBooks Author ebenfalls auf den eBook-Markt ab. eBooks sind jedoch nicht nur für Leser, sondern auch für Autoren attraktiv, denn sowohl bei Amazon als auch bei Apple können Autoren ihre eBooks publizieren, ohne dafür einen Verlag zu brauchen und die Kosten sind deutlich niedriger als beispielsweise bei einem Print-on-demand-Service… (mehr …)

Job & Psychologie

Trainerausbildung: Was zeichnet Trainer aus?

Von Jochen Mai // 5 Kommentare Jeanette Dietl


„Dann werde ich eben Coach oder Trainer!“ Nicht wenige packt irgendwann in ihrem Berufsleben der Wunsch, sich mit einer beratenden Tätigkeit selbstständig zu machen. Doch wie müssen Männer und Frauen gestrickt sein, die sich als Trainer selbstständig machen möchten? Welche Fähigkeiten brauchen sie? Sabine Prohaska, deren Wiener Unternehmen Seminar Consult Prohaska Trainer und Coaches ausbildet, erklärt im Interview, worauf es im Trainerberuf ankommt… (mehr …)

Job & Psychologie

Was macht eine Feel Good Managerin?

Von Jochen Mai // Keine Kommentare Stefanie Häußler


Was ist denn das für ein Job? So was bräuchten wir auch! Wie geil ist das denn! Das sind Fragen und Reaktionen, die Stefanie Häußler häufig zu hören bekommt. Das liegt an ihrem Beruf. Sie ist Feel Good Managerin bei dem Leipziger Online-Händler Spreadshirt. Seit dem 1. Oktober kümmert sich die gelernte Event-Managerin um das Wohlbefinden der Mitarbeiter. Zuvor studierte sie in Leipzig, arbeitete ein halbes Jahr in Spanien. Feel Good Manager gibt es bisher nur wenige in Deutschland. Grund genug, mit einer der quirligsten davon zu sprechen… (mehr …)

Job & Psychologie

Was wahre Leistungsträger auszeichnet

Von Jochen Mai // 2 Kommentare lassedesignen/shutterstock.com


Jobsicherheit gibt es nicht. Auch nicht für Leistungsträger. Deren Job ist zwar sicherer als der irgendwelcher Butterköpfe, die allenfalls lustlos Dienst nach Vorschrift schieben; Leistung und Leidenschaft sind essenziell für den Erfolg – sie machen aber nicht unersetzlich. Die Botschaft ist unbequem, aber wahr: Jeder Mensch ist ersetzbar. Es gibt keinen Job für den es nur einen Spezialisten auf diesem Planeten gäbe. Und jeder Chef ist auch gut beraten, sein Unternehmen so aufzustellen, dass es auch dann überlebt, wenn tragende Talente kündigen und abwandern. Wer also versucht, durch hektische Betriebsamkeit seine Unentbehrlichkeit zu unterstreichen, hat zwar einen guten Gedanken, nur die Ausführung ist falsch. Leistungsträger zeichnen sich de facto aber durch andere Eigenschaften aus… (mehr …)

Job & Psychologie

Verzeihen lernen: Warum Vergeben so schwer ist

Von Jochen Mai // 21 Kommentare Vergebung-Paar


Weihnachten ist nicht nur das Fest der Liebe – oft ist es auch ein guter Anlass zur Versöhnung. Zum Vergeben und Verzeihen. Das fällt allerdings vielen nicht gerade leicht. Zumal richtiges Um-Verzeihung-Bitten gekonnt sein will. Schon die Formulierung macht klar: Es ist eine Bitte, kein Befehl. Wer um Verzeihung bittet, appelliert an die Milde und Güte desjenigen, den er verletzt oder verärgert hat. Das schließt allerdings mit ein, dass der- oder diejenige die Wahl hat, zu verzeihen oder eben auch nicht. Die gute Nachricht: Man kann verzeihen lernen(mehr …)

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40 Gründe, sich einen Coach zu suchen

Von Christian Mueller // 40 Kommentare Pressmaster / shutterstock.com


Sie stecken bis zum Hals in Arbeit, die Projekte und Aufträge stapeln sich und bei all dem haben Sie nicht das Gefühl, dass Sie auf der Karriereleiter weiter kommen. Manche einer würde sagen: Jetzt ist es höchste Zeit, einen Coach zu engagieren der Ihnen dabei hilft, Ihre laufenden Aufgaben in den Griff zu bekommen und sich wieder klare Ziele für Ihre Karriere zu setzen. Doch ein guter Coach ist weit mehr als ein reiner Krisenmanager, er ist ein Partner und Wegweiser, der Ihnen dabei hilft, den für Sie richtigen Ansatz und Weg zu finden… (mehr …)

Job & Psychologie

Prokrustesbetten: Raus aus den Denkschubladen!

Von Jochen Mai // 13 Kommentare Lightspring/shutterstock.com


Auf seinen Reisen begegnete Theseus vielen Feinden und Gefahren. Einer der Grausamsten in der griechischen Sage war der Straßenräuber und Sadist Prokrustes. Wer an seinem Haus vorbeikam, den zwang er hinein. Dort hatte er zwei Betten: ein viel zu kurzes und ein viel zu langes. Seine kleinen Opfer lud er in das übergroße Bett und sprach: „Freund, die Lagerstatt ist viel zu groß für dich. Lass sie dir passend machen.“ Dann band er sein Opfer an das Bett und streckte es so lange, bis es starb. Die größeren Gäste fesselte er in das Zwergenbett und sagte: „Freund, die Bettstatt ist viel zu klein für dich. Lass sie dir passend machen.“ Dann hackte er ihnen die Beine ab, bis nichts mehr herausragte. Als Theseus seinen Weg kreuzte, überwältigte er Prokrustes und tötete ihn auf die gleiche Weise… (mehr …)

Job & Psychologie

Korrumpierungs-Effekt: Hobby zum Beruf machen?

Von Jochen Mai // 24 Kommentare michaeljung/shutterstock.com


Ich habe mein Hobby zum Beruf gemacht! Für viele Menschen ist dieser Satz Ausdruck von Glück und Erfolg. Was kann es auch Schöneres geben? Man muss nicht mehr arbeiten – nein, man geht seinem Hobby nach und bekommt auch noch Geld dafür! Doch auch auf die Gefahr hin, Ihnen den Tag zu verderben: Genau dies ist eine Illusion, ein Mythos und ein gefährlicher noch dazu. Wie Wissenschaftler immer wieder festgestellt haben, passiert dabei nahezu immer dasselbe: Wenn wir für eine Sache, die wir von uns aus gerne tun, plötzlich Geld (oder eine Belohnung) bekommen, dann tun wir dies irgendwann nur noch, um das Geld zu bekommen – nicht aber um der Sache willen. Korrumpierungs-Effekt, im Fachjargon auch Overjustification Effect, wird dieses Psychophänomen genannt… (mehr …)

Job & Psychologie

Luxusgüter: Die Tücken der Luxusprodukte

Von Jochen Mai // 2 Kommentare Luxusgüter-Superior-Effekt


Luxusgüter sind sogenannte Superiore Güter. Das heißt: Mit steigendem Einkommen werden sie stärker nachgefragt – aber eben mehr als das eigene Gehalt wächst. Oder einfacher ausgedrückt: Sobald wir in der Gesellschaftshierarchie aufsteigen, versuchen wir noch eine Schippe draufzulegen, indem wir mit solchen – in der Regel überteuerten Produkten – nach außen schon mal zeigen wollen: Sieh her, ich kann’s mir jetzt leisten! Ob das klug ist oder nicht – Die Luxusgüter-Branche ist nicht nur ein lukrativer Wirtschaftszweig, es ist auch ein florierender. Noch dazu konjunkturunabhängig. Trotzdem haben solche Luxusprodukte ihre Tücken. Und das liegt vor allem an unserem Selbstwertgefühl und Statusdenken… (mehr …)

Job & Psychologie

Cocktail-Party-Effekt: Unterhalten trotz Lärm

Von Jochen Mai // Keine Kommentare Cocktailparty-Zuhören-Effekt


Es lässt sich leider nicht mehr ermitteln, ob der britische Kognitionsforscher Edward Colin Cherry ein besonders wilder Partylöwe war oder eine Vorliebe für Cocktailpartys besaß: Cherry ist seit mehr als 30 Jahren tot. Dafür hat er uns eine besonders nützliche Erkenntnis hinterlassen: den Cocktailparty-Effekt. Der bedeutet: Egal, wie sehr die Bude rockt, die Partyfetzen fliegen und wie viele Geräusche unser Gehör aufnimmt – wir können uns trotzdem problemlos auf unseren Gesprächspartner und seine Stimme konzentrieren… (mehr …)

Job & Psychologie

Der Jahreskalender 2012 als Download

Von Jochen Mai // 1 Kommentar Jahreskalender2012

Auch wenn es dafür inzwischen zahlreiche nützliche Online-Tools und Smartphones mit integriertem Kalender gibt: Ich kenne noch immer einige Leute, die sich einen Jahreskalender – auch Jahresplaner genannt – ausdrucken und beispielsweise ins Büro hängen – um so etwa Urlaubs- und Brückentage rechtzeitig vorzumerken oder sich daran zu erinnern, wann wichtige Termine oder Feiertage im Jahr sind. Ich gehöre übrigens ebenfalls dazu. Trotz iPhone. (mehr …)

Job & Psychologie

Sexappeal: Schöne Frauen provozieren Feindseligkeit

Von Jochen Mai // 4 Kommentare Sexy-Frau-Sexapeal


Die Geschichte ist schwierig, wenn sie ein Mann erzählt. Eine Frau hätte es an dieser Stelle leichter, sie wäre wohl auch irgendwie neutraler, glaubwürdiger. Weil die als Autorin aber gerade nicht zur Verfügung steht, muss mal wieder die Wissenschaft aushelfen, denn es geht – sagen wir es, wie es ist: um Konkurrenzdenken, um Attraktivität und Sexappeal – und um Frauen. Vor allem um Frauen. Falls Sie eine Frau sind, dürfen Sie zunächst eine simple Frage beantworten: Wie haben Sie gerade auf das Aufmacherfoto zu diesem Artikel reagiert? Ganz ehrlich: Warum so? (mehr …)

Job & Psychologie

Hamsterkäufe: Gehen Sie nie hungrig einkaufen!

Von Jochen Mai // Keine Kommentare ollyy/Shutterstock.com


Gehen Sie bloß nicht einkaufen, wenn Sie hungrig sind. Die Folgen wären fatal: Sie geben mehr aus, als sie wollen und am Ende kaufen sich viele auch noch ungesundes Fastfood unterwegs, um den knurrenden Magen zu beruhigen. Baba Shiv, Professor an der Stanford-Universität, ließ 165 Studenten in zwei Gruppen ein paar Zahlen memorieren. Die erste Gruppe sollte sich eine siebenstellige Zahl merken, die zweite eine zweistellige. Danach sollten sie einen kurzen Weg in einen anderen Raum wandern, um dort die Zahl zu rezitieren. Unterwegs aber schnappte die Falle zu… (mehr …)

Job & Psychologie

Semmelweis-Effekt: Die Tragödie der Intoleranz

Von Jochen Mai // Keine Kommentare Händewaschen-Semmelweis


Der Mann, den sie später den „Retter der Mütter“ nannten, wurde sein Leben lang von seinen Kollegen gehasst, gemieden und ausgegrenzt. Am Ende erlitt er darüber einen Nervenzusammenbruch und starb in einer Nervenheilanstalt – einsam und in geistiger Umnachtung. Dabei verdanken bis heute Millionen Menschen Ignaz Philipp Semmelweis ihr Leben – ohne es zu ahnen… (mehr …)

Job & Psychologie

Change Management: Beginnen Sie negativ!

Von Jochen Mai // 5 Kommentare Kostenko Maxim/shutterstock.com


Wenn Sie etwas in Ihrem Unternehmen verändern wollen, sagen Sie nicht, wie es besser geht – sagen Sie, wie es nicht geht. Oder besser noch: Sagen Sie es möglichst negativ. Das klingt jetzt irgendwie schräg, funktioniert aber. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Ohio State Universität. Begründung: Da sich die Menschen gut mit bestehenden Systemen arrangieren – egal, wie schlecht diese sind – müssen ihnen erst einmal die Schwächen des Status quo aufgezeigt werden. Das verändert und die erhört die Motivation zum Change erheblich… (mehr …)

Job & Psychologie

Huna Lehre: 7 Regeln für den Erfolg

Von Jochen Mai // Keine Kommentare Huna-Prinzipien-Huna-Lehre


Als der amerikanische Sprachforscher Max Freedom Long (1890-1971) in den Zwanzigerjahren auf Hawaii arbeitete, erforschte er die Naturreligion der Ureinwohner. Dabei faszinierten ihn die Kahunas, die polynesischen Schamanen. Diese wollten ihr Wissen jedoch nicht preisgeben und so ergründete Long so lange ihre Sprache, bis er glaubte, die wesentlichen Inhalte ihrer Philosophie entschlüsselt zu haben – die Huna-Lehre(mehr …)

Job & Psychologie

Fiverr: Dienste, Designs, Dada für 5 Dollar

Von Jochen Mai // Keine Kommentare Fiverr-Logo-500


Kennen Sie schon Fiverr? Sollten Sie aber – vor allem, wenn Sie ein kleines Unternehmen und schmale Budgets haben. Was immer Sie gerade auf die Schnelle dafür brauchen könnten, finden Sie hier. Und es kostet nie mehr als fünf Dollar. Fiverr ist so eine Art 5-Dollar-Marktplatz für digitale Dienstleistungen: Die Anbieter dort zeichnen Comics, entwickeln Visitenkarten-Designs, schreiben Artikel, besorgen Twitter-Follower (was nicht ganz so seriös ist) oder schimpfen auf irgendetwas und tragen dazu ein Bananenkostüm (echt wahr!) – alles für jeweils 5 Dollar. Sofort und einfach bezahlbar über Paypal… (mehr …)

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Rückreise-Effekt: Sind wir bald da?

Von Jochen Mai // 4 Kommentare Rückreise-Reisezeit-Effekt


Dauert’s noch lange? Sind wir bald da? Ich muss Pipi…! Wenn Sie jemals mit Kindern auf dem Rücksitz eine längere Reise unternommen haben, kennen Sie die Fragen und Aussagen. In jedem Fall hören Sie das nicht nur einmal. Denn das Erquickende an solchen Ausflügen ist: Man hört derlei Sätze ungefähr alle zehn Minuten. Es können aber auch alle fünf Minuten sein… Davon abgesehen, dass wohl jeder Autofahrer dabei schon insgeheim mit dem Gedanken gespielt hat, die Karre gleich mit 180 vor den nächsten Brückenpfeiler zu setzen, damit endlich Ruhe ist, taucht bei solchen Touren noch ein zweites Phänomen auf: Die Anreise dauert lange – zurück aber geht es irgendwie im Sauseschritt. Schuld ist der sogenannte Rückreise-Effekt… (mehr …)

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Zeigarnik-Effekt: Unfertiges haftet im Kopf

Von Jochen Mai // 5 Kommentare Trinkgeld-Kellnerin-Tipps


Es war Anfang 1927 als die russische Psychologin Bljuma Zeigarnik für einen Forschungsaufenthalt nach Berlin reiste. Sie war einem neuen Phänomen auf der Spur, das sie – so jedenfalls behauptet es die Legende – ausgerechnet in einem Café beobachtet hatte: Ihr Kellner hatte mehrfach hintereinander eine große Zahl von Bestellungen aufgenommen, an die er sich problemlos erinnern konnte – bis er sie alle abgearbeitet hatte. Danach allerdings wusste er nicht mal mehr, ob er jemandem einen Kaffee oder ein Stück Kuchen serviert hatte. Woran aber lag es, dass ihm unerledigte Aufgaben zunächst gestochen scharf im Gedächtnis blieben, um sich nach ihrem Finale schneller aufzulösen als eine Aspirin im Wasserglas? (mehr …)

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Halloween: Die Horrortypen im Büro

Von Jochen Mai // 3 Kommentare Halloween-Kürbisgesicht-Horror


Es gibt Leute, die feiern am Vorabend von Allerheiligen Halloween, ziehen sich dazu gruselige Masken an und vagabundieren durch die Nachbarschaft mit der Frage Trick or Treat, was so viel bedeutet wie Streich oder Gabe (oder eben: Süßes! Sonst gibt’s Saures…). Als gäb es nicht schon genug Horror im Büro! Aus aktuellem Anlass daher eine Typologie aus dem Gruselkabinett der schlimmsten Großraumvampire, Bürozombies und Schreibtischplagegeister, denen Sie morgen vielleicht schon begegnen… (mehr …)

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Selbstgesetzte Grenzen: Eine Parabel

Von Christian Mueller // 3 Kommentare Ollyy/shutterstock.com


„Es ist absolut unmöglich und einfach nicht zu schaffen! Keine Chance.“ Mit diesen Worten wurde ein Coach von einem Manager begrüßt. „Dann erklären Sie mir doch, was so unmöglich ist“, schlug der Coach vor. Und der Manager erzählte über die unzähligen Aufgaben in seinem Leben, dass er eigentlich eine Veränderung bräuchte, die aber unmöglich sei, schließlich habe er Familie und andere Verpflichtungen. Der Coach hörte sich die Ausführungen des Managers an, schwieg eine Weile und sagte dann „Gut, ich denke ich verstehe, was Ihr Problem ist. Ich erzähle Ihnen eine Parabel, wenn Sie danach immer noch der Meinung sind, dass Ihre Probleme unlösbar sind, werde ich Ihnen keine Rechnung stellen.“ Verwundert willigte der Manager ein und der Coach begann zu erzählen… (mehr …)

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Smalltalk-Tipps: Besser Plaudern lernen

Von Jochen Mai // 10 Kommentare Smalltalk-lernen-Menschen


Mit dem Plaudern ist es wie mit dem Flirten: Dem ersten Satz haftet ein nahezu mythisches Sexualisierungsfanal an – so als gäbe es hernach keine Höhepunkte mehr. Im Zeitalter der Globalisierung, der Ad-hoc-Mitteilungen, der Stehpartys und professionellen Prahlhanserei, ist der Smalltalk alles andere als ein Privileg der oberen Zehntausend. Eine gekonnte Konversation ist ein wichtiger Erfolgsschlüssel. Mit dem richtigen Schnack kann man das sprichwörtliche Eis unter Fremden brechen und beim Plaudern einen positiven (ersten) Eindruck hinterlassen. Wählt man indes die falschen Worte, ist die Chance genauso leicht verspielt. (mehr …)

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Wegbeschreibung: Geht alles ganz anders!

Von Jochen Mai // 2 Kommentare Wegbeschreibung-Richtung-Zeigefinger


Wer den Weg nicht kennt, fragt danach. Außer derjenige ist ein Mann. Männer fragen nicht – Sie denken sich ihren Weg… Aber das ist eine andere Geschichte. Diese Geschichte geht eher der Frage nach, wie sich derjenige verhält, der die Wegbeschreibung gibt: Würde der sich an seine eigene Route halten? Christoph Hölscher, Kognitionswissenschaftler an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und der britische Psychologe Jan Wiener von Bournemouth Universität beschäftigen sich seit Jahren mit solchen Fragen und haben dabei jetzt Erstaunliches herausgefunden… (mehr …)

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Karriereturbo Kosmetik: Schmink dich hoch

Von Jochen Mai // 2 Kommentare NYT-Schminke-Karriere


Die Studie ist einfach zu kurios, als das man sie unerwähnt lassen könnte. Selbst die immer noch recht angesehene New York Times war sich dafür nicht zu schade. Also: Es ist bekannt, dass symmetrische, ebene Gesichter attraktiver, ja sogar sympathischer machen. Nun aber will Nancy Etcoff, Psychologie-Professorin an der Harvard Universität, herausgefunden haben: Schminke lässt insbesondere Frauen kompetenter und glaubwürdiger wirken. Oder verkürzt: Frauen können sich hoch schminken… (mehr …)

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Der Junge, der den Millionen-Dollar-Dreh fand

Von Jochen Mai // Keine Kommentare Wassermelone-DunkinDonuts


William Rosenberg war noch ein kleiner Junge, gerade einmal neun Jahre alt. Doch in diesem Sommer hatte er einen Plan: Er wollte etwas Geld dazu verdienen. Sein Vater besaß einen Gemüseladen in Boston, und der kleine Bill war verantwortlich für die Wassermelonen. Falls er sie jedoch nicht rechtzeitig verkaufen würde, würden die Melonen verderben – und Bill auch nichts verdienen. Also stellte Bill einen Melonenstand direkt vor dem Laden auf – und wartete. Und wartete. Keiner kaufte. Und das, obwohl es ein sehr heißer Sommer war und sein Vater viel auf seinen Sohn hielt. William wollte ihn nicht enttäuschen. Also musste er kreativ werden: Er dachte eine Weile über seine Lage nach, sah sich um – und bekam eine Idee. In der unmittelbaren Nähe war eine Tankstelle. Dort stellte er jetzt seinen Stand auf und rief mit kräftiger Stimme: „Nehmen Sie eine Wassermelone mit nach Hause – und überraschen Sie Ihre Familie damit!“ Die Entscheidung war goldrichtig: Die Fahrer der Autos wurden auf den Stand aufmerksam, mehr Menschen sahen den Stand und waren beeindruckt von der Chuzpe und dem Enthusiasmus des kleinen Jungen. Und sie kauften… Noch am Nachmittag waren alle Wassermelonen verkauft… (mehr …)

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Ab ins Beet: Den Boss zum Gärtner machen

Von Jochen Mai // 14 Kommentare Ab-ins-Beet-Boss-Gärtner
Exklusiver Buchauszug von Matthias Nöllke


Also, wenn Sie mich fragen: Das letzte, was wir auf Führungspositionen gebrauchen können, sind diese strahlenden Gewinnertypen. Leute, die sich selbst als Superstars betrachten und ihre Mitarbeiter als verhinderte Leistungssportler, aus denen sie die letzten Reserven herausholen müssen. (mehr …)

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Benjamin-Franklin-Effekt: Gefallen machen sympathischer

Von Jochen Mai // 1 Kommentar Benjamin-Franklin-100-Dollar


Verzeihung, darf ich Sie kurz um einen Gefallen bitten? Könnten Sie diesen Artikel bitte weiterleiten – per Mail, Twitter, Facebook, Google+? Danke… Nicht, dass ich Sie hier und jetzt groß um ein virtuelles Almosen anbetteln wollte. Nein, ich teste den sogenannten Benjamin-Franklin-Effekt. Kennen Sie noch nicht? Dann wird es aber Zeit! Denn danach müssten Sie mich jetzt schon ein bisschen mehr mögen. Oder anders formuliert: Wenn wir jemanden überreden, uns einen Gefallen zu tun, werden wir ihm dadurch sympathischer… (mehr …)

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Decoy-Effekt: Falsche Köder als Entscheidungshilfe

Von Jochen Mai // 1 Kommentar Decoy-Preis


Kennen Sie den Decoy-Effekt? Dann wird es Zeit, mit einer alten Volksweise aufzuräumen: Noch immer glaubt die Mehrheit, wenn sich zwei streiten, freut sich der Dritte. Davon abgesehen, dass es diesen nassauernden Dritten gar nicht immer gibt und der meist besser beraten wäre, sich aus dem Streit rauszuhalten, ist die ganze These ziemlicher Kokolores. Tatsächlich ist es so: Wenn sich zwei streiten oder man sich zwischen zwei Alternativen entscheiden muss, dann BRAUCHT es einen Dritten. Warum das so ist? Das genau erklärt der Decoy-Effekt… (mehr …)

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Stutenbissigkeit: Frauen können besser mit Männern

Von Jochen Mai // Keine Kommentare Monkey Business Images/shutterstock.com


Es wird zwar immer gesagt, Frauen seien teamfähiger als Männer und die täten sich generell schwerer mit dem Kooperieren. Doch so ganz stimmt das nicht: Glaubt man den Ergebnissen einer Meta-Studie um Daniel Balliet von der Universität Amsterdam, dann tun sich Frauen eher schwer damit, mit anderen Frauen zusammen zu arbeiten – mit Männern dagegen klappt das harmonisch. Die Männer wiederum bleiben ganz gerne unter sich… (mehr …)

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Depletion-Effekt: Paradoxon der Prokrastination

Von Jochen Mai // Keine Kommentare Ollyy/shutterstock.com


Es liegt in unserer Natur, den kürzesten Weg zu nehmen. Warum den langen Weg gehen, wenn es eine Abkürzung gibt? Warum zu den leckeren Früchten ganz oben im Baum klettern, wenn unten genauso saftiges Obst hängt? Es ist effizient so zu denken – und es spart Energie. Zumindest in einer sehr einfachen Welt. Doch das kann – wie der Depletion-Effekt zeigt – auch gewaltig nach hinten losgehen… (mehr …)

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Superstar-Effekt: Darum lassen wir uns einschüchtern

Von Jochen Mai // 2 Kommentare lassedesignen/shutterstock.com


Es gibt Menschen, für die scheinen Selbstzweifel überhaupt nicht zu existieren. Solche Typen meinen, dass sie allein mit ihrer Erkältung die Schmelze der Polarkappen aufhalten können oder in ihrem Cabrio die Musik nur laut genug aufdrehen müssen, damit sich die Straßenpläne im Handschuhfach von alleine ordnen. Kurzum: Diese Typen strotzen nur so voll Chuzpe, Energie und Tatendrang. Eine solche Attitüde ist durchaus bewundernswert. Doch lassen sich davon auch viele allzu leicht einschüchtern. Selbst jene, die es besser wissen sollten – etwa, weil sie den Superstar-Effekt schon kennen… (mehr …)

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Overconfidence-Effekt: Darum überschätzen wir uns

Von Jochen Mai // 5 Kommentare Uber Images


Bitte mal kurz konzentrieren, eine Quizfrage: Welcher Schauspieler nuschelte in seinen Filmen so stark, dass er kaum zu verstehen war?

    a) Hans Moser
    b) Gustav Zeter
    c) Norbert Nörgel
    d) Paul Motzki

Florian Stork, 24, Jurastudent aus Köln, war sich ganz sicher, dies zu wissen – und wählte Antwort d. Richtig gewesen wäre Antwort a. Halb so wild? Jein. Stork passierte dieser Fauxpas ausgerechnet als Kandidat bei Wer wird Millionär. Storks Strafe: Er ging mit null Euro nach Hause. Dabei war er sich doch so sicher gewesen… (mehr …)

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Darf man den Chef übergehen?

Von Jochen Mai // 5 Kommentare Dmytro Zinkevych


Heute schrieb uns ein Leser: Meine Situation hat sich in den letzten Monaten zugespitzt. In den Jahresgesprächen sprach ich bisher immer meine Entwicklungsmöglichkeiten im Unternehmen an und hatte immer das Gefühl, von meinem Chef vertröstet zu werden. Vor einem Monat kam es zum Eklat: Ich habe ihm mein Leid geklagt – doch er sagte mir im Kern, ich solle mich nicht so wichtig nehmen, es gäbe auch noch andere Kollegen. Seitdem werde ich – zumindest habe ich das Gefühl – subtil ignoriert… (mehr …)

Job & Psychologie

Kollegen-Quiz: Wer raubt Ihnen die Nerven?

Von Jochen Mai // 1 Kommentar Nomad_Soul/shutterstock.com


Unangenehme Kollegen haben zumindest den angenehmen Nebeneffekt, dass man an ihnen wachsen kann. Nicht wenige erleben im Job wahre Wachstumsschübe – dank Profilneurotikern, die ihnen regelmäßig die Ideen klauen, Karrieristen, die ihnen vormittags einen scheinbar gut gemeinten Rat schenken, der sich nachmittags als Falle entpuppt, Kotzbrocken, die jeden mundtot machen, Widerlingen mit Wutausbrüchen, bis hin zu Neidern und Aufschneidern, die so tun, als hätten sie gerade die Erstbesteigung des Mount Everest hinter sich gebracht. So mancher Kollege lebt nach dem Grundsatz, jemanden wie ein rohes Ei zu behandeln, kann auch bedeuten, ihn in die Pfanne zu hauen. Na, danke… (mehr …)

Job & Psychologie

Kopfform: Sind breite Gesichter erfolgreicher?

Von Jochen Mai // 4 Kommentare AlCapone


Das ist jetzt so eine US-Studie vom Typ amerikanische Wissenschaftler haben herausgefunden, dass… Die kann man glauben oder nicht. Oder darüber lachen. Ich will Ihrer Reaktion jetzt aber nicht vorgreifen. Entscheiden Sie bitte selbst: Elaine Wong von der Universität von Wisconsin-Milwaukee und ihre Kollegen (Michael Haselhuhn von derselben Uni sowie Margaret Ormiston von der London Business School) wollen herausgefunden haben, dass Manager mit breiten Gesichtern erfolgreicher und besser für das Unternehmen sind. Bei länglichen Schmalköppen dagegen sollten Sie lieber einen Jobwechsel in Erwägung ziehen und die Aktien verkaufen… (mehr …)

Job & Psychologie

Cyberfaulenzer: Surfen macht produktiv

Von Jochen Mai // 3 Kommentare GaudiLab


Die gute Nachricht für alle, die schon morgens nicht vom Internet lassen können: Surfen macht produktiver. Egal, ob Sie das gezielt tun, damit nur Zeit verdaddeln oder die Karrierebibel lesen (was wir immer empfehlen): Es steigert ihre Leistungskraft und Effizienz (Also bitte weiterlesen!)… (mehr …)

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Dramadreieck: Verfolger, Opfer oder Retter?

Von Jochen Mai // 2 Kommentare Dramadreieck-Verfolger-Opfer-Retter


Krimis gehen fast immer so: Zuerst der Auftritt des Bösewichts. Ein übler Bursche, der seinen Opfern das Leben zur Hölle macht. Damit ihn das Publikum hasst, lässt der Autor die Opfer möglichst lange leiden. Dann Auftritt Held. Er rettet die Opfer, tötet den Schurken und manchmal stirbt er dabei selbst. Dann nennt man das Drama. Was das mit dem Job zu tun hat? Eine ganze Menge: 1968 entwickelte der kalifornische Psychologe Stephen Karpman das sogenannte Dramadreieck, um die Probleme zwischenmenschlicher Beziehungen zu beschreiben. Für ihn übernehmen Menschen dabei drei ständig wechselnde Rollen – Verfolger, Opfer, Retter… (mehr …)

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Verhandlungssicher: Die besten Verhandlungstricks

Von Jochen Mai // Keine Kommentare TATSIANAMA/shutterstock.com


Die Wahrheit ist: Wir verhandeln ständig. Daheim. Mit Freunden. Mit Kollegen im Büro. Mal geht es um den nächsten Urlaub, mal darum, wer den Müll rausbringt. Es geht um prestigeträchtige Projekte, um Informationen, um mehr Freiraum und Verantwortung im Job, um mehr Gehalt. Und überall wird dabei getrickst, gefeilscht, manipuliert. Ob wir wollen oder nicht. Also umso besser, wenn Sie die Verhandlungstricks der Profis kennen… (mehr …)

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E-Test: Ist Ihr Gegenüber empathisch?

Von Jochen Mai // 4 Kommentare Empathietest-Narziss-E-Test


Adam Galinsky, lange Jahre Professor an der renommierten Kellogg of Management, beschäftigt sich schon seit einigen Dekaden mit der Psyche von Managern, insbesondere mit der sprichwörtlichen Erblindung an der Spitze – wenn Chefs, trunken von Macht und Erfolg nichts mehr hören und sehen (wollen), was wirklich um sie herum geschieht; was die Leute über sie sagen, was sie denken, wie sie sich fühlen. Man könnte auch sagen, Galinsky beschäftigt sich mit Autismus auf der Chefetage oder fehlender Empathie. Der sogenannte E-Test soll dabei helfen… (mehr …)

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Wetter-Effekt: Regen macht keine schlechte Laune

Von Jochen Mai // 1 Kommentar Regenwetter-Effekt


Draußen Regen, drinnen trübe Gesichter… Mit dem Regen fällt die Stimmung, schlechtes Wetter macht angeblich schlechte Laune. Denken viele. Stimmt aber nicht. Zwar sind viele Menschen davon überzeugt, dass das Wetter unmittelbaren Einfluss auf ihre Laune und Motivation habe. Doch das ist falsch: Im Vergleich zu anderen Faktoren – Chef, Kollegen, Stress – nimmt das Wetter allenfalls bescheidenen Einfluss auf unser Wohlbefinden. Das belegt auch eine Studie zum sogenannten Wetter-Effekt(mehr …)

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Fuß-in-der-Tür-Technik: Nein, ich meine: Ja!

Von Jochen Mai // Keine Kommentare fußindertür-trick


Wie bringt man jemanden dazu, JA zu sagen. Spannende Frage! Denn wenn es einen Weg oder eine Technik gäbe, die denn auch wirklich funktioniert, wäre das in zahlreichen Lebenslangen zu gebrauchen: bei der nächsten Gehaltsverhandlung; wenn man einen Kollegen sucht, der einem Arbeit abnimmt oder bei einer Frau, die man endlich heiraten will. Und das, ohne auf die Knie zu gehen… Die beiden Stanford-Professoren Jonathan Freedman und Scott Fraser haben das schon vor einigen Jahren untersucht (genauer gesagt: 1966). Und dabei die Fuß-in-der-Tür-Technik entdeckt… (mehr …)

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Verhandlungstaktik: Die letzten 3 Minuten entscheiden

Von Jochen Mai // 2 Kommentare Verhandlung-Zeit-Termin


Man kann noch so geschickt verhadeln und am Ende doch scheitern. Matthias Schranner startete seine Karriere als Verhandlungsführer beim SEK. Heute unterstützt er als Berater Unternehmen und Parteien in schwierigen Verhandlungen. Er ist Autor mehrerer Bücher und Leiter des Negotiation Institutes in Zürich. Schranner weiß aus Erfahrung, dass Verhandlungen oft in den letzten Minuten entschieden werden. Im Interview sagt er uns wie… (mehr …)

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Ferien-Effekt: Darum machen lange Auszeiten doof

Von Jochen Mai // 2 Kommentare Urlaub-Ferien-Effekt


Mancher freut sich auf nichts mehr als die Ferien: endlich raus aus dem muffigen Büro, raus aus dem Alltagstrott, rein in den Flieger und ab auf die Insel, abschalten, ausruhen, die Seele baumeln lassen. Vielleicht lesen Sie diesen Artikel sogar gerade auf einem Smartphone oder Tablet im Schatten einer Kokospalme, die sich trotzig gegen den Horizont lehnt, akustisch umrahmt von sanften Wogen, die an den flachen Sandstrand branden und einer leichten Brise, die über die schon erbleichten Härchen auf der Haut flimmert. Bravo! Sie machen alles richtig: Nicht nur, weil Sie an einem Ort verweilen, an dem vermutlich viele gerade gerne wären – mit der wertvollen Lektüre tun Sie zudem etwas gegen die drohende Urlaubsverblödung – Insidern auch bekannt als Ferien-Effekt(mehr …)

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Bedürfnispyramide: Maslow hatte Recht

Von Jochen Mai // Keine Kommentare MaslowsBedürfnispyramide-Grafik


Es war um das Jahr 1943, als der Verhaltensforscher und Vater der humanistischen Schule, Abraham Maslow, erkannte, dass es unterschiedliche Stufen der Motivation beziehungsweise der Motive und Bedürfnisse dahinter gibt. Im selben Jahr veröffentlichte er seine sogenannte Bedürfnispyramide (PDF). Die drei untersten Stufen decken dabei die sogenannten Defizitbedürfnisse ab, also die physische Grundversorgung, persönliche Sicherheit sowie soziale Beziehungen. Diese Bedürfnisse müssen laut Maslow befriedigt sein, damit man überhaupt so etwas wie Zufriedenheit empfindet. Erst danach folgen die sogenannten Wachstumsbedürfnisse(mehr …)

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Ringelmann-Effekt: Teams fördern Drückeberger

Von Jochen Mai // 1 Kommentar team-ringelmann-effekt


Wie viele faule Mitarbeiter braucht man, um die Leistung eines ganzen Teams nach unten zu ziehen? Genau: einen! Das zumindest ist das Ergebnis einer Untersuchung der Australian School of Business. Der Doktorand Benjamin Walker wollte herausfinden welchen Einfluss eine, sagen wir, schwierige Persönlichkeit auf eine Gruppe beziehungsweise deren Effektivität hat. 158 Studenten nahmen an den Versuchen teil. Eingeteilt wurden sie in 33 Teams. Und natürlich ist das Resultat seiner Studie auf den ersten Blick nicht allzu überraschend. Wie er selbst sagt, existierten bereits einige Studien, die darauf hindeuten, dass ein Faulpelz, sowohl das Gruppenergebnis als auch die Stimmung verschlechtert… (mehr …)

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Flussdiagramm: Love it, leave it or change it

Von Jochen Mai // 11 Kommentare Minerva Studio


Sie kennen vielleicht das Bonmot Love it, leave it or change it. Auf den ersten Blick klingt das nach typischem Zen-Geschwurbel, nach einem Simplify-your-brain-Tipp aus dem Abreißkalender vom Donnerstag. Aber 1988. Doch es stimmt. Egal, was einem stinkt – im Beruf, im Privatleben: Es bleiben nur diese drei Alternativen. Ändern Sie Ursachen (oder Sie sich selbst); lernen Sie die Sache zu lieben – oder ziehen Sie weiter. So oder so: Treffen Sie eine Entscheidung! Denn das ist das eigentliche Geheimnis des Glücklichseins… (mehr …)

Job & Psychologie

11 faszinierende Dinge, die Sie über sich wissen sollten

Von Jochen Mai // 6 Kommentare Ollyy/shutterstock.com


Dieser Absatz wird Ihnen gefallen. Denn seine Zeilen sind schmal, und die Sätze sind kurz. Aber hätten Sie gewusst, dass auch wenn Sie kurze Zeilen bevorzugen, Sie lange schneller lesen können? Das liegt an der Art, wie wir querlesen. Hätten Sie zudem geahnt, dass Marschieren teamfähiger macht und dass wir von jeder Stunde rund 20 Minuten mit Tagträumen verbringen? Der Mensch ist ein wundersames Wesen – voller Überraschungen, zum Teil jedoch berechenbare. In der folgenden Liste haben wir elf wundersame Fakten zusammengestellt, die Sie über sich noch nicht wussten… (mehr …)

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Teamplay: Physisch zusammen ist besser

Von Jochen Mai // 3 Kommentare Teamplay-Nähe-Zusammenarbeit


Natürlich ist es eine schöne Vorstellung, dass wir uns morgens nicht mehr langsam durch den Pendlerstau zur Arbeit quälen müssen, sondern uns allesamt von jedem x-beliebigen Ort auf der Welt online einloggen und anschließend zusammen arbeiten, diskutieren, brainstormen können – im Idealfall sogar aus der Hängematte am Strand von Bondi Beach heraus. Tele-Teamplay eben. Keine Frage, es ist einfacher geworden, derart virtuell zu kollaborieren. Aber arbeiten wir so auch wirklich besser zusammen? Eine Harvard-Studie sagt Nein… (mehr …)

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Chinesische Sprichwörter: Konfuzius sagt…

Von Jochen Mai // 2 Kommentare Konfuzius-Chinese-Weisheit


China ist bekannt für seine Sprichwortkultur. Weise Worte, Redensarten, Spruchweisheiten und Parabeln, die viel über das Leben verraten. Und darüber, dass wir heute zwar zum Mond fliegen können, das Internet haben und jeder jeden theoretisch um maximal drei Ecken kennt. Dass wir Menschen aber auch heute noch so ticken wie vor rund 3000 Jahren. Und dass sich manche Regeln des Erfolgs nie ändern. Deswegen ist es zwar gut, stets für Neues aufgeschlossen zu bleiben, aber ebenso wichtig ab und an auf die Altvorderen zu hören. Hier und jetzt die Gelegenheit dazu: (mehr …)

Job & Psychologie

Erfolgsrezept: Haben Sie genug Mojo?

Von Jochen Mai // 1 Kommentar Erfolg-Mojo-Test


Man kann Dutzende Biografien über erfolgreiche Menschen lesen. Doch auch wenn jede Geschichte ein bisschen anders klingt, andere Akteure aufweist und einen anderen Helden hat – ein paar Dinge wiederholen sich doch. Das ist der Stoff, aus dem Erfolgsrezepte extrahiert werden. Zum Beispiel von Marshall Goldsmith, den der „Economist“ mal „einen der glaubwürdigsten Vordenker“ taufte. Und eben jener Marshall Goldsmith nennt die wichtigsten Attribute, die erfolgreiche Menschen einen: Mojo. Zugegeben, das klingt nicht mehr ganz so klug, sondern nach populistischem Schnellkochtopf. Ist es aber nicht: Dahinter stecken durchaus tiefsinnigere Gedanken. Allerdings – das weiß auch Goldsmith – prägt sich Mojo besser ein… (mehr …)

Job & Psychologie

Scherzfrage: Können Sie einen Witz erzählen?

Von Jochen Mai // 2 Kommentare Witzeerzählen-Kollegen-Smalltalk


Können Sie einen guten Witz erzählen? Gemeint sind nicht diese zweifelhaften Schnellschusspointen vom Typ Kommt ne Frau beim Arzt…, sondern ein wirklicher Witz, der zugleich eine kleine Geschichte erzählt. Warum überhaupt diese Frage? Witze erzählen zu können, hat viel damit zu tun, ob man auch eine spannende und pointierte Geschichte erzählen kann. Und das wiederum ist eine ganz wesentliche Erfolgseigenschaft… (mehr …)

Job & Psychologie

Schock: Was macht der Chef eigentlich am Tag?

Von Jochen Mai // Keine Kommentare Manager-Chef-Tag-Fragen


Was haben Sie gestern so den lieben langen Tag im Büro gemacht? Und was werden Sie heute tun? Dasselbe wie immer: etwas analysieren und archivieren, debattieren, fabrizieren, optimieren und organisieren, produzieren, programmieren, präsentieren, provozieren, reflektieren, resignieren, sanieren, sabotieren, simulieren, spekulieren, taktieren, telefonieren und theoretisieren? So acht bis neun Stunden lang? Nicht schlecht. Aber wissen Sie auch, was Ihr Chef in derselben Zeit macht? (mehr …)

Job & Psychologie

Probleme lösen: Tipps für lösungsorientiertes Handeln

Von Karolina Warkentin // 1 Kommentar Lösungsorientiert-Problem-lösen


Täglich, ob im Alltag oder im Job, begegnen wir ihnen: Probleme. Die Bandbreite reicht von kleinen Hürden à la „Die Bahn ist ausgefallen. Wie komme ich zur jetzt zur Arbeit? bis hin zu fachlichen Streitfragen. Probleme sind unumgänglicher Bestandteil jedes Jobs. Wie Sie mit Herausforderungen und Problemen umgehen, bestimmt häufig, wie gut Sie Ihren Job machen. Verfallen Sie in Aktionismus oder schaffen Sie es einen kühlen Kopf zu bewahren? Dabei haben es die Menschen leichter, die lösungsorientiert denken und handeln. Anregungen, wie Ihnen das gelingt… (mehr …)