TIPPS, TOOLS & DOSSIERS
Kategorie: Job & Psychologie
Meinung & Ratgeber

Definitiv alles, was Sie für das Überleben im Büro wissen müssen ✔ Tipps für Aufsteiger & Umsteiger ✔ Die besten Tricks für die Gehaltsverhandlung ✔ Jetzt gratis lesen!

Ganze 212 Tage. So viele Werktage verbringt der deutsche Arbeitnehmer durchschnittlich an seinem Arbeitsplatz. Und für rund 17 Millionen Menschen ist das: ein Büro. Mit dem Wort „Büro“ assoziieren wir allesamt völlig unterschiedliche Erwartungen und Gefühle. Für die einen ist es der Ort, an dem sie zwischen Beruf und Berufung oszillieren, für andere ist es schlicht das unselige Gegengewicht, das ihre Lebenswaage und damit die gern zitierte Work-Life-Balance regelmäßig aus dem Lot wippt.

Apropos: Was machen Sie eigentlich den ganzen Tag im Job und Büroalltag? So acht bis neun Stunden täglich… mindestens? Unser Arbeitsplatz ist eben nicht nur ein enorm einnehmender Lebensraum – ganz oft ist er auch ein veritables Krisengebiet, das unser Verhalten, unsere Psyche und sogar die Gesundheit entscheidend beeinflussen kann. Büros gleichen einem kleinen Gemeinwesen mit eigener Kultur, eigenen, meist ungeschriebenen Regeln und Ritualen. Häufig lauern zahlreiche Fallgruben und Konfliktherde zwischen Konferenzraum und Korridor, zwischen Kaffeeküche und Kopierer. Die meisten Büroarbeiter verbringen mehr Zeit miteinander, reden mehr mit ihren Kollegen als mit ihrer Familie, kennen die Belegschaft besser als ihre Nachbarn und sind den Launen und Marotten der Mit-Arbeiter, ihrer Missgunst und ihren Intrigen ungeschützt ausgeliefert. Seinen Lebenspartner und seinen Beruf kann man sich schließlich aussuchen – die Kollegen nicht.

Sagen wir es, wie es ist: Das Büro ist ein Minenfeld. Nichts kann einem die Freude an der Arbeit mehr versauen als Kollegen mit dem Territorialverhalten eines Medici. Im sozialen Gehege Büro prallen regelmäßig die unterschiedlichsten Charaktere aufeinander. Und das Schlimme daran: Negative Emotionen sind hochgradig ansteckend. Wie bei einem Virus: Ist die kritische Masse an Griesgramen und Neurotikern im Betrieb erreicht, verschlechtert sich das Klima dramatisch.

Wie die diesen lebensgefährlichen Dschungel überleben, besser noch meistern, wie sie mit den zahlreichen Macken, Marotten und Psychoeffekten umgehen, die Ihnen im Job und Büro begegnen, verraten die folgenden Seiten. Wir zeigen Ihnen, wie Sie unbeschadet durch das soziale Dickicht und an den darin hausenden Raubtieren vorbeigelangen und die häufigsten Bürofallen und vor allem den Büroalltag meistern.

Job & Psychologie

Sonnenbrille: Warum sieht jeder damit cooler aus?

Von Jochen Mai // 1 Kommentar


Mal ehrlich: Jeder, wirklich jeder sieht sofort viel cooler und attraktiver aus, wenn er oder sie eine Sonnenbrille trägt. Selbst Hunde (wie das Foto beweist). Nur warum ist das so: Was haben getönte Gläser und ein Brillengestell an sich, dass sie in ein Allerweltsgesicht eine anziehende Silhouette zaubern? Die Wissenschaft wäre um eine wichtige Erkenntnis ärmer, hätte zum Beispiel Vanessa Brown von der britischen Nottingham Trent Universität nicht auch diese Rätsel erforscht, gelüftet und daraus auch gleich ein Buch gemacht… (mehr …)

Job & Psychologie

Kabelsalat: Nie wieder verknotete Kopfhörer!

Von Jochen Mai // 5 Kommentare


Es ist eines dieser Phänomene, das wir alle kennen, alle hassen und doch nicht recht erklären können: den gemeinen Kabelsalat. Man nehme dazu normale In-Ohr-Kopfhörer. Die sind heute oft weiß, manchmal schwarz und bei Hipstern irgendwas in Neon, aber so gut wie immer verknotet. Schon ab Werk. Ich glaube, alle diese Kopfhörerkabel haben eine angeborene Selbstverknäuelungshypomanie. Glauben Sie nicht? Probieren Sie es aus: beliebiges Kabel nehmen, aufrollen, in die Tasche stecken, fünf Minuten warten, wieder herausholen. Voilà, das Ding sieht aus wie Harry Houdini nach dem Scheitern. Ein Mordsknoten. Gordisch! Das Beste aber: Wissenschaftler können inzwischen auch erklären, warum… (mehr …)

Job & Psychologie

Computerabsturz: Was jetzt?

Von Nils Warkentin // 2 Kommentare


Es ist das Horrorszenario für jeden, der bei seiner Arbeit vom Computer abhängig ist: Sie arbeiten gerade an einem wichtigen Dokument, die Deadline sitzt Ihnen im Nacken und plötzlich stürzt Ihr Computer ab. Nichts geht mehr. Vielleicht blitzt noch eine Fehlermeldung auf. Danach ist der Bildschirm schwarz. In einem großen Unternehmen greift man in einem solchen Moment zum Hörer und ruft die IT-Abteilung an. Doch was tun Sie bei einem Computerabsturz, wenn Sie als Freelancer keine IT-Abteilung haben und Ihr Arbeits-PC gleichzeitig Ihr Privatcomputer ist? Was jetzt zu tun ist… (mehr …)

Job & Psychologie

Kündigungstag: Montags wird am meisten gekündigt

Von Jochen Mai // Keine Kommentare


Für viele ist Montag kein guter Tag: Das Wochenende ist vorbei, und die Arbeit beginnt wieder. Dabei müssten sie noch froh darüber sein. Denn für manche ist Montag zugleich der letzte Arbeitstag – an keinem anderen Wochentag wird mehr gekündigt. Zu diesem Ergebnis kommt die Wirtschaftskanzlei Heisse Kursawe Eversheds, die dazu 512 Kündigungsverfahren ausgewertet hat zu denen sie selbst von 380 Unternehmen beauftragt wurde… (mehr …)

Gastbeitrag

Tee trinken: Wissenswerte Fakten über Tee

Von Redaktion // 13 Kommentare

Ein Gastbeitrag von Burkhard Mantay

Wer kennt ihn nicht, den Zaubertrank des Miraculix? Älter als der Druiden-Mix aus Gallien ist das Getränk, um dessen Entdeckung sich fast genauso viele fantastische Abenteuer ranken: Tee. Bereits um 2700 vor Christus soll ein Chinesischer Kaiser das Getränk als Aufputschmittel entdeckt haben. Der Legende nach, kochte er – müde von einer langen Reise – sein Wasser aus Hygienegründen ab. Dabei flog das getrocknete Blatt eines Strauches der Camellia Sinensis in die Tasse des Kaisers. Der sah die Verfärbung, roch den Duft, probierte das Getränk und erfreute sich am guten Geschmack. Anschließend muss er wohl auch noch die aufmunternde Wirkung bemerkt haben, denn er war so begeistert, dass der den Strauch fortan kultivierte und das Getränk konsumierte… (mehr …)

Job & Psychologie

Elterngeld Plus: Wie Sie davon profitieren

Von Karolina Warkentin // 3 Kommentare


Familie und Job unter einen Hut zu bekommen, stellt berufstätige Eltern vor eine immense Herausforderung. Vollzeit berufstätig sein und trotzdem Zeit für die Kinder zu haben – wie soll das gehen? Die Doppelbelastung macht das Familienleben zur Zerreißprobe. Das hat auch die Bundesregierung erkannt und will mit dem Elterngeld Plus stärker auf die Bedürfnisse von berufstätigen Eltern eingehen. Wir erläutern wie… (mehr …)

Job & Psychologie

Virtual Personal Branding: Karriere im virtuellen Team

Von Jochen Mai // 7 Kommentare


Es ist ein Problem zunehmend globaler und virtueller Teams: Sie arbeiten mit wechselnder Zusammensetzung und gemeinsam an Projekten, ohne sich jedoch physisch je zu sehen oder zu treffen, geschweige denn mal einen Kaffee zusammen zu trinken. Diese Teams sind über die Welt verteilt und konspirieren allein per Chat-Modul, Videokonferenzen, E-Mails, Telefon. Es ist ein kollaboratives, aber überwiegend digitales Arbeiten. Schon heute existieren diese Teams in Banken und Konzernen – und stellen Chefs wie Mitarbeiter vor neue Herausforderungen: Wie positioniert man sich in solchen Teams? Welche Soft Skills sind entscheidend? Wie macht man dort Karriere? (mehr …)

Job & Psychologie

Promotion: Karriere mit Doktortitel?

Von Jochen Mai // Keine Kommentare


Die meisten Absolventen der Naturwissenschaften streben einen Doktortitel an. Nach Angaben der OECD ist die Zahl der Doktoranden in Deutschland vergleichsweise hoch. Mehr als zwei Prozent eines Jahrgangs schreiben nach ihrem Studium noch eine Doktorarbeit, im Schnitt der OECD-Länder sind es nur 1,5 Prozent. Doch wie sieht es mit der Karriere nach dem Doktortitel aus? Bringt die Dissertation was und wann lohnt sie sich wirklich? Hier die Antworten… (mehr …)

Job & Psychologie

Poetry Slammer: Von Beruf Dichter und Denker

Von Karolina Warkentin // Keine Kommentare

Ein Interview mit dem Poetry Slammer Jan Philipp Zymny

Poetry Slam ist ein moderner Dichterwettbewerb. In den Wettstreit treten Autoren, mit ihren selbst geschriebenen Texten. Dabei können die Wettkämpfer sowohl Geschichten erzählen als auch Gedichte vortragen. Dafür haben Sie nur fünf bis sechs Minuten Zeit. Das Publikum bewertet im Anschluss an den Vortrag Inhalt und Performance. Es treten immer zwei Slam Poeten gegeneinander an. Derjenige, der das Publikum von sich überzeugt, kommt eine Runde weiter. Poetry Slam erfreut sich aktuell einer enormen Beliebtheit. Seit Goethe war Dichtung nicht mehr so beliebt. Mit Ihrem Text „One day“ wurde Julia Engelmann über Nacht berühmt. Auch der 21-jährige Jan Philipp Zymny ist Slam Poet. Er nahm bereits am NDR Comedy Contest teil und gewann 2013 die Deutsche Meisterschaft im Poetry Slam. Für uns erzählt er von seinen Erfahrungen und dem Leben als Slam Poet. (mehr …)

Job & Psychologie

Souverän präsentieren: Reagieren auf dumme Sprüche

Von Karolina Warkentin // Keine Kommentare


Angenommen, Sie halten einen Vortrag vor Kollegen oder eine Präsentation vor Kunden. Natürlich wünschen Sie sich, dass alles wie am Schnürchen läuft. Doch stattdessen werden Sie durch unangemessene Sprüche unterbrochen oder mit kritischen Fragen bombardiert. Manche gehen gar unter die Gürtellinie oder zielen darauf ab, Sie zu diskreditieren. Wie jetzt richtig reagieren? Wir zeigen Ihnen, wie Sie dabei souverän bleiben und dumme Sprüche gekonnt ausmanövrieren… (mehr …)

Job & Psychologie

Patchwork Jobs: Glücklich mit mehr als einem Job

Von Karolina Warkentin // 3 Kommentare


Viele Menschen sind auf der Suche nach dem Traumjob, dem einen Job, der sie ein Leben lang erfüllt. Warum eigentlich? Jeder von uns hat zahlreiche Talente und verschiedene Interessen. Diese werden aber in der Regel in der Freizeit ausgelebt. Schade, denn in unseren Hobbys steckt Potenzial, das auch beruflich genutzt werden kann. Sie müssen nur mutig genug sein, dieses Potential zu nutzen. Ein Job-Patchwork bietet Ihnen die Gelegenheit dazu… (mehr …)

Job & Psychologie

Gegendarstellung: Liebe Personaler, selber schuld!

Von Jochen Mai // 11 Kommentare


HR schlägt zurück – kämpferische Personaler publizieren eine Gegendarstellung zu der polemischen Geschichte von der inkompetenten Human Resources Szene, die auf Bewerbungen wochenlang nicht reagiert und Kandidaten mit sinnlosen Fragen malträtiert und von Social Media sowieso keine Ahnung hat. Im Blog meines geschätzten Kollegen Henrik Zaborowski ist gerade dieser Brief einer anonymen Recruiterin erschienen. Tenor: Bewerber sind genauso. Sie sagen Termine kurzfristig und mit fadenscheinigen Ausreden ab; Bewerber melden sich gar nicht mehr; sie verschieben Termine unendlich oft und dokumentieren so nur Desinteresse – oder sie unterschreiben den Vertrag, um ihn bald darauf wieder zu kündigen… (mehr …)

Job & Psychologie

E-Mails schreiben: Tipps für bessere E-Mails

Von Jochen Mai // 6 Kommentare


Kaum haben Sie morgens den Computer gestartet, läuft eine E-Mail nach der anderen ein. Im Durchschnitt erhält jeder Arbeitnehmer täglich 30 bis 40 E-Mails. Bei Führungskräften sind es sogar noch mehr. E-Mails ermöglichen eine schnelle und kompakte Kommunikation, ohne sie geht es in den meisten Berufen längst nicht mehr. Mit ihnen aber auch nicht: Nicht wenige Arbeitnehmer empfinden E-Mails inzwischen als richtige Zeitkiller. Die ständige Unterbrechung hindert sie daran, produktiv zu arbeiten. Das führt zu Stress und Erschöpfung, und am Ende hat man das Gefühl dem eigenen Zeitplan hinterher zu hinken. Deswegen zeigen wir Ihnen hier und heute, wie Sie besser mit E-Mails und dem Schreiben von E-Mails umgehen… (mehr …)

Job & Psychologie

Ausbildungsgeld: Fördermittel für Azubis

Von Jochen Mai // Keine Kommentare


Gerade in den ersten Jahren bekommen Auszubildende nur ein geringes Gehalt. Bei einem mageren Ausbildungsgeld wohnt die Mehrheit der Azubis daher noch zuhause. Aber was ist, wenn Sie für die Ausbildung Ihren Wohnort wechseln müssen? Mit ein paar hundert Euro im Monat seinen Lebensunterhalt zu finanzieren, ist schwierig, wenn Sie nicht bei den Eltern wohnen können: Miete, Essen, Strom – das alles will bezahlt werden. Aber wie? Gut, dass auch Azubis Anspruch auf finanzielle Unterstützung vom Staat haben… (mehr …)

Job & Psychologie

Gallup Index: Zwei Drittel schieben Dienst nach Vorschrift

Von Jochen Mai // Keine Kommentare


Verbessert hat sich die Stimmung in den Unternehmen nicht. Knapp sieben von zehn Arbeitnehmern (67 Prozent) spulen tagsüber nur eine Standardprozedur ab und schieben Dienst nach Vorschrift. Eine hohe emotionale Bindung an das Unternehmen verspüren gerade einmal 16 Prozent. Die anderen 17 Prozent haben bereits innerlich gekündigt und suchen womöglich schon nach einem neuen Job. Das ist das Ergebnis der jährlich wiederkehrenden Umfrage des Gallup-Instituts, dem sogenannten Engagement-Index oder Gallup-Index. Immerhin: Die Zahl der innerlich Gekündigten sank jetzt um 6 Prozentpunkte, im Vorjahr waren es noch 24 Prozent. (mehr …)

Job & Psychologie

Lottogewinn: Was würden Sie mit 1 Million machen?

Von Jochen Mai // 85 Kommentare


Plötzlich Millionär. Immer gehofft, nie wirklich geglaubt, dann passiert es doch – und man hat das große Los gezogen. Sprichwörtlich. Freunden von uns ist das kürzlich passiert. Da kommt man – übrigens völlig neidlos – zwangsläufig ins Grübeln: Was würde ich mit einer Million Euro machen? Gute Frage! Was macht man mit so viel Geld, falls man es tatsächlich gewinnen würde: raus aus der Mietwohnung und rein ins Eigenheim? Dem ungeliebten Chef und Job endlich den Finger zeigen und Rücken kehren? Sich einen Traum erfüllen, vielleicht sogar umschulen, weiterbilden, ein eigenes Unternehmen gründen? Oder Heidewitzka, die Kohle einfach verprassen? Vermutlich haben auch Sie sich solche Fragen schon gestellt, insbesondere jene, die Lotto spielen… (mehr …)

Gastbeitrag

Shared Leadership: Geteilte Führung steigert Leistung

Von Redaktion // 1 Kommentar

Ein Gastbeitrag von Dr. Johannes Moskaliuk

Traditionelle, hierarchische Führung könnte man so beschreiben: Eine sagt, wo’s lang geht, das Team gehorcht. Bei geteilter Führung (englisch: Shared Leadership) wird dagegen die Führungsverantwortung im Team geteilt. Kann das funktionieren? Fühlt sich ein Team unter geteilter Führung nur wohler, oder ist es auch leistungsfähiger? (mehr …)

Job & Psychologie

Arbeiten mit Behinderung: Was steht Ihnen zu?

Von Karolina Warkentin // Keine Kommentare


Musiker, Arzt oder Entwicklungshelfer – Traumjobs gibt es viele. Jeder kennt die Herausforderungen, denen man sich stellen muss, um die eigenen beruflichen Ziele und Träume zu verwirklichen. Noch schwieriger ist es für Menschen mit einer Behinderung. Noch immer gibt es zu viele Ressentiments bezüglich der Beschäftigung gehandicapter Arbeitnehmer. In einer Leistungsgesellschaft, in der Menschen zum Humankapital und entsprechend ihrer wirtschaftlich nutzbaren Fähigkeiten und Kenntnisse bewertet werden, haben Menschen mit einer Behinderung einen schwierigen Stand auf dem Arbeitsmarkt. In Deutschland gibt es zahlreiche Hilfsangebote für Arbeitnehmer mit Behinderung. Es bleiben jedoch noch die Fragen: Was steht mir zu? Und: Wo kann ich mich informieren? (mehr …)

Job & Psychologie

Latente Prägung: Unsere unfreie Berufswahl

Von Jochen Mai // 2 Kommentare


Wer vor der Berufswahl oder Studienwahl steht, hat heute die freie Auswahl: Unzählige Stellenportale warten mit vielseitigen Jobangeboten auf, eine Vielzahl an Karrieremessen und dutzende Karriereratgeber bieten eine Übersicht über Anforderungen, Chancen und Optionen – egal, ob man Berufseinsteiger ist oder schon einige Jahre Berufserfahrung gesammelt hat. Aber wählen wir deshalb besser? Bisher haben wir angenommen, wir finden dadurch eher den Beruf, der zu uns passt. Doch diese Annahme ist falsch. Tatsächlich sind wir oft Opfer unserer sogenannten latenten Prägung(mehr …)

Job & Psychologie

Bento-Box Rezepte: Günstig besser Essen im Büro

Von Karolina Warkentin // 2 Kommentare


Mittags im Büro. Was essen Sie? Die meisten Berufsstarter verfügen nur über ein kleines Einkommen. Das reicht nicht, um täglich mit den Kollegen im Restaurant essen zu gehen. Oft greifen sie deshalb auf kostengünstige Alternativen wie das belegte Brötchen beim Bäcker oder das Bratwürstchen vom Imbiss zurück. An manchen Tagen bringen sie sich vielleicht auch die Reste von der Lasagne vom Wochenende mit und wärmen diese schnell in der Mikrowelle auf. Kann man so machen. Auf Dauer aber ist diese Art der Ernährung weder abwechslungsreich noch gesund. Und seien wir ehrlich: In unserem stressigen Arbeitsalltag bleibt in der Regel keine Zeit, um zuhause aufwendig für den nächsten Arbeitstag vorzukochen. Muss aber auch nicht sein: Die Japaner zeigen uns, wie man auch mit wenig Aufwand preisgünstig und gesund Essen fürs Büro zubereiten kann – mit einer sogenannten Bento-Lunchbox(mehr …)

Job & Psychologie

Selbstständig mit Blog: Wie die Karrierebibel wurde, was sie ist

Von Jochen Mai // 25 Kommentare


Was als Buchmarketing-Idee begann, ist heute ein kleines Unternehmen mit einer kleinen Redaktion und festen Autoren: Seit 2007 schreibe ich die Karrierebibel – ein Blog rund um die Themen Studium, Bewerbung, Berufsleben, Alltagspsychologie, Social Media und Online-Reputation. Es hat mich beruflich unabhängig gemacht. Und es zeigt: Man kann vom Bloggen leben. Allerdings braucht es dazu viel Fleiß, Ausdauer und die Bereitschaft, Geld zu riskieren und zu investieren… (mehr …)

Job & Psychologie

Schwein sein: Sind Unternehmer asozial?

Von Jochen Mai // 1 Kommentar


Der Unternehmer, der alte Kapitalist, Ausbeuter, Menschenschinder mit aufgeblähtem Ego, Moraldefizit und sozialer Störung… Nein, Unternehmer kommen mit ihrem Image zuweilen wirklich nicht gut weg in Deutschland. Die Startup-Szene hat daran ein bisschen was geändert. Immerhin ist es heute wieder hipp, ein Gründer zu sein. Aber der Kapitalist gilt immer noch vielen als Schimpfwort. Zumal zahlreiche Medienberichte das Bild vom bösen Boss und seinem delinquenten Ver­halten gerne nähren. Aber was ist daran dran: Sind Unternehmer wirklich die asozialen Typen, als die sie oft dargestellt werden? Eine Gruppe von Forschern der Friedrich-Schiller-Universität Jena und Kollegen der Universität Stockholm hat das jetzt genauer untersucht… (mehr …)

Job & Psychologie

Vorsicht mit Screenshots: Was die Werbung über Sie verrät

Von Jochen Mai // 7 Kommentare


Gestern, spät abends passierte es wieder. Wir bekamen eine E-Mail von einem engagierten, aber aufgebrachten Leser. Männlich. Das muss man dazu sagen. Es sind praktisch immer männliche Leser, die uns diese Mails praktisch immer spät abends schicken. Sie lautete:

Hallo,
…beim Besuch auf eurer Seite ist mir aufgefallen, dass ihr Werbung für P0rn0seiten schaltet. Eine so gute und seriöse Webseite sollte so etwas jedoch unterbinden. Anbei auch das Bildschirmfoto. Es ist die App-Werbung rechts…

Und das war dann auf dem angehängten Foto zu sehen… (mehr …)

Job & Psychologie

Wandfarben-Effekt: Mögen Sie gelbe Räume lieber?

Von Jochen Mai // 89 Kommentare


Vorab eine Warnung: Weiterlesen könnte eine spontane Büro- oder Wohnungs-Renovierung auslösen. Jedenfalls wenn Sie den Ergebnissen der sogenannten Cocktailparty-Studie Glauben schenken. Die ist unter anderem der Frage nachgegangen: Können Wandfarben Verhalten beeinflussen? Klingt durchgeknallt, zugegeben. Dahinter steckte aber eine ernsthafte Hypothese. Konkret bestand der Verdacht, dass die Farbe Gelb aggressiv macht und rote Wände dafür sorgen, dass man mehr isst. Was nach einer listigen Viralkampagne für die nächste Ausgabe des Gault Millau klingt, beschäftigt inzwischen einen ganzen Forschungszweig und ebenso viele Innenarchitekten… (mehr …)

Job & Psychologie

Cheftypen: Böse Bosse gleich erkennen

Von Jochen Mai // Keine Kommentare


Manager und Angst? Die Kombination gilt in den Führungsetagen als undenkbar, geradezu unaussprechlich: Wer führt, der fürchtet nicht, so der interne Imperativ. Erfolg ist nun mal das Resultat aus Kühnheit, Weitsicht und Überzeugungskraft. Wer Karriere macht, kann folglich keine Angst haben. Und Manager sowieso nicht. Schon aus Prinzip. Zahlreiche Cheftypen mühen sich nach Kräften, dieses Bild immer wieder neu zu restaurieren und zu pimpen. Ihr Credo: Deutschlands Chefetagen sind angstfreie Zonen. Denn Manager scheuen weder Ringen noch Risiko; alles Ungewisse ist für sie eine Herausforderung, jedes Wagnis zugleich eine Chance. Kurz: Manager sind mutige Macher. Wankelmütige, Zauderer und notorische Pessimisten haben hier keinen Platz. Ach, echt? (mehr …)

Job & Psychologie

Cheerleader-Effekt: In Gruppen wirken wir attraktiver

Von Jochen Mai // 2 Kommentare


Die Attraktivitätsforschung ist ein weites Feld. Nicht zuletzt, weil daran eine Milliardenindustrie hängt. Was tun wir nicht alles, um attraktiv(er) auszusehen: Kleidung, Kosmetik, Ernährung, Fitness-Center, Schönheitschirurgie… Dabei könnte es auch so einfach sein: Wir müssen uns nur mit anderen Menschen umgeben. Kein Scherz! Nachdem Drew Walker und Edward Vul von der Universität von Kalifornien in San Diego fünf Experimente dazu absolviert hatten, kamen sie zu dem überraschenden Ergebnis: In Gruppen sehen wir prompt attraktiver aus. Das Phänomen ist auch bekannt als Cheerleader-Effekt(mehr …)

Gastbeitrag

Berufsprofil: Was macht ein UX Researcher?

Von Redaktion // Keine Kommentare

Ein Gastbeitrag von Jennifer Kirschniok

Es ist noch nicht all zu lange her. Noch vor wenigen Jahren luden Unternehmen potenzielle Kunden zum Produkttest lediglich in firmeneigene oder gemietete Umfragelabors ein. Ob Kaffeemaschine, Lippenstift oder Autokarosserien – neue oder verbesserte Produkte wurden von den Testern auf Ihre Benutzerfreundlichkeit und das Produkterlebnis geprüft. Bei einigen lief ein Interviewer nebenher und stellte nach ausgearbeiteten Skript und Umfragebogen gefertigte Fragen. Wieder andere waren Teil einer Gruppenbefragung mit Moderator. Das gibt es auch heute noch. Aber in Zeiten, in denen die meisten Firmen Produkte im Netz anbieten oder als E-Commerce-Anbieter vom reinen Internetgeschäft leben, braucht es einen neuen Beruf: den UX Researcher(mehr …)

Job & Psychologie

Richtig kündigen: Hat Ihr Unternehmen eine Trennungskultur?

Von Jochen Mai // Keine Kommentare


Unangenehmes Thema, ich weiß. Aber wichtig. Denn die betriebliche Demission gleicht nicht selten einer Verbannung in die Diaspora. Mag sein, dass manche Kündigungen begründet sind, nur der Umgang der Manager damit ist oft erschreckend dilettantisch. Es gibt in Deutschland einfach keine Trennungskultur. Wenn Arbeitsplätze im großen Stil abgebaut werden, geschieht dies meist nach dem Prinzip Sozialauswahl und selten aufgrund der Leistung einzelner Kollegen. In der Folge entstehen Argumentationsschwächen gegenüber den Gekündigten – und die schlagen sofort auf Stimmung und Firmenimage zurück. Resultat: Eine Abwärtsspirale entsteht, die Motivation und Leistung der verbleibenden Mitarbeiter erheblich senkt… (mehr …)

Job & Psychologie

SAP Karriere: Berater oder Entwickler?

Von Jochen Mai // 3 Kommentare


Gut, Walldorf ist jetzt nicht gerade der Nabel der Welt. Aber er beherbergt seit geraumer Zeit einen namhaften Weltkonzern: SAP. Mitarbeiter aus über 80 Nationen arbeiten hier auf diesem sogenannten SAP Campus. Entsprechend ist die Konzern- und Umgangssprache Englisch. Was aber kaum einen abschreckt: SAP zählt seit Jahren zu den Top-Arbeitgebern in Deutschland (PDF) – auch, weil die Bezahlung gut, die Aus- und Weiterbildungsangebote zahlreich und vor allem die Karriereoptionen lukrativ sind. Dafür wird aber auch einiges verlangt: Ein Studienabschluss etwa der Betriebswirtschaft oder Wirtschaftsinformatik, wird in der Regel vorausgesetzt. (mehr …)

Gastbeitrag

Beruf Google-Versteher: Der Alltag eines SEOs

Von Redaktion // 2 Kommentare

Ein Gastbeitrag von Martin Stäbe

SEO, was machen die denn? Für Nicht-SEOs ist Suchmaschinenoptimierung (kurz SEO) als Teilbereich des Online-Marketings meist ein Buch mit sieben Siegeln. Wahlweise wird man als Nerd angesehen, der sich in den Weiten des Quellcodes einer Website verliert oder aber als Hacker, der auf undurchsichtige Art und Weise Google-Rankings manipuliert. Wen wundert es da, dass sich regelmäßig falsche Vorstellungen in den Köpfen der Menschen bilden. Noch gibt es kein festes Berufsbild und keine geregelte Ausbildung für die „Google-Versteher“, wie sie in einem Spiegel-Artikel einmal scherzhaft genannt wurden. Nicht einmal die Bezeichnungen sind einheitlich… (mehr …)

Job & Psychologie

Zahlensalat: Traue keiner Statistik!

Von Jochen Mai // Keine Kommentare


Was für ein phantastisches Zeitalter! Dank des Internets sind wir immer globaler verdrahtet, teilen Kontakte und Wissen und werden dabei auch noch immer schlauer… Denkste! Zumindest was das Schlauerwerden anbelangt. Leider gibt es auch einen gegenteiligen Effekt, den erst kürzlich Forscher um Dan M. Kahan von der Yale Universität untersucht haben. Man könnte auch sagen: Während die Zahlen, Daten und Fakten, die wir tagtäglich konsumieren, zunehmen, sinkt unsere Bereitschaft diese sorgsam zu prüfen. Oder anders formuliert: Wir gehen immer laxer damit um und neigen zu Kurzschlüssen, von denen wir auch noch überzeugt sind, dass sie stimmen. Noch zu kryptisch? Dann machen Sie doch einen kleinen Selbstversuch… (mehr …)

Job & Psychologie

Was Basketball mit Karrieren gemein hat

Von Jochen Mai // 1 Kommentar


Ich gebe zu, ich kann nicht gut Basketball spielen. Ich treffe zwar den Korb, aber mit dem Dribbeln stand ich immer auf Kriegsfuß. Nicht, weil ich es nicht kann, sondern weil ich es nie so gut konnte, um nicht mehr hinschauen zu müssen. Erst dann, habe ich gemerkt, kann man wirklich Basketball spielen (auch wenn natürlich noch mehr dazu gehört). Jetzt fragen Sie sich sicher, was das mit dem Job oder Ihrer Karriere zu tun hat. Um ehrlich zu sein: Mein Basketballspiel sicher gar nichts, das ist eher ein Trauerspiel – aber die Metapher selbst eine ganze Menge! (mehr …)

Job & Psychologie

Werden die Reichen tatsächlich immer reicher?

Von Jochen Mai // Keine Kommentare


Im Januar 2009 begann etwas Bemerkenswertes: Eine kleine Gruppe von Internet-Enthusiasten startete ein ökonomisches Experiment und handelte mit digitalem Geld – sogenannten BitCoins. Der Anfang war eher so lala, aber 2011 zündete die Idee plötzlich und das Geld verbreitete sich rapide. Heute kann man mit BitCoins bereits eine Reihe von Produkten oder Dienstleistungen kaufen, mehr als 17 Millionen Transaktionen wurden damit bereits abgeschlossen und der Wert der kursierenden Währung wird insgesamt auf rund eine Milliarde Dollar geschätzt. Das lässt nicht nur Geschäftemacher aufhorchen – Wissenschaftler genauso. Und einige davon sahen darin eine einmalige Chance, der uralten These nachzugehen, ob die Reichen tatsächlich immer reicher werden(mehr …)

Job & Psychologie

Ergonomisch sitzen: Tipps für den Bürostuhl

Von Jochen Mai // 8 Kommentare


212 Tage. So viele Werktage verbringt der deutsche Arbeitnehmer durchschnittlich an seinem Arbeitsplatz. Und für die meisten bedeutet das gut acht Stunden am Tag: sitzen, sitzen, sitzen. Fehler! Männer, die mehr als 23 Stunden pro Woche im Sitzen arbeiteten, haben ein um 64 Prozent größeres Risiko an einem Herzinfarkt zu sterben, als jene, die nur 11 Stunden sitzen. Das ergaben Studien von Steven Blair, Professor an der Universität von South Carolina. Sein Kollege Rikke Krogh-Madsen vom Centre of Inflammation and Metabolism in Kopenhagen kam zuvor schon zu einem ähnlichen Resultat: Nur zwei Wochen vermehrtes Sitzen setzten dem Herz-Kreislauf-System merklich zu – negativ… (mehr …)

Gastbeitrag

Kommunizieren Sie männlich oder weiblich?

Von Redaktion // 9 Kommentare

Ein Gastbeitrag von Anna Kalisch

Männer machen klare Ansagen, Frauen formulieren blumig – soweit das Klischee. Tatsächlich hat sich mit der Auflösung der traditionellen Geschlechterrollen jedoch viel getan: So lässt sich der Kommunikationsstil nicht mehr allein am Geschlecht festmachen. Es gibt heute männlich kommunizierende Frauen ebenso wie weiblich kommunizierende Männer. Das macht die Sache zwar nicht einfacher, doch wer weiß, mit welchem Kommunikationstyp er es gerade zu tun hat, kann sich diese Erkenntnis im Joballtag zu Nutze machen… (mehr …)

Gastbeitrag

Reframing: Selbstbeschiss oder bessere Bewältigung?

Von Redaktion // Keine Kommentare

Ein Gastbeitrag von Karin Intveen

Na, geht es gerade nicht weiter? Mentale Sackgasse, das Hirn blockiert? Dann sollten sie weiterlesen… Das sogenannte Reframing bezeichnet eine Technik, die aus der Systemischen Familientherapie stammt und von Virginia Satir eingeführt wurde. Vielen ist Reframing vor allem aus dem Neurolinguistischen Programmieren (NLP) ein Begriff – und jeder von uns reframed täglich, meist ohne es zu bemerken. (mehr …)

Job & Psychologie

Kürzel: Entschlüsseln Sie typische Abkürzungen

Von Jochen Mai // 1 Kommentar


Sicher ist es sinnvoll, für gebräuchliche Redewendungen eine Kurzform einzuführen – insbesondere dann, wenn der Begriff an sich schon Längen hat. Denn Abkürzungen wie Bd., Dr., kg, Nr., usw., u.a., z.B., erleichtern ja tatsächlich den Umgang mit Texten, weil sie das Gemeinte kurz auf den Punkt bringen. Außerdem sind sie so geläufig, dass so gut wie jeder etwas damit anfangen kann. Für Fachbegriffe gilt das jedoch nicht – und schon gar nicht für ihre Kurzformen. Weil sie trotzdem um sich greifen, kommen täglich viele Menschen beim Entschlüsseln an sie gerichteter Botschaften ins Grübeln… (mehr …)

Gastbeitrag

Selbstständig oder angestellt? 4 Entscheidungshilfen

Von Redaktion // 2 Kommentare

Ein Gastbeitrag von Katja Andes

Denken Sie schon länger darüber nach, sich selbständig zu machen? Ist der Wunsch vorhanden, mal etwas anderes auszuprobieren und sich selbst zu verwirklichen? Im gleichen Zug sind Sie aber auch unsicher, ob es vernünftig ist, den festen, sicheren Job zu kündigen, um etwas Eigenes aufzubauen? Um Ihnen bei dieser Entscheidung zu helfen, finden Sie im Folgenden die vier Schritte, die mir vor knapp einem Jahr dabei selber geholfen haben, die richtige Entscheidung zu treffen und das tatsächliche Risiko richtig einzuschätzen. (mehr …)

Job & Psychologie

Prioritäten setzen: Der wichtigste Zeitmanagement-Tipp

Von Jochen Mai // 5 Kommentare


Manchmal, wenn der Wind leise durch die Binsen pfeift, dann erzählt er den Leuten, die vorbeikommen, eine Geschichte, aus der dann irgendwann wie im griechischen Mythos eine Weisheit wird, weil es immer dieselbe Leier ist. Eine dieser Geschichten lautet etwa so: Zeitmanagement ist die Kunst, seine Zeit optimal zu nutzen. Das jedenfalls verbreiten die einen, und das klingt schon ziemlich binsig. Denn Zeitmanagement ist definitorischer Quatsch, sagen die anderen. Zeit kann man schließlich nicht managen, sie vergeht immer gleich schnell – unabhängig davon, was wir damit anstellen. Jeder Tag hat für jeden Menschen gleich viele Stunden, egal, ob man ihn managt oder nicht. Wenn, müsse man eher davon sprechen, Prioritäten zu setzen – aber richtig… (mehr …)

Job & Psychologie

Anchor-Effekt: Willst du viel, verlange viel

Von Jochen Mai // 1 Kommentar


Je mehr man sich mit psychologischen Studien beschäftigt, desto eher gelangt man zu der Frage: Wollen uns die vielen Psychologen mit ihren zahlreichen Experimenten nur zeigen wie doof wir Menschen zuweilen sind – oder sind wir wirklich allesamt Idioten? Die Frage ist natürlich eher rhetorischer Natur. Wir sind tatsächlich doof, betriebsblind im besten Fall, aber in jedem Fall manipulierbar bis in die Haarspitzen. Und das sagt etwas ganz Fundamentales über die Art und Weise wie wir Menschen denken, oder besser gesagt: glauben zu denken. Da gibt es etwa den sogenannten Anchor-Effekt(mehr …)

Job & Psychologie

Gehaltsreport: Was verdienen Einkäufer?

Von Jochen Mai // 1 Kommentar


Glücklich, wer im Maschinenbau als Einkäufer arbeitet – denn hier verdienen Einkäufer am meisten: 77.184 Euro beträgt hier das durchschnittliche Jahres-Bruttogehalt. Gleich danach rangieren die Berufskollegen in der Health Care-, Chemie- und Pharmabranche mit im Schnitt 72.169 Euro Jahresbrutto. Auch in der High Tech- und Elektrobranche kann man im Einkauf noch mit 68.420 Euro rechnen. Es folgen die Handels- und Konsumgüterbranche (65.174 Euro) und die Metallbranche (64.406 Euro). Das Schlusslicht bei den Durchschnittsgehältern bilden ausgerechnet die Einkäufer in einer der beliebtesten Branchen in Deutschland: 63.715 Euro verdienen die Kollegen in der Automobil- und Zulieferbranche. (mehr …)

Job & Psychologie

Leistungsanreize im Job: Geld oder Leben?

Von Jochen Mai // 7 Kommentare


Als jetzt mehr als 1000 deutsche Beschäftigte gefragt wurden, was sie am meisten zu mehr Leistung anspornt, kam raus: Es ist bares Geld. Oder etwas vornehmer ausgedrückt: Der Bonus ist Jobmotivator Nummer eins. Ein stolzes Viertel (25 Prozent) der Befragten lassen sich von einer Sondervergütung am stärksten motivieren. Immerhin: Direkt dahinter (19 Prozent) folgt schon die flexible, eigenverantwortliche Arbeitsplanung – also Privilegien wie im Home-Office arbeiten zu können oder sich die Arbeitszeit frei einzuteilen. Auf Rang 3 im Ranking stehen mit zwölf Prozent zusätzliche Urlaubstage, so das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage der Rundstedt-Personalberatung… (mehr …)

Job & Psychologie

Feedbackgespräch: So bereiten Sie sich vor

Von Jochen Mai // 3 Kommentare


Es gibt drei typische Termine für das jährliche Feedbackgespräch: Anfang des Jahres, am Ende des ersten Quartals und Ende des Jahres. Der zweite Termin hängt damit zusammen, dass einige Unternehmen erst dann ihren Jahresabschluss fertig haben und folglich erst jetzt bilanzieren können, wie das vergangene Geschäftsjahr (das nicht dem kalendarischen Jahr entsprechen muss) gelaufen ist. Erst dann lässt sich auch den Beitrag des Mitarbeiters ermitteln. Wer also nicht regelmäßig Rückmeldung bekommt, wo er beruflich steht, sollte spätestens im Frühjahr aufmerksam werden und das Feedbackgespräch gezielt suchen – aber auch ebenso gründlich vorbereiten… (mehr …)

Job & Psychologie

Kaugummi kauen: Kau dich schlau!

Von Jochen Mai // Keine Kommentare


Kaugummi kauen genießt nicht gerade den besten Ruf – vor allem, weil es so viele mit offenem Mund tun. Brrr. Doch das negative Image täuscht. Kaugummis sind besser als ihr Ruf. Unabhängig davon, dass sie den Atem verbessern (bei einigen Zeitgenossen wenigstens kurzfristig) machen sie auch noch schlauer. Ein bisschen wenigstens. Denn Kaugummi kauen beschleunigt unsere kognitive Fähigkeiten, so eine japanische Studie. Oder salopp gesagt: Wer Kaugummi kaut, denkt und merkt sich Dinge schneller… (mehr …)

Job & Psychologie

Veblen-Effekt: Je teurer, desto begehrter

Von Jochen Mai // 10 Kommentare


Es gibt verschiedene Arten, Konsumenten in Läden zu locken oder zum Kaufen zu animieren. Die eine ist purer Luxus. Luxusgüter gehen immer, sie kennen keine Konjunkturzyklen. Aber mal ehrlich: Wenn das Markenlabel auf manchen dieser Produkte nicht besonders auffällig prangen würde, könnte man sie kaum von anderen unterscheiden. Und wenn man den Gedanken weiterspinnt, muss man sich sogar fragen, warum es überhaupt so etwas wie Luxusgüter gibt. Streng genommen dürften sie gar nicht existieren – sie widersprechen so ziemlich allen ökonomischen Gesetzen. Einerseits… (mehr …)

Job & Psychologie

30-60-90-Strategie: In 90 Tagen zum Job

Von Jochen Mai // 2 Kommentare


Falls Sie gerade vorhaben, den Job zu wechseln, finden Sie sich in bester Gesellschaft: Wie Google-Trends offenbart, suchen die Menschen im März besonders intensiv nach einer beruflichen Veränderung. Rein statistisch werden die Stellen hierzulande alle drei bis vier Jahre neu besetzt. Das entspricht einer Fluktuationsrate von rund 30 Prozent. 52 Prozent der Beschäftigten gehen diesen Schritt durchaus freiwillig, denn er lohnt sich: Wer sich aus eigenem Antrieb beruflich verändert, kann sein Gehalt in der Regel um bis zu 13 Prozent steigern… (mehr …)

Gastbeitrag

Aussteiger: Rein ins Glück? Von wegen!

Von Redaktion // 10 Kommentare

Ein Gastbeitrag von Gudrun Happich

In den Medien häufen sich die Berichte über die Karriere-Aussteiger. Sie haben den permanenten Leistungsdruck, die Verantwortung und das Hamsterrad satt und machen sich auf die Suche nach dem Glück und nach dem Sinn des Lebens. Oft machen sie dann etwas ganz anderes: Sie arbeiten als Briefträger, wandern den Jakobsweg oder werden Berater… Steig aus, und Du bist glücklich! – scheint das Gebot der Stunde. Aber stimmt das auch? (mehr …)

Job & Psychologie

Vetternwirtschaft: Mitarbeiter bevorzugen lohnt sich

Von Jochen Mai // 1 Kommentar


Vetternwirtschaft, also die Bevorzugung einzelner Mitarbeiter durch den Chef, genießt alles andere als einen guten Ruf. Sie gilt als zutiefst ungerecht und willkürlich, basiert das Privileg doch nicht auf Leistung, sondern allein auf (vorrübergehender) Sympathie. Als Christian Tröster, Professor an der Kühne Logistics University in Hamburg, und Stefan Thau, Professor an der London Business School untersuchten, wie Manager die Ergebnisse ihrer Mitarbeiter verbessern und deren Leistung steigern können, kamen sie jedoch zu einem erstaunlichen Ergebnis: Wenn Chefs einzelne Mitarbeiter besser behandeln als die Kollegen, also klar bevorzugen, dann erbringen die besonders gute Leistungen und steigern am Ende noch die Teamleistung… (mehr …)

Job & Psychologie

Tag des Apfels: Vom Kitsch zum Kern

Von Jochen Mai // 2 Kommentare


Über den Apfel habe ich mir noch nie groß Gedanken gemacht. Das gebe ich gerne zu. Dabei ranken sich zahllose Mythen und Geschichten um das Kernobstgewächs aus der Familie der Rosengewächse – und das nicht nur heute, am 11. Januar, dem Tag des Apfels. Schon in den Märchen der Brüder Grimm findet sich ganz oft der malus domestica: Schneewittchen wird damit vergiftet, bei „Frau Holle“ verlangt ein Apfelbaum von Goldmarie und Pechmarie, sie mögen ihn doch bitte schütteln, damit er seine Früchte abwirft. Der Himmel weiß, was die Brüder Grimm dabei noch im Sinn hatten. Deren Kollege Friedrich Schiller wiederum nutzte den Apfel lieber selber – als nasales Doping: Angeblich stellte er sich immer einen fauligen Apfel auf das Schreibpult, weil er besser schreiben konnte, wenn es nach Apfel roch. (mehr …)

Job & Psychologie

Gehaltserhöhung: ABC der besten Verhandlungstricks

Von Jochen Mai // 20 Kommentare


Wenn es um das Gehalt geht, hört bei vielen die Freundschaft auf – leider oft auch die Professionalität. Unvorbereitet, ohne klare Gehaltsvorstellungen oder eine gute Strategie gehen manche in ihre Gehaltsverhandlung und wundern sich, warum sie so wenig dabei herausholen. Dabei ist eine Gehaltserhöhung von 10 oder sogar 20 Prozent überhaupt kein Hexenwerk – wenn man dabei die wesentlichen Spielregeln beachtet und ein paar der besten Verhandlungstricks beherrscht, um ein paar hundert Euro mehr rauszuholen. Und die verraten wir Ihnen jetzt… (mehr …)

Job & Psychologie

Durchstreichen: Distanz von der eigenen Meinung

Von Jochen Mai // 1 Kommentar


Von allen menschlichen Tugenden ist die, sich von sich selbst zu distanzieren, wohl die schwerste. Und die nobelste. Das Eingeständnis eines eigenen Fehlers zeugt von Größe und charakterlicher Stärke. Auf dem Papier, im handgeschriebenen Wort, offenbart sich diese selbstlose Gesinnung bereits in der Art, wie sich der Autor von der entgleisten Vokabel, dem unrichtigen Satz entfernt: Tilgt er den Makel mit einem einfachen Strich, sodass der Malus als solcher – eingestanden – sichtbar bleibt oder radiert er ihn aus, um ihn vergessen zu machen, als sei er nie da gewesen? Oder tüncht er ihn mit weiteren wütenden Strichen bis zur inhaltlichen Unkenntlichkeit zwar, aber immer noch so, dass er dem Betrachter als visualisiertes Ärgernis ins Auge springt? (mehr …)

Job & Psychologie

Gehaltsverhandlung: Die 14 besten Tricks

Von Jochen Mai // 11 Kommentare


Nicht nur im Vorstellungsgespräch, auch nach einigen Jahren Mitarbeit im Unternehmen steht sie an: die Gehaltsverhandlung. Einerseits wird sie von vielen Arbeitnehmern herbeigesehnt – schließlich möchte jeder gerne mehr verdienen und seine Leistungen ausreichend vergütet sehen. Andererseits löst die Aussicht auf eine harte Gehaltsverhandlung bei einigen ein flaues Gefühl in der Magengegend aus. Der Schuss könnte nach hinten losgehen, statt mehr Geld und einer Gehaltserhöhung gibt’s einen Rüffel vom Boss für mittelmäßige Arbeit… Lässt sich also der Chef im Gehaltsgespräch überzeugen? Ohja! Mit ein paar rhetorischen Verhandlungtricks(mehr …)

Job & Psychologie

Business English: Verhandlungssicher ohne falsche Freunde

Von Jochen Mai // Keine Kommentare


Let’s face it: Wer in einem international agierenden Unternehmen arbeiten und dabei auf der Karriereleiter weiterkommen möchte, der muss heute fit in Business Englisch (oder besser: Business English) sein. Gute Schulnoten in Englisch sind dabei nicht unbedingt ausschlaggebend, denn im beruflichen Alltag kommt man mit dem Schulenglisch häufig nicht allzu weit. Fachvokabular sowie bestimmte Umgangsformen und kulturelles Wissen sind ebenso erforderlich – ohne diese kommen die wenigsten im Umgang mit Geschäftspartnern aus aller Welt nicht aus… (mehr …)

Job & Psychologie

Nostalgie-Effekt: An die gute alte Zeit denken wärmt

Von Jochen Mai // Keine Kommentare


Weiße Weihnachten kennt man im Rheinland nur von Nostalgie-Postkarten. In Köln reicht es, drei Eiswürfel auf die Straße zu werfen, schon bricht der Verkehr zusammen. Auf Schnee können Kölner gar nicht, außer FC-Trainer vielleicht. Wenn dann aber doch mal schneit, denken viele gerne an die gute alte Zeit zurück, schwelgen in Erinnerungen und sehen den Gedanken beim Verklären zu. Oder den Nachbarn beim Schnee schippen. Das macht sowieso mehr Spaß, wenn man drinnen im Warmen hockt… (mehr …)

Job & Psychologie

Worauf BMW bei der Bewerbung achtet

Von Jochen Mai // 2 Kommentare


Die formalen Kriterien bei Bewerbungen mögen feststehen, doch jedes Unternehmen setzt ganz unterschiedliche Schwerpunkte. Beim einen kommt es vor allem auf die Softskills und die sozialen Fähigkeiten des Bewerbers an, während das andere Unternehmen primär auf die fachlichen Kompetenzen und das Layout der Bewerbungsunterlagen achtet. Um Ihnen einen Blick in die Auswahlprozesse von Unternehmen zu bieten, haben wir verschiedene Firmen mit Hilfe eines Fragebogens zu deren Bewerbungsprozess interviewt. Die Antworten veröffentlichen wir im Rahmen unseres Arbeitgeberchecks, heute stammen sie von Katrin Schröder, Senior Recruiterin bei BMW für die Bereiche Personal und Sozialwesen, Einkauf und Lieferantennetzwerk und das Vorstandsressort. (mehr …)

Job & Psychologie

Trolley-Dilemma: Hineinversetzen macht hilfsbereiter

Von Jochen Mai // Keine Kommentare


Spannende Studie aus Wien: Je mehr wir uns in die Gedankenwelt eines Menschen hineinversetzen, desto eher sind wir bereit, uns später für diese Person einzusetzen. Oder kurz: Hineinversetzen macht hilfsbereiter. Das Team um den Wiener Psychologen Claus Lamm untersuchte dazu Entscheidungsprozesse in fiktiven Notfallsituationen. Neben moralischen Gründen spielt dabei Empathie, also das Mitfühlen mit anderen, eine große Rolle. Wie groß diese ist, erforschten die Wissenschaftler jetzt genauer… (mehr …)

Job & Psychologie

Jobwechseltypen: Tipps für Aufsteiger, Umsteiger, Nachfolger

Von Jochen Mai // Keine Kommentare


Jeder Jobwechsel ist anders. Ein Führungsjob etwa erfordert gänzlich andere Verhaltensweisen und Prioritäten als das Arbeiten in einem neuen Projekt. Und je höher die Position, desto weniger kommt es auf Fachqualifikation oder Spezialwissen und umso mehr auf allgemeine Managementfähigkeiten und Persönlichkeit an. Trainieren lässt sich so ein Jobwechsel dennoch im Vorfeld wenig. Das würde einen ja irgendwie zum Jobhopper machen. Auch nicht gut. Entsprechend hoch ist die Fehlerquote: Allein fast jeder Dritte scheitert bei dem Rollenwechsel vom Mitarbeiter zum Chef. Denn die meisten Personalkonzepte und -trainings enden genau da, wo sie eigentlich beginnen sollten weil dort die Probleme entstehen: am Tag des Jobantritts. (mehr …)

Job & Psychologie

Dunning-Kruger-Effekt: 4 Phasen des Lernens

Von Jochen Mai // 1 Kommentar


Es war gerade 1999, als die US-Psychologen David Dunning und Justin Kruger ein paar interessante Experimente initiierten. Sie wollten testen, wie Studenten der Cornell Universität ihre geistigen Fähigkeiten einschätzten – etwa im Bereich logisches Denken oder Grammatik. Dunning und Kruger ließen die Teilnehmer dazu verschiedene Tests durchlaufen. Das Ergebnis war stets dasselbe: Diejenigen, die besonders schlecht abgeschnitten hatten, schätzten ihren Lernerfolg und sich selbst viel besser ein. Besonders intelligente Studenten hingegen unterschätzten ihre Leistungen regelmäßig und sahen sich selbst auf einer niedrigeren Position als jene, die sie tatsächlich erreichten… (mehr …)

Job & Psychologie

Was englische Jobtitel aussagen

Von Jochen Mai // 2 Kommentare


Die Globalisierung sorgt dafür, dass in Stellenanzeigen zunehmend englische Jobtitel auftauchen. Gut: Berufsbilder werden so international vergleichbar und Bewerber wissen, was die Tätigkeit mit sich bringt und welche Kenntnisse für den Job vorausgesetzt werden. Zumindest theoretisch. In der Praxis sorgen die Anglizismen oft genug eher für Verwirrung, weil die Bedeutung vieler Berufsbezeichnungen unklar ist: Wissen Sie beispielsweise auf Anhieb, was ein First Level Supporter den ganzen Tag lang macht? Oder wofür der Junior Internal Auditor zuständig ist? Dann finden Sie es heraus… (mehr …)

Job & Psychologie

Ikea-Effekt: Zusammenbau macht wertvoller

Von Jochen Mai // 1 Kommentar


Beim Ikea-Effekt handelt es sich nicht um das Phänomen, dass beim Zusammenbau mal wieder eine wichtige Inbusschraube fehlt, oder dass Ivar und Billy hinterher ganz anders aussehen, als auf dem Bild. Als die Psychologen Mike Norton, Daniel Mochon und Dan Ariely untersuchten, ob der Akt des Zusammenbauens irgendeine mentale Wirkung hat, entdeckten Sie tatsächlich etwas – und tauften es den Ikea-Effekt. Dessen Langfassung: Wer Blut, Schweiß und jede Menge lautstarker Kraftausdrücke in den §(#€!$$-Schrank oder ein anderes physisches Objekt investiert hat, der lädt diesen Gegenstand zugleich mit einer Extra-Portion Mehrwert und Qualität auf… (mehr …)

Gastbeitrag

Busfahrer-Modell: In Krisen souveräner werden

Von Redaktion // 3 Kommentare

Ein Gastbeitrag von Karin Intveen

Sie kennen sicher den Ansatz, dass sich unsere Persönlichkeit aus vielen Teil-Persönlichkeiten zusammensetzt. Ich meine damit nicht die eher scherzhaft gemeinte Frage, wer bin ich und wenn ja wie viele. Vielmehr geht es mir um den Ansatz, dass unsere Persönlichkeit viele Facetten hat. Je nach Kontext gibt es uns zum Beispiel als Privatmensch, als Freund, als Chef oder Angestellten, als Partner, als das Kind unserer Eltern und als Eltern unseres Kindes. Soweit so schlüssig und auch nicht sonderlich kompliziert. Unsere Gehirn hat innerhalb dieser Facetten allerdings auch jede Menge Erinnerungen gespeichert. Und wenn uns diese Erinnerung – bewusst oder unbewusst – im Hier und Jetzt in die Quere kommen, wird es kompliziert. Und wie! (mehr …)

Job & Psychologie

Lippenstift-Index: Kosmetik als Wirtschaftsindikator

Von Jochen Mai // Keine Kommentare


Für Ökonomen war es schon immer interessant, Indikatoren für Konjunkturverläufe zu finden und einen Boom oder eine Rezession rechtzeitig zu prognostizieren. Der sogenannte Lippenstift-Index (oder Lippenstift-Effekt) gehört dabei zweifellos zu den skurrilsten. Er geht auf den Estée-Lauder-CEO Leonard Lauder zurück. Der Chef des Kosmetikkonzerns beobachtete nach den Terroranschlägen des 11. September 2001, dass der Lippenstift-Absatz stark angestieg. Danach war er davon überzeugt, dass der Kauf von Lippenstift eine Art Ersatzhandlung für den Konsum von wesentlich teureren Produkten sei und daher auf eine rezessive Periode hindeute… (mehr …)

Job & Psychologie

Außenseiter integrieren: Das WIR gewinnt

Von Christian Mueller // 2 Kommentare


In einem funktionierendem Team arbeiten die einzelnen Personen nicht nur gut zusammen – sie reden auch miteinander und schaffen eine angenehme Team-Atmosphäre. Das funktioniert allerdings nicht immer, daher gibt es in vielen Teams Außenseiter. Sie sind zwar offiziell Mitglieder des Teams, gehören jedoch nicht wirklich dazu und werden weitestgehend ausgeschlossen. Das ist sowohl auf der persönlichen als auch auf der professionellen Ebene ein Verlust. Dabei können viele Außenseiter ins Team integriert werden – wenn der Vorgesetzte aktiv daran mitarbeitet… (mehr …)

Job & Psychologie

Sonnenbaden hat auch Schattenseiten

Von Jochen Mai // Keine Kommentare


Sonnenbaden – dazu muss man nicht unbedingt in den Süden fahren. Ungefährlich ist es aber dennoch nicht. Bevor Sie jetzt über Lichtschutzfaktoren nachdenken, sollten wir kurz über den Sonnenbrand sprechen. Die Briten haben ihn übrigens nicht erfunden, auch wenn das vermehrte Erscheinen leuchtend roter Engländer an spanischen Stränden den Schluss nahelegt. Genau genommen ist der Sonnenbrand eine Erfindung der Wirtschaftswunderjahre: Um 1900 ging es an den Seebädern nämlich noch hochgeschlossen zu: Männer wie Frauen trugen Ganzkörperbadeanzüge und auf dem Kopf große Hüte, die gewaltige Schatten warfen. Die Reichen blieben lieber bleich, das war vornehmer… (mehr …)

Job & Psychologie

Richtig oder falsch – oder anders?

Von Jochen Mai // 1 Kommentar


Wer regelmäßig Kommentare liest, dem fallen eher früher als später Diktionen vom Typ auf: Du siehst das ganz falsch. Idiot! Man kennt das: Mit dem Urteil über andere sind wir schnell, wenn es darum geht, zu entscheiden, wer richtig liegt und komplett falsch. Noch perfider ist, dem anderen die eigene Interpretation vorzuwerfen, Motto: Du hast das zwar nicht so geschrieben, aber ich lese daraus das und das – und das ist Riesenbullshit. Achja: Idiot! Menschlich ist das verständlich. Gehört aber verboten, weil: komplett falsch. Nicht nur weil, reichlich Chuzpe dazu gehört, das Monopol auf das Urteil über Richtig oder Falsch zu beanspruchen. Sondern auch weil es einen Unterschied gibt zwischen falsch und anders(mehr …)

Job & Psychologie

Geschäftskonto Checkliste: Vor dem Eröffnen beachten

Von Jochen Mai // 6 Kommentare


Als Selbstständiger oder Freiberufler ist gerade die Anfangszeit stressig. Viel Bürokratie wartet auf Jungunternehmer. Dazu zählt auch die Eröffnung des Geschäftskontos. Tatsächlich reicht das private Girokonto dazu nicht aus. Das merken viele bei der ersten Steuererklärung, in der die Einnahmen und Ausgaben sonst mühsam ausgefiltert werden müssen. Beim Geschäftskonto handelt es sich um ein Konto, das ausschließlich für den unternehmerischen Zweck genutzt wird. Im Kern ist es natürlich auch weiterhin ein Girokonto… (mehr …)

Job & Psychologie

Büropflanzen: Das sind die beliebtesten

Von Jochen Mai // 10 Kommentare


Wohl kaum ein Büro, das ohne sie auskommt: Büropflanzen. Und doch fristen die meisten davon ein Nischendasein im Wortsinn, welken einsam auf Fensterbänken, vergeuden die Blüte ihrer Jugend in muffigen Vorzimmern oder vegetieren in ebenso farb- wie freudlosen Übertöpfen dahin, als hätte gerade Agent Orange eine Visite gehabt. Die wilde Natur – auf dem Terrain der modernen Arbeitswelt gleicht sie eher einem bedrohten Regenwald. Allerdings zu Unrecht. Denn Büropflanzen haben viel zu bieten… (mehr …)

Job & Psychologie

Festanstellung und Selbstständigkeit kombinieren

Von Christian Mueller // 4 Kommentare


Haben Sie auch schon davon geträumt, sich selbstständig zu machen? Dann befinden Sie sich in guter Gesellschaft: Viele Arbeitnehmer finden den Gedanken an freie Zeiteinteilung, selbstbestimmte Arbeitsweise und die freie Wahl der Aufgaben reizvoll. Zugleich ist jedem klar, dass Selbstständigkeit nicht nur aus Vorteilen besteht und gegenüber der abhängigen Beschäftigung auch viele Risiken birgt. Dabei müssen sich Selbstständigkeit und Festanstellung gar nicht ausschließen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie beides kombinieren können und so zum angestellten Unternehmer werden… (mehr …)

Job & Psychologie

Durstlöscher: Warum Sie richtig trinken sollten

Von Jochen Mai // 440 Kommentare


Richtig trinken, was bedeutet das eigentlich? Das kann doch jeder, denken die meisten. Zugleich unterschätzen sie, wie wichtig eine optimale Flüssigkeitsversorgung für den menschlichen Körper ist. Häufig trinken sie, wenn sie Durst haben. Dabei ist Durst schon ein Warnsignal unseres Körpers, das den Beginn einer Dehydrierung signalisiert. Ein Zeichen dafür, dass man zu wenig getrunken hat. Die Folgen sind häufig Kopfschmerzen, Müdigkeit, Konzentrationsschwierigkeiten bis hin zu Kreislaufproblemen… (mehr …)

Job & Psychologie

Die Online-Oma weiß mehr über Social Media als du!

Von Jochen Mai // 2 Kommentare


Das Medium ist vielleicht neu – die Menschen im Internet aber haben sich kaum verändert. Auch wenn es Social Media zu Großmutters Zeiten noch nicht gab: Oma ist nicht nur die Beste – sie weiß über Social Media besser bescheid, als mancher sogenannte Experte. Über das Leben sowieso. Deshalb gibt es heute keine Weisheiten vom allwissenden Internet-Experten, sondern kluge Ratschläge von der Online-Omi. Und das Beste: die kosten nix – außer einen Schmatz auf Omas Wange… (mehr …)

Job & Psychologie

Schlechter-als-Durchschnitt-Effekt: Besser als gedacht

Von Jochen Mai // 1 Kommentar


Im Jahr 1995 spazierte McArthur Wheeler am helllichten Tag in zwei Banken in Pittsburgh und überfiel sie. Jedoch tat er dies ohne sich vorher auch nur annähernd zu verkleiden oder zu vermummen. Noch am selben Abend wurde er von der Polizei verhaftet, eine Stunde zuvor hatten die Abendnachrichten Videoaufzeichnungen seines Überfalls ausgestrahlt und zahlreiche Zuschauer konnten ihn sofort identifizieren. Als ihm die Polizisten die Aufnahmen zeigten, war Wheeler fassungslos: „Aber ich habe doch extra den Saft getragen“, wunderte er sich. Die Polizisten schauten sich ratlos an. „Saft? Was für einen Saft?“, fragten sie. „Na, Zitronensaft„, antwortete der überführte Bankräuber. Wheeler hatte sich den Saft vor seinem Raubzug extra ins Gesicht geschmiert. Er dachte, dass die Fruchtsäure auf sein Gesicht einen ähnlichen Effekt habe wie auf Tinte: Er glaubte ernsthaft, Zitronensaft mache ihn unsichtbar… (mehr …)

Job & Psychologie

Managereigenschaften: Was zählt beim Aufstieg?

Von Jochen Mai // 3 Kommentare


Es gibt viele Eigenschaften, die einen guten Manager auszeichnen: Er gestaltet mehr als er administiert; er konzentriert sich mehr auf Menschen als auf Strukturen; er motiviert durch Lob und Vertrauen, weniger durch Kontrolle; er blickt nicht nur auf Resultate, sondern vor allem nach vorn. Ein Idealbild, keine Frage. Die Realität liegt meist etwas abseits. Aber die Frage ist richtig und wichtig: Wie wird man ein guter Manager und welche Eigenschaften und Kompetenzen gilt es dafür zu entwickeln? (mehr …)

Job & Psychologie

Weltspieltag: Öfter im Büro spielen

Von Jochen Mai // Keine Kommentare


Der Weltspieltag soll eigentlich darauf aufmerksam machen, dass Kinder und Jugendliche ein Recht auf freies Spielen haben. Im Job sieht das aber nicht anders aus: Dort haben zwar Computerspiele nicht den allerbesten Ruf (virtuelle Games machen doof, aggressiv, vor allem halten sie von der Arbeit ab – so die gängigen Klischees). Das ist aber nur die eine Hälfte der Wahrheit. Wahr ist auch: Computerspiele können kreativ machen und zugleich die Laune heben. Und das ist sehr gut für den Job. Warum also nicht im Büro öfter spielen? (mehr …)

Job & Psychologie

Akquise: Checkliste für den nächsten Auftrag

Von Jochen Mai // 6 Kommentare


Die Selbstständigkeit hat ihren Preis: Unsicherheit. Am Ende hängt der Erfolg von der Anzahl der vorhandenen Kunden aber und ob diese auch wieder kommen. Die Akquise von Kunden ist daher eine der (überlebens-)wichtigsten Aufgaben für junge Unternehmen – mit der allerdings viele Gründer keinerlei Erfahrung haben oder gar überfordert sind. So mancher Freiberufler tut sich mit der Akquise neuer Aufträge extrem schwer oder nimmt Aufträge an, die sich gar nicht rechnen. Hauptsache irgendwas unternehmen können… Wie Sie leichter an neue Kunden und den nächsten Auftrag kommen, zeigen die folgenden Empfehlungen und Checkliste… (mehr …)

Job & Psychologie

Rattenrennen: Warum wir nicht aussteigen

Von Jochen Mai // 4 Kommentare


Stellen Sie sich bitte eine Auktion vor: Jeder kann mitbieten, jeweils in 1-Euro-Schritten. Doch jetzt kommt der Clou: Der Sieger zahlt und bekommt das Objekt – wie üblich. Der Zweitplatzierte muss aber ebenfalls sein Höchstgebot bezahlen, bekommt aber nichts… Einige werden nun sagen: So ein Blödsinn! Eine solche Auktion hat überhaupt keinen Sinn. Oder Sie werden denken: Eine solche Auktion kann nicht gut ausgehen, das gibt Mord und Totschlag, weil sich beide Endbieter ein Duell bis zum bitteren Ende liefern werden. Denn als Zweiter zahlt man ja fast genauso viel, bekommt aber nichts. Und hier kommt der zweite Clou: Die Auktion ist eine Parabel für das Leben(mehr …)

Job & Psychologie

Bowery-El-Effekt: Dinge hören, die gar nicht da sind

Von Jochen Mai // 2 Kommentare


Wer ganz unten angelangt ist, kann sich zumindest mit einer Tatsache trösten: Von hier aus kann es nur noch besser werden. Die „Bowery“ im Süden New Yorks war Mitte des vergangenen Jahrhunderts so ein Ort. Die Straße galt als Boulevard der Obdachlosen, eine Anlaufstätte für Alkoholiker und allerlei kleiner und großer Krimineller. In den Straßenecken staute sich der Müll und die vertrocknete Kotze aus vergangenen Tagen, die auch keine besseren waren. Wer es irgendwie konnte, mied die Gegend tunlichst. Es sei denn, er verspürte Todessehnsucht oder war ein ausgemachtes Schlitzohr… (mehr …)

Job & Psychologie

Spotlight-Effekt: Warum Ausrutscher egal sind

Von Jochen Mai // 1 Kommentar


Schätzungen zufolge leidet in Deutschland jeder Zehnte an Gelotophobie. So nennen Psychologen Menschen, die permanent Angst davor haben, von anderen ausgelacht zu werden. Diesen bemitleidenswerten Zeitgenossen reicht bereits das Glucksen von Passanten, um es auf sich zu beziehen. Dabei sind kleinere Missgeschicke, wie sie jedem von uns mal passieren, halb so wild. Solche Fauxpas‚ interessieren unsere Umwelt nicht ansatzweise so sehr, wie wir vielleicht denken. Echt jetzt. (mehr …)

Job & Psychologie

Gehalt Werbebranche: Wer verdient wie viel?

Von Jochen Mai // 3 Kommentare


Werber – das sind doch nur Sprücheklopfer! Und schlecht bezahlt noch dazu, denken viele. Zumindest Zweites stimmt nicht. Laut einer Gehaltsanalyse von Gehalt.de, für die die Durchschnittsgehälter von insgesamt 5109 Arbeitnehmern der Agenturszene ermittelt wurden, steigen die Saläre in der Werbebranche gerade wieder. Allerdings klafft auch hier eine Lücke zwischen den Gehältern von Männern und Frauen von teils bis zu 5000 Euro. Und: Leistung und Einsatz zahlt sich am Anfang der Karriere oft noch immer nicht aus… (mehr …)