“Sie sind beratungsresistent.” – Diese Einschätzung ist genau betrachtet ein vernichtendes und endgültiges Urteil. Deutlich wird das, wenn man es ein wenig anders formuliert. Statt “beratungsresistent” könnten hier auch die Worte “lernunwillig”, “verbohrt” oder “festgefahren” stehen. Kurz gesagt: Eine Person oder eine Organisation ist nicht dazu in der Lage oder Willens, sich wirklich zu verändern und Ratschläge und Impulse anzunehmen. Besonders bitter: Diese Einschätzung ist oft erst nach einiger Beratungsarbeit möglich. Arbeit, die Zeit und Geld in Anspruch nimmt. Daher zeige ich Ihnen heute, wie Sie Beratungsresistenz bei sich oder anderen erkennen können.
Büroalltag & Jobregeln
Beratungsresistent: Wann Beratung zwecklos ist
Mea Culpa Übersetzung: 11 Tipps für Entschuldigungen
Es gibt Redewendungen, die sich im Lauf der Jahre in der Umgangssprache etabliert haben. Der lateinische Ausdruck “Mea Culpa” ist einer davon. Er wird oft als – mehr oder weniger ernst gemeinte – Entschuldigung genutzt. Die korrekte Übersetzung lautet jedoch nicht “Entschuldigung” sondern “meine Schuld”. Diese korrekte Übersetzung ist deshalb so interessant, weil sie das Wesen von Entschuldigungen klarer beschreibt. Eine Entschuldigung ist fast immer mit dem Eingeständnis von Fehlern und eigener Schuld verbunden. Und genau deshalb gehören Entschuldigungen für viele Menschen zu den schwierigsten Dingen überhaupt. Wir haben daher heute 11 Tipps für Entschuldigungen zusammengestellt. mehr
So ist’s Recht: Urteile aus dem Arbeitsrecht
Groll’s Arbeitsrechtskolumne
Peter Groll ist Fachanwalt für Arbeitsrecht in Frankfurt. Für die Karrierebibel analysiert und kommentiert er regelmäßig wichtige und aktuelle Urteile aus dem deutschen Arbeitsrecht. So bleiben Arbeitnehmer und Arbeitgeber, Fach- und Führungskräfte stets über ihre Rechte und rechtliche Fallstricke informiert. mehr
Bewerbungsgespräch perfekt meistern: Satire mit wahrem Kern
Man kann ein Bewerbungsgespräch so vorbereiten oder so, wie es “Doktor Allwissend” empfiehlt: Praktisch gar nicht, mit ein paar Youtube-Erfahrungen und viel Neurotizismus. Heraus kommt dabei vielleicht nicht unbedingt die nächste Anstellung im Traumjob aber ganz sicher viele erstaunte Gesichter und eine herrliche Video-Satire wie die rechts. Absolut gar keine Stellenangebote gibt es bei Doktor Allwissend, dafür aber in unserer Jobbörse… mehr
Jobwechsel-Killer: Gegenüber Headhuntern bloß nicht rar machen
Es beginnt meist mit einem Anruf: “Können Sie gerade frei sprechen?” Klarer Fall: Am anderen Ende der Leitung spricht ein Headhunter. So ein Anruf am Arbeitsplatz des potenziellen Kandidaten ist rechtlich erlaubt, so ein Urteil des Bundesgerichtshofs (Az.: I ZR 221/01). Aber eben nur zur ersten Kontaktaufnahme. Heißt: Der Headhunter darf das Interesse des Kandidaten an einer neuen Stelle erfragen und die vakante Position kurz beschreiben. Was danach folgt, muss außerhalb des (aktuellen) Arbeitsplatzes und der Arbeitszeit stattfinden. Doch genau hierbei patzen einige Jobwechsler – und spielen den viel umworbenen Star mit übervollem Kalender. Ein fataler Fehler! mehr
Coaching-Check: Wenn ein Coaching die falsche Wahl ist
Coaching ist in den letzten Jahren für viele Menschen zu einer wahren Allzweckwaffe geworden. Immer mehr Menschen nehmen die Dienste eines Coaches in Anspruch und setzen teilweise aberwitzig hohe Erwartungen in die gemeinsame Arbeit. Dabei ist Coaching zwar wichtig, jedoch längst nicht für jeden und für jede Situation geeignet. Denn für ein erfolgreiches Coaching müssen einige Voraussetzungen – sowohl beim Coachee als auch im Blick auf das Thema – erfüllt sein. Heute habe ich daher Kriterien zusammengestellt, die gegen ein Coaching sprechen. mehr
Personal Kanban: Aufgaben und Projekte immer im Blick
Organisationsmethoden sind inzwischen so zahlreich geworden, dass Sie alleine mit dem Testen der verschiedenen Systeme Tage, Wochen und Monate füllen könnten. Jede Methode kann funktionieren, erfordert jedoch eine gewisse Anpassung an die individuellen Bedürfnisse. Eines haben die meisten Systeme jedoch gemeinsam: Sie konzentrieren sich auf die Organisation von Aufgaben und kurzfristigen Projekten. Der Blick für die mittel- und langfristige Perspektive fehlt hier meist oder wird nur am Rande gestreift. Klar, der Arbeitsalltag lässt sich so organisieren, doch Projekte können nur schwer verfolgt werden. Eine Methode, die sich rein auf Projekte und den perspektivischen Blick konzentriert, ist Personal Kanban. mehr
Teamfähigkeit: Wie wichtig ist sie wirklich?
Gut ausgebildet, hoch kompetent, leistungsbereit und teamfähig – so sieht die, etwas vereinfachte, Beschreibung eines hervorragenden Arbeitnehmers aus. Der letzte Punkt – Teamfähigkeit – scheint für alle Unternehmen eine wichtige Rolle zu spielen. Wie sonst lässt es sich erklären, dass diese Eigenschaft in der einen oder anderen Variation in allen Stellenausschreibungen und Jobprofilen zu finden ist? Doch ist Teamfähigkeit wirklich so wichtig und unverzichtbar, wie sie oft gesehen wird? mehr
So ist’s Recht: Urteile aus dem Arbeitsrecht
Groll’s Arbeitsrechtskolumne
Peter Groll ist Fachanwalt für Arbeitsrecht in Frankfurt. Für die Karrierebibel analysiert und kommentiert er regelmäßig wichtige und aktuelle Urteile aus dem deutschen Arbeitsrecht. So bleiben Arbeitnehmer und Arbeitgeber, Fach- und Führungskräfte stets über ihre Rechte und rechtliche Fallstricke informiert. mehr
Morgenpost: Jeder dritte checkt seine E-Mails gleich nach dem Aufstehen
Hand aufs Herz: Wer checkt seine E-Mails gleich morgens nach dem Aufstehen? Willkommen im Club! Wie jetzt eine Studie der Alpen-Adria-Universität in Klagenfurt ermittelt hat, machen das rund 30 Prozent (445 Befragte) der Beschäftigten. Mehr noch: Sie checken Ihre (Dienst-)Mails nicht nur nach dem Aufstehen, sondern auch noch einmal vor dem Schlafengehen. Lediglich fünf Prozent gaben an, in der Freizeit überhaupt nicht für ihre Unternehmen oder Kunden erreichbar zu sein. Offenbar ein weit verbreitetes Phänomen… mehr
Freelancer-Tipps: Woran Sie VORHER denken sollten
Längst ist der Schritt in die Selbstständigkeit für viele Arbeitnehmer eine realistische Alternative zum Jobwechsel geworden. Immer mehr Angestellte fühlen sich in Unternehmensstrukturen, Corporate Guidelines und fest vorgegeben Arbeitszeiten und -plätzen nicht mehr wohl. Das Aufkommen neuer Arbeitsfelder im Kommunikationsbereich und die so gewachsenen Chancen und Möglichkeiten für Freelancer tun ein Übriges. Doch so verlockend der Ausstieg aus dem Angestelltenverhältnis auch sein mag: Der Schritt in die Selbstständigkeit sollte gut überlegt sein. mehr
In eigener Sache: Weinbilly.de startet heute…
Das Leben ist zu kurz für teuren Wein. Diesen Claim habe ich nicht zufällig als Motto für mein neues Blog gewählt: Weinbilly.de. Eine Herzensangelegenheit. Ja, ich bin bekennender Weintrinker (Bier aber auch). Ein Profi darin bin ich sicher noch nicht, muss man auch auch gar nicht sein. Denn all das Schischi drumherum überspielt zuweilen nur, worauf es wirklich ankommt: Schmecken muss er! Und guter Wein muss eben nicht immer teuer sein… mehr
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Ganze 212 Tage. So viele Werktage verbringt der deutsche Arbeitnehmer durchschnittlich an seinem Arbeitsplatz. Und für rund 17 Millionen Menschen ist das: ein Büro. Mit dem Wort “Büro” assoziieren wir allesamt völlig unterschiedliche Erwartungen und Gefühle. Für die einen ist es der Ort, an dem sie zwischen Beruf und Berufung oszillieren, für andere ist es schlicht das unselige Gegengewicht, das ihre Lebenswaage und damit die gern zitierte Work-Life-Balance regelmäßig aus dem Lot wippt.
Apropos: Was machen Sie eigentlich den ganzen Tag im Job und Büroalltag? So acht bis neun Stunden täglich… mindestens? Unser Arbeitsplatz ist eben nicht nur ein enorm einnehmender Lebensraum – ganz oft ist er auch ein veritables Krisengebiet, das unser Verhalten, unsere Psyche und sogar die Gesundheit entscheidend beeinflussen kann. Büros gleichen einem kleinen Gemeinwesen mit eigener Kultur, eigenen, meist ungeschriebenen Regeln und Ritualen. Häufig lauern zahlreiche Fallgruben und Konfliktherde zwischen Konferenzraum und Korridor, zwischen Kaffeeküche und Kopierer. Die meisten Büroarbeiter verbringen mehr Zeit miteinander, reden mehr mit ihren Kollegen als mit ihrer Familie, kennen die Belegschaft besser als ihre Nachbarn und sind den Launen und Marotten der Mit-Arbeiter, ihrer Missgunst und ihren Intrigen ungeschützt ausgeliefert. Seinen Lebenspartner und seinen Beruf kann man sich schließlich aussuchen – die Kollegen nicht.
Sagen wir es, wie es ist: Das Büro ist ein Minenfeld. Nichts kann einem die Freude an der Arbeit mehr versauen als Kollegen mit dem Territorialverhalten eines Medici. Im sozialen Gehege Büro prallen regelmäßig die unterschiedlichsten Charaktere aufeinander. Und das Schlimme daran: Negative Emotionen sind hochgradig ansteckend. Wie bei einem Virus: Ist die kritische Masse an Griesgramen und Neurotikern im Betrieb erreicht, verschlechtert sich das Klima dramatisch.
Wie die diesen lebensgefährlichen Dschungel überleben, besser noch meistern, wie sie mit den zahlreichen Macken, Marotten und Psychoeffekten umgehen, die Ihnen im Job und Büro begegnen, verraten die folgenden Seiten. Wir zeigen Ihnen, wie Sie unbeschadet durch das soziale Dickicht und an den darin hausenden Raubtieren vorbeigelangen und die häufigsten Bürofallen und vor allem den Büroalltag meistern.





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