Büroalltag & Jobregeln


Von Jochen Mai // Schreibe einen Kommentar

Ideen bewerten: Von wie vielen Ideen verabschieden Sie sich wirklich?

Idee beerdigenHand aufs Herz: Wie oft beerdigen Sie Ihre eigenen Ideen? Eine ungewöhnliche Frage, zugegeben. In den meisten Jobs geht es ja exakt um das Gegenteil: Wie bekommt man möglichst mehr Ideen? Wie lassen sich Kreativität und Innovationen fördern? Aber genau diesen stehen eben andere Gedanken oft im Wege. Zwar heißt es so schön: Das Bessere verdrängt das Gute. Aber stimmt das auch? Kann sich das Bessere tatsächlich jedes Mal durchsetzen? Oder klammern wir uns in Wahrheit viel lieber an die eigenen Einfälle und Gedanken? Die meisten dürften es im Alltag immer wieder beobachten, wie Einfälle von einst noch lange die Agenda regieren, obwohl sie offiziell längst verworfen wurden. Nur: Warum ist das so? mehr

Von Christian Mueller // 1 Kommentar

Multijobber: Wie Sie mehrere Jobs koordinieren und davon profitieren

alphaspirit/shutterstock.comMultijobber gibt es heute in fast allen Branchen und den meisten größeren Unternehmen. Längst beschreibt der Begriff dabei nicht mehr ausschließlich Menschen, die auf mehrere Jobs angewiesen sind, um zu überleben. Sie gehören zwar leider nach wie vor zur Gruppe der Multijobber, doch in den letzten Jahren haben sich auch Arbeitnehmer mit im Grunde gut bezahlten Jobs auf die Suche nach nebenberuflichen Aufgaben und weiteren Standbeinen gemacht. Auch wenn die Voraussetzungen sehr unterschiedlich sind, verbindet die verschiedenen Multijobber doch die Notwendigkeit, mehrere Jobs zu koordinieren und die zahlreichen Aufgaben unter einen Hut zu bekommen. Damit Ihnen das gelingt und Sie auch noch von den verschiedenen Jobs profitieren, bedarf es einer strikten Organisation und einer klaren Strategie. mehr

Von Jochen Mai // 2 Kommentare

Inspirierende Ort: Wo bekommen Sie die besten Ideen?

Blog-StrategieSoviel vorweg: Es klingelt nicht, wenn der sprichwörtliche Groschen fällt. Aber es entstehen bei jedem Geistesblitz neue Verbindungen zwischen den beiden Gehirnhälften. Effekt: Das Gehirn erkennt das Neue als passend, und man selbst hat das absolut sichere Gefühl, es stimmt. Einige Hirnforscher gehen heute davon aus, dass chemische Botenstoffe dafür verantwortlich sind, dass es in unserer Oberstube Klick macht. Einer davon: Dopamin. Er übermittelt etwa die Befehle des Nervensystems an die Muskulatur, macht uns euphorisch und verstärkt unsere Assoziationskraft. Kurz: Es fördert Kreativität. Zu viel davon erzeugt allerdings Wirrwarr im Kopf… mehr

Von Jochen Mai // Schreibe einen Kommentar

Einfach mal die Klappe halten: Mehr muss man dazu nicht sagen

Klappe-halten-Schweigen-MundEine typische Filmszene: Der Polizist steht vor der Absperrung und ruft der Meute zu: Bitte gehen Sie weiter, hier gibt es nichts zu sehen… Glauben Sie ihm? Eben. So ziemlich jeder Passant wird dadurch erst recht angelockt: Wo es etwas zu verbergen gibt, lauert womöglich eine abenteuerliche Enthüllung! Das Pendant dazu gibt es aber auch im Alltag: redselige Zeitgenossen etwa, die einen mit Informationen versorgen, die man besser nicht gewusst hätte. Nicht nur, weil sich niemand bei klarem Verstand dafür interessiert, zuweilen beunruhigen solche Informationen geradezu und zerstören, was vorher aufgebaut wurde. Oder wie es der Kabarettist Dieter Nuhr einmal knackig auf den Punkt brachte: Es gibt Situationen, da sollte man einfach mal die Fresse haltenmehr

Von Jochen Mai // 3 Kommentare

Incentives: Zu hohe Belohnungen mindern die Leistung

GeldGeschenkBonusPrämieDass Geld allein nicht glücklich macht, wissen wir (hoffentlich). Dass es aber in Form von Boni, Prämien und anderen Incentives im Job sogar gegenteilige Wirkung haben kann, dürfte einige überraschen. Statt die Mitarbeiter zu motivieren und ihren Leistungswillen zu verstärken, wirken monetäre Anreize auf manche Menschen laut einer Studie der niederländischen Radboud Universität exakt anders herum: Sie stören die Konzentration und lassen uns mehr Fehler machen. Die entscheidende Rolle spielen dabei offenbar Neurotransmitter wie Dopamin… mehr

Von Jochen Mai // Schreibe einen Kommentar

So ist’s Recht: Urteile aus dem Arbeitsrecht

Grolls Arbeitsrechtskolumne

kuzma/123rfPeter Groll ist Fachanwalt für Arbeitsrecht in Frankfurt. Für die Karrierebibel analysiert und kommentiert er regelmäßig wichtige und aktuelle Urteile aus dem deutschen Arbeitsrecht. So bleiben Arbeitnehmer und Arbeitgeber, Fach- und Führungskräfte stets über ihre Rechte und rechtliche Fallstricke informiert. mehr

Von Jochen Mai // Schreibe einen Kommentar

So nicht: Die 7 schlimmsten Karriere-Ratschläge

Ein Gastbeitrag von Evelyn Wenzel

Arbeitgeber hinhalten-zusagen-versteckenOft bemüht und breitgeklopft wie ein Wiener Schnitzel klingt der Satz „Work hard, play hard“ in so manchem Ohr. Nicht zuletzt bekannt aus der gleichnamigen Doku von Carmen Losmann, die schonungslos ehrlich die heutige Karrierelandschaft portraitiert hat. Doch nur, weil dieser Satz in Dauerschleife die Karriereratgeber hoch und runter gelistet wird, leistet er noch lange keinen guten Dienst an seinem Anwender. mehr

Von Jochen Mai // 1 Kommentar

Lencionis Lektionen: Warum Teams versagen

TeamworkDie Loyalität und das Engagement der Belegschaften flauen zusehends ab. Immer wieder bescheinigen Umfragen den Frust der Mitarbeiter. In den vergangenen Krisenjahren mussten die Unternehmen weltweit Kosten sparen, schneller entwickeln, Prozesse und Teams verschlanken und mit dem verbleibenden Rest auch noch effizienter arbeiten. Was bei den Mitarbeitern aber ankam, war nicht etwa mehr Gehalt oder größere Entwicklungschancen, sondern mehr Leistungsdruck, mehr Jobunsicherheit, mehr Vertrauensverlust… mehr

Von Jochen Mai // 3 Kommentare

Selbstmotivation: 11 Tipps für mehr Spaß im Job

FrustJobFällt es Ihnen manchmal schwer, sich aufzuraffen und selbst zu motivieren? Keine Bange, Sie sind nicht der Einzige. Viele von uns schieben Aufgaben vor sich her und spüren zugleich wie die Deadline näher rückt und der Druck steigt. Menschen, die es nicht schaffen ihre Aufgaben zu erfüllen, werden schnell als faul betitelt. Dabei kann die Aufschieberitis auch Symptom für ein anderes Phänomen sein: den Mangel an Selbstmotivation. Die Gründe dafür sind vielfältig: Meistens mangelt es uns an einem guten, sinnvollen Grund, der uns zur Arbeit bewegt. Dieser Antrieb kann von innen kommen (man spricht dann auch von intrinsischer Motivation). Oder er kommt durch äußere Einflüsse und Anreize (extrinsische Motivation), beispielsweise durch Lob, Anerkennung, Auszeichnungen, Geld… mehr

Von Jochen Mai // 1 Kommentar

Delegieren, aber richtig!

Produktivität-Überarbeitet-NeinsagenBeginnen wir bei der Definition: Delegieren bedeutet, Aufgaben, Verantwortung oder Kompetenzen an andere – in der Regel die Mitarbeiter – zu übertragen. Manche tun sich damit enorm schwer – aus Unsicherheit oder Selbstüberschätzung. Etwa Chefs, die massiv den Kontrollverlust fürchten. Oder zu sehr von sich überzeugt sind, getreu dem Mottospruch: Wenn man nicht alles selber macht, wird’s eben kacke. Wieder andere delegieren besonders gerne und oft – nämlich Arbeit und von sich weg. Das erleichtert das Leben und schützt obendrein vor Fehlern. Mit der Kunst des Delegierens haben beide Varianten allerdings so viel gemein, wie dieser Artikel mit einer Herztransplantation… mehr

Von Christian Mueller // 1 Kommentar

Sinnsuche im Job? So erhalten Sie sich Motivation und Begeisterung

Mila Supinskaya/ShutterstockFrüher oder später fragen sich die meisten Arbeitnehmer: Was mache ich hier eigentlich? Passt dieser Job zu mir? Will ich das wirklich bis zur Rente machen? Was nach Midlife Crisis oder Sinnkrise klingt, hat in vielen Fällen einen ernstzunehmenden Hintergrund. Nur wenige Menschen schaffen es, den täglichen Job als reinen Broterwerb zu sehen, die meisten suchen – zumindest unbewusst – nach dem Sinn ihrer Arbeit und wollen auf ihre Leistung und ihre Ergebnisse stolz sein können. Dabei geht es um mehr als die vielbeschworene Selbstverwirklichung, denn Motivation und Begeisterung am und im Job sind nicht nur für die Arbeitsleistung, sondern auch für die individuelle Gesundheit und das jeweilig Selbstbild entscheidend. Die gute Nachricht: Sie können sich Motivation und Begeisterung erhalten. Die nicht ganz so gute: Das ist mit etwas Arbeit verbunden. mehr

Von Jochen Mai // 2 Kommentare

Yippie ya yay! 7 sichere Anzeichen für einen miesen Mitarbeiter

Verzweiflung-Wut-Ärger„Yippie ya yay, Schweinebacke!“

Bruce Willis in
Stirb Langsam

Unangenehme Kollegen haben zumindest den angenehmen Nebeneffekt, dass man an ihnen wachsen kann. Nicht wenige erleben an der Stelle im Job wahre Wachstumsschübe – dank Profilneurotikern, die ihnen regelmäßig die Ideen klauen; Karrieristen, die ihnen vormittags einen scheinbar gut gemeinten Rat schenken, der sich nachmittags als Falle entpuppt; Kotzbrocken, die jeden mundtot machen; Widerlingen mit Wutausbrüchen; bis hin zu Neidern und Aufschneidern, die so tun, als hätten sie gerade die Erstbesteigung des Mount Everest hinter sich gebracht. So mancher Kollege lebt nach dem Grundsatz, jemanden wie ein rohes Ei zu behandeln, kann auch bedeuten, ihn in die Pfanne zu hauen. Na, danke… mehr

Von Christian Mueller // 1 Kommentar

Nix TGIF: 25 Wege, den letzten Arbeitstag zu vergeigen

goodluz/123rf“Thank god it’s friday!” Wenn Sie sich auch nur ein kleines bisschen in den sozialen Netzwerken bewegen und sich freitags nicht komplett daraus zurückziehen, haben Sie diesen Spruch – oder die Abkürzung TGIF – garantiert schon dutzende, wenn nicht sogar hunderte Male gesehen oder gelesen. Hin und wieder vermutlich in Verbindung mit einem süßen Kätzchen. Auch heute fliegen diese Sprüche und Bilder wieder durchs Netz denn: Es ist Freitag und das Wochenende steht vor der Tür. Arbeitsmodus aus, Erholungsmodus an und endlich abschalten. Klingt nach einem guten Plan doch wenn Sie sich schon heute morgen gedanklich ins Wochenende begeben, können Sie Ihren letzten Arbeitstag der Woche richtig vergeigen – und sich viel Ärger für Montag und die kommende Woche schaffen. Klingt spannend? Dann sind unsere Tipps für Sie genau richtig. mehr

Von Jochen Mai // 1 Kommentar

Licht aus! Im Dunklen treffen wir rationalere Entscheidungen

KerzenlichtWenn Sie das nächste Mal vor einer wichtigen Entscheidung stehen und diese mehr rational als emotional treffen wollen – dimmen Sie bitte das Licht! Kein Scherz. Wissenschafter um Alison Jing Xu von der Rotman School of Management und Aparna Labroo von der Northwestern Universität wollen herausgefunden haben, dass helles Licht unsere Emotionen – ob positiv oder negativ – verstärkt. Bislang gingen Forscher eher davon aus, dass wir an hellen, sonnigen Tagen zum Beispiel die Börse optimistischer sehen. Das aber war wohl etwas voreilig… mehr

Von Jochen Mai // Schreibe einen Kommentar

Der Gummiband-Effekt: Mit dem Wochenende kommt der Schnupfen

KrankinsBüroWer kommt schon auf die Idee, dass das Beobachten vor sich hin trimmende Menschen im Fitnessstudio helfen kann, erholter aus dem Wochenende zurückzukehren? Wir! Richten Sie Ihr geistiges Augenmerk also bitte kurz auf das Gummiband, an dem sich die Gymnastikeleven typischerweise die Leiber recken und strecken. Egal, wie sehr die Aktivsportgruppe daran zerrt, es wird sich jedes Mal danach in seine ursprüngliche Form zurückziehen. Nur wer es überdehnt, riskiert, dass das Gummi reißt und ihm um die Ohren peitscht… mehr

Von Jochen Mai // 1 Kommentar

Führungskräfte 50+: Haben Sie genug Change Agility?

Ein Gastbeitrag von dem Coach Richard Wolff

SorgenManagerNachdenklichMannIst der Zug als Führungskraft mit mehr als 50 Jahren abgefahren? Muss ich mich meinem Schicksal ergeben und die restlichen Jahre in der jetzigen Position ausharren? Keinesfalls! Die Anzahl älterer Beschäftigter steigt kontinuierlich. Wollen Unternehmen wertvolles Wissen und Erfahrung halten, sind sie gezwungen flexibel zu reagieren und älteren Mitarbeitern einen attraktiven Arbeitsplatz zu bieten. Die heutige und zukünftige Lage spricht also für eine aktive Zukunftsgestaltung im höheren Beschäftigtenalter. mehr

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Ganze 212 Tage. So viele Werktage verbringt der deutsche Arbeitnehmer durchschnittlich an seinem Arbeitsplatz. Und für rund 17 Millionen Menschen ist das: ein Büro. Mit dem Wort “Büro” assoziieren wir allesamt völlig unterschiedliche Erwartungen und Gefühle. Für die einen ist es der Ort, an dem sie zwischen Beruf und Berufung oszillieren, für andere ist es schlicht das unselige Gegengewicht, das ihre Lebenswaage und damit die gern zitierte Work-Life-Balance regelmäßig aus dem Lot wippt.

Apropos: Was machen Sie eigentlich den ganzen Tag im Job und Büroalltag? So acht bis neun Stunden täglich… mindestens? Unser Arbeitsplatz ist eben nicht nur ein enorm einnehmender Lebensraum – ganz oft ist er auch ein veritables Krisengebiet, das unser Verhalten, unsere Psyche und sogar die Gesundheit entscheidend beeinflussen kann. Büros gleichen einem kleinen Gemeinwesen mit eigener Kultur, eigenen, meist ungeschriebenen Regeln und Ritualen. Häufig lauern zahlreiche Fallgruben und Konfliktherde zwischen Konferenzraum und Korridor, zwischen Kaffeeküche und Kopierer. Die meisten Büroarbeiter verbringen mehr Zeit miteinander, reden mehr mit ihren Kollegen als mit ihrer Familie, kennen die Belegschaft besser als ihre Nachbarn und sind den Launen und Marotten der Mit-Arbeiter, ihrer Missgunst und ihren Intrigen ungeschützt ausgeliefert. Seinen Lebenspartner und seinen Beruf kann man sich schließlich aussuchen – die Kollegen nicht.

Sagen wir es, wie es ist: Das Büro ist ein Minenfeld. Nichts kann einem die Freude an der Arbeit mehr versauen als Kollegen mit dem Territorialverhalten eines Medici. Im sozialen Gehege Büro prallen regelmäßig die unterschiedlichsten Charaktere aufeinander. Und das Schlimme daran: Negative Emotionen sind hochgradig ansteckend. Wie bei einem Virus: Ist die kritische Masse an Griesgramen und Neurotikern im Betrieb erreicht, verschlechtert sich das Klima dramatisch.

Wie die diesen lebensgefährlichen Dschungel überleben, besser noch meistern, wie sie mit den zahlreichen Macken, Marotten und Psychoeffekten umgehen, die Ihnen im Job und Büro begegnen, verraten die folgenden Seiten. Wir zeigen Ihnen, wie Sie unbeschadet durch das soziale Dickicht und an den darin hausenden Raubtieren vorbeigelangen und die häufigsten Bürofallen und vor allem den Büroalltag meistern.

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Hausordnung: Drei einfache Regeln