Draußen pfeift der Wind ums Haus. Regen klatscht an die Scheiben. Typischer Novembertag: Trist. Trübe. Tranig. Und das drückt auf die Stimmung. Aber bevor Sie jetzt einen falschen Eindruck bekommen: Für Ihre grauen Zellen ist das pures Gold. Echt jetzt. Oder hätten Sie gewusst, dass übellaunige Menschen ein schärferes Gedächtnis haben? Und dass man sich bei bewölktem Himmel Dinge besser merken kann? mehr
Büroalltag & Jobregeln
November Rain: Unser Gedächtnis funktioniert an trüben Tagen besser
In eigener Sache: Die Karrierebibel zieht morgen um
Diese Ladezeiten! Als Leser haben Sie es sicher schon gemerkt: Die Karrierebibel ist nicht gerade die schnellste, wenn es darum geht, die Seite zu laden. Das liegt an zwei Gründen: der eine ist positiv, der andere nicht so.
Gut ist: Die Leserzahlen steigen seit Jahren kontinuierlich an, am Tag sind es inzwischen so um die 15.000 (Es waren sogar mal deutlich mehr, aber wir haben ein paar Seiten aus den Suchindexen genommen, um die Qualität der Leser, die über Suchmaschinen kommen, zu erhöhen. Das ist gelungen). Weniger gut ist, dass der Server das trotzdem nicht mitmacht. So wie das System konfiguriert ist, geht es bei zu vielen Zugriffen gleichzeitig weiterhin in die Knie. Also eigentlich regelmäßig, wenn ein neuer Artikel erscheint, den alle gleich lesen wollen… mehr
Dem Chef gefällt das: Jeder Fünfte Deutsche ist auf Facebook mit dem Boss befreundet
Es könnte ein Zeichen von Nähe sein – oder eines von gefährlicher Naivität. Jeder vierte Angestellte ist mit seinem Chef auf Facebook befreundet, in Deutschland jeder Fünfte (19 Prozent), so das Ergebnis einer Umfrage des IT-Dienstleisters AVG Internetsecurity unter 4400 Beschäftigten in elf Ländern. Verglichen mit anderen europäischen Ländern liegt Deutschland damit eher am unteren Rand: in England und Spanien ist es knapp jeder Dritte (30 Prozent), in Italien sind es sogar 33 Prozent (ebenso wie in den USA). Nur die Franzosen scheinen besonders vorsichtig: 8 Prozent. Das Problem dabei: Die meisten nutzen dabei keinerlei Filter, heißt: Der Chef kann alles mitlesen. mehr
Sind Sie mit Ihrem Gehalt zufrieden? Gehaltsvergleich schürt Beziehungskonflikte
Geld ist halt so eine Sache. Irgendwie ist es nie genug und am Ende des Geldes meist noch so viel Monat übrig. Das Gehalt – es ist längst ein wesentlicher Stimmungsmacher: Sei es, weil es irgendwie nicht so richtig zum Leben reicht – oder weil wir uns ungerecht bezahlt fühlen. Das Gehalt ist schließlich der Gegenwert für unsere Arbeitsleistung und damit nicht zuletzt auch Ausdruck von Wertschätzung. Mehr noch: Eine neue Studie kommt jetzt zu dem Ergebnis, dass dessen Einfluss größer ist, als bislang angenommen: Wie zufrieden wir mit unserem Einkommen sind, wirkt sich massiv auf unsere Beziehungen beziehungsweise Beziehungskonflikte aus. mehr
Kurzurlaub: So wird der Brückentag zur Inspirationsquelle
Sie kennen das: Der Jahresurlaub liegt bereits einige Wochen zurück, der nächste Urlaub ist noch nicht am Horizont und dennoch könnten Sie einige freie Tage gut gebrauchen. Glücklicherweise gibt es für den Kurzurlaub zwischendurch Feier- und Brückentage, mit denen sich das Wochenende wunderbar verlängern lässt. Diese Brückentage eignen sich jedoch nicht “nur” zur Erholung, sondern lassen sich hervorragend als Inspirationsquelle nutzen. Mit den richtigen Impulsen können Sie danach erfrischt und mit neuem Elan an die Arbeit gehen. mehr
So ist’s Recht – Urteile aus dem Arbeitsrecht
Groll’s Arbeitsrechtskolumne
Peter Groll ist Fachanwalt für Arbeitsrecht in Frankfurt. Für die Karrierebibel analysiert und kommentiert er regelmäßig wichtige und aktuelle Urteile aus dem deutschen Arbeitsrecht. So bleiben Arbeitnehmer und Arbeitgeber, Fach- und Führungskräfte stets über ihre Rechte und rechtliche Fallstricke informiert. mehr
Überraschung in der Lohntüte: Jeder zweite Beschäftigte bekommt Weihnachtsgeld
Jeder zweite Beschäftigte (55 Prozent) erhält dieses Jahr Weihnachtsgeld, so das Ergebnis einer Online-Umfrage der Hans-Böckler-Stiftung unter rund 17.000 Beschäftigten. Rund 17 Prozent der Befragten können sich indes über eine Gewinnbeteiligung und 21 Prozent über sonstige Sonderzahlungen freuen. Klingt gut? Nicht wirklich, denn die Aussichten auf Weihnachtsgeld sind ungleich verteilt… mehr
Vorhang auf! – So erkennen Sie, was sich hinter dem Employer Branding verbirgt
Rund 74 Prozent der Unternehmen nutzen Social Media fürs Recruiting, wie der gleichnamige Mediendienst in seiner jüngsten Umfrage herausfand. Natürlich dienen diese Accounts zur Werbung – entsprechend positiv fällt das Selbst-Bild des Arbeitgebers meistens aus. Doch manchmal verraten die Online-Profile auch Dinge, die das Unternehmen wohl lieber nicht preisgegeben hätte. Doch das ist Ihre Chance! mehr
Haste mal ne Minute? Oder: Braucht Kreativität mehr Zeit?
Die Frage ist gut, das Video drollig. Allerdings auch sehr suggestiv. Natürlich kommen kreativere Ergebnisse heraus, wenn jemand 10 Minuten statt 10 Sekunden Zeit hat, um eine Idee zu entwickeln. Deshalb ist die eigentliche Erkenntnis auch: Druck und Deadlines sind keine guten Kreativitätsmotoren, Mußestunden schon. Oder anders gesagt: Jeder Tag hat für jeden von uns 24 Stunden. Gerechter geht’s nicht. Aber mehr (kreative) Zeit finden wir nur, wenn Sie den Tag optimal einteilen, Zeitfresser eliminieren und uns bewusst Zeit für unsere Aufgaben und Ziele nehmen. mehr
Sozialkompetenz als Erfolgsfaktor: Können Introvertierte gute Führungskräfte sein?
Bevor Sie sich über die Überschrift ärgern: Die Frage ist natürlich eine rhetorische. Und dieser Artikel fängt auch ganz anderes an, als er aufhören wird: weniger sachlich, dafür kommentierender. Aber der Reihe nach: Es gibt psychologische Studien, die einen starken Zusammenhang sehen – zwischen echtem Führungstalent und Extraversion (wie es eigentlich korrekt heißt). Steckt man beispielsweise verschiedene Menschen in eine Gruppe, um – sagen wir – eine Jury zu bilden, so wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ein Extrovertierter ihr Sprecher und Anführer – nicht nur, weil er sich selbst dort sieht. Die anderen sehen ihn dort auch. Es gibt sogar Nachweise – wenn auch schwächere – für die Korrelation von Extraversion und der Effektivität einer Führungskraft. Kurzum: Extrovervierte haben einen Vorteil, wenn es um Managementposten geht – aber macht sie das automatisch zum besseren, geborenen Chef? mehr
Büroquiz: Meine bislang 3 schönsten Büros der Welt
Wahrscheinlich erwarten Sie jetzt eine Bildersammlung der weltweit beeindruckendsten Arbeitsstätten wie etwa die Büros von Google in Zürich oder die Konferenzräume bei Virgin. Büros, die inspirieren oder wie Freizeitparks aussehen, statt – wie so oft – den Charme einer Kaserne zu versprühen oder an Mitarbeiter-Intensivhaltung zu erinnern. Aber darum geht es diesmal nicht… mehr
Schönes Wochenende Ticket: Morgenrituale für den perfekten Start
Ah, endlich Wochenende. Nach einer oft anstrengenden und arbeitsreichen Woche folgt die Zeit für Ruhe und Entspannung. Wie ein erholsames Wochenende konkret aussieht, ist dabei von Person zu Person unterschiedlich. Die einen bevorzugen aktive Erholung beim Sport, die anderen machen es sich zu Hause mit der Familie gemütlich und wieder andere genießen die freie Zeit mit einem guten Buch. Damit Sie Ihr Wochenende von Anfang an genießen können, haben wir heute einige entspannende Morgenrituale für Sie. mehr
Definitiv alles, was Sie für das Überleben im Büro wissen müssen ✔ Tipps für Aufsteiger & Umsteiger ✔ Die besten Tricks für die Gehaltsverhandlung ✔ Jetzt gratis lesen!
Ganze 212 Tage. So viele Werktage verbringt der deutsche Arbeitnehmer durchschnittlich an seinem Arbeitsplatz. Und für rund 17 Millionen Menschen ist das: ein Büro. Mit dem Wort “Büro” assoziieren wir allesamt völlig unterschiedliche Erwartungen und Gefühle. Für die einen ist es der Ort, an dem sie zwischen Beruf und Berufung oszillieren, für andere ist es schlicht das unselige Gegengewicht, das ihre Lebenswaage und damit die gern zitierte Work-Life-Balance regelmäßig aus dem Lot wippt.
Apropos: Was machen Sie eigentlich den ganzen Tag im Job und Büroalltag? So acht bis neun Stunden täglich… mindestens? Unser Arbeitsplatz ist eben nicht nur ein enorm einnehmender Lebensraum – ganz oft ist er auch ein veritables Krisengebiet, das unser Verhalten, unsere Psyche und sogar die Gesundheit entscheidend beeinflussen kann. Büros gleichen einem kleinen Gemeinwesen mit eigener Kultur, eigenen, meist ungeschriebenen Regeln und Ritualen. Häufig lauern zahlreiche Fallgruben und Konfliktherde zwischen Konferenzraum und Korridor, zwischen Kaffeeküche und Kopierer. Die meisten Büroarbeiter verbringen mehr Zeit miteinander, reden mehr mit ihren Kollegen als mit ihrer Familie, kennen die Belegschaft besser als ihre Nachbarn und sind den Launen und Marotten der Mit-Arbeiter, ihrer Missgunst und ihren Intrigen ungeschützt ausgeliefert. Seinen Lebenspartner und seinen Beruf kann man sich schließlich aussuchen – die Kollegen nicht.
Sagen wir es, wie es ist: Das Büro ist ein Minenfeld. Nichts kann einem die Freude an der Arbeit mehr versauen als Kollegen mit dem Territorialverhalten eines Medici. Im sozialen Gehege Büro prallen regelmäßig die unterschiedlichsten Charaktere aufeinander. Und das Schlimme daran: Negative Emotionen sind hochgradig ansteckend. Wie bei einem Virus: Ist die kritische Masse an Griesgramen und Neurotikern im Betrieb erreicht, verschlechtert sich das Klima dramatisch.
Wie die diesen lebensgefährlichen Dschungel überleben, besser noch meistern, wie sie mit den zahlreichen Macken, Marotten und Psychoeffekten umgehen, die Ihnen im Job und Büro begegnen, verraten die folgenden Seiten. Wir zeigen Ihnen, wie Sie unbeschadet durch das soziale Dickicht und an den darin hausenden Raubtieren vorbeigelangen und die häufigsten Bürofallen und vor allem den Büroalltag meistern.





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