Büroalltag & Jobregeln


Von Jochen Mai // 5 Kommentare

Gallup Engagement Index 2013: Zwei Drittel schieben Dienst nach Vorschrift

Richtig verbessert hat sich die Stimmung in den Unternehmen nicht. Knapp sieben von zehn Arbeitnehmern (67 Prozent) spulen tagsüber nur eine Standardprozedur ab und schieben Dienst nach Vorschrift. Eine hohe emotionale Bindung an das Unternehmen verspüren gerade einmal 16 Prozent. Die anderen 17 Prozent haben bereits innerlich gekündigt und suchen womöglich schon nach einem neuen Job. Das ist das Ergebnis der jährlich wiederkehrenden Umfrage des Gallup-Instituts, dem sogenannten Engagement-Index. Immerhin: Die Zahl der innerlich Gekündigten sank jetzt um 6 Prozentpunkte, im Vorjahr waren es noch 24 Prozent. mehr

Von Christian Mueller // 3 Kommentare

Achtung Trainee im Team: Wie sie sich besser einbringen

Robert Kneschke/ShutterstockTrainees nehmen in vielen Unternehmen eine etwas seltsame Sonderposition ein. Einerseits sind sie die Führungskräfte von morgen und sollen sich im Unternehmen einen Eindruck der Abläufe verschaffen und ein Gefühl für die Bedürfnisse des Unternehmens und der Mitarbeiter entwickeln. Andererseits werden Sie im Arbeitsalltag von vielen Kollegen eher als Azubis wahrgenommen und entsprechend behandelt – eine nicht immer ideale Situation. Trainees können diese durch eigenes Engagement jedoch deutlich verbessern und sollten frühzeitig damit beginnen, sich aktiv in Teams einzubringen und sich im Unternehmen zu vernetzen. Gute Kontakt machen nicht nur die spätere Arbeit als Führungskraft deutlich einfacher. mehr

Von Jochen Mai // 102 Kommentare

Blogparade: Was würden Sie mit einer Million Euro machen?

Millionär-LotteriePlötzlich Millionär. Immer gehofft, nie wirklich geglaubt, dann passiert es doch – und man hat das große Los gezogen. Sprichwörtlich. Freunden von uns ist das kürzlich passiert. Da kommt man – übrigens völlig neidlos – zwangsläufig ins Grübeln: Was würde ich mit einer Million Euro machen? Gute Frage! Was macht man mit so viel Geld, falls man es tatsächlich gewinnen würde: raus aus der Mietwohnung und rein ins Eigenheim? Dem ungeliebten Chef und Job endlich den Finger zeigen und Rücken kehren? Sich einen Traum erfüllen, vielleicht sogar umschulen, weiterbilden, ein eigenes Unternehmen gründen? Oder Heidewitzka, die Kohle einfach verprassen? Vermutlich haben auch Sie sich solche Fragen schon gestellt, insbesondere jene, die Lotto spielen… mehr

Von Jochen Mai // 4 Kommentare

Sitzen ist das neue Rauchen: Die Vorzüge von Stehpulten im Büro

Stehen-Stehtisch-StehpultHaben Sie eine Ahnung, wie viele Stunden Sie am Tag sitzen? Moderne Menschen leiden erheblich am Bewegungsmangel. Viele pendeln im Sitzen zur Arbeit, kauern dort die meiste Zeit des Tages auf ihrem Bürostuhl und wenn sie abends wieder nach Hause kommen, hocken sie sich sofort an den Esstisch oder lümmeln sich in die Couch. Das ist bequem, keine Frage, aber ungesund. Vom vielen Sitzen werden wir fett, bekommen Diabetes, die Muskeln erschlaffen, Rückenprobleme drohen, Hämorrhoiden ebenfalls, Herzkrankheiten auch. Fakt ist: Man verbrennt mehr Kalorien beim Kauen von Kaugummi als beim Sitzen auf einem Stuhl… mehr

Von Jochen Mai // Schreibe einen Kommentar

Abmahnung im Job: Wie Sie auf die gelbe Karte reagieren

Abmahnung-gelbe KarteEs ist ein Warnschuss des Chefs, im Fußball würde man sagen: die gelbe Karte. Wenn der Chef eine eine Abmahnung ausspricht, ist Schluss mit lustig. Es kann die Vorstufe zur Kündigung sein. Aber eben auch nur die Vorstufe, daher: Auch wenn der Puls danach irgendwo bei 200 liegt und die Gedanken galoppieren – bleiben Sie unbedingt cool und reagieren Sie erst einmal gar nicht. Zurückschlagen wäre jetzt das Falscheste, was Sie tun können. Also erst mal tief Luft holen – und die folgenden Tipps beherzigen… mehr

Von Christian Mueller // 2 Kommentare

Delegieren leicht gemacht: Wie Chefs Verantwortung übertragen

ArtFamily/ShutterstockUm es gleich vorweg zu nehmen: Nein, unser Artikelbild zeigt ganz sicher nicht die optimale Form der Delegation. Es fällt nicht schwer, die offensichtlichen Fehler dieses Chefs zu erkennen, eine sinnvolle Abgabe von Verantwortung sieht definitiv anders aus. Darauf folgt zwangsläufig die Frage, wie Chefs Verantwortung richtig delegieren und dadurch die Produktivität ihres Teams steigern können. „Das ist doch ganz einfach“ mag der eine oder andere jetzt sagen und theoretisch ist das auch korrekt. Doch in der Praxis haben viele Führungskräfte nachhaltige Probleme, Verantwortung abzugeben und sich auf die Delegation von Aufgaben einzulassen. Die Gründe dafür sind vielfältig – die Gegenmaßnahmen glücklicherweise auch. mehr

Von Karolina Warkentin // 5 Kommentare

Altersvorsorge: Orientierung für Berufsanfänger

wavebreakmedia/Shutterstock.comIn den Siebzigern behauptete der damalige Arbeitsminister Norbert Blüm: Die Rente ist sicher. Heute wissen wir, dass nichts wirklich sicher ist, schon gar nicht die Rente. Bankenkrise, Staatsverschuldung und eine Gesellschaft, in der die Zahl der Rentner steigt, nicht jedoch die Zahl der Arbeitnehmer. Machen wir uns nichts vor, die Generation der heute 20- bis 30-Jährigen wird kaum noch etwas aus dem gesetzlichen Rentenpott rausbekommen. Sparen ist angesagt. Das wissen auch Berufsanfänger. Aber wie? mehr

Von Jochen Mai // Schreibe einen Kommentar

So ist’s Recht: Urteile aus dem Arbeitsrecht

Grolls Arbeitsrechtskolumne

kuzma/123rfPeter Groll ist Fachanwalt für Arbeitsrecht in Frankfurt. Für die Karrierebibel analysiert und kommentiert er regelmäßig wichtige und aktuelle Urteile aus dem deutschen Arbeitsrecht. So bleiben Arbeitnehmer und Arbeitgeber, Fach- und Führungskräfte stets über ihre Rechte und rechtliche Fallstricke informiert. mehr

Von Jochen Mai // 2 Kommentare

Schöner schlummern: Warum die Snooze-Taste besser ist als ihr Ruf

Snooze-Taste-Schlummern-SchlafDie meisten Menschen hassen ihren Wecker – er bringt sie um den Schlaf. Die Snooze-Taste macht es nicht viel besser, sie genießt einen zweifelhaften Ruf: Einerseits schiebt sie das Aufstehen noch einmal für ein paar Minuten auf; zu oft gedrückt aber, verwandelt sich das Schlummern zur Permafolter aus Dösen, Klingeln, Dösen, Klingeln… Kein guter Morgen. Doch der Alarmaufschub ist besser als gedacht. Außer, dass er uns davon abhält beim ersten Wecken sofort aus dem Bett zu springen, erfüllt er noch einen weiteren Zweck… mehr

Von Karolina Warkentin // 5 Kommentare

Networking-Praxis: So merken Sie sich Namen besser

Networking TippsDon’t bro me if you don’t know me – das Bonmot von Barney Stinson, einer der Hauptfiguren der TV-Serie „How I met you mother“ trifft es auf den Punkt: Menschen mögen es gar nicht, wenn man ihre Namen vergisst oder verwechselt. Trotzdem fällt es dem Großteil von uns schwer, sich Namen zu merken – besonders beim ersten Kennenlernen oder Netzwerken. Sie sind der Person vorher noch nie begegnet, schütteln kurz die Hände, stellen sich vor, Ihr Gegenüber nuschelt vielleicht und schon ist es passiert: Sie haben den Namen vergessen. Schmidt? Müller? Oder doch ganz anders? Es will Ihnen einfach nicht mehr einfallen. Peinlich. Vor allem wenn man sich wiedersieht. Doch es gibt Tricks, wie Sie den peinlichen Moment vermeiden… mehr

Von Jochen Mai // 1 Kommentar

Shared Leadership: Steigert geteilte Führung die Leistung des Teams?

Ein Gastbeitrag von Dr. Johannes Moskaliuk

wellphoto/ShutterstockTraditionelle, hierarchische Führung könnte man so beschreiben: Eine sagt, wo’s lang geht, das Team gehorcht. Bei geteilter Führung (englisch: Shared Leadership) wird dagegen die Führungsverantwortung im Team geteilt. Kann das funktionieren? Fühlt sich ein Team unter geteilter Führung nur wohler, oder ist es auch leistungsfähiger? mehr

Von Jochen Mai // 4 Kommentare

Karriere-Hemmnisse: 3 tückische Denkfehler

Erfolge-BewerbungErfolg ist kein Unisexkonzept. Auch kein Einheitsgrößen-Rezept, das allen und auf alles passt. Denken vielleicht auch nicht viele, sie handeln aber so: Ständig vergleichen sie ihre Erfolge mit denen anderer, ahmen deren Lebenswandel, Maschen und Methoden nach – und wundern sich, dass sie es dennoch nicht in Rekordzeit zu einer vergleichbaren ansehnlichen Karriere bringen. Unzufriedenheit und Vergleich können Ansporn sein und Ambitionen wecken – oft aber verstärken sie sich nur gegenseitig. Dahinter stecken teils drei klassische Denkfehler, die den eigenen Erfolg geradezu ausbremsen. Diese… mehr

Von Jochen Mai // Schreibe einen Kommentar

Man sieht sich: Wen wir wann wiedersehen, ist berechenbar

GesprächLaut Statistik haben wir am Tag mit durchschnittlich acht Menschen intensiveren Kontakt. Sei es durch persönliche Treffen, per E-Mail oder am Telefon. Erstaunlicherweise ist das nicht nur purer Zufall. Die Wahrscheinlichkeit, dass wir eine bestimmte Person wiedersehen, lässt sich berechnen. Zumindest kamen jetzt Forscher des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung und der Universität von Nebraska in Lincoln zu diesem Ergebnis, als sie unser Kontaktverhalten auf Gesetzmäßigkeiten hin untersuchten. Und tatsächlich: Wiedersehen macht nicht nur Freude – es lässt sich vorhersagen… mehr

Von Karolina Warkentin // Schreibe einen Kommentar

Neid im Job: Das gönn ich dir nicht!

CREATISTA/ShutterstockNeid vergiftet Freundschaften, Beziehungen und auch im Job kann er für Zwiespalt sorgen. Er ist ein hässliches, niederträchtiges Gefühl und nicht umsonst die sechste der sieben Todsünden. Auch, wenn niemand es gerne zugibt, wir alle sind ab und zu neidisch, beispielsweise auf den Kollegen, der die interessanteren Aufgaben erhält oder auf den Nachbarn, der das schönere Haus und das größere Auto besitzt. Ein besonders schlechtes Gewissen entsteht bei Neid auf Menschen, die wir mögen und lieben. Wer gibt schon gerne zu, dass er auf den Partner neidisch ist, weil dieser eine Gehaltserhöhung erhalten hat oder auf die beste Freundin, weil sie bei den Kollegen beliebter ist? Es ist nicht immer leicht, mit diesen Gefühlen umzugehen… mehr

Von Jochen Mai // 15 Kommentare

Bachelor, Master, Dr.: Welches Gehalt bekommen Berufseinsteiger?

Einsteigergehalt-BerufsanfängerDas Studium gilt immer noch als Königsweg der Ausbildung, verspricht es doch beste Aussichten auf dem Arbeitsmarkt und langfristig auch die höchsten Gehaltsaussichten. Nur leider nicht sofort nach der Uni. Da müssen die meisten Absolventen und Berufseinsteiger erst mal kleine Brötchen backen: Im Schnitt erhalten sie im ersten Jahr ihrer Berufstätigkeit ein Bruttogehalt von rund 3400 Euro im Monat. Zu den Spitzenverdienern zählen da noch die Promovierten mit einem Durchschnittseinkommen von 4220 Euro, gefolgt von Absolventen mit Master (Uni) und rund 3680 Euro. Danach folgen die Bachelorabsolventen (FH) mit 3300 Euro. Das Schlusslicht bilden die Berufsanfänger mit Magisterabschluss: 2620 Euro haben Sie im Schnitt am Monatsende in der Tasche… mehr

Von Jochen Mai // 2 Kommentare

Jobwahl: Lieber eine Sackgasse als die Herausforderung

Lightspring/Shutterstock.comIch hab schon so manchen Job gemacht: 300.000 Cotoneaster-Stecklinge in einer Friedhofsgärtnerei pflanzen; Paletten im Zentrallager eines Handelskonzerns im Akkord packen; Akten in drei Tiefkellern zurückhängen oder für die Wiedervorlage ziehen; leere Industrie-Gasflaschen aufbereiten und neu lackieren… Das alles waren zum Glück Aushilfsjobs, zeitlich begrenzt, tumb. Ich war jung und brauchte das Geld. Langfristig suchte ich natürlich etwas anderes: einen Beruf, der mich geistig herausfordert, inhaltlich abwechslungsreich ist, kreativ, kompetitiv. Ich wurde Journalist. Ich weiß nicht, ob ich die Wahl heute anderen empfehlen würde. Der Beruf ist immer noch enorm herausfordernd, abwechslungsreich; man lernt viel und immer Neues. Aber er wird immer schlechter bezahlt, das Pensum kann mitunter mörderisch sein und die langfristigen Karriereaussichten… na ja. Ich könnte jeden verstehen, der trotz vorhandener Talente einen anderen Beruf wählt… mehr

Definitiv alles, was Sie für das Überleben im Büro wissen müssen ✔ Tipps für Aufsteiger & Umsteiger ✔ Die besten Tricks für die Gehaltsverhandlung ✔ Jetzt gratis lesen!

Ganze 212 Tage. So viele Werktage verbringt der deutsche Arbeitnehmer durchschnittlich an seinem Arbeitsplatz. Und für rund 17 Millionen Menschen ist das: ein Büro. Mit dem Wort “Büro” assoziieren wir allesamt völlig unterschiedliche Erwartungen und Gefühle. Für die einen ist es der Ort, an dem sie zwischen Beruf und Berufung oszillieren, für andere ist es schlicht das unselige Gegengewicht, das ihre Lebenswaage und damit die gern zitierte Work-Life-Balance regelmäßig aus dem Lot wippt.

Apropos: Was machen Sie eigentlich den ganzen Tag im Job und Büroalltag? So acht bis neun Stunden täglich… mindestens? Unser Arbeitsplatz ist eben nicht nur ein enorm einnehmender Lebensraum – ganz oft ist er auch ein veritables Krisengebiet, das unser Verhalten, unsere Psyche und sogar die Gesundheit entscheidend beeinflussen kann. Büros gleichen einem kleinen Gemeinwesen mit eigener Kultur, eigenen, meist ungeschriebenen Regeln und Ritualen. Häufig lauern zahlreiche Fallgruben und Konfliktherde zwischen Konferenzraum und Korridor, zwischen Kaffeeküche und Kopierer. Die meisten Büroarbeiter verbringen mehr Zeit miteinander, reden mehr mit ihren Kollegen als mit ihrer Familie, kennen die Belegschaft besser als ihre Nachbarn und sind den Launen und Marotten der Mit-Arbeiter, ihrer Missgunst und ihren Intrigen ungeschützt ausgeliefert. Seinen Lebenspartner und seinen Beruf kann man sich schließlich aussuchen – die Kollegen nicht.

Sagen wir es, wie es ist: Das Büro ist ein Minenfeld. Nichts kann einem die Freude an der Arbeit mehr versauen als Kollegen mit dem Territorialverhalten eines Medici. Im sozialen Gehege Büro prallen regelmäßig die unterschiedlichsten Charaktere aufeinander. Und das Schlimme daran: Negative Emotionen sind hochgradig ansteckend. Wie bei einem Virus: Ist die kritische Masse an Griesgramen und Neurotikern im Betrieb erreicht, verschlechtert sich das Klima dramatisch.

Wie die diesen lebensgefährlichen Dschungel überleben, besser noch meistern, wie sie mit den zahlreichen Macken, Marotten und Psychoeffekten umgehen, die Ihnen im Job und Büro begegnen, verraten die folgenden Seiten. Wir zeigen Ihnen, wie Sie unbeschadet durch das soziale Dickicht und an den darin hausenden Raubtieren vorbeigelangen und die häufigsten Bürofallen und vor allem den Büroalltag meistern.

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  3. Drittens: Wer die ersten beiden Regeln bewusst missachtet, fliegt raus.
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Hausordnung: Drei einfache Regeln