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Kategorie: Job & Psychologie
Meinung & Ratgeber

Definitiv alles, was Sie für das Überleben im Büro wissen müssen ✔ Tipps für Aufsteiger & Umsteiger ✔ Die besten Tricks für die Gehaltsverhandlung ✔ Jetzt gratis lesen!

Ganze 212 Tage. So viele Werktage verbringt der deutsche Arbeitnehmer durchschnittlich an seinem Arbeitsplatz. Und für rund 17 Millionen Menschen ist das: ein Büro. Mit dem Wort “Büro” assoziieren wir allesamt völlig unterschiedliche Erwartungen und Gefühle. Für die einen ist es der Ort, an dem sie zwischen Beruf und Berufung oszillieren, für andere ist es schlicht das unselige Gegengewicht, das ihre Lebenswaage und damit die gern zitierte Work-Life-Balance regelmäßig aus dem Lot wippt.

Apropos: Was machen Sie eigentlich den ganzen Tag im Job und Büroalltag? So acht bis neun Stunden täglich… mindestens? Unser Arbeitsplatz ist eben nicht nur ein enorm einnehmender Lebensraum – ganz oft ist er auch ein veritables Krisengebiet, das unser Verhalten, unsere Psyche und sogar die Gesundheit entscheidend beeinflussen kann. Büros gleichen einem kleinen Gemeinwesen mit eigener Kultur, eigenen, meist ungeschriebenen Regeln und Ritualen. Häufig lauern zahlreiche Fallgruben und Konfliktherde zwischen Konferenzraum und Korridor, zwischen Kaffeeküche und Kopierer. Die meisten Büroarbeiter verbringen mehr Zeit miteinander, reden mehr mit ihren Kollegen als mit ihrer Familie, kennen die Belegschaft besser als ihre Nachbarn und sind den Launen und Marotten der Mit-Arbeiter, ihrer Missgunst und ihren Intrigen ungeschützt ausgeliefert. Seinen Lebenspartner und seinen Beruf kann man sich schließlich aussuchen – die Kollegen nicht.

Sagen wir es, wie es ist: Das Büro ist ein Minenfeld. Nichts kann einem die Freude an der Arbeit mehr versauen als Kollegen mit dem Territorialverhalten eines Medici. Im sozialen Gehege Büro prallen regelmäßig die unterschiedlichsten Charaktere aufeinander. Und das Schlimme daran: Negative Emotionen sind hochgradig ansteckend. Wie bei einem Virus: Ist die kritische Masse an Griesgramen und Neurotikern im Betrieb erreicht, verschlechtert sich das Klima dramatisch.

Wie die diesen lebensgefährlichen Dschungel überleben, besser noch meistern, wie sie mit den zahlreichen Macken, Marotten und Psychoeffekten umgehen, die Ihnen im Job und Büro begegnen, verraten die folgenden Seiten. Wir zeigen Ihnen, wie Sie unbeschadet durch das soziale Dickicht und an den darin hausenden Raubtieren vorbeigelangen und die häufigsten Bürofallen und vor allem den Büroalltag meistern.

Job & Psychologie

Gruppeninterview: So fallen Sie positiv auf

Von Nils Warkentin // 1 Kommentar baranq/shutterstock.com

Gruppeninterviews sind seit einigen Jahren vor allem bei größeren Unternehmen mit zahlreichen Bewerbern fester Bestandteil des Bewerbungsprozesses. Aus Sicht der Unternehmen ist diese Methode durchaus sinnvoll, denn so können mehrere Bewerber gleichzeitig getestet und eine qualifizierte Vorauswahl getroffen werden. Bei Bewerbern sind Gruppeninterviews allerdings eher unbeliebt und stellen eine Herausforderung dar. Immerhin muss man nun nicht nur den potenziellen Arbeitgeber von sich überzeugen, sondern sich gleichzeitig im direkten Vergleich mit anderen Bewerbern behaupten. Mit der richtigen Strategie, können Sie sich jedoch von der Masse abheben und fallen im Gruppeninterview positiv auf… (mehr …)

Job & Psychologie

Leidenschaft: Ein Plädoyer für mehr Passion

Von Jochen Mai // 8 Kommentare Passion-Leidenschaft-Erfolg


Wir Menschen werden von Euphorie und Hingabe enorm angezogen, wir bewundern sie regelrecht. Mag der Held im Epos am Ende auch untergehen – er stand für seine Sache ein und brannte dafür. Leider manchmal sogar buchstäblich. Doch wofür wir ihm Respekt zollen, ist eine Eigenschaft, die alle Erfolgreichen eint: Leidenschaft für die eine Sache. Leidenschaft lässt uns durchhalten, wenn Rückschläge oder Kritiker kommen; Leidenschaft überdauert kurzfristige Begeisterung; sie lässt unsere Augen funkeln, wenn wir von unseren Ideen oder Erfolgen erzählen und die Passion steckt Menschen an, die es sehen und hören. Oft gibt Leidenschaft den entscheidenden Ausschlag, ob wir auf Fortune oder Fiasko zusteuern… (mehr …)

Job & Psychologie

Fortbildung: Lohnen sich Online-Kurse?

Von Christian Mueller // Keine Kommentare Robert Kneschke / shutterstock.com


Fortbildungen – mancher Arbeitnehmer liebt sie und würde seine Kompetenz am liebsten jeden Monat vertiefen. Andere stehen ihnen skeptisch gegenüber und tun vor allem Pflichtfortbildungen, die vom Arbeitgeber vorgegeben werden, als unnötig oder überflüssig ab. Egal wie Sie als Arbeitnehmer zu ihnen stehen: Fortbildungen gehören heute zu jedem Beruf und jeder Karriere. Unter all den Angeboten und Fortbildungsarten erfreuen sich Online-Kurse großer Beliebtheit. Doch beliebt heißt nicht automatisch gut, daher stellt sich die Frage: Sind Online-Kurse als Fortbildung sinnvoll? Und lohnen sich Fortbildungen überhaupt? (mehr …)

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Piepsstimme: Hohe Frequenz als Karrierekiller?

Von Sonja Dietz // 2 Kommentare Sergey Nivens/shutterstock.com

Per se ist eine zu hohe, piepsige Stimme sicher kein Karrierekiller. Beschönigen wollen wir die Diagnose Piepsstimme aber auch nicht. Denn in aller Regel wird sie mit Unsicherheit und mangelnder Kompetenz assoziiert. Betroffene müssen sich zum Beispiel in Meetings mehr anstrengen, um zu überzeugen. Das ist ein Weg. Oder Sie trainieren Ihre Stimme. Ein Joe Cocker wird so sicher nicht aus Ihnen, aber die folgenden Übungen verschaffen Linderung… (mehr …)

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Studenten-WG: Die besten Tipps zur Studentenbude

Von Nils Warkentin // Keine Kommentare racorn/shutterstock.com

Mehr als jeder dritte Student (37 Prozent) wohnt heute in einer Studenten-WG. Damit ist diese Art zu wohnen die beliebteste unter Studierenden. Danach folgen “Hotel Mama” (30 Prozent), eine eigene Wohnung (24 Prozent) und das Studentenwohnheim (9 Prozent). Die Vorteile liegen ja auch auf der Hand: Es ist geselliger mit anderen Kommilitonen zusammen zu wohnen und in der Regel bis zu 35 Prozent billiger als in der eigenen Bude. Den meisten Studenten ist das bekannt. Und so wird es zunehmend schwer eine gute WG zu finden oder zu gründen. Allein in München kommen inzwischen rund 100 Bewerber auf ein WG-Zimmer. Die besten Tipps, wie es mit Ihrer Studenten-WG dennoch klappt… (mehr …)

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Egalness: Das passiert, wenn Sie die Meinung anderer ignorieren

Von Nils Warkentin // Keine Kommentare Jirsak/shutterstock.com

Was denken meine Kollegen darüber? Wie kommt das wohl bei meiner Familie an? Soll ich meinen Freunden überhaupt davon erzählen? Es sind diese und ähnliche Fragen, mit denen Sie sich täglich beschäftigen müssen, wenn Sie die Meinung anderer überbewerten. Verständlicherweise wollen Sie von Ihrer Umwelt akzeptiert und gemocht werden, doch wer sich verstellt, um dies zu erreichen, schadet sich selbst und baut gleichzeitig Beziehungen auf Lügen auf. Konzentrieren Sie sich Ihre eigene Meinung von sich selbst, können Sie nicht nur ehrlicher, sondern auch glücklicher werden. Oder anders: Haben Sie sich schon einmal gefragt, ob Sie heute in der gleichen Position wären, wenn Sie die Meinung anderer immer ignoriert hätten? Welche positiven Effekte die Egalness mitbringt… (mehr …)

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Sorgen: Von der Belastung zur Chance

Von Christian Mueller // Keine Kommentare Photographee.eu / shutterstock.com


Wann haben Sie sich das letzte Mal Sorgen gemacht? Vermutlich nicht allzu lange her. Doch jetzt die spannende Frage: Wann waren Ihre Sorgen das letzte Mal berechtigt? Wann ist das befürchtete Ereignis oder Problem tatsächlich eingetreten? Hier dürften die Antworten variieren, doch in vielen Fällen erweisen sich Sorgen als unbegründet und übertrieben. So sehr Sorgen auch belasten: Sie beruhen lediglich auf individuellen Annahmen, Vermutungen und vorweggenommenen Ereignissen. Sorgen können belasten – oder zu Chancen und Warnzeichen werden. Jeder hat in der Hand, wie er oder sie Sorgen nutzt… (mehr …)

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Studenten-Seelsorge: Hier werden Sie geholfen

Von Sonja Dietz // Keine Kommentare wavebreakmedia/shutterstock.com

Studenten – immer gut drauf und dauernd auf Achse. Soweit das Klischee. Die Wahrheit sieht oft anders aus. Die, die bei der telefonischen Studentenseelsorge anrufen, berichten von Ängsten, Stress und Sorgen. Und die Zahl der Anrufenden steigt konstant. In immer mehr Unistädten haben so genannte Nightliner ein offenes Ohr für sie. Bei der telefonischen Studentenseelsorge können sie Dampf ablassen, einfach mal Quatschen und ihr Herz ausschütten. Dabei können sie sich einem ganz besonderen Verständnis für ihre Probleme sicher sein… (mehr …)

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Geschäftsidee entwickeln: Die besten Tipps

Von Nils Warkentin // 3 Kommentare Peshkova/shutterstock.com

Eine zündende Idee zum richtigen Zeitpunkt und schnell kann aus einem kleinen Vorhaben ein ausgewachsenes Business werden. In vielen Fällen scheitert es nicht am Willen, den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen. Häufig hört man stattdessen Sätze wie: “Mir fehlt es bisher einfach an der richtigen Idee“. Nun könnte man kritisieren, dass dies ein Zeichen für mangelnden Willen oder ein zu geringes Engagement ist. Da aber mit der Selbstständigkeit immer auch ein Risiko verbunden ist, lässt sich das zögerliche Verhalten durchaus verstehen. Um Ihnen aus den Startlöchern zu helfen, zeigen wir Ihnen die besten Tipps, um eine Geschäftsidee zu entwickeln… (mehr …)

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ToDo-Listen: Tipps für mehr Produktivität

Von Jochen Mai // 1 Kommentar ArtFamily


Dinge geregelt kriegen. Das ist das Motto in unserer schnelllebigen, oft komplexen und überladenen Welt aus Informationen, Konversationen, Applikationen. Das ultimative Gegenmittel dazu: die To-Do-Liste. Sie ist – ganz simpel – eine Aneinanderreihung von zu erledigenden Punkten, übersichtlich herunter geschrieben und bereit zum Abhaken. Doch warum brauchen wir solche Listen überhaupt? Warum ist das seit Generationen ein psychologisches Erfolgsmodell? Nur weil die To-Do-Liste so einfach ist? Nein, sagen Wissenschaftler, die Psychologie dahinter ist viel komplexer… (mehr …)

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Networking Event: Wie Sie Gespräche elegant beenden

Von Nils Warkentin // Keine Kommentare Semisatch/shutterstock.com

Auf einem Networking Event ein Gespräch zu beginnen und erfolgreich zu führen, ist bereits der erste wichtige – und für viele auch der schwerste – Schritt. Zu einem gelungenen Gespräch gehört allerdings auch ein gelungener Abschluss, deshalb sollten Sie sich bis zum Schluss konzentrieren und eine passende Verabschiedung parat haben. Denn leider wird auch das netteste und interessanteste Gespräch von einer unfreundlichen Abfuhr am Ende überschattet. Diese Tipps helfen Ihnen dabei, Gespräche elegant zu beenden, ohne Ihren Gesprächspartner dabei zu verletzen… (mehr …)

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Lebenslanges Lernen: Warum Sie nie aufhören sollten

Von Sonja Dietz // 2 Kommentare Ollyy/shutterstock.com

Die dreizehn Schuljahre sind überstanden, danach folgt vielleicht noch ein Studium, eine Ausbildung und einige Praktika – doch dann ist es geschafft – Sie haben alles gelernt, was Sie brauchen. Diese ironische Darstellung stimmt natürlich ganz und gar nicht. Im Gegenteil: Wer sich daran hält, wird es im späteren Berufsleben schwer haben, sich durchzusetzen. Lebenslanges Lernen – was zunächst wie ein Urteil klingt, birgt für Arbeitnehmer große Chancen – beruflich, privat sowie für die Persönlichkeitsbildung und -entwicklung. Es gibt viele Gründe, warum auch Sie nie aufhören sollten, Ihr Wissen zu erweitern… (mehr …)

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Bleibender Eindruck: So werden Sie erinnert

Von Nils Warkentin // Keine Kommentare Pressmaster/shutterstock.com

Während eines Praktikums, Ihrer Ausbildung oder Ihrem ersten Job haben Sie sicherlich viele neue Leute kennengelernt und versucht, sich deren Namen und Gesichter so gut wie möglich einzuprägen. Doch wie sieht es andersherum aus? Einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen, ist in der Berufswelt ein entscheidender Faktor. Die besten Kontakte nützen Ihnen nichts, wenn diese sich nicht mehr an Sie erinnern. Sind Sie sich also sicher, dass Ihre Mitmenschen und Arbeitskollegen sich auch nach einer längeren Zeit noch an Sie erinnern? Vielleicht sogar dann, wenn der Kontakt nur relativ kurz war? Tipps, damit Sie einen bleibenden Eindruck hinterlassen und positiv im Gedächtnis bleiben… (mehr …)

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10 Indizien, dass Sie außergewöhnlich sind (und es nicht wissen)

Von Nils Warkentin // Keine Kommentare Ruslan Grumble/shutterstock.com

Viele haben in ihrer Kindheit immer wieder gehört, dass sie etwas ganz Besonderes sind. Selbstverständlich sind Kinder, gerade für die Eltern, etwas Außergewöhnliches. Doch mit den Jahren geht den meisten Menschen dieses Gefühl verloren. Man schwimmt mit dem Strom, geht in der Masse unter und sieht sich nicht mehr als außergewöhnlich, sondern als Teil des großen Ganzen. Dabei muss dies nicht sein und eine wichtige Rolle spielt auch die eigene Wahrnehmung, denn oft bleibt das Besondere gerade bei der eigenen Person unbemerkt. 10 Indizien, dass Sie außergewöhnlich sind und es vielleicht nicht einmal wissen… (mehr …)

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6 Evolutionsstufen der Teamarbeit: Auf welcher stehen Sie?

Von Svenja Hofert // 1 Kommentar Pressmaster


Herrscht in Ihrem Unternehmen Kantinen- oder Dialog-Teamwork? Geht es um nette Plauderei – oder echte Arbeit, gar Innovation? Teamwork ist nicht gleich Teamwork. Wir haben sechs Evolutionsstufen von Teamarbeit identifiziert, die eine Pyramide ergeben – und viel über die Unternehmenswerte verraten. So dringen Informationen in hierarchischen Firmen von unten nach oben. Das führt oft dazu, dass die Kommunikation auf einer Ebene stattfindet: Indianer sprechen mit Indianern, Häuptlinge mit Häuptlingen. Jeder hat seinen Aufgabenbereich, und Teamarbeit wird vor allem als harmonisches Miteinander verstanden. Nur in der Kantine geht es richtig ab… (mehr …)

Job & Psychologie

9 Probleme, die nur Perfektionisten kennen

Von Nils Warkentin // 2 Kommentare Ollyy/shutterstock.com

Sie investieren in jede Aufgabe 150 Prozent, achten auf jedes noch so kleine Detail und kontrollieren Ihre Arbeit nach deren Abschluss lieber noch vier mal, bevor Sie diese endgültig als erledigt ansehen? Dann sind Sie allem Anschein nach ein Perfektionist. Das kann in einigen Situationen durchaus positiv und sinnvoll sein, denn kaum einer Ihrer Kollegen arbeitet so akkurat wie Sie oder gibt sich mehr Mühe bei seinen Aufgaben. Übertriebener Perfektionismus kann allerdings auch schädlich sein, da er zu Stress und enormen Ansprüchen führt. Perfektionisten haben es nicht immer leicht, dass zeigen auch diese 9 Probleme, die nur Perfektionisten kennen… (mehr …)

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Konzentration steigern: Die Macht der Ablenkung

Von Jochen Mai // Keine Kommentare Konzentration-verbessern-Tipps-Beispiel


Es ist nicht nur ein Zeichen mentaler Stärke, sich konzentrieren zu können. Wer seine Konzentration steigern kann, leistet oft auch mehr und macht weniger Fehler. Leider spielt unser Gehirn dabei allerdings nicht immer mit: Unser Geist hungert nach Abwechslung, nach Reizen. Ständig wollen wir etwas Neues sehen, hören, spüren, schmecken, riechen, erfahren, lernen. Und – schlecht Nachricht Nummer zwei – das Internet macht uns das besonders leicht: Es bietet einen nie abreißenden Strom aus Informationen, E-Mails, Tweets, Bildern, Status-Updates und Videos von Firmenmotto steppenden Babys oder Klavier spielenden Katzen. Toll. Aber schlecht für die Konzentration… (mehr …)

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Warum wir selbst schöne Aufgaben aufschieben

Von Jochen Mai // 7 Kommentare Aufschieben-Parkinson-Gesetz


Die traurige Wahrheit ist: Wir schieben nicht nur lästige Aufgaben, wie Fensterputzen oder die Steuererklärung, vor uns her – wir prokrastinieren sogar Dinge, die uns eigentlich Spaß machen. Als die beiden Verhaltensökonominnen Suzanne Shu von der Anderson School of Management an der Universität von Kalifornien in Los Angeles und Ayelet Gneezy von der Rady School of Management an der Universität von Kalifornien in San Diego typische Fälle von Aufschieberitis untersuchten, stellten sie verblüfft fest: Sobald Menschen ein längerer Zeitraum zur Verfügung steht – selbst für eine erfreuliche Aufgabe -, reden sie sich zwar ein, diese Aufgabe in Angriff zu nehmen, tun es aber seltener… (mehr …)

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Klebeeffekt: Wer zu lange bleibt, wird nicht befördert

Von Jochen Mai // Keine Kommentare Klebeeffekt-status-quo-effekt-beförderung


Der klassische Klebeeffekt ist umstritten. Oft wird er im Zusammenhang von Zeitarbeit gebraucht: Der Zeitarbeitnehmer macht seinen Job bei dem ausleihenden Unternehmen so gut, dass dieses ihm gleich ein reguläres Jobangebot macht. Er bleibt also kleben, im positiven Sinne.

Kritiker sagen allerdings, der Klebeeffekt mache allenfalls 7 Prozent aus. Mehr Leiharbeiter würden nicht übernommen. Die Zeitarbeitsfirmen sprechen erwartungsgemäß lieber von einer Übernahmewelle von rund 30 Prozent. Die Wahrheit liegt – wie so oft – dazwischen. Allerdings gibt es auch einen negativen Klebeeffekt. Der ist weniger populär, aber weitaus gefährlicher… (mehr …)

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Geht nicht, gibt’s: 20 Dinge, die Sie NICHT können

Von Jochen Mai // 5 Kommentare Ollyy/shutterstock.com


Nichts ist unmöglich! lautet ein bekannter Werbeslogan. Und natürlich stimmt die Kernaussage, dass wir oft nur an selbstgesteckten Grenzen scheitern oder uns von scheinbar unüberwindbaren Mauern ins Bockshorn jagen lassen. Und wie oft laufen wir ausschließlich direkt auf ein Ziel zu, weil wir meinen, dass die beste Verbindung zwischen zwei Punkten allein die Gerade ist? Oft ist sie es eben nicht. Trotzdem gibt es Dinge, die tatsächlich unmöglich sind… (mehr …)

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Selbstmitleid: Das hilft dagegen

Von Nils Warkentin // Keine Kommentare Ollyy/shutterstock.com

Alles läuft schief, niemandem geht es so schlecht wie Ihnen und sowieso ist das Schicksal Ihnen gegenüber besonders ungerecht – an manchen Tagen möchte man sich nur noch selbst bedauern und in Selbstmitleid versinken. In manchen Momenten scheint die Welt einfach unfair zu sein und schnell kommt noch Neid auf das Glück und die scheinbare Unbeschwertheit der anderen hinzu. Aber ist Selbstmitleid grundsätzlich falsch? Nein, denn eine Phase, in der wir uns selbst Leid tun, kann durchaus positive Auswirkungen auf unser Befinden haben. Warum Selbstmitleid sowohl hilfreich, als auch schädlich ist und was wirklich dagegen hilft, wenn Selbstmitleid zu einem Problem wird… (mehr …)

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Jobs für Rentner: Einkommenstipps für Senioren

Von Christian Mueller // Keine Kommentare Monkey Business Images / shutterstock.com


Mit der Rente verbinden viele Menschen heute zwar zahlreiche Aktivitäten – der geflügelte Spruch vom stets ausgebuchten Rentner kommt nicht von ungefähr – doch Arbeit gehört in den meisten Fällen nicht dazu. Dabei gehören Rentner und Senioren längst nicht zum alten Eisen und wollen dem Arbeitsleben oft noch nicht den Rücken kehren. Das müssen sie auch nicht, den Senioren haben zahlreiche Einkommens- und Jobmöglichkeiten… (mehr …)

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Chief Happiness Officer: Glück ist Chefsache

Von Sonja Dietz // Keine Kommentare Dean Drobot/shutterstock.com


CHO – schon mal gehört? “C” und “O” stehen für Chief Officer – ein Mitglied aus der Chefetage also. Das “H” dazwischen ist der Platzhalter für Happiness. Richtig gelesen: Glück, Freude, Zufriedenheit. Weltweit gibt es aktuell nur wenige Chief Happiness Officer. Sie sorgen für eine zufriedene Belegschaft. Der Bedarf an “Glücksvorständen” steigt jedoch zunehmend. Denn Mitarbeiter mit einer gesunden Portion “Happiness” sind nachweislich produktiver… (mehr …)

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Ärger im Job: Diese Kollegen helfen weiter

Von Nils Warkentin // 2 Kommentare Ollyy/shutterstock.com

Stress mit einem Kunden, eine Meinungsverschiedenheit mit dem Vorgesetzten oder auch ein kleinerer Disput mit einem Kollegen – es gibt viele Gründe und Situationen, die für Ärger im Job sorgen können. Doch alle Situationen haben etwas gemeinsam: Sie werden sich besser fühlen, wenn Sie mit jemandem über ihren Frust gesprochen haben. Das kann natürlich nach Feierabend im Kreise der Familie geschehen oder am Wochenende beim Treffen mit guten Freunden. Oder Sie können sich gleich am Arbeitsplatz einen geeigneten Gesprächspartner suchen. Auswahl gibt es in den meisten Büros genug, immerhin arbeiten viele unterschiedliche Charaktere zusammen. Diese Kollegen helfen Ihnen auf unterschiedliche Weise weiter, wenn Sie Ärger im Job haben… (mehr …)

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Redeangst überwinden: Nie mehr Angst vorm Sprechen

Von Nils Warkentin // Keine Kommentare Ollyy/shutterstock.com

Die Hände sind verschwitzt, der Puls erreicht ungeahnte Geschwindigkeiten und ein Gefühl der Panik macht sich breit – Redeangst kann den Betroffenen im wahrsten Sinne des Wortes die Kehle zuschnüren. Das Reden vor Publikum erfordert von den meisten Menschen eine große Überwindung und für einige ist es eine regelrechte Qual. Für Außenstehende hingegen scheint es völlig unverständlich, wie es jemandem Probleme bereiten kann, vor anderen Leuten zu sprechen. Welche Ursachen hinter der Redeangst stehen, warum Lampenfieber dennoch ein wichtiger Aspekt vor einem Auftritt ist und wie Sie Ihre Redeangst endgültig überwinden… (mehr …)

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Vergiftete Beförderung: Vorsicht Falle

Von Christian Mueller // Keine Kommentare Sergey Nivens / shutterstock.com


Endlich ist sie da, die lang ersehnte Beförderung! Ziel erreicht, die Freude ist groß. Doch so verständlich diese Freude auch ist: Sie kommt möglicherweise verfrüht. Denn nicht jede Beförderung ist eine Anerkennung der erbrachten Leistung oder bietet berufliche Chancen. Die so genannten vergifteten Beförderungen sind eher heimtückische Fallen – und dienen nicht selten der Vorbereitung einer Kündigung… (mehr …)

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Besserwisserei: Umgehen mit Dr. Oberschlau

Von Nils Warkentin // Keine Kommentare Ollyy/shutterstock.com

Es gibt ihn in jedem Unternehmen, niemand arbeitet besonders gerne mit ihnen zusammen und sie können jeden Kollegen bis an den Rand der Verzweiflung treiben: Besserwisser. Zu jedem Thema müssen sie ihren Senf dazu geben, haben zu allen eine andere Meinung und egal, wer einen Vorschlag macht, der Besserwisser hat sicherlich eine – in seinen Augen – bessere Idee parat. Wie schnell dieses Verhalten die Nerven der Kollegen überstrapaziert, können Sie sich sicherlich vorstellen. Doch was können Sie tun, um sich gegen die ständige Besserwisserei zu wehren? Welche Kollegen besonders zur Besserwisserei neigen und wie Sie mit einem Dr. Oberschlau in Ihrer Abteilung umgehen… (mehr …)

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Networking-Fehler: So knüpfen Sie keine Kontakte

Von Nils Warkentin // 2 Kommentare Ollyy/shutterstock.com

Möglichkeiten, um das eigene Netzwerk auszubauen, gibt es viele: Am Arbeitsplatz, nach einem Meeting mit Kunden, auf Karrieremessen oder auch bei Networking-Events. Doch was nutzen Ihnen die besten Gelegenheiten, wenn es an der Umsetzung scheitert? Denn was immer so einfach klingt, fällt nicht jedem leicht. Zum einen muss natürlich der innere Schweinehund überwunden werden. Nicht jeder fühlt sich wohl dabei, einen noch fremden anzusprechen. Doch selbst wenn diese Hürde genommen wurde, kann immer noch einiges schief gehen. Besonders vorsichtig sollten Sie mit den Fragen sein, die Sie Ihrem Gesprächspartner stellen. Diese Networking-Fehler sollten Sie umgehen… (mehr …)

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Selbstwertgefühl stärken: Mit 10 einfachen Schritten

Von Jochen Mai // 9 Kommentare Selbstzweifel-Spiegel-Selbstvertrauen


Victor Fleming ist der Regisseur des vielleicht bekanntesten Kinofilms aller Zeiten: Vom Winde verweht mit Clark Gable und Vivien Leigh. Dabei überstrapazierte der kreative Kalifornier, der seine Karriere übrigens als Autorennfahrer begann, nicht nur die Geduld mancher Kollegen am Set, sondern auch das Budget: Eines Tages fragte ihn sein dem Herzinfarkt bereits naher Produzent, David O. Selznick, warum es denn bitteschön nötig sei, dass Scarlett und ihre Schwestern fuderweise Unterröcke aus kostbarer, handgeklöppelter belgischer Spitze tragen müssten. Im Kinosessel und unter den Kleidern sähe das hinterher schließlich niemand. “Aber die Schauspielerinnen wissen es”, soll Fleming geantwortet haben. “Und weil sie wissen, dass die Unterröcke sündhaft teuer sind, fühlen sie sich als die, die sie spielen sollen: verwöhnte, reiche Gutsherrentöchter.” Alles eine Frage des Selbstwertgefühls(mehr …)

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Arbeitsatmosphäre: So lässt sie sich verbessern

Von Christian Mueller // 1 Kommentar Andresr / shutterstock.com


Sie gehört zu den wichtigsten Faktoren für die Produktivität der Mitarbeiter und beeinflusst – zumindest perspektivisch – auch Motivation und Loyalität. Die Rede ist von der viel gerühmten Arbeitsatmosphäre, die sich direkt, wenn auch nicht immer sofort sichtbar, auf Teams und Führungskräfte auswirkt. Eine gute Arbeitsatmosphäre entsteht jedoch nicht einfach von selbst, sondern kann und muss gestaltet werden – nicht zuletzt von Führungskräften… (mehr …)