Büroalltag & Jobregeln


Von Karolina Warkentin // 5 Kommentare

Altersvorsorge: Orientierung für Berufsanfänger

wavebreakmedia/Shutterstock.comIn den Siebzigern behauptete der damalige Arbeitsminister Norbert Blüm: Die Rente ist sicher. Heute wissen wir, dass nichts wirklich sicher ist, schon gar nicht die Rente. Bankenkrise, Staatsverschuldung und eine Gesellschaft, in der die Zahl der Rentner steigt, nicht jedoch die Zahl der Arbeitnehmer. Machen wir uns nichts vor, die Generation der heute 20- bis 30-Jährigen wird kaum noch etwas aus dem gesetzlichen Rentenpott rausbekommen. Sparen ist angesagt. Das wissen auch Berufsanfänger. Aber wie? mehr

Von Jochen Mai // Schreibe einen Kommentar

So ist’s Recht: Urteile aus dem Arbeitsrecht

Grolls Arbeitsrechtskolumne

kuzma/123rfPeter Groll ist Fachanwalt für Arbeitsrecht in Frankfurt. Für die Karrierebibel analysiert und kommentiert er regelmäßig wichtige und aktuelle Urteile aus dem deutschen Arbeitsrecht. So bleiben Arbeitnehmer und Arbeitgeber, Fach- und Führungskräfte stets über ihre Rechte und rechtliche Fallstricke informiert. mehr

Von Jochen Mai // 2 Kommentare

Schöner schlummern: Warum die Snooze-Taste besser ist als ihr Ruf

Snooze-Taste-Schlummern-SchlafDie meisten Menschen hassen ihren Wecker – er bringt sie um den Schlaf. Die Snooze-Taste macht es nicht viel besser, sie genießt einen zweifelhaften Ruf: Einerseits schiebt sie das Aufstehen noch einmal für ein paar Minuten auf; zu oft gedrückt aber, verwandelt sich das Schlummern zur Permafolter aus Dösen, Klingeln, Dösen, Klingeln… Kein guter Morgen. Doch der Alarmaufschub ist besser als gedacht. Außer, dass er uns davon abhält beim ersten Wecken sofort aus dem Bett zu springen, erfüllt er noch einen weiteren Zweck… mehr

Von Karolina Warkentin // 4 Kommentare

Networking-Praxis: So merken Sie sich Namen besser

Networking TippsDon’t bro me if you don’t know me – das Bonmot von Barney Stinson, einer der Hauptfiguren der TV-Serie „How I met you mother“ trifft es auf den Punkt: Menschen mögen es gar nicht, wenn man ihre Namen vergisst oder verwechselt. Trotzdem fällt es dem Großteil von uns schwer, sich Namen zu merken – besonders beim ersten Kennenlernen oder Netzwerken. Sie sind der Person vorher noch nie begegnet, schütteln kurz die Hände, stellen sich vor, Ihr Gegenüber nuschelt vielleicht und schon ist es passiert: Sie haben den Namen vergessen. Schmidt? Müller? Oder doch ganz anders? Es will Ihnen einfach nicht mehr einfallen. Peinlich. Vor allem wenn man sich wiedersieht. Doch es gibt Tricks, wie Sie den peinlichen Moment vermeiden… mehr

Von Jochen Mai // 1 Kommentar

Shared Leadership: Steigert geteilte Führung die Leistung des Teams?

Ein Gastbeitrag von Dr. Johannes Moskaliuk

wellphoto/ShutterstockTraditionelle, hierarchische Führung könnte man so beschreiben: Eine sagt, wo’s lang geht, das Team gehorcht. Bei geteilter Führung (englisch: Shared Leadership) wird dagegen die Führungsverantwortung im Team geteilt. Kann das funktionieren? Fühlt sich ein Team unter geteilter Führung nur wohler, oder ist es auch leistungsfähiger? mehr

Von Jochen Mai // 3 Kommentare

Karriere-Hemmnisse: 3 tückische Denkfehler

Erfolge-BewerbungErfolg ist kein Unisexkonzept. Auch kein Einheitsgrößen-Rezept, das allen und auf alles passt. Denken vielleicht auch nicht viele, sie handeln aber so: Ständig vergleichen sie ihre Erfolge mit denen anderer, ahmen deren Lebenswandel, Maschen und Methoden nach – und wundern sich, dass sie es dennoch nicht in Rekordzeit zu einer vergleichbaren ansehnlichen Karriere bringen. Unzufriedenheit und Vergleich können Ansporn sein und Ambitionen wecken – oft aber verstärken sie sich nur gegenseitig. Dahinter stecken teils drei klassische Denkfehler, die den eigenen Erfolg geradezu ausbremsen. Diese… mehr

Von Jochen Mai // Schreibe einen Kommentar

Man sieht sich: Wen wir wann wiedersehen, ist berechenbar

GesprächLaut Statistik haben wir am Tag mit durchschnittlich acht Menschen intensiveren Kontakt. Sei es durch persönliche Treffen, per E-Mail oder am Telefon. Erstaunlicherweise ist das nicht nur purer Zufall. Die Wahrscheinlichkeit, dass wir eine bestimmte Person wiedersehen, lässt sich berechnen. Zumindest kamen jetzt Forscher des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung und der Universität von Nebraska in Lincoln zu diesem Ergebnis, als sie unser Kontaktverhalten auf Gesetzmäßigkeiten hin untersuchten. Und tatsächlich: Wiedersehen macht nicht nur Freude – es lässt sich vorhersagen… mehr

Von Karolina Warkentin // Schreibe einen Kommentar

Neid im Job: Das gönn ich dir nicht!

CREATISTA/ShutterstockNeid vergiftet Freundschaften, Beziehungen und auch im Job kann er für Zwiespalt sorgen. Er ist ein hässliches, niederträchtiges Gefühl und nicht umsonst die sechste der sieben Todsünden. Auch, wenn niemand es gerne zugibt, wir alle sind ab und zu neidisch, beispielsweise auf den Kollegen, der die interessanteren Aufgaben erhält oder auf den Nachbarn, der das schönere Haus und das größere Auto besitzt. Ein besonders schlechtes Gewissen entsteht bei Neid auf Menschen, die wir mögen und lieben. Wer gibt schon gerne zu, dass er auf den Partner neidisch ist, weil dieser eine Gehaltserhöhung erhalten hat oder auf die beste Freundin, weil sie bei den Kollegen beliebter ist? Es ist nicht immer leicht, mit diesen Gefühlen umzugehen… mehr

Von Jochen Mai // 12 Kommentare

Bachelor, Master, Dr.: Welches Gehalt bekommen Berufseinsteiger?

Einsteigergehalt-BerufsanfängerDas Studium gilt immer noch als Königsweg der Ausbildung, verspricht es doch beste Aussichten auf dem Arbeitsmarkt und langfristig auch die höchsten Gehaltsaussichten. Nur leider nicht sofort nach der Uni. Da müssen die meisten Absolventen und Berufseinsteiger erst mal kleine Brötchen backen: Im Schnitt erhalten sie im ersten Jahr ihrer Berufstätigkeit ein Bruttogehalt von rund 3400 Euro im Monat. Zu den Spitzenverdienern zählen da noch die Promovierten mit einem Durchschnittseinkommen von 4220 Euro, gefolgt von Absolventen mit Master (Uni) und rund 3680 Euro. Danach folgen die Bachelorabsolventen (FH) mit 3300 Euro. Das Schlusslicht bilden die Berufsanfänger mit Magisterabschluss: 2620 Euro haben Sie im Schnitt am Monatsende in der Tasche… mehr

Von Jochen Mai // 2 Kommentare

Jobwahl: Lieber eine Sackgasse als die Herausforderung

Lightspring/Shutterstock.comIch hab schon so manchen Job gemacht: 300.000 Cotoneaster-Stecklinge in einer Friedhofsgärtnerei pflanzen; Paletten im Zentrallager eines Handelskonzerns im Akkord packen; Akten in drei Tiefkellern zurückhängen oder für die Wiedervorlage ziehen; leere Industrie-Gasflaschen aufbereiten und neu lackieren… Das alles waren zum Glück Aushilfsjobs, zeitlich begrenzt, tumb. Ich war jung und brauchte das Geld. Langfristig suchte ich natürlich etwas anderes: einen Beruf, der mich geistig herausfordert, inhaltlich abwechslungsreich ist, kreativ, kompetitiv. Ich wurde Journalist. Ich weiß nicht, ob ich die Wahl heute anderen empfehlen würde. Der Beruf ist immer noch enorm herausfordernd, abwechslungsreich; man lernt viel und immer Neues. Aber er wird immer schlechter bezahlt, das Pensum kann mitunter mörderisch sein und die langfristigen Karriereaussichten… na ja. Ich könnte jeden verstehen, der trotz vorhandener Talente einen anderen Beruf wählt… mehr

Von Jochen Mai // Schreibe einen Kommentar

Jobwechselbereitschaft: Alle vier Jahre ein neuer Arbeitgeber

Mert Toker/ShutterstockAlle vier Jahre – so oft wechseln Fachkräfte im Durchschnitt ihren Job und Arbeitgeber. Das gilt für Fachkräfte aus betriebswirtschaftlichen Berufen, der IT, dem Ingenieur- und Gesundheitswesen sowie der Forschung und Entwicklung – und es sind mehr Jobwechsel als der Bundesdurchschnitt aller Arbeitnehmer: In Deutschland wechselt jeder zweite Arbeitnehmer frühestens nach zehn Jahren den Arbeitgeber. Das ist das Ergebnis einer aktuellen StepStone-Umfrage… mehr

Von Jochen Mai // Schreibe einen Kommentar

Equal Pay Day 2014: Bereinigter Gender Pay Gap bei 8 Prozent

EqualPayDayFrauRoteHandtascheFalls Ihnen heute vermehrt Frauen mit roten Handtaschen im Straßenbild auffallen – das ist kein modischer Trend: Vielmehr demonstrieren die Frauen mit diesem Symbol gegen die Ungleichbehandlung bei der Bezahlung im Job. Am 21. März ist der sogenannte Equal Pay Day (EPD). Er markiert jenen Tag im Jahr bis zu dem Frauen rein rechnerisch länger arbeiten müssen, um das Gehaltsniveau eines Mannes zu erreichen – eben jenen Equal Pay Day. Die roten Handtaschen sollen ein Hinweis auf die roten Zahlen im Portemonnaie der Frauen sein. mehr

Von Jochen Mai // Schreibe einen Kommentar

Studie: Stress macht Frauen empathischer, Männer egozentrischer

EmpathieEmpathie – kurz gesagt die Fähigkeit, sich in andere Menschen hineinversetzen und deren Emotionen verstehen zu können – ist eine wesentliche Voraussetzung für erfolgreiches Netzwerken. Denn das basiert nun mal auf Beziehungen. Und wer dem anderen signalisiert Ich verstehe dich, gewinnt Vertrauen, Sympathien sowieso und mitunter sogar Freunde. Doch wie wirkt sich Stress auf diese Fähigkeit aus? Als Forscher um Claus Lamm von der Universität Wien dies jetzt untersuchten, stellten sie überrascht fest: Männer und Frauen zeigen dabei völlig entgegengesetzte Effekte… mehr

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Ganze 212 Tage. So viele Werktage verbringt der deutsche Arbeitnehmer durchschnittlich an seinem Arbeitsplatz. Und für rund 17 Millionen Menschen ist das: ein Büro. Mit dem Wort “Büro” assoziieren wir allesamt völlig unterschiedliche Erwartungen und Gefühle. Für die einen ist es der Ort, an dem sie zwischen Beruf und Berufung oszillieren, für andere ist es schlicht das unselige Gegengewicht, das ihre Lebenswaage und damit die gern zitierte Work-Life-Balance regelmäßig aus dem Lot wippt.

Apropos: Was machen Sie eigentlich den ganzen Tag im Job und Büroalltag? So acht bis neun Stunden täglich… mindestens? Unser Arbeitsplatz ist eben nicht nur ein enorm einnehmender Lebensraum – ganz oft ist er auch ein veritables Krisengebiet, das unser Verhalten, unsere Psyche und sogar die Gesundheit entscheidend beeinflussen kann. Büros gleichen einem kleinen Gemeinwesen mit eigener Kultur, eigenen, meist ungeschriebenen Regeln und Ritualen. Häufig lauern zahlreiche Fallgruben und Konfliktherde zwischen Konferenzraum und Korridor, zwischen Kaffeeküche und Kopierer. Die meisten Büroarbeiter verbringen mehr Zeit miteinander, reden mehr mit ihren Kollegen als mit ihrer Familie, kennen die Belegschaft besser als ihre Nachbarn und sind den Launen und Marotten der Mit-Arbeiter, ihrer Missgunst und ihren Intrigen ungeschützt ausgeliefert. Seinen Lebenspartner und seinen Beruf kann man sich schließlich aussuchen – die Kollegen nicht.

Sagen wir es, wie es ist: Das Büro ist ein Minenfeld. Nichts kann einem die Freude an der Arbeit mehr versauen als Kollegen mit dem Territorialverhalten eines Medici. Im sozialen Gehege Büro prallen regelmäßig die unterschiedlichsten Charaktere aufeinander. Und das Schlimme daran: Negative Emotionen sind hochgradig ansteckend. Wie bei einem Virus: Ist die kritische Masse an Griesgramen und Neurotikern im Betrieb erreicht, verschlechtert sich das Klima dramatisch.

Wie die diesen lebensgefährlichen Dschungel überleben, besser noch meistern, wie sie mit den zahlreichen Macken, Marotten und Psychoeffekten umgehen, die Ihnen im Job und Büro begegnen, verraten die folgenden Seiten. Wir zeigen Ihnen, wie Sie unbeschadet durch das soziale Dickicht und an den darin hausenden Raubtieren vorbeigelangen und die häufigsten Bürofallen und vor allem den Büroalltag meistern.

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