Büroalltag & Jobregeln


Von Jochen Mai // Schreibe einen Kommentar

Man sieht sich: Wen wir wann wiedersehen, ist berechenbar

GesprächLaut Statistik haben wir am Tag mit durchschnittlich acht Menschen intensiveren Kontakt. Sei es durch persönliche Treffen, per E-Mail oder am Telefon. Erstaunlicherweise ist das nicht nur purer Zufall. Die Wahrscheinlichkeit, dass wir eine bestimmte Person wiedersehen, lässt sich berechnen. Zumindest kamen jetzt Forscher des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung und der Universität von Nebraska in Lincoln zu diesem Ergebnis, als sie unser Kontaktverhalten auf Gesetzmäßigkeiten hin untersuchten. Und tatsächlich: Wiedersehen macht nicht nur Freude – es lässt sich vorhersagen… mehr

Von Karolina Warkentin // Schreibe einen Kommentar

Neid im Job: Das gönn ich dir nicht!

CREATISTA/ShutterstockNeid vergiftet Freundschaften, Beziehungen und auch im Job kann er für Zwiespalt sorgen. Er ist ein hässliches, niederträchtiges Gefühl und nicht umsonst die sechste der sieben Todsünden. Auch, wenn niemand es gerne zugibt, wir alle sind ab und zu neidisch, beispielsweise auf den Kollegen, der die interessanteren Aufgaben erhält oder auf den Nachbarn, der das schönere Haus und das größere Auto besitzt. Ein besonders schlechtes Gewissen entsteht bei Neid auf Menschen, die wir mögen und lieben. Wer gibt schon gerne zu, dass er auf den Partner neidisch ist, weil dieser eine Gehaltserhöhung erhalten hat oder auf die beste Freundin, weil sie bei den Kollegen beliebter ist? Es ist nicht immer leicht, mit diesen Gefühlen umzugehen… mehr

Von Jochen Mai // 12 Kommentare

Bachelor, Master, Dr.: Welches Gehalt bekommen Berufseinsteiger?

Einsteigergehalt-BerufsanfängerDas Studium gilt immer noch als Königsweg der Ausbildung, verspricht es doch beste Aussichten auf dem Arbeitsmarkt und langfristig auch die höchsten Gehaltsaussichten. Nur leider nicht sofort nach der Uni. Da müssen die meisten Absolventen und Berufseinsteiger erst mal kleine Brötchen backen: Im Schnitt erhalten sie im ersten Jahr ihrer Berufstätigkeit ein Bruttogehalt von rund 3400 Euro im Monat. Zu den Spitzenverdienern zählen da noch die Promovierten mit einem Durchschnittseinkommen von 4220 Euro, gefolgt von Absolventen mit Master (Uni) und rund 3680 Euro. Danach folgen die Bachelorabsolventen (FH) mit 3300 Euro. Das Schlusslicht bilden die Berufsanfänger mit Magisterabschluss: 2620 Euro haben Sie im Schnitt am Monatsende in der Tasche… mehr

Von Jochen Mai // 2 Kommentare

Jobwahl: Lieber eine Sackgasse als die Herausforderung

Lightspring/Shutterstock.comIch hab schon so manchen Job gemacht: 300.000 Cotoneaster-Stecklinge in einer Friedhofsgärtnerei pflanzen; Paletten im Zentrallager eines Handelskonzerns im Akkord packen; Akten in drei Tiefkellern zurückhängen oder für die Wiedervorlage ziehen; leere Industrie-Gasflaschen aufbereiten und neu lackieren… Das alles waren zum Glück Aushilfsjobs, zeitlich begrenzt, tumb. Ich war jung und brauchte das Geld. Langfristig suchte ich natürlich etwas anderes: einen Beruf, der mich geistig herausfordert, inhaltlich abwechslungsreich ist, kreativ, kompetitiv. Ich wurde Journalist. Ich weiß nicht, ob ich die Wahl heute anderen empfehlen würde. Der Beruf ist immer noch enorm herausfordernd, abwechslungsreich; man lernt viel und immer Neues. Aber er wird immer schlechter bezahlt, das Pensum kann mitunter mörderisch sein und die langfristigen Karriereaussichten… na ja. Ich könnte jeden verstehen, der trotz vorhandener Talente einen anderen Beruf wählt… mehr

Von Jochen Mai // Schreibe einen Kommentar

Jobwechselbereitschaft: Alle vier Jahre ein neuer Arbeitgeber

Mert Toker/ShutterstockAlle vier Jahre – so oft wechseln Fachkräfte im Durchschnitt ihren Job und Arbeitgeber. Das gilt für Fachkräfte aus betriebswirtschaftlichen Berufen, der IT, dem Ingenieur- und Gesundheitswesen sowie der Forschung und Entwicklung – und es sind mehr Jobwechsel als der Bundesdurchschnitt aller Arbeitnehmer: In Deutschland wechselt jeder zweite Arbeitnehmer frühestens nach zehn Jahren den Arbeitgeber. Das ist das Ergebnis einer aktuellen StepStone-Umfrage… mehr

Von Jochen Mai // Schreibe einen Kommentar

Equal Pay Day 2014: Bereinigter Gender Pay Gap bei 8 Prozent

EqualPayDayFrauRoteHandtascheFalls Ihnen heute vermehrt Frauen mit roten Handtaschen im Straßenbild auffallen – das ist kein modischer Trend: Vielmehr demonstrieren die Frauen mit diesem Symbol gegen die Ungleichbehandlung bei der Bezahlung im Job. Am 21. März ist der sogenannte Equal Pay Day (EPD). Er markiert jenen Tag im Jahr bis zu dem Frauen rein rechnerisch länger arbeiten müssen, um das Gehaltsniveau eines Mannes zu erreichen – eben jenen Equal Pay Day. Die roten Handtaschen sollen ein Hinweis auf die roten Zahlen im Portemonnaie der Frauen sein. mehr

Von Jochen Mai // Schreibe einen Kommentar

Studie: Stress macht Frauen empathischer, Männer egozentrischer

EmpathieEmpathie – kurz gesagt die Fähigkeit, sich in andere Menschen hineinversetzen und deren Emotionen verstehen zu können – ist eine wesentliche Voraussetzung für erfolgreiches Netzwerken. Denn das basiert nun mal auf Beziehungen. Und wer dem anderen signalisiert Ich verstehe dich, gewinnt Vertrauen, Sympathien sowieso und mitunter sogar Freunde. Doch wie wirkt sich Stress auf diese Fähigkeit aus? Als Forscher um Claus Lamm von der Universität Wien dies jetzt untersuchten, stellten sie überrascht fest: Männer und Frauen zeigen dabei völlig entgegengesetzte Effekte… mehr

Von Karolina Warkentin // Schreibe einen Kommentar

Arbeiten mit Behinderung: Was steht Ihnen zu?

Arbeiten mit BehinderungMusiker, Arzt oder Entwicklungshelfer – Traumjobs gibt es viele. Jeder kennt die Herausforderungen, denen man sich stellen muss, um die eigenen beruflichen Ziele und Träume zu verwirklichen. Noch schwieriger ist es für Menschen mit einer Behinderung, denn noch immer gibt es zu viele Ressentiments bezüglich der Beschäftigung gehandicapter Arbeitnehmer. In einer Leistungsgesellschaft, in der Menschen zum Humankapital und entsprechend ihrer wirtschaftlich nutzbaren Fähigkeiten und Kenntnisse bewertet werden, haben Menschen mit einer Behinderung einen schwierigen Stand auf dem Arbeitsmarkt. In Deutschland gibt es zahlreiche Hilfsangebote für Arbeitnehmer mit Behinderung. Es bleiben jedoch noch die Fragen: Was steht mir zu? Und: Wo kann ich mich informieren? mehr

Von Jochen Mai // 2 Kommentare

Morgens früh: Wie Erfolgreiche in den Tag starten

JWM/MorguefileMorgens? Erst mal Kaffee! So denken wohl die meisten Arbeitnehmer, bevor sie überhaupt in Erwägung ziehen, zur Arbeit zu gehen. Jeder pflegt da sein ganz persönliches Morgenritual. Die einen brennen sich morgens mit einer Zigarette als erstes den Zahnbelag in den Schmelz, gurgeln mit Espresso hinterher und klicken sich durch ihre RSS-Feeds. Andere inhalieren zuerst Frischluft, sehen dem Hund dabei beim Stoffwechseln zu, erschlagen ihren Wecker oder lassen sich von einer kalten Dusche berieseln. Die erste Stunde nach dem Aufstehen kann uns entscheidend für den Tag prägen – unsere Laune und den Stresslevel genauso wie unsere Produktivität… mehr

Von Karolina Warkentin // 1 Kommentar

Liebe im Büro: Tipps für das Beziehungsende

Liebe im BüroEs wird Frühling. Und mit dem Partner im Büro zusammenzuarbeiten, kann in dieser Jahreszeit durchaus romantisch sein: gemeinsam ins Büro fahren, gemeinsam Feierabend machen und der andere versteht, was gerade auf der Arbeit los ist. Allerdings bringen Beziehungen am Arbeitsplatz auch ihre Probleme mit sich, vor allem, wenn man in einer Abteilung arbeitet und es in der Beziehung kriselt. Dann übertragen sich die atmosphärischen Störung schnell auf das gesamte Team. Besonders kompliziert wird es, wenn die Beziehung scheitert und man sich trennt. Was anfangs noch für Schmetterlinge im Bauch gesorgt hat, wird nun zur Qual: … und täglich grüßt der Ex-Partner. Wie geht man damit am besten professionell um? mehr

Von Jochen Mai // 5 Kommentare

Sandwich-Kritik: Vergessen Sie das verkleidete Feedback!

Sandwich-KritikWem klare Worte und direktes Feedback schwer fallen, der wendet schon einmal die sogenannte Sandwich-Methode an: Die negative Rückmeldung wird dabei watteweich in Lob verpackt, damit sie sich leichter schlucken lässt. Heißt konkret: Das Feedbackgespräch wird mit lobenden Worten begonnen, danach folgt die eigentliche Schelte, den Abschluss bilden dann wieder Lob oder anerkennende Worte. So gibt es auch keinen bitteren Nachgeschmack. Alles hübsch höflich – aber totaler Bullshit… mehr

Von Jochen Mai // Schreibe einen Kommentar

So ist’s Recht: Urteile aus dem Arbeitsrecht

Grolls Arbeitsrechtskolumne

kuzma/123rfPeter Groll ist Fachanwalt für Arbeitsrecht in Frankfurt. Für die Karrierebibel analysiert und kommentiert er regelmäßig wichtige und aktuelle Urteile aus dem deutschen Arbeitsrecht. So bleiben Arbeitnehmer und Arbeitgeber, Fach- und Führungskräfte stets über ihre Rechte und rechtliche Fallstricke informiert. mehr

Von Christian Mueller // 5 Kommentare

Betriebsrat: Gefährdet die Wahl meine Karriere?

nyul/123rfBetriebsräte gehören heute fast schon zu einer aussterbenden Gattung. Dieser Eindruck kann zumindest entstehen, sinkt die Zahl der Betriebsräte in deutschen Unternehmen – und der von ihnen vertretenen Arbeitnehmer – in den letzten Jahren doch kontinuierlich. An der Bedeutung und dem Wert von Betriebsräten ändert das jedoch nichts, denn nach wie vor sind sie als Interessenvertreter der Arbeitnehmer wichtig und ein Engagement im Betriebsrat kann der Karriere nachhaltig nützen – theoretisch zumindest. Praktisch haben viele Arbeitnehmer jedoch eine – leider berechtigte Frage: Gefährdet ein Engagement im Betriebsrat meine Karriere? mehr

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Ganze 212 Tage. So viele Werktage verbringt der deutsche Arbeitnehmer durchschnittlich an seinem Arbeitsplatz. Und für rund 17 Millionen Menschen ist das: ein Büro. Mit dem Wort “Büro” assoziieren wir allesamt völlig unterschiedliche Erwartungen und Gefühle. Für die einen ist es der Ort, an dem sie zwischen Beruf und Berufung oszillieren, für andere ist es schlicht das unselige Gegengewicht, das ihre Lebenswaage und damit die gern zitierte Work-Life-Balance regelmäßig aus dem Lot wippt.

Apropos: Was machen Sie eigentlich den ganzen Tag im Job und Büroalltag? So acht bis neun Stunden täglich… mindestens? Unser Arbeitsplatz ist eben nicht nur ein enorm einnehmender Lebensraum – ganz oft ist er auch ein veritables Krisengebiet, das unser Verhalten, unsere Psyche und sogar die Gesundheit entscheidend beeinflussen kann. Büros gleichen einem kleinen Gemeinwesen mit eigener Kultur, eigenen, meist ungeschriebenen Regeln und Ritualen. Häufig lauern zahlreiche Fallgruben und Konfliktherde zwischen Konferenzraum und Korridor, zwischen Kaffeeküche und Kopierer. Die meisten Büroarbeiter verbringen mehr Zeit miteinander, reden mehr mit ihren Kollegen als mit ihrer Familie, kennen die Belegschaft besser als ihre Nachbarn und sind den Launen und Marotten der Mit-Arbeiter, ihrer Missgunst und ihren Intrigen ungeschützt ausgeliefert. Seinen Lebenspartner und seinen Beruf kann man sich schließlich aussuchen – die Kollegen nicht.

Sagen wir es, wie es ist: Das Büro ist ein Minenfeld. Nichts kann einem die Freude an der Arbeit mehr versauen als Kollegen mit dem Territorialverhalten eines Medici. Im sozialen Gehege Büro prallen regelmäßig die unterschiedlichsten Charaktere aufeinander. Und das Schlimme daran: Negative Emotionen sind hochgradig ansteckend. Wie bei einem Virus: Ist die kritische Masse an Griesgramen und Neurotikern im Betrieb erreicht, verschlechtert sich das Klima dramatisch.

Wie die diesen lebensgefährlichen Dschungel überleben, besser noch meistern, wie sie mit den zahlreichen Macken, Marotten und Psychoeffekten umgehen, die Ihnen im Job und Büro begegnen, verraten die folgenden Seiten. Wir zeigen Ihnen, wie Sie unbeschadet durch das soziale Dickicht und an den darin hausenden Raubtieren vorbeigelangen und die häufigsten Bürofallen und vor allem den Büroalltag meistern.

Jochen Mai Content Strategie
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Hausordnung: Drei einfache Regeln