Büroalltag & Jobregeln


Von Jochen Mai // 3 Kommentare

Jobumfrage: Karriere ja – aber nicht um jeden Preis

Hamsterrad-AussteigenDeutsche Arbeitnehmer sagen zur Karriere ja – aber nicht um jeden Preis. So ließe sich das Ergebnis einer aktuellen Umfrage zusammenfassen. Danach sind 64 Prozent der deutschen Arbeitnehmer der Meinung, dass mit einer erfolgreichen Karriere zwangsläufig Entbehrungen im Privatleben verbunden sind. Allerdings sagten knapp 45 Prozent der Befragten auch, sie würden auf eine Beförderung verzichten, wenn diese zu Abstrichen im Privatleben führt. Auch bei der Berufsplanung und -entwicklung setzen sich die Deutschen nicht gerade unter Druck: Rund 60 Prozent lassen sich laut Umfrage Zeit für ihre berufliche Weiterentwicklung. mehr

Von Jochen Mai // 2 Kommentare

Arbeitszeugnis: Details, auf die Sie unbedingt achten sollten

Arbeitszeugnis-Beispiele-FormulierungenEs kann Türen öffnen oder den beruflichen Werdegang verbauen: das Arbeitszeugnis. Obwohl es immer wieder in die Kritik gerät, weil es teils von Arbeitnehmern selbst (vor)geschrieben wird oder als sogenanntes Gefälligkeitszeugnis dem ehemaligen Arbeitgeber lästige Arbeitsrechtsprozesse ersparen soll, bleibt es noch immer ein unerlässliches Karrieredokument. Auch wenn der Gesetzgeber verlangt, dass es grundsätzlich wohlwollend formuliert sein muss, bleibt genug Spielraum, um dem dem Bewerber ein Zeugnis seiner Leistung, Kernkompetenzen und seines Sozialverhaltens auszustellen. Doch stecken auch hier die Tücken wieder mal im Detail… mehr

Von Jochen Mai // Schreibe einen Kommentar

Produktivitätskiller E-Mail: Wie viele Mails bekommen Sie so täglich?

ArbeitsplatzStress_sHand aufs Herz: Wie viele E-Mails bekommen Sie am Tag? Laut einer Umfrage (300 Befragte, PDF) des Coaching-Unternehmens Apex Performance bekommen 70 Prozent der Arbeitnehmer mindestens 21 E-Mails am Tag und mehr als die Hälfte der Befragten prüft den Posteingang mehr als elf Mal täglich, jeder Dritte sogar sofort nachdem der E-Mail-Eingang neue Inhalte verkündet. Und das lenkt enorm ab: Denn 21 Mailchecks bedeuten auch, mndestens 21 Mal seine Arbeit zu unterbrechen. Rund zwei Drittel der Befragten gaben an, dies alle 20 Minuten zu tun… mehr

Von Jochen Mai // Schreibe einen Kommentar

So ist’s Recht: Urteile aus dem Arbeitsrecht

Groll’s Arbeitsrechtskolumne

Peter Groll ist Fachanwalt für Arbeitsrecht in Frankfurt. Für die Karrierebibel analysiert und kommentiert er regelmäßig wichtige und aktuelle Urteile aus dem deutschen Arbeitsrecht. So bleiben Arbeitnehmer und Arbeitgeber, Fach- und Führungskräfte stets über ihre Rechte und rechtliche Fallstricke informiert. mehr

Von Jochen Mai // 2 Kommentare

Geltungsdrang: Je narzisstischer der Chef, desto bahnbrechender die Technologie

Narzisstischer ChefSelbstverliebte Chefs sind nicht gerade der Idealtypus eines Vorgesetzten. So ein Narziss sucht in erster Linie Fans, keine Kollegen. Dennoch haben sie auch ihre guten Seiten, wie jetzt eine Studie der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) nahelegt. Deren Quintessenz: Je narzisstischer der Vorstandschef, desto höher seine Bereitschaft, im Unternehmen neue Technologien einzuführen – insbesondere wenn diese Innovationen von der Öffentlichkeit als „heilsbringend“, aber risikoreich wahrgenommen werden. mehr

Von Christian Schroff // 5 Kommentare

Grenzen setzen: So schützen Sie sich vor dem Burnout

Stress88 Prozent der Angestellten sind einer Studie des Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom) zufolge auch zu Hause für Ihren Chef erreichbar, fast ein Drittel gar rund um die Uhr. Es scheint, als habe der Feierabend endgültig ausgedient, denn immer häufiger vermischen sich berufliche und private Aktivitäten: Ein Drittel aller Arbeitnehmer und sogar zwei Drittel der leitenden Angestellten geben an, dass Sie munter zwischen den beiden Sphären hin- und her wechseln, die einst streng voeneinander getrennt waren. Doch das hat Folgen. mehr

Von Christian Mueller // 1 Kommentar

Albtraum Urlaub: Sag tschüss zur Erholung

Albtraum Urlaub ErholungUrlaub! Diesem Augenblick werde viele Arbeitnehmer in den letzten Wochen vermutlich entgegengefiebert haben. Endlich Ruhe vor der Arbeit, Zeit für Erholung, Ausgleich, Hobbys und Familie. Ganz entspannt die Füße hochlegen, nichts tun und genießen. Ja, es könnte so schön sein. Wenn, ja, wenn da nicht die kleinen aber nervigen Gewohnheiten und Stolpersteine wären, die sich viele Arbeitnehmer selbst in den Weg legen.

Das heimliche Motto mancher Menschen scheint dabei zu sein: Entspannung kann jeder, ich mache mir im Urlaub mal so richtig Stress. Die dafür eingesetzten Strategien und Taktiken sind oft wirklich erstaunlich und hoch effektiv. So wird aus der lang ersehnten Auszeit ganz schnell ein Albtraum Urlaub und an Erholung ist gar nicht erst zu denken. mehr

Von Jochen Mai // 1 Kommentar

Zanke schön! Teams profitieren von Konflikten mehr als gedacht

KonfliktDiskussionKollegenArbeitsplatzWenn es in Teams und während des Projekts zu Streit kommt, kann das das gesamte Ergebnis gefährden. Meinen wir. Konflikte sind nicht unbedingt das, was wir als nützlich oder gar nötig empfinden. Sie sind ein emotionaler Störfaktor, der teils gar zur Belastung werden kann. Nicht wenige Menschen sind so Harmonie bedürftig, dass sie Teamkonflikten regelrecht aus dem Weg – oder beleidigt aus dem Team gehen. Fehler! Wie der Psychologe Carsten De Dreu von der Universität Amsterdam zusammen mit Kollegen ermitteln konnte, profitieren Teams von solchen Konflikten sogar ungemein. mehr

Von Jochen Mai // Schreibe einen Kommentar

Kau dich schlau: Kaugummikauen beschleunigt kognitive Prozesse

KaugummikauenBlaseBubbleKaugummikauen genießt nicht gerade den besten Ruf – vor allem, weil es so viele mit offenem Mund tun. Brrr. Doch das negative Image täuscht. Kaugummis sind besser als ihr Ruf. Unabhängig davon, dass sie den Atem verbessern (bei einigen Zeitgenossen wenigstens kurzfristig) machen sie auch noch schlauer. Ein bisschen wenigstens. Denn Kaugummikauen beschleunigt unsere kognitive Fähigkeiten, so eine japanische Studie. Oder salopp gesagt: Wer Kaugummi kaut, denkt und merkt sich Dinge schneller. mehr

Von Christian Mueller // 3 Kommentare

Fehlbarkeit: 25 Dinge, die Sie aus Fehlern lernen können

Aus Fehlern lernenWas assoziieren Sie mit Fehlern? Vermutlich überwiegend negative Begriffe und Emotionen, korrekt? Kein Wunder, denn Fehler werden – zumindest in unserem Kulturkreis – oft mit Schwäche und mangelnder Kompetenz in Verbindung gebracht. In Einzelfällen mag das tatsächlich zutreffen, doch viele Fehler entstehen aufgrund mangelnder Informationen, fehlender Erfahrung oder sich schnell verändernden Gegebenheiten. Das hindert viele Menschen jedoch nicht daran, Fehler als persönliches Versagen zu werten und sich Vorwürfe zu machen.

Einen etwas anderen Umgang mit Fehlern zeigt ein Zitat von Thomas Alva Edison, dem Erfinder der Glühlampe: “Sie sehen 1.000 Fehlschläge. Ich sehe 1.000 Wege von denen ich jetzt weiß, dass sie nicht funktionieren.” Edison sah Fehler als notwendige Lernerfahrungen und Schritte auf dem Weg zu seinem Ziel an. Eine Einstellung, die auch heute noch zahlreiche Vorteile bietet. mehr

Von Jochen Mai // 2 Kommentare

Gib ihnen Süßes! Naschkatzen sind netter – und cleverer

Gummibärchen-Schale-Naschkatze-SüßigkeitDie Masche war so einfach wie effektiv. Gleich am ersten Tag ihres neuen Jobs stellte die Bekannte von mir eine große Schale mit Gummibärchen – prominent platziert – in ihr Büro. Jeder Besucher würde sie zwangsläufig sehen. Und jeder war per Kärtchen auch herzlich dazu eingeladen, sich zu bedienen. Es dauerte nicht lang, und die Erste-Hilfe-Schale gegen Heißhungerattacken und akute Unterzuckerung sprach sich im ganzen Haus herum. Und damit entfaltete die Gratisgabe ihre volle Wucht: mehr

Von Jochen Mai // 5 Kommentare

Gallup Engagement Index 2012: Jeder vierte Arbeitnehmer hat innerlich gekündigt

Wirklich verbessert hat sich die Stimmung in den Unternehmen nicht gerade. Sechs von zehn Arbeitnehmern spulen tagsüber nur eine Standardprozedur ab und schieben Dienst nach Vorschrift. Eine hohe emotionale Bindung an das Unternehmen verspüren gerade einmal 15 Prozent. Jeder vierte Beschäftigte – 24 Prozent – dagegen hat bereits innerlich gekündigt und sucht womöglich schon nach einem neuen Job. Das ist das Ergebnis der jährlich wiederkehrenden Umfrage des Gallup-Instituts, dem sogenannten Engagement-Index. Die volkswirtschaftlichen Kosten für die innere Kündigung taxieren die Meinungsforscher auf 112 bis 138 Milliarden Euro jährlich. mehr

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Ganze 212 Tage. So viele Werktage verbringt der deutsche Arbeitnehmer durchschnittlich an seinem Arbeitsplatz. Und für rund 17 Millionen Menschen ist das: ein Büro. Mit dem Wort “Büro” assoziieren wir allesamt völlig unterschiedliche Erwartungen und Gefühle. Für die einen ist es der Ort, an dem sie zwischen Beruf und Berufung oszillieren, für andere ist es schlicht das unselige Gegengewicht, das ihre Lebenswaage und damit die gern zitierte Work-Life-Balance regelmäßig aus dem Lot wippt.

Apropos: Was machen Sie eigentlich den ganzen Tag im Job und Büroalltag? So acht bis neun Stunden täglich… mindestens? Unser Arbeitsplatz ist eben nicht nur ein enorm einnehmender Lebensraum – ganz oft ist er auch ein veritables Krisengebiet, das unser Verhalten, unsere Psyche und sogar die Gesundheit entscheidend beeinflussen kann. Büros gleichen einem kleinen Gemeinwesen mit eigener Kultur, eigenen, meist ungeschriebenen Regeln und Ritualen. Häufig lauern zahlreiche Fallgruben und Konfliktherde zwischen Konferenzraum und Korridor, zwischen Kaffeeküche und Kopierer. Die meisten Büroarbeiter verbringen mehr Zeit miteinander, reden mehr mit ihren Kollegen als mit ihrer Familie, kennen die Belegschaft besser als ihre Nachbarn und sind den Launen und Marotten der Mit-Arbeiter, ihrer Missgunst und ihren Intrigen ungeschützt ausgeliefert. Seinen Lebenspartner und seinen Beruf kann man sich schließlich aussuchen – die Kollegen nicht.

Sagen wir es, wie es ist: Das Büro ist ein Minenfeld. Nichts kann einem die Freude an der Arbeit mehr versauen als Kollegen mit dem Territorialverhalten eines Medici. Im sozialen Gehege Büro prallen regelmäßig die unterschiedlichsten Charaktere aufeinander. Und das Schlimme daran: Negative Emotionen sind hochgradig ansteckend. Wie bei einem Virus: Ist die kritische Masse an Griesgramen und Neurotikern im Betrieb erreicht, verschlechtert sich das Klima dramatisch.

Wie die diesen lebensgefährlichen Dschungel überleben, besser noch meistern, wie sie mit den zahlreichen Macken, Marotten und Psychoeffekten umgehen, die Ihnen im Job und Büro begegnen, verraten die folgenden Seiten. Wir zeigen Ihnen, wie Sie unbeschadet durch das soziale Dickicht und an den darin hausenden Raubtieren vorbeigelangen und die häufigsten Bürofallen und vor allem den Büroalltag meistern.

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  3. Drittens: Wer die ersten beiden Regeln bewusst missachtet, fliegt raus.
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