Büroalltag & Jobregeln


Von Jochen Mai // 2 Kommentare

Morgens früh: Wie Erfolgreiche in den Tag starten

JWM/MorguefileMorgens? Erst mal Kaffee! So denken wohl die meisten Arbeitnehmer, bevor sie überhaupt in Erwägung ziehen, zur Arbeit zu gehen. Jeder pflegt da sein ganz persönliches Morgenritual. Die einen brennen sich morgens mit einer Zigarette als erstes den Zahnbelag in den Schmelz, gurgeln mit Espresso hinterher und klicken sich durch ihre RSS-Feeds. Andere inhalieren zuerst Frischluft, sehen dem Hund dabei beim Stoffwechseln zu, erschlagen ihren Wecker oder lassen sich von einer kalten Dusche berieseln. Die erste Stunde nach dem Aufstehen kann uns entscheidend für den Tag prägen – unsere Laune und den Stresslevel genauso wie unsere Produktivität… mehr

Von Karolina Warkentin // 1 Kommentar

Liebe im Büro: Tipps für das Beziehungsende

Liebe im BüroEs wird Frühling. Und mit dem Partner im Büro zusammenzuarbeiten, kann in dieser Jahreszeit durchaus romantisch sein: gemeinsam ins Büro fahren, gemeinsam Feierabend machen und der andere versteht, was gerade auf der Arbeit los ist. Allerdings bringen Beziehungen am Arbeitsplatz auch ihre Probleme mit sich, vor allem, wenn man in einer Abteilung arbeitet und es in der Beziehung kriselt. Dann übertragen sich die atmosphärischen Störung schnell auf das gesamte Team. Besonders kompliziert wird es, wenn die Beziehung scheitert und man sich trennt. Was anfangs noch für Schmetterlinge im Bauch gesorgt hat, wird nun zur Qual: … und täglich grüßt der Ex-Partner. Wie geht man damit am besten professionell um? mehr

Von Jochen Mai // 5 Kommentare

Sandwich-Kritik: Vergessen Sie das verkleidete Feedback!

Sandwich-KritikWem klare Worte und direktes Feedback schwer fallen, der wendet schon einmal die sogenannte Sandwich-Methode an: Die negative Rückmeldung wird dabei watteweich in Lob verpackt, damit sie sich leichter schlucken lässt. Heißt konkret: Das Feedbackgespräch wird mit lobenden Worten begonnen, danach folgt die eigentliche Schelte, den Abschluss bilden dann wieder Lob oder anerkennende Worte. So gibt es auch keinen bitteren Nachgeschmack. Alles hübsch höflich – aber totaler Bullshit… mehr

Von Jochen Mai // Schreibe einen Kommentar

So ist’s Recht: Urteile aus dem Arbeitsrecht

Grolls Arbeitsrechtskolumne

kuzma/123rfPeter Groll ist Fachanwalt für Arbeitsrecht in Frankfurt. Für die Karrierebibel analysiert und kommentiert er regelmäßig wichtige und aktuelle Urteile aus dem deutschen Arbeitsrecht. So bleiben Arbeitnehmer und Arbeitgeber, Fach- und Führungskräfte stets über ihre Rechte und rechtliche Fallstricke informiert. mehr

Von Christian Mueller // 5 Kommentare

Betriebsrat: Gefährdet die Wahl meine Karriere?

nyul/123rfBetriebsräte gehören heute fast schon zu einer aussterbenden Gattung. Dieser Eindruck kann zumindest entstehen, sinkt die Zahl der Betriebsräte in deutschen Unternehmen – und der von ihnen vertretenen Arbeitnehmer – in den letzten Jahren doch kontinuierlich. An der Bedeutung und dem Wert von Betriebsräten ändert das jedoch nichts, denn nach wie vor sind sie als Interessenvertreter der Arbeitnehmer wichtig und ein Engagement im Betriebsrat kann der Karriere nachhaltig nützen – theoretisch zumindest. Praktisch haben viele Arbeitnehmer jedoch eine – leider berechtigte Frage: Gefährdet ein Engagement im Betriebsrat meine Karriere? mehr

Von Christian Mueller // Schreibe einen Kommentar

Jobwechsel oder Selbstständigkeit? 66 Entscheidungshilfen

nyul/123rfUnzufriedenheit im Job, zahlreiche Jobmöglichkeiten und neue Optionen und deutlich gestiegene Akzeptanz mehrere Arbeitgeber im Lebenslauf – all diese Faktoren tragen dazu bei, dass 2013 fast jeder zweite deutsche Arbeitnehmer einen Jobwechsel zumindest ernsthaft in Erwägung gezogen hat. Sicher, nicht jeder lässt diesen Gedanken dann auch Taten folgen, doch ein Jobwechsel ist heute deutlich einfacher als noch vor wenigen Jahren – und längst nicht mehr alternativlos. Denn auch der Schritt in die Selbstständigkeit ist in vielen Branchen und Berufen attraktiver geworden und stellt für Arbeitnehmer eine realistische Option dar. Die Entscheidung zwischen den beiden Optionen kann da durchaus schwer fallen. mehr

Von Jochen Mai // 2 Kommentare

Menschenkenntnis: Intelligente Menschen vertrauen anderen eher

Dmitriy Shironosov/123rfJe höher der Intelligenzquotient, desto vertrauensseliger. So ließe sich das Ergebnis einer neuen Studie der Oxford Universität zusammenfassen. Natürlich ist damit nicht blindes Vertrauen gemeint. Vielmehr vermuten die Wissenschaftler, dass hohe Intelligenz mit besserer Menschenkenntnis korreliert. Oder anders gesagt: Smarte Menschen wissen andere besser zu beurteilen und damit auch eher, wem sie vertrauen können und wem nicht. Insgesamt aber macht es sie weniger misstrauisch… mehr

Von Jochen Mai // Schreibe einen Kommentar

Selbstbewusst: 87 Prozent sagen, sie machen einen guten Job

Sergey Nivens/ShutterstockIch mache einen guten Job. Würden Sie das auch von sich behaupten? Die Chancen dafür stehen hoch: 87 Prozent der Arbeitnehmer hierzulande sind laut einer aktuellen Umfrage dieser Ansicht. Bemerkenswerterweise beweisen dabei die Frauen (89 Prozent) mehr Selbstbewusstsein als die Männer (85 Prozent). Klingt gut, oder? Doch die Sache hat einen Haken: Obwohl die Deutschen ihre Arbeit so positiv bewerten, kennt und reflektiert nur jeder Zweite (52 Prozent) seine bisherigen Erfolge und künftigen Karrierezielemehr

Von Christian Mueller // Schreibe einen Kommentar

Niederlagen im Job: So gehen Sie damit richtig um

ollyy/ShutterstockSie haben wochenlang an einem Projekt gearbeitet, sich in den letzten Monaten ganz gezielt auf eine Beförderung vorbereitet, Stunden in eine Bewerbung investiert oder viel Herzblut, Zeit und Energie in ein neues Konzept gesteckt, von dem Sie Ihren Chef überzeugen wollen. Im Film müsste jetzt das Happy End folgen und Ihr Engagement würde belohnt werden. Doch leider leben Sie in der Realität und diese folgt keinem Drehbuch und kennt auch andere Schlussszenen, Niederlagen zum Beispiel. Die können weh tun und fühlen sich in der Regel nicht angenehm an, doch ein bekanntes Sprichwort bringt es auf den Punkt: „Es kommt nicht darauf, ob Sie fallen. Entscheidend ist, dass Sie wieder aufstehen.“ mehr

Von Jochen Mai // 1 Kommentar

Moralfragen: Hand aufs Herz macht tatsächlich ehrlicher

Hand aufs HerzWer einen Eid schwört, legt dazu seine rechte Hand meist auf die linke Brust und auf sein Herz… Es gilt als Geste der besonderen Aufrichtigkeit und als Metapher: “Ich schwöre – bei meinem Herzen, bei meinem Leben…” Aber ist das wirklich nur eine reine Geste, ein körpersprachliches Ritual oder steckt am Ende mehr dahinter? Michal Parzuchowski and Bogdan Wojciszke von der Warschauer School of Social Sciences absolvierten dazu jetzt mehrere Experimente – und tatsächlich: Wer sich mit der Hand aufs Herz fasst, verhält sich tatsächlich ehrlicher… mehr

Von Christian Mueller // Schreibe einen Kommentar

Weiterbildung zum Coach: Prüfen Sie die Angebote genau!

Monkey Business Images/ShutterstockWeiterbildungen gibt es in allen Branchen und für alle Berufe inzwischen wie Sand am Meer. In manchen Themenfeldern übersteigt die Zahl der Weiterbildungsangebote – zumindest gefühlt – die Zahl der potenziellen Kandidaten und Arbeitnehmer, die diese überhaupt nutzen könnten. Der Coaching-Bereich bildet hier keine Ausnahme, weist jedoch eine Besonderheit auf: Da die Berufsbezeichnung Coach nicht geschützt ist, tummeln sich in der Branche unzählige Anbieter, deren Qualität und Seriosität teilweise durchaus fraglich ist. Wenig überraschend, dass dieses Muster auch für die Weiterbildungsangebote gilt und längst nicht alle Kurse und Seminare auch echten Mehrwert bieten. Heute fasse ich daher die aus meiner Sicht wichtigsten Punkte und Kriterien für gute Weiterbildungsangebote im Coaching-Bereich zusammen. mehr

Von Jochen Mai // 2 Kommentare

Umfrage: Was tun bei Langeweile im Job?

Langweile-GähnenHaben Sie gerade Langeweile im Job? Könnte ja sein, weil es noch nicht Feierabend ist und Sie trotzdem hier die Karrierebibel lesen… Nicht schlimm, wir finden das gut und verraten es auch nicht weiter. Und mal ehrlich: Solche Leerlauf-Phasen kommen auch im besten Job gelegentlich vor. Die Frage ist dann eher, wie sich diese Zeit sinnvoll nutzen lässt. Nichtstun ist die eine Alternative. Aber geht es vielleicht auch etwas produktiver? mehr

Von Jochen Mai // Schreibe einen Kommentar

Kommentar: Die Verklärung des Authentischen

AuthentizitätWahrhaftigkeit trägt einen hellen Schein. Besonders hell leuchtet er in Zeiten, in denen Betrug und Bestechlichkeit der Beletage anhaften und Authentizität ebenso wie Transparenz zum eilig übergestülpten Büßerkleid der Manager mutieren. Dann überstrahlt der ehrliche Schein sogar das, was drinsteckt in dem Kleid: Persönlichkeit. mehr

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Ganze 212 Tage. So viele Werktage verbringt der deutsche Arbeitnehmer durchschnittlich an seinem Arbeitsplatz. Und für rund 17 Millionen Menschen ist das: ein Büro. Mit dem Wort “Büro” assoziieren wir allesamt völlig unterschiedliche Erwartungen und Gefühle. Für die einen ist es der Ort, an dem sie zwischen Beruf und Berufung oszillieren, für andere ist es schlicht das unselige Gegengewicht, das ihre Lebenswaage und damit die gern zitierte Work-Life-Balance regelmäßig aus dem Lot wippt.

Apropos: Was machen Sie eigentlich den ganzen Tag im Job und Büroalltag? So acht bis neun Stunden täglich… mindestens? Unser Arbeitsplatz ist eben nicht nur ein enorm einnehmender Lebensraum – ganz oft ist er auch ein veritables Krisengebiet, das unser Verhalten, unsere Psyche und sogar die Gesundheit entscheidend beeinflussen kann. Büros gleichen einem kleinen Gemeinwesen mit eigener Kultur, eigenen, meist ungeschriebenen Regeln und Ritualen. Häufig lauern zahlreiche Fallgruben und Konfliktherde zwischen Konferenzraum und Korridor, zwischen Kaffeeküche und Kopierer. Die meisten Büroarbeiter verbringen mehr Zeit miteinander, reden mehr mit ihren Kollegen als mit ihrer Familie, kennen die Belegschaft besser als ihre Nachbarn und sind den Launen und Marotten der Mit-Arbeiter, ihrer Missgunst und ihren Intrigen ungeschützt ausgeliefert. Seinen Lebenspartner und seinen Beruf kann man sich schließlich aussuchen – die Kollegen nicht.

Sagen wir es, wie es ist: Das Büro ist ein Minenfeld. Nichts kann einem die Freude an der Arbeit mehr versauen als Kollegen mit dem Territorialverhalten eines Medici. Im sozialen Gehege Büro prallen regelmäßig die unterschiedlichsten Charaktere aufeinander. Und das Schlimme daran: Negative Emotionen sind hochgradig ansteckend. Wie bei einem Virus: Ist die kritische Masse an Griesgramen und Neurotikern im Betrieb erreicht, verschlechtert sich das Klima dramatisch.

Wie die diesen lebensgefährlichen Dschungel überleben, besser noch meistern, wie sie mit den zahlreichen Macken, Marotten und Psychoeffekten umgehen, die Ihnen im Job und Büro begegnen, verraten die folgenden Seiten. Wir zeigen Ihnen, wie Sie unbeschadet durch das soziale Dickicht und an den darin hausenden Raubtieren vorbeigelangen und die häufigsten Bürofallen und vor allem den Büroalltag meistern.

Jochen Mai Content Strategie
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