Büroalltag & Jobregeln


Von Jochen Mai // 2 Kommentare

Menschenkenntnis: Intelligente Menschen vertrauen anderen eher

Dmitriy Shironosov/123rfJe höher der Intelligenzquotient, desto vertrauensseliger. So ließe sich das Ergebnis einer neuen Studie der Oxford Universität zusammenfassen. Natürlich ist damit nicht blindes Vertrauen gemeint. Vielmehr vermuten die Wissenschaftler, dass hohe Intelligenz mit besserer Menschenkenntnis korreliert. Oder anders gesagt: Smarte Menschen wissen andere besser zu beurteilen und damit auch eher, wem sie vertrauen können und wem nicht. Insgesamt aber macht es sie weniger misstrauisch… mehr

Von Jochen Mai // Schreibe einen Kommentar

Selbstbewusst: 87 Prozent sagen, sie machen einen guten Job

Sergey Nivens/ShutterstockIch mache einen guten Job. Würden Sie das auch von sich behaupten? Die Chancen dafür stehen hoch: 87 Prozent der Arbeitnehmer hierzulande sind laut einer aktuellen Umfrage dieser Ansicht. Bemerkenswerterweise beweisen dabei die Frauen (89 Prozent) mehr Selbstbewusstsein als die Männer (85 Prozent). Klingt gut, oder? Doch die Sache hat einen Haken: Obwohl die Deutschen ihre Arbeit so positiv bewerten, kennt und reflektiert nur jeder Zweite (52 Prozent) seine bisherigen Erfolge und künftigen Karrierezielemehr

Von Christian Mueller // Schreibe einen Kommentar

Niederlagen im Job: So gehen Sie damit richtig um

ollyy/ShutterstockSie haben wochenlang an einem Projekt gearbeitet, sich in den letzten Monaten ganz gezielt auf eine Beförderung vorbereitet, Stunden in eine Bewerbung investiert oder viel Herzblut, Zeit und Energie in ein neues Konzept gesteckt, von dem Sie Ihren Chef überzeugen wollen. Im Film müsste jetzt das Happy End folgen und Ihr Engagement würde belohnt werden. Doch leider leben Sie in der Realität und diese folgt keinem Drehbuch und kennt auch andere Schlussszenen, Niederlagen zum Beispiel. Die können weh tun und fühlen sich in der Regel nicht angenehm an, doch ein bekanntes Sprichwort bringt es auf den Punkt: „Es kommt nicht darauf, ob Sie fallen. Entscheidend ist, dass Sie wieder aufstehen.“ mehr

Von Jochen Mai // 1 Kommentar

Moralfragen: Hand aufs Herz macht tatsächlich ehrlicher

Hand aufs HerzWer einen Eid schwört, legt dazu seine rechte Hand meist auf die linke Brust und auf sein Herz… Es gilt als Geste der besonderen Aufrichtigkeit und als Metapher: “Ich schwöre – bei meinem Herzen, bei meinem Leben…” Aber ist das wirklich nur eine reine Geste, ein körpersprachliches Ritual oder steckt am Ende mehr dahinter? Michal Parzuchowski and Bogdan Wojciszke von der Warschauer School of Social Sciences absolvierten dazu jetzt mehrere Experimente – und tatsächlich: Wer sich mit der Hand aufs Herz fasst, verhält sich tatsächlich ehrlicher… mehr

Von Christian Mueller // Schreibe einen Kommentar

Weiterbildung zum Coach: Prüfen Sie die Angebote genau!

Monkey Business Images/ShutterstockWeiterbildungen gibt es in allen Branchen und für alle Berufe inzwischen wie Sand am Meer. In manchen Themenfeldern übersteigt die Zahl der Weiterbildungsangebote – zumindest gefühlt – die Zahl der potenziellen Kandidaten und Arbeitnehmer, die diese überhaupt nutzen könnten. Der Coaching-Bereich bildet hier keine Ausnahme, weist jedoch eine Besonderheit auf: Da die Berufsbezeichnung Coach nicht geschützt ist, tummeln sich in der Branche unzählige Anbieter, deren Qualität und Seriosität teilweise durchaus fraglich ist. Wenig überraschend, dass dieses Muster auch für die Weiterbildungsangebote gilt und längst nicht alle Kurse und Seminare auch echten Mehrwert bieten. Heute fasse ich daher die aus meiner Sicht wichtigsten Punkte und Kriterien für gute Weiterbildungsangebote im Coaching-Bereich zusammen. mehr

Von Jochen Mai // 2 Kommentare

Umfrage: Was tun bei Langeweile im Job?

Langweile-GähnenHaben Sie gerade Langeweile im Job? Könnte ja sein, weil es noch nicht Feierabend ist und Sie trotzdem hier die Karrierebibel lesen… Nicht schlimm, wir finden das gut und verraten es auch nicht weiter. Und mal ehrlich: Solche Leerlauf-Phasen kommen auch im besten Job gelegentlich vor. Die Frage ist dann eher, wie sich diese Zeit sinnvoll nutzen lässt. Nichtstun ist die eine Alternative. Aber geht es vielleicht auch etwas produktiver? mehr

Von Jochen Mai // Schreibe einen Kommentar

Kommentar: Die Verklärung des Authentischen

AuthentizitätWahrhaftigkeit trägt einen hellen Schein. Besonders hell leuchtet er in Zeiten, in denen Betrug und Bestechlichkeit der Beletage anhaften und Authentizität ebenso wie Transparenz zum eilig übergestülpten Büßerkleid der Manager mutieren. Dann überstrahlt der ehrliche Schein sogar das, was drinsteckt in dem Kleid: Persönlichkeit. mehr

Von Jochen Mai // 1 Kommentar

Studie: Miese Laune auf Facebook steckt an – gute aber mehr

FB-Daumen-LikeSchauen Sie nach dieser Lektüre doch mal so auf Ihre Facebook-Timeline: Was lesen Sie dort? Heiteres, Ermutigendes, Inspirierendes – oder ventilieren dort eher die Miesepeter, Nörgler und Jammerlappen ihre miese Laune? Im zweiten Fall sollten Sie Ihre Freunde vielleicht besser auswählen, denn laut einer neue Studie von Nicholas Christakis von der Yale Universität und James Fowler von der Universität von Kalifornien in San Diego wirkt die Stimmung dort hochgradig ansteckend. Die gute Nachricht darin ist allerdings: Gute Laune steckt mehr an als schlechte… mehr

Von Christian Mueller // Schreibe einen Kommentar

Können Sie Chef? 99 Fragen vor der Beförderung

Rui Vale De Sousa/123rfDer Chefsessel gehört in vielen Unternehmen zu den begehrtesten Möbelstücken überhaupt. Zahlreiche Arbeitnehmer sehen eine Beförderung als wichtiges – vielleicht sogar wichtigstes – Karriereziel an und arbeiten teilweise jahrelang auf diesen Schritt hin. Bietet sich die Option dann endlich, sind Freude und Begeisterung im ersten Augenblick verständlicherweise groß. Wir wollen Ihnen Beförderung auch auf keinen Fall schlecht reden, bitten Sie jedoch, sich die Zeit zur Reflexion zu nehmen. Denn der Schritt auf der Karriereleiter bringt nicht nur Vorteile mit sich – wo Licht ist, ist bekanntlich auch Schatten, zumindest potenziell. mehr

Von Karolina Warkentin // Schreibe einen Kommentar

Doping am Arbeitsplatz: Schneller, höher, weiter

PillenDrogenDopingDie einen nennen es Hirndoping, die anderen sprechen von Neuro-Enhancement. Beide Begriffe beschreiben die Idee, mithilfe von Medikamenten bei gesunden Menschen die Konzentration zu verbessern, das Kurz- oder Langzeitgedächtnis zu festigen oder einfach die Aufmerksamkeit zu erhöhen. Eingenommen werden leistungssteigernde und stimmungsaufhellende Präparate, um im Job mithalten zu können, das Pensum in vielen Branchen ist enorm. Immer mehr Arbeitnehmer kämpfen mit steigenden Anforderungen an Leistung, Flexibilität, Mobilität und Erreichbarkeit. Der Druck wächst und oft erscheint der Griff zur Pille der einzige Ausweg. Aber wie sieht dieser Ausweg aus? mehr

Von Jochen Mai // Schreibe einen Kommentar

So ist’s Recht: Urteile aus dem Arbeitsrecht

Grolls Arbeitsrechtskolumne

kuzma/123rfPeter Groll ist Fachanwalt für Arbeitsrecht in Frankfurt. Für die Karrierebibel analysiert und kommentiert er regelmäßig wichtige und aktuelle Urteile aus dem deutschen Arbeitsrecht. So bleiben Arbeitnehmer und Arbeitgeber, Fach- und Führungskräfte stets über ihre Rechte und rechtliche Fallstricke informiert. mehr

Von Jochen Mai // 3 Kommentare

Hör! Mir! Zu! 7 wissenswerte Fakten über das Zuhören

MannZuhörenOhrDamals in Lydien. König Krösus befragte das Orakel von Delphi, ob er gegen die Perser marschieren solle. „Wenn du das tust“, prophezeite das Orakel, „wirst du ein mächtiges Reich zerstören.“ „Klasse!“, dachte sich Krösus: Welches Reich könnte wohl mächtiger sein als das der Perser? Und hatte ihm das Orakel nicht gerade den Sieg garantiert? Also zog Krösus hochmütig und siegestrunken in die Schlacht – und verlor. In seinem Wunsch nach einem kolossalen Triumph, hörte er nur das, was er hören wollte. Was er vergaß, war die Rückfrage, welches Reich das Orakel meinte. Wehe dem, der nicht hören will… mehr

Von Christian Mueller // 1 Kommentar

Arbeitslosengeld 2: Das sollten Arbeitslose beachten

Photosani/ShutterstockArbeitslosigkeit ist heute in Zeiten schneller Arbeitsplatzwechsel, umfangreicher Stellenstreichungen und fehlender Arbeitsplatzsicherheit keine Katastrophe mehr und immer mehr Menschen nehmen – zumindest vorübergehend – entsprechende Leistungen in Anspruch. Beim Arbeitslosengeld stellt das für viele auch kein Problem dar, doch das Arbeitslosengeld 2 – umgangssprachlich oft Hartz IV genannt – stellt für viele Arbeitnehmer eine Horrorvorstellung dar. Tatsächlich ist der Bezug von Arbeitslosengeld 2 alles andere als angenehm und soll – so sind auch die Grundsätze im Sozialgesetzbuch II, der gesetzlichen Grundlage ausgerichtet – höchstens eine Übergangslösung darstellen. Doch auch diese sollten Sie – falls der Bezug bei Ihnen ansteht – systematisch und strukturiert angehen. mehr

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Ganze 212 Tage. So viele Werktage verbringt der deutsche Arbeitnehmer durchschnittlich an seinem Arbeitsplatz. Und für rund 17 Millionen Menschen ist das: ein Büro. Mit dem Wort “Büro” assoziieren wir allesamt völlig unterschiedliche Erwartungen und Gefühle. Für die einen ist es der Ort, an dem sie zwischen Beruf und Berufung oszillieren, für andere ist es schlicht das unselige Gegengewicht, das ihre Lebenswaage und damit die gern zitierte Work-Life-Balance regelmäßig aus dem Lot wippt.

Apropos: Was machen Sie eigentlich den ganzen Tag im Job und Büroalltag? So acht bis neun Stunden täglich… mindestens? Unser Arbeitsplatz ist eben nicht nur ein enorm einnehmender Lebensraum – ganz oft ist er auch ein veritables Krisengebiet, das unser Verhalten, unsere Psyche und sogar die Gesundheit entscheidend beeinflussen kann. Büros gleichen einem kleinen Gemeinwesen mit eigener Kultur, eigenen, meist ungeschriebenen Regeln und Ritualen. Häufig lauern zahlreiche Fallgruben und Konfliktherde zwischen Konferenzraum und Korridor, zwischen Kaffeeküche und Kopierer. Die meisten Büroarbeiter verbringen mehr Zeit miteinander, reden mehr mit ihren Kollegen als mit ihrer Familie, kennen die Belegschaft besser als ihre Nachbarn und sind den Launen und Marotten der Mit-Arbeiter, ihrer Missgunst und ihren Intrigen ungeschützt ausgeliefert. Seinen Lebenspartner und seinen Beruf kann man sich schließlich aussuchen – die Kollegen nicht.

Sagen wir es, wie es ist: Das Büro ist ein Minenfeld. Nichts kann einem die Freude an der Arbeit mehr versauen als Kollegen mit dem Territorialverhalten eines Medici. Im sozialen Gehege Büro prallen regelmäßig die unterschiedlichsten Charaktere aufeinander. Und das Schlimme daran: Negative Emotionen sind hochgradig ansteckend. Wie bei einem Virus: Ist die kritische Masse an Griesgramen und Neurotikern im Betrieb erreicht, verschlechtert sich das Klima dramatisch.

Wie die diesen lebensgefährlichen Dschungel überleben, besser noch meistern, wie sie mit den zahlreichen Macken, Marotten und Psychoeffekten umgehen, die Ihnen im Job und Büro begegnen, verraten die folgenden Seiten. Wir zeigen Ihnen, wie Sie unbeschadet durch das soziale Dickicht und an den darin hausenden Raubtieren vorbeigelangen und die häufigsten Bürofallen und vor allem den Büroalltag meistern.

Jochen Mai Content Strategie
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  3. Drittens: Wer die ersten beiden Regeln bewusst missachtet, fliegt raus.
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