TIPPS, TOOLS & DOSSIERS
Kategorie: Job & Psychologie
Meinung & Ratgeber

Definitiv alles, was Sie für das Überleben im Büro wissen müssen ✔ Tipps für Aufsteiger & Umsteiger ✔ Die besten Tricks für die Gehaltsverhandlung ✔ Jetzt gratis lesen!

Ganze 212 Tage. So viele Werktage verbringt der deutsche Arbeitnehmer durchschnittlich an seinem Arbeitsplatz. Und für rund 17 Millionen Menschen ist das: ein Büro. Mit dem Wort “Büro” assoziieren wir allesamt völlig unterschiedliche Erwartungen und Gefühle. Für die einen ist es der Ort, an dem sie zwischen Beruf und Berufung oszillieren, für andere ist es schlicht das unselige Gegengewicht, das ihre Lebenswaage und damit die gern zitierte Work-Life-Balance regelmäßig aus dem Lot wippt.

Apropos: Was machen Sie eigentlich den ganzen Tag im Job und Büroalltag? So acht bis neun Stunden täglich… mindestens? Unser Arbeitsplatz ist eben nicht nur ein enorm einnehmender Lebensraum – ganz oft ist er auch ein veritables Krisengebiet, das unser Verhalten, unsere Psyche und sogar die Gesundheit entscheidend beeinflussen kann. Büros gleichen einem kleinen Gemeinwesen mit eigener Kultur, eigenen, meist ungeschriebenen Regeln und Ritualen. Häufig lauern zahlreiche Fallgruben und Konfliktherde zwischen Konferenzraum und Korridor, zwischen Kaffeeküche und Kopierer. Die meisten Büroarbeiter verbringen mehr Zeit miteinander, reden mehr mit ihren Kollegen als mit ihrer Familie, kennen die Belegschaft besser als ihre Nachbarn und sind den Launen und Marotten der Mit-Arbeiter, ihrer Missgunst und ihren Intrigen ungeschützt ausgeliefert. Seinen Lebenspartner und seinen Beruf kann man sich schließlich aussuchen – die Kollegen nicht.

Sagen wir es, wie es ist: Das Büro ist ein Minenfeld. Nichts kann einem die Freude an der Arbeit mehr versauen als Kollegen mit dem Territorialverhalten eines Medici. Im sozialen Gehege Büro prallen regelmäßig die unterschiedlichsten Charaktere aufeinander. Und das Schlimme daran: Negative Emotionen sind hochgradig ansteckend. Wie bei einem Virus: Ist die kritische Masse an Griesgramen und Neurotikern im Betrieb erreicht, verschlechtert sich das Klima dramatisch.

Wie die diesen lebensgefährlichen Dschungel überleben, besser noch meistern, wie sie mit den zahlreichen Macken, Marotten und Psychoeffekten umgehen, die Ihnen im Job und Büro begegnen, verraten die folgenden Seiten. Wir zeigen Ihnen, wie Sie unbeschadet durch das soziale Dickicht und an den darin hausenden Raubtieren vorbeigelangen und die häufigsten Bürofallen und vor allem den Büroalltag meistern.

Job & Psychologie

Faul im Job: So erkennen Sie Faulenzer

Von Nils Warkentin // Keine Kommentare bikeriderlondon/shutterstock.com

Jeder kennt diese Tage, an denen man einfach keine Lust hat und jede noch so kleine Aufgabe zu viel ist. Kurz gesagt: Jeder ist mal faul. Am Wochenende auf der Couch mag das auch in Ordnung sein, doch gerade in Job und Büro sollte man dies möglichst vermeiden, denn dort leiden dann die Kollegen darunter. An diesen bleiben dann die zusätzlichen Aufgaben hängen und schon ist Frust und Streit programmiert. Doch gerade Teamarbeit ist für viele eine Einladung zur Faulheit. “Toll ein anderer macht’s” – diese Interpretation des Begriffs Team ist Ihnen mit Sicherheit bekannt. Warum das so ist und welche Faulenzer-Typen Ihnen im Job am häufigsten begegnen…
(mehr …)

Job & Psychologie

Zielvereinbarung: Muster für Mitarbeiter

Von Christian Mueller // Keine Kommentare Zielvereinbarung-Mitarbeiter-Textversion

„Ziele nach dem Mond. Selbst wenn du ihn verfehlst, wirst du zwischen den Sternen landen.“ – Das Zitat von Friedrich Nietzsche macht auf eindrucksvolle Weise die Bedeutung hoher Ziele deutlich. Egal ob im privaten, sportlichen oder beruflichen Bereich: Wer sich keine oder zu niedrige Ziele setzt, wird nicht weit kommen und sein Potenzial nie ganz ausschöpfen. Das ist nur einer von mehreren Gründen, die Zielvereinbarungen für Mitarbeiter und Vorgesetzte gleichermaßen sinnvoll und notwendig machen. Damit sie Ihnen als Mitarbeiter auch wirklich dient und Sie voranbringt, kommt es auf die individuell richtige Gestaltung und Formulierung an. (mehr …)

Gastbeitrag

Stand up! Was Sie vom agilen Teamworking lernen können

Von Svenja Hofert // 1 Kommentar

Edyta Pawlowska/shutterstock.comZusammen sind wir stark? Von wegen: Vielfach senkt Teamarbeit die Leistung. Die Angst vor Fehlern oder die Scheu, Wissen weiterzugeben, blockiert beispielsweise einen effektiven Informationsaustausch. Teammitglieder werden so eher zu Einzelkämpfern. Aus der Softwareentwicklung stammen die sogenannte agile Methoden. Sie sorgen dafür, dass die Arbeit im Team wieder produktiv ist. Auch außerhalb der IT-Branche lassen sich die Prinzipien des agilen Teamworks anwenden. Sieben agile Grundsätze, von denen auch Ihr Teamwork profitieren wird… (mehr …)

Job & Psychologie

Richtig Bluffen: 10 Verhandlungstricks

Von Karolina Warkentin // Keine Kommentare Pressmaster/shutterstock.com

Bluffen – eine Täuschung, die bewusste Irreführung Ihres Gegenübers. Sicherlich kennen Sie diesen Begriff vom Pokern. Ein guter Pokerspieler, ist auch ein Meister des Bluffs. Das Prinzip ist schnell erklärt: Stellen Sie sich vor, Sie haben ein richtig mieses Blatt auf der Hand, doch statt rauszugehen, lassen Sie die anderen Spieler in dem Glauben, Sie hätten erstklassige Karten. Das Ergebnis eines erfolgreichen Bluffs: Die anderen Spieler gehen raus, weil diese denken, dass Sie überlegen sind und Sie kassieren den Pott. Sie merken, es geht dabei nicht um die Karten, sondern um die Menschen. Denn ein guter Bluff ist eine Kombination aus Beobachtungsgabe, Menschenkenntnis und dem richtigen Timing. Doch nicht nur beim Pokerspielen, sondern auch in Verhandlungen kann ein guter Bluff zum gewünschten Ziel führen. Wir haben zehn Verhandlungstricks für Sie… (mehr …)

Job & Psychologie

Überstunden: So wehren Sie sich gegen Ausbeutung

Von Karolina Warkentin // 2 Kommentare Photographee.eu/shutterstock.com

Wie viele Tage arbeiten Sie so in der Woche: fünf, sechs oder gar sieben? Viele Berufstätige schuften rund um die Uhr – nach Feierabend und sogar an den Wochenenden. Irgendwas ist immer. Und so wird auch nach Feierabend meist noch ein bisschen weiter gearbeitet oder der Posteingang abgebaut. Eine Erhebung der EU-Kommission zeigte, dass die Deutschen EU-Meister sind was Überstunden angeht. Im Durchschnitt arbeiten wir keine tarifvertraglich vereinbarten 37,7 Stunden, sondern satte 40,5 Stunden pro Woche. Der Leistungsdruck ist enorm – nicht nur der tatsächliche, sondern auch der Selbstempfundene. So arbeiten die meisten bis zur völligen Erschöpfung weiter und schaden damit ihrer Gesundheit. Wie Sie sich gegen die (Selbst-)Ausbeutung wehren… (mehr …)

Job & Psychologie

Was man von Warren Buffett über Erfolg lernen kann

Von Nils Warkentin // Keine Kommentare Ollyy/shutterstock.com

Jeder muss für sich persönlich seinen Weg zum Erfolg finden und diesen auch gehen. Doch kann es dabei helfen, sich an bereits erfolgreichen Vorbildern zu orientieren. Ein solches Vorbild ist Warren Buffett. Der Großinvestor und Unternehmer ist einer der reichsten Männer der Welt, wird im Spiegel als Finanzgenie oder “Mozart der Finanzwelt” angepriesen. Wer beispielsweise 1965 mit 1000 Dollar in seine Holding investierte, besitzt heute mehr als 7 Millionen Dollar. Dennoch gilt dieser Mann als bodenständig, lebt immer noch in dem Haus, dass er 1958 kaufte und will 85 Prozent seines Reichtums an wohltätige Zwecke spenden, um der Gesellschaft etwas zurückzugeben. Was man von Warren Buffett über Erfolg lernen kann
(mehr …)

Job & Psychologie

Körpersprache deuten: So dechiffrieren Sie Gesten

Von Karolina Warkentin // Keine Kommentare Ollyy/shutterstock.com

Nicht nur das, was Sie sagen, sondern auch das, was Sie nicht sagen, beeinflusst, wie Ihre Mitmenschen Sie wahrnehmen. Selbst wenn wir schweigen, redet unser Körper immer noch. Ob man Sie für sympathisch, selbstbewusst, arrogant oder furchteinflößend hält, wird maßgeblich durch Ihre Mimik und Gestik ausgedrückt. Doch die Körpersprache kann auch zu einem fiesen Verräter werden. Wir sagen zwar nicht immer das, was wir denken, doch das brauchen wir auch nicht, denn unser Körper tut es. Das Kräuseln der Lippen, das Hochziehen der Augenbrauen, das Rümpfen der Nase – bereits kleine Gesten wie diese geben Aufschluss über unsere wahren Gefühle. Erst wenn die nonverbalen Signale zu unseren Aussagen passen, entsteht ein stimmiges Bild und damit auch Glaubwürdigkeit und Authentizität. Deswegen spielt die Körpersprache in der Kommunikation eine entscheidende Rolle. Im Vorstellungsgespräch, bei Verhandlungen, im Kundenkontakt oder einfach im Gespräch mit dem Chef – es gibt zahlreiche Situationen, in denen Sie sich die Körpersprache zunutze machen können. Doch dazu müssen Sie wissen, wie Sie diese deuten. Wie Sie Gesten dechiffrieren(mehr …)

Job & Psychologie

Ausstrahlung verbessern: So strahlen Sie Professionalität aus

Von Nils Warkentin // Keine Kommentare Ollyy/shutterstock.com

Fachwissen und Leistungsbereitschaft allein reichen leider häufig nicht mehr aus, um beruflich erfolgreich zu sein. Die Ausstrahlung und das eigene Auftreten sind inzwischen von grundlegender Bedeutung für ein Unternehmen. In jedem Kundenkontakt repräsentiert ein Mitarbeiter sein Unternehmen und das so gewonnen Bild wird verallgemeinert und auf das ganze Unternehmen übertragen. Natürlich wünscht sich jeder Arbeitgeber den professionellen, Kompetenz ausstrahlenden Mitarbeiter, der mit jeder Situation souverän umgehen kann, doch ist diese Gabe nicht jedem in die Wiege gelegt worden. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihre Ausstrahlung verbessern und mehr Professionalität ausstrahlen(mehr …)

Job & Psychologie

Quereinsteiger Jobs: Tipps für den Neustart

Von Karolina Warkentin // Keine Kommentare rangizzz/shutterstock.com

“Will ich das wirklich bis zur Rente tun? Sah mein Plan nicht mal ganz anders aus? Gibt es denn keine Alternative für mich?” Solche und ähnliche Fragen stellen sich die meisten Arbeitnehmer früher oder später. Laut einer Umfrage des Jobportals Monster sagen 92 Prozent der Deutschen, dass sie nicht ihrem Traumberuf nachgehen. Fehlende Perspektive, enge Grenzen, anstrengende Chefs, langweilige Aufgaben, wachsende Frustration – die Liste der möglichen Probleme und nervenden Kleinigkeiten am Arbeitsplatz ist lang. Summieren sich diese im Lauf der Zeit, entsteht bei vielen der Wunsch nach einem beruflichen Neustart. Sie spüren dann, dass sie am einem Wendepunkt angekommen sind, an dem sie mit ihrem alten Job nicht zufrieden sind, aber eben auch nicht wissen, wie es weiter gehen soll. Was jetzt? Aus ihrer Unzufriedenheit heraus beginnen viele einfach eine Weiterbildung oder ein Studium. Doch Weiterbildungen, Seminare oder ein Studium sind nur der letzte Schritt der beruflichen Umorientierung. Zuerst geht es darum herauszufinden, was Sie wollen. Tipps für den Neustart, Branchenwechsel oder Quereinstieg… (mehr …)

Job & Psychologie

Ängste überwinden: Diesen Ängsten müssen sich Gründer stellen

Von Nils Warkentin // 1 Kommentar Ollyy/shutterstock.com

Wenn der Vorgesetzte mal wieder meckert und der Frust im Job wächst, träumen viele Arbeitnehmer von der Selbstständigkeit mit einem eigenen Unternehmen – eigene Verantwortung übernehmen, eigene Ideen umsetzen und endlich unabhängig entscheiden können. Doch vielen stehen bei der Umsetzung ihre Ängste im Weg und so verharren sie in der aktuellen Situation, die ihnen Sicherheit suggeriert. Dabei liegt das Gründen in Deutschland im Trend. Warum gerade Deutschland sich für Gründer eignet, was Sie für die Selbstständigkeit mitbringen sollten und welche Ängste Sie dabei überwinden müssen(mehr …)

Job & Psychologie

Perfektionismus: So befreien Sie sich von dem Zwang

Von Jochen Mai // 6 Kommentare Stanislav Komogorov

Es ist ein Fehler, keine Fehler machen zu wollen. Manche Menschen verschwenden ihr ganzes Leben bei diesem Versuch. Alle Dinge 100-prozentig und perfekt zu erledigen, führt nicht nur zum ProkrastinierenPerfektionismus führt zum Tunnelblick und ist häufig auch ineffektiv. Der klassische Teufelskreis: Egal, was man erreicht, es ist nie gut genug. Die Suche nach Perfektion ist eine ewige Jagd, die niemals endet und deshalb oft in vermindertem Selbstvertrauen mündet oder dafür sorgt, dass man sich an Erreichtem nicht mehr freuen kann. Das Glück – es ist einem immer einen Schritt voraus… (mehr …)

Job & Psychologie

Wer sein Image verbessern will, sieht andere in einem schlechteren Licht

Von Jochen Mai // Keine Kommentare

Sergey Nivens/shutterstock.comWelches Idealbild haben Sie von sich? Falls Sie sich gerade Gedanken darüber machen, wie Sie auf andere wirken oder gar wirken wollen… Vorsicht! Nicht nur, weil das ganz schnell unecht, affektiert und prätentiös aussehen kann. Diese Erwartungshaltung verändert vor allem Ihren eigenen Blick auf andere. Oder anders formuliert: Angenommen, Sie wollten gerade besonders clever, belesen oder eloquent dastehen, dann hat das vor allem zur Folge, dass Ihr Gegenüber auf sie prompt weniger clever, belesen oder eloquent wirken wird… (mehr …)

Job & Psychologie

Weihnachtsgeschenke: Tipps für Präsente und Grußkarten

Von Jochen Mai // 43 Kommentare Weihnachtsgeschenke-Tipps

Alle Jahre wieder kommen nicht nur Christkind und Gänsebraten vorbei, sondern auch die Fragen, ob und wie man seinen Geschäftsfreunden ein paar Weihnachtsgrüße sendet oder Geschenke macht. Die meisten verfahren dabei nach dem Prinzip: die Firma bestellt’s, die Sekretärin schreibt’s, noch eine Unterschrift und ab geht die Post… Stiller kann man die Heilige Nacht nicht abhaken. Andere Unternehmen versuchen mit der Auswahl ihrer Werbeartikel und Weihnachtsgeschenke besonders kreativ zu wirken, ihr Image zu verbessern sowie Kundentreue und werbliche Präsenz zu erhöhen. Den Präsenten ist das leider nicht immer anzusehen: Das Gros sind Bücher, Schreibgeräte, Kalender, Kaffeetassen, Lederwaren, Getränke und Nahrungsmittel, wie der obligate Christstollen… (mehr …)

Job & Psychologie

Bauchentscheidung: Die Macht der Intuition

Von Jochen Mai // 5 Kommentare Intuition-Bauchgefühl

Endlich! Ihr Chef hat Ihnen eine hervorragende neue Stelle angeboten, eine Beförderung ganz nach Ihrem Geschmack: besseres Gehalt, spannendere Aufgaben, mehr Verantwortung. Klingt perfekt. Wenn da nur nicht das Rumoren im Bauch wäre… Irgendetwas stimmt nicht. Hören Sie auf das Bauchgefühl! Hier meldet sich Ihre Intuition zu Wort. Und Bauchentscheidungen sind oft besser und vor allem schneller: Der Bremer Hirnforscher Gerhard Roth hat beispielsweise ermittelt, dass das Unterbewusste einige Millionen Informationen pro Sekunde verarbeiten kann, das Bewusstsein jedoch nur 0,1 Prozent davon… (mehr …)

Job & Psychologie

Hoffnung: Auf gute Nachrichten warten wir länger

Von Jochen Mai // 1 Kommentar

Es war ein perfider Versuch. Der Psychologie-Professor der Princeton Universität, Peter Ditto, beobachtete seine Probanden genau: Er hatte ihnen erzählt, dass sie Teilnehmer eines medizinischen Experiments seien, und man hätte einen neuen Weg gefunden, einen gefährlichen Enzymmangel nachzuweisen. Dazu sollten die Probanden lediglich an einem Teststreifen lecken. Würde sich die Speichelprobe grün färben, hätten sie die gefährliche Krankheit. Einer Kontrollgruppe erzählte er das genaue Gegenteil: grüner Streifen – kerngesund, andernfalls krank. Aber um die die Wahrheit zu sagen: Beide Geschichten waren eine fette Lüge. Der Teststreifen war ein ordinäres Stück Papier, das seine Farbe niemals verändert. Umso interessanter, was passierte… (mehr …)

Job & Psychologie

Duale Ausbildung: Lohnt sie sich noch? #Blogparadenergebnis

Von Jochen Mai // 4 Kommentare

racorn/Shutterstock.comDie duale Berufsausbildung in Deutschland hat ihre Wurzeln im Mittelalter: Das Modell der Lehrlingsausbildung wurde damals von den Zünften erschaffen und bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts immer weiterentwickelt – allerdings überwiegend im Bereich des Handwerks. Erst mit der industriellen Revolution kamen auch immer mehr technische Berufe dazu. In jüngster Zeit aber verliert die Ausbildung an Attraktivität. Viele hiesige Unternehmen finden nicht genügend (qualifizierte) Bewerber, allein 2013 blieben rund 33.500 Ausbildungsstellen unbesetzt. So war denn auch die Zahl der Studienanfänger in diesem Jahr erstmals höher als die Zahl der Azubis beziehungsweise Anfänger im dualen System. Warum ist das so und lohnt sich die Ausbildung überhaupt noch? Das wollten wir von unseren Lesern wissen und haben dazu Anfang November eine Blogparade gestartet(mehr …)

Job & Psychologie

Ist das Glas halb voll, halb leer oder ganz voll?

Von Jochen Mai // 12 Kommentare Wasserglas-halbvoll-halbleer

Sie kennen sicher diesen klassischen Persönlichkeitstest: Mit Blick auf das abgebildete Glas rechts – was würden Sie sagen: Ist das Glas halb voll oder halb leer? Üblicherweise gilt die Einschätzung: Optimisten antworten, es ist halb voll; Pessimisten dagegen nennen es halb leer. Nur deutsche Ingenieure stellen dabei eine Sonderform dar. Die antworten eher so was wie: Das Wasserglas ist doppelt so groß wie es sein müsste. Es gibt aber noch eine weitere denkbare Interpretation – und die ist genauso interessant: Das Glas ist absolut voll – und zwar zur Hälfte mit Wasser und zur anderen Hälfte mit Luft. (mehr …)

Job & Psychologie

Opfer bringen: Das alles kostet der Erfolg

Von Karolina Warkentin // 1 Kommentar suphakit73/shutterstock.com

Sie sind leuchtende Vorbilder für Erfolg. In Magazinen, Zeitungen, online und im TV liest man Porträts über ihren glorreichen Aufstieg. Steve Jobs, Bill Gates, Mark Zuckerberg und neuerdings auch Elon Musk. Musk, der Erfinder von Paypal, Gründer von Tesla Motors und SpaceX, wird gerne als Mr. 100.000 Volt bezeichnet. In einem Artikel der Wirtschaftswoche wird er als “eine rare Mischung aus Genie, Erfinder, Unternehmer, Ingenieur, Marketing-Maschine, Fantast, Weltveränderer, Taktierer, Immigrant und Selfmade-Milliardär” beschrieben. Wow – schießt es einem bei diesen Worten durch den Kopf. Solchen Geschichten haftet immer auch das Gefühl an, die Welt stecke voller Möglichkeiten, die man nur ergreifen müsse. Doch wie heißt es bereits in einem alten Sprichwort: Es ist nicht alles Gold, was glänzt. Viel Wahrheit steckt in diesem Ausspruch, denn allzu häufig werden die persönlichen Opfer, die für Erfolg erbracht werden müssen, ausgeblendet. Was der Erfolg kostet… (mehr …)

Job & Psychologie

Rivalität im Job: Können Sie gönnen?

Von Nils Warkentin // 2 Kommentare Stokkete/shutterstock.com

Ob als Mordmotiv bei Kain und Abel in der Bibel oder als grünäugiges Monster in Shakespeares Othello – Neid ist eine uralte, aber deshalb nicht weniger starke Emotion. Auch wenn es zu Rivalität im Job kommt, ist Neid häufig ein entscheidender Faktor. Die Beförderung, das gute Verhältnis zum Chef oder eine teure Wohnung in guter Lage… Eine Liste mit Gründen für Neid ließe sich wohl endlos weiterführen. Besonders im Büro sprießt und gedeiht der Neid unter Kollegen. Was Neid im Büro auslöst und warum das Gönnen sogar erfolgreicher machen kann(mehr …)

Job & Psychologie

Leistungsbeurteilung: Tipps für Mitarbeiter

Von Christian Mueller // Keine Kommentare Leistungsbeurteilung Textversion

Feedback wird von Mitarbeitern deutscher Unternehmen nicht nur gerne gesehen, sondern oft auch aktiv eingefordert. Eine Umfrage des Instituts für Konfliktmanagement und Führungskommunikation (IKuF) zeigt, das lediglich 45 Prozent der befragten Mitarbeiter mit dem Feedback ihres Chefs zufrieden sind. Umso erstaunlicher ist es, dass viele Mitarbeiter die jährlich oder quartalsweise anstehenden Leistungsbeurteilungen als unangenehm und lästig empfinden. Denn diese Gespräche sind nichts anderes als Feedback direkt vom Chef. Damit es konstruktiv ausfällt und Sie als Mitarbeiter weiterbringt, sind die passende Vorbereitung und Haltung wichtig. (mehr …)

Job & Psychologie

Wichteln im Büro

Von Karolina Warkentin // 1 Kommentar Halfpoint/shutterstock.com

Die Weihnachtszeit ist nun auch die Zeit der Geschenke. Spätestens ab Ende November sind die Einkaufszentren und Innenstädte voller Menschen, die auf der Suche nach passenden Präsenten sind. Doch nicht nur die Lieben daheim werden beschenkt, auch in Vereinen, im Freundeskreis und natürlich im Büro wird geschenkt. Ein typisches Ritual dafür: das Wichteln. Doch was für Heiterkeit sorgen und das Zusammengehörigkeitsgefühl im Team stärken soll, löst bei vielen Arbeitnehmern Unbehagen aus. Kein Wunder! Denn bei der Auswahl eines Wichtelgeschenks für Kollegen lauern überall Stolperfallen und Fettnäpfchen. So mancher hat hier in guter Absicht gehörig daneben gegriffen und Socken, Parfum oder Geld verschenkt. Eine peinliche Situation für alle Beteiligten. Denn ein Geschenk enthält immer auch eine Subbotschaft und diese kann verletzen, bloßstellen, diffamieren oder eben schmeicheln und erfreuen. Wie das Wichteln im Büro zum Erfolg wird… (mehr …)

Job & Psychologie

Unzufrieden im Job: Wie sag ich’s dem Chef?

Von Karolina Warkentin // Keine Kommentare Jeanette Dietl/shutterstock.com

Morgens fällt es Ihnen schwer aus dem Bett zu kommen. Sie schleppen sich nur noch ins Büro. Die Arbeitstage ziehen sich unerträglich in die Länge. Und auch das Wochenende hilft Ihnen nicht dabei, sich zu erholen. Kurz: Sie sind unzufrieden im Job. Das kann vielfältige Gründe haben: das Arbeitsklima lässt zu wünschen übrig, Sie haben keinen guten Draht zu Ihrem Chef, Sie können sich nicht mehr für Ihre Aufgaben begeistern oder das Gehalt stimmt nicht. Vielleicht ist es sogar ein bisschen von allem. Wie lässt sich die aktuelle Situation verbessern? Sprechen Sie mit Ihrem Chef darüber. Rutscht Ihnen bei der Aussicht, sich Ihrem Chef gegenüber zu öffnen, das Herz in die Hose? Eine Hilfestellung für das Gespräch unter vier Augen… (mehr …)

Job & Psychologie

Recruiting: Welcher Arbeitgeber macht es am besten?

Von Nils Warkentin // Keine Kommentare Jirsak/shutterstock.com

Das Recruiting als Teil der Personalwirtschaft eines Unternehmens dient vor allem dazu, das Unternehmen qualitativ und quantitativ mit motivierten Arbeitskräften zu versorgen. Doch die Qualität des Recruiting ist von Arbeitgeber zu Arbeitgeber sehr verschieden. Im Rahmen von “BEST RECRUITERS”, der größten Recruiting-Studie in Deutschland, Österreich und der Schweiz, wurden auch in diesem Jahr die Unternehmen mit der höchsten Recruiting-Qualität ermittelt. Hierzu wurden die DAX-30-Unternehmen mit den 500 Top-Arbeitgebern Deutschlands verglichen. Hier zeigt sich deutlich, wo die DAX Unternehmen die Nase vorn haben, aber auch, wo noch Verbesserungen möglich sind… (mehr …)

Job & Psychologie

Smarter im Job: Diese 22 Webseiten bringen SIE weiter

Von Christian Mueller // 3 Kommentare

Ollyy/shutterstock.comDas geflügelte Wort vom lebenslangen Lernen ist für Arbeitnehmer längst Realität. In keinem Job – unabhängig von Branche oder Position – reicht das in Studium oder Ausbildung erworbene Wissen auf Dauer aus. Kontinuierliche Weiterbildung ist Pflicht. Ein Teil davon wird zwar vom Arbeitgeber fachspezifisch gefördert oder angeboten, doch auch der Ausbau persönlicher und ergänzender Kompetenzen sollte Teil der persönlichen Weiterbildungsstrategie sein. Wir stellen 22 Webseiten vor, mit denen Sie sich autodidaktisch weiterbilden können, ohne dafür ein Vermögen auszugeben. (mehr …)

Job & Psychologie

Fremdsprachen: Diese 10 sind bei Arbeitgebern gefragt

Von Jochen Mai // 1 Kommentar

Aleksandar Mijatovic/shutterstock.comFremdsprachenkenntnisse werden heute in vielen Stellenanzeigen vorausgesetzt. Doch welche sind die bei Arbeitgebern meistgesuchten Fremdsprachen? Eine Studie wertete dazu jetzt mehr als 400.000 Stellenanzeigen aus, in rund 60.000 (17 Prozent) davon wurden Fremdsprachenkenntnisse explizit gefordert. Die Top10 der gefragtesten Sprachen liefert einige Überraschungen. An der Spitze rangiert erwartungsgemäß Englisch mit 75 Prozent der Nennungen, danach aber folgen einige Exoten… (mehr …)

Job & Psychologie

Debriefing: Nachfolger richtig einarbeiten

Von Karolina Warkentin // Keine Kommentare Pressmaster/shutterstock.com

Sie haben sich dazu entschieden, Ihr aktuelles Unternehmen ganz oder zeitweise zu verlassen. Nur noch wenige Wochen bis zu Ihrem letzten Arbeitstag. Jetzt ist es an der Zeit, Ihren Abschied vorzubereiten. Dazu gehört es auch Ihren Nachfolger zu befähigen Ihre Position zu übernehmen – Debriefing nennt sich das Ganze. “Warum sollte ich das machen?” – fragen Sie sich vielleicht. Ganz einfach: Ab dem Moment, in dem Sie Ihre Entscheidung zu gehen mitgeteilt haben, arbeiten Sie nicht mehr für Ihren Chef, sondern für Ihre Reputation. Wer seinen Nachfolger gewissenhaft einarbeitet, zeigt damit, dass er auch in den letzten Wochen nicht nur Dienst nach Vorschrift schiebt, sondern sich engagiert. Dann können Sie auch ruhigen Gewissens gehen. Wie das klappt… (mehr …)

Job & Psychologie

Gerüchteküche: Die Psychologie von Klatsch und Tratsch

Von Jochen Mai // 6 Kommentare Gerüchte-Gerüchteküche

Gerüchte werden von Neidern erfunden, von Dummen verbreitet und von Idioten geglaubt. So lautet ein berühmtes Bonmot. Der britische Publizist Cyril Northcote Parkinson drückte es seinerzeit etwas vornehmer aus: “Wo immer in der Kommunikation ein Vakuum entsteht, werden Gift, Müll und Unrat hineingeworfen.” So ist es auch kein Wunder, dass die wildesten Spekulationen in Krisenzeiten Konjunktur haben. Dann liegen die Nerven blank, die Unsicherheit wächst, erst recht, wenn Stellen abgebaut werden oder Eifersüchteleien und Rivalitäten überhand nehmen. Dann kocht die Gerüchteküche hoch, und die Mehrheit misstraut offiziellen Verlautbarungen und orientiert sich lieber am Hörensagen. Hinter vorgehaltener Hand heißt es dann, dieser sei mit der Aufgabe eigentlich “überfordert”, jener sei nicht “integer” genug und sie habe sich ja doch nur “hochgeschlafen”. Typisch Flüsterpropaganda… (mehr …)

Job & Psychologie

Wut im Bauch: Tipps gegen den Ärger im Job

Von Jochen Mai // Keine Kommentare Gift

“Was lange gärt, wird endlich Wut”, sinnierte der Aphoristiker Hanns-Hermann Kersten. Dabei hat Wut viele Formen: Mal ist sie blind, mal rasend, mal impulsiv bis aggressiv, mal wird sie strategisch eingesetzt, mal ist sie krankhaft. Wie etwa beim Deprivationssyndrom, dem Kanner- oder Asperger-Syndrom. In diesen Fällen treten Wutanfälle übermäßig häufig, lang und intensiv auf, so dass die Betroffenen gar zur Gefahr für sich und andere werden können. Eine durchschnittliche Wutattacke dauert indes zwischen zehn und 20 Minuten. Und wenn die Emotionen hochkochen sind Frauen im Übrigen genauso aggressiv wie Männer. Unkontrollierte, blinde Wut ist brandgefährlich. Wir alle wissen das. Eine ärgerliche E-Mail in Rage beantwortet, kann enorm zerstörerische Konsequenzen nach sich ziehen. Doch wie geht man mit Wut im Bauch um? Tipps gegen den Ärger… (mehr …)

Job & Psychologie

Karriereplan erstellen: Beispiele für mehr Erfolg

Von Christian Mueller // Keine Kommentare Karriereplan erstellen Textversion

Ansprechende Unternehmenskultur, ein sinnvoller Job mit nachhaltigen Auswirkungen sowie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf – das sind die zentralen Themen und Werte der Arbeitnehmer der Generation Y, wenn es um die Suche nach einem Arbeitgeber und Job geht. Zu diesem Ergebnis kommt zumindest die Studie “Karriere trifft Sinn” von embrace, die 2014 für Aufsehen sorgte. Ein weiterer Punkt wird durch die Studie ebenfalls deutlich: Viele Arbeitnehmer erstellen einen Karriereplan und gehen ihre berufliche Laufbahn zielstrebig an. Unserer Beispiele zeigen, wie Ihr Karriereplan noch erfolgreicher werden kann. (mehr …)