Büroalltag & Jobregeln


Von Jochen Mai // Schreibe einen Kommentar

Mehr Geld: Was ist bei Gehaltsverhandlungen zu beachten?

GehaltsrechnerWas ist bei Gehaltsverhandlungen zu beachten? Und was kann ich dabei verlangen? Die Fragen werden uns immer wieder von Lesern gestellt. Und so pauschal sind sie (leider) gar nicht so leicht zu beantworten. Nicht zuletzt ist eine Gehaltserhöhung abhängig von der eigenen Leistung, der aktuellen und künftigen Wirtschaftslage des Arbeitgebers und natürlich vom Verhandlungsgeschick selbst. Als Faustregel lässt sich aber merken: Ein Plus zwischen fünf und zehn Prozent können Arbeitnehmer dabei schon mal rausholen. Nur macht es sie meist nicht glücklich… mehr

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So ist’s Recht: Urteile aus dem Arbeitsrecht

Grolls Arbeitsrechtskolumne

kuzma/123rfPeter Groll ist Fachanwalt für Arbeitsrecht in Frankfurt. Für die Karrierebibel analysiert und kommentiert er regelmäßig wichtige und aktuelle Urteile aus dem deutschen Arbeitsrecht. So bleiben Arbeitnehmer und Arbeitgeber, Fach- und Führungskräfte stets über ihre Rechte und rechtliche Fallstricke informiert. mehr

Von Jochen Mai // 2 Kommentare

Neues Karrierebibel-Logo: Der 99designs Test

Karrierebibel-Logo-ALTViel wurde schon über den Designmarktplatz 99designs geschrieben, meist kontrovers. Wobei die Grenzlinien in der Regel so verlaufen: Einige Designer hassen den Marktplatz, kritisieren die internationale Konkurrenz, die in ihren Augen zu niedrigen Preise und das unfaire Wettbewerbs-Procedere, weil am Ende nur einer den Zuschlag erhält. Die Nachfrager wiederum loben die Transparenz, die zahlreichen Auswahloptionen und die erschwinglichen Preise, die es vor allem Start-ups und Kleinstbetrieben ermöglichen, an gute Grafikdesigns zu kommen. Einen Konsens wird es da wohl nie geben. Trotzdem gibt es den Marktplatz – mit Designer, die dort Dienstleistungen anbieten, und entsprechender Nachfrage… mehr

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Superjeile Zick im Büro: Karrieretipps von Karnevalisten

ste-Karneval.deKurz zur Orientierung: Es ist Rosenmontag, und Sie lesen in einem Karriereblog. Vermutlich sind Sie also stark angetrunken, Ihre Verkleidung ist ramponiert und Sie haben sich auf der Suche nach dem Taxi-Ruf in Ihrem Smartphone verirrt. Vielleicht sitzen Sie aber tatsächlich in einem ziemlich verwaisten Büro, während sich Kunden und Kollegen in überfüllten Eckkneipen die nächste Krankschreibung erknutschen. Sie haben endlich den garstigen Unterlagenstapel abgearbeitet, der sich monatelang neben dem Schreibtisch getürmt hatte, zur Belohnung hemmungslos „Quizduell“ gegen andere Karnevalsmuffel gespielt – und jetzt? Jetzt ist Zeit für ein paar karnevalistische Karrieretipps. Einige der größten Karnevalshits erweisen sich als erstaunlich instruktiv für die Karriereplanung… mehr

Von Christian Mueller // 1 Kommentar

Erfolgsstrategien – Schleimen: Nein, Danke!

Dmitriy Shironosov/123rfImmer höflich, immer zuvorkommend und ständig auf der Suche nach dem eigenen Vorteil – so oder so ähnlich lässt sich das Bild des typischen Schleimers zusammenfassen. Vermutlich kennt jeder Arbeitnehmer mindestens einen Kollegen, bei dem Komplimente und Höflichkeit zur Methode gehören, der die Meinung des Chefs jederzeit unterstützt und seine Fahne immer nach dem gerade wehenden Wind ausrichtet. Und auch wenn Sie von solchen Kollegen vermutlich nicht begeistert sind, scheint diese Methode doch zu funktionieren, denn in vielen Unternehmen legen Schleimer einen kometenhaften Aufstieg hin. Doch diese Art des Erfolgs ist mit einem hohen und teilweise schmerzhaften Preis verbunden. Ein Preis, denn Sie mit nachhaltigen Erfolgsstrategien – und dem Verzicht auf Schleimen – vermeiden können. mehr

Von Jochen Mai // 2 Kommentare

Kurzurlaub: 3 Tage entspannen vom Job mit Kurzreisen

Kurzurlaub-KurzreiseStudien zeigen: Am Anfang eines Urlaubs ist der Erholungseffekt am größten. Und dieser Effekt hält nicht einmal besonders lange an: Zwei bis drei Wochen nach dem Urlaub hält uns der Alltagsstress bereits wieder in seinen Klauen. Wissenschaftler um Jeroen Nawijn von der Erasmus Universität konnten sogar zeigen, dass die Urlaubswirkung nach zwei Monaten komplett verpufft ist. Spätestens nach diesen acht Wochen waren die Rückkehrer genauso urlaubsreif wie vorher. Ein klares Argument für mehr Kurzurlaubmehr

Von Jochen Mai // Schreibe einen Kommentar

Jobzufriedenheit: Knapp jeder zweite Arbeitnehmer auf Jobsuche

FrustJobDie gute Nachricht ist zugleich die schlechte: Gut jeder zweite Arbeitnehmer (52 Prozent) ist zurzeit mit seinem Job und den Bedingungen zufrieden. Das heißt aber eben auch: knapp jeder zweite Arbeitnehmer ist es nicht. Die Bezahlung ist mies, Leistung wird nicht anerkannt, der Job macht keinen Spaß und das Arbeitsklima ist schlecht – so jedenfalls die Hauptgründe für den aktuellen Frust im Job. Gerade einmal 30 Prozent der 684 befragten Beschäftigten würden ihren Job einem Freund empfehlen, so die Ergebnisse einer aktuellen Studie der Personalvermittlung Manpower. Die Folge: 43 Prozent würden ihre aktuelle Stelle derzeit und innerhalb eines Jahres am liebsten wechseln… mehr

Von Jochen Mai // 3 Kommentare

Latente Prägung: Die Berufswahl ist weniger frei als wir meinen

Berufswahl-Latente-PrägungWer vor der Berufswahl oder Studienwahl steht, hat heute die freie Auswahl: Unzählige Stellenportale warten mit vielseitigen Jobangeboten auf, eine Vielzahl an Karrieremessen und dutzende Karriereratgeber bieten eine Übersicht über Anforderungen, Chancen und Optionen – egal, ob man Berufseinsteiger ist oder schon einige Jahre Berufserfahrung gesammelt hat. Aber wählen wir deshalb besser? Bisher haben wir angenommen, wir finden dadurch eher den Beruf, der zu uns passt. Doch diese Annahme ist falsch. Tatsächlich sind wir oft Opfer unserer sogenannten latenten Prägungmehr

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Um einen Gefallen bitten: Das rechte Ohr hört besser

Mit dem rechten Ohr hören wir besser – auf das, worum uns ein anderer bittet. Kurios, aber experimentell belegt. Falls Sie Ihr Gegenüber um einen Gefallen bitten möchten – etwa um einen Rat, einen Drink, die Telefonnummer –, sprechen Sie der Person unbedingt ins rechte Ohr. Es verbessert Ihre Chancen enorm. Diese eigentümliche Empfehlung geht auf Luca Tommasi und Daniele Marzoli von der Universität in Chieti zurück. Die wollten zunächst nur herausfinden, in welches Ohr Menschen am liebsten sprechen, wenn sie sich in lauten Nachtclubs begegnen und unterhalten… mehr

Von Christian Mueller // 5 Kommentare

Work-Life-Balance: Vergessen Sie den Schwachsinn!

Dmitriy Shironosov/123rfDas Schlagwort der Work-Life-Balance ist zwar nicht neu, jedoch in vielen Bereichen nach wie vor aktuell und angesagt. Ein Grund dafür: Das Konzept scheint auf der ersten Blick schlüssig und überzeugend, denn wer könnte Aussagen wie: “Arbeit ist nicht alles”, “Aktiver Ausgleich ist wichtig” oder “Sie brauchen ein Leben außerhalb des Jobs” schon berechtigt widersprechen? Doch trotz der dieser durchaus nachvollziehbaren Punkte und Aussagen steckt in diesem bekannten Konzept ein grundlegender Denkfehler: Arbeit und Privatleben werden hier als Gegensätze gesehen und gegeneinander abgewogen. Diese Trennung ist jedoch weder sinnvoll noch notwendig, denn Arbeit ist ein – zugegebenermaßen großer – Teil des Lebens und sollte nicht als notwendiges Übel gesehen werden. mehr

Von Jochen Mai // Schreibe einen Kommentar

Summer School: Stipendien für eine Woche in New York

Summer School-EFFür eine Woche nach Tarrytown, New York. Und gesponsert werden Flug, Unterkunft, Verpflegung und das Programm der Summer School selbst, das die United Nations Alliance of Civilizations (UNAOC) und der Sprachreisen-Anbieter Education First (EF) gemeinsam dieses Jahr ausrichten. Zwischen dem 16. und 23. August haben insgesamt 75 Teilnehmer die Chance, viele engagierte Menschen aus aller Welt kennenzulernen, die zahlreichen Workshops und Diskussionen zum sozialen Wandel sowie das UN Hauptquartier in New York zu besuchen. Ziel ist, gemeinsam Konzepte zu entwickeln, wie sich die Welt besser vernetzen und mehr Verständnis zwischen verschiedenen Nationalitäten, Religionen und Kulturen erreichen lässt… mehr

Von Jochen Mai // 3 Kommentare

Selbstreflexion: Was war heute Ihr größter Erfolg?

Konzentrationsübung_TricksDie Frage ist weniger indiskret gemeint, als sie vielleicht klingt: Was war heute Ihr entscheidendes Erfolgserlebnis? Und sagen Sie jetzt nicht: Es gab keins. Es gibt immer einen Erfolg, und sei es nur einen kleinen oder Teilerfolg. Da steckt das Wort ja auch schon drin. Und genau darauf will ich hinaus: auf die mangelnde Selbstreflexion. Viele machen sich ihre Erfolge nicht bewusst. Fatal! Wie sich auch an dieser schönen Anekdote zeigen lässt… mehr

Von Christian Mueller // 1 Kommentar

Jobsicherheit ade: Wie sich Berufseinsteiger trotzdem absichern

leedsn/ShutterstockBefristete Arbeitsverträge, projektbasierte Engagements, prekäre Arbeitsverhältnisse in verschiedensten Formen und Formaten – Berufseinsteiger sehen sich heute in den meisten Branchen mit einer Arbeitswelt konfrontiert, die sich rapide verändert und in der Jobsicherheit in den meisten Fällen ein Fremdwort ist. Was zunächst nach einem Horrorszenario klingt, ist in der Praxis für viele Berufseinsteiger kein akutes Problem. Doch im Lauf des Berufslebens – und mit beginnender Familienplanung – wird die Unsicherheit für viele zu einer spürbaren Belastung. Als Berufseinsteiger sollten Sie daher früh damit beginnen, sich abzusichern und Perspektiven für Ihre Karriere zu schaffen. Das ist zwar nicht immer einfach, mit einer systematischen Herangehensweise – und der nötigen Ausdauer – jedoch definitiv machbar. mehr

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Ganze 212 Tage. So viele Werktage verbringt der deutsche Arbeitnehmer durchschnittlich an seinem Arbeitsplatz. Und für rund 17 Millionen Menschen ist das: ein Büro. Mit dem Wort “Büro” assoziieren wir allesamt völlig unterschiedliche Erwartungen und Gefühle. Für die einen ist es der Ort, an dem sie zwischen Beruf und Berufung oszillieren, für andere ist es schlicht das unselige Gegengewicht, das ihre Lebenswaage und damit die gern zitierte Work-Life-Balance regelmäßig aus dem Lot wippt.

Apropos: Was machen Sie eigentlich den ganzen Tag im Job und Büroalltag? So acht bis neun Stunden täglich… mindestens? Unser Arbeitsplatz ist eben nicht nur ein enorm einnehmender Lebensraum – ganz oft ist er auch ein veritables Krisengebiet, das unser Verhalten, unsere Psyche und sogar die Gesundheit entscheidend beeinflussen kann. Büros gleichen einem kleinen Gemeinwesen mit eigener Kultur, eigenen, meist ungeschriebenen Regeln und Ritualen. Häufig lauern zahlreiche Fallgruben und Konfliktherde zwischen Konferenzraum und Korridor, zwischen Kaffeeküche und Kopierer. Die meisten Büroarbeiter verbringen mehr Zeit miteinander, reden mehr mit ihren Kollegen als mit ihrer Familie, kennen die Belegschaft besser als ihre Nachbarn und sind den Launen und Marotten der Mit-Arbeiter, ihrer Missgunst und ihren Intrigen ungeschützt ausgeliefert. Seinen Lebenspartner und seinen Beruf kann man sich schließlich aussuchen – die Kollegen nicht.

Sagen wir es, wie es ist: Das Büro ist ein Minenfeld. Nichts kann einem die Freude an der Arbeit mehr versauen als Kollegen mit dem Territorialverhalten eines Medici. Im sozialen Gehege Büro prallen regelmäßig die unterschiedlichsten Charaktere aufeinander. Und das Schlimme daran: Negative Emotionen sind hochgradig ansteckend. Wie bei einem Virus: Ist die kritische Masse an Griesgramen und Neurotikern im Betrieb erreicht, verschlechtert sich das Klima dramatisch.

Wie die diesen lebensgefährlichen Dschungel überleben, besser noch meistern, wie sie mit den zahlreichen Macken, Marotten und Psychoeffekten umgehen, die Ihnen im Job und Büro begegnen, verraten die folgenden Seiten. Wir zeigen Ihnen, wie Sie unbeschadet durch das soziale Dickicht und an den darin hausenden Raubtieren vorbeigelangen und die häufigsten Bürofallen und vor allem den Büroalltag meistern.

Jochen Mai Content Strategie
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