Büroalltag & Jobregeln


Von Jochen Mai // 5 Kommentare

Gallup Engagement Index 2012: Jeder vierte Arbeitnehmer hat innerlich gekündigt

Wirklich verbessert hat sich die Stimmung in den Unternehmen nicht gerade. Sechs von zehn Arbeitnehmern spulen tagsüber nur eine Standardprozedur ab und schieben Dienst nach Vorschrift. Eine hohe emotionale Bindung an das Unternehmen verspüren gerade einmal 15 Prozent. Jeder vierte Beschäftigte – 24 Prozent – dagegen hat bereits innerlich gekündigt und sucht womöglich schon nach einem neuen Job. Das ist das Ergebnis der jährlich wiederkehrenden Umfrage des Gallup-Instituts, dem sogenannten Engagement-Index. Die volkswirtschaftlichen Kosten für die innere Kündigung taxieren die Meinungsforscher auf 112 bis 138 Milliarden Euro jährlich. mehr

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Mitarbeiterbeurteilung: Urteile zum Arbeitszeugnis

Arbeitszeugnis-Beispiele-FormulierungenSobald das Beschäftigungsverhältnis endet – ob freiwillig oder nicht-, haben Arbeitnehmer Anspruch auf ein schriftliches Arbeitszeugnis. Dieses muss vor allem inhaltlich wahr und wohlwollend sein. Doch gerade der letzte Punkt führt dazu, dass Ex-Chefs zu sogenannten Geheimcodes greifen und ihre Kritik in vermeintlich positive Floskeln packen. Ergebnis: jede Menge Prozesse vor dem Arbeitsgericht. Hierbei sind jedoch inzwischen einige recht interessante Urteile gesprochen worden, die Arbeitnehmer kennen sollten… mehr

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Management-Studie: Frauen treffen die besseren Entscheidungen

FrauManagementManagerinEine Frauenquote auf der Chefetage – brauchen wir sie oder nicht? Darüber wird schon länger heftig diskutiert. Meist aus moralischen Perspektiven, weil es richtig ist, fair, gerecht, dass es genauso viele Chefs wie Chefinnen gibt. Aber ist es auch eine smarte Idee? Jetzt ganz sachlich gefragt – insbesondere mit Blick auf die Unternehmen. Chris Bart, Professor für strategisches Management an der DeGroote School of Business an der McMaster Universität und ein paar seiner Kollegen haben sich das gefragt – und genauer untersucht. Ergebnis: ein entschiedenes JA. Denn Frauen treffen am Ende die besseren Entscheidungen. mehr

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Männer profitieren von ihrer Autorität im Job mehr als Frauen

Job-AutoritätKompetenz im Job ist eine feine Sache: Man kann sich auch mal ahnungslos stellen – umgekehrt wird das bedeutend schwieriger. Aber auch sonst bringt fundiertes Fachwissen einige Vorteile mit sich: Es führt zu natürlicher Autorität und einigen Belohnungen in Form von größerer Jobkontrolle und -zufriedenheit, eventuellen Beförderungen und natürlich mehr Gehalt. Jetzt der Haken: Laut einer gerade erschienenen Studie der Universität von Toronto profitieren Männer von ihrer Jobautorität deutlich mehr als Frauen. mehr

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So ist’s Recht: Urteile aus dem Arbeitsrecht

Groll’s Arbeitsrechtskolumne

Peter Groll ist Fachanwalt für Arbeitsrecht in Frankfurt. Für die Karrierebibel analysiert und kommentiert er regelmäßig wichtige und aktuelle Urteile aus dem deutschen Arbeitsrecht. So bleiben Arbeitnehmer und Arbeitgeber, Fach- und Führungskräfte stets über ihre Rechte und rechtliche Fallstricke informiert. mehr

Von Jochen Mai // 13 Kommentare

Die Macht der Blogs: Blogger beeinflussen immer öfter Kaufentscheidungen

Influencer-BlogMan kann von Blogs halten, was man will, ihr zunehmender Einfluss aber lässt sich nicht wegdiskutieren. 86 Prozent der Meinungsführer im Internet bloggen – größtenteils schon seit fünf Jahren oder länger. Mehr als die Hälfte (52 Prozent) der sogenannten Influencer pflegt sogar zwischen zwei und fünf Blogs gleichzeitig. Das Entscheidende daran aber ist: Immer öfter sind es Blogs, die Kaufentscheidungen beeinflussen, so das Ergebnis des Digital Influence Report 2013 (PDF) – und zwar noch vor Facebook, Foren oder Youtube-Filmen… mehr

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Lachepidemie: Warum Sie mehr lachen sollten

Lachanfall-lachen-ansteckendEs begann an einem Dienstag. Genauer: am 30. Januar 1962. Die drei Mädchen waren wie an jedem Tag in der Schule in Kashasha am Westufer des Victoriasees. Dann fingen sie plötzlich an zu lachen. Erst eine, dann zwei, dann alle drei. Sie konnten gar nicht mehr damit aufhören. Erst fand die Lehrerin das noch lustig, dann wurde sie böse, das Lachen störte den Unterricht. Sie schickte die Drei vor die Tür. Doch es half nichts, sie lachten weiter. Mehr noch: Sie steckten nun noch andere damit an. Binnen kurzer Zeit lachten 95 der insgesamt 159 Schüler – und hörten damit nicht mehr auf, weshalb die Schule am 18. März geschlossen werden musste. Riesenfehler! mehr

Von Jochen Mai // 5 Kommentare

Stressfaktor Smartphone: 86 Prozent der Manager klagen über Erreichbarkeit

SmartphoneMannJobDer Preis, den Führungskräfte heute zahlen: Sie sind immer erreichbar, auch außerhalb der regulären Arbeitszeit. Jedenfalls sagten das 98 Prozent der Führungskräfte in einer aktuellen Umfrage. Selbst im Urlaub ist mit 84 Prozent ein Großteil der leitenden Angestellten geschäftlich erreichbar. Oder besser gesagt: der leidenden Angestellten – denn 86 Prozent sagten auch, dass sie die ständige Erreichbarkeit über ihre Smartphones enorm stresst. 35 Prozent spüren diese Mehrbelastung sogar häufig oder jederzeit. mehr

Von Jochen Mai // 3 Kommentare

Skill Matrix: Wie sich das Tool (in der Bewerbung) nutzen lässt

SkillmatrixIn jüngster Zeit haben uns einige Anfragen zu einer sogenannten Skill Matrix oder Qualifikationsmatrix erreicht. Manche wissen nicht genau was das ist oder wie sie diese für sich geschickt einsetzen beziehungsweise ausfüllen. Dabei handelt es sich zunächst um eines von vielen Managementtools, die versuchen Mitarbeiter bezüglich ihrer Kompetenzen besser einzuschätzen. Die Skill Matrix versucht zu visualisieren, ob und wie stark die Ist-Bewertungen des Mitarbeiters mit den Soll-Bewerbungen, also den Anforderungen der jeweiligen Position übereinstimmen. Man könnte auch sagen: Die Skill Matrix ist eine Art tabellarisches Assessement Center. mehr

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Mobile Recruiting Studie 2013: Karriereseiten wie aus der Vorzeit

Facebook-Gedächtnis-Smartphone-MannZunehmend mehr Unternehmen suchen die Nachwuchskräfte nicht mehr nur über Jobbörsen im Internet, sondern auf eigenen, sogenannten Karriereseiten, auf denen sie über vakante Stellen informieren und gleich daneben den Online-Bewerbungsprozess starten. Die Kandidaten und Bewerber auf der anderen Seite haben dieses Angebot bislang vor allem auf stationären Rechnern genutzt. Doch das ändert sich, längst vollzieht dich der nächste Evolutionsschritt: das sogenannte Mobile Recruiting. Oder vereinfacht ausgedrückt: die Jobsuche per Smartphone oder Tablet-PC. Doch wie jetzt eine aktuelle Studie enthüllt: Kaum ein Unternehmen ist dafür schon bereit… mehr

Von Christian Schroff // Schreibe einen Kommentar

Echt wahr, oder? Sieben Mythen der Arbeitswelt

KarrieremythenDie Arbeitswelt ist voller moderner Sagen darüber, was für die Karriere entscheidend sei und welcher Weg nun definitiv ins Abseits führe. Oft genug handelt es sich dabei aber schlicht um die Einzelmeinungen irgendwelcher Karrieregurus, die allein schon deswegen weiter verbreitet werden, weil die es ja schließlich wissen müssen. Das meiste davon ist allerdings reiner Blödsinn. mehr

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Die Zweifelsfalle: Stecken Sie noch in der Wenn-Dann-Phase?

ZweifelFrauFragenEntscheidenWenn Sie zu den Menschen gehören, die alles sorgfältig abwägen, bevor sie loslegen, die stets alle Details prüfen und dennoch am Ende ein Haar in der Suppe finden, dann sollten Sie den Text weiter lesen…

Jeder kennt die Floskel Wenn ich doch nur …, dann …! “Wenn ich doch nur mehr Verantwortung hätte, dann könnte ich mehr erreichen.” “Wenn ich mehr Macht hätte, dann würde sich hier einiges ändern.” “Wenn ich mehr Geld hätte, dann wäre ich glücklicher.” Solche Wenn-dann-Phasen tauchen immer wieder im Leben auf. Meistens dann, wenn jemand mit sich und seiner Situation unzufrieden ist oder in einer beruflichen Sackgasse steckt. Doch Wenn-dann-Phasen sind heikel. mehr

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Ganze 212 Tage. So viele Werktage verbringt der deutsche Arbeitnehmer durchschnittlich an seinem Arbeitsplatz. Und für rund 17 Millionen Menschen ist das: ein Büro. Mit dem Wort “Büro” assoziieren wir allesamt völlig unterschiedliche Erwartungen und Gefühle. Für die einen ist es der Ort, an dem sie zwischen Beruf und Berufung oszillieren, für andere ist es schlicht das unselige Gegengewicht, das ihre Lebenswaage und damit die gern zitierte Work-Life-Balance regelmäßig aus dem Lot wippt.

Apropos: Was machen Sie eigentlich den ganzen Tag im Job und Büroalltag? So acht bis neun Stunden täglich… mindestens? Unser Arbeitsplatz ist eben nicht nur ein enorm einnehmender Lebensraum – ganz oft ist er auch ein veritables Krisengebiet, das unser Verhalten, unsere Psyche und sogar die Gesundheit entscheidend beeinflussen kann. Büros gleichen einem kleinen Gemeinwesen mit eigener Kultur, eigenen, meist ungeschriebenen Regeln und Ritualen. Häufig lauern zahlreiche Fallgruben und Konfliktherde zwischen Konferenzraum und Korridor, zwischen Kaffeeküche und Kopierer. Die meisten Büroarbeiter verbringen mehr Zeit miteinander, reden mehr mit ihren Kollegen als mit ihrer Familie, kennen die Belegschaft besser als ihre Nachbarn und sind den Launen und Marotten der Mit-Arbeiter, ihrer Missgunst und ihren Intrigen ungeschützt ausgeliefert. Seinen Lebenspartner und seinen Beruf kann man sich schließlich aussuchen – die Kollegen nicht.

Sagen wir es, wie es ist: Das Büro ist ein Minenfeld. Nichts kann einem die Freude an der Arbeit mehr versauen als Kollegen mit dem Territorialverhalten eines Medici. Im sozialen Gehege Büro prallen regelmäßig die unterschiedlichsten Charaktere aufeinander. Und das Schlimme daran: Negative Emotionen sind hochgradig ansteckend. Wie bei einem Virus: Ist die kritische Masse an Griesgramen und Neurotikern im Betrieb erreicht, verschlechtert sich das Klima dramatisch.

Wie die diesen lebensgefährlichen Dschungel überleben, besser noch meistern, wie sie mit den zahlreichen Macken, Marotten und Psychoeffekten umgehen, die Ihnen im Job und Büro begegnen, verraten die folgenden Seiten. Wir zeigen Ihnen, wie Sie unbeschadet durch das soziale Dickicht und an den darin hausenden Raubtieren vorbeigelangen und die häufigsten Bürofallen und vor allem den Büroalltag meistern.

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  3. Drittens: Wer die ersten beiden Regeln bewusst missachtet, fliegt raus.
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Hausordnung: Drei einfache Regeln