Büroalltag & Jobregeln


Von Jochen Mai // 21 Kommentare

Gut reicht völlig: Entscheiden Sie sich. Egal, für was!

Ein Gastbeitrag von Bettina Stackelberg

richtige EntscheidungFür den Suchbegriff „richtige Entscheidung“ gibt es bei Amazon insgesamt 21.715 Ergebnisse, also seeeeeeehr viele Ratgeber. Die richtige Entscheidung ist also offenbar sehr wichtig, geradezu alles entscheidend? Nein! Wie… nein? Werden Sie sich jetzt vielleicht fragen. Da gibt es 1001 Ratgeber zum Thema „richtige Entscheidung“ und dann soll das nicht wichtig sein? Und überhaupt: Was haben richtige Entscheidungen denn mit Perfektionismus zu tun? mehr

Von Jochen Mai // 7 Kommentare

Gut reicht völlig: Gesunder Wettbewerb statt knallharter Konkurrenzkampf

Ein Gastbeitrag von Bettina Stackelberg

WettlaufRattenrennenHamsterradIch bin ehrgeizig. Sie doch sicher auch, oder? Wir wollen etwas erreichen, etwas bewegen in unserem Leben: Karriere machen, tolle Kunden haben, Geld verdienen, Visionen und Ideen verwirklichen, Menschen helfen oder Projekte erfolgreich durchführen. Ohne Ehrgeiz würden wir auf der Stelle treten, die Welt würde sich nicht weiterentwickeln, Erfindungen wären nie erfunden worden und niemand hätte es geschafft, scheinbar Unmögliches zu realisieren. mehr

Von Jochen Mai // 23 Kommentare

Wege aus der Perfektionsfalle: Gut reicht völlig!

Ein Gastbeitrag von Bettina Stackelberg

Hamsterrad-AussteigenWarum tun wir uns das eigentlich immer wieder an? Eigentlich wissen wir es ja besser. Eigentlich wissen wir, dass die Topmodels auf dem Cover durch den Photoshop gelaufen und geglättet sind. Eigentlich ist uns klar, dass wir gut erzogene, wache und kluge Kinder haben. Eigentlich finden wir es sehr in Ordnung, dass wir unseren 20-Stunden-Job neben der Familie gut meistern. Eigentlich kennen wir unseren Chef und wissen, dass er wieder einmal schlicht Unmögliches verlangt. Eigentlich. mehr

Von Jochen Mai // Schreibe einen Kommentar

Careerloft: Das Karriere-Netzwerk feiert Geburtstag

Careerloft02Genau ein Jahr ist es her, dass in Berlin “Careerloft” an den Start ging, ein neues Karriere-Netzwerk mit angedockter Talent-WG. Die Idee dahinter ist zwar nicht neu, aber originell umgesetzt: Studenten und Absolventen treffen hier auf Top-Unternehmen, finden Jobs, die zum Teil noch gar nicht ausgeschrieben sind und knüpfen auch untereinander wertvolle Kontakte für die berufliche Zukunft. Heute, am 21. März, feiert Careerloft seinen einjährigen Geburtstag – und wir feiern mit. Denn auch die Karrierebibel war von Anfang an dabei… mehr

Von Julia Molitor // 2 Kommentare

Sprechen wir über Geld: Wie finden Freelancer ihren Preis?

GeldÜber Geld spricht man nicht. Man hat es – oder nicht. So lautet ein typisches Bonmot über Geld. Es gibt viele davon. Einige positive, noch mehr negative. Geld ist in den Köpfen vieler Menschen etwas Schlechtes. Es macht nicht glücklich, ist oft Anlass für Streitereien und wer zu wenig davon hat, ist sowieso unzufrieden. Dabei ist der offene Umgang mit diesem Thema wichtig. Besonders für Freelancer, die mit der Frage nach dem Geld beziehungsweise dem angemessenen Honorar häufig alleine bleiben. Kurz: Es fehlen hilfreiche Tipps. mehr

Von Jochen Mai // 1 Kommentar

Social Media Recruiting: Jobspreader synchronisiert Fanseite und Firmen-Jobbörse

Facebook-JobbörseFacebook – ein rein privates Netzwerk? Wie man es nimmt. Immer mehr Unternehmen pflegen dort sogenannte Karriereseiten, in denen Sie interessierte Kandidaten und Bewerber auf sich aufmerksam machen wollen, über Jobs und Karrierechancen informieren, den Bewerbungsprozess – und natürlich über offene Stellenangebote. Meist gibt es dazu auf der Homepage dann noch eine weitere Jobbörse mit vakanten Stellen des Unternehmens. Diese Seiten zu synchronisieren könnte aber zum Problem werden… mehr

Von Christian Mueller // 7 Kommentare

Home Office Guidelines: Darauf bitte achten! (mit Download)

Homeoffice GuidelinesFür viele Freelancer ist es der tägliche Arbeitsplatz, für Arbeitnehmer dagegen eine willkommene Abwechslung oder ein lang gehegter Traum. Die Rede ist natürlich vom Home Office. Die Arbeit in den eigenen vier Wänden kann für Freelancer die günstige Alternative zum Coworking-Space oder Café sein. Für Angestellte bedeutet sie eine höhere Vereinbarkeit von Privat- und Berufsleben und bietet die Ruhe und Konzentration, die für manche Aufgaben einfach nötig ist.

Die Vorteile der Heimarbeit lassen sich jedoch nur nutzen, wenn einige grundlegende Regeln eingehalten und Voraussetzungen geschaffen werden. Genau die fassen wir heute in unseren Home Office Guidelines zusammen. mehr

Von Jochen Mai // 2 Kommentare

Equal Pay Day 2013 – Keine roten Taschen bei Ikea?

EqualPayDayFrauRoteHandtascheFalls Ihnen heute vermehrt Frauen mit roten Handtaschen im Straßenbild auffallen – das ist kein modischer Trend: Vielmehr demonstrieren die Frauen mit diesem Symbol gegen die Ungleichbehandlung bei der Bezahlung im Job. Am 21. März ist der sogenannte Equal Pay Day (EPD). Er markiert jenen Tag im Jahr bis zu dem Frauen rein rechnerisch länger arbeiten müssen, um das Gehaltsniveau eines Mannes zu erreichen – eben jenen Equal Pay Day. Die roten Handtaschen sollen ein Hinweis auf die roten Zahlen im Portemonnaie der Frauen sein. mehr

Von Jochen Mai // Schreibe einen Kommentar

So ist’s Recht: Urteile aus dem Arbeitsrecht

Groll’s Arbeitsrechtskolumne

Peter Groll ist Fachanwalt für Arbeitsrecht in Frankfurt. Für die Karrierebibel analysiert und kommentiert er regelmäßig wichtige und aktuelle Urteile aus dem deutschen Arbeitsrecht. So bleiben Arbeitnehmer und Arbeitgeber, Fach- und Führungskräfte stets über ihre Rechte und rechtliche Fallstricke informiert. mehr

Von Jochen Mai // 1 Kommentar

Benachteiligung von Frauen: Gehalt, Führungsjobs, Prämien, Weiterbildung

FrauendiskriminierungWerden Frauen im Job benachteiligt? Blöde Frage, werden manche denken, das hört man doch an jeder Ecke! Stimmt. Doch repräsentativ ist nicht. Ausgehend vom Hörensagen wollten es Forscher der Hans-Böckler-Stiftung deshalb etwas genauer wissen – insbesondere ob und an welchen Stellen Frauen im Arbeitsleben benachteiligt werden – etwa beim monatlichen Gehalt in einzelnen Berufen, bei den Extras wie Boni, bei der Weiterbildung oder bei den Aufstiegschancen. Insgesamt beteiligten sich an der Umfrage rund 16.000 Personen, darunter mehr als 5.600 Frauen. Resultat: Die Benachteiligungen sind vielfältiger als vielleicht von manchem geahnt… mehr

Von Jochen Mai // 30 Kommentare

Die tägliche Kauf-Verführung: Je teurer und begehrter etwas ist, desto mehr wollen wir es

LuxusgüterEs gibt verschiedene Arten, Konsumenten in Läden zu locken oder zum Kaufen zu animieren. Die eine ist purer Luxus. Luxusgüter gehen immer, sie kennen keine Konjunkturzyklen. Aber mal ehrlich: Wenn das Markenlabel auf manchen dieser Produkte nicht besonders auffällig prangen würde, könnte man sie kaum von anderen unterscheiden. Und wenn man den Gedanken weiterspinnt, muss man sich sogar fragen, warum es überhaupt so etwas wie Luxusgüter gibt. Streng genommen dürften sie gar nicht existieren – sie widersprechen so ziemlich allen ökonomischen Gesetzen. Einerseits. mehr

Von Jochen Mai // 6 Kommentare

Mitarbeitermotivation: So motivieren Sie Ihre Mitarbeiter

ZuckerbrotPeitscheMöhreKarrotteMotivationMan kann Menschen antreiben, damit Sie gute Leistungen bringen. Das ist allerdings anstrengend und sorgt mitunter für Frust auf beiden Seiten. Keine Frage, Mitarbeitermotivation sieht anders aus. Ein zweiter Weg, Mitarbeiter zu motivieren, ist, sie zu manipulieren – mit Geld, Boni, Beförderungen, Status, Versprechen. Kurz: mithilfe der sprichwörtlichen Möhre vor der Nase. Das funktioniert, wie zahlreiche Studien immer wieder bestätigen, ist aber unethisch und verrät überdies eine fragwürdige Einstellung zu den eigenen Kollegen: Wer so führt, hält seine Mitarbeiter offenbar für Esel. Auch sprichwörtlich. mehr

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Ganze 212 Tage. So viele Werktage verbringt der deutsche Arbeitnehmer durchschnittlich an seinem Arbeitsplatz. Und für rund 17 Millionen Menschen ist das: ein Büro. Mit dem Wort “Büro” assoziieren wir allesamt völlig unterschiedliche Erwartungen und Gefühle. Für die einen ist es der Ort, an dem sie zwischen Beruf und Berufung oszillieren, für andere ist es schlicht das unselige Gegengewicht, das ihre Lebenswaage und damit die gern zitierte Work-Life-Balance regelmäßig aus dem Lot wippt.

Apropos: Was machen Sie eigentlich den ganzen Tag im Job und Büroalltag? So acht bis neun Stunden täglich… mindestens? Unser Arbeitsplatz ist eben nicht nur ein enorm einnehmender Lebensraum – ganz oft ist er auch ein veritables Krisengebiet, das unser Verhalten, unsere Psyche und sogar die Gesundheit entscheidend beeinflussen kann. Büros gleichen einem kleinen Gemeinwesen mit eigener Kultur, eigenen, meist ungeschriebenen Regeln und Ritualen. Häufig lauern zahlreiche Fallgruben und Konfliktherde zwischen Konferenzraum und Korridor, zwischen Kaffeeküche und Kopierer. Die meisten Büroarbeiter verbringen mehr Zeit miteinander, reden mehr mit ihren Kollegen als mit ihrer Familie, kennen die Belegschaft besser als ihre Nachbarn und sind den Launen und Marotten der Mit-Arbeiter, ihrer Missgunst und ihren Intrigen ungeschützt ausgeliefert. Seinen Lebenspartner und seinen Beruf kann man sich schließlich aussuchen – die Kollegen nicht.

Sagen wir es, wie es ist: Das Büro ist ein Minenfeld. Nichts kann einem die Freude an der Arbeit mehr versauen als Kollegen mit dem Territorialverhalten eines Medici. Im sozialen Gehege Büro prallen regelmäßig die unterschiedlichsten Charaktere aufeinander. Und das Schlimme daran: Negative Emotionen sind hochgradig ansteckend. Wie bei einem Virus: Ist die kritische Masse an Griesgramen und Neurotikern im Betrieb erreicht, verschlechtert sich das Klima dramatisch.

Wie die diesen lebensgefährlichen Dschungel überleben, besser noch meistern, wie sie mit den zahlreichen Macken, Marotten und Psychoeffekten umgehen, die Ihnen im Job und Büro begegnen, verraten die folgenden Seiten. Wir zeigen Ihnen, wie Sie unbeschadet durch das soziale Dickicht und an den darin hausenden Raubtieren vorbeigelangen und die häufigsten Bürofallen und vor allem den Büroalltag meistern.

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  2. Zweitens: Übertriebene Eigenwerbung, Grobheiten, destruktives Gemecker, Belanglosigkeiten und Rechthaberei sind nicht cool. Wer kritisiert, darf ebenfalls kritisiert werden.
  3. Drittens: Wer die ersten beiden Regeln bewusst missachtet, fliegt raus.
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Hausordnung: Drei einfache Regeln