Büroalltag & Jobregeln


Von Jochen Mai // 1 Kommentar

Warum Wettbewerbe für das beste Absageschreiben pervers sind

Bewerbungsschreiben zerreißenWer schreibt die beste Bewerbungsabsage? Aktuell gibt es drei Wettbewerbe, die das beste Absageschreiben prämieren – von einer Personalberatung, einer Hochschule und einem Fachmagazin. An sich ein guter Gedanke, schließlich sind auch abgelehnte Bewerber Botschafter für die Marke. Doch genau hierin liegt ein tückischer Denkfehler, den Andreas Scheuermann, Senior Berater Arbeitgeberkommunikation bei der Fink&Fuchs, in einem Gastbeitrag perfekt auf den Punkt bringt: “In dem Moment, in dem ich dieses Absageschrieben zum Gegenstand meiner Selbstdarstellung mache, nehme ich ihm die so wichtige Glaubwürdigkeit.” mehr

Von Jochen Mai // 13 Kommentare

Nettoeinkommen: Studenten haben 1039 Euro im Monat

Einsteigergehalt-BerufsanfängerDas Studium gilt immer noch als Königsweg der Ausbildung, verspricht es doch beste Aussichten auf dem Arbeitsmarkt und langfristig auch die höchsten Gehaltsaussichten. Nur leider nicht während des Studiums selbst. In der Zeit erzielen Studenten angeblich im Durchschnitt ein Nettoeinkommen von 1039 Euro. Verfügbar sind davon aber nur 215 Euro, der Rest geht für Miete, Versicherungen, Lehrmaterialien, etc. drauf. Damit bleiben Studenten rund 125 Euro weniger als einem Arbeitslosen… mehr

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10.000-Stunden-Regel: Übung macht nur zu 12 Prozent den Meister

pio3/ShutterstockDie 10.000-Stunden-Regel – der Bestseller-Autor Malcolm Gladwell („Überflieger: Warum manche Menschen erfolgreich sind – und andere nicht“) hat sie bekannt, erfunden hat sie aber eigentlich der US-Psychologe Anders Ericsson. Der hatte zuvor in einer Studie die 10.000-Stunden-Regel aufgestellt, wonach sich jeder mit einer Sache mindestens 10.000 Stunden beschäftigen müsse, bevor er über die nötigen Kenntnisse verfüge, um in seinem Bereich zur Weltspitze zu gehören. Diese Regel gilt bis heute als umstritten. Eine neue Studie scheint sie endgültig zu widerlegen… mehr

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Whistleblower: Wie Sie zum Helden werden

Ein Gastbeitrag von Sebastian Wolking

Artsem Martysiuk/123rf

Artsem Martysiuk/123rf

Für die einen ein Held, für die anderen Verräter: Als Whistleblower hat es Edward Snowden zu weltweitem Ruhm gebracht. In seiner Haut möchten die meisten von uns trotzdem nicht stecken. Was aber, wenn auch Sie in Ihrem Unternehmen auf Abgründe stoßen – und diese nicht verschweigen wollen oder können? Wir sagen Ihnen, wie Sie am besten vorgehen und worauf Sie achten müssen. mehr

Von Jochen Mai // 2 Kommentare

Zürcher Ressourcen Modell: Intrinsische Motivation aufbauen

Ein Gastbeitrag von Thorsten Wolf

ollyy/shutterstock.comSie wollen endlich Ihre Steuer machen? Oder ein unliebsames Verhalten verändern? Sie können sich nicht für Ihre Bewerbungsmappe aufraffen? Vielleicht fehlt die Energie für langfristige Projekte wie Studium oder Masterarbeit? Dann haben Sie folgende Möglichkeiten: Entweder verlassen Sie sich auf Ihr Steuersystem Selbstdisziplin, das erfahrungsgemäß anfällig für Störungen von Außen ist (etwa Einladungen von Freunden, schönes Wetter, …). Oder aber Sie aktivieren Ihr zweites Steuersystem Motivation und gehen die Aufgabe mit einem Minimum am Selbstdisziplin und einem Maximum an Eigenmotivation an. Der Vorteil: diese Variante verringert den Energieaufwand drastisch und erhöht dabei signifikant die Umsetzungswahrscheinlichkeit. mehr

Von Jochen Mai // 1 Kommentar

Schwarz, Rot, Gold: Könnten Sie einem Blinden Farben erklären?

Leigh Prather/ShutterstockWenn Blinde im Sprichwort von der Farbe sprechen, dann haben sie in der Regel keine Ahnung. Wie auch? Umgekehrt ist das aber keineswegs leichter: Oder wie würden Sie einem Blinden die Farbe Rot erklären? Tommy Edison ist von Geburt an blind, er hat Farben noch nie gesehen – aber er hat einen fantastischen Youtube-Kanal, in dem er mit viel Humor und Selbstironie sein Leben als Blinder beschreibt… Unbedingt sehenswert – im doppelten Wortsinn! mehr

Von Jochen Mai // Schreibe einen Kommentar

Management in der Digitalen Transformation: Nullen oder Einsen?

Ein Gastbeitrag von Dr. Willms Buhse

Vadim Georgiev/shutterstock.comExzellenz und Effizienz, das sind die Eigenschaften, die viele große Unternehmen in Deutschland erfolgreich gemacht haben. Sicherheit und Verlässlichkeit sind Werte, die damit unmittelbar verknüpft sind und auf deren Umsetzung nicht wenige erfolgreiche Führungskräfte stolz sind, und zu Recht. In Zeiten der Digitalisierung der Geschäftswelt bedeutet das aber eine große Herausforderung, denn das Internet hat andere Erfolgsfaktoren. Es funktioniert auf der Basis von Vernetzung, Offenheit, Partizipation und Agilität. mehr

Von Karolina Warkentin // 1 Kommentar

Urlaubscheckliste: Was Sie brauchen, um entspannt zu verreisen

BlueOrange Studio/shutterstock.comFür fast 3 Millionen Schüler in Nordrhein-Westfalen beginnen heute die Sommerferien. Damit läutet NRW die Urlaubssaison ein. Bis zum 19. August dürfen die Schüler nun die Sonne genießen. Das bedeutet allerdings auch einen Ansturm auf Flughäfen und Autobahnen, denn ein Großteil der Urlauber startet bereits dieses Wochenende. Lange hat man diesen Moment herbeigesehnt und nun ist es endlich soweit. Sie freuen sich bereits auf 14 entspannte Tage an der Costa Brava oder im Campingurlaub am Gardasee. Doch nun geht auch die Hektik los, denn die Koffer müssen noch gepackt werden. Was muss mit und was bleibt hier? Diese Checkliste wird Ihnen helfen, an alles Wichtige zu denken. mehr

Von Jochen Mai // Schreibe einen Kommentar

Leider gestrig: Woran Bewerber angestaubte Personalführung erkennen

Ein Gastbeitrag von Regina Bergdolt

Adam Gregor/shutterstock.comKennen Sie das? „Unsere Mitarbeiter sind unser wichtigstes Gut“ – so oder ähnlich begrüßen Sie viele Karrierewebsites von Unternehmen. Wer würde auch das Gegenteil schreiben? Personalmarketing ist auch Marketing, und Marketing hat oft den Auftrag, die Realität aufzuhübschen. Das bedeutet für Sie: Wenn Sie im neuen Job zufrieden sein wollen, sollten Sie spätestens im Bewerbungsgespräch gründlich nachfragen. Ein Blick in Arbeitgeberbewertungsbörsen schadet nicht, doch die Führungsqualität kann auch innerhalb eines Unternehmens recht unterschiedlich sein. mehr

Von Jochen Mai // Schreibe einen Kommentar

Blenden, aber richtig: Wie Sie in Meetings smarter wirken

JWM/Morguefile
Meetings sind wie Schaulaufen: Nirgendwo lässt sich leichter auffallen oder das bis dato mühsam aufgebaute Image in Sekunden ruinieren. Deshalb gibt es in jeder Konferenz zur Tagesordnung immer auch eine hidden agenda – und die lautet: Sieh möglichst smart dabei aus! Das ist allerdings gar nicht so leicht, wenn die Tagesordnung langweiliger ist als Toast und die Beiträge so inspirierend sind wie Marschmusik. Es gibt jedoch ein paar kleine Tricks… mehr

Von Karolina Warkentin // Schreibe einen Kommentar

Sie wollen interessanter werden? Das machen andere

michaeljung/shutterstock.comMit welchen Menschen verbringen Sie gerne Zeit? Wer bleibt Ihnen im Gedächtnis? Es sind nicht die langweiligen Zeitgenossen, die nur über sich selbst reden, sondern es sind die interessanten, schillernden Persönlichkeiten, die wirklich etwas zum Gespräch beitragen und mit denen man sich gerne unterhält. Gerade auf Messen, Kongressen und anderen Events geht es darum, mit anderen ins Gespräch zu kommen. Hierbei einen positiven und bleibenden Eindruck zu hinterlassen, erfordert Kommunikationstalent. Allerdings lohnt es sich auch, denn gute Gespräche können die Basis für tragfähige und langfristige Beziehungen und Kontakte schaffen. Doch wie werden Sie zu einem interessanten Gesprächspartner? mehr

Von Karolina Warkentin // 1 Kommentar

12 Dinge, die erfolgreiche Menschen schon vor 12 Uhr erledigt haben

Alex_F/shutterstock.comWie starten Sie in den Morgen? Scarlett Johansson steht morgens um 6:00 Uhr auf, um joggen zu gehen. Viele erfolgreiche Menschen beginnen Ihren Tag bereits in den frühen Morgenstunden. Nach dem Motto “Morgenstund hat Gold im Mund” haben sie bereits gefrühstückt, die Familie versorgt und sich ihrer Arbeit gewidmet, während die meisten ihrer Mitmenschen noch seelenruhig schlummern. Viele erfolgreiche Menschen empfinden die Zeit, bevor der Rest der Welt aufwacht, als besonders produktiv. Es ist für sie eine Zeit, in der sie ungestört arbeiten und nachdenken können. Als Langschläfer fällt es einem schwer das nachzuvollziehen. Langschläfer kommen morgens nur mit Mühe und Not aus dem Bett und sind vor 9:00 Uhr morgens nicht ansprechbar. 12 Dinge, die Frühaufsteher leisten, noch bevor Langschläfer richtig in Fahrt kommen. mehr

Von Karolina Warkentin // 1 Kommentar

Quiz: Wie nett sind Sie wirklich?

William Perugini/shutterstock.comEine freundliche und zuvorkommende Art kann in vielen Lebensituationen zum Türöffner werden. Mit einem Lächeln können Sie Mitmenschen für sich einnehmen und Kunden für sich gewinnen. Auch Konfliktsituationen lassen sich durch eine freundliche Art entschärfen. Grundsätzlich sind Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft und Zuvorkommenheit positive Eigenschaften. Doch werden diese Eigenschaften überdosiert, können Sie auch zum Problem werden. Beispielsweise im Vorstellungsgespräch, wo übertriebene Freundlichkeit schnell wie Unterwürfigkeit wirkt. Oder im Job, wenn Sie zu nett sind, um “nein” zu sagen. Finden Sie heraus, wie nett Sie wirklich sind. mehr

Von Svenja Hofert // Schreibe einen Kommentar

Was soll ich werden? 7 Methoden, den richtigen Beruf zu finden

Andres Rodriguez/123rfGerade ist das Abi geschafft! Und wenn es jetzt nicht für ein Jahr ins Ausland geht, drängt sich auch Ihnen vielleicht gerade die Frage auf: Was soll ich werden? Immer noch sind junge Leute wenig innovativ bei der Wahl ihrer Ausbildung und des Studiums. Auch dieses Jahr werden ähnliche Lehrberufe und Fächer auf der Wunschliste stehen wie vor zehn Jahren. Wie kommen Menschen in der Berufsfindungsphase auf gute Ideen? Sieben Methoden und deren Vor- und Nachteile… mehr

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Ganze 212 Tage. So viele Werktage verbringt der deutsche Arbeitnehmer durchschnittlich an seinem Arbeitsplatz. Und für rund 17 Millionen Menschen ist das: ein Büro. Mit dem Wort “Büro” assoziieren wir allesamt völlig unterschiedliche Erwartungen und Gefühle. Für die einen ist es der Ort, an dem sie zwischen Beruf und Berufung oszillieren, für andere ist es schlicht das unselige Gegengewicht, das ihre Lebenswaage und damit die gern zitierte Work-Life-Balance regelmäßig aus dem Lot wippt.

Apropos: Was machen Sie eigentlich den ganzen Tag im Job und Büroalltag? So acht bis neun Stunden täglich… mindestens? Unser Arbeitsplatz ist eben nicht nur ein enorm einnehmender Lebensraum – ganz oft ist er auch ein veritables Krisengebiet, das unser Verhalten, unsere Psyche und sogar die Gesundheit entscheidend beeinflussen kann. Büros gleichen einem kleinen Gemeinwesen mit eigener Kultur, eigenen, meist ungeschriebenen Regeln und Ritualen. Häufig lauern zahlreiche Fallgruben und Konfliktherde zwischen Konferenzraum und Korridor, zwischen Kaffeeküche und Kopierer. Die meisten Büroarbeiter verbringen mehr Zeit miteinander, reden mehr mit ihren Kollegen als mit ihrer Familie, kennen die Belegschaft besser als ihre Nachbarn und sind den Launen und Marotten der Mit-Arbeiter, ihrer Missgunst und ihren Intrigen ungeschützt ausgeliefert. Seinen Lebenspartner und seinen Beruf kann man sich schließlich aussuchen – die Kollegen nicht.

Sagen wir es, wie es ist: Das Büro ist ein Minenfeld. Nichts kann einem die Freude an der Arbeit mehr versauen als Kollegen mit dem Territorialverhalten eines Medici. Im sozialen Gehege Büro prallen regelmäßig die unterschiedlichsten Charaktere aufeinander. Und das Schlimme daran: Negative Emotionen sind hochgradig ansteckend. Wie bei einem Virus: Ist die kritische Masse an Griesgramen und Neurotikern im Betrieb erreicht, verschlechtert sich das Klima dramatisch.

Wie die diesen lebensgefährlichen Dschungel überleben, besser noch meistern, wie sie mit den zahlreichen Macken, Marotten und Psychoeffekten umgehen, die Ihnen im Job und Büro begegnen, verraten die folgenden Seiten. Wir zeigen Ihnen, wie Sie unbeschadet durch das soziale Dickicht und an den darin hausenden Raubtieren vorbeigelangen und die häufigsten Bürofallen und vor allem den Büroalltag meistern.

Jochen Mai Content Strategie
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  3. Drittens: Wer die ersten beiden Regeln bewusst missachtet, fliegt raus.
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Hausordnung: Drei einfache Regeln