Büroalltag & Jobregeln


Von Jochen Mai // 3 Kommentare

Latente Prägung: Die Berufswahl ist weniger frei als wir meinen

Berufswahl-Latente-PrägungWer vor der Berufswahl oder Studienwahl steht, hat heute die freie Auswahl: Unzählige Stellenportale warten mit vielseitigen Jobangeboten auf, eine Vielzahl an Karrieremessen und dutzende Karriereratgeber bieten eine Übersicht über Anforderungen, Chancen und Optionen – egal, ob man Berufseinsteiger ist oder schon einige Jahre Berufserfahrung gesammelt hat. Aber wählen wir deshalb besser? Bisher haben wir angenommen, wir finden dadurch eher den Beruf, der zu uns passt. Doch diese Annahme ist falsch. Tatsächlich sind wir oft Opfer unserer sogenannten latenten Prägungmehr

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Um einen Gefallen bitten: Das rechte Ohr hört besser

Mit dem rechten Ohr hören wir besser – auf das, worum uns ein anderer bittet. Kurios, aber experimentell belegt. Falls Sie Ihr Gegenüber um einen Gefallen bitten möchten – etwa um einen Rat, einen Drink, die Telefonnummer –, sprechen Sie der Person unbedingt ins rechte Ohr. Es verbessert Ihre Chancen enorm. Diese eigentümliche Empfehlung geht auf Luca Tommasi und Daniele Marzoli von der Universität in Chieti zurück. Die wollten zunächst nur herausfinden, in welches Ohr Menschen am liebsten sprechen, wenn sie sich in lauten Nachtclubs begegnen und unterhalten… mehr

Von Christian Mueller // 5 Kommentare

Work-Life-Balance: Vergessen Sie den Schwachsinn!

Dmitriy Shironosov/123rfDas Schlagwort der Work-Life-Balance ist zwar nicht neu, jedoch in vielen Bereichen nach wie vor aktuell und angesagt. Ein Grund dafür: Das Konzept scheint auf der ersten Blick schlüssig und überzeugend, denn wer könnte Aussagen wie: “Arbeit ist nicht alles”, “Aktiver Ausgleich ist wichtig” oder “Sie brauchen ein Leben außerhalb des Jobs” schon berechtigt widersprechen? Doch trotz der dieser durchaus nachvollziehbaren Punkte und Aussagen steckt in diesem bekannten Konzept ein grundlegender Denkfehler: Arbeit und Privatleben werden hier als Gegensätze gesehen und gegeneinander abgewogen. Diese Trennung ist jedoch weder sinnvoll noch notwendig, denn Arbeit ist ein – zugegebenermaßen großer – Teil des Lebens und sollte nicht als notwendiges Übel gesehen werden. mehr

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Summer School: Stipendien für eine Woche in New York

Summer School-EFFür eine Woche nach Tarrytown, New York. Und gesponsert werden Flug, Unterkunft, Verpflegung und das Programm der Summer School selbst, das die United Nations Alliance of Civilizations (UNAOC) und der Sprachreisen-Anbieter Education First (EF) gemeinsam dieses Jahr ausrichten. Zwischen dem 16. und 23. August haben insgesamt 75 Teilnehmer die Chance, viele engagierte Menschen aus aller Welt kennenzulernen, die zahlreichen Workshops und Diskussionen zum sozialen Wandel sowie das UN Hauptquartier in New York zu besuchen. Ziel ist, gemeinsam Konzepte zu entwickeln, wie sich die Welt besser vernetzen und mehr Verständnis zwischen verschiedenen Nationalitäten, Religionen und Kulturen erreichen lässt… mehr

Von Jochen Mai // 3 Kommentare

Selbstreflexion: Was war heute Ihr größter Erfolg?

Konzentrationsübung_TricksDie Frage ist weniger indiskret gemeint, als sie vielleicht klingt: Was war heute Ihr entscheidendes Erfolgserlebnis? Und sagen Sie jetzt nicht: Es gab keins. Es gibt immer einen Erfolg, und sei es nur einen kleinen oder Teilerfolg. Da steckt das Wort ja auch schon drin. Und genau darauf will ich hinaus: auf die mangelnde Selbstreflexion. Viele machen sich ihre Erfolge nicht bewusst. Fatal! Wie sich auch an dieser schönen Anekdote zeigen lässt… mehr

Von Christian Mueller // 1 Kommentar

Jobsicherheit ade: Wie sich Berufseinsteiger trotzdem absichern

leedsn/ShutterstockBefristete Arbeitsverträge, projektbasierte Engagements, prekäre Arbeitsverhältnisse in verschiedensten Formen und Formaten – Berufseinsteiger sehen sich heute in den meisten Branchen mit einer Arbeitswelt konfrontiert, die sich rapide verändert und in der Jobsicherheit in den meisten Fällen ein Fremdwort ist. Was zunächst nach einem Horrorszenario klingt, ist in der Praxis für viele Berufseinsteiger kein akutes Problem. Doch im Lauf des Berufslebens – und mit beginnender Familienplanung – wird die Unsicherheit für viele zu einer spürbaren Belastung. Als Berufseinsteiger sollten Sie daher früh damit beginnen, sich abzusichern und Perspektiven für Ihre Karriere zu schaffen. Das ist zwar nicht immer einfach, mit einer systematischen Herangehensweise – und der nötigen Ausdauer – jedoch definitiv machbar. mehr

Von Jochen Mai // Schreibe einen Kommentar

Ideen bewerten: Von wie vielen Ideen verabschieden Sie sich wirklich?

Idee beerdigenHand aufs Herz: Wie oft beerdigen Sie Ihre eigenen Ideen? Eine ungewöhnliche Frage, zugegeben. In den meisten Jobs geht es ja exakt um das Gegenteil: Wie bekommt man möglichst mehr Ideen? Wie lassen sich Kreativität und Innovationen fördern? Aber genau diesen stehen eben andere Gedanken oft im Wege. Zwar heißt es so schön: Das Bessere verdrängt das Gute. Aber stimmt das auch? Kann sich das Bessere tatsächlich jedes Mal durchsetzen? Oder klammern wir uns in Wahrheit viel lieber an die eigenen Einfälle und Gedanken? Die meisten dürften es im Alltag immer wieder beobachten, wie Einfälle von einst noch lange die Agenda regieren, obwohl sie offiziell längst verworfen wurden. Nur: Warum ist das so? mehr

Von Christian Mueller // 1 Kommentar

Multijobber: Wie Sie mehrere Jobs koordinieren und davon profitieren

alphaspirit/shutterstock.comMultijobber gibt es heute in fast allen Branchen und den meisten größeren Unternehmen. Längst beschreibt der Begriff dabei nicht mehr ausschließlich Menschen, die auf mehrere Jobs angewiesen sind, um zu überleben. Sie gehören zwar leider nach wie vor zur Gruppe der Multijobber, doch in den letzten Jahren haben sich auch Arbeitnehmer mit im Grunde gut bezahlten Jobs auf die Suche nach nebenberuflichen Aufgaben und weiteren Standbeinen gemacht. Auch wenn die Voraussetzungen sehr unterschiedlich sind, verbindet die verschiedenen Multijobber doch die Notwendigkeit, mehrere Jobs zu koordinieren und die zahlreichen Aufgaben unter einen Hut zu bekommen. Damit Ihnen das gelingt und Sie auch noch von den verschiedenen Jobs profitieren, bedarf es einer strikten Organisation und einer klaren Strategie. mehr

Von Jochen Mai // 2 Kommentare

Inspirierende Ort: Wo bekommen Sie die besten Ideen?

Blog-StrategieSoviel vorweg: Es klingelt nicht, wenn der sprichwörtliche Groschen fällt. Aber es entstehen bei jedem Geistesblitz neue Verbindungen zwischen den beiden Gehirnhälften. Effekt: Das Gehirn erkennt das Neue als passend, und man selbst hat das absolut sichere Gefühl, es stimmt. Einige Hirnforscher gehen heute davon aus, dass chemische Botenstoffe dafür verantwortlich sind, dass es in unserer Oberstube Klick macht. Einer davon: Dopamin. Er übermittelt etwa die Befehle des Nervensystems an die Muskulatur, macht uns euphorisch und verstärkt unsere Assoziationskraft. Kurz: Es fördert Kreativität. Zu viel davon erzeugt allerdings Wirrwarr im Kopf… mehr

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Einfach mal die Klappe halten: Mehr muss man dazu nicht sagen

Klappe-halten-Schweigen-MundEine typische Filmszene: Der Polizist steht vor der Absperrung und ruft der Meute zu: Bitte gehen Sie weiter, hier gibt es nichts zu sehen… Glauben Sie ihm? Eben. So ziemlich jeder Passant wird dadurch erst recht angelockt: Wo es etwas zu verbergen gibt, lauert womöglich eine abenteuerliche Enthüllung! Das Pendant dazu gibt es aber auch im Alltag: redselige Zeitgenossen etwa, die einen mit Informationen versorgen, die man besser nicht gewusst hätte. Nicht nur, weil sich niemand bei klarem Verstand dafür interessiert, zuweilen beunruhigen solche Informationen geradezu und zerstören, was vorher aufgebaut wurde. Oder wie es der Kabarettist Dieter Nuhr einmal knackig auf den Punkt brachte: Es gibt Situationen, da sollte man einfach mal die Fresse haltenmehr

Von Jochen Mai // 3 Kommentare

Incentives: Zu hohe Belohnungen mindern die Leistung

GeldGeschenkBonusPrämieDass Geld allein nicht glücklich macht, wissen wir (hoffentlich). Dass es aber in Form von Boni, Prämien und anderen Incentives im Job sogar gegenteilige Wirkung haben kann, dürfte einige überraschen. Statt die Mitarbeiter zu motivieren und ihren Leistungswillen zu verstärken, wirken monetäre Anreize auf manche Menschen laut einer Studie der niederländischen Radboud Universität exakt anders herum: Sie stören die Konzentration und lassen uns mehr Fehler machen. Die entscheidende Rolle spielen dabei offenbar Neurotransmitter wie Dopamin… mehr

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So ist’s Recht: Urteile aus dem Arbeitsrecht

Grolls Arbeitsrechtskolumne

kuzma/123rfPeter Groll ist Fachanwalt für Arbeitsrecht in Frankfurt. Für die Karrierebibel analysiert und kommentiert er regelmäßig wichtige und aktuelle Urteile aus dem deutschen Arbeitsrecht. So bleiben Arbeitnehmer und Arbeitgeber, Fach- und Führungskräfte stets über ihre Rechte und rechtliche Fallstricke informiert. mehr

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So nicht: Die 7 schlimmsten Karriere-Ratschläge

Ein Gastbeitrag von Evelyn Wenzel

Arbeitgeber hinhalten-zusagen-versteckenOft bemüht und breitgeklopft wie ein Wiener Schnitzel klingt der Satz „Work hard, play hard“ in so manchem Ohr. Nicht zuletzt bekannt aus der gleichnamigen Doku von Carmen Losmann, die schonungslos ehrlich die heutige Karrierelandschaft portraitiert hat. Doch nur, weil dieser Satz in Dauerschleife die Karriereratgeber hoch und runter gelistet wird, leistet er noch lange keinen guten Dienst an seinem Anwender. mehr

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Ganze 212 Tage. So viele Werktage verbringt der deutsche Arbeitnehmer durchschnittlich an seinem Arbeitsplatz. Und für rund 17 Millionen Menschen ist das: ein Büro. Mit dem Wort “Büro” assoziieren wir allesamt völlig unterschiedliche Erwartungen und Gefühle. Für die einen ist es der Ort, an dem sie zwischen Beruf und Berufung oszillieren, für andere ist es schlicht das unselige Gegengewicht, das ihre Lebenswaage und damit die gern zitierte Work-Life-Balance regelmäßig aus dem Lot wippt.

Apropos: Was machen Sie eigentlich den ganzen Tag im Job und Büroalltag? So acht bis neun Stunden täglich… mindestens? Unser Arbeitsplatz ist eben nicht nur ein enorm einnehmender Lebensraum – ganz oft ist er auch ein veritables Krisengebiet, das unser Verhalten, unsere Psyche und sogar die Gesundheit entscheidend beeinflussen kann. Büros gleichen einem kleinen Gemeinwesen mit eigener Kultur, eigenen, meist ungeschriebenen Regeln und Ritualen. Häufig lauern zahlreiche Fallgruben und Konfliktherde zwischen Konferenzraum und Korridor, zwischen Kaffeeküche und Kopierer. Die meisten Büroarbeiter verbringen mehr Zeit miteinander, reden mehr mit ihren Kollegen als mit ihrer Familie, kennen die Belegschaft besser als ihre Nachbarn und sind den Launen und Marotten der Mit-Arbeiter, ihrer Missgunst und ihren Intrigen ungeschützt ausgeliefert. Seinen Lebenspartner und seinen Beruf kann man sich schließlich aussuchen – die Kollegen nicht.

Sagen wir es, wie es ist: Das Büro ist ein Minenfeld. Nichts kann einem die Freude an der Arbeit mehr versauen als Kollegen mit dem Territorialverhalten eines Medici. Im sozialen Gehege Büro prallen regelmäßig die unterschiedlichsten Charaktere aufeinander. Und das Schlimme daran: Negative Emotionen sind hochgradig ansteckend. Wie bei einem Virus: Ist die kritische Masse an Griesgramen und Neurotikern im Betrieb erreicht, verschlechtert sich das Klima dramatisch.

Wie die diesen lebensgefährlichen Dschungel überleben, besser noch meistern, wie sie mit den zahlreichen Macken, Marotten und Psychoeffekten umgehen, die Ihnen im Job und Büro begegnen, verraten die folgenden Seiten. Wir zeigen Ihnen, wie Sie unbeschadet durch das soziale Dickicht und an den darin hausenden Raubtieren vorbeigelangen und die häufigsten Bürofallen und vor allem den Büroalltag meistern.

Jochen Mai Content Strategie
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