Business Knigge | Korrektes Benehmen im Job


Von Jochen Mai // 5 Kommentare

Sockenwechsel – 3 von 10 Männern tragen Socken länger als einen Tag

Manch einer mag jetzt spontan denken: Das interessiert doch keine Socke! Stimmt. Andererseits stinkt die ganze Sache schon zum Himmel. Zum Schweizer Himmel jedenfalls. Im nicht ganz uneigennützigen Auftrag des Sockenabo-Anbieters Blacksocks haben Marktforscher jetzt ermittelt, wie oft die Deutschen, Österreicher, Franzosen, Briten, Italiener und Schweizer ihre Socken wechseln. mehr

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Die drei ultimativen Attitüden, um im Ausland zu arbeiten – ohne in Fettnäpfchen zu treten

  1. Lösen Sie sich von Stereotypen. Türken sind so… Spanier so… und Russen erst… All das sind Klischees. Und sagen Sie jetzt nicht, Sie hätten keine. Wir alle haben unsere kleinen Vorurteile im Kopf – und die spüren andere unterschwellig. Versuchen Sie sich davon zu befreien, unvoreingenommen fremden Kulturen zu begegnen und sich bewusst zu machen: Nicht nur Kulturen – jeder Mensch ist anders!
  2. Seien Sie neugierig. Sie sind fremd und Gast in einem Land? Dann fragen Sie Ihre Gastgeber nach kulturellen Eigenheiten, interessieren Sie sich für Land und Leute, zeigen Sie Bewunderung und Wertschätzung. Nichts erfüllt einen Gastgeber mehr mit Stolz, als wenn er Ihnen die Größe seiner Heimat erklären kann. Steigern lässt sich das noch, indem Sie gleich beginnen, ein paar Worte in seiner Sprache zu lernen. Fehler dabei machen nur menschlicher.
  3. Finden Sie Gemeinsamkeiten. Und nicht nur Unterschiede! Denn genau das bildet das, worauf Ihre künftige Zusammenarbeit hauptsächlich basieren wird: gegenseitiges Vertrauen. Natürlich ist es wichtig, die schlimmsten Fauxpas’ zu kennen und zu vermeiden. Auch die körpersprachlichen. Am Ende aber geht es darum, Fremde(s) Willkommen zu heißen und so seinen Horizont zu erweitern.
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Schmutz und nackte Haut – Was Bürokollegen am meisten ärgert

Das ist eher ein Happen für Zwischendurch: LinkedIn hat in einer weltweiten Umfrage mit mehr als 17.000 Teilnehmern aus 16 Ländern ermittelt, was die Kollegen im Büro sofort auf die Palme treibt. Neben Klassikern, wie übelriechende Mitarbeiter, gibt es auch ein paar geschlechtsspezifische Besonderheiten: So stören sich etwa 62 Prozent der us-amerikanischen Frauen an einer zu freizügigen Bürokleidung, aber nur 29 Prozent der Männer. Komisch. Die Schweden indes sind zwar die toleranteste Nation, was die Kleidung im Arbeitsalltag betrifft. Doch auch hier sind die Frauen deutlich zugeknöpfter: An offenherzigen Klamotten stören sich in Schweden 35 Prozent der Frauen, aber nur zwölf Prozent der Männer. mehr

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Fettnäpfchen-Slalom – Neun Tipps für Berufseinsteiger

Ein Gastbeitrag von Antje Jörg

Sie haben den neuen Job? Klasse, Gratulation! Aber jetzt geht das Eindruckschinden erst los: Die ersten Tage im Beruf verlangen ebenso viel diplomatisches Geschick, wie Ihr Auftreten im Vorstellungsgespräch oder im Assessment-Center. mehr

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Senf – Ein Kommentar-Knigge in 11 Erkenntnissen

Es ist zwar schon alles gesagt, nur noch nicht von allen. Ein Mangel, der nicht wenigen zum Ansporn wird. Oder eine Option zur Selbsttherapie bietet. Zumal es im Internet so leicht ist, zu allem etwas zu sagen. Und sei es nur, um überschüssigen Frust abzubauen. Nur, das muss man auch mal sagen, hilft das keinem. Selbst Frust geht nicht weg, wenn man ihn teilt. Er bleibt im eigenen Kopf. Deshalb, daher und darum gibt es heute eine Art Kommentar-Knigge – destilliert aus 11 Erkenntnissen, die jeder, der im Netz publiziert, früher oder später bekommt. Besser früher als später… mehr

Von Jochen Mai // 9 Kommentare

MfG: Grußformeln für den Job

Abschlusssatz_Bewerbungsschreiben_BeispielDie Kommunikation via E-Mail ist längst an die Stelle gerückt, die früher Memos, Aktennotizen oder Kurztelefonate eingenommen haben. Eine E-Mail ist schnell geschrieben und genauso schnell beantwortet. Doch schnell ist nicht gleich gut.

Eine flüchtig versandte Anfrage hier, eine impulsive Reaktion auf ein Ärgernis dort, ein paar Rechtschreibfehler und fehlender Stil – schon entsteht beim Empfänger ein bestimmtes Bild vom Verfasser und damit womöglich ein dauerhaft schlechter Eindruck. Es gehört zu den Eigentümlichkeiten dieser digitalen Textbotschaften, mehr Emotionen auszulösen als sie de facto enthalten. mehr

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Drei Netzwerk-Tipps für Draufgänger

  1. Bleiben Sie in Bewegung. Sie erscheinen umso omnipräsenter, je häufiger Sie den Platz wechseln. Zudem unterstreichen Sie Ihre Initiativkraft und die Vielseitigkeit Ihrer Interessen und Kontakte. Wer immer nur am selben Tisch sitzt, könnte schließlich auch eine trübe Tasse sein.
  2. Postieren Sie sich nah am Eingang. Oder am Büfett. Oder der Toilette. Denn hier kommt im Laufe der Veranstaltung garantiert jeder vorbei. Meist sogar allein – und das ist eine gute Gelegenheit, die Leute anzusprechen. Im Falle der Toilette aber bitte erst hinterher!
  3. Nehmen Sie genug Visitenkarten mit. Erstens, weil die bei diesen Taktiken schneller ausgehen als man meint. Zweitens, weil man die besten Leute oft zum Schluss kennenlernt. Blöd, wenn dann die Karten alle sind. Visitenkarten aber nie verteilen wie ordinäre Spielkarten!
Von Jochen Mai // 3 Kommentare

Kontaktsuche – Wenn Sie netzwerken, fragen Sie nicht nach einem Job

Darf man auf einem Netzwerktreffen nach einem Job fragen?

Gute Frage. Die simple Anwort: Nein.

Wenn Sie netzwerken, fragen Sie maximal nach einer Referenz, nicht nach einem Job. Das rät auch Marc Cenedella. Und er hat Recht.

Erstens verursachen Sie bei Ihrem Gegenüber nur schlechte Gefühle. Der- oder diejenige wollte vielleicht heute nur Kontakte pflegen – und Sie bringen ihn nun in Bedrängnis und Verlegenheit. mehr

Von Jochen Mai // 6 Kommentare

Tailor4Less – Günstige Maßhemden online (Testbericht)

Ich muss gestehen, ich passe in keine Schublade. In Standardformate sowieso nicht. Konfektionsware – wenn es nicht gerade Jeans oder T-Shirts sind – passen mir nie so richtig. Die Ärmel zu kurz, die Schultern zu eng, der Kragen zu weit, die Kleidung wirft Falten wo sie nicht soll… Kurzum: Ich trage lieber Maßkonfektion, lasse mir Hemden und Anzüge auf den nicht genormten Leib schneidern. Dann sitzen sie. Aber nicht, dass Sie denken, das sei ein früher Anflug von Dekadenz. Maßhemden und Maßanzüge sind heute nicht teurer als Stangenware in Sondergrößen. mehr

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Tag des Kusses – Bussi-Bussi zur Begrüßung

Na, heute schon geküsst? Nein, nicht was Sie jetzt denken! Obwohl angebracht wäre es: Heute ist schließlich Welttag des Kusses.

Gemeint war aber eigentlich etwas anderes: die Akkolade. So wird der zur Begrüßung immer häufiger verwendete angedeutete (!) Wangenkuss im Fachjargon genannt. Der stammt ursprünglich mal aus der Ritterzeit. Mit dem Kussritual wurden Ritter in ihren Orden aufgenommen. Heute gehört diese Bussi-Bussi-Kultur zu den alltäglichen Begrüßungsformen, die den Handschlag immer mehr ablöst. mehr

Von Jochen Mai // 15 Kommentare

Drei nervige Unarten beim Netzwerken, die Sie NICHT pflegen sollten

  1. Anrempeln Kontaktanfragen auf Xing laufen häufig so: Sie bekommen eine automatische Mail von XY, der sie gerne zu seinen Kontakten hinzufügen möchte. Keine Zeilen dazu, keine Selbstvorstellung, keine Begründung. Da fragt man sich: Will derjenige einfach nur einen Link einsammeln oder eine (virtuelle) Beziehung beginnen? Oder um es in der Sprache von Facebook zu sagen: Das ist nicht anstubsen, das ist anrempeln.
  2. Überrumpeln. Mag sein, dass da einer von seiner Idee, Vision oder seinem Text begeistert ist. Aber sein neuer Kontakt ist es (noch) nicht. Mit der Tür ins Haus zu fallen und davon ungebeten zu erzählen, obwohl man sich noch gar nicht richtig kennt (!), ist menschlich gerade noch entschuldbar. Dann aber gleich Einschätzungen zu verlangen, Unterstützung, Publicity, … geht zu weit. Oberste Regel beim Netzwerken: Erst geben, dann nehmen. Und zu allererst gilt: zunächst kennenlernen, Vertrauen aufbauen!
  3. Einschnappen. Auch das gibt es beim digitalen Netzwerken: Ablehnung. Manchmal will der andere eben nicht. Oder es ist demjenigen – wie in Punkt 2 – zu viel. Doch damit fängt es bei manchen “Netzwerkern” leider erst an: Auf das Nein, Danke reagieren sie beleidigt und gereizt, machen Vorwürfe oder werden gar beleidigend. Riesenfehler! Erstens, weil es nur bestätigt, dass das Nein richtig war. Zweitens, weil der so Drangsalierte das öffentlich machen könnte.
Von Jochen Mai // 4 Kommentare

Kollegen-Knigge – Schlechte Manieren im Büro

Laut einer neuen Monster-Umfrage stehen die Chancen für Sie Fifty-fifty: Entweder Sie gehören zu den Kollegen mit Kinderstube – oder Sie nerven. Und zwar mit auffällig schlechten Manieren. Ganz 21 Prozent haben der Einschätzung ihrer Kollegen zufolge so gar kein Benehmen, 26 Prozent immerhin noch jede Menge Potenzial zur Verbesserung (was sehr höflich ausgedrückt ist). Gerade einmal sieben Prozent der Befragten fanden, dass sich ihre Büronachbarn benehmen können (siehe Grafik, zum Vergrößern bitte anklicken). mehr

Von Jochen Mai // 2 Kommentare

e wie Etikette – Dos and Don’ts für den digitalen Lifestyle

Früher war alles einfacher: Ein Mann war ein Gentleman, eine Frau eine Dame, und Knigge regelte das Miteinander. Und heute? Heute stehen wir vor Fragen wie: Ist es okay, wenn ich eine Kontaktanfrage auf Facebook ignoriere? Oder: Darf ich eine Beziehung digital beenden? Oder: Wie lange darf ich im Café das kostenlose WiFi nutzen, ohne etwas zu bestellen? mehr

Der Business-Knigge verrät, was im Beruf wichtig ist ✔ Tipps für die Büro-Kleidung ✔ Benimmregeln bei der Bewerbung ✔ Tipps fürs Geschäftsessen – hier gratis testen!

Alles begann am Hof von Ludwig XIV. Auf Geheiß des französischen Königs wurden überall sogenannte Etiquettes, kleine Zettel und Schildchen verteilt, die höfische Ge- und Verbote enthielten, auf deren Einhaltung Ludwig großen Wert legte. Es war die Geburtsstunde der Benimmregeln, wie sie heute überall gelten – vor allem aber auf der Arbeit, im Job, im Business. Viele der damaligen Regeln haben sich seitdem gewandelt, verschwunden sind sie aber nie. Ob bei Geschäftsessen, offiziellen Empfängen oder Firmenfeiern: Überall lauern Fettnäpfe bei Manieren und ungeschriebenen Business-Knigge-Regeln.

Aber Achtung: Gute Umgangsformen bestehen darin, zu verbergen, wie viel man von sich selbst und wie wenig von den anderen hält, soll der französische Regisseur Jean Cocteau einmal bemerkt haben. Das sicher zynisch, aber auch nicht ganz falsch. Trotzdem reicht die Wirkung von guten Manieren weit darüber hinaus: Wer den Business Knigge beherrscht, dokumentiert Klasse sowie Stilsicherheit im Umgang mit bestimmten gesellschaftlichen Kreisen und Situationen. Umgekehrt fällt gerade im Job mangelhaftes Benehmen sofort negativ auf.

Sich im Beruf formvollendet zwischen Kollegen, Vorgesetzten und Geschäftspartnern zu bewegen, steigert das eigene Ansehen unmittelbar. Nicht zuletzt, weil es heute immer mehr zur Ausnahme wird und Kompetenz ab einer gewissen Ebene nicht nur eine Frage von Fachwissen und Fachsprache. Auf den folgenden Seiten helfen wir Ihnen dabei, nicht unangenehm auf- beziehungsweise durchzufallen. Wir zeigen Ihnen die wichtigsten Business-Knigge-Regeln für den Beruf, auf was Sie bei der Kleidung achten müssen und was es mit spezifischen Dresscodes auf sich hat. Viel Spaß bei der Lektüre!

Jochen Mai Content Strategie
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  3. Drittens: Wer die ersten beiden Regeln bewusst missachtet, fliegt raus.
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