Business Knigge | Korrektes Benehmen im Job


Von Jochen Mai // 6 Kommentare

Halo-Effekt – Warum Frauen im Büro High Heels tragen

Warum tragen Frauen High Heels speziell im Job? Gewiss, hohe Absätze transportieren in unserer westlichen Kultur stets eine sexuelle Botschaft. Die meisten Männer finden Frauen in High Heels attraktiver. Sexy eben. Doch gerade im Beruf gelten sexuelle Botschaften eher als karrierehinderlich. Ein tiefer Ausschnitt, ein üppiges Dekolletee, transparente Kleidung, Unterwäsche, die sich abzeichnet, ein zu kurzer Rock – all das gilt im Job-Dresscode als tabu. Zum Einen, weil es den Betriebsfrieden stören könnte (wobei ich mich über solche Unterstellungen immer etwas ärgere, weil sie Männer auf das triebgesteuerte Wesen eines Troglodyten reduzieren. Und so einer soll dann ein Unternehmen leiten?). Zum Anderen weil es die Frauen auf ihre sexuelle Attraktivität reduziert. Ein typischer Halo-Effekt also. Kurz gesagt beschreibt der Effekt einen Wahrnehmungsfehler, bei dem einzelne Eigenschaften einer Person so dominant auf uns wirken, dass sie einen überstrahlenden Gesamteindruck erzeugen – deshalb auch „Halo“ (englisch für Heiligenschein) Effekt. mehr

Von Jochen Mai // 10 Kommentare

Trinkgeld: Wo gibt man wie viel Tip?

Demnächst beginnen die Osterferien – und damit auch die erste große Reisezeit des Jahres. Da die Deutschen ein reisefreudiges Volk sind, heißt das für viele zugleich: Ab ins Ausland!

Außer auf die neun gefährlichsten Handzeichen im Ausland, sollten Sie dabei freilich auch darauf achten, ordentlich Trinkgeld zu geben. Das ist nicht nur höflich – in vielen Serviceberufen wird das Extrageld im Gehalt mit einkalkuliert. Das heißt: Das Grundgehalt der Mitarbeiter ist so niedrig, dass ein geringer oder gar kein Tip sich am Monatsende in der Kasse bemerkbar macht. Ob man nun Trinkgeld, Tip, Service Charge, Schmattes, Pourboire, Bakschisch oder Mancia dazu sagt – die jeweiligen Sitten und Margen variieren von Land zu Land. mehr

Von Jochen Mai // 2 Kommentare

Kragenweite: Welches Hemd zu welchem Anlass?

Was der Frau ihre Schuhe sind, ist dem Mann sein Hemd. Durchschnittlich 21,5 Hemden hat ein Mann im Kleiderschrank, so das Ergebnis einer Umfrage. Zum Vergleich: Laut Statistik besitzen Frauen im Schnitt 24 Paar Schuhe.

Keine Frage, das Hemd ist das Herzstück im Outfit des Mannes, nicht der Anzug. Der Anzug ist Fassade, eine Notwendigkeit im Job. Am Hemd aber lässt sich erkennen, welchen Typ Mann Sie vor sich haben. Denn dabei geht es weniger Uniform zu und der Typ verrät sich in Nuancen. Unter anderem auch am Hemdkragen. Der ist vielseitiger als mancher vielleicht ahnt. Immerhin: Ich fand heute bei Youtailor einen Styleratgeber für Hemdkragen. Gut, dass sind jetzt keine festen Dresscodes, sondern nur Empfehlungen. Aber als Orientierung gar nicht verkehrt: mehr

Von Jochen Mai // 8 Kommentare

Klosprüche – Mal ehrlich: Kündigen Sie das Bedürfnis an?

Zugegeben, das heutige Thema ist latent peinlich. Dabei handelt es im Kern um ein zutiefst menschliches Bedürfnis. Wir alle müssen schließlich mal auf die Toilette. Auch im Büro. Nur kündigen manche ihren Verdauungsprozess dann an, als handele es sich dabei um bewundernswerte Kleinkunst oder eine effektvolle Großveranstaltung. Schlimm, das. mehr

Von Jochen Mai // 15 Kommentare

Kleiderfetzen – 7 Dresscode-Sünden von Männern und Frauen

Genau 150 Millisekunden reichen aus, um sich von seinem Gegenüber ein erstes Bild zu machen. Und genauso schnell ist mühsam aufgebautes Image auch wieder zerstört. Schuld sind häufig Stilbrüche, Übertreibungen oder schlicht mangelhafte Pflege.

Weil hier schon so viel über positive Dresscodes geschrieben wurde, gibt es heute die Negativliste – mit jeweils 7 Dresscode-Fauxpas’ für Männer und Frauen. mehr

Von Jochen Mai // 8 Kommentare

Casual Friday – Die Kollegen werden immer schlampiger!

Alles fing ganz harmlos an – mit dem sogenannten casual friday. Also heute. In zahllosen Unternehmen dürfen die Kollegen an jedem Freitag das tragen, was sie auch in ihrer Freizeit tragen würden: Jeans, T-Shirt, bunte Blusen, kurze Röcke, weiße Socken (kleiner Scherz!). Alles ganz locker, alles ganz flott, ganz leger – nur, nunja, bitte nicht zu leger. Und schon gar nicht allzu offenherzig. Der Kunden wegen und so. mehr

Von Jochen Mai // 7 Kommentare

Kleiderhaken: Tipps für das Bewerbungsgespräch

Genau 150 Millisekunden reichen aus, um sich von seinem Gegenüber ein erstes Bild zu machen. Entsprechend passend sollte die Garderobe zum Bewerbungsgespräch gewählt sein. Bei der Auswahl raten Personalexperten vor allem eins: Authentisch muss es sein.

Wer in Kleidern steckt, die nicht zur Person passen, wirkt verkrampft und künstlich. Auch sollte man nicht besser und teurer gekleidet sein, als der Personaler. Das wirkt aufgebrezelt – und entsprechend künstlich. Das Design muss zum Unternehmen passen. Bei Banken und Versicherung sind Anzug und Kostüm Pflicht, in Werbeagenturen geht‘s schon mal lockerer zu. Und für Generalisten gibt es jetzt noch ein paar Dresscode-Empfehlungen für das optimale Bewerber-Outfit: mehr

Von Jochen Mai // 4 Kommentare

Maßhemd online bestellen – Testbericht für einen neuen Service

Ein Freund von mir, Inhaber einer PR-Agentur, erzählte mir neulich von einem neuen Kunden, den er hätte: ein Internet-Startup für Maßkonfektion. Er sei begeistert, würde sich aber dafür interessieren, wie ich die Bude finde und ob ich nicht Lust auf einen Prokdukttest hätte. Also eine Art Mystery-E-Shopping. Ich hatte Lust – und schicke dies vorweg, um meine Empfehlung für Sie transparent zu machen. Denn in der Tat: Ich kann den neuen Service empfehlen. mehr

Von Jochen Mai // 2 Kommentare

Erfolgsformel – Der perfekte Handschlag

Was Wissenschaftler den lieben langen Tag so erforschen (Teil 177), heute: Der perfekte Handschlag. Im Laufe eines Lebens geben wir unseren Mitmenschen im Schnitt bis zu 15.000 Mal die Hand. Nicht allen davon gerne. Und offenbar auch nicht immer gut. “Der Handschlag ist eines der wesentlichsten Elemente für den ersten Eindruck. Er dient uns als wichtige Informationsquelle, um sich ein Urteil über einen anderen Menschen zu bilden”, sagt Geoffrey Beattie von der Universität von Manchester. Und wie der britische Forscher ebenfalls in einer Umfrage feststellte: 70 Prozent seiner Befragten haben keine Ahnung, wie man jemandem richtig die Hand schüttelt. mehr

Von Jochen Mai // 6 Kommentare

Der Rede wert – 11 ultimative Tipps für bessere Gespräche

Gute Gespräche sind, anders als der Name vermuten lässt, eine große Kunst. Das fehlende Wissen über den Gesprächspartner macht es wahnsinnig schwierig, diese Kunst zu perfektionieren – denn im Nachhinein fallen uns immer noch bessere Themen, noch lustigere Bemerkungen, noch subtilere Komplimente ein. mehr

Von Jochen Mai // 3 Kommentare

eEtikette – Telekom veröffentlicht Social-Media-Knigge

Da hat sich die Telekom ja mal was ausgedacht: Zusammen mit der TU Berlin, dem Royal College of Art in London und der Deutschen Knigge Gesellschaft hat das Creative Center der Telekom Laboratories 101 Leitlinien für die digitale Welt zusammengetragen – kurz: die eEtikette. mehr

Von Jochen Mai // 3 Kommentare

Weiblich und souverän – Dresscode-Tipps für Frauen

Ein Gastbeitrag von Astrid Windfuhr, Kommunikations- und Stilberaterin

Der Erfolg einer berufstätigen Frau beginnt zwischen 6 und 7:30 Uhr – vor dem Kleiderschrank. Was soll ich zum Meeting anziehen? Zum Kundentermin? Zur Präsentation? Am Ende läuft es bei vielen dann aber doch nur wieder auf den schwarzen Hosenanzug in Kooperation mit seiner eintönigen Partnerin, der weißen Bluse hinaus, und das verbreitet so schon am frühen Morgen Langeweile.

Möchten Sie auch mal etwas Individuelleres, etwas Weiblicheres tragen? Gute Idee! Wenn Sie sich von der Masse der tristen Hosenanzüge abheben, stärkt das Ihre Position auch im Job. Dann können Chefs, Kollegen und Geschäftspartner auch sehen, dass Sie etwas Besonderes sind. Der Business-Dresscode bietet Ihnen dazu genügend Spielraum, optische Alleinstellungsmerkmale zu entfalten. Lesen Sie im Folgenden, wie Sie in fünf Schritten Ihren kleidungstechnischen USP entwickeln können:
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Der Business-Knigge verrät, was im Beruf wichtig ist ✔ Tipps für die Büro-Kleidung ✔ Benimmregeln bei der Bewerbung ✔ Tipps fürs Geschäftsessen – hier gratis testen!

Alles begann am Hof von Ludwig XIV. Auf Geheiß des französischen Königs wurden überall sogenannte Etiquettes, kleine Zettel und Schildchen verteilt, die höfische Ge- und Verbote enthielten, auf deren Einhaltung Ludwig großen Wert legte. Es war die Geburtsstunde der Benimmregeln, wie sie heute überall gelten – vor allem aber auf der Arbeit, im Job, im Business. Viele der damaligen Regeln haben sich seitdem gewandelt, verschwunden sind sie aber nie. Ob bei Geschäftsessen, offiziellen Empfängen oder Firmenfeiern: Überall lauern Fettnäpfe bei Manieren und ungeschriebenen Business-Knigge-Regeln.

Aber Achtung: Gute Umgangsformen bestehen darin, zu verbergen, wie viel man von sich selbst und wie wenig von den anderen hält, soll der französische Regisseur Jean Cocteau einmal bemerkt haben. Das sicher zynisch, aber auch nicht ganz falsch. Trotzdem reicht die Wirkung von guten Manieren weit darüber hinaus: Wer den Business Knigge beherrscht, dokumentiert Klasse sowie Stilsicherheit im Umgang mit bestimmten gesellschaftlichen Kreisen und Situationen. Umgekehrt fällt gerade im Job mangelhaftes Benehmen sofort negativ auf.

Sich im Beruf formvollendet zwischen Kollegen, Vorgesetzten und Geschäftspartnern zu bewegen, steigert das eigene Ansehen unmittelbar. Nicht zuletzt, weil es heute immer mehr zur Ausnahme wird und Kompetenz ab einer gewissen Ebene nicht nur eine Frage von Fachwissen und Fachsprache. Auf den folgenden Seiten helfen wir Ihnen dabei, nicht unangenehm auf- beziehungsweise durchzufallen. Wir zeigen Ihnen die wichtigsten Business-Knigge-Regeln für den Beruf, auf was Sie bei der Kleidung achten müssen und was es mit spezifischen Dresscodes auf sich hat. Viel Spaß bei der Lektüre!

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  3. Drittens: Wer die ersten beiden Regeln bewusst missachtet, fliegt raus.
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Hausordnung: Drei einfache Regeln