Business Knigge | Korrektes Benehmen im Job


Von Hannah Monderkamp // 2 Kommentare

Jetzt wird’s bunt – Frühlingstrend: farbige Hosen im Business-Look

Gestern hat offiziell der Frühling begonnen. Selbst das Wetter hält sich daran: Die Temperaturen steigen stetig und laden zum Angrillen ein. Zeit, auch ihr professionelles Outfit frühlingstauglich zu machen. Im letzten Jahr war dieser Trend noch für Fashion-Victims reserviert und eher in schrillen Streetstyle-Kombinationen zu sehen. 2012 kommt aber kaum jemand an farbigen Hosen vorbei. Das fiel mir besonders auf, als ich letzte Woche auf der Suche nach einer klassischen blauen Jeans war. Denn schon am Eingang sind momentan in den meisten Geschäften die farbigen Hosen platziert. Wer ein traditionelles Modell haben will, muss im hinteren Teil des Ladens suchen. Was aber schon in der Freizeit heikel zu kombinieren ist, wird am Arbeitsplatz zur echten Gratwanderung. mehr

Von Hannah Monderkamp // 2 Kommentare

Casual Friday – Was ist Ihr Lieblings-Business-Outfit am Freitag?

Jeden Freitag ist es soweit: Mit dem casual friday fallen die textilen Zwänge und uniformen Dresscodes. Dann schlüpfen die Kollegen in ihre Lieblings-Outfits. Und die stellen wir seit einiger Zeit in unserer neuen Serie immer freitags vor. Heute:

Name: Anja
Alter: 21
Beruf: Studentin, Nebenjob im Büro
Outfit: Bluse: Vila (ca. 40 Euro), Jeans: Topshop (ca. 50 Euro), Stiefeletten: DNA, (ca. 80 Euro), Kette: Accessorize (ca. 15 Euro)
Kommentar: Die schwarze Jeans ist elegant, aber gleichzeitig bequem und leger. Da die Stiefeletten dieselbe Farbe haben, machen sie mich unauffällig größer. Das ist mir als kleine Person vor allem im Arbeitsleben sehr wichtig. Ich mag besonders den Nude-Ton der Bluse, der modisch aber nicht so aufdringlich ist. mehr

Von Hannah Monderkamp // 3 Kommentare

Knackpunkt Kleiderkodex – Dresscodes in den deutschen DAX-Unternehmen

Wir erinnern uns: Vor nicht allzu langer Zeit sorgte die Schweizer Bank UBS mit einer mehr als 40-seitigen Kleiderordnung für Furore. Die Richtlinien-Broschüre ließ wirklich keinen Aspekt des Arbeitsalltags außer Acht: Neben Standard-Tabus wie weißen Socken, enger Kleidung und auffälligem Schmuck wurde den Angestellten ebenso von dicken Brieftaschen und sichtbaren Haarfärbungen abgeraten. Damit nicht genug: Das Parfum sei bitte nur morgens aufzutragen und auch auf den Genuss von Knoblauch und Zwiebeln sei eher zu verzichten. Selbst vor Intimitäten machte das Dokument nicht Halt: Die Kolleginnen sollten doch bitte fleischfarbene Unterwäsche tragen und Feuchtigkeitscreme benutzen.

Und wie sieht das in Deutschland aus? Sind die Konzerne hierzulande ähnlich streng, wenn es um das Erscheinungsbild Ihrer Angestellten geht? Wir haben bei den Dax-Unternehmen aktuell noch mal nachgefragt: mehr

Von Hannah Monderkamp // 2 Kommentare

Jetzt mitmachen! – Was ist Ihr Lieblings-Outfit am Casual-Friday?

Immer wieder freitags in der Woche ist es soweit. Dann fallen die textilen Zwänge und uniformen Dresscodes. Dann ziehen die Kollegen einfach an, wozu sie Lust haben. Es ist schließlich casual friday. Den führten die US-Amerikaner übrigens schon in den Fünfzigerjahren ein. Die modische Einstimmung auf das Wochenende hat sich mittlerweile aber auch in Deutschland in vielen Unternehmen eingebürgert: Pullover statt Blazer, Chino statt Anzughose, Polo-Shirt statt Hemd, T-Shirt statt Bluse oder kurz gesagt: Es gibt mehr Spielraum für persönlichen Stil. Genau das nehmen wir zum Anlass, ab sofort immer freitags das individuelle Business-Outfit eines Lesers vorzustellen. mehr

Von Hannah Monderkamp // 2 Kommentare

Den richtigen Ton finden – Farben-Knigge für die Kleidung am Arbeitsplatz

Wie wählen Sie eigentlich Ihre Arbeit-Outfits aus? Am wichtigsten wird vermutlich die seriöse Wirkung der kombinierten Kleidungsstücke sein. Und Sie werden darauf achten, dass der Schnitt Ihrer Figur und ihrem Körperbau schmeichelt. Vielleicht erwägen Sie sogar aktuelle Trends. Aber denken Sie auch darüber nach, welche Wirkung die Farben Ihrer Kleidung auf Mitmenschen haben könnte? Nein? Riesenfehler! Dass der psychologische Effekt von verschiedenen Tönen alles andere als esoterischer Schnickschnack ist, haben verschiedene Experimente immer wieder bewiesen. Nicht nur an den Wänden nehmen Farben Einfluss auf unsere Aufmerksamkeit oder Kreativität, auch direkt am Körper ist ihre suggestive Kraft nicht zu vernachlässigen. mehr

Von Hannah Monderkamp // 1 Kommentar

Jetzt mitmachen! – Was ist Ihr Lieblings-Outfit am Casual-Friday?

Immer wieder freitags in der Woche ist es soweit. Dann fallen die textilen Zwänge und uniformen Dresscodes. Dann ziehen die Kollegen einfach an, wozu sie Lust haben. Es ist schließlich casual friday. Den führten die US-Amerikaner übrigens schon in den Fünfzigerjahren ein. Die modische Einstimmung auf das Wochenende hat sich mittlerweile aber auch in Deutschland in vielen Unternehmen eingebürgert: Pullover statt Blazer, Chino statt Anzughose, Polo-Shirt statt Hemd, T-Shirt statt Bluse oder kurz gesagt: Es gibt mehr Spielraum für persönlichen Stil. Genau das nehmen wir zum Anlass, ab sofort immer freitags das individuelle Business-Outfit eines Lesers vorzustellen. mehr

Von Hannah Monderkamp // 23 Kommentare

Outfit oder Anzug? – Mode-Trends, die Mann auch im Büro tragen kann

Du wirst, was du trägst. So ließen sich die Ergebnisse der Studien von Hajo Adam und Adam Galinsky zusammenfassen. Die experimentierten mit Arztkitteln und stellten bald fest: Wer als Arzt einen solchen Kittel trug, konzentrierte sich mehr und wurde vorsichtiger. Die Erkenntnis lässt sich aber ebenso gut auf kaufmännische Berufe übertragen und zeigt, wie sich stilbewusste Kleidung positiv auf einen selbstsicheren Auftritt auswirken kann.

Wir haben an dieser Stelle schon mehrfach über Modetrends und Dresscodes berichtet, die Frauen im Arbeitsleben helfen. „Aber was ist denn mit den Männern?“, haben hier schon einige Leser kommentiert. Haben wir nicht vergessen, die sind heute dran! Schließlich sind immer weniger Männer Mode-Muffel und tragen kann man(n) auch mehr als nur einen Anzug und fertig. mehr

Von Hannah Monderkamp // 56 Kommentare

Ein Hauch von Beinkleid – Feinstrumpfhosen sind die fast unsichtbare Stütze des Büro-Outfits

Für einige Frauen ist sie das i-Tüpfelchen, der letzte Schliff und das ultimative Mittel zur makellosen Weiblichkeit und Eleganz: die Feinstrumpfhose. Als zu Beginn des zweiten Weltkriegs Nylon für Zelte und Fallschirme gebraucht wurde, malten sich manche Frauen eine schwarze Linie auf die Beine und färbten sie mit Make-up, um den Eindruck zu erwecken, sie würden trotzdem seidene Beinkleider tragen. Für wieder andere sind Strumpfhosen jedoch alles andere als begehrenswert: Sie empfinden sie als einengend, als Tortur und stetiger Angstmacher vor spitzen Gegenständen und Laufmaschen. Aber wie sieht das damit eigentlich im Business aus? Hat frau da überhaupt eine Wahl?

Feinstrumpfhose zur Arbeit: Ja oder Nein?

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Von Jochen Mai // 14 Kommentare

Mann trägt wieder Bart – Aber auch im Job?

Lange Zeit galt er als uncool, out und völlig undenkbar für einen Mann, der jung, dynamisch und gepflegt wirken wollte: der Bart. Seit einiger Zeit aber feiert der Bart ein enormes Comeback, gilt als lässig, männlich und wird wieder kunstvoll rasiert, getrimmt, gezwirbelt, geflochten, gefärbt und sogar parfümiert. Wie hieß es so schön in der Antike: Barba decet virum – der Bart macht den Mann. Aber gilt das auch im Job?

Die kurze Antwort lautet: Ja, Barttragen ist auch im Büro kein tabu mehr. Vielleicht noch nicht in allen konservativen Branchen und bei älteren Chefs. In den meisten anderen Branchen und Berufen wird der Bart aber längst toleriert – mit einer Einschränkung: gepflegt muss er sein. mehr

Von Hannah Monderkamp // 4 Kommentare

Unikat statt Uniform – Sechs modische Alternativen zum Einheitsblazer im Büro-Dresscode

Auf Anzughose, Feinstrümpfe und Bluse kann man an manchen Arbeitsplätzen vielleicht noch verzichten. Aber wer auf der Karriereleiter hochklettern will, kommt an der Jacke mit Reverskragen nicht vorbei. Der Blazer ist ein absolutes Muss im Arbeitsleben, um kompetent und seriös zu wirken. Gleichzeitig ist er durch seine elegante Lässigkeit aber auch ein absolutes Pflicht-Kleidungstück für Trendsetter und Fashionistas. Hier sechs Blazer-Trends für dieses Jahr, mit denen Sie beides vereinen. mehr

Von Hannah Monderkamp // 1 Kommentar

Vom Laufsteg an den Schreibtisch – Tragbare Business-Mode von der Berlin Fashion Week 2012

Ein Interview mit Blame-Designerin Sonja Hodzode

Laufsteg-Mode und Büro-Outfit – ein Widerspruch? Keinesfalls, findet Sonja Hodzode vom jungen Label “Blame”. Tragbar und bequem kann auch sehr modische Kleidung sein, zudem vielseitig und wandelbar. 2010 machte sich die Designerin gemeinsam mit ihrer Kollegin Sarah Büren (siehe Bild weiter unten) selbstständig. Zuvor hatten sie unter anderem bei Marc Jacobs, Hugo Boss, Michael Michalsky oder Preen gearbeitet. Für ihre Kollektionen lassen sich die Berlinerinnen von Vintage, High Fashion und einem Hauch Sportswear inspirieren. Als berufstätige Mutter weiß Hodzode, wie man mit wenigen Handgriffen schnell ein businessfähiges Outfit zusammenstellt. mehr

Von Jochen Mai // 3 Kommentare

Fashion-Trends – Was zieht frau 2012 im Büro an? (Infografik)

Was ziehe ich heute bloß ins Büro an? Vor allem, wenn es modisch, aber nicht zu modisch sein soll? Die Fragen stellt sich so manche Frau jeden Tag aufs Neue. Die folgende Infografik schlüsselt die jüngsten Fashion-Trends auf und gibt dazu auch gleich ein paar modische Empfehlungen – für Schuhe, Kleider, Kombinationen und Accessoires. Ohne obendrein ein paar wesentliche Knigge-Tipps zu vergessen. Schick. mehr

Von Jochen Mai // 2 Kommentare

Tipps on Tour – Auslandsknigge für Geschäftsreisen

Mit dem Frühjahr beginnt wieder die Zeit der Geschäfts- und Auslandsreisen: Neukundenakquise, Beziehungspflege, Kooperationserweiterungen – die Anlasse sind ebenso zahlreich, wie die Optionen in diverse kulturelle Fettnäpfchen zu treten. Andere Länder, andere Sitten – man kennt das ja. Oder eben auch nicht. Tatsächlich tun sich die vielreisenden Deutschen mit gutem Benehmen auf internationalem Parkett erstaunlich schwer. Die einen gebärden sich viel zu direkt und drängen auf einen schnellen Abschluss, statt ihr Gegenüber erst einmal kennenzulernen. Andere setzen sich mit dem Reiseland zu wenig auseinander und verschenken so wertvolle Sympathiepunkte. Vor allem mit den Manieren in China (33,7 Prozent), Frankreich (29,7 Prozent), USA (24,8 Prozent) und Japan (23,6 Prozent) tun sich deutsche Manager nach eigenem Bekunden schwer. mehr

Von Hannah Monderkamp // 1 Kommentar

Mehr Pepp durch Accessoires – Ein Hauch von Afrika und Asien im Büro

Das kommende Modejahr bringt Exotik gleich aus zwei Kontinenten: Asien und Afrika. Knallbunte Muster inspiriert durch Ethno-Gewänder, Pastellfarben aus der Wüste und Dschungel-Grüntöne wie Mint oder Türkis sind allgegenwärtig. Auch die Tierwelt fremder Länder ist in den aktuellen Kollektionen durch Schlangenmuster, Leopardenflecken und Zebrastreifen vertreten. Zugegeben, mit Kleidungsstücken lassen sich diese extravaganten Trends im Arbeitsleben schwierig umsetzten. Das ist vielleicht zu viel des Guten. Dafür kann aber schon ein einzelnes Accessoire das Outfit aufpeppen und einen Touch Safari ins Büro holen. mehr

Von Hannah Monderkamp // 16 Kommentare

Jeans im Job – Modischer Trend oder absolutes Tabu?

Ganz klar, 2011 war das Jahr der Jeans. Vertreten in den Kollektionen von Stella McCartney, Céline und D&G und sogar kombiniert im all-over Denim-Look sah man sie überall auf den Laufstegen. Besonders der Boyfriend-Schnitt kam wieder groß in Mode. Auch 2012 bleibt uns der Jeans-Trend erhalten. Zuletzt gesehen in den Neunzigern erlebt gerade die Schlaghose im Retro-Look der Siebzieger auch jetzt wieder ein Comeback und wird zum Hippiestyle mit Blumenprints getragen. Auch am Knöchel umgekrempelte Jeans, kombiniert mit Stiefeletten, sind neuerdings angesagt. Weiterhin Trend: Jeanshemden, besonders zusammen mit Kleidern und Röcken, wie zum Beispiel in der aktuellen Burberry Kollektion. Außerdem sind dieses Jahr nicht zu übersehen Jeans in Knallfarben, wie petrolblau, rot oder pink. mehr

Von Jochen Mai // 12 Kommentare

Interkulturelle Kompetenz: Regeln für den Umgang mit Briten und Amerikanern

Ein Gastbeitrag von Doris Märtin

Rund 90 Prozent der Deutschen würden gerne perfekt Englisch sprechen. Doch nur zehn Prozent finden ihr Englisch richtig gut. Hat die Schule versagt? Sind wir zu selbstkritisch? Oder gehört zum Englischkönnen mehr als die Beherrschung von Aufbauwortschatz und present perfect? – Absolutely! Denn Sprachen unterscheiden sich nicht nur in Vokabular und Grammatik. Auch die Art, wie man lobt, kritisiert oder sich präsentiert, ist eine andere. Wer vertraute Sprachmuster eins zu eins in die Fremdsprache übersetzt, eckt deshalb schnell an. Klar, ein paar Monate in London oder L.A. glätten kommunikative Unterschiede. Wenn Ihnen das zu lange dauert, geben aber auch ein paar zentrale Regeln und Floskeln Ihrem Englisch mehr Schliff. mehr

Der Business-Knigge verrät, was im Beruf wichtig ist ✔ Tipps für die Büro-Kleidung ✔ Benimmregeln bei der Bewerbung ✔ Tipps fürs Geschäftsessen – hier gratis testen!

Alles begann am Hof von Ludwig XIV. Auf Geheiß des französischen Königs wurden überall sogenannte Etiquettes, kleine Zettel und Schildchen verteilt, die höfische Ge- und Verbote enthielten, auf deren Einhaltung Ludwig großen Wert legte. Es war die Geburtsstunde der Benimmregeln, wie sie heute überall gelten – vor allem aber auf der Arbeit, im Job, im Business. Viele der damaligen Regeln haben sich seitdem gewandelt, verschwunden sind sie aber nie. Ob bei Geschäftsessen, offiziellen Empfängen oder Firmenfeiern: Überall lauern Fettnäpfe bei Manieren und ungeschriebenen Business-Knigge-Regeln.

Aber Achtung: Gute Umgangsformen bestehen darin, zu verbergen, wie viel man von sich selbst und wie wenig von den anderen hält, soll der französische Regisseur Jean Cocteau einmal bemerkt haben. Das sicher zynisch, aber auch nicht ganz falsch. Trotzdem reicht die Wirkung von guten Manieren weit darüber hinaus: Wer den Business Knigge beherrscht, dokumentiert Klasse sowie Stilsicherheit im Umgang mit bestimmten gesellschaftlichen Kreisen und Situationen. Umgekehrt fällt gerade im Job mangelhaftes Benehmen sofort negativ auf.

Sich im Beruf formvollendet zwischen Kollegen, Vorgesetzten und Geschäftspartnern zu bewegen, steigert das eigene Ansehen unmittelbar. Nicht zuletzt, weil es heute immer mehr zur Ausnahme wird und Kompetenz ab einer gewissen Ebene nicht nur eine Frage von Fachwissen und Fachsprache. Auf den folgenden Seiten helfen wir Ihnen dabei, nicht unangenehm auf- beziehungsweise durchzufallen. Wir zeigen Ihnen die wichtigsten Business-Knigge-Regeln für den Beruf, auf was Sie bei der Kleidung achten müssen und was es mit spezifischen Dresscodes auf sich hat. Viel Spaß bei der Lektüre!

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Hausordnung: Drei einfache Regeln