Business Knigge | Korrektes Benehmen im Job


Von Jochen Mai // 15 Kommentare

Drei nervige Unarten beim Netzwerken, die Sie NICHT pflegen sollten

  1. Anrempeln Kontaktanfragen auf Xing laufen häufig so: Sie bekommen eine automatische Mail von XY, der sie gerne zu seinen Kontakten hinzufügen möchte. Keine Zeilen dazu, keine Selbstvorstellung, keine Begründung. Da fragt man sich: Will derjenige einfach nur einen Link einsammeln oder eine (virtuelle) Beziehung beginnen? Oder um es in der Sprache von Facebook zu sagen: Das ist nicht anstubsen, das ist anrempeln.
  2. Überrumpeln. Mag sein, dass da einer von seiner Idee, Vision oder seinem Text begeistert ist. Aber sein neuer Kontakt ist es (noch) nicht. Mit der Tür ins Haus zu fallen und davon ungebeten zu erzählen, obwohl man sich noch gar nicht richtig kennt (!), ist menschlich gerade noch entschuldbar. Dann aber gleich Einschätzungen zu verlangen, Unterstützung, Publicity, … geht zu weit. Oberste Regel beim Netzwerken: Erst geben, dann nehmen. Und zu allererst gilt: zunächst kennenlernen, Vertrauen aufbauen!
  3. Einschnappen. Auch das gibt es beim digitalen Netzwerken: Ablehnung. Manchmal will der andere eben nicht. Oder es ist demjenigen – wie in Punkt 2 – zu viel. Doch damit fängt es bei manchen “Netzwerkern” leider erst an: Auf das Nein, Danke reagieren sie beleidigt und gereizt, machen Vorwürfe oder werden gar beleidigend. Riesenfehler! Erstens, weil es nur bestätigt, dass das Nein richtig war. Zweitens, weil der so Drangsalierte das öffentlich machen könnte.
Von Jochen Mai // 4 Kommentare

Kollegen-Knigge – Schlechte Manieren im Büro

Laut einer neuen Monster-Umfrage stehen die Chancen für Sie Fifty-fifty: Entweder Sie gehören zu den Kollegen mit Kinderstube – oder Sie nerven. Und zwar mit auffällig schlechten Manieren. Ganz 21 Prozent haben der Einschätzung ihrer Kollegen zufolge so gar kein Benehmen, 26 Prozent immerhin noch jede Menge Potenzial zur Verbesserung (was sehr höflich ausgedrückt ist). Gerade einmal sieben Prozent der Befragten fanden, dass sich ihre Büronachbarn benehmen können (siehe Grafik, zum Vergrößern bitte anklicken). mehr

Von Jochen Mai // 2 Kommentare

e wie Etikette – Dos and Don’ts für den digitalen Lifestyle

Früher war alles einfacher: Ein Mann war ein Gentleman, eine Frau eine Dame, und Knigge regelte das Miteinander. Und heute? Heute stehen wir vor Fragen wie: Ist es okay, wenn ich eine Kontaktanfrage auf Facebook ignoriere? Oder: Darf ich eine Beziehung digital beenden? Oder: Wie lange darf ich im Café das kostenlose WiFi nutzen, ohne etwas zu bestellen? mehr

Von Jochen Mai // 4 Kommentare

Tischmanieren – Der Charakter offenbart sich oft in Kleinigkeiten

Wir warteten auf unser Essen, als sich der bullige Endvierziger an unseren Tisch schob. Grauer Anzug, grauer Bart, graue Haare – obwohl sicher längst auf dem Scheitelpunkt seiner Biografie angekommen, hatte das ganze Wesen dieses Typs irgendwie mehr Grau als Farbe. Bei allem Ernst und der obligaten Arroganz brachte er immerhin noch ein “Tach!” heraus, bevor er sich mit dem Ellbogen auf unseren Tisch abstützte und in seiner Anzugtasche zu nesteln begann. Wir starrten ihn fragend an. mehr

Von Jochen Mai // 31 Kommentare

Gefällt mir: Omas Tipps für Social Media

  1. Such dir deine Freunde gut aus. Kind, nicht jeder, der dir folgt, Fan oder Freund wird, ist auch wirklich dein Freund. Nimm doch bitte die Zahlen nicht so wichtig. Weißt du, das Leben besteht aus mehr als aus Social Media und Statistik. Iss lieber noch was von meinem Apfelkuchen!
  2. Sei immer ehrlich und sag Bitte und Danke. Twittere so wie du selbst behandelt werden willst. Wenn du zum Beispiel den Inhalt von jemand anderem übernimmst, dann sei so anständig und schreib wenigstens ein RT und dessen Namen davor. Und vergiss die Sache mit den Auto-DMs, das machen nur Angeber.
  3. Hör auf dein Herz. Wenn dir mal einer blöd kommt, klick den einfach weg. Wer dich angreift, ist oft nur neidisch auf deine Popularität, deinen Erfolg oder deine Freunde. Mach lieber mit dem weiter, was dich so weit gebracht hat. Hör auf deine wahren Freunde – und auf die Oma. Und jetzt gib mir einen Kuss!
Von Jochen Mai // 6 Kommentare

Halo-Effekt: Warum Frauen im Büro High Heels tragen

HighHeelsimJobFrauWarum tragen Frauen High Heels speziell im Job? Gewiss, hohe Absätze transportieren in unserer westlichen Kultur stets eine sexuelle Botschaft. Die meisten Männer finden Frauen in High Heels attraktiver. Sexy eben. Doch gerade im Beruf gelten sexuelle Botschaften eher als karrierehinderlich: Ein tiefer Ausschnitt, ein üppiges Dekolletee, transparente Kleidung, Unterwäsche, die sich abzeichnet, ein zu kurzer Rock – all das gilt im Job-Dresscode als tabu. Zum Einen, weil es den Betriebsfrieden stören könnte. Wobei ich mich über solche Unterstellungen immer etwas ärgere, weil sie Männer auf das triebgesteuerte Wesen eines Troglodyten reduzieren (Und so einer soll dann ein Unternehmen leiten?). Zum Anderen weil es die Frauen auf ihre sexuelle Attraktivität reduziert. Ein typischer Halo-Effekt also. Kurz gesagt beschreibt der Effekt einen Wahrnehmungsfehler, bei dem einzelne Eigenschaften einer Person so dominant auf uns wirken, dass sie einen überstrahlenden Gesamteindruck erzeugen – deshalb auch „Halo“ (englisch für Heiligenschein) Effekt… mehr

Von Jochen Mai // 10 Kommentare

Trinkgeld: Wo gibt man wie viel Tip?

Demnächst beginnen die Osterferien – und damit auch die erste große Reisezeit des Jahres. Da die Deutschen ein reisefreudiges Volk sind, heißt das für viele zugleich: Ab ins Ausland!

Außer auf die neun gefährlichsten Handzeichen im Ausland, sollten Sie dabei freilich auch darauf achten, ordentlich Trinkgeld zu geben. Das ist nicht nur höflich – in vielen Serviceberufen wird das Extrageld im Gehalt mit einkalkuliert. Das heißt: Das Grundgehalt der Mitarbeiter ist so niedrig, dass ein geringer oder gar kein Tip sich am Monatsende in der Kasse bemerkbar macht. Ob man nun Trinkgeld, Tip, Service Charge, Schmattes, Pourboire, Bakschisch oder Mancia dazu sagt – die jeweiligen Sitten und Margen variieren von Land zu Land. mehr

Von Jochen Mai // 3 Kommentare

Kragenweite: Welches Hemd zu welchem Anlass?

Was der Frau ihre Schuhe sind, ist dem Mann sein Hemd. Durchschnittlich 21,5 Hemden hat ein Mann im Kleiderschrank, so das Ergebnis einer Umfrage. Zum Vergleich: Laut Statistik besitzen Frauen im Schnitt 24 Paar Schuhe.

Keine Frage, das Hemd ist das Herzstück im Outfit des Mannes, nicht der Anzug. Der Anzug ist Fassade, eine Notwendigkeit im Job. Am Hemd aber lässt sich erkennen, welchen Typ Mann Sie vor sich haben. Denn dabei geht es weniger Uniform zu und der Typ verrät sich in Nuancen. Unter anderem auch am Hemdkragen. Der ist vielseitiger als mancher vielleicht ahnt. Immerhin: Ich fand heute bei Youtailor einen Styleratgeber für Hemdkragen. Gut, dass sind jetzt keine festen Dresscodes, sondern nur Empfehlungen. Aber als Orientierung gar nicht verkehrt: mehr

Von Jochen Mai // 15 Kommentare

Kleiderfetzen – 7 Dresscode-Sünden von Männern und Frauen

Genau 150 Millisekunden reichen aus, um sich von seinem Gegenüber ein erstes Bild zu machen. Und genauso schnell ist mühsam aufgebautes Image auch wieder zerstört. Schuld sind häufig Stilbrüche, Übertreibungen oder schlicht mangelhafte Pflege.

Weil hier schon so viel über positive Dresscodes geschrieben wurde, gibt es heute die Negativliste – mit jeweils 7 Dresscode-Fauxpas’ für Männer und Frauen. mehr

Von Jochen Mai // 8 Kommentare

Casual Friday – Die Kollegen werden immer schlampiger!

Alles fing ganz harmlos an – mit dem sogenannten casual friday. Also heute. In zahllosen Unternehmen dürfen die Kollegen an jedem Freitag das tragen, was sie auch in ihrer Freizeit tragen würden: Jeans, T-Shirt, bunte Blusen, kurze Röcke, weiße Socken (kleiner Scherz!). Alles ganz locker, alles ganz flott, ganz leger – nur, nunja, bitte nicht zu leger. Und schon gar nicht allzu offenherzig. Der Kunden wegen und so. mehr

Von Jochen Mai // 7 Kommentare

Kleiderhaken: Tipps für das Bewerbungsgespräch

Genau 150 Millisekunden reichen aus, um sich von seinem Gegenüber ein erstes Bild zu machen. Entsprechend passend sollte die Garderobe zum Bewerbungsgespräch gewählt sein. Bei der Auswahl raten Personalexperten vor allem eins: Authentisch muss es sein.

Wer in Kleidern steckt, die nicht zur Person passen, wirkt verkrampft und künstlich. Auch sollte man nicht besser und teurer gekleidet sein, als der Personaler. Das wirkt aufgebrezelt – und entsprechend künstlich. Das Design muss zum Unternehmen passen. Bei Banken und Versicherung sind Anzug und Kostüm Pflicht, in Werbeagenturen geht‘s schon mal lockerer zu. Und für Generalisten gibt es jetzt noch ein paar Dresscode-Empfehlungen für das optimale Bewerber-Outfit: mehr

Von Jochen Mai // 4 Kommentare

Maßhemd online bestellen – Testbericht für einen neuen Service

Ein Freund von mir, Inhaber einer PR-Agentur, erzählte mir neulich von einem neuen Kunden, den er hätte: ein Internet-Startup für Maßkonfektion. Er sei begeistert, würde sich aber dafür interessieren, wie ich die Bude finde und ob ich nicht Lust auf einen Prokdukttest hätte. Also eine Art Mystery-E-Shopping. Ich hatte Lust – und schicke dies vorweg, um meine Empfehlung für Sie transparent zu machen. Denn in der Tat: Ich kann den neuen Service empfehlen. mehr

Von Jochen Mai // 6 Kommentare

Der Rede wert – 11 ultimative Tipps für bessere Gespräche

Gute Gespräche sind, anders als der Name vermuten lässt, eine große Kunst. Das fehlende Wissen über den Gesprächspartner macht es wahnsinnig schwierig, diese Kunst zu perfektionieren – denn im Nachhinein fallen uns immer noch bessere Themen, noch lustigere Bemerkungen, noch subtilere Komplimente ein. mehr

Von Jochen Mai // 1 Kommentar

Quiz: Sind Sie fit fürs internationale Parkett?

Interkulturelle Kompetenz ist in einer globalisierten Wirtschaftswelt essenziell, um mit Kollegen und Kunden respektvoll umzugehen. 95,9 Prozent der deutschen Führungskräfte finden die exakte Kenntnis internationaler Benimmregeln im Geschäftsalltag sehr wichtig und erfolgsrelevant. Gleichzeitig tun sich gerade die deutschen Manager mit gutem Benehmen auf internationalem Parkett erstaunlich schwer. Die einen gebärden sich viel zu direkt und drängen auf einen schnellen Abschluss, statt ihr Gegenüber erst einmal kennenzulernen. Andere setzen sich mit dem Reiseland zu wenig auseinander und verschenken so wertvolle Sympathiepunkte. Wie die Düsseldorfer Personalberatung LAB Lachner Aden Beyer & Company vor einiger Zeit ermittelt hat, treten deutsche Geschäftsleute vor allem in China, Frankreich, USA, Japan, Russland und Indien regelmäßig in einen Fettnapf. Apropos: Wie parkettssicher fühlen Sie sich im Ausland? mehr

Von Jochen Mai // Schreibe einen Kommentar

Drei einzig richtige Wege, eine peinliche Situation zu meistern

  1. Durchatmen und schweigen. Sagen Sie jetzt nichts. Nicht einmal, wenn der andere tobt, weil Sie ihn brüskiert haben. Jede Rechtfertigung erhöht nur die Peinlichkeit. Gewinnen Sie lieber die Souveränität zurück. Auch wenn Sie dumm gefallen sind, machen Sie sich nicht zum Clown – Selbstironie im Übermaß lässt Sie nur wie eine Witzfigur aussehen. Womöglich ist den anderen nichts aufgefallen. Dumm, wenn man dann viel Aufhebens darum macht.
  2. Zeigen Sie sich peinlich berührt. Jetzt den Coolen zu makieren, wirkt reichlich abgebrüht. Mancher wird denken: Dem ist wohl gar nichts peinlich? Nur Menschen ohne Ruf und Gewissen handeln so. Humor wiederum – sonst ein guter Trumpf – wirkt zuweilen noch desaströser: Dann etwa, wenn Sie Ihr Gegenüber emotional verletzt oder bloßgestellt haben. Sagen Sie also ruhig, dass Ihnen das peinlich ist und entschuldigen Sie sich dafür.
  3. Bieten Sie Wiedergutmachung an. Sie haben Ihrem Tischnachbarn Wein über den Anzug, das Kleid geschüttet? Dumm gelaufen. Ein wahrer Gentleman entschuldigt sich jetzt, ruft den Keller, bittet ihn das Malheur zu beseitigen und bietet sofort an, für sämtliche Reinigungskosten aufzukommen. Wichtig ist, dass Sie sich weder rechtfertigen noch Bedingungen stellen. Sie wollen sich schließlich nicht freikaufen, sondern den Schaden wirklich ausgleichen.
Von Jochen Mai // 5 Kommentare

Drei Gerichte, die Sie bei Geschäftsessen (oder der Bewerbung) meiden sollten

  1. Suppen Suppen sind Manierenminen. Als absolut tabu gelten: pusten, schlürfen, mit dem Brot tunken sowie den Kopf zur Suppe extrem vorbeugen und den Löffel quer zum Mund führen (nur mit der Spitze erlaubt)! Suppenreste dürfen nur ausgetrunken werden, wenn es sich um eine klare Brühe handelt und die Suppentasse mit Henkel serviert wird. Zum Auslöffeln Suppenteller nie schräg stellen. Davon abgesehen besteht zudem höchste Fleckengefahr für Hemd, Bluse und Krawatte.
  2. Fisch Schmeckt lecker, enthält neben Gräten aber auch Benimmfallen: Wird er im Ganzen serviert, werden zuerst Flossen entfernt, dann mit dem Fischmesser von Kopf bis Schwanz die Filets geteilt, der Fisch aufgeklappt und die Gräten in einem gelöst (kommen auf Extrateller). Geräucherter Fisch wird dagegen mit normalem Besteck gegessen. Austern, Garnelen, Muscheln wiederum dürfen mit den Fingern gegessen werden. Sieht aber nie schön aus.
  3. Braten Und andere schweren Gerichte sind tödlich – jedenfalls für den Esprit. Nach Gerichten vom Typ “Schweinshaxe an Klößen und einem Dialog aus Apfel und Rotkohl” fällt man unweigerlich ins sogenannte Schnitzelkoma, auch Fressnarkose oder Post-Lunch-Dip genannt. Blutdruck und Körpertemperatur sacken dann einfach weg, sogar das Gehirn braucht eine Pause. Auch der Espresso danach hilft dann wenig. Für Verhandlungen keine gute Ausgangsposition.
Von Jochen Mai // 2 Kommentare

Mein Name ist Band, Ton Band – Knigge für Anrufbeantworter

Bitte sprechen Sie nach dem Signalton… *Biep* Auch wenn digitale Anrufbeantworter inzwischen längst das gute alte Tonband verdrängt haben – aus dem Alltag sind die akustischen Abwesenheitsassistenten kaum wegzudenken. Ob privat, dienstlich oder am Handy: Wo manche Menschen früher genant aufgelegt haben, erwartet heute jeder, der anruft, doch zumindest das Angebot, eine kurze Nachricht zu hinterlassen.

Mit den Ansagesprüchen auf dem Anrufbeantworter (vulgo AB) ist das allerdings so eine Sache. Humorvolle, provokante oder gar pseudo-lustige Kreativtexte sollten allein dem privaten Anschluss vorbehalten bleiben (und selbst da taugen sie nur eingeschränkt). Im Büro dagegen kommt der Ansagetext einer akustischen Visitenkarte gleich. Zu lange Bandansagen (der häufigste Fehler übrigens!) oder effektheischende Kunstwerke wirken nicht nur unprofessionell, sie nerven auch die Anrufer, die ohnehin lieber einen Menschen am Apparat gehabt hätten. Die folgenden Beispiele scheiden daher kategorisch aus… mehr

Von Jochen Mai // 16 Kommentare

Bei Anruf fort – Tipps für Telefonate

Moderne Kommunikationsmittel hin oder her – das Telefon ist im Berufsalltag noch immer das Medium Nummer eins. Insbesondere beim Erstkontakt. Damit ist es zugleich eines der wichtigsten Aushängeschilder von Mitarbeitern und Unternehmen. Denn die Art, wie wir mit Anrufern sprechen oder reagieren, wenn wir angerufen werden, reflektiert sofort, wie offen und kundenorientiert wir und damit das Unternehmen, für das wir arbeiten, ist. Und manchmal spiegelt es sogar das Betriebsklima wider – etwa, wenn im Hintergrund keiner Rücksicht darauf nimmt, dass Sie gerade telefonieren müssen. mehr

Der Business-Knigge verrät, was im Beruf wichtig ist ✔ Tipps für die Büro-Kleidung ✔ Benimmregeln bei der Bewerbung ✔ Tipps fürs Geschäftsessen – hier gratis testen!

Alles begann am Hof von Ludwig XIV. Auf Geheiß des französischen Königs wurden überall sogenannte Etiquettes, kleine Zettel und Schildchen verteilt, die höfische Ge- und Verbote enthielten, auf deren Einhaltung Ludwig großen Wert legte. Es war die Geburtsstunde der Benimmregeln, wie sie heute überall gelten – vor allem aber auf der Arbeit, im Job, im Business. Viele der damaligen Regeln haben sich seitdem gewandelt, verschwunden sind sie aber nie. Ob bei Geschäftsessen, offiziellen Empfängen oder Firmenfeiern: Überall lauern Fettnäpfe bei Manieren und ungeschriebenen Business-Knigge-Regeln.

Aber Achtung: Gute Umgangsformen bestehen darin, zu verbergen, wie viel man von sich selbst und wie wenig von den anderen hält, soll der französische Regisseur Jean Cocteau einmal bemerkt haben. Das sicher zynisch, aber auch nicht ganz falsch. Trotzdem reicht die Wirkung von guten Manieren weit darüber hinaus: Wer den Business Knigge beherrscht, dokumentiert Klasse sowie Stilsicherheit im Umgang mit bestimmten gesellschaftlichen Kreisen und Situationen. Umgekehrt fällt gerade im Job mangelhaftes Benehmen sofort negativ auf.

Sich im Beruf formvollendet zwischen Kollegen, Vorgesetzten und Geschäftspartnern zu bewegen, steigert das eigene Ansehen unmittelbar. Nicht zuletzt, weil es heute immer mehr zur Ausnahme wird und Kompetenz ab einer gewissen Ebene nicht nur eine Frage von Fachwissen und Fachsprache. Auf den folgenden Seiten helfen wir Ihnen dabei, nicht unangenehm auf- beziehungsweise durchzufallen. Wir zeigen Ihnen die wichtigsten Business-Knigge-Regeln für den Beruf, auf was Sie bei der Kleidung achten müssen und was es mit spezifischen Dresscodes auf sich hat. Viel Spaß bei der Lektüre!

Jochen Mai Content Strategie
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