Das schönste an Zukunftsvoraussagen ist immer noch zu sehen, wie weit sie von der Wirklichkeit abgewichen sind. 2014 ist nach meiner Meinung sehr optimistisch, Fortschritt dauert leider viel länger, ehe solche Dinge im Alltag ankommen können noch Jahrzehnte vergehen. Manche davon werden wohl nie kommen: Wenn ich Zähne putze, putze ich Zähne und lese keine News. Daran wird sich auch in 200 Jahren nichts geändert haben (außer sie putzen sich von alleine). Und transparente Monitore werden wir wohl auch nicht sehen, wenn man bedenkt, wie massiv der Aufschrei bei der leicht transparenten Menüleiste von Mac OSX Snow Leopard war. Biegsame Displays sind schon jetzt möglich, dank einer neuen Technologie, bei der man die Kunststoffmoleküle durch Strom in ihrer Ausrichtung ändert. Nur mit der Markteinführung scheint es noch nicht so recht zu klappen.
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Seien Sie da. Der beste Weg, einem Kollegen oder Freund zu helfen, ist auch der einfachste: Sorgen Sie dafür, dass der Betreffende sich nicht allein gelassen fühlt. Hören Sie zu, spendieren Sie einen Kaffee, gehen Sie zusammen essen. Und sagen Sie – beiläufig – was Sie an dem Kollegen schätzen. Nur eines dürfen Sie auf gar keinen Fall: ungefragte Ratschläge verteilen, belehren, beurteilen, kritisieren.
Reden Sie nichts klein. “Ach, das wird schon wieder!”, “Morgen ist die Welt wieder in Ordnung.”, “Sei nicht so dünnhäutig…” – Kommentare wie diese streuen nur noch Salz in die Wunde. Und sie sind verletzend, weil sie die wahren Gefühle und Sorgen des Betroffenen ignorieren und stattdessen nur die eigene Perspektive transportieren. Stellen Sie lieber Fragen und zeigen Sie Verständnis.
Haben Sie Geduld. Manche denken, wenn man sich um den betreffenden Kollegen kümmert, müsse der sich doch bitte bald wieder einkriegen. Fatal! Das erzeugt nur zusätzlichen Druck, den der andere spürt. Dahinter steckt schon der unterschwellige Vorwurf: Du bist so nicht ok. Besser: Lassen Sie dem anderen die Zeit, die er oder sie braucht. Und puffern Sie jeden Druck ab – das hilft wirklich.
Stefan
Das schönste an Zukunftsvoraussagen ist immer noch zu sehen, wie weit sie von der Wirklichkeit abgewichen sind. 2014 ist nach meiner Meinung sehr optimistisch, Fortschritt dauert leider viel länger, ehe solche Dinge im Alltag ankommen können noch Jahrzehnte vergehen. Manche davon werden wohl nie kommen: Wenn ich Zähne putze, putze ich Zähne und lese keine News. Daran wird sich auch in 200 Jahren nichts geändert haben (außer sie putzen sich von alleine). Und transparente Monitore werden wir wohl auch nicht sehen, wenn man bedenkt, wie massiv der Aufschrei bei der leicht transparenten Menüleiste von Mac OSX Snow Leopard war. Biegsame Displays sind schon jetzt möglich, dank einer neuen Technologie, bei der man die Kunststoffmoleküle durch Strom in ihrer Ausrichtung ändert. Nur mit der Markteinführung scheint es noch nicht so recht zu klappen.
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