Mal ehrlich: Wann haben Sie jemanden gegoogelt? Vielleicht Ihren Partner, einen Geschäftspartner in spe oder einen Kunden? Kein Grund zur Sorge: So gut wie jeder macht das. Bis auf die üblichen Ausnahmen, die es braucht, um die Regel zu bestätigen. Doch was kommt dabei nicht alles ans Licht! Knapp jeder Dritte (30 Prozent) ist bei seinem Personen-Check schon einmal auf illegale oder anstößige Inhalte gestoßen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage der Personensuchmaschine Yasni.
Insgesamt 2000 Internetnutzer in Deutschland wurden kürzlich dazu befragt, konkret: Sind Sie bei einer Internetrecherche zu einer Person schon einmal auf illegale oder anstößige Webseiten gelangt? Die gute Nachricht lautet: In 51 Prozent der Fälle – und damit der Mehrheit der Recherchen – ging das gut aus: keine bedenklichen, entlarvenden oder peinlichen Fundstellen zur Zielperson. Der Rest antwortete jedoch so:
- 30 Prozent: Schon öfters.
- 14 Prozent: Sehr selten.
- 5 Prozent: Nur ein einziges Mal.
Dennoch scheint mir die Zahl bemerkenswert, ja geradezu ungewöhnlich hoch zu liegen: Anstößiges könnte man ja noch verstehen – das können etwa zu offenherzige Strandfotos sein oder überkritische Aussagen zum eigenen Job oder gar Chef. Aber illegale Webseiten? So viele Menschen betreiben nun auch wieder keine Musik- oder Filmtauschbörse…
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FH_Europa
Die meisten werden eben nicht über den Chef recherchiert haben, sondern die neuen Nacktbilder von Paris Hilton gesucht haben. Dass sie dabei auf illegalen oder anstössigen Seiten landen, ist jetzt ja nicht sooo ungewöhnlich. Und auch bei “normalen” Suchen – Stayfriends oder gerade yasni kann man ja mit ungeübtem Auge auch für anstössig halten.
S.Bauer
Ich war einmal auf der Suche nach einem Coach, und ich habe bei demjenigen, den ich in nähere Betrachtung gezogen hatte, etwas Internetrecherche betrieben.
Ich bin tatsächlich auf fragwürdiges gestoßen, allerdings mit einem Twist: Es waren verschiedenste Foreneinträge, wo jemand versucht hat, diesem Coach fragwürdiges anzuhängen.
Ich hatte diesen Coach gebucht, und ich wurde nicht enttäuscht; die Sessions liefen einwandfrei und hoch professionell. Die Internetfundstellen interpretiere ich in diesem Fall also eher als hinterhältigen Versuch eines Konkurrenten die Internetreputation einer seriösen Person zu untergraben.
Insofern muss man bei solchen Internetrecherchen immer etwas aufpassen. Es könnte auch sein, daß bewusst Falschinformation gestreut wird.
Denim
“Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage der Personensuchmaschine Yasni.”
Die Zahl könnte auch genau deshalb ungewöhnlich hoch liegen…
Josef
Ja, kommt eben immer darauf nach welcher Person man sucht. Bei Prominenten aus dem Showbusiness glaub ich das gern. Beim Nachbarn von Nebenan kann ich das weniger glauben. Ich denke der Sinn dieser Meldung liegt in einer Werbeaktion von Yasni …
Jochen Mai
Der Sinn jeder veröffentlichten Umfrage liegt darin, für den Befrager Aufmerksamkeit zu erzeugen. Das macht Umfragen aber nicht automatisch schlecht.
fschuetz
Vielleicht noch als kurze Ergänzung:
Die Umfrage war für alle deutschen Yasni-Nutzer sichtbar und die Ergebnisse konnten jederzeit verfolgt werden. Wie man bei der AGOF sehen kann, stellen die Nutzer von Yasni eher einen Bevölkerungsquerschnitt dar (mitteleres Alter, berufstätig). Dazu kommt, dass weniger als 5% der Suchen bei Yasni Suchanfragen zu prominenten Namen sind!
Pingback: Yasni-Presseschau im Februar 2012 | Yasni Blog
Michael Kieweg
Dazu kommen wahrscheinlich auch noch einfache Tippfehler. Ich bin auch schon mal bei der Suche nach einem Antrieb für eine Verseilmaschine in einem Onlineshop für Fetisch- und Bondagebedarf gelandet, weil ich bei der Eingabe eines Firmennamens einen Bindestrich zuviel gemacht hatte…