Der Maharaja Pranghjet spannte eines Tages eine Schnur mitten durch seinen Thronsaal. Daraufhin forderte er seine Minister auf: „Verkürzt diese Schnur! Aber ihr dürft sie weder abschneiden, noch verknoten!“ Seine Minister grübelten und grübelten, doch keiner fand die Lösung. Da stand einer der weisesten Männer auf und spannte eine längere Schnur gleich daneben. Und tatsächlich: Die erste Schnur war nun die kürzere der beiden.
[Erzählung, Quelle unbekannt]
Alles ist relativ: Erfolg, Freude, Reichtum, Leid. Wer sich ständig mit anderen vergleicht – kann den Kürzeren ziehen oder nicht, glücklich werden oder nicht. Es kommt darauf an, welchen Maßstab er wählt.




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Wolff Horbach
Der Vergleich nach oben – zu denen, die reicher, schöner, gesünder und sonst was sind – führt fast immer und augenblicklich dazu, dass wir uns unglücklicher fühlen. Das zeigen zahlreiche Experimente der Glücksforschung.
Wir können es aber umgekehrt machen: Wenn wir uns mit Menschen vergleichen, denen es nicht so gut geht, fühlen wir uns schlagartig besser und zufrieden.
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