Männer und Frauen vertrauen Fremden aus ganz unterschiedlichen Motiven, fanden die US-Psychologen Marilynn Brewer und William Maddux von der Ohio-State-Universität in Columbo heraus: Bei den Männern reichte schon eine Art symbolische Beziehung, um Fremden zu glauben zu schenken. In dem dazugehörigen Experiment war das der Umstand, an derselben Uni studiert zu haben wie der andere. Frauen dagegen waren anspruchsvoller: Sie benötigten eine persönliche Bindung zu dem Fremden – und sei es nur indirekt über einen guten Freund, der die Person kannte.