Visitenkarte-ZuckerbergPimp my Card – Visitenkartentuning könnte man den Trend auch nennen, den manche Unternehmen – vorrangig in den USA – betreiben. Statt sich mit stinknormalen Berufsbezeichnungen abzugeben, dürfen sich dort einige aufstrebende Führungskräfte mit Phantasietiteln schmücken. Das spart die eine oder andere Gehaltserhöhung und bringt frischen Wind in die Bude. Auch so mancher Freiberufler greift schon mal zum Kunsttitel oder wird bei der Größe seines Ladens kreativ. In gewissen Grenzen ist das nicht verkehrt, Image ist der halbe Erfolg und so. Wer es damit aber übertreibt, könnte sich ebenso gut “Profilneurotiker” auf die Karte schreiben.

Bevor Sie also Ihre eigene Visitenkarte designen, hier ein paar Hinweise, welche Botschaften sich unweigerlich mit einigen Titeln verbinden:

Geschäftsführer

Gut: Seriös, gewerblich, einflussreich. Schlecht: Häufig, gewöhnlich, langweilig.

CEO

Gut: Deutet an, dass Ihr Unternehmen nach großen strebt und Sie nicht der einzige im Board sind. Schlecht: Ihr Unternehmen ist groß und Sie sind eben nicht der einzige im Board.

Direktor

Gut: Klingt imposant und wer weiß schon, wie groß das Unternehmen ist. Schlecht: Könnte auch andeuten, dass Ihr Unternehmen erst noch aufbauen müssen.

Inhaber

Gut: Macht klipp und klar, dass Sie das Sagen haben. Schlecht: Könnte auch bedeuten, dass es außer Ihnen und Ihrem Ego niemanden gibt, dem Sie was zu sagen haben.

Großkaiser für Wettbewerb, Social Media Kreuzritter

Gut: Sie haben Humor und arbeiten offenbar für ein aufgeschlossenes Unternehmen. Schlecht: Möglicherweise ist Ihr Humor größer als Ihr Einfluss.