Manager-MutantenMit Zitaten lässt sich manches durch die Blume sagen. Vor allem wenn einem die eigenen Worte dazu fehlen oder diese eben, nun ja, nicht ganz so elegant klingen. Auch mit Humor geht vieles leichter – erst recht, wenn dieser mit einer Prise Selbstironie gewürzt ist: “Das schwierigste an Diskussionen ist nicht, den eigenen Standpunkt zu verteidigen, sondern ihn zu kennen.” Das Bonmot – Sie ahnen es – stammt nicht von mir, es ist ein Zitat von André Maurois.

Zitate, weise Worte, Aphorismen und Bonmots – Sie waren und sind ein klassisches Stilmittel, um Reden, Vorträge und Präsentationen zu würzen. Oder um vielleicht auch mal in der Wirtschaft (im doppelten Wortsinn) etwas zu schlaumeiern. Im Cornelsen Verlag ist dazu vor kurzem ein kleines Pocket-Buch erschienen: “Zitate für Job und Karriere“. 127 Seiten hat es nur, kostet dafür auch nur 6,99 Euro und ist ein kleiner Zitateschatz für alle, die mit entliehenem Esprit punkten wollen.

Unterteilt nach Alltagssituationen, Neudenken, Veränderung wagen oder Motivation sind hier kluge Sätze großer Dichter und Denker versammelt, die einst zeitlos, treffend und raffiniert formulierten. Ihre Worte verleihen in vielen Situationen die Kraft – anderen oder gar einem selbst… Kostprobe gefällig? Bitteschön…

20 Zitate, die nachdenklich machen

Alles Große in unserer Welt geschieht nur, weil jemand mehr tut, als er muss.
[Herrmann Gmeiner]

Große Ereignisse werfen mitunter ihre Schatten unter die Augen.
[Fritz Muliar]

Wer einen Menschen bessern will, muss ihn erst einmal respektieren.
[Romano Guardini]

Schade, dass die meisten sofort aufhören zu rudern, wenn sie endlich ans Ruder gekommen sind.
[Alfred Polgar]

Ein gescheiter Mann muss so gescheit sein, Leute einzustellen, die viel gescheiter sind als er.
[John F. Kennedy]

Ich kann freilich nicht sagen, ob es besser werden wird, wenn es anders wird; aber so viel kann ich sagen, es muss anders werden, wenn es gut werden soll.
[Georg Christoph Lichtenberg]

Was wir heute brauchen, sind ein paar verrückte Menschen – seht euch an, wohin uns die normalen Leute gebracht haben!
[George Bernard Shaw]

Wer nicht gelegentlich auch einmal kausalwidrige Dinge zu denken vermag, wird seine Wissenschaft nie um eine neue Idee bereichern können.
[Max Planck]

Die Klage über die Schärfe des Wettbewerbs ist in Wirklichkeit meist nur eine Klage über den Mangel an Einfällen.
[Walther Rathenau]

Ich glaube nicht, dass die Not erfinderisch macht – meiner Meinung nach gehen Erfindungen aus dem Müßiggang hervor, wenn nicht sogar aus Faulheit. Das Bestreben, sich Arbeit zu ersparen – das ist das große Geheimnis, das uns über eine Spanne von Äonen dazu gebracht hat, statt Feuersteine aneinanderzuschlagen die Waschmaschine anzudrehen!
[Agatha Christie]

Wenn ein wirklich großer Geist in der Welt erscheint, kann man ihn untrüglich daran erkennen, dass sich alle Dummköpfe gegen ihn verbünden.
[Jonathan Swift]

Erfahrung ist nicht das, was einem zustößt. Erfahrung ist das, was man aus dem macht, was einem zustößt.
[Aldous Huxley]

Die Fachleute sind immer böse, wenn einem Laien etwas einfällt, was ihnen nicht eingefallen ist.
[John Steinbeck]

Wir sind gegen keine Fehler an anderen intoleranter, als welche die Karikatur unserer eigenen sind.
[Franz Grillparzer]

Gepriesen sei derjenige, der nichts zu sagen hat und davon absieht, das zu beweisen.
[George Eliot]

Wo kämen wir hin, wenn alle sagten, wo kämen wir hin, und niemand ginge, um einmal zu schauen, wohin man käme, wenn man ginge.
[Kurt Marti]

Erfolg verändert den Menschen nicht – er entlarvt ihn.
[Max Frisch]

Mit gutem Beispiel voranzugehen, ist nicht nur der beste Weg, andere zu beeinflussen. Es ist der einzige.
[Albert Schweitzer]

Die Zukunft hat viele Namen. Für die Schwachen ist sie das Unerreichbare. Für die Furchtsamen ist sie das Unbekannte. Für die Tapferen ist sie die Chance.
[Victor Hugo]

Ein Kluger bemerkt alles. Ein Dummer macht über alles eine Bemerkung.
[Heinrich Heine]