Das vertrackte mit dem Kaffee ist ja: Tagsüber gibt er dir den nötigen Kick, damit du wach bleibst. Abends aber auch. Und dann bleibst du auch wach, obwohl du eigentlich schlafen willst.
Frank Ritter, IT-Professor an der Penn State Universität, scheint ein ähnliches Problem gehabt zu haben. Und was machen Forscher in so einem Fall? Richtig: Sie forschen. Oder entwickeln eine Lösung. Bei Ritter kam Letzteres heraus – und zwar in Form einer App: Mit Caffein Zone lässt sich nicht nur nachhalten, wann man wie viel Kaffee beziehungsweise Koffein zu sich genomen hat. Ein eingebautes Statistik-Tool wertet auch gleich noch aus, wann die Aufputschmittel wieder abgebaut sind, damit man nachts nicht senkrecht im Bett steht.
Natürlich ist das keine medizinische Anwendung. Vielmehr geht es darum, seine Gewohnheiten über einen gewissen Zeitraum zu beobachten und so etwas über sich zu lernen. Oder sich rechtzeitig zu warnen: Stopp, das war genug Kaffee für heute! Aus demselben Grund sollte man die App allerdings VOR dem Konsum der nächsten Tasse Kaffee oder Espresso über sein Vorhaben informieren. Danach hat man bestenfalls die Gewissheit, diese Nacht schlecht einzuschlafen.
Und klar, in der App steckt sicher keine Raketenwissenschaft, dafür ist sie aber kostenlos (allerdings bisher nur für iPhone und iPad erhältlich). Daher unser Tagestipp.

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