- Umdenken. Abzuwarten, bis Ihnen jemand mehr Spaß daran macht, wäre töricht. Tatsächlich ist es anders herum: Zuerst müssen Sie sich bewusst machen, was Sie eigentlich an Ihrem Job lieben – dann finden Sie (vielleicht) auch wieder neue Freude daran.
- Handeln. Meckern, was alles Murks ist, wird nicht weiterhelfen. Die alte Regel – liebe es, ändere es oder lass es – gilt noch immer. Also ändern Sie, was Sie stört. Entwickeln Sie neue Projekte, engagieren Sie sich. Oft gewinnen Sie so neuen Enthusiasmus.
- Gedulden. Lebensbalance kann man nun mal nicht jeden Tag erreichen, sondern eher im Längsschnitt eines Lebens. Womöglich machen Sie gerade nur eine Durststrecke durch. Kein Grund deshalb gleich alles hinzuschmeißen. Nur wenn es gar nicht geht, sollten Sie wechseln.
Was tun, wenn man seinen Job hasst?
1-2-3-Tipps, Job
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Oliver Rumpf
Ich denke, hier gilt es den Job/Beruf z.B. in einer Brachne/für eine Firma auf der einen Seite zu betrachten und die Aufgabe die es zu erledigen gilt auf der anderen Seite. Ist es nur eine aktuelle Aufgabe die ich “hasse”, kann ich die Situation entweder relativ einfach ändern (oder aussitzen).
Ist es aber der ganze Beruf/Branche, weil ich dort gegen meine Werte verstoßen muss oder meine Stärken und Potentiale nicht einbringen kann, mich ständig unter- oder über-fordert fühle, dann gilt es zu handeln, denn dafür ist das Leben zu kurz und kann nicht wiederholt werden.
Dazwischen wäre noch der Faktor Kollegen/Vorgesetzte als potentielle Quelle für ungute Gefühle. Die lassen sich entweder durch ansprechen und klären oder ggf. Abteilungswechsel lösen.
Der Beruf (im Sinne von Berufung) sollte etwas sein WOFÜR man lebt – und nicht wovon!
Denn nur dann entstehen Kräfte, die Großes bewegen …