Sie wollen wissen, was Ihre Leser wissen? Ein bisschen Marktforschung betreiben oder empirisch forschen? Dann kommen Sie kaum an Umfragen, beziehungsweise individuellen Fragebögen vorbei. Umfragen sind das perfekte Mittel, um Meinungen und Kritik effizient auszuwerten – etwa bevor Sie mit einem aufwändigen Projekt starten. Und da Umfragen heute kaum noch einer auf Papier ausfüllt (zumal das beim Auszählen unnötig Arbeit macht), gibt es immer mehr Anbieter entsprechender Tools im Internet.
Die sind mal mehr, mal weniger nützlich. Und leider korreliert der Preis auch nur selten mit der Qualität, sodass der kein verlässliches Indiz bei der Auswahl solcher Umfragewerkzeuge darstellt. Wir sind deshalb einen anderen Weg gegangen, haben uns etwas umgesehen und konsequent nur solche Anbieter ausgewählt, die kostenlose Umfrage-Tools zur Verfügung stellen. Trotz mancher Unterschiede (mehr dazu nachher in der Tabelle) – ein paar Gemeinsamkeiten gibt es dennoch:
- Durchweg alle Anbieter setzen eine erstmalige Anmeldung voraus. Das heißt: Sie müssen sich zunächst registrieren und einen Account anlegen – danach können Sie allerdings auch schon mit dem Anlegen eines Fragebogens loslegen.
- Sämtliche Tool-Anbieter bieten diverse Optionen an, den Fragebogen und die Fragen zu gestalten. Mal können Sie einfache Multiple-Choice-Fragen auswählen, mal eine Matrix, mal Fragen, bei denen Mehrfachnennungen möglich sind. Eben nahezu alles, was man braucht. Das volle Paket gibt es allerdings erst mit den kostenpflichtigen Versionen, die ebenfalls alle anbieten.
- Sobald Sie Ihren Fragenbogen fertig haben, können Sie in der Regel noch zwischen unterschiedlichen Designs wählen sowie ob Sie die Umfrage an eine ausgewählte Zielgruppe per E-Mail senden oder direkt in Ihre Webseite einbauen wollen (meist über ein Java-Script).
- Die Ergebnisse der Umfragen liefern die jeweiligen Tools dann meist schon in Echtzeit – also sobald jemand den Fragebogen ausgefüllt hat. Bei manchen Anbietern können Sie entscheiden, ob diese Informationen auch den Befragten angezeigt werden sollen.
Natürlich gibt es inzwischen mehr als die vorgestellten vier Anbieter. Diese finden wir nach unserem kleinen Test und Vergleich aber besonders empfehlenswert – je nachdem, wo Sie Ihren jeweiligen Schwerpunkt bei den Umfrage setzen wollen. Hier also nun unsere
4 Umfrage-Tools im Vergleich
| Anbieter | ![]() |
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| Anzahl Befragte | 100 pro Umfrage und Monat | 100 pro Umfrage | Unbegrenzt | 100 pro Umfrage |
| Fragetypen | 10 | 15 | 11 | 12 |
| Limitierung der Fragen |
10 pro Umfrage | 10 pro Umfrage | Unbegrenzt | 30 pro Umfrage |
| Designauswahl | 15 | 15 | Logo und Hintergrund hochladbar | Keine |
| Besonderheiten | Fragenkorrektur nachträglich möglich | Fortschrittsbalken bei Umfrage | Unbegrenzte E-Mail-Einladungen | Ergebnisse können heruntergeladen werden |
| Unsere Note | PollDaddy: 1- | Survey Monkey: 2- | Kwik Surveys: 2+ | Zoomerang: 3 |











Tanja Handl
Ein super Thema! Wer hat sich nicht schon geärgert wenn man ein teures Tool kauft, dass dann nicht seinen Vorstellungen entspricht. Gerade Umfragen braucht man immer wieder einmal. Ich habe früher auf der Uni viel mit Survey Monkey gearbeitet – ich war ganz zufrieden, freu mich aber immer über neue (und ev. bessere) Vorschläge.
Marco Mulas
Mein Tipp für alle mit eigenem Webspace ist LimeSurvey (–> http://www.limesurvey.org). Limesurvey ist Open Source und man muss sich nicht mit irgendwelchen Beschränkungen rumärgern…