Endlich Wochenende! Die meisten Menschen freuen sich aus gutem Grund auf die regelmäßige kleine Auszeit vom Jobstress und nicht wenige schmieden bereits gegen Mittwoch Pläne, wie sie ihre Freizeit optimal nutzen oder einfach nur Spaß haben. Dagegen ist überhaupt nichts einzuwenden, zumal wiederkehrende Auszeiten nachweislich dem Burnout vorbeugen. Die Frage ist nur: Ist Ihr Wochenende wirklich entspannend? Abends länger als sonst auszugehen, Party zu machen, ein paar Bier zu trinken oder all die Dinge von der privaten To-Do-Liste abzuarbeiten, die die Woche über liegen geblieben sind, führt ja nicht automatisch zu einem ebenso erfrischenden wie erfüllenden Wochenausklang (oder -beginn – je nachdem wie rum Sie zählen).
Was laut Studien dagegen wirklich hilft, ist, mindestens eine Stunde am Tag eine Sache zu machen, die man wirklich liebt. Egal was: über einen Flohmarkt schlendern, einen Kinofilm ansehen, Musik machen, einen Blogbeitrag schreiben, flirten, kochen, putzen… Alles ist erlaubt – Hauptsache, Sie nehmen sich die Zeit dafür und zelebrieren sie. Und wenn Sie damit fertig sind, dann schreiben Sie hier bitte noch einen Kommentar, erzählen, was Sie gemacht haben und ermuntern oder inspirieren damit hier noch andere. Jetzt! Schließlich ist bald schon wieder Wochenendeende.







Michael (Eifelpfeil) Kieweg
Ich bin gerade von einem Atelierbesuch in einem Nachbarort zurück, Drechselarbeiten, Keramik, Schmuck und Kleidung aus pflanzengefärbten Stoffen.
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Sandra Schröder
Gottesdienst im Berliner Dom mit anschließendem Kirchenkaffee – das ist meine ultimative Krafttankstelle.
Rebecca
Nach der Arbeit: Einen sündhaft teuren Cocktail in irgendeiner Schickeria-Trendbar trinken, die man sich sonst nie leisten würde; mit Musik an der Donau spazieren; auf nen Sprung in eine Ausstellung gehen; bei einem Straßenmusiker stehen bleiben oder eine Bosna essen und mit Fremden quatschen.
Wochenende: Laufen und eiskalt Duschen; im Zimmer zu Clubmusik tanzen; aufwändig kochen; ein Bild malen und wieder übermalen; vier Folgen Mad Men hintereinander schauen; sich zwei Stunden fürs Ausgehen herrichten (heute: Oper).
Oder natürlich: Am Wochenende arbeiten und dafür unter der Woche die Stadt (fast) ganz für sich haben; in Ruhe einkaufen gehen und Menschen auf dem Weg zur Arbeit beobachten.
Maren
Endlich mal wieder Zeit zum Malen haben…
Und einen Tnzkurs besuchen – das ist Erholung!
Ewald Bauer
Ich habe ein Burnout selbst erfolgreich bewältigt und man ist als Betroffener für jeden Ratschlag dankbar.
Aber zu glauben, dass man Burnout damit bewältigt, indem man 1 Stunde (laut einer angeblichen Studie wie sie schreiben) dass tut, was man gerne tut – mit solchen Tipps fühl ich mich als Betroffener ordentlich verarscht.
Jochen Mai
Da steht nicht, dass man den Burnout mit einer Stunde entspannen bewältigt. Bitte genauer lesen! Da steht, dass regelmäßige Auszeiten helfen, dem Burnout vorzubeugen. Mit Verlaub, als Betroffener sollten sie den Unterschied erkennen.
mk
Kurz vor Ende des Arbeitstags: Schauen, was ich erledigt habe und notieren, wo genau ich am nächsten Tag weitermachen möchte und wie ich die jeweilige Aufgabe angehe. Mit dem “geplanten” nächsten Tag kann ich besser entspannen. Außerdem gehört in der Woche zu einem entspannenden Feierabend etwas gutes zu Essen. Am Wochenende bevorzugt zu dem Essen noch Aktivitäten mit Freunden und Verwandten.
sela
Stimmt – das funktioniert… Aber Sie haben meienr Meinung nach Frischluft, Bewegung und Sonne (Licht) vergessen… Ich habe mich am Samstag noch über meine Arbeitswoche geärgert, dann über mich und zu guter Letzt noch über meinen Lebensgefährten – an Ausspannen war nicht zu denken… Dann war ich eine Stunde im Buchladen – ich liebe das Stöbern dort – und danach bin ich mit der Neuerwerbung in den Park geradelt, um beim Sonnenbaden zu lesen. Danach ging es mir gut und der Ärger war verflogen – und ich fühlte mich entspannt… Probleme werden zwar so nicht gelöst, aber man sieht sie dann im rechten Licht – in der richtigen Relation…
Camilla Kutzner
Ich habe mir diesen Sonntag trotz noch gut gefüllter Agenda einen ganz altmodischen Ausflug gegönnt und bin eineinhalb Stunden in strammem Tempo allein durch den Wald gegangen. Aus der Stadt herauszukommen, neue Landschaften zu sehen und unter freiem Himmel zu sein, finde ich nicht nur erholsam, sondern es rückt auch meine Prioritäten immer wieder gerade.
Erholsame Aktivität Nummer zwei: In aller Ruhe kochen, mit frischen Zutaten und aufwendiger als die Schnellküche, die ich (wenn überhaupt) unter der Woche kultiviere.
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