Wochenende: Was Erfolgreiche jetzt tun
Thank God It's Friday! Die Arbeitswoche liegt hinter Ihnen und - wer keinen Brückentag genießt - muss nur noch einige Kleinigkeiten erledigen und die letzten Stunden durchhalten. Und dann heißt es endlich: Ab ins wohlverdiente Wochenende. Endlich die freie Zeit und das (hoffentlich) gute Wetter genießen, auch mal die Füße hochlegen und einfach abschalten, denn der nächste Arbeitstag kommt bestimmt. Wie sieht Ihr Wochenende eigentlich aus? Immer unterwegs, um die Zeit zu nutzen oder entspannen Sie beim süßen Nichtstun? Um Sie vielleicht ein wenig zu inspirieren und Ihnen die Möglichkeiten zu zeigen, haben wir einige Vorschläge zusammengestellt. Was Erfolgreiche am Wochenende tun...

Wochenende: Endlich Zeit zur freien Verfügung

Stress mit den Kollegen, der nervige Chef oder auch die anstrengenden Kunden können vielen Arbeitnehmern werktags ganz schön die Stimmung vermiesen. Hinzu kommt noch ein wichtiger Punkt: Der Zeitmangel. Von morgens 9 Uhr bis Abends 17 oder 18 Uhr im Büro sitzen, plus die Hin- und Rückfahrt. Da bleibt unter der Woche nicht viel Freizeit übrig.

Doch zurück zum Positiven: Das Wochenende steht vor der Tür! Soll heißen: Die nächsten 48 Stunden stehen Ihnen zur freien Verfügung. Wenn dann noch das Wetter mitspielt, gibt es kaum noch einen Grund zu klagen. Ohne die Freude trüben zu wollen, muss aber auch die Anmerkung erlaubt sein, dass ein Daueraufenthalt auf dem Sofa vermutlich nicht die beste Möglichkeit ist, die freien Tage zu verbringen.

Verstehen Sie das bitte nicht falsch! Natürlich sollen Sie am Wochenende nicht durchackern und selbst an Ihren freien Tagen nur daran denken, wie Sie beruflich noch erfolgreicher werden können. Vielmehr geht es darum, das Wochenende bestmöglich zu nutzen und das Maximum aus der freien Zeit herauszuholen. Dafür haben wir uns einmal angesehen, wie erfolgreiche Menschen ihre Wochenenden gestalten.

Was Sie am Wochenende tun sollten

Dragon Images/shutterstock.comDas Wochenende ist in erster Linie dazu gedacht, dass Sie sich nach einer anstrengenden Arbeitswoche erholen können. Dazu zählt es beispielsweise auch, dass Sie Samstag und Sonntag einfach mal nicht erreichbar sind. Beginnen Sie Ihr Wochenende also damit, nicht mehr in Ihren beruflichen E-Mails zu stöbern und auch das Firmenhandy auszuschalten. Welche Aktivitäten letztendlich für Sie den größten Wert besitzen, müssen Sie selbst herausfinden. Aber auch wenn man sich unter der Woche oft danach sehnt, ist nur selten das komplette Nichtstun die richtige Entscheidung. Wir zeigen Ihnen, was Sie stattdessen am Wochenende tun sollten.

  1. Behalten Sie Ihren Tagesablauf bei

    Viele Arbeitnehmer machen den Fehler, am Wochenende einfach alles anders zu machen. Der Wecker wird ausgestellt und ins Bett geht es erst, wenn es wieder hell wird. Natürlich ist das mal in Ordnung und gegen eine Feier am Wochenende lässt sich nur schwer etwas sagen. Die meisten bereuen es aber spätestens am Montag, wenn sie übermüdet und erschöpft kaum einen klaren Gedanken fassen können. Versuchen Sie es doch mal anders: Stehen Sie auch am Wochenende früh auf und behalten Ihren Rhythmus bei. So haben Sie mehr vom Tag und Ihr Körper muss sich nicht für die zwei Tage umstellen.

  2. Machen Sie sich einen Plan

    Vermutlich sind Sie froh, sich an Wochenenden eben nicht an bestimmte Abläufe halten zu müssen. Trotzdem kann es sinnvoll sein, denn die größte Zeitverschwendung ist es, sich am Wochenende stundenlang Gedanken darüber zu machen, was Sie unternehmen wollen. Sprechen Sie frühzeitig mit Familie und Freunden ab, wie Sie die freie Zeit gestalten wollen. So haben Sie nicht nur etwas, worauf Sie sich freuen können. Sie müssen Ihre kostbare Zeit auch nicht mit Grübelei verbringen.

  3. Kümmern Sie sich um das wirklich Wichtige

    Ihre Zeit am Wochenende ist auch dafür da, um sich um all die wirklich wichtigen Dinge zu kümmern, die unter der Woche leider regelmäßig zu kurz kommen. Verbringen Sie Zeit mit Ihrer Familie oder laden Sie ein paar Freunde ein. Für das Privatleben bleibt bei einem stressigen Arbeitstag leider oft zu wenig Zeit. Nutzen Sie Ihr Wochenende daher umso bewusster, um sich mit den Menschen zu umgeben, die Ihnen wichtig sind.

  4. Lassen Sie es ruhig angehen

    Dieser Punkt darf natürlich auf keiner Liste für das Wochenende fehlen. An Wochenenden haben Sie keinen Termindruck, keine Deadlines und keine Kunden im Nacken - lassen Sie es also ruhig angehen. Werktags stehen die meisten Arbeitnehmer ständig unter Strom, da kommt das Wochenende wie gerufen, um Körper und Geist eine Auszeit zu gönnen. Diesen Effekt können Sie beispielsweise durch einen langen Spaziergang, eine Radtour oder auch durch Meditation verstärken. Dabei gilt nur eins: Schalten Sie einfach mal den Kopf aus!

  5. Gehen Sie Ihren Hobbies nach

    Sport treiben, ein Musikinstrument lernen oder die neuesten Wanderrouten ausprobieren? Egal für welches Hobby Ihr Herz schlägt, nach einem acht Stunden Tag bleibt entweder keine Zeit oder kaum noch Energie, um sich damit zu beschäftigen. Das Wochenende bietet die passende Gelegenheit, um all das nachzuholen. Auf diese Weise verbringen Sie das Wochenende mit einer Aktivität, die Ihnen Spaß macht und sie laden gleichzeitig Ihre Akkus für die nächste Woche auf.

  6. Bereiten Sie den Wochenanfang vor

    Auch das schönste Wochenende geht einmal zu Ende, selbst wenn Sie es gerne so lange wie möglich verdrängen. Um der schlechten Stimmung und dem Chaos am Montag im Büro zu entgehen, sollten Sie schon am Wochenende die anstehende Woche vorbereiten. Das benötigt weder viel Zeit noch großen Aufwand. Machen Sie sich zum Beispiel eine kleine To-Do Liste für Ihre ersten Aufgaben in der neuen Woche oder erinnern Sie sich an die anstehenden Meetings. So wird nicht nur Ihr Wochenende zum Erfolg, sondern gleich auch der Start in die nächste Arbeitswoche.

Arbeit macht Stress? Das Wochenende stresst mehr!

Stress mit Kunden, Ärger mit den Kollegen, dauerhafte Anstrengung - der Job kann ganz schön aufreibend sein. Da kommt das Wochenende wie gerufen. Zeit für Freunde, Familie und Hobbys, das Zuhause als Rückzugsort. Denkste! Eine Studie der Pennsylvania State Universität kommt zu einem ganz anderen Ergebnis: Viele Menschen haben daheim wesentlich mehr Stress als im Büro. Am meisten davon betroffen: die Frauen.

Die Forscher um Sarah Damaske nahmen für Ihre Untersuchungen Speichelproben von 122 Berufstätigen - sowohl unter der Woche als auch an Wochenenden. Dabei richteten sie ihr Augenmerk vor allem auf das Stresshormon Kortisol. Es wird verstärkt bei Stress ausgeschüttet.

Und siehe da: Am Wochenende war davon wesentlich mehr im Blut der Probanden als unter der Woche, wenn die Versuchsteilnehmer im Büro schufteten.

Warum das so ist?

Die Arbeit, so vermutet Sarah Damaske, ist in den meisten Fällen klar strukturiert:

  • Wir wissen, was wir dort zu tun haben.
  • Wir kennen unsere Aufgaben, unsere Ansprechpartner.
  • Unsere Projekte sind geplant, organisiert, strukturiert.
  • Wir wissen, dass wir dort unser Einkommen verdienen.

Zuhause ist das anders.

Dort gibt es auch eine Reihe von Aufgaben, aber noch mehr unplanbare (vor allem wenn Kinder dazu kommen). Ein Streit mit Kollegen ist schnell ausgeräumt, man kann ihnen zur Not auch aus dem Weg gehen. Konflikten mit der Familie entgeht keiner und sie gehen immer unter die Haut.

Dazu kommt der selbstgemachte Stress: Wenn der Job einen schon nicht erfüllt, dann muss es wenigstens die Freizeit sein! Eine Superparty hier, sportliche Leistungen dort - es geht immer weniger um Entspannung und immer mehr um weiteren Leistungsstress und die ewige Sorge, etwas verpassen zu können. Nicht zuletzt, um anschließend auch auf Facebook zu zeigen, was man - im Vergleich zu den Freunden - für ein tolles Leben hat.

Wochenende: So klappt es mit der Entspannung

Alena Ozerova/shutterstock.comEin freies Wochenende? Unmöglich! Schon wegen der Kinder und zahlreicher Verpflichtungen! Wer am Wochenende wirklich entspannen möchte, sollte dafür bereits im Vorfeld ein wenig planen, damit an den beiden Tagen auch wirklich möglichst wenig dazwischen kommt. Um dem Stress am Wochenende zu entgehen, haben wir deshalb 11 Tipps für Sie gesammelt, die Ihnen dabei helfen können, ein entspanntes Wochenende zu erleben.

  1. (K)Ein Termin

    Es klingt traumhaft, ist aber möglich: Machen Sie sich die (K)ein-Termin-Regel zu eigen und halten Sie sich Ihre Wochenenden bis auf einen Termin pro Tag frei. Für Singles oder Paare ist das meist nur eine Frage der konsequenten Prioritäten und Planung. Für Eltern mit einem oder mehreren Kindern kann das etwas schwieriger sein, doch auch sie können sich die Wochenenden freihalten. Tipps dazu folgen weiter unten.

  2. Hohe Wertschätzung

    Fällt es Ihnen schwer, Termine abzusagen und sich die Wochenenden wirklich frei zu halten? Dann stellen Sie sich bitte eine Frage: Was bin ich mir wert? Sie müssen sich gar nicht in philosophischen oder transzendentalen Betrachtungen verlieren, es reicht völlig, wenn Sie sich klar machen, dass das Wochenende Ihre Zeit ist und zu viel Stress in erster Linie Ihnen schadet. Dann dürften sich Termine von selbst erledigen.

  3. Wohltuende Bewegung

    Sie wussten, dass dieser Punkt kommen würde. Über die positiven Effekt von Bewegung lassen wir uns hier nicht weiter aus, die kennen Sie vermutlich zur Genüge. Damit Sie sich die Zeit dafür tatsächlich nehmen, empfehlen wir Ihnen, sich dazu einen Freund oder Ihren Partner zu schnappen und gemeinsam loszuziehen. Eine gewisse Verbindlichkeit hilft dabei, sich wirklich zu bewegen und auch wenn Sie nur starten, um den Anderen nicht zu enttäuschen, wird Ihnen die Bewegung gut tun.

  4. Fahrdienste delegieren

    Dieser Punkt ist in erster Linie für Eltern relevant, Singles und kinderlose Paare können ihn getrost überspringen. Da Kinder heute oft viele - viel zu viele - Termine haben, sind Eltern am Wochenende oft als Fahrer im Einsatz Doch alle paar Wochen sollten Sie Ihre Kinder bei anderen Eltern unterbringen und den Fahrdienst delegieren. Das klappt natürlich nicht jedes Wochenende, doch hin und wieder sollten Sie sich die Tage so freiräumen.

  5. Bewusster Tagesstart

    Das gemeinsame Frühstück mit Ihrem Partner gehört vielleicht schon zu Ihrem Wochenendritual. Doch Hand auf’s Herz: Beginnen Sie den Tag - und das Wochenende - damit wirklich bewusst? Oder nehmen Sie das Frühstück ganz selbstverständlich hin? Machen Sie sich den Wert der gemeinsamen Zeit immer wieder bewusst und schätzen Sie diese als wertvolle gemeinsame Erfahrung. Das senkt nicht nur Ihren Stresslevel, es tut auch Ihrer Beziehung gut.

  6. Hobbys frönen

    Haben Sie an Wochentagen Zeit für Ihre Hobbys? Vermutlich nicht oder zumindest nicht in dem Umfang, der Ihnen lieb wäre. Dann nutzen Sie die Wochenende ganz bewusst dafür und halten Sie sich mindestens einen Tag als Hobby-Zone frei. Frönen Sie in dieser Zeit ganz Ihrem Hobby und lassen Sie sich nicht durch Telefon, E-Mail und andere Störungen ablenken.

  7. Richtig abschalten

    Apropos E-Mail und Telefon. Wollen Sie sich wirklich erholen, sollten Sie diese zumindest für einige Stunden abschalten. Wenn Sie nicht gerade Bereitschaftsdienst haben oder leitender Manager eines Konzerns sind, sollte Ihr Unternehmen oder Arbeitgeber auch mal ein oder zwei Tage ohne Sie auskommen. Sie werden überrascht sein, wie viele dringende Anfragen sich am Montag ganz von selbst erledigt haben.

  8. Gute Gesrpäche

    Was viele gerne vergessen: Auch offline lässt sich wunderbar kommunizieren. Nehmen Sie sich am Wochenende ganz bewusst Zeit, um in Ruhe mit Ihrem Partner zu sprechen und sich auszutauschen. Belassen Sie es dabei nicht bei dem typischen Wie-war-deine-Woche-Schatz-Small-Talk, sondern sprechen Sie ruhig auch tiefgehende Themen und Ihre gemeinsamen Zukunftspläne an. Sie werden sehen, solche Gespräche können unheimlich gut tun.

  9. Einkauf verschieben

    Einer der größten Stressfaktoren ist oft der Wochenendeinkauf. Nicht nur, dass die Menge oft für die ganze Woche reichen soll - was dann doch nie funktioniert - nein, auch gefühlte zehntausend andere Menschen kommen samstags auf die glorreiche Idee, einkaufen zu gehen. Stellen Sie sich hier einfach mal gegen den Herdentrieb und gehen Sie unter der Woche einkaufen. Sie können sich ausnahmsweise auch mal einen Lieferdienst gönnen. Nicht selbst zu kochen kann auch mal eine nette Abwechslung sein. Ausgehen ist natürlich auch eine Option.

  10. Entspanntes Konsumieren

    Nein, wir empfehlen Ihnen nicht die Shoppingtour in völlig überlaufenen Einkaufszentren, schließlich sollen Sie sich erholen und nicht ums Überleben kämpfen. Doch wie wäre es mit einem guten Buch, guter Musik oder einem entspannten Filmabend? Auch das ist medialer Konsum, der am Wochenende allerdings nicht nebenher, sondern ganz bewusst genossen und zelebriert werden kann. Ausprobieren schadet definitiv nicht.

  11. Positives Umfeld

    Eine aufgeräumte Wohnung, angenehm duftende Kerzen, warme Farben, kuschelige Decken und eine angenehme Raumtemperatur sind alles Faktoren, die sich unmittelbar auf Ihr Wohlbefinden auswirken. Zumindest am Wochenende sollten Sie sich zu Hause optimale Erholungsbedingungen schaffen. Unter der Woche schadet das natürlich auch nicht.

Was Sie an nur einem Wochenende lernen können

Rawpixel.com/shutterstock.comWer aber nach der aufreibenden Woche noch Kapazitäten frei hat und vor Energie nur so strotzt, kann sich von Freitagabend bis Sonntag auch eine gänzlich neue Herausforderung zur Brust nehmen. Eine neue Fähigkeit erlernen, weil sie Ihnen im Job nützt oder weil sie einfach nur Spaß macht. Oder weil Sie sich selbst etwas beweisen wollen. Diese 10 Dinge können Sie an nur einem Wochenende lernen.

  1. Fotografieren

    Eine Annie Leibovitz wird man nach einem einzigen Wochenende zwar nicht. Aber die Grundlagen der Fotografie kann man sich erarbeiten: Kamera-Einstellungen, Motivsuche, Belichtung, Bildkomposition, Schärfe, digitale Bearbeitung usw. Extra-Tipp: Nutzen Sie einen (Urlaubs-)Flug zur Einarbeitung. Kamera-Handbuch in der einen Hand, die Spiegelreflex in der anderen. Das komplette (!) Handbuch während des Fluges durchgehen und dabei all die beschriebenen Funktionen ausprobieren.

  2. SEO-Basics beherrschen

    Wenn ich einen Suchbegriff bei Google eingebe, dann zeigt mir die Suchmaschine ständig Karrierebibel-Artikel in der Trefferliste an. Warum ist das so? Antwort: Weil wir gute Suchmaschinenoptimierung betreiben. Tatsächlich sind SEO-Basics heute für Medien, Konzerne, Kleinunternehmer und Privatpersonen relevant. Im Prinzip für alle, die sich in den Charts oben platzieren, im Netz gefunden werden und ihr Geschäft ankurbeln wollen. Gutes SEO ist eine Wissenschaft für sich (und zeitaufwändig), aber die ABC-Basics lernt man an einem Tag. Im Netz gibt es unzählige Quellen und Experten dazu.

  3. Schach spielen

    Das Spiel der Könige ist ganz offensichtlich auf dem Rückzug. Heute crushed man lieber Candy, bevor man den Springer über das karierte Brett schubst. Es soll gar Menschen geben, die nicht einmal mehr die Schach-Regeln kennen. Doch die sind fix gelernt - und nach einem Wochenende weitgehend verinnerlicht. Vorteile von Schach: Es fordert und fördert die Konzentration, beschert Erfolgserlebnisse (sofern man nicht gegen Magnus Carlsen antritt). Noch ein dickes Plus: Man braucht weder Steckdose noch Akku und kann es überall spielen.

  4. Coden

    Wer Programmierfähigkeiten ins CV aufnimmt, verbessert seine Einstellungschancen bei der Jobsuche dramatisch. Beispiel: die Programmiersprache Python. Die Grundlagen dafür sind in drei Tagen geschaffen. Zwar gibt es auch dreitätige Einsteiger-Kurse mit physischer Anwesenheit, aber simpler ist der Weg übers Netz. Hier tummeln sich Bildungsanbieter wie Coursera, Udacity, Edx oder die Codecademey, die speziell zu diesem Zweck gegründet wurde. Auch in Java, PHP oder Rudy hat man nach einem konzentrierten Wochenende den Einstieg geschafft.

  5. Krawatte binden

    Für zwei linke Hände eine teuflische Übung: das Krawattenbinden. Und es gibt ja nicht nur den einen Knoten, sondern den Windsor-Knoten, den kleinen Knoten, den Atlantik-Knoten, den türkischen Knoten, den Hannoveranerknoten, den Pratt-Knoten, den Onassis-Knoten, den Sankt-Andreas-Knoten, den ... Ob Sie wollen oder nicht, irgendwann werden Sie den Schlips umlegen müssen, die nächste Gala oder Konferenz kommt bestimmt. Am besten üben Sie mit einer zweiten Person, Ihrem Ehepartner zum Beispiel.

  6. Sushi machen

    Ein Sushi-Kochkurs dauert in der Regel nur zwei bis drei Stunden. Diverse Restaurants und andere Anbieter bieten ihn mittlerweile schon für wenig Geld an, in nahezu jeder größeren deutschen Stadt. Aber warum Geld ausgeben, wenn es auch umsonst geht? Die Zutaten (Reis, Seetangblätter, Fisch, Ingwer, Wasabi) müssen Sie dann allerdings selbst besorgen, außerdem Utensilien wie eine Bambusmatte. Samstagfrüh einkaufen, Samstagabend ausprobieren, Sonntag wiederholen. Youtube-Videos können helfen.

  7. Poker spielen

    Professionelle Pokerspieler verdienen an einem Abend mehr Geld als Nomalsterbliche in einem Jahr. Als Karriere-Option möchten wir Ihnen die Glücksspielerei trotzdem nicht ans Herz legen. Als Freizeitbeschäftigung aber allemal. Schritt 1: Sich mit den Regeln vertraut machen. Schritt 2: Runde mit Freunden organisieren. Schritt 3: Learning by doing am Samstagabend.

  8. Jonglieren

    Wer jongliert, bildet neue Verbindungen im Gehirn, das Hirn entwickelt sich also weiter. Das fanden Neurologen der Uniklinik Hamburg in einer Studie heraus. Darüber hinaus sieht es schick aus, wenn die Bälle elegant durch die Hände gleiten und die Luft fliegen. Schindet Eindruck beim nächsten Kindergeburtstag oder auf der Weihnachtsfeier. Und: Wer nach reichlich Übung am Sonntagabend drei Bälle im Wohnzimmer jongliert, startet mit einem dicken Erfolgserlebnis in die neue Woche.

  9. Richtig googeln

    Ego-Googeln kann grausam sein. Aber es hilft, um unliebsame Fundstücke im Netz zu beseitigen. Wer gut googelt, wird natürlich auch im Büro effektiver, spart Zeit, sammelt mehr und schneller Informationen. Viele Tricks sind aber noch weitgehend unbekannt. Oder wussten Sie, dass Sie mit dem Befehl filetype:pdf Ihre Google-Suche auf PDF-Dokumente begrenzen? Wer sich einen Tag intensiv mit Befehlen, Abkürzungen auseinandersetzt, erntet am Montag die Früchte. Dazu gibt es unzählige Ratgeber-Seiten und Youtube-Videos.

  10. Zauberwürfel lösen

    Zugegeben, Rubiks Zauberwürfel ist anno 2016 ungefähr so angesagt wie ein Tamagotchi oder Super Mario auf dem Gameboy. Vorteil vom 80er Jahre-Trickspielzeug: Es strengt an, trainiert die grauen Zellen. 4,9 Sekunden hat ein 14-Jähriger im vergangenen Jahr gebraucht, um alle Farben richtig anzuordnen - neuer Weltrekord. Roboter benötigen sogar nur eine knappe Sekunde. Viele träumen hingegen noch davon, ihn überhaupt einmal zu lösen. Sie schaffen das an einem Wochenende.

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