von Jochen Mai am 31. Juli 2010
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Zielfahndung – 12 Fragen, um herauszufinden, was Sie wollen
Es gehört zu den ehernen Gesetzen, die ewig gelten: Starke Persönlichkeiten eiern nicht herum. Wer seine Karriere anstoßen will, der trifft konsequente Entscheidungen – gerade auch in eigener Sache. Das Credo dieser Menschen lautet: liebe es, lass es oder ändere es. So gewinnen sie Klarheit im Kopf und Hartnäckigkeit im Handeln. Die folgenden Fragen helfen, mehr Klarheit über die eigenen Ziele zu verschaffen:
- Was genau (!) möchten Sie erreichen? Was lieben Sie?
- Was möchten Sie damit ändern, verbessern, erzeugen?
- Versuchen Sie zu beschreiben: Warum ist Ihnen dieses Ziel so wichtig?
- Angenommen, Sie würden nur 80 Prozent erreichen, wie würden Sie sich fühlen? Was würde fehlen?
- Stellen Sie sich jetzt vor, Sie erreichen alles, volle 100 Prozent – würde Sie das vollständig zufrieden stellen?
- Welche Bedürfnisse würden damit befriedigt: mehr Selbstvertrauen, Freiheit, finanzielle Sicherheit, …?
- Können Sie sich ein noch befriedigenderes Ziel vorstellen? Wie sähe das aus?
- Welche Anstrengungen müssten Sie unternehmen, um dieses Ziel zu erreichen?
- Worauf müssten Sie dafür verzichten? Könnten Sie das?
- Wie überwinden Sie sonst Zweifel und Ängste, die Sie von Ihren Zielen abhalten?
- Stellen Sie sich vor, Sie haben bereits alles erreicht, was Sie sich vorgenommen haben. Wie fühlen Sie sich jetzt? Wollen Sie, dass es endlich soweit ist? Falls nicht, warum?
- Was hält Sie in diesem Augenblick davon ab, mit der Umsetzung zu beginnen?
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1. Kommentar
Oliver Rumpf
01.08.10 um 12:05 Uhr
Sich über diese Fragen immer wieder Gedanken zu machen und die Antworten zu finden ist für mich der zentrale Punkt wenn es um Lebensqualität statt Hamsterrad geht.
Ganz nach Seneca: “Für einen, der nicht weiß, welchen Hafen er ansteuern will, gibt es keinen günstigen Wind.”
Besonders das Hinterfragen der in Punkt 1 gefundenen Antwort und die sich meist daraus ergebenden tatsächlichen Wünsche ist sehr entscheidend. Ich bin immer wieder begeistert, wie die sich nach-und-nach einstellende Zielklarheit bei den Menschen auswirkt.
2. Kommentar
Michael
01.08.10 um 19:14 Uhr
1. was lieben Sie? – Geld.
2. Was möchten Sie damit erzeugen? – Geld.
3. Warum? weiß nicht.. bin Materialist.
4. Angenommen, Sie würden nur 80 Prozent erreichen, wie würden Sie sich fühlen? Was würde fehlen?
ich würde 80% erreichen, ich würde mich schlecht fühlen, es würden 120% fehlen.
5. Stellen Sie sich jetzt vor, Sie erreichen alles, volle 100 Prozent – würde Sie das vollständig zufrieden stellen?
nein. Wer Geld hat, ist nicht glücklich… will immer mehr.
6. Welche Bedürfnisse würden damit befriedigt: mehr Selbstvertrauen, Freiheit, finanzielle Sicherheit, …?
Ja, alles davon. +mehr Bier und Frauen.
7. Können Sie sich ein noch befriedigenderes Ziel vorstellen? Wie sähe das aus?
Ich als Millionär.
8. Welche Anstrengungen müssten Sie unternehmen, um dieses Ziel zu erreichen?
Aus Deutschland auswandern.
9. Worauf müssten Sie dafür verzichten? Könnten Sie das?
hab nichts zu verlieren.
10. Wie überwinden Sie sonst Zweifel und Ängste, die Sie von Ihren Zielen abhalten?
Vodka, Antidepressiva, Schlafmittel.
11. Stellen Sie sich vor, Sie haben bereits alles erreicht, was Sie sich vorgenommen haben. Wie fühlen Sie sich jetzt? Wollen Sie, dass es endlich soweit ist? Falls nicht, warum?
schön wärs..
12. Was hält Sie in diesem Augenblick davon ab, mit der Umsetzung zu beginnen?
Müdigkeit und Betrunkenheit.
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