Drei Gründe, warum Dinge komplexer werden als sie müssten

Oft werden die Dinge komplexer und komplizierter als nötig. Die Begründungen sind häufig fadenscheinig und offenbaren eher geistige Faulheit. Dahinter stecken aber andere Ursachen

Drei Gründe, warum Dinge komplexer werden als sie müssten

Drei Gründe, warum Dinge komplexer werden als sie müssten

  1. Chaos.

    Komplexität ist oft eine Folgeerscheinung mangelnder Klarheit – oder fehlender Prioritäten. Oft hilft schon: Variablen ordnen, reduzieren, hierarchisieren.

  2. Unverständnis.

    Nicht wenige, insbesondere in Präsentationen, nutzen Komplexität als Beweis für eine superiore Perspektive oder Intelligenz. Tatsächlich ist das Gegenteil richtig: Wer etwas wirklich durchdrungen hat, dem reichen einfache Worte (siehe Albert Einstein Zitat).

  3. Betroffenheit.

    Man kann ein System nicht mit Methoden erklären, die innerhalb des Systems entwickelt wurden (vgl. Schrödingers Katze). Gerade wenn sie mit einer Flut von Informationen und Optionen bombardiert werden, verlieren manche den Überblick. Besser: Abstand gewinnen und pragmatisch aufs Wesentliche konzentrieren.

PS: Es widerspräche dem Kern des Artikels, wenn dieser länger geworden wäre.

[Bildnachweis: Arkady Mazor by Shutterstock.com]
1. Oktober 2016 Autor: Jochen Mai

Jochen Mai ist Gründer und Chefredakteur der Karrierebibel. Er doziert an der TH Köln über Social Media Marketing und ist gefragter Keynote-Speaker. Zuvor war der Diplom-Volkswirt als Journalist tätig - davon 13 Jahre als Ressortleiter der WirtschaftsWoche.

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