Drei Gründe, warum Dinge komplexer werden als sie müssten

Oft werden die Dinge komplexer und komplizierter als nötig. Die Begründungen sind häufig fadenscheinig und offenbaren eher geistige Faulheit. Dahinter stecken aber andere Ursachen

Drei Gründe, warum Dinge komplexer werden als sie müssten

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Drei Gründe, warum Dinge komplexer werden als sie müssten

  1. Chaos

    Komplexität ist oft eine Folgeerscheinung mangelnder Klarheit – oder fehlender Prioritäten. Oft hilft schon: Variablen ordnen, reduzieren, hierarchisieren.

  2. Unverständnis

    Nicht wenige, insbesondere in Präsentationen, nutzen Komplexität als Beweis für eine superiore Perspektive oder Intelligenz. Tatsächlich ist das Gegenteil richtig: Wer etwas wirklich durchdrungen hat, dem reichen einfache Worte (siehe Albert Einstein Zitat).

  3. Betroffenheit

    Man kann ein System nicht mit Methoden erklären, die innerhalb des Systems entwickelt wurden (vgl. Schrödingers Katze). Gerade wenn sie mit einer Flut von Informationen und Optionen bombardiert werden, verlieren manche den Überblick. Besser: Abstand gewinnen und pragmatisch aufs Wesentliche konzentrieren.

PS: Es widerspräche dem Kern des Artikels, wenn dieser länger geworden wäre.

[Bildnachweis: Arkady Mazor by Shutterstock.com]
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17. September 2020 Jochen Mai Autor: Jochen Mai

Jochen Mai ist Gründer und Chefredakteur der Karrierebibel. Der Autor mehrerer Bücher doziert an der TH Köln und ist gefragter Keynote-Speaker, Coach und Berater.


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