Regeln für Gastbeiträge auf Karrierebibel.de

Regeln für Gastbeiträge auf Karrierebibel.de

Auch die Karrierebibel veröffentlicht immer wieder Gastbeiträge. Damit wollen wir für intellektuelle Abwechslung sorgen, unseren Lesern unterschiedliche Sichtweisen bieten – und Themen aufgreifen, die wir selbst noch nicht behandelt haben.

Letzteres ist übrigens einer der Ansprüche, die wir an Gastbeiträge haben: Originalität.

Wir sind da – zugegebenermaßen – etwas wählerisch. Von den fünf bis acht Anfragen, die uns jede Woche erreichen, schafft es am Ende vielleicht nur einer in die Karrierebibel. Der Rest scheitert leider an den folgenden Qualitätskriterien. Denn Gastbeiträge sollen ja unseren Lesern Nutzen stiften, keiner SEO-Agentur und auch nicht dem Linksammeln (worauf es leider oft hinausläuft).

Deshalb haben wir diese Regeln für Gastbeiträge zusammengestellt, die Ihr Themenvorschlag und Manuskript zwingend erfüllen muss:

Regeln für Gastbeiträge

  • Gastartikel müssen zuallererst inhaltlichen Mehrwert für unsere Leser liefern. Allerdings auch solchen, zu dem unsere Redaktion nicht in der Lage wären – insbesondere, weil die entsprechende Erfahrung oder Expertise fehlt. Damit scheiden alle generischen Artikel aus, die unsere Redakteure binnen kurzer Zeit selber recherchieren könnten. Dasselbe gilt für oberflächliche Tipplisten oder längst Bekanntes, das durch einen selbstkreierten Namen (am besten mit Rechtsschutzmarke: „Supadupa-Methode®“) den Anschein von Modernität erhalten soll.
  • Themen und Keywords, die wir schon abdecken, kommen als Gastbeitrag nicht infrage. Googeln Sie daher bitte einfach mal Ihren Schlüsselbegriff mit dem Zusatz „Karrierebibel“. Wenn Sie etwas Ähnliches finden, stehen die Chancen auf einen Gastbeitrag dazu eher schlecht.
  • Der Gastartikel muss ein Thema behandeln, das zu dieser Seite, ihren Rubriken und ihrem Publikum passt. Er sollte inhaltlich eine Nachricht, neue hilfreiche Tipps oder einen originellen Dreh für ein großes Thema bieten, das VIELE Leser interessiert. Kurz: Der Beitrag muss relevant, interessant, nützlich, neu und inspirierend sein.
  • Der Beitrag darf weder offene oder versteckte (Eigen-)Werbung oder PR enthalten. Damit scheiden zum Beispiel auch Artikel von Coaches aus, die darüber schreiben wollen, warum es sinnvoll sei, sich einen Coach zu suchen. Innerhalb des Textes sind Hinweise auf (kostenpflichtige) Produkte oder eigene Dienstleistungen tabu. Etwaige Änderungen am Text behalten wir uns stets vor.
  • Einen maximalen Umfang für die Textlänge gibt es nicht, wohl aber einen Minimalumfang: Der Artikel sollte mindestens 1200 Wörter umfassen, er darf aber gerne auch länger sein – Hauptsache, er ist durch Zwischenüberschriften gut strukturiert und übersichtlich gegliedert.
  • Der Text beginnt immer mit einer Überschrift im Karrierebibel-Stil: Stichwort, dann Doppelpunkt und ein Nutzwertversprechen an den Leser: Warum lohnt sich die Lektüre?
  • Einleitend steht die Zeile: Ein Gastbeitrag von >Name des Autors<.
  • Der Artikel selbst muss gut geschrieben, klar strukturiert, nachvollziehbar und unterhaltsam sein. Falls Sie Thesen aufstellen, reicht es nicht, diese nur zu behaupten. Sie müssen Sie schon mit objektiv nachvollziehbaren Quellen (etwa Studien) belegen. Die Original-Quellen sind zu verlinken. Es reicht also nicht die Phrase: „Studien belegen…“ Welche Studien? Wer sagt das? Wo steht das? Link!
  • Der Text selbst muss exklusiv sein. Das heißt: Er darf so noch nicht im Internet erschienen sein. Wir prüfen die Manuskripte auf Duplicate Content und lehnen diesen kategorisch ab. Gleichzeitig treten Sie mit der Einreichung bzw. Veröffentlichung Ihres Gastbeitrag die Copyrights an diesem Artikel an uns ab. Das heißt: Solange er bei uns online ist, darf er auch nur bei uns erscheinen und veröffentlicht werden.
  • Am Ende des Artikels steht die Autorenbox. Sie beginnt immer mit der Zeile: Über den Autor/die Autorin. In ihr stellt sich der Autor in der dritten Person vor und belegt vor allem, warum er über dieses Thema glaubhaft und kompetent schreiben kann. Übertriebene Eigenlobhudelei und endlose Aufzählungen von Tätigkeiten oder Titeln behalten wir uns vor zu kürzen.
  • In der Autorenbox – und nur dort – ist ein (!) selbstreferenzieller Link erlaubt. Dabei verlinken wir aber keine sogenannten Money-Keywords. Wenn Sie nicht wissen, was das ist: gut. Falls doch, wissen Sie auch, warum wir das nicht machen. Im Zweifel behalten wir uns vor, den Link auf „nofollow“ zu setzen oder ganz zu streichen.
  • Den Beitrag senden Sie uns bitte als Word-Dokument (kein PDF!) oder direkt in der E-Mail. Vorformatierte HTML-Dokumente mögen wir besonders gern, das spart Arbeit. Falls Sie Links einbauen, schreiben Sie diese bitte im Text aus. Textfunktionen werden beim Kopieren nicht übernommen.
  • Zudem benötigen wir von dem Autor ein Autorenfoto im Querformat von mindestens 1000×667 Pixel. Bitte nicht kleiner und das Bild auch nicht in das Word-Dokument einbauen, sondern extra anhängen.
  • Und wir schreiben alles aus: Zahlen von eins bis zwölf, zum Beispiel (statt z.B.), Millionen (statt Mio.) und Prozent (statt %). Auch für ca. verwenden wir circa, für u.a. ausgeschrieben unter anderem und aus EUR wird „Euro“. Vor allem aber gilt: Wir machen keinen Markennamen-Schnickschnack mit: Namen, die sich aussprechen lassen, beginnen mit einem Großbuchstaben und werden danach klein geschrieben. Statt XING schreiben wir also beispielsweise Xing – so wie auch die F.D.P. zur FDP würde.

Insgesamt behält sich die Redaktion zu jedem Zeitpunkt vor, stilistische Änderungen (insbesondere bei Überschriften und Zwischenüberschriften), interne Links einzufügen sowie Kürzungen oder Straffungen am Text vorzunehmen. Dies geschieht jedoch stets mit bester Absicht – wir kennen unsere Leser schließlich am besten und schreiben schon ein paar Jahre Artikel…

Falls Sie diese Regeln akzeptieren und Sie sich daran halten, freuen wir uns über Ihren Gastbeitrag. Allerdings möchten wir Sie bitten, das Thema mit uns vorab unbedingt abzustimmen, da es immer zu Dopplungen mit unserem Themenplan kommen kann und wir Ihren Beitrag dann ablehnen müssten.

Reichweite durch Gastartikel?

Reichweite durch Gastartikel?Viele Autoren nutzen Gastartikel, um so auf sich, ihr Buch, ihr Blog – oder indirekt – eine Dienstleistung aufmerksam zu machen und vielleicht sogar mehr Reichweite für Ihre Seite zu bekommen. Das ist uns natürlich bekannt, dass Gastbeiträge vor allem deshalb angeboten werden. Der Schuss geht aber regelmäßig nach hinten los, wenn die inhaltliche Tiefe und Qualität des Gastartikels unter den Erwartungen (der Leser) bleibt. Dann verschwinden sie sehr schnell im Nirwana der Suchmaschinen und auf der Karrierebibel.de auch.

Gastbeiträge bleiben bei uns mindestens ein Jahr online. Sollten diese jedoch binnen eines Jahre keinerlei Relevanz bei Google oder den Lesern erzielen, entfernen wir sie auch wieder oder tauschen sie gegen eigene Artikel aus.

Wir wissen aus Erfahrung: Nicht wenige Autoren wollen das beste Stück für ihre eigene Seite behalten und bieten hier deshalb nur Restposten oder B-Ware an. Wir finden, das ist ein Fehler. Aufgrund unserer Reichweite und gewohnten eigenen Qualität werden unsere Leser das sofort merken – und weder Interesse zum Weiterlesen, noch Weiterklicken entwickeln. Es ist also in Ihrem Interesse, sich beim Verfassen Mühe zu geben und ein wirklich exklusives und hochwertiges Stück zu verfassen. Wirklich relevante Gastartikel können so bei uns auch über Jahre online bleiben. Das bringt dann wirklich was – aber eben nur, wenn der Artikel auch gut ist.

Das sind jetzt vielleicht unbequeme Worte, sie sind aber wahr. Bitte uns deswegen nicht hassen, falls unmöglich, dann halt doch.

[Bildnachweis: Karrierebibel.de]