Rocketbook: Das Notizbuch für die Ewigkeit

Das Rocketbook Everlast ist der Dauerbrenner unter den Notizbüchern. Es überlebt jeden hundertseitigen Spiralblock, denn es ist unsterblich. Das Rocketbook lässt sich immer und immer und immer wieder aufs Neue verwenden – und via App in der Cloud archivieren. Und man muss es nicht einmal mehr in die Mikrowelle stecken wie seinen Vorgänger…

Rocketbook: Das Notizbuch für die Ewigkeit

Rocketbook: Notizen für die Mikrowelle

Alles fing damit an, dass Joe Lemay mit dem falschen Notebook zu einem wichtigen Verkaufstermin erschien. Ein schlimmer Fauxpas für einen Vertriebler von Salesforce. Zwecks Frustbewältigung setzte er sich gemeinsam mit Kumpel Jake Epstein, einem Produktentwickler, in den Pub. Heraus kamen sie mit einer Schnapsidee – aber einer brillanten.

Das Rocketbook Wave ist auf den ersten Blick ein stinknormales Notizbuch. Es funktioniert so: Sie schreiben ein Gedicht auf oder einen guten Witz für die nächste Weihnachtsfeier. Dann zücken Sie Ihr Smartphone und scannen die Seite via Rocketbook-App ein, die Sie sich zuvor heruntergeladen haben.

So gelangen Ihre Aufzeichnungen zur Zieldestination, ob die nun Google Drive, Dropbox, Slack oder iCloud heißt. Nun können sie online darauf zugreifen, sie weiterverbreiten oder archivieren.

Und danach stecken Sie das Heft einfach in die Mikrowelle. Nein, Sie haben sich nicht verhört. Das ist der Clou des Digital-Notizbuchs: Einfach in der Mikrowelle erhitzen und die Notizen verschwinden wie von Zauberhand. Prinzip Snapchat.

Das hat mehrere Vorteile: Das Notizbuch ist wiederverwendbar. Sie können Ihre Einträge löschen, ohne Angst haben zu müssen, dass jemand Ihre Geheimnisse irgendwann vom Dachboden hervorkramt. Und umweltfreundlicher ist es auch, da papiersparend (obwohl man die Papiereinsparungen evtl. mal mit dem zusätzlichen Stromverbrauch verrechnen müsste).

Aber eigentlich ist es vor allem die spielerische Idee, die unsere Neugier weckt. „Klappt das wirklich mit der Mikrowelle?“ Hineinstecken und herausfinden…

Rocketbook: Erst Wave, dann Everlast

Im Internet kam die Idee 2015 gut an. Via Crowdfunding sammelten Jake und Joe über 1,8 Millionen Dollar ein. Seit August 2016 verkaufen die Gründer ihr Wunder-Notebook auch bei Amazon, wo es innerhalb weniger Monate auf Platz eins der meistverkauften Notebooks kletterte. Sogar Firmen wie Pepsi, Accenture und HubSpot sollen großvolumige Bestellungen aufgegeben haben.

Im Mai 2017 präsentierten die Notebook-Revolutionäre ihre Idee im Shark Tank, dem US-Pendant zur Vox-Show Die Höhle der Löwen. Dort fiel das Rocketbook zwar durchs Roster, aber die Gründer blieben dennoch in der Erfolgsspur.

So wollen sie von ihrem neuen Baby, dem Rocketbook Everlast, schon 50.000 Exemplare verkauft und die Umsatzgrenze von zehn Millionen Dollar geknackt haben.

Für das Everlast sich die Tüftler einen neuen Löschmodus ausgedacht. Einfach die Seiten mit einem feuchten Tuch abwischen und die Tinte verschwindet. Rund 40 Euro sind zwar ein stolzer Preis für eine Kladde. Aber wenn Sie sie wirklich bis in alle Ewigeit nutzen, wird daraus ein Schnäppchen…

Steckbrief: Rocketbook Everlast

Die wichtigsten Eigenschaften des Rocketbook Everlast im Überblick:

  • Größe: Executive (15,2 x 22,3 cm) oder Letter (21,6 x 27,4/li>
  • Gewicht: 150 g
  • Papier: Spezialbeschichtet
  • App: Google Docs, Dropbox, iCloud, Evernote, E-Mail u.a.
  • Stifte: verwendbar nur mit Stiften von Pilot Frixion
  • Preis: ca. 40 Euro

Habenwill? Hier gibt es das Rocketbook Everlast: Rocketbook Shop, Amazon.

[Bildnachweis: NISHCHAL JOSHI by shutterstock.com]
12. Mai 2018 Autor: Sebastian Wolking

Sebastian Wolking ist Redakteur der Karrierebibel. Er hat Geschichte, Politikwissenschaften und Germanistik studiert und als Online-Redakteur gearbeitet. Sein Interesse gilt den Veränderungen des Arbeitsmarktes durch die digitale Revolution.

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