Wenn du merkst, du reitest ein totes Pferd: Eine Parabel

Wenn die merkst, dass du ein totes Pferd reitest – steige ab!, lautet eine uralte Weisheit der Lakota-Indianer. Das heißt aber nicht, dass es nicht noch andere Strategien im Umgang mit Krisen, beziehungsweise toten Pferden gäbe… Die moderne Unternehmensberatung kennt da durchaus noch ein paar Alternativen mehr…

Wenn du merkst, du reitest ein totes Pferd: Eine Parabel

Was tun, wenn du ein totes Pferd reitest?

Man muss ja nicht gleich umsatteln. Manch zweifelhafte Berater empfehlen – im übertragenen Sinne – auch das:

  • Eine stärkere Peitsche kaufen.
  • Reiter auswechseln.
  • Sagen: „So wurden bei uns schon immer Pferde geritten!“
  • Berater anheuern, die das Pferd analysieren.
  • Andere Unternehmen studieren, wie diese ihre toten Pferde reiten.
  • Die Anforderungen an tote Pferde steigern.
  • Einen Elitetrupp gründen, der das Pferd wiederbelebt.
  • Seminare besuchen, um die Reiter zu verbessern.
  • Umdefinieren: Pferde sterben nicht!
  • Subunternehmen mit dem Weiterreiten beschäftigen.
  • Mit anderen toten Pferden ein neues Gespann bilden.
  • Rotstift ansetzen, um das Pferd billiger zu reiten. Oder Boni für tote Pferde einführen.
  • Erklären, dass tote Pferde billiger und leichter zu führen sind.
  • Neue Absatzmärkte für tote Pferde finden.
  • Die Werbung für tote Pferde verbessern.

PS: Der Artikel könnte Spuren von Ironie enthalten.

[Bildnachweis: BlueRingMedia by Shutterstock.com]
11. August 2007 Autor: Jochen Mai

Jochen Mai ist Gründer und Chefredakteur der Karrierebibel. Er doziert an der TH Köln über Social Media Marketing und ist gefragter Keynote-Speaker. Zuvor war der Diplom-Volkswirt als Journalist tätig - davon 13 Jahre als Ressortleiter der WirtschaftsWoche.

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