Twitter Anleitung Tipps Tricks Dummies
Twitter, der Kurznachrichtendienst mit der 140-Zeichen-Beschränkung, ist für viele ein wichtiger Kommunikationskanal. Längst beschränkt sich die Anwendung nicht mehr nur auf rein persönliche Kurznachrichten. Es ist einer der schnellsten Nachrichtendienste überhaupt. Fans kommentieren damit TV-Serien wie den "Tatort", Unternehmen wie die Bahn helfen gestrandeten Passagieren, Promis publizieren darauf ihren eigenen Klatsch und (amerikanische) Präsidenten machen mit Twitter Politik. Falls Sie hier auch verstärkt mitmischen und mitzwitschern wollen, haben wir die besten Tipps und Tricks, Tools sowie eine Anleitung für Notfälle zusammengestellt...

Der PERFEKTE #Tweet: So sieht er aus (Bitte retweeten)

Fangen wir mit dem an, was die meisten Twitterati immer wieder umtreibt: Die Suche nach dem perfekten Tweet.

Immer wieder gibt es dazu Untersuchungen. Es werden Interaktionsraten ausgewertet, Tweets, Retweets und Favs ausgezählt, wenn möglich dazu Klickraten - und am Ende entstehen Statistiken und Infografiken, die uns erklären, wie sich lockeres Gezwitscher in einen perfekten Tweet verwandeln lässt, mit einem Maximum an Aufmerksamkeit und Interaktion. Angeblich.

  • Bekannt dürfte vielen ja schon sein, dass die Verwendung sogenannter #Hashtags die Interaktion um bis zu 21 Prozent steigern kann. Aber nur wenn man ein bis zwei davon einsetzt. Ab mehr als zwei Hashtags sinkt das Engagement und Interesse der Leser deutlich - um 17 Prozent.
  • Versalien steigern anegeblich ebenfalls Leserinteresse. Auch wenn sie zuweilen wie Schreien wirken (kommt aber letztlich auf den Zusammenhang an - der Marktschreier gilt ja auch nicht als unhöflich), erhöhen sie die Retweet-Wahrscheinlichkeit. Schlicht, weil sie im Wust der Worte mehr auffallen.
  • Und wer hätte das gedacht: Der sogenannte Call-To-Action (in dem Fall: "Bitte retweeten") zündet besser, wenn man ihn ausschreibt und nicht abkürzt - selbst wenn das Zeichen spart (falsch: "Bitte RT"). Der Unterschied: stolze 12 Prozent.

Falls Sie sich also bisher über die Überschrift zu diesem Abschnitt gewundert haben: Die Headline entspricht nach diesen Regeln - angeblich - einem perfekten Tweet. Dazu fehlt dann nur noch ein Link, etwa zu dieser Seite.

Das können Sie abwandeln, ausprobieren und gleich überprüfen. Wir sagen aber auch dazu: Ein bis zwei Tweets, die einem besonders wichtig sind, derart zu optimieren, ist völlig legitim. Ansonsten aber geht es in der TWELT (kurz für Twitter-Welt) vor allem um den Dialog und Relevanz. Wer nichts zu sagen hat, muss das auch nicht optimieren.

Leider ist es inzwischen auch so, dass auf Twitter immer mehr sogenannte Fake-News (neuerdings auch: alternative Fakten) und Hoaxes (Falschmeldungen und Scherze) zu finden sind, denen dann nicht wenige aufsitzen und sie auch noch weiter verbreiten.

Weshalb sich die Frage stellt: Gibt es Indizien, anhand derer sich unterscheiden lässt, wie glaubwürdig ein Tweet ist?

Und tatsächlich: Es gibt sie. Zwar liefert die Studie der Carnegie Mellon Universität (Titel: Tweeting is believing) dazu keine bahnbrechend neuen Erkenntnisse. An den genannten Glaubwürdigkeits-Kriterien lässt sich aber ablesen, was überhaupt Vertrauen im Netz schafft - nämlich Transparenz, Leumund, eine hohe Gefolgschaft und ein gutes Profilfoto.

Top10 Faktoren, die Tweets glaubwürdig machen

  • Der Tweet wurde von jemandem retweetet, dem ich selbst vertraue (4,08)
  • Der Tweet wurde von einem Experten anerkannt, bestätigt, wiederholt (4,04)
  • Ich selbst folge dem Autor schon eine zeitlang (4,00)
  • Der Tweet enthält einen Link zur Quelle (3,93)
  • Der Autor genießt im Netz einen guten Ruf (3,93)
  • Der Account des Absenders gilt als "verifiziert" (3,92)
  • Der Autor twittert häufig über dieses Thema (3,74)
  • Die Tweets des Autors drehen sich regelmäßig um dieses Thema (3,71)
  • Der Autor zeigt sich im Profilbild (3,70)
  • Der Autor wird insgesamt häufig erwähnt oder retweetet (3,69)

Top5 Faktoren, die Tweets unglaubwürdig machen

  • Der Tweet enthält viele Tippfehler und die Grammatik ist mies (2,71)
  • Das Profilbild entspricht noch der Default-Einstellung (2,87)
  • Der Autor benutzt ein Comicbild oder Avatar als Profilbild (3,22)
  • Der Autor folgt vielen Menschen, mehr als ihm folgen (3,30)
  • Der Autor nutzt ein Logo als Profilbild (3,37)

Die letzten Punkte, also die fünf Faktoren, die einen Absender oder Tweet am wenigsten vertrauenswürdig machen, sind besonders interessant: Das Profilbild taucht darin gleich drei Mal auf, woraus man zwar einerseits auf die Oberflächlichkeit der Menschen schließen könnte, die an einem Foto - das ebenfalls ein Fake sein könnte - Vertrauenswürdigkeit festmachen. Oder aber man nimmt diese Erkenntnis an und bearbeitet sein Profilbild.

Twitter-Gerüchte: So lassen sie sich stoppen

Twitter-Gerüchte: So lassen sie sich stoppenWissenschaftler der Universität von Washington in Seattle haben untersucht (PDF), wie sich Online-Gerüchte, insbesondere auf Twitter, stoppen beziehungsweise deren Verbreitung eindämmen lassen. Laut Studie gelingt das Dementi durch zwei wichtige Zutaten: Ein glaubwürdiger offizieller Account muss möglichst sofort die Falschmeldung richtig stellen. Zur Not wiederholt. So ließe sich ein potenzieller Shitstorm versachlichen und sogar die Masse übertönen.

Es gibt aber auch Tweets, die man besser sofort wieder löschen sollte. Als Entscheidungshilfe haben wir hierzu ein Flussdiagramm erstellt. Beginnen Sie bitte in der Ecke oben links...

Twitter-Flussdiagramm

Twitterphasen: Diese 7 durchlebt jeder

Apropos: Gezwitscher verändert sich natürlich im Laufe der Zeit. Das ist nicht nur bei Vögeln so, sondern auch auf Twitter. Im Verlauf eines Twitterlebens wechseln die Inhalte gleich phasenweise. Und das ist das eigentlich Bemerkenswerte daran: Wer Twitter länger nutzt und die Tweets der Verfolgten (ebenso wie die eigenen natürlich) einmal analytisch-kritisch aus einer Art Vogelperspektive betrachtet, stellt bald fest, dass sich die Inhaltsschwerpunkte in typischer Weise verschieben.

Natürlich sind die folgenden sieben Phasen von uns ein bisschen zugespitzt und stereotyp verfasst. Aber - oder vielleicht sogar deswegen - durchaus zutreffend. Jedenfalls lassen sich solche Twitterphasen immer wieder bei Menschen beobachten, denen man folgt. Womöglich gar bei sich selbst. Finden Sie es heraus...

  1. Twitter-Phase: Was tust du gerade?

    Es beginnt harmlos - und mit der Ursprungsidee des Zwitscherdienstes: seinen Freunden mitteilen, was man gerade so macht, denkt, fühlt, wo man ist oder demnächst sein wird.

    Typischer Tweet: "Sitze gerade im Starbucks und trinke einen Kaffee."

  2. Twitter-Phase: Eigenwerbung

    Allmählich steigen die Followerzahlen und mit ihnen das Bewusstsein dafür, dass sich über den Kanal eigentlich ja auch prima etwas Marketing in eigener Sache versenden lässt.

    Typischer Tweet: "Bitte lest mein neues Blog unter http://bit.ly/1BTCvhL"

  3. Twitter-Phase: Konversation

    Hatte Phase 2 Erfolg, folgen die ersten Rückmeldungen auf eigene Tweets, sogenannte @Replies, und damit eine Zeit der Kurzgespräche und -debatten. Was je nach Kürze der Antworten für die Mitleser allerdings nicht immer erhellend sein muss...

    Typischer Tweet: ".@Leser "ROFL" Klasse Kommentar dazu!!! ;)"

  4. Twitter-Phase: Verlinkung

    Sicher, Twitter erlaubt einem nur maximal 140 Zeichen pro Tweet. Aber das lässt sich leicht umgehen, indem man auf längere Beiträge verlinkt – und dank TinyURL oder Bit.ly bleibt sogar noch Platz für eine Anmoderation.

    Typischer Tweet: "Pareto Prinzip: Die Gefahr der 80-20-Regel http://ift.tt/1GBm5XL"

  5. Twitter-Phase: Hashhash

    Spätestens ab hier entwickelt sich der Twitter-Account zum Marketing-Tool. Mit sogenannten #Hashtags lassen sich die Kurzmitteilungen verschlagworten – und damit für Suchmaschinen optimieren. Hauptsache, man wird gefunden!

    Typischer Tweet: "Mache gleich #Feierabend! #Wochenende #Samstag #Sonntag #Ausschlafen #Freunde #Bier"

  6. Twitter-Phase: ReReRetweeten

    Es hat ein bisschen was von Geben und Nehmen, wenn man die Tweets anderer wiederholt, weil diese das dann vielleicht auch mit dem eigenen Gezwitscher machen. Es könnte aber auch eine Form sein, sich mit dem Witz und der Cleverness anderer zu schmücken.

    Typischer Tweet: "RT @SupaDupaTwitterer Warum wir jede Erkenntnis sofort retweeten http://bit.ly/1BTCvhL"

  7. Twitter-Phase: Was tust du gerade?

    Irgendwann, wenn man mit allem durch ist, alles ausprobiert und sich genug verlinkt, verschlagwortet und verzwitschert hat, geht es zurück zu den Anfängen - und damit zu simplen Mitteilungen, was man gerade so macht.

    Typischer Tweet: "Sitze immer noch im Starbucks, trinke jetzt Cafè Latte. Ha!"

Und in welcher Phase befinden Sie sich gerade?

Twittermanie: Du weißt, dass du es mit Twitter übertreibst, wenn...

Die Dosis macht das Gift. Das erkannte schon Paracelsus - und der hatte keine Ahnung von Social Media, geschweige denn von Twitter. Dennoch trifft seine Erkenntnis auch auf das Zwitschernetzwerk zu: Man kann es mit allem übertreiben. Dummerweise merkt man das jedoch oft erst, wenn es schon zu spät ist. Damit es nicht so weit kommt, hier ein paar Alarmzeichen für eine aufkommende Twittermanie:

Du weißt, dass du es mit Twitter übertreibst, wenn...

  • Du anfängst, dich selbst zu retweeten.
  • Du als #Hashtag deinen Twitternamen benutzt.
  • Du den FollowFriday (#FF) auch am Montag, Dienstag, Mittwoch und Donnerstag zelebrierst. Als Einziger!
  • Du ohne #FF nicht wüsstest, dass Freitag ist.
  • Du auch beim Autofahren twitterst.
  • Du Fotos von jedem Mittagessen hochlädst.
  • Du Tweetbots nutzt, weil du (angeblich) keine Zeit hast, persönlich zu antworten.
  • Du deine Follower-Zahlen besser kennst als deinen Hochzeitstag.
  • Deine Sätze auch im realen Leben nie mehr als 140 Zeichen haben.
  • Du auch deine Gebete twitterst.
  • Du bei dieser Liste immer genickt hast und weitermachst, wie bisher.

Tipps für mehr Twitter-Follower

Wie aber gelangt man zu mehr Followerpower? Also zu mehr Followern. Ganz ehrlich: Die Abkürzung zu Twitter-Ruhm und Ehre gibt es nicht. Wer zum Beispiel Follower kauft, riskiert damit immer auch seinen Ruf. Und nicht selten werden die Fake-Accounts von Twitter selbst auch wieder entfernt. Das sieht dann auch nicht gut aus, wenn die Zahlen rasant sinken.

Der beste Weg ist immer noch langsames, aber nachhaltiges Wachstum. Der Weg dazu:

  • Verlinken Sie Ihr Twitter-Profil so oft es geht.
  • Füllen Sie Ihr Profil vollständig aus. Auch mit einem Link zu Ihrer Website oder Blog. So kann man Sie besser kennenlernen.
  • Folgen Sie zurück. Nicht unbedingt jedem, wohl aber wer zu Ihren Interessen und Themen passt.
  • Retweeten Sie andere. Netzwerken bedeutet: Geben und nehmen. In dieser Reihenfolge.
  • Nutzen Sie #Hashtags - das verdoppelt die Aufmerksamkeit für Ihre Tweets
  • Seien Sie keine reine Linkschleuder, sondern unterhalten Sie sich immer wieder mit Ihrer Gefolgschaft. Das macht attraktiver.
  • Initiieren Sie Twitter-Umfragen.
  • Verwenden Sie ab und an mal Sonderfiguren und auffällige Zeichenfolgen, etwa Grinsen: ^__^ oder große Augen machen: °__°
  • Machen Sie bei Twitter-Aktionen mit. Sie werden so sichtbarer.
  • Setzen Sie Ihren Twitternamen (z.B. @karrierebibel) in der Signatur Ihrer E-Mails ein.
  • Drucken Sie Ihren Twitternamen auf Ihre Visitenkarten.
  • Erzählen Sie auch mal eine amüsante Anekdote aus Ihrem privaten Leben.
  • Stellen Sie Fragen. Oder bitten Sie um Hilfe. Erstaunlich, aber wahr: Auch das zieht Follower an.
  • Helfen Sie weiter. Nicht nur wenn Sie gefragt werden, sondern auch wenn Sie offene Fragen entdecken. Das macht Sie empfehlenswert.
  • Offensiv, aber wirkungsvoll: Kontaktieren und diskutieren Sie (mit) Twitterati mit vielen Followern. So partizipieren Sie von deren Followerpower.
  • Antworten Sie schnell. Das wirkt wie ein Lackmustest für Ihren Service-Level.
  • Twittern Sie bewusst in Nischenzeiten - also an Wochenenden, spät abends oder früh morgens. Dann sind zwar weniger Twitterati online - Ihre eigenen Tweets fallen aber auch mehr auf.
  • Konzentrieren Sie sich auf eine thematisch interessanten Nische. Tatsächlich folgen viel Menschen Twitter-IDs umso lieber, wenn diese sich mit einem Thema beschäftigen (das sie selbst interessiert) - also etwa Gesundheit, Politik, Nachrichten oder eben Karrieretipps.
  • Gestalten Sie Ihre Tweets retweetbar, heißt: Nutzen Sie nicht die vollen 140 Zeichen aus, sondern eher nur 130. So bleibt Platz für das "RT @IhrName".
  • Twittern Sie Bilder, Videos oder Links zu nützlichen Artikeln. Attraktive Tweets werden öfter retweetet und das führt indirekt zu mehr Followern.
  • Twittern Sie über aktuelle Top-Themen, sogenannte trending topics.
  • Bedanken Sie sich, wenn Ihnen einer einen Gefallen tut, Ihnen hilft oder Sie lobt (Ausnahme: Bitte nicht für jeden Retweet oder #ff-Empfehlung bedanken. Sorgt für Timeline-Frust bei den Followern).
  • Seien Sie überraschend und abwechslungsreich, also auch mal persönlich, humorvoll.
  • Twittern Sie überwiegend Positives - das Leben ist schon hart genug.
  • Nutzen Sie Statistik-Tools, um herauszufinden, wann Ihre Tweets die höchste Aufmerksamkeit erreichen.
  • Twittern Sie regelmäßig und zahlreich. Wenn die Qualität stimmt, empfindet das keiner als Spam.
  • Der Beste Tipp: Twittern Sie, was Ihnen Spaß macht und schielen Sie nicht ständig auf die Follower-Zahlen. Die sind nämlich allenfalls zweitrangig. Eine treue und engagierte Community ist 100 Mal mehr wert als 100.000 stumme Mitleser.

Die wichtigsten Twitter-Befehle

  • @Nutzername bedeutet, dass man den Eintrag direkt an den Twitter-Nutzer nach dem @-Zeichen richtet – entweder als Auftakt einer Konversation oder als Antwort.
  • d Nutzername sendet ebenfalls eine direkte Nachricht an einen anderen Nutzer – allerdings unsichtbar für alle anderen. Hat der Empfänger erlaubt solche Nachrichten aufs Handy zu bekommen, lässt sich der Befehl auch als Gratis-SMS-Ersatz nutzen.
  • get Nutzername zeigt den jüngsten Eintrag des gesuchten Twitter-Nutzers an.
  • follow Nutzername sorgt dafür, dass man der betreffenden Person folgt, also künftig dessen Tweets mitliest.
  • leave Nutzername oder auch off Nutzername ist der Gegenbefehl dazu: Damit werden die Device-Updates des jeweiligen Nutzers wieder abgeschaltet.
  • off oder stop oder sleep ohne jeden Zusatz schaltet sämtliche Device-Updates aus.
  • on oder start oder wake schaltet sie wieder ein.
  • track Wort spült einem sämtliche künftige Einträge zu, die das entsprechende Wort enthalten.
  • untrack Wort hebt den vorherigen Befehl wieder auf.
  • untrack all oder track off beendet die Nachverfolgung aller Suchbegriffe.
  • nudge Nutzername fordert die jeweilige Person auf, ein Update zu schreiben. Kann aber auch zur Nötigung missbraucht werden.
  • stats erzeugt eine kurze Statistik zum eigenen Account.

Twitter Tools: Mehr aus Twitter herausholen

Twitter ToolsMit den richtigen Tools und Diensten lässt sich nicht nur die Multimedianutzung, sondern auch das Monitoring der Twitter-Aktivitäten deutlich verbessern. Deshalb stellen wir Ihnen im Folgenden noch ein paar nützliche Zwitscher-Werkzeuge vor - angefangen bei klassischen Analytics- und Statistikdiensten bis hin zu Produktivitäts-Tools.

    Twitter-Analyse Tools

  • Twitter Search ist die Original-Suchmaschine für Twitter.
  • Does Follow zeigt wer wem auf Twitter folgt. Einfaches Tool, aber interessant.
  • Friend Or Follow hilft herauszufinden, welchen Accounts Sie folgen, die Ihnen allerdings nicht zurückfolgen - und umgekehrt.
  • Who.unfollowed.me verrät, welche Follower Ihnen nicht mehr folgen.
  • ManageFlitter hilft dabei, inaktive Follower auszusortieren, neue Follower zu finden und die Aktivitäten der Follower im Auge zu behalten.
  • Hashtags kennen Sie bereits – Schlagworte, die auf Twitter mit einem # beginnen und nach denen man suchen kann. Hashtags.org findet nicht nur alle Tweets dazu, sondern liefert außerdem noch eine grafische Auswertung, wann und wie oft etwas gezwitschert wurde.
  • RiteTag Wer Hashtags noch effizienter nutzen will, solllte RiteTag testen, um sich Feedback und Informationen zu einem Hashtag geben zu lassen und Ihre Kommunikation noch besser auszurichten.
  • Effizienter Twittern

  • Tweetdeck gehört zu Twitter. Die Webversion ist einer mächtigsten Twitter-Clients auf dem Markt, um in mehreren Spalten (Kolumnen genannt) seine Timeline, Retweets oder Direct Messages zu überwachen.
  • Hootsuite ermöglicht die Verwaltung verschiedener Twitter-Accounts. Im Dashboard können Sie nicht nur Ihre letzten Tweets, Direct Messages und @Replies sammeln und anzeigen lassen, sondern auch auswerten, wie erfolgreich Ihre Tweets sind und ob jemand auf Ihre Links klickt. Auch der eigene RSS-Feed lässt sich so via Twitter publizieren.
  • dlvr.it ist der Dienst der Wahl, wenn Sie Ihre Beiträge über verschiedene Netzwerke - unter anderem Twitter - verteilen wollen.
  • Twuffer ermöglicht es, Twitter-Einträge vorzuschreiben und ihren künftigen Erscheinungstermin schon heute festzulegen.
  • Twtpoll erlaubt Ihnen mit nur wenigen Klicks Umfragen auf Twitter zu generieren und beispielsweise auf Blogs oder anderen Webseiten einzubinden – sowohl die Umfrage, als auch deren Auswertung.
  • Beatstrap ermöglicht, ein Live-Event auf Twitter zu begleiten.
  • Grouptweet bietet die Möglichkeit, ohne großen Aufwand Tweets an bestimmte Gruppen zu versenden. Dafür legen Sie die entsprechenden Gruppen zuerst im Webinterface an und können diese anschließend komfortabel per @-Reply ansprechen.

Bonus-Tipp: Embeded Tweets zentrieren

Seit geraumer Zeit schon lassen sich Tweets direkt in ein Blog integrieren. Twitter bietet hierzu selbst einen sogenannten Embed-Code an. Der Charme der eingebetteten Tweets ist: Alle enthaltenen Links bleiben klickbar; Leser können dem zitierten Twitterati direkt aus dem Blog heraus folgen oder den Tweet beantworten, retweeten oder favorisieren (wenn sie eingeloggt sind).

Einziger Schönheitsfehler: Von Haus aus werden die eingebundenen Tweets linksbündig angezeigt - nicht zentriert. Leider kommt man hier mit den üblichen HTML-Befehlen auch nicht weiter.

Allerdings gibt es einen ganz einfachen Befehl dafür, den man nur in den Embed-Code integrieren muss. Doch der Reihe nach...

Tweets im Blog einbinden

Vielleicht fragen Sie sich gerade: Wovon spricht der Typ nur? Ich weiß noch nicht einmal, wie sich ein Tweet überhaupt einbinden lässt.

Kein Problem: Gehen Sie einfach auf die Timeline von der Person, die Sie zitieren wollen oder nutzen Sie die Twitter Suche, falls Sie mehrere Tweets zu einem bestimmten Thema oder #Hashtag anzeigen wollen. Bei dem zu zitierenden Tweet klicken Sie dann rechts unten auf den "*** Mehr"-Button. Es öffnet sich ein Menü, das Ihnen anbietet, den Tweet einzubetten:

Tweets-zentrieren-01

Wenn Sie darauf klicken, öffnet sich ein weiteres Fenster. Der Tweet wird noch mal angezeigt (so wie er später im Blog erscheint) und dazu gibt es im oberen Feld einen Code der mit <blockquote>... beginnt. Den kopieren Sie vollständig und bauen ihn in Ihr Blog ein. Fertig.

Tweets-zentrieren-02

Der Code dazu müsste dann beispielsweise so aussehen:

Beispiel

<blockquote class="twitter-tweet" lang="de"><p>Versteckte Jobbotschaften: So entschlüsseln Sie Stellenangebote <a href="http://t.co/qToH581PIs" title="http://bit.ly/Zyv6yO">bit.ly/Zyv6yO</a></p>— Jochen Mai (@karrierebibel) <a href="https://twitter.com/karrierebibel/status/311012803882405888">11. März 2013</a></blockquote>
<script async src="//platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>

Und das Ergebnis so:

So zentrieren Sie eingebettete Tweets

Nicht schlecht, aber eben linksbündig. Und mit ziemlich viel Luft dazwischen. Aber es geht eben auch anders. Und der Schlüssel dazu lautet:

tw-align-center

Diese simple Befehlszeile müssen Sie lediglich oben gleich nach dem blockquote integrieren. Dort lautet der Befehl im Twitter-Original:

<blockquote class="twitter-tweet" ...

Doch Sie machen daraus:

<blockquote class="twitter-tweet tw-align-center" ...

Ganz wichtig ist dabei, das Leerzeichen zwischen -tweet und tw-align... nicht zu vergessen. Der fertige Code sieht dann so aus:

Beispiel

<blockquote class="twitter-tweet tw-align-center" lang="de"><p>Versteckte Jobbotschaften: So entschlüsseln Sie Stellenangebote <a href="http://t.co/qToH581PIs" title="http://bit.ly/Zyv6yO">bit.ly/Zyv6yO</a></p>— Jochen Mai (@karrierebibel) <a href="https://twitter.com/karrierebibel/status/311012803882405888">11. März 2013</a></blockquote>
<script async src="//platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>

Und das Ergebnis eines zentrierten Tweets so:

Kleine Zeile, große Wirkung. Und ganz einfach. Jedenfalls wenn man weiß, wie es geht.

Wir wünschen: Viel Spaß beim Twittern!

[Bildnachweis: Karrierebibel.de]

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