Umweltinformatiker: Beruf & Gehalt

Beim Stichwort Umwelt denken viele Menschen in erster Linie an Biologen und Chemiker, in zweiter Linie vielleicht noch an Ingenieure die Windkraftanlagen oder Solarzellen entwickeln. Das Arbeitsfeld der Informatik dürfte den wenigsten dazu spontan einfallen. Dabei spielt die Informatik in so gut wie allen Lebens- und Arbeitsbereichen eine zunehmend wichtige Rolle. Auch in dem noch jungen Bereich der Umweltinformatik

Umweltinformatiker: Beruf & Gehalt

Umweltinformatiker: Berufsbild & Gehalt

Unter dem Begriff der Umweltinformatik können sich viele Menschen im ersten Augenblick nicht all zu viel vorstellen: Das Studium der Umweltinformatik ist jedoch genau so vielseitig wie die Aufgabengebiete der ausgebildeten Umweltinformatiker.

Die Bandbreite der Studienthemen reicht von Informatik über Betriebswirtschaftslehre bis hin zum Prozessmanagement. Die offensichtlichen Arbeitsbereiche sind die Steuerung und Betreuung von Windparks und Solaranlagen sowie die möglichst effiziente Steuerung der Energieerzeugung.

Umweltinformatiker finden in fast allen großen Firmen und Konzernen ein Aufgabengebiet. Durch die immer strenger werdenden Umweltschutzauflagen müssen alle Unternehmen – unabhängig von der Branche – kontinuierlich an der Verbesserung ihrer Umweltschutzmaßnahmen arbeiten. Außerdem ist eine möglichst effiziente Steuerung des Energieverbrauches natürlich auch eine Kostenfrage. Diese Aufgaben fallen typischerweise in die Zuständigkeit von Umweltinformatikern.

Steckbrief: Umweltinformatiker

  • Arbeitsfelder: Steuerung und Planung von Windparks und Solaranlagen, Überwachung und Implementierung von Umweltschutzauflagen, effizientes Energiemanagement
  • Arbeitgeber: Energiekonzerne, Hersteller von Solarzellen und Windkrafträdern, alle größeren Firmen und Konzerne
  • Ausbildung: Studium der Umweltinformatik, schließt mit Bachelor ab, Studiendauer in Vollzeit in der Regel sechs Semester, Quereinstieg und Weiterqualifizierung aus klassischen Informatikstudiengängen sind möglich
  • Gehaltsaussichten: 3.000 bis 4.000 Euro brutto im Monat, abhängig von der Position im Unternehmen
Stellenanzeigen finden Sie auf www.karrieresprung.de.

Der Weg zum Umweltinformatiker läuft ganz klassisch über ein Studium der Fachrichtung Umweltinformatik. Dieses schließt in der Regel nach sechs Semestern mit einem Bachelor ab.

Das Studium kann auch berufsbegleitend in Teilzeit absolviert werden, die Studiendauer liegt dann zwischen neun und zwölf Semestern. Die Verdienstmöglichkeiten nach dem Studium sind gut, die Höhe des Gehaltes hängt dabei stark von der Position im Unternehmen ab. Mitarbeiter verdienen natürlich weniger als Projekt- oder Abteilungsleiter.

Umweltinformatiker sind derzeit bei den Arbeitgebern sehr gefragt. Angesichts der wachsenden Bedeutung von regenerativen Energien und immer strengeren Umweltauflagen wird der Bedarf an Umweltinformatikern eher noch steigen.

Besonderheiten

Umweltinformatiker müssen sich in vielen Bereichen von der Informatik über die Betriebswirtschaftslehre bis hin zum Prozessmanagement auskennen. Ihr Aufgabenspektrum reicht dabei von der Steuerung von Windparks bis hin zur Implementierung von Umweltschutzmaßnahmen bei großen Firmen und Konzernen. Nach sechs Semestern ist das Studium in der Regel beendet, die Jobaussichten sind hervorragend.

Der Frauenanteil ist auch hier gering, jedoch etwas höher als in anderen technischen Berufen. Eine Entwicklung, die positiv zu bewerten ist.

[Bildnachweis: Alexander Raths by Shutterstock.com]
18. Januar 2012 Autor: Christian Mueller

Christian Müller ist Coach und freier Autor. Bei der Karrierebibel schreibt er vor allem über Themen zu Social Media, Studium und Ausbildung.


Mehr von der Redaktion und aus dem Netz



Stellenanzeigen finden Sie auf www.karrieresprung.de.

Karrierefragen Hinweis Fertig gelesen? Zurück zur Startseite!