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1 von Jochen Mai am 27. April 2009 → Fundsachen in Watchblog
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Karrierebibel-Newsletter vom 27. April

Arbeitsmarkt Deutschland

Bewerben zwecklos (Crosswater Systems): Den besten Job Deutschlands gibt’s beim Bundesverband der Innungskrankenkasse in Bergisch Gladbach. Die 80 Mitarbeiter der Zombie-Behörde haben gesetzlich noch einen Job bis Ende 2012 – aber nichts zu tun.

Kündigungsschutz (Welt): Die Rezession sorgt für viele Entlassungen. Die wichtigsten Regeln sollte jeder kennen: Kündigung per Mail oder Fax sind tabu, außerdem gibt es Fristen und die Möglichkeit, gerichtlich gegen den Arbeitgeber vorzugehen.

Arbeitsrecht (Focus): Derzeit grassieren abenteuerliche Ideen, was Unternehmen bei Entlassungen dürfen oder nicht. Eine Klarstellung.

Deutsche Gründermappe (Gründerraum): Wo sich in Deutschland Startups, Investoren und Lehrstühle befinden.

Einsame Spitze (Impulse): Eine Studie resümiert für Frauen einen Zusammenhang zwischen beruflichem Aufstieg und privatem Misserfolg.

Zu kurz gedacht (FAZ): Jedes dritte deutsche Unternehmen baut in der Krise Personal ab – langfristig ist das wenig sinnvoll. Welche Strategien besser sind.

Banken beerdigen die Stellenanzeige (FTD): Vorbei die Tage, als man nach Stellenanzeigen suchte. Heute wird man gefunden.

Teure Ablehnung (UniSpiegel): Einen Bewerber mit dem Argument abzulehnen, er sei zu alt, kann Firmen teuer zu stehen kommen – schlimmstenfalls wird eine hohe Entschädigung fällig.

Beziehung in der Krise (Jobscout24): Umfrage: Wie beeinflusst die Wirtschaftskrise Ihr Flirtverhalten am Arbeitsplatz?

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Arbeitsmarkt international

Top-Job (Fortune): Die beliebtesten Arbeitgeber in den USA.

Kleinere Brötchen (Wall Street Journal): Früher träumten MBA-Absolventen von einer Karriere als Investmentbanker, heute geben sie sich mit weit weniger zufrieden.

Arme Reiche (Manager Magazin): Die Krise geht auch Spitzenverdienern ans Geld: Paul McCartney hat bisher 60 Millionen Pfund verloren, Robbie Williams 25 Millionen.

Chefs unter Stress (ABC): Wie auch Chefs unter der Wirtschaftskrise leiden.

Tipps für mehr Erfolg

Im Rudel auffallen (Zeit): Wie Sie sich in Konferenzen besser sichtbar machen (mit Video).

Hier geht’s zum neuen Job (BILD): Ein Personalchef gibt Insider-Tipps für die Bewerbung.

Speck für die Mäuse (Business Week): Wie Sie Mitarbeiter auch ohne finanzielle Anreize motivieren.

Mythos Multitasking (FAZ): Möglichst viel gleichzeitig machen – auf Dauer hält das niemand durch. Warum weniger manchmal mehr ist.

Mit breiter Brust (Business Week): 5 Tipps für mehr Selbstbewusstsein.

Der Weg nach oben (Nick Tasler): Wie man vom Mauerblümchen zum Leistungsträger avanciert.

Mein ICH im Netz (Jetzt): 5 Ratschläge zur Identität im Netz.

Die perfekte Bewerbung (NBC): Was bei Anschreiben und Vorstellungsgespräch zu beachten ist.

Der erste Eindruck (Secrets of the job hunt): Wie Sie beim Bewerbungsgespräch punkten.

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Umfrage der Woche

Was glauben Sie: Haben wir das dicke Ende der Wirtschaftskrise schon erreicht? … Mitabstimmen

Vorwochen-Umfrage: 50 Prozent ist Eigen-PR im Internet sehr wichtig… Weitere Ergebnisse

Neues aus der Forschung

Bach macht kreativ (Medical News): Barock-Musik im Büro verbessert die Stimmung und steigert die Produktivität.

Sorgen wegschreiben (Research Digest): US-Schüler sollten ein Jahr lang regelmäßig über Werte schreiben, die ihnen wichtig sind. Danach waren ihre Schulnoten besser.

Unter Druck (PhysOrg): Viele behaupten, unter Druck produktiver zu arbeiten. Stimmt nicht. Eine Studie zeigt: Stress mancht Mitarbeiter ineffektiv und unkreativ.

Ohne Mitgefühl (Psychological Science): Der häufige Konsum gewalttätiger Videospiele oder Filme macht Menschen gefühlskalt.

Rauch-Frei (Science News): Wer das Rauchen aufgeben will, versucht es häufig mit mehr Sport. Die Unterstützung von Leidensgenossen wäre aber wichtiger.

Einmal ums Blog

Zwitscher-Unis (Uni-Versum): Welche Hochschulen in Deutschland, Großbritannien und den USA regelmäßig twittern.

Schweigen ist Gold (Bewerberblog): Dem Partner abends vom Arbeitstag zu erzählen, kann gefährlich sein. Wer zu viele Interna ausplaudert, gefährdet seinen Job.

Google als Ego-Zentrale (PR Blogger, Heise): Ab sofort bietet Google seinen Nutzern die Möglichkeit, personalisierte Profilseiten zusammenzustellen.

Kündigungsgeschichte (Mylayoffstory): Nach 17 Jahren wurde Nancy Meredith entlassen. In ihrem Blog gibt sie Tipps für die Jobsuche und erklärt, wie man trotz Stress gesund bleibt.

Der Morgen danach (Brazen Careerist): Warum es besser ist, Arbeit und Privatleben zu trennen.

Begriffserklärung Trainee (Jobscout24 Blog): Was ein Traineeprogramm beinhalten sollte.

Verzweifelte Suche (Blogaboutjob): Ein Schweizer geht ungewöhnliche Wege bei der Jobsuche – er wirbt für sich mit einer Plakataktion in Zürich.

Formel für Erfolg (Jon Gordon): Was jeder von den Besten lernen kann.

Campus-Reports

Uni-Ranking (WirtschaftsWoche): Die RWTH Aachen gewinnt das Hochschulranking, viele Elite-Unis erleben ein Debakel. Ein Kommentar über deren Scheitern.

Studenten-Klischees (Zeit): Angepasst, karrieregeil, ungebildet – was an Vorurteilen über deutsche Studenten dran ist.

Professor Torwand (UniSpiegel): Der ZDF-Sportmoderator Michael Steinbrecher übernimmt eine Vertretungsprofessur an der Uni Dortmund, mit Aussicht auf eine Vollzeit-Professur – Kritiker bezweifeln seine wissenschaftliche Qualifikation.

Einschreibungen steigen (Uwire): Die Einschreibungen an US-Hochschulen sind seit dem Jahr 2000 um 17 Prozent gestiegen.

Anonymer Spender (NY Times): Ein unbekannter Wohltäter hat vier US-Unis insgesamt 70 Millionen Dollar gespendet.

Hörsaal zu Hause (CNN): Welche Prominenten zu Hause unterrichtet wurden. Darunter: Thomas Edison und Mozart.

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Worte der Woche:

“Früher war ich stets der Typ Vorgesetzter, der alles kontrollieren musste. Wenn ich sagte “nach rechts”, drehten sich alle 65.000 Mitarbeiter nach rechts. Aber ein Unternehmen kann nicht wachsen und mehr schaffen, wenn nur eine Person die gesamte Strategie festlegt.”
John Chambers, CEO von Cisco, im Harvard Business Manager

“In diesem Jahr könnte sich die aufgestaute Wut einiger Gruppen wieder in Gewalt entladen.”
Ansgar Klein, Geschäftsführer des Bundesnetzwerks Bürgerschaftliches Engagement, im Manager Magazin

“Politik ist doch dazu da, das reale Leben der Leute zu verbessern, und so habe ich immer schon den Kontakt zur Realität gesucht. Das ist als Korrektiv für alles andere sehr wichtig. Den Bezug zur Lebenswirklichkeit will ich mir erhalten.”
Alfred Gusenbauer, Ex-Bundeskanzler von Österreich, im ZeitMagazin

Best of Karrierebibel: Die meistbeachteten Artikel der Woche

  1. Fragenkatalog – 100 typische Fragen im Vorstellungsgespräch
  2. Per Internet zum Job – Tipps für die Online-Bewerbung
  3. Teure Runde – Meetings zu planen, kostet Büroarbeiter 5 Stunden pro Woche

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1. Kommentar

Thomas Schulze
27.04.09 um 13:51 Uhr

Sehr gelungen, wie immer ein Potpurri der HR News, weiter so!

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