Berufsbild: Wie Sie mehr über Jobs erfahren

Es kommt vor, dass Schüler zum Ende ihrer Schullaufbahn ziemlich ratlos dastehen und sich fragen, welchen Beruf sie erlernen sollen. Zu unklar ist häufig das Berufsbild von Jobs, die interessant sein könnten. Häufig wird sich am eigenen Umfeld orientiert: Was machen die Eltern, die Verwandten oder Nachbarn beruflich, welchen Beruf wird der beste Freund erlernen? Zu ungenau sind oftmals die genauen Vorstellungen, aber auch das Wissen um die eigenen Stärken und Schwächen. Um diese besser mit Ihrem zukünftigen Job abstimmen zu können, erfahren Sie hier mehr über Berufsbilder und wie Sie an entscheidende Informationen gelangen…

Berufsbild: Wie Sie mehr über Jobs erfahren

Berufsbild Bedeutung: Was ist darunter zu verstehen?

Berufsbild Bedeutung definieren erstellen Beispiel Vorlage wie schreibt man ein schreiben SynonymWer für sich den Begriff Berufsbild definieren will, kann sich Folgendes merken:

Ein Berufsbild ist eine Auflistung über die wichtigsten Tätigkeiten und Voraussetzungen eines Berufs.

Synonym zu Berufsbild ist häufiger auch von Jobprofil oder Tätigkeitsprofil die Rede. Wer ein Berufsbild aufruft, erfährt etwas über die Inhalte, welche Abschlüsse er braucht, um diesen Job ausüben zu können und die Rahmenbedingungen, also:

  • Qualifikationen: Welcher Schulabschluss ist Voraussetzung? Reicht eine Ausbildung? Ist ein Studium notwendig?
  • Aufgaben: Wie sieht der Berufsalltag aus, welche Tätigkeiten macht dieser Job aus?
  • Arbeitsumfeld: Wo befindet sich Ihr Arbeitsplatz (Büro, Lager, Baustelle oder in der Natur)?
  • Schlüsselkompetenzen: Welche sozialen Kompetenzen werden erwartet? Ist ein besonderes Maß ein Empathie (etwa bei sozialen Berufen) oder Aufgeschlossenheit (etwa im Vertrieb und Verkauf) notwendig?
  • Position: Welche Chancen zum Aufstieg und zur Weiterbildung bestehen?
  • Gehalt: Wie hoch ist üblicherweise die Vergütung?

Durch diese im Berufsbild sehr speziellen Bedingungen und Anforderungen grenzt sich ein Beruf von anderen Berufen ab. Teilweise legen Berufsverbände Berufsbilder fest. In anderen Fällen gibt es gesetzliche Vorgaben.

Berufsbild erleichtert die Berufswahl

Nicht selten zögern Schüler und Studenten die Berufswahl hinaus, weil sie sehr unkonkrete Vorstellungen über das Berufsbild eines Jobs haben. Nicht umsonst existieren Witzchen über die Generation „irgendwas mit Medien“. Statt also nach der zehnten Klasse eine Ausbildung zu beginnen, drücken sich manche vor der Entscheidung und machen lieber noch das Abitur.

Oder Langzeitstudenten hängen lieber noch ein Semester dran, anstatt sich mit verschiedenen Berufsbildern auseinanderzusetzen. Die grobe Richtung mag vorhanden sein, zumal ein Studium einen inhaltlichen Schwerpunkt darstellt. Anders bei Schülern, die noch breit gefächerten Unterricht haben.

Bei einigen ist dennoch eine Vermeidungshaltung oder Unwissenheit festzustellen, weshalb sie sich mitunter nur an Personen in ihrem unmittelbaren Umfeld orientieren. Grundsätzlich ist es gut, sich alle verfügbaren Informationen über einen Job zu holen und sämtliche Informationsquellen in Betracht zu ziehen.

Allerdings hat die Berufswahl nur über Mundpropaganda einen Haken:

  • Die Interessen anderer stimmen in entscheidenden Punkten nicht unbedingt mit Ihren eigenen überein, weshalb Sie sich unbedingt selbst ein Bild von dem Job machen sollten, der für Sie infrage kommt.
  • Das Berufsbild eines Jobs wandelt sich im Laufe der Zeit. Informationen von Personen, deren Ausbildung womöglich mehrere Jahre oder gar Jahrzehnte zurückliegen, können veraltet sein oder zumindest nur unzureichend das gegenwärtige Jobprofil beschreiben.

Und genau da kommen Berufsbilder ins Spiel. Sie vermitteln einen aktuellen Stand der Dinge und geben Auskunft darüber, wie zukunftsfähig ein Beruf überhaupt ist. Denn die eigenen Interessen sollten natürlich ganz weit vorne stehen.

Zu bedenken ist allerdings auch, ob dieser Job auch zukünftig noch Bedarf an Arbeitskräften haben wird, ob aktuell vielleicht sogar ein Fachkräftemangel herrscht – oder aber das genaue Gegenteil. In einigen Fällen werden Jobs in den nächsten Jahren aussterben.

Das gilt für solche, die dem Internet zum Opfer fallen, etwa Finanzmakler oder Stellen im Einzelhandel. Es gilt außerdem für Berufe, die stark routinierte Abläufe haben und durch Digitalisierung und Automatisierung wegfallen werden.

Berufsbild: Hier erhalten Sie Infos

Berufsbild Bedeutung definieren erstellen Beispiel Vorlage schreiben SynonymEs gibt eine Vielzahl an Seiten, die über bestimmte Berufsbilder informieren. Manche Angebote erschlagen Suchende geradezu mit Informationen.

Unter der Rubrik „Jobprofile“ können Sie genauso gut bequem auf unserem Partnerportal Karrieresprung das Berufsbild zu dem Job finden, der Sie reizt.

Wählen Sie unter fast 300 Jobprofilen aus und finden Sie das passende, hier die beliebtesten:

Der Vorteil: Hier können Sie nicht nur gleich nach freien Stellen in Ihrer Umgebung recherchieren, sondern Ihren Lebenslauf direkt im Lebenslauf-Editor bearbeiten.

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Verschiedene Informationsquellen zum Berufsbild

Wer noch gar keine Idee hat, wohin die Reise beruflich gehen soll, hat verschiedene Möglichkeiten, sich zu informieren. Eine erste Anlaufstelle ist wie oben genannt die eigene Umgebung. Um das Ganze auf solide Füße zu stellen, sollten Sie die diversen Informationsangebote im Internet nutzen.

Wer sich auf den Seiten der Arbeitsagentur informiert, liest häufiger über Berufsfelder und Berufswelten. Hierbei handelt es sich um thematisch zusammengefasste Bereiche, in denen sich Berufe mit ähnlichem Berufsbild befinden oder solche, die in derselben Umgebung sind.

Der Internetauftritt der Arbeitsagentur und dazugehöriger Seiten wurde komplett überarbeitet, so dass Interessenten sich sowohl mit Texten als auch Videos über ein Berufsbild informieren können. Empfehlenswert sind folgende Seiten:

  • BIBB

    Das Bundesinstitut für Berufsbildung, kurz BIBB, hält Informationen zu Berufen des dualen Ausbildungssystems gemäß des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) und der Handwerksordnung (HwO) bereit. Mehr über das gewünschte Berufsbild erfahren Sie hier bei der alphabetischen Suche oder wenn Sie ein Berufsfeld eingeben.

  • BIZ

    Das Berufsinformationszentrum der Arbeitsagentur, kurz BIZ, bietet eine Fülle von Informationen, die Sie an den jeweiligen Internetarbeitsplätzen oder geordnet nach sogenannten Themeninseln im Regal vorfinden. Zusätzlich gibt es eine Reihe kostenloser Broschüren und Flyer zum Mitnehmen.

  • Berufe Entdecker

    Ebenfalls zur Arbeitsagentur gehört die Seite Berufe Entdecker, auf der mehrere hundert Ausbildungsberufe erkundet werden können. Dieses Tool eignet sich, wenn Sie noch keinen blassen Schimmer haben ebenso wie wenn Sie einen konkreten Traumjob anvisieren oder zumindest den Arbeitsbereich kennen.

  • Berufenet

    Das Berufenet stellt ausführliche Informationen über verschiedene Berufsbilder zur Verfügung. Hier werden nicht nur die Interessen potenzieller Bewerber vorgestellt, sondern ebenso über das Arbeits- und Sozialverhalten informiert als auch gesundheitliche Voraussetzungen.

  • Planet Beruf

    Die Seite Planet Beruf informiert in etwa fünfminütigen Überblicksfilmen zu bestimmten Berufsfeldern. Das jeweilige Berufsbild von Jobs, die Sie interessieren, erfahren Sie unter den Beschreibungen im Berufenet-Steckbrief.

  • Berufe TV

    Noch mehr Videos finden Sie auf der Seite Berufe TV. Sie können dabei bequem das Berufsbild alphabetisch suchen oder Sie steigen allgemeiner über die Berufsgruppen ein. Unter dem Menüpunkt Themenfilme finden Sie noch weitere, allgemeinere Informationen rund um die Bewerbung.

Berufsbild Beispiel: Bürokauffrau

Zu den beliebtesten Ausbildungsberufen gehört nach wie vor derjenige zur Bürokauffrau beziehungsweise zum Bürokaufmann. Die korrekte Bezeichnung heutzutage lautet Kaufleute für Büromanagement.

  • Tätigkeiten

    Als Kauffrau für Büromanagement erledigen Sie vor allem organisatorische und kaufmännische Aufgaben. Dazu gehört die Bearbeitung von Aufträgen, das Anlegen von Personalakten, Überwachung von Lagerbeständen, externer wie interner Briefverkehr, Zusammenstellung von Unterlagen für Meetings und Präsentationen. Auch Abrechnungen und Buchhaltung gehören zu den typisch kaufmännischen Tätigkeiten.

  • Arbeitsplatz

    Der Einsatzbereich ist in den verschiedensten Abteilungen denkbar. Kaufmännische Tätigkeiten fallen im öffentlichen Dienst und bei Behörden genauso an wie etwa im Handwerk oder in der Privatwirtschaft. Sie werden tätig in Bereichen wie Auftragsbearbeitung, Beschaffung, Rechnungswesen, Marketing und Personalverwaltung.

  • Voraussetzungen

    Klassischerweise handelt es sich bei diesem Job um einen Ausbildungsberuf, der in drei Jahren erlernt wird. Voraussetzungen für die Ausbildung ist üblicherweise mindestens die mittlere Reife. Interessenten sollten über gute Kenntisse in Rechtschreibung und Grammatik verfügen und sich gewählt ausdrücken können. Fremdsprachenkenntnisse werden gern gesehen, gute mathematische Fertigkeiten sind unabdingbar. Ebenfalls wird ein freundliches und kundenorientiertes Verhalten erwartet, da Kommunikation mit Kunden, Geschäftspartnern und Lieferanten zum Alltag gehört.

  • Gehalt

    Das Gehalt ist von mehreren Faktoren wie der Ausbildung, dem Arbeitsort und der Berufserfahrung abhängig. Dazu kommen die jeweiligen Anforderungen und die Frage nach dem Arbeitsverhältnis. Einzelne Punkte können abweichen, wenn beispielsweise kein normaler Arbeitsvertrag, sondern ein Tarifvertrag Gültigkeit hat. Weitere Unterschiede können branchenspezifischer Natur sein. Gemäß der Arbeitsagentur liegt eine beispielhafte tarifliche Bruttogrundvergütung (monatlich) zwischen 3.060 und 3.362 Euro (Stand: 2018).

  • Berufsperspektive

    Das Berufsbild der Bürokauffrau ist sehr abwechslungsreich und komplex. Ebenso vielfältig sind die Möglichkeiten zur Weiterbildung, so dass ein Aufstieg zur Führungskraft problemlos möglich ist. Dazu gehören Weiterbildungen wie die zum Bürofachwirt, Betriebswirt oder Bilanzbuchhalter. Ebenfalls können Sie bei entsprechenden Voraussetzungen ein Bachelorabschluss im Studienfach Betriebswirtschaftslehre, Business Administration erwerben.

[Bildnachweis: Dean Drobot by Shutterstock.com]

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25. Mai 2018 Autor: Anja Rassek

Anja Rassek studierte u.a. Germanistik an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster. Sie arbeitete danach beim Bürgerfunk und einem Münsteraner Verlag. Bei der Karrierebibel widmet sie sich Themen rund ums Büro, den Joballtag und das Studium.

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