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Gehalt

Stimmt Ihr Gehalt? Ermitteln Sie Ihren aktuellen Marktwert mithilfe unserer kostenlosen Gehaltstabellen, ‎Brutto Netto Rechner, einem Gehalts-Check und Gehaltsvergleich. Wertvolle Tipps für die Gehaltsverhandlung sowie Tipps zum Gehalt in verschiedenen Jobs und Berufen, mit denen Sie sofort mehr Geld verdienen.

Über Gehalt spricht man nicht… Wir schon! Vergleichen Sie Ihr Gehalt und verdienen Sie, was Sie wirklich wert sind. Das Gehalt beeinflusst Ihren Lebensstandard massiv. Hier erfahren Sie ausführlich, welches Gehalt in welchen Jobs, Berufen und Branchen gezahlt wird (inklusive Gehaltstabellen). Zudem beantworten wir die häufigsten Fragen rund ums Thema Geld, Einkommen und Gehalt…

Definition: Was versteht man unter Gehalt?

Der Begriff Gehalt bezeichnet die finanzielle Entlohnung für die geleistete Arbeit von Arbeitnehmern. Der Arbeitsvertrag legt fest, welche Verpflichtungen ein Arbeitnehmer hat und welche Bezahlung er dafür bekommt.

Das Arbeitsentgelt ist grundsätzlich frei verhandelbar. Einschränkungen kann es durch den Mindestlohn oder einen gültigen Tarifvertrag geben. Je nach Arbeitsverhältnis gibt es unterschiedliche Bezeichnungen für das Arbeitsentgelt. Hier eine Übersicht zur Bedeutung der einzelnen Begriffe.

Was ist der Unterschied zwischen Gehalt und Einkommen?

Einkommen Oberbegriff für Arbeitsentgelt. Bezeichnet Einnahmen (Geld oder Sachbezüge) bei natürlichen oder juristischen Personen.
Gehalt Regelmäßige, monatliche Bezahlung von Arbeitnehmern oder Beamten. Das Gehalt bleibt konstant und ist unabhängig von der tatsächlichen Leistung in diesem Zeitraum.
Lohn Bezahlung nach Stunden für messbare Leistungen. Etwa für Arbeitstage, Arbeitsstunden, Stückzahlen oder abgeschlossene Aufträge.
Honorar Synonym für die Bezahlung von Angehörigen der freien Berufe (Ärzte, Anwälte, Journalisten, etc.). Die Vergütung von Nebenberufen wird ebenfalls „Honorar“ genannt.
Verdienst Geld- und Sachleistungen an natürliche Personen.
Entgelt Vereinbarte Gegenleistung für aufgewendete Arbeit.
Einnahmen Zufluss von Geldleistungen aller Art (aus Arbeit oder Vermögen).
Einkünfte Positive Differenz zwischen Einnahmen und Ausgaben.
Sold Beamte, Berufssoldaten und Richter erhalten Sold. Die Besoldung zählt zur Alimentation und wird durch den Staat erbracht.

Maximalgehalt mit 52

Laut einer Stepstone-Studie erreichen die meisten Menschen mit 52 Jahren ihr Maximalgehalt: durchschnittlich 58.539 Euro. Danach verdienen Beschäftigte kaum noch mehr. Eher sinkt das Gehalt, weil Arbeitnehmer beruflich kürzer treten oder sich weniger verantwortungsvolle Jobs suchen (siehe: Downshifting). Die größten Gehaltssprünge machen Arbeitnehmer zwischen 30 und 40 Jahren.

Mit welchem Gehalt ist man Spitzenverdiener?

Wer als Single mehr als 3.700 Euro netto im Monat verdient, zählt nach Berechnungen des Instituts der Wirtschaft Köln (IW) bereits zu den oberen 10 Prozent in Deutschland. Ab einem Einkommen von 4.560 Euro gehören Singles zu den einkommensstärksten 5 Prozent. Zu den reichsten Menschen in Deutschland gehören nur noch 1 Prozent mit einem Gehalt von 7.190 Euro netto.

Paare ohne Kinder im Haushalt, sogenannte Doppelverdiener oder „DINK“ (engl. Double Income, no Kids) angehören, zählen nach IW-Angaben mit einem gemeinsamen Nettoeinkommen von 5.550 Euro zum reichsten Zehntel. Mit 10.790 Euro steigen sie in das reichste ein Prozent auf. Zu den Spitzenverdienern zählen besonders viele Paare, die (noch) keine Kinder haben oder deren Kinder bereits zuhause ausgezogen sind, sogenannte HIKOs (High Income, Kids out).

Gehalt Rechner: 3.092 Euro brutto

In Deutschland liegt das Durchschnittsgehalt in Vollzeit bei 3.975 Euro brutto (Quelle: Statistisches Bundesamt). Berücksichtigt man Teilzeitarbeit und geringfügige Beschäftigungen liegt das durchschnittliche Gehalt in Deutschland bei 3.092 Euro brutto. Männer verdienen im Schnitt mehr: 4.146 Euro, bei Frauen sind es durchschnittlich 3.578 Euro brutto.

Das durchschnittliche Nettogehalt in Deutschland beträgt 2.044,92 Euro monatlich – im Jahr sind das 24.539 Euro. Das Gehalt gilt bei ledigen Arbeitnehmern ohne Kind in Steuerklasse 1. Durch die unterschiedlichen Abzüge lässt sich das Gehalt netto aber nur schwer vergleichen.

Gehalt Rechner vom Statistischen Bundesamt

Auch beim Statistischen Bundesamt können Sie Ihr Gehalt vergleichen. In einem interaktiven Gehalt Rechner geben Sie Informationen zu Job, Qualifikation und Person an und erhalten als Ergebnis ein zu erwartendes Gehalt. Die Information ist nicht 100-prozentig genau, hilft aber bei der persönlichen Einschätzung.

Brutto Netto Rechner Gehalt Rechner Gehalt netto Sozialversicherung Steuern Gehaltsrechner

Das Gehalt „brutto“ ist das Gehalt vor Abzug von Steuern und Sozialbeiträgen. Leider reduziert sich das Einkommen dadurch erheblich. Für die Lohnsteuer fallen (je nach Höhe des Gehalts) zwischen 14 und 45 Prozent an. Sozialversicherungen sind noch einmal rund 20 Prozent. Unterschiede gibt es auch durch die Steuerklassen und mögliche Freibeträge.

Gehaltstabelle Berufe

Einige Jobs machen einen zum Top-Verdiener, andere bringen im Vergleich nur einen Hungerlohn. Aber wie viel kann man wo verdienen? Wir haben eine Gehaltstabelle zum Durchschnittsgehalt in verschiedenen Berufen und Berufsfeldern zusammengestellt.

Jahresgehalt nach Beruf oder Berufsgruppen

Beruf Gehalt (brutto)
Ärzte 92.316 Euro
Finanzen 76.354 Euro
Recht 70.042 Euro
Banking 65.006 Euro
Ingenieure 64.541 Euro
(Unternehmens-) Berater 63.893 Euro
Vertrieb 63.837 Euro
IT 60.545 Euro
Marketing 60.424 Euro
Personal 58.408 Euro
PR 57.741 Euro
Forschung & Labor 56.466 Euro
Versicherung 55.301 Euro
Einkauf & Logistik 51.501 Euro
Bildung 50.352 Euro
Gesundheit & Soziales 49.866 Euro
Design & Gestaltung 48.259 Euro
Technische Berufe 46.119 Euro

Gehalt nach Branche

Branche Einstiegsgehalt (Jahresbrutto)
Fahrzeugbau 51.664 Euro
Luft- und Raumfahrt 51.132 Euro
Chemie 49.874 Euro
Banken 49.827 Euro
Pharma 49.794 Euro
Maschinenbau 49.146 Euro
Unternehmensberatung 48.934 Euro
Elektrotechnik 48.724 Euro
Metallindustrie 48.337 Euro
Medizintechnik 48.286 Euro
Versicherungen 48.217 Euro
Finanzdienstleister 47.559 Euro
Energie- und Wasserversorgung 47.189 Euro
Wissenschaft 46.170 Euro
IT und Internet 45.855 Euro
Immobilien 45.491 Euro
Telekommunikation 45.202 Euro
Baugewerbe 44.052 Euro
Öffentlicher Dienst 43.509 Euro
Gesundheit / Soziales 42.707 Euro
Groß- und Einzelhandel 42.632 Euro
Konsumgüter 42.583 Euro
Transport und Logistik 42.525 Euro
Nahrungs- und Genussmittel 41.857 Euro
Textilien und Bekleidung 41.174 Euro
Personaldienstleister 41.172 Euro
Bildung und Training 40.493 Euro
Medien 38.044 Euro
Werbung, Marketing, PR 36.593 Euro
Freizeit, Touristik, Kultur 36.086 Euro
Gastronomie und Hotel 34.048 Euro

Gehalt nach Branche (Fach- und Führungskräfte)

Branche Durchschnittsgehalt
Banken 69.569 Euro
Pharma 69.450 Euro
Fahrzeugbau 68.483 Euro
Chemie 66.246 Euro
Luft- und Raumfahrt 65.865 Euro
Maschinenbau 63.991 Euro
Energie- und Wasserversorgung 63.112 Euro
Versicherungen 63.111 Euro
Konsum- und Gebrauchsgüter 62.840 Euro
Medizintechnik 62.720 Euro
Finanzdienstleister 62.350 Euro
Telekommunikation 61.580 Euro
Elektrotechnik 60.986 Euro
Unternehmensberater 60.720 Euro
IT / Internet 59.870 Euro
Metallindustrie 58.278 Euro
Medien 56.691 Euro
Wissenschaft 55.183 Euro
Immobilien 55.151 Euro
Verpackungsindustrie 54.236 Euro
Öffentlicher Dienst 53.936 Euro
Baugewerbe 53.460 Euro
Nahrungs- und Genussmittel 52.044 Euro
Textilien & Bekleidung 51.121 Euro
Gesundheit / Soziales 50.860 Euro
Transport und Logistik 50.510 Euro
Groß- und Einzelhandel 50.087 Euro
Bildung und Training 49.223 Euro
Holzindustrie 48.968 Euro
Werbung, Marketing, PR 48.416 Euro
Freizeit, Touristik, Kultur 47.464 Euro
Personaldienstleister 47.357 Euro
Handwerk 41.067 Euro
Gastronomie und Hotel 40.098 Euro

Wer verdient am meisten?

Gehaltsvergleich: Die bestbezahlten Berufe in Deutschland. Und was Sie bei einem Jobwechsel noch beim Gehalt herausholen können…

Gehalt beim Berufseinstieg

Zu Beginn der Karriere ist das Gehalt noch nicht so hoch. Erst mit Erfahrung steigt es an. Die folgenden Tabellen zeigen das Brutto-Monats-Einstiegsgehalt zahlreicher Berufe – mit weiterführenden Tipps zu Ausbildung, Karriereaussichten und Bewerbung.

Ingenieurwesen, IT & Technik

Beruf Gehalt Jobprofil
Industrie-Mechaniker 2.500 Euro Berufsbild
Informatiker 3.800 Euro Berufsbild
Ingenieure 3.850 Euro Berufsbild
Lokführer 2.450 Euro Berufsbild
Kfz-Mechatroniker 2.900 Euro Berufsbild
Mechatroniker 2.200 Euro Berufsbild
Wirtschafts-Informatiker 4.350 Euro Berufsbild
Zerspanungs-Mechaniker 2.400 Euro Berufsbild

Handel, Vertrieb & Logistik

Beruf Gehalt Jobprofil
Industriekaufleute 2.750 Euro Berufsbild
Juwelier 2.400 Euro Berufsbild
Key Account Manager 3.900 Euro Berufsbild
Kommissionierer 1.700 Euro Berufsbild
Logistiker 3.150 Euro Berufsbild
Produktionshelfer 1.600 Euro Berufsbild
Verkäufer 1.600 Euro Berufsbild

Management, Finanzen & Beratung

Beruf Gehalt Jobprofil
Bankkaufleute 2.600 Euro Berufsbild
Betriebswirt 2.800 Euro Berufsbild
Consultant 4.450 Euro Berufsbild
Controller 3.600 Euro Berufsbild
Investmentbanker 5.800 Euro Berufsbild
Prokurist 7.050 Euro Berufsbild
Unternehmensberater 4.500 Euro Berufsbild

Dienstleistungen & Freiberufe

Beruf Gehalt Jobprofil
Architekt 2.900 Euro Berufsbild
Assistent 2.300 Euro Berufsbild
Coach 3.050 Euro Berufsbild
Detektiv 1.700 Euro Berufsbild
Eventmanager 2.750 Euro Berufsbild
Immobilien-Makler 3.305 Euro Berufsbild
Logopäde 1.800 Euro Berufsbild
Personalberater 3.200 Euro Berufsbild
Schauspieler 1.800 Euro Berufsbild
Sekretär 2.250 Euro Berufsbild

Gesundheit & Soziales

Beruf Gehalt Jobprofil
Arzt 4.950 Euro Berufsbild
Gerichtsmediziner 3.600 Euro Berufsbild
Hebamme 2.100 Euro Berufsbild
Heilpraktiker 2.000 Euro Berufsbild
Kardiologe 5.350 Euro Berufsbild
Kindergärtner 2.300 Euro Berufsbild
Krankenschwester 2.100 Euro Berufsbild
Med. Fachangestellter 2.100 Euro Berufsbild
Pharmareferent 2.500 Euro Berufsbild
Physiotherapeut 2.100 Euro Berufsbild
Psychiater 4.900 Euro Berufsbild
Sozialarbeiter 2.350 Euro Berufsbild
Sozialassistent 2.000 Euro Berufsbild
Sozialpädagoge 2.400 Euro Berufsbild
Zahnmed. Fachangestellter 1.600 Euro Berufsbild

Handwerk

Beruf Gehalt Jobprofil
Bäcker 1.950 Euro Berufsbild
Dachdecker 2.750 Euro Berufsbild
Elektriker 1.800 Euro Berufsbild
Fliesenleger 2.000 Euro Berufsbild
Friseur 1.450 Euro Berufsbild
Klempner 2.150 Euro Berufsbild
Maurer 2.300 Euro Berufsbild
Schreiner 2.280 Euro Berufsbild
Zimmerleute 2.000 Euro Berufsbild

Öffentlicher Dienst

Beruf Gehalt Jobprofil
Erzieher 2.300 Euro Berufsbild
Grundschul-Lehrer 2.500 Euro Berufsbild
Kindergärtner 1.602 Euro Berufsbild
Politiker 3.000 Euro Berufsbild
Schulleiter 3.900 Euro Berufsbild

Sonderleistungen zum Gehalt

Das regelmäßige Gehalt ist nicht die einzige Leistung, die Unternehmen ihren Mitarbeitern anbieten. Mit Sonderleistungen positionieren sich viele Unternehmen als attraktive Arbeitgeber. Dazu zählen:

Beliebt sind auch geldwerte Vorteile, die über das Gehalt hinaus gewährt werden. Dazu zählen beispielsweise ein Firmenwagen, Rabatte auf Leistungen und Produkte des Arbeitgebers oder Warengutscheine.

Glossar: Abkürzungen in der Gehaltsabrechnung

Deutschland ist das Land der Abkürzungen. Um die Gehaltsabrechnung auf Ihrem Gehaltszettel zu verstehen, sollten Sie wissen, was sich hinter den einzelnen Kürzeln verbirgt. Unser Online-Glossar verrät es Ihnen:

  • A = Abfindung Einmalige Zahlung im Falle einer Kündigung ohne allgemeinen Anspruch.
  • AV = Arbeitslosenversicherung Drei Prozent des Gehalts gehen in die Versicherung, um im Falle von Arbeitslosigkeit eine Versorgung zu gewährleisten.
  • BGRS = Beitragsgruppenschlüssel Numerischer Schlüssel, der auf Meldungen zur Sozialversicherung steht.
  • E = Einmalbezug Unregelmäßige Bezüge wie Weihnachts– oder Urlaubsgeld.
  • GB = Gesamtbrutto Dazu gehört: Bruttogehalt, vermögenswirksame Leistungen, Zuschläge und Zulagen, geldwerte Vorteile und pauschal versteuerte Lohnbestandteile. Nicht identisch mit dem Steuerbrutto.
  • H = Hinzurechnungsbetrag Wird bei Mehrfachbeschäftigung angewendet und erfordert eine Anmeldung über das Lohnsteuer-Ermäßigungsverfahren beim Finanzamt.
  • J = Bestandteil des Gesamtbruttos Beträge, die zum Gesamtbrutto gezählt werden.
  • Ki.Frbtr. = Kinderfreibetrag Der Kinderfreibetrag wird vom zu versteuernden Einkommen abgezogen, mindert die Einkommenssteuerlast. Anspruch meist bis zum 18. Lebensjahr des Kindes.
  • KiSt = Kirchensteuer Als Mitglied einer Religionsgemeinschaft zahlen Arbeitnehmer je nach Bundesland acht oder neun Prozent Kirchensteuer.
  • KK = Krankenkasse Hier wird die Krankenkasse des Arbeitnehmers angegeben.
  • KK % = Maßgeblicher Beitragssatz zur Krankenversicherung inkl. Zusatzbeitrag Unter diesem Punkt wird der genaue Beitragssatz inklusive Zusatzbeitrag angegeben.
  • KV = Krankenversicherung Von den 14,6 Prozent übernimmt der Arbeitgeber die Hälfte (Die Lebensversicherung (LV) ist dagegen erst bei der Steuererklärung interessant).
  • L = Laufender Bezug Dazu zählen alle regelmäßigen Zahlungen des Arbeitgebers wie das Gehalt, aber auch schwankende Bezüge wie Provisionen.
  • LSt = Lohnsteuer Abhängig Beschäftigte müssen Lohnsteuer zahlen. Die Höhe richtet sich nach der Steuerklasse, hinzu kommt der Solidaritätszuschlag.
  • M = Mehrjährige Versteuerung Bei Tätigkeiten über mehr als 12 Monate wird die mehrjährige Versteuerung auf Vergütungen angewendet, wenn anderenfalls die Besteuerung als sonstiger Bezug teurer wäre.
  • N = Nachberechnung Ist in der Entgeltabrechnung für den Vormonat ein Fehler aufgetreten, wird eine Nachberechnung durchgeführt.
  • MFB = Mehrfachbeschäftigung Heißt, dass ein Arbeitnehmer bei mehreren Unternehmen beschäftigt ist.
  • PGRS = Personengruppenschlüssel Gibt die Besonderheiten des Beschäftigungsverhältnisses an, beispielsweise Festanstellung, Praktikum, Ausbildung…
  • PV = Pflegeversicherung Oftmals übernimmt der Arbeitgeber die Hälfte der gesetzlichen Pflegeversicherung in Höhe von 2,55 Prozent.
  • RV = Rentenversicherung 18,6 Prozent müssen für die Rentenversicherung gezahlt werden, zur Hälfte wird sie vom Arbeitgeber getragen.
  • S = Sonstiger Bezug Wie Einmalbezug.
  • St = Steuer-Brutto Das tatsächliche Gehalt plus Einmalbezüge und geldwerte Vorteile ergeben das Steuer-Brutto.
  • Steuer-ID = Persönliche Steuer-Identifikationsnummer Sie besteht aus elf Ziffern und wird vom Finanzamt jedem Bürger dauerhaft zugeteilt.
  • StKl = Steuerklasse Je nach Zugehörigkeit zur Steuerklasse fällt der Lohnsteuerbetrag aus.
  • SV = Sozialversicherung Dazu zählen: Krankenversicherung, Rentenversicherung, Arbeitslosenversicherung, Pflegeversicherung.
  • Um = Umlageverfahren Dient der Finanzierung der Sozialversicherungen.
  • V = Vorjahr Bezieht sich auf das Jahr vor der Anstellung.
  • VKZ = Verarbeitungskennzeichen Dreistellige, alphanumerische Kennzeichen ermöglichen die Verarbeitungsverläufe in der Buchhaltung.
  • W = Wertguthaben Beispielsweise durch ein Zeitwertkonto (Arbeitszeitkonto) kann die Freistellung für Elternzeit oder Vorruhestand ermöglicht werden.
  • Z = Einschlägiger Beitragszuschlag zur Pflegeversicherung für Kinderlose Kinderlose zahlen zusätzlich zu den regulären Pflegeversicherungsbeiträgen einen Beitragszuschlag zur Pflegeversicherung.

Diese Liste mit Erklärungen der Abkürzungen können Sie überdies online noch HIER als PDF kostenlos herunterladen.

Gehalt vergleichen: Wie gut ist meine Bezahlung?

Beim Gehalt geht es oft um die Frage: Wie gut ist meine Bezahlung im Gehaltsvergleich? Wir wollen den eigenen Verdienst einordnen und das Gefühl haben, fair und angemessen für die eigene Qualifikation und Leistung entlohnt zu werden. Was aber ist ein „faires“ Gehalt?

Ein Gehalt wird von Mitarbeitern dann als fair empfunden, wenn es folgende Kriterien erfüllt:

  • Bezahlt wird mindestens der Mindestlohn.
  • Das Gehalt ist orts- und branchenüblich.
  • Es entspricht Qualifikationen & Erfahrung.
  • Das Gehalt passt zu Aufgaben und Position.
  • Die Bezahlung passt ins Teamgefüge.
  • Es gibt keinerlei Benachteiligung.

Kurz: Das Gehalt entspricht Ihrem Marktwert. Und genau hierin liegt dann Ihr Verhandlungsspielraum. Mit den direkten Kollegen sprechen dabei allerdings nur wenige. Die Frage „Wie viel verdienst du eigentlich?“ wird in Deutschland selten gestellt. Trotzdem können Sie Ihr Gehalt vergleichen – zum Beispiel so:

Gehaltstabellen

Wollen Sie Ihr Gehalt vergleichen, können Sie sich in zahlreichen Gehaltstabellen informieren. Diese zeigen, was Sie in Berufen und Branchen verdienen können.

Gehaltsportale

Online gibt es viele Gehaltsportale, die Informationen über den Verdienst in unterschiedlichen Jobs zur Verfügung stellen. Dazu werden Daten erhoben und Umfragen ausgewertet.

Entgelttransparenzgesetz

Durch die Lohntransparenz können Sie Auskunft über das Mediangehalt vergleichbarer Kollegen erhalten. Ein Anspruch besteht aber nur in großen Unternehmen unter entsprechenden Voraussetzungen.

Gehaltscheck

Nutzen Sie unseren kostenlosen Gehalts-Check! Sie erhalten so anonym einen persönlichen Gehaltsreport, der zeigt, was Sie verdienen können:

Zum persönlichen Gehaltscheck

Mehr Gehalt verhandeln

Falls Sie nicht nach Tarif bezahlt werden (etwa TVöD), wird das Gehalt individuell mit dem Arbeitgeber ausgehandelt. Ausbildung, Qualifikation und Erfolge spielen eine große Rolle – aber auch das Verhandlungsgeschick. Damit Sie im Gehaltsgespräch mehr herausholen, haben wir einige Tipps für Sie:

  • Vorbereitung
    Überlegen Sie im Vorfeld, wie viel Sie verdienen wollen. Legen Sie sich passende Argumente zurecht. Üben Sie auch Antworten auf mögliche Einwände.
  • Marktwert
    Sie müssen Ihren aktuellen Marktwert kennen. Wie viel kann man mit Ihrer Erfahrung in der Branche verdienen?
  • Selbstbewusstsein
    Treten Sie in Gehaltsverhandlungen immer selbstbewusst auf. Sie wissen, was Sie wert sind und dass Sie die Bezahlung verdienen. Sie sind kein Bittsteller, sondern wertvoller Leistungsträger.
  • Nutzen
    Überzeugen Sie, dass Sie dem Unternehmen zusätzlichen Nutzen bringen und mehr Gehalt gerechtfertigt ist. Betonen Sie Fort- und Weiterbildungen, bisherige Zusatzleistungen und angestrebte Ziele.
  • Leistungsmappe
    Eine Leistungsmappe bringt die wichtigsten Aspekte noch einmal auf den Punkt und ist überzeugendes Hilfsmittel für die Verhandlung.

Häufige Fragen zum Gehalt

Welche Faktoren beeinflussen das Gehalt?

Nicht nur Job und Branche beeinflussen die Höhe des Gehalts. Weitere Faktoren führen zu teilweise großen Gehaltsunterschieden innerhalb von Berufsgruppen. Folgende Einflussgrößen bestimmen maßgeblich, wie viel Gehalt ein Arbeitnehmer verdient:

Branche

Trotz gleichem Jobtitel und vergleichbarer Tätigkeit werden in der Pharmabranche, in der chemischen Industrie und im Automobilsektor meist mehr bezahlt als in der Dienstleistungsbranche oder in sozialen Berufen. Das liegt teils schon an den Tarifverträgen. Zu den bestbezahlenden Branchen gehören seit Jahren Pharma, Chemie, Maschinenbau, Finanzen, Energie und IT. Abgehängt sind Berufe im Handel (speziell Einzelhandel), Sozialbereich, in der Bildung, Tourismus und Gastronomie.

Qualifikation

Je besser ausgebildet und spezialisiert Sie sind, desto mehr verdienen Sie (siehe Bildungsrendite). Studierte erhalten im Schnitt 20.000 Euro p.a. mehr als Angestellte mit „nur“ einer Ausbildung. Und mit einem Masterabschluss verdienen Sie im Schnitt zehn Prozent mehr als ein Bachelorabsolvent. Hinzu kommen Zusatzqualifikationen und Fortbildungen. Nicht nur in tarifgebundenen Unternehmen kommen Sie damit in eine höhere Gehaltsgruppe.

Position

Berufseinsteiger verdienen weniger als erfahrende Fach- oder Führungskräfte. Mit 52 Jahren erreichen die meisten ihr Maximalgehalt – durchschnittlich 58.539 Euro. Danach sinkt das Gehalt, weil die Betroffenen beruflich kürzer treten (siehe: Downshifting). Die größten Gehaltssprünge machen Arbeitnehmer zwischen 30 und 40 Jahren.

Einstufung und Rahmenbedingungen

Natürlich spielt es eine Rolle, ob Sie eine Teilzeitstelle anstreben oder in Vollzeit arbeiten. Ebenso kann es Gehaltsunterschiede bei einer 35-Stunden- und 40-Stunden-Woche geben. Auch Nebenleistungen wie mehr Urlaub, Jobticket, Weihnachts- oder Urlaubsgeld sowie betriebliche Altersversorgung können das monatliche Fixum senken, weil sie ein Äquivalent darstellen. Schließlich ist auch die Einstufung der Stelle entscheidend: Oft werden zum Beispiel Sozialpädagogen als Erzieher eingestellt – bekommen dann aber auch nur ein Erziehergehalt.

Berufserfahrung

Klar, Erfahrung und Expertise werden bezahlt. Natürlich nur, wenn die Berufserfahrungen für den Job relevant sind. Einschlägige Praktika zählen zwar auch zur Berufserfahrung – werden aber kaum honoriert.

Defizite

Je weniger Sie dem Anforderungsprofil im Stellenangebot entsprechen, desto schwieriger wird die Gehaltsverhandlung. Quereinsteiger und Bewerber mit Defiziten (lange Arbeitslosigkeit, Brüche im Lebenslauf, kaum Fortbildungen oder berufliche Erfolge, etc.) müssen mit einem Abschlag kalkulieren. Hier hilft meist nur gezielte Weiterbildung, um mehr Zugeständnisse herauszuhandeln.

Unternehmensgröße

In internationalen Konzernen liegen die Gehälter meist höher als in kleinen und mittelständischen Unternehmen. Statistisch zahlen Großunternehmen höhere Gehälter als Klein- und mittelständische Betriebe. Als Orientierung: Ab 500 Mitarbeitern ist gegenüber dem Branchendurchschnitt ein Mehrgehalt von bis zu 50 Prozent erzielbar.

Wirtschaftslage

Wachstum, Auftragslage und wirtschaftliche Zahlen beeinflussen die Bezahlung. Geht es dem Unternehmen besonders gut, haben Sie in der Gehaltsverhandlung bessere Karten. Bei schwacher Konjunktur berufen sich Vorgesetzte gerne auf die Killerphrase „Momentan können wir einfach nicht mehr zahlen.“

Markt

Angebot und Nachfrage bestimmen auch das Gehalt. Gibt es mehr Bewerber als freie Stellen, sinken die Gehälter und die Unternehmen können wählerisch sein sowie hart verhandeln. Zählen Sie hingegen zu den raren und gesuchten Fachkräften mit hoher Spezialisierung, können Sie Ihr Wunschgehalt einfordern – und bekommen es meist auch. Wie etwa aktuell sämtliche Programmierer und Informatiker.

Bundesland

In Deutschland herrscht ein Süd-Nord-Gefälle: In Bayern, Baden-Württemberg und Hessen werden die höchsten Gehälter gezahlt. In Sachsen, Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern die niedrigsten.

Region

In der Stadt und anderen Ballungsgebieten wird mehr bezahlt als auf dem Land oder in strukturschwachen Regionen und in der Provinz. Großstädte wie München, Frankfurt oder Stuttgart punkten in der Regel mit einem hohen Gehaltsniveau, gleichzeitig sind hier die Lebenshaltungskosten aber höher als beispielsweise in Schleswig-Holstein oder Mecklenburg-Vorpommern.

Mobilität

Wer nur innerhalb eines kleinen Radius einen neuen Job sucht, hat in der Regel wenig Auswahl – das drückt das Gehalt und mögliche Ansprüche. Wer dagegen mobil ist und bundesweit oder gar europaweit sucht, findet deutlich besser bezahlte Jobs – trotz gleicher Anforderungen.

Kontakte

Beziehungen schaden nur dem, der keine hat. Das gilt auch beim Gehalt. Wer es per Empfehlung in die Endauswahl geschafft hat oder sogar abgeworben wurde, kann seinen Marktwert deutlich steigern. Das gilt übrigens grundsätzlich, wenn Sie genau wissen, was Sie wert sind. Nützliche Hinweise hierfür geben unsere kostenlosen Gehaltstabellen (auch TVöD) und Gehaltsvergleiche.

Warum wird das Gehalt immer in brutto angegeben?

Das Gehalt wird in Bruttowerten verhandelt und angegeben. Nettogehälter lassen sich nicht vergleichen, da Arbeitnehmer unterschiedliche Steuern und Sozialbeiträge zahlen. Ein Arbeitnehmer mit 2.500 Euro netto kann ein höheres Bruttogehalt als ein Kollege mit 2.800 Euro netto haben.

So machen Sie mehr aus Ihrem Gehalt

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