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Zusatzleistungen: Beispiele + Vorteile für Mitarbeiter

Worauf achten Sie, wenn Sie sich eine Stellenbeschreibung oder ein konkretes Jobangebot ansehen – abgesehen von Aufgaben und Gehalt? Die Antwort für viele Jobsuchende: Die Zusatzleistungen, die ein Unternehmen bietet! Ein schöner Job mit fairer Bezahlung allein reicht oft nicht. Zusatzleistungen sind für Mitarbeiter eine wichtige und attraktive Ergänzung zum normalen Gehalt. Das merken auch Arbeitgeber und bauen das Angebot aus. Wir zeigen, warum Zusatzleistungen so beliebt sind und welche Beispiele besonders gut ankommen…

Zusatzleistungen: Beispiele + Vorteile für Mitarbeiter

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Was sind Zusatzleistungen?

Zusatzleistungen sind unterschiedliche – monetäre oder nicht-monetäre – Leistungen, die vom Arbeitgeber zusätzlich zum Gehalt erbracht werden. Das können zum Beispiel Rabatte, technische Geräte oder auch besonders gute Arbeitsbedingungen sein. Solche Zusatzleistungen sollen das Unternehmen für Bewerber attraktiver machen und Mitarbeiter binden. Als Synonym wird häufig der englische Begriff Benefits (auch Corporate Benefits) verwendet, andere Bezeichnungen sind Lohnnebenleistungen, Sachleistungen oder Fringe Benefits.

Abgrenzung: Zusatzleistungen und geldwerter Vorteil

Zusatzleistungen und geldwerte Vorteil werden oft zusammengefasst oder gleichgesetzt. Das ist jedoch nicht ganz korrekt und es muss ein wenig differenziert werden. Ein geldwerter Vorteil ist eine nicht-monetäre, zusätzliche Form der Vergütung. Sie wird nicht in bar ausgezahlt, stellt den Mitarbeiter aber besser. Zusatzleistungen können aber durchaus monetär sein – etwa in Form einer regelmäßigen Bonuszahlung, die vom Unternehmen gewährt wird.

Zusatzleistungen bei Krankenkassen

Der Begriff Zusatzleistungen wird auch von der Krankenkasse verwendet. Gemeint sind Mehrleistungen gegenüber den gesetzlich vorgeschriebenen und damit verpflichtenden Kostenübernahmen. So kann eine Krankenkasse bestimmte Untersuchungen zusätzlich übernehmen, die bei einer anderen nicht enthalten sind.


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Zusatzleistungen Beispiele: Diese sind besonders beliebt

Bei der Gestaltung von Zusatzleistungen gibt es zahllose Möglichkeiten. Ganz klassisch sind weitere finanzielle Anreize als Benefits zu nennen. Dazu zählen zusätzliche Zahlungen wie Urlaubgeld, Weihnachtsgeld oder auch Prämien und Bonuszahlungen. Das ist aber längst nicht alles! Wir stellen Ihnen Beispiele für die beliebtesten Zusatzleistungen vor:

Dienstwagen

Auf der Beliebtheitsskala ganz weit oben: Ein Dienstwagen beziehungsweise Firmenwagen. Dieser kann für berufliche Fahrten – etwa Kundentermine – genutzt werden. Wird es Mitarbeitern erlaubt, das Auto für private Zwecke zu nutzen, muss dieser Teil der Fahrten als geldwerter Vorteil versteuert werden.

Jobticket

Ein Wagen ist nicht die einzige Zusatzleistung, die zur Mobilität der Mitarbeiter beitragen kann. Unternehmen können Jobtickets zur Verfügung stellen oder Bahncards für die Mitarbeiter anbieten. Teilweise werden dabei nicht die gesamten Kosten erstattet, sondern Zuschüsse gezahlt oder bessere Konditionen für die Mitarbeiter des Unternehmens ausgehandelt.

Fahrtkostenzuschuss

Das Pendeln mit dem Auto kann je nach Strecke sehr teuer sein. Unternehmen können für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsplatz einen Fahrtkostenzuschuss zahlen. Dadurch reduzieren sich zwar die Werbungskosten, die Sie in der Steuererklärung geltend machen können – bei längeren Strecken zwischen zuhause und Job lohnt sich der Zuschuss aber meistens.

Essen und Trinken

Ein täglich frisch gefüllter Kühlschrank im Büro, eine Auswahl an Snacks, Getränken und Obst, Vergünstigungen beim Mittagessen oder sogar kostenlose Versorgung in der Kantine des Unternehmens. Gutes Essen und Trinken als Bonus am Arbeitsplatz kann großen Einfluss auf die Zufriedenheit haben – und spart eine Menge Geld, wenn Sie jeden Tag vergünstigt oder gar kostenlos im Job essen können.

Technische Geräte

Neben dem Dienstwagen sind Smartphones oder Laptops sehr beliebt, wenn es um Zusatzleistungen geht. Der große Vorteil: Werden diese vom Arbeitgeber angeschafft und bleiben auch in dessen Besitzt, können sie dem Mitarbeiter kosten- und steuerfrei überlassen werden, wobei dieser die Geräte auch komplett privat nutzen kann. Endet die Zusammenarbeit mit dem Unternehmen, müssen Sie die Geräte zwar wieder zurückgeben, doch für die Zeit, in der Ihr Arbeitsvertrag Bestand hat, ist es ein sehr gutes Benefit.

Flexible Arbeitszeiten

Nicht finanziell, aber eine wichtige Zusatzleistung für viele Arbeitnehmer: Flexible Arbeitszeiten oder auch die Möglichkeit, Teile der Arbeitszeit im Home Office zu arbeiten. Das ermöglicht eine individuellere Gestaltung der Arbeit und befreit von strengen Vorgaben. Eine Flexibilität, die sich viele Arbeitnehmer wünschen.

Weiterbildung

Sie wollen neue Fähigkeiten erwerben, sich weiterbilden und die eigenen Qualifikationen verbessern? Dies ist in Form einer Zusatzleistung des Arbeitgebers möglich. Vielleicht wird die Weiterbildung nicht direkt vom Unternehmen angeboten, doch kann Ihr Arbeitgeber die Kosten dafür tragen – solange es sich wirklich um eine Fortbildung handelt, die mit Ihrem Job zu tun hat. Auch Zuschüsse zu Kursen sind möglich.

Gesundheit

Ihnen ist die eigene Gesundheit ohnehin wichtig und auch Ihrem Arbeitgeber ist daran gelegen, dass Sie sich wohl fühlen und gesund bleiben. So können Investitionen in die Gesundheit eines Mitarbeiters eine Zusatzleistung darstellen. Bis zu 500 Euro im Jahr können Unternehmen steuerfrei beispielsweise für Fitnessstudios beisteuern, wenn dieses über eine entsprechende Krankenkassenzulassung verfügt.

Kinderbetreuung

Für berufstätige Eltern gleich ein doppelter Vorteil: Arbeitgeber können finanzielle Zuschüsse für die Kita oder eine Tagespflege anbieten – und zwar steuerfrei! Damit kann eine Menge Geld gespart werden, gleichzeitig wird die Vereinbarkeit von Familie und Beruf gefördert.

Rabatte

Bei Rabatten gibt es mehrere Möglichkeiten: Ein Unternehmen kann seinen Angestellten einen Mitarbeiterrabatt gewähren, um eigene Produkte oder Dienstleistungen vergünstigt zu erhalten. Ein solcher Personalrabatt ist bis zu 1.080 Euro im Jahr steuerfrei. Unternehmen können über Partnerprogramme aber auch Rabatte und Vergünstigungen bei zahlreichen Anbietern und bekannten Marken aushandeln.

Betriebliche Altersvorsorge

Wer früh genug vorsorgt, hat später eine bessere finanzielle Situation. Unternehmen können ihren Mitarbeitern deshalb Betriebsrenten oder andere Formen der betrieblichen Altersvorsorge anbieten. Für Mitarbeiter ist dies meist unkompliziert, da ein kleiner Teil des Gehalts vom Arbeitgeber in ein entsprechendes Finanzprodukt angelegt wird. Obendrauf kommen Zuschüsse vom Unternehmen.

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Darum sind Zusatzleistungen so attraktiv

Umfragen unter Jobsuchenden kommen zu einem eindeutigen Ergebnis: Zusatzleistungen sind ein wichtiger Faktor und für Arbeitnehmer sehr attraktiv und begehrt. Ein simples Beispiel: Sie haben die Wahl zwischen zwei Jobs. Der eine bringt mehr Gehalt, beim anderen ist das Grundgehalt etwas geringer – dafür erhalten Sie einige Zusatzleistungen, über deren Ausgestaltung Sie noch verhandeln können. Wofür entscheiden Sie sich?

Oft profitieren Sie mehr von zusätzlichen Leistungen des Unternehmens. Dabei gibt es gleich mehrere Vorteile und gute Gründe, die für Zusatzleistungen sprechen:

  • Netto-Nutzen

    Ein kleines Gehaltsplus, von dem durch Steuern noch weniger bei Ihnen ankommt, kann die Vorteile von Zusatzleistungen nicht ausgleichen. Ein paar Hundert Euro mehr im Jahr sehen zwar verlockend aus, doch ist der tatsächliche Wert von Zusatzleistungen oftmals größer – gerade weil diese teilweise steuerfrei bleiben können.

  • Alternative

    Nicht nur bei der Jobsuche, auch in einem bestehenden Arbeitsverhältnis sind Zusatzleistungen für Mitarbeiter ein großer Pluspunkt. Eine Gehaltserhöhung ist schön, doch auch hier gilt, dass zusätzliche Leistungen einen größeren Mehrwert bringen können. So kann es sinnvoll sein, in einer Gehaltsverhandlung darüber zu sprechen – auch wenn das etwas Mut erfordert.

  • Individualität

    Gerade größere Arbeitgeber bieten eine ganze Reihe an unterschiedlichen Zusatzleistungen an. Mitarbeiter können dann selbst wählen, welche zu ihren individuellen Bedürfnissen und Erwartungen passen.

  • Wertschätzung

    Nicht zu unterschätzen: Zusatzleistungen sind eine besondere Form des Respekts und der Wertschätzung gegenüber den eigenen Mitarbeitern. Es spricht für ein gutes Betriebsklima, in dem Vorgesetzte sich ernsthaft um das Team bemühen und Leistungen zu schützen wissen. Das sorgt für Zufriedenheit, Motivation und Loyalität.

Beide Seiten profitieren von Zusatzleistungen

Für Mitarbeiter sind Zusatzleistungen ein großer Pluspunkt. Dahinter steht jedoch nicht allein die Großzügigkeit des Arbeitgebers, denn auch für Unternehmen selbst ist es sehr wichtig, solche Leistungen für Mitarbeiter anzubieten. Die damit verbundenen Kosten sind Investitionen in das eigene Personal und den Betrieb selbst.

Zusatzleistungen sind enorm wichtig für das Employer Branding. Wer sich als attraktiver Arbeitgeber präsentieren, qualifizierte Fachkräfte und junge Talente anlocken will, kann kaum darauf verzichten. Für das Image eines Unternehmens ist es von großer Bedeutung, neben dem Gehalt noch mehr zu bieten. Sonst besteht die Gefahr, dass begehrte Mitarbeiter lieber zur Konkurrenz gehen.

Um Young Professionals und Top-Performer ins eigene Team zu holen, braucht es zusätzliche Anreize. Unternehmen entwickeln daher gezielt Strategien und überlegen sich sehr genau, mit welchen Benefits Mitarbeiter überzeugt werden können.


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Tipps für Zusatzleistungen und mehr Gehalt

Verdeutlichen Sie Ihren Mehrwert

Wollen Sie in einer Verhandlung mehr herausholen – ob ein besseres Gehalt oder Zusatzleistungen – müssen Sie argumentieren, dass Sie den entsprechenden Mehrwert für den Arbeitgeber bringen. Konkrete Zahlen kommen dabei sehr gut an! Beispiel: „Seit ich das Projekt übernommen habe, konnte ich die Kosten um 23 Prozent senken.“ Treten Sie selbstbewusst auf und zeigen Sie, wie wichtig Sie für das Unternehmen sind.

Erstellen Sie eine Leistungsmappe

Durch eine Leistungsmappe haben Sie ein übersichtliches Dokument an der Hand, das Leistungen und Erfolge zusammenfasst. So liefern Sie klare und vor allem nachprüfbare Fakten, um den Chef zu überzeugen.

Bieten Sie Alternativen

Es muss nicht immer nur eine reine Gehaltserhöhung sein, wenn Sie mit dem Arbeitgeber verhandeln. Sprechen Sie auch über alternative Leistungen und Benefits. Diese können auch für das Unternehmen günstiger sein – und Sie profitieren trotzdem.

Bereiten Sie Gegenargumente vor

Es ist die Aufgabe Ihres Gesprächspartners, nicht jeder Forderung sofort zuzustimmen, sondern die Kosten zu senken. Entsprechend werden Ihnen einige Gründe präsentiert, warum momentan kaum etwas möglich ist. Lassen Sie sich davon nicht überraschen, sondern bereiten Sie passende Gegenargumente vor.

Lassen Sie sich nicht abwimmeln

Eine beliebte Strategie: „Jetzt ist ein schlechter Zeitpunkt, lassen Sie uns irgendwann nochmal darüber reden.“ Dagegen hilft: Vereinbaren Sie von Anfang an einen festen Termin. Sollte Ihr Chef Sie dann trotzdem abwimmeln und vertrösten wollen, müssen Sie selbstbewusst bleiben und sagen, dass Sie jetzt über Gehalt und weitere Leistungen sprechen möchten.

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[Bildnachweis: Golden Sikorka by Shutterstock.com]

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