Vermögenswirksame Leistungen: Langfristig Kapital aufbauen

Bei den vermögenswirksame Leistungen handelt es sich um zusätzliches Geld vom Arbeitgeber, mit dem Sie Eigenkapital aufbauen, langfristig sparen oder beispielsweise Bauvorhaben finanzieren können. Oft fließt es in einen Sparvertrag, Banksparvertrag, Bausparvertrag, Sparpläne für ETFs und andere Fonds oder wird zur Tilgung eines Baukredits verwendet. Wir erklären, was vermögenswirksame Leistungen sind, wo Sie diese anlegen können und welche Vorteile sie bringen…

Vermögenswirksame Leistungen: Langfristig Kapital aufbauen

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Was sind vermögenswirksame Leistungen? Einfach erklärt!

Vermögenswirksame Leistungen (VL oder VwL) sind eine Zahlung und Geldleistungen des Arbeitgebers, die für einen Mitarbeiter angelegt werden, um langfristig Kapital aufzubauen und zu sparen. Die Leistungen sollen es ermöglichen, über viele Jahre der Beschäftigungsdauer hinweg einen größeren Betrag anzusparen. Aus diesem Grund werden sie nicht mit dem Gehalt ausbezahlt, sondern fließen direkt vom Arbeitgeber in eine vereinbarte Anlageform.

Jeden Monat können Sie bis zu 40 Euro erhalten. Unabhängig von der Höhe Ihrer sonstigen Bezahlung, Ihrer Position oder erbrachten Leistungen. Haben Sie vom Arbeitgeber die Bestätigung, dass er vermögenswirksame Leistungen zahlt, können Sie sich bei Ihrer Bank beraten lassen, sich selbst informieren und verschiedene Angebote vergleichen. Vom Geldinstitut Ihres Vertrauens erhalten Sie dann ein Formular, das Sie Ihrem Chef vorlegen.

Grundlage für vermögenswirksame Leistungen

Es gibt keinen gesetzlichen Anspruch oder ein Recht auf vermögenswirksame Leistungen. Grundsätzlich ist es eine freiwillige Zahlung durch den Arbeitgeber. Je nach Branche gibt es jedoch Regelungen im Tarifvertrag, die einen Anspruch auf vermögenswirksame Leistungen festhalten. Ebenso können individuelle Vereinbarungen im Arbeitsvertrag getroffen werden.

Wenn Sie unsicher sind, können Sie sich beim Betriebsrat Ihres Unternehmens informieren oder in der Personalabteilung nachfragen, ob Ihnen laut Vertrag vermögenswirksame Leistungen zustehen.

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Welche vermögenswirksame Leistungen gibt es?

Es gibt verschiedene Anlageformen für vermögenswirksame Leistungen, die Sie gut überdenken sollten. Nicht nur Zinsen und Rendite unterscheiden sich, auch staatliche Förderung und Zuschüsse sind je nach Anlage möglich. So kann die eigene Sparleistung aufgebessert werden. Umso wichtiger ist gründliche Information im Vorfeld. Machen Sie sich bewusst, was Ihre Ziele sind, welche Rahmenbedingungen wichtig sind und auch wie viel Risiko Sie eingehen wollen.

In der folgenden Übersicht stellen wir Ihnen die häufigsten Anlagemöglichkeiten für vermögenswirksame Leistungen vor:

Banksparplan

Vermögenswirksame Leistungen können über einen Banksparplan sicher angelegt werden. Der Nachteil: Eine staatliche Förderung gibt es bei dieser Form der Anlage leider nicht. Eingezahlt wird nur das, was von Ihnen und Ihrem Arbeitgeber kommt. Wie rentabel dies ist, hängt von der Höhe der Zinsen ab, die aktuell jedoch eher gering sind. Zusätzlich bieten Banken manchmal einen Bonus nach Ablauf des Vertrages an, der deshalb einen wichtigen Teil zur Gesamtrendite beiträgt. Die Angebote verschiedener Banken sind zwar ähnlich, die einzelnen Konditionen variieren aber und weichen in Details voneinander ab.

Wer sich für das erstbeste Angebot entscheidet, vergibt möglicherweise die Chance, bessere Bedingungen zu finden. Vergleichen Sie deshalb unbedingt verschiedene Banken und lassen Sie sich vor Ort beraten. Eine Mindestlaufzeit gibt es für diese Anlageform der VL nicht, da keine staatliche Förderung gezahlt wird.

Bausparvertrag

Sie planen bereits für die Zukunft und wollen ein Haus bauen oder kaufen? Dann kann ein Bausparvertrag die richtige Wahl für Ihre vermögenswirksamen Leistungen sein. Zu den Vorteilen zählt, dass auch diese Variante für vermögenswirksame Leistungen sicher ist – allzu große Renditen und Zinsen auf die Anlage sind allerdings auch hier nicht zu erwarten.

Attraktiver wird der Bausparvertrag durch staatliche Förderung. Auf maximal 470 Euro zahlt das Finanzamt noch einmal 9 Prozent Arbeitnehmersparzulage auf Ihre vermögenswirksamen Leistungen. Voraussetzung für die Arbeitnehmersparzulage ist, dass Ihr jährlich zu versteuerndes Einkommen unter 17.900 Euro (Verheiratete: 35.800) liegt.

Aktienfonds

Etwas mehr Risiko, dafür die Chance auf höhere Renditen verspricht das VL-Sparen in Aktienfonds. Die Leistungen des Arbeitgebers werden auf dem Aktienmarkt in Fonds investiert – wobei Sie genau prüfen sollten, in welche Art Sie investieren wollen (Mehr dazu im unten stehenden Kasten).

Sie können 20 Prozent auf bis zu 400 Euro – also bis zu 80 Euro im Jahr – als staatlichen Zuschuss erhalten. Diese Arbeitnehmersparzulage bekommen Alleinstehende mit einem zu versteuernden Einkommen unter 20.000 Euro. Für Verheiratete sind es 40.000 Euro. Wenn Sie die Förderung erhalten, ist eine Laufzeit von sechs Jahren plus ein Ruhejahr das Minimum. Längere Laufzeiten sind ohne Probleme möglich.

Aktive Fonds oder ETFs?

Banken und andere Anbieter von Sparplänen für Aktienfonds bieten in erster Linie aktiv gemanagte Aktienfonds an. Diese werden von einem Fondmanager betreut, der für eine bestmögliche Performance sorgen soll. Jedoch sind damit deutlich höhere Kosten verbunden. Teilweise bis zu drei Prozent müssen Anleger an Gebühren im Jahr zahlen.

Eine gute Alternative sind ETFs. Diese Exchange Traded Funds (zu deutsch börsengehandelte Indexfonds) bilden einen gewählten Index ab. Sie können beispielsweise in einen ETF auf den DAX, den größten deutschen Index, investieren. Welche Aktien in welcher Gewichtung enthalten sind, werden vom zugrundeliegenden Index bestimmt. Sie investieren so nicht nur in einzelne Aktien, sondern können mit einem einzelnen ETF ganze Märkte oder sogar die Weltwirtschaft abdecken.

Ein weiterer Vorteil sind die geringeren Kosten, wenn Sie Ihre vermögenswirksamen Leistungen in ETF investieren. Beliebte Indexfonds wie der MSCI World oder der FTSE All World gibt es bereits für 0,2 Prozent, hinzu kommen Depotführungsgebühren von rund 10 Euro pro Jahr. Die Auswahl an Anbietern für VL-Sparen in ETFs ist jedoch kleiner. Bekannt sind vor allem comdirect und finvesto.


Immobilienkredit

Sie haben bereits ein Haus gekauft und zahlen einen Immobilienkredit ab? Dann können Sie Ihre vermögenswirksamen Leistungen möglicherweise in die Abzahlung dieses Kredits investieren. Sie können so die Rückzahlungsdauer verkürzen und müssen die VL-Zahlungen einfach nur auf das Darlehenskonto überweisen lassen. Von Ihrer Bank brauchen Sie außerdem eine Bestätigung für das Finanzamt darüber, dass Sie mit vermögenswirksamen Leistungen Ihren Kredit abbezahlen, da Sie die Arbeitnehmersparzulage mit Abgabe Ihrer Steuererklärung beantragen.

Die Tilgung eines Immobilienkredits lohnt sich vor allem, wenn beide Partner vermögenswirksame Leistungen erhalten. Damit können Sie Ihre monatliche Tilgungsrate um die Zahlung der VL erhöhen. So tragen Sie stärker zur Reduzierung des Kredits bei statt überwiegend Geld für die Zinsen aufzubringen. Allerdings räumt nicht jede Bank diese Möglichkeit ein, weshalb Sie dies vorab klären sollten.

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Wie viel VwL zahlt der Arbeitgeber?

Die Möglichkeit, vermögenswirksame Leistungen zu beziehen, besteht nicht nur für abhängig beschäftigte Arbeitnehmer, sondern auch für Auszubildende, Beamte, Richter und Soldaten. Wie hoch die Extra-Zahlungen vom Chef sind, hängt von den entsprechenden Branchen und Berufen ab. Möglich sind bis zu 40 Euro monatlich, also 480 Euro pro Jahr. Diesen Höchstbetrag bekommen beispielsweise Bankkaufleute und Tarifbeschäftigte der Sparkassen.

Andere Beschäftigte im öffentlichen Dienst bekommen laut TVÖD 6,65 Euro monatlich gezahlt. Auch in anderen Branchen sind niedrigere Zahlungen als 40 Euro möglich. So gibt vlsparen24.de niedrigere vermögenswirksame Leistungen für folgende Branchen an:

Vermögenswirksame Leistungen aufstocken

Falls Ihr Arbeitgeber nichts oder nur einen Teil des Höchstbetrages für vermögenswirksame Leistungen zahlt, haben Sie die Möglichkeit, selbst den vollen Betrag zu zahlen oder entsprechend aufzustocken. Das hat gleich zwei Vorteile:

  1. Langfristiges Sparen

    Mit jedem Monat, in dem Sie einen höheren Betrag sparen und zurücklegen, sparen Sie langfristig eine beträchtliche Summe. Oft wird unterschätzt, was sich über mehrere Jahre ansammelt. Gerade durch Zinsen und den Zinseszinseffekt profitieren Sie bei langer Spardauer – eine höhere monatliche Rate wird mit der Zeit immer mehr wert.

  2. Staatliche Förderung

    Wenn Ihr zu versteuerndes Einkommen innerhalb der Grenzen liegt und für Ihre Anlageform eine staatliche Förderung möglich ist, erhalten Sie diese – unabhängig davon, welchen Anteil der Arbeitgeber zu den vermögenswirksamen Leistungen beiträgt. So können Sie die Höchstbeträge der Förderung bekommen, selbst wenn das Unternehmen sich nicht oder nur sehr gering daran beteiligt.

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Wann kann ich VL auszahlen lassen?

Grundsätzlich haben VL zunächst keine feste Laufzeit. Sie können sich jederzeit Ihre vermögenswirksamen Leistungen auszahlen lassen. Allerdings gibt es verschiedene Bedingungen, und es kann sich finanziell lohnen, den Vertrag nicht vorzeitig zu kündigen.

Sieben Jahre ist der übliche Anlagezeitraum, wenn die Leistungen staatlich gefördert werden. Dabei zahlen Sie sechs Jahre ein, das letzte Jahr ruht das Geld, bevor die Auszahlung ansteht. Wer diese Laufzeit und Sperrfrist nicht einhält, muss die Prämien vom Staat zurückzahlen. Der Zeitraum ist eine feste Voraussetzung für die Förderung.

Es gibt allerdings nach § 4 Abs. 4 des 5. Vermögensbildungsgesetzes einige Ausnahmen, unter denen Sie verlustfrei den Vertrag zu Ihren vermögenswirksamen Leistungen kündigen können:

  • Arbeitslosigkeit
    Sind Sie länger als ein Jahr ununterbrochen arbeitslos, können Sie sich Ihr Erspartes nebst Zulagen verlustfrei auszahlen lassen.
  • Selbständigkeit
    Gleiches gilt, wenn Sie sich selbstständig machen und das Ersparte als Startkapital nutzen wollen.
  • Weiterbildung
    Sie dürfen die Zuschüsse bei vorzeitiger Auszahlung behalten, wenn Sie den Erlös innerhalb von drei Monaten für eine Weiterbildung nutzen.
  • Hochzeit
    Wer geheiratet hat und sich seine vermögenswirksamen Leistungen auszahlen lassen will, darf seine Zulagen trotz vorzeitiger Kündigung ebenfalls behalten, wenn seit Abschluss des VL-Vertrages mindestens zwei Jahre vergangen sind.
  • Todesfall
    Stirbt der Arbeitnehmer oder der Ehegatte beziehungsweise Lebenspartner, ist eine vorzeitigen Kündigung ebenfalls unter Beibehalt der Zulagen möglich.
  • Erwerbsunfähigkeit
    Wer zu mindestens 95 Prozent erwerbsunfähig ist, kann sich die vermögenswirksamen Leistungen vorzeitig verlustfrei auszahlen lassen.
  • Altersvorsorge mit vermögenswirksamen Leistungen

    Ein Drittel aller Arbeitnehmer, die vermögenswirksame Leistungen beziehen könnten, verschenken das Geld aus Unwissenheit. Andere legen es in Lebensversicherungen, Fonds- oder Banksparplänen an. Dann entfallen auf den Gehaltsbonus allerdings volle Steuer- und Sozialabgaben. Eine andere Möglichkeit ist, die VL-Leistung in die Altersvorsorge zu stecken. Genauer: in die betriebliche Altersvorsorge zu investieren, dann können Sie nämlich den vollen Betrag ansparen. Allerdings fallen im Ruhestand auf die Auszahlungen die vollen Steuer- und Sozialabgaben an.

    In einigen Branchen ist diese Form der Anlage bereits geregelt, das heißt, Sie können nicht selbst die Verwendung entscheiden. Vorteilhaft ist die Investition in die betriebliche Altersvorsorge vor allem dann, wenn Sie über der Einkommensgrenze liegen. Dadurch entgeht Ihnen die Arbeitnehmersparzulage. Aber Sie sind nicht steuer- und sozialabgabenpflichtig. Andererseits können Sie bei diesem Modell erst im Rentenalter auf Ihr Geld zugreifen und nicht wie sonst bei den vermögenswirksamen Leistungen bereits nach sieben Jahren.

    Häufig gestellte Fragen und Antworten zu den VL

    Zum Schluss beantworten wir noch einmal übersichtlich die häufigsten Fragen rund um vermögenswirksame Leistungen:

    Ist der Arbeitgeber verpflichtet, VL zu zahlen?

    Die Investition durch vermögenswirksame Leistungen lohnt sich, doch einen gesetzlichen Anspruch darauf gibt es nicht. Entscheidend sind Tarif- und Arbeitsvertrag oder die Freiwilligkeit des Arbeitgebers. Sieht Ihr Vertrag keine VL vor, können Sie das Gespräch mit Ihrem Chef suchen und nachfragen. Mitarbeiterzufriedenheit und Arbeitgeberimage sind zwei wichtige Faktoren, Ihr Chef könnte also durchaus gewillt sein, Ihnen entgegenzukommen.

    Wie funktioniert das mit vermögenswirksamen Leistungen?

    Voraussetzung für die vermögenswirksamen Leistungen ist, dass das Arbeitsverhältnis mindestens sechs Monate besteht und dass dem Arbeitgeber beziehungsweise Dienstherren die erforderlichen Angaben gemacht werden. Mit diesen Summen ist kein kurzfristiges Vermögen möglich, weshalb vermögenswirksame Leistungen über einen langen Zeitraum angelegt werden. Der Vertrag läuft normalerweise über eine Dauer von sieben Jahren.

    Die ersten sechs Jahre zahlt der Arbeitgeber monatlich den Betrag ein, das siebte Jahr ist ein Ruhejahr. Erst nach Ablauf dieser Zeit können Sie frei über das so entstandene Vermögen verfügen. Wie groß dieses dann ist, hängt von der Höhe der Zahlungen, aber auch von der Art der Anlage ab. Wer sich den Betrag früher auszahlen lasen will, kann den Vertrag kündigen, verliert dabei aber mögliche staatliche Förderungen (außer die oben genannten Gründe liegen vor).

    Wie kann ich vermögenswirksame Leistungen kündigen?

    Wollen Sie vorzeitig Ihre vermögenswirksamen Leistungen kündigen, sollten Sie mit Ihrer Bank ein Gespräch vereinbaren und die Details der Kündigung klären. Wollen Sie die Zuschüsse behalten, müssen Sie die Ausnahmen in der Regel schriftlich durch entsprechende Dokumente bestätigen. Außerdem müssen Sie schriftlich die Kündigung Ihres VL-Kontos beantragen.

    Dazu reicht ein formloses Schreiben, das Ihre Kontaktdaten, den Grund der vorzeitigen Kündigung sowie entsprechende Belege enthält. Wenngleich Sie Ihre staatlichen Zulagen behalten dürfen, kann es trotzdem sein, dass die Bank oder der Bausparverein eine Vorfälligkeitsentschädigung verlangt. Im Falle eines Arbeitgeberwechsels müssen Sie übrigens Ihren VL-Vertrag nicht kündigen, falls der neue Chef keine vermögenswirksamen Leistungen anbietet. Sie können den Vertrag dann einfach ruhen lassen.

    Für wen sind vermögenswirksame Leistungen attraktiv?

    Auch wenn alle Arbeitnehmer vermögenswirksame Leistungen beantragen können – insbesondere sollen sie Geringverdiener ansprechen. Wer ohnehin genügend Geld übrig hat, kann jederzeit etwas zur Seite legen und braucht dafür nicht zwangsläufig Zuschüsse vom Arbeitgeber oder vom Staat. Ist das Geld jedoch eher knapp, sind vermögenswirksame Leistungen eine Chance, trotzdem Kapital aufbauen zu können.

    Über die gesamte Laufzeit können mehrere 1000 Euro zusammenkommen. Wenn es finanziell möglich ist und Sie selbst noch eine Eigenleistung beitragen können, sogar noch mehr. Um in den Genuss der staatlichen Unterstützung zu kommen, müssen Sie im Rahmen Ihrer Steuererklärung in der Anlage N die Zulage beantragen. Zusätzlich müssen Sie mit einer Bescheinigung Ihrer Bank den VL-Vertrag belegen.

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    [Bildnachweis: Karrierebibel.de]

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