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Bonus verhandeln: 6 Tipps für die Zusatzzahlung

Sie wollen mehr Geld verdienen? Also in der nächsten Gehaltsverhandlung das monatliche Grundgehalt anpassen. Das typische Vorgehen, aber nicht immer die beste Option. Mögliche Alternative: Sie können einen Bonus verhandeln und so Ihren jährlichen Verdienst hochschrauben. Das hat Vorteile für Sie als Mitarbeiter, aber auch für Arbeitgeber – so können Sie Chefs besser überzeugen. Aber wie können Sie erfolgreich einen Bonus verhandeln? Wir klären die Voraussetzungen und geben Tipps für Ihre Bonusverhandlung…



Bonus verhandeln: 6 Tipps für die Zusatzzahlung

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Bonus verhandeln: Was ist das überhaupt?

Ein Bonus ist eine zusätzliche Zahlung neben Ihrem vereinbarten Grundgehalt. Die Zusatzvergütung kann zu einem festen Zeitpunkt – beispielsweise am Jahresende – oder nach Erreichung eines bestimmten Ziels – etwa Abschluss eines Projekts – geleistet werden.

Als Mitarbeiter müssen Sie diesen Bonus verhandeln. Einen gesetzlichen Anspruch auf die Zusatzzahlung vom Arbeitgeber haben Sie nicht. Haben Sie im Arbeitsvertrag keine Regelung zu einer Prämie ausgehandelt, müssen Sie den Bonus verhandeln. Der richtige Zeitpunkt ist die Gehaltsverhandlung, denn dabei geht es nicht nur um Grundgehalt, sondern auch variable und leistungsabhängige Gehaltsbestandteile.

Bonus ist abhängig von Leistungen und Erfolgen

Ein Bonus wird nicht einfach ausgehandelt und gezahlt. Die Leistung ist an vorher festgelegte Leistungen geknüpft. Typisch sind dabei zwei Varianten:

  1. Bonus nach individueller Leistung
    Die Zahlung ist direkt abhängig von Ihren persönlichen Erfolgen und vorher definierten Leistungen. Erreichen Sie die Ziele, gibt es die Zusatzvergütung.
  2. Bonus nach Erfolg des Teams
    Ein Bonus kann auch an den Erfolg des Teams, der Abteilung oder des ganzen Unternehmens gekoppelt sein. Hier wird häufiger von Prämie gesprochen.

Wenn Sie einen Bonus verhandeln, sollten Sie sich auf die erste Form konzentrieren. Auf Ihre individuelle Leistung haben Sie direkten Einfluss. Hier liegt es nur an Ihnen, Ihrer Arbeit und Ihren Erfolgen, ob Sie die Zusatzzahlungen erhalten. Ist Ihre Zusatzvergütung beispielsweise vom Abteilungserfolg abhängig, können Sie persönlich Bestleistungen bringen, am Ende aber trotzdem leer ausgehen.

Was ist besser: Gehaltserhöhung oder Bonus?

Auf das Jahresgehalt betrachtet, haben eine Gehaltserhöhung und ein Bonus denselben Effekt. Monatlich 250 Euro mehr entspricht einer einmaligen Bonuszahlung von 3.000 Euro. Dennoch gilt ein höheres Grundgehalt grundsätzlich als besser. Es verbessert den Ausgangswert für weitere Gehaltserhöhungen, ist für den Gehaltswunsch bei einem Jobwechsel vorteilhaft und kann sogar zukünftige Boni erhöhen – diese werden gerne als Prozentbetrag vom Grundgehalt berechnet.

Ein Bonus ist dennoch eine sehr attraktive Zusatzleistung. Gerade, wenn Arbeitgeber eine Gehaltserhöhung ablehnen, können Sie als Alternative einen Bonus verhandeln und so trotzdem profitieren.


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Bonus verhandeln: Vorteile für Mitarbeiter und Unternehmen

Eine höhere Zusatzzahlung ist ein großes Plus für Ihre Finanzen. In Ihrem nächsten Gehaltsgespräch sollten Sie das Thema deshalb in jedem Fall ansprechen. Das Beste daran: Wenn Sie einen Bonus verhandeln, hat das nicht nur Vorteile für Sie, sondern auch für den Arbeitgeber.

Vorteile für Mitarbeiter

  • Größere Chancen
    Führungskräfte blocken Gehaltsforderungen oft ab oder vertrösten auf einen späteren Zeitpunkt. Indem Sie einen Bonus verhandeln, erhöhen Sie Ihre Chancen auf eine erfolgreiche Verhandlung und zusätzliches Geld.
  • Höhere Motivation
    Die Aussicht auf eine Zusatzzahlung stärkt die Motivation ungemein. Ihre Leistungsfähigkeit und Produktivität machen einen Sprung, wenn Sie die ausstehende Finanzspritze im Hinterkopf haben.
  • Klares Ziel
    Sie wissen genau, welche Leistungen Sie bringen und welche Erfolge notwendig sind. Das schafft Klarheit und Orientierung. Es liegt in Ihrer Verantwortung, den nötigen Aufwand zu betreiben, um das gesetzte Ziel zu erreichen.

Neben den Vorteilen müssen Sie bedenken, dass ein Bonus voll versteuert wird. Schon in der Verhandlung müssen Sie einkalkulieren, dass nicht der volle Betrag bei Ihnen ankommt.

Vorteile für Arbeitgeber

  • Mehr Flexibilität
    Variable und leistungsabhängige Gehaltsbestandteile sorgen für mehr Flexibilität in den Gehaltsstrukturen. Gerade in wirtschaftlich schwachen Phasen fallen Personalkosten dann geringer aus.
  • Geringeres Risiko
    Unternehmen gehen ein geringeres finanzielles Risiko ein. Ein verhandelter Bonus wird nur fällig, wenn die Leistung stimmt. Der Chef muss also nur bei einem guten Ergebnis zahlen. Es gibt eine Form von Leistungsgarantie.
  • Stärkere Mitarbeiterbindung
    Für die Mitarbeiterzufriedenheit und das Employer Branding sind Boni ein starkes Signal. Gute Leistung wird belohnt – das bringt stärkere Loyalität und macht zu einem attraktiven Arbeitgeber.

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Fühlen Sie sich unterbezahlt? Dann ist das IHRE Chance auf eine satte Gehaltserhöhung – schon hunderte zufriedene Teilnehmer empfehlen den Kurs weiter: Die erprobte und einfache Anleitung für eine erfolgreiche Gehaltsverhandlung. Mit diesen Strategien überzeugen Sie den Chef mit Leichtigkeit:

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Bonus verhandeln: 6 Tipps für mehr Erfolg

Bei der Verhandlung zum Gehalt haben Sie bereits gewisse Erfahrung, doch einen Bonus verhandeln? Das ist für viele Arbeitnehmer neu und fällt entsprechend schwer. Unsere 6 Tipps helfen, damit Sie erfolgreich einen Bonus verhandeln:

🎯 Sammeln Sie Informationen

Zur Vorbereitung auf das Gespräch gehört eine umfangreiche Suche nach Informationen. Sind Bonuszahlungen in Ihrer Branche üblich? Wie hoch fallen diese im Durchschnitt aus? Wissen Sie von Kollegen oder anderen Abteilungen, die einen Bonus ausgehandelt haben? Je mehr Sie wissen, desto fundierter können Sie Ihre Vorstellungen begründen und schlagkräftige Argumente liefern.

🎯 Setzen Sie sich ein klares Ziel

Überlegen Sie sich, über welche Höhe Sie verhandeln wollen. Entscheidende Faktoren dabei sind Ihr Gehalt, Ihre Position im Unternehmen, die Verantwortung und die Leistungen oder Erfolge, an die der Bonus geknüpft sein soll. Orientieren Sie sich aber auch an marktüblichen Zusatzzahlungen. Die Summe sollte nicht völlig aus der Luft gegriffen sein.

Ein zusätzlicher Orientierungspunkt ist eine angestrebte Gehaltserhöhung. Sie wollen monatlich 300 Euro mehr verdienen? Das entspricht einem einmaligen Bonus von 3.600 Euro.

🎯 Sprechen Sie das Thema offen an

Treten Sie selbstbewusst auf und sprechen Sie das Thema offen an. Sie kommen nicht als Bittsteller in das Gehaltsgespräch, sondern als qualifizierte Fachkraft und verhandeln den Gegenwert Ihrer Arbeit.

Sagen Sie direkt, dass Sie einen Bonus verhandeln wollen und nennen Sie die Argumente, warum Sie die genannte Höhe für berechtigt halten. Das zeigt gleich, dass Sie nicht eine willkürliche Zahl nennen, sondern eine begründete Forderung stellen.

🎯 Vereinbaren Sie eindeutige Leistungen und Kriterien

Wenn Sie einen Bonus verhandeln, muss geklärt sein, unter welchen Bedingungen dieser ausgezahlt wird. Dazu braucht es klar definierte Leistungen und eindeutig identifizierbare Faktoren. Schwammige Aussagen wie „Bei guten Leistungen wird ein Bonus von 2.000 Euro gezahlt…“ bringen nicht weiter. Nutzen Sie für die Zielsetzung in der Bonusverhandlung besser die SMART-Methode.

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🎯 Fragen Sie bei Unklarheiten nach

In einer Bonusverhandlung sollten keinerlei Fragen offen bleiben. Wenn Sie bei einem Punkt unsicher sind oder sich Unklarheiten zeigen, fragen Sie direkt nach. Das ist kein Fehler oder Zeichen der Schwäche in einer Verhandlung, sondern notwendig, um Missverständnisse und spätere Probleme zu vermeiden.

🎯 Halten Sie alles schriftlich fest

Das Ergebnis der Verhandlung muss schriftlich festgehalten werden. Typisch ist eine gesonderte Bonusvereinbarung, es kann aber auch ein Zusatz zum Arbeitsvertrag verfasst werden. Nur mit diesem schriftlichen Dokument können Sie später Ihren Anspruch auf die Zahlung nachweisen. Rein mündliche Absprachen sind zwar gültig, ohne schriftlichen Beweis haben Sie aber kaum eine Möglichkeit, Ihre Forderungen durchzusetzen.


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