Jede Verhandlung beginnt mit einem NEIN
Viele Menschen verhandeln nicht gerne. Das Feilschen ist ihnen unangenehm. Seine Interessen durchzusetzen, fühlt sich einfach nicht harmonisch an - erst recht nicht, wenn die eigenen Forderungen zurückgewiesen werden. Doch die Wahrheit ist (und was Ihnen Ihr Chef oder Verhandlungspartner nie sagen wird): JEDE Verhandlung beginnt mit einem "Nein". Wenn sich alle schon einig wären, müssten Sie schließlich nicht mehr verhandeln. Und der Gedanken eröffnet ungeahnte Chancen...

Gesprächsbereitschaft: Zurückweisung gehört zum Geschäft

So unangenehm sich das auch anfühlt: Zurückweisung ist zwangsläufig der Auftakt jeder Verhandlung. Wer sich das bewusst macht und verinnerlicht, nimmt die Abfuhr seiner Forderung weniger persönlich und ist auch nicht gleich frustriert oder eingeschnappt.

Gut so! Profis betrachten ein Nein ohnehin stets als Signal für Gesprächsbereitschaft. Würde Ihr Gegenüber schweigen oder sich abwenden wäre das wesentlich schlimmer.

Betrachten Sie die Verhandlung also als ein Gespräch mit dem Ziel, Interessen auszuloten und einen Konsens zu finden - nur eben andersrum als erwartet: Das Gespräch beginnt immer mit einem Korb und endet mit einem Handschlag.

Das ist jetzt vielleicht ein recht kurzer Artikel geworden - dafür ein vielleicht mit einem mutmachenden und inspirierenden Gedanken.

Falls Sie das Thema Verhandlung noch weiter vertiefen möchten, haben wir hier weitere oft gelesene und teils sehr umfangreiche Dossiers zusammengestellt und verlinkt...

[Bildnachweis: nito by Shutterstock.com]

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