Jede Verhandlung beginnt mit einem NEIN

Viele Menschen verhandeln nicht gerne. Das Feilschen ist ihnen unangenehm. Seine Interessen durchzusetzen, fühlt sich einfach nicht harmonisch an – erst recht nicht, wenn die eigenen Forderungen zurückgewiesen werden. Doch die Wahrheit ist (und was Ihnen Ihr Chef oder Verhandlungspartner nie sagen wird): JEDE Verhandlung beginnt mit einem „Nein“. Wenn sich alle schon einig wären, müssten Sie schließlich nicht mehr verhandeln. Und der Gedanken eröffnet ungeahnte Chancen…

Jede Verhandlung beginnt mit einem NEIN

Gesprächsbereitschaft: Zurückweisung gehört zum Geschäft

So unangenehm sich das auch anfühlt: Zurückweisung ist zwangsläufig der Auftakt jeder Verhandlung. Wer sich das bewusst macht und verinnerlicht, nimmt die Abfuhr seiner Forderung weniger persönlich und ist auch nicht gleich frustriert oder eingeschnappt.

Gut so! Profis betrachten ein Nein ohnehin stets als Signal für Gesprächsbereitschaft. Würde Ihr Gegenüber schweigen oder sich abwenden wäre das wesentlich schlimmer.

Betrachten Sie die Verhandlung also als ein Gespräch mit dem Ziel, Interessen auszuloten und einen Konsens zu finden – nur eben andersrum als erwartet: Das Gespräch beginnt immer mit einem Korb und endet mit einem Handschlag.

Das ist jetzt vielleicht ein recht kurzer Artikel geworden – dafür ein vielleicht mit einem mutmachenden und inspirierenden Gedanken.

Falls Sie das Thema Verhandlung noch weiter vertiefen möchten, haben wir hier weitere oft gelesene und teils sehr umfangreiche Dossiers zusammengestellt und verlinkt…

Gehaltsverhandlung-Trick: Legen Sie eine Leistungsmappe an!

Viele hätten zwar gerne eine Gehaltserhöhung, doch fällt ihnen die Gehaltsverhandlung schwer. Vor allem, weil Ihnen gute Argumente fehlen. Ein ebenso wirksamer wie überzeugender Trick hierbei ist die sogenannte Leistungsmappe. Darin sammeln Sie harte Fakten und Argumente für mehr Geld. Wie das funktioniert, erklärt das folgende Video:

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30. April 2017 Autor: Jochen Mai

Jochen Mai ist Gründer und Chefredakteur der Karrierebibel. Er doziert an der TH Köln über Social Media Marketing und ist gefragter Keynote-Speaker. Zuvor war der Diplom-Volkswirt als Journalist tätig - davon 13 Jahre als Ressortleiter der WirtschaftsWoche.

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