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Gehalt verhandeln: Jahresanfang guter Zeitpunkt?

Wann sollten Sie mit dem Chef über mehr Gehalt sprechen? Der Jahresanfang gilt als besonders guter Zeitpunkt für die Gehaltsverhandlung. Die Budgets sind noch nicht verbraucht, alles steht auf Anfang. Warum also nicht den Jahresanfang für eine persönliche Bilanz und als Gehaltsverhandlung Zeitpunkt nutzen? Tatsächlich spricht vieles dafür – manches aber auch nicht. Ob die ersten Wochen im neuen Jahr ein gutes Timing sind, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Und es müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein…


Gehalt verhandeln: Jahresanfang guter Zeitpunkt?

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Jahresbeginn: Ein guter Zeitpunkt für Gehaltsverhandlungen?

Laut Statistiken und Umfragen sind Unternehmen in den Monaten November und Dezember eher knauserig bei Gehaltserhöhungen. Die Gehaltsetats sind meist aufgebraucht und Chefs setzen auf Sicherheit und Reserven. Wenn überhaupt gibt es für Angestellte nur nur ein kleines Stück vom Kuchen. Nennenswerte Gehaltssprünge sind in diesem Zeitraum nicht zu erwarten.

Statistisch deutlich besser ist der Jahresanfang als Zeitpunkt für Ihre Gehaltsverhandlung. Das Gehalt steigt hier nicht nur häufiger. Es werden auch höhere Gehaltsforderungen genehmigt. Aber: Gehälter werden stets individuell verhandelt. Eine Garantie auf mehr Geld ist das der Zeitpunkt für die Gehaltsverhandlung nicht.

Jahresanfang: Was spricht für den Zeitpunkt der Gehaltsverhandlung?

Die höheren Chancen auf ein positives Gehaltsgespräch zu Jahresbeginn kommen nicht ohne Grund: Gerade jetzt können Sie genau argumentieren und nachweisen, was Sie im Vorjahr geleistet haben. Zusätzlich haben Unternehmen das Budget noch nicht verplant, steigende Personalkosten können so eingeplant werden. Vielleicht kommt der Chef sogar entspannt aus dem Weihnachtsurlaub. In manchen Unternehmen werden sogar traditionell zu Jahresbeginn Lohnverhandlungen geführt.

Trotz dieser Aussichten gilt: Als Zeitpunkt für die Gehaltsverhandlung ist das Jahresanfang nicht zwingend besser als der 13. Juli, 29. September oder ein anderer beliebiger Tag im Jahr. Ihr Chef kann diese im Januar ebenso abschmettern. Entscheidend für eine erfolgreiche Gehaltsverhandlung ist nicht der genaue Tag. Es müssen verschiedene Voraussetzungen berücksichtigt werden.

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Mehr Gehalt: Davon hängt es ab

Ein einheitliches Gehalt oder einen einheitlichen Marktwert gibt es leider nicht. Arbeitnehmer in identischen Jobs und Branchen verdienen noch lange nicht dasselbe. Das eigene Einkommen hängt nicht nur davon ab, wie geschickt Sie Ihr Gehalt verhandeln. Es kommen noch einige Parameter und Einflussgrößen hinzu, die Sie bei einem Jobwechsel beachten sollten. ab und sollte je Bewerbung individuell ermittelt werden. Im Wesentlichen sind dies:

Branche

Trotz gleichem Jobtitel und vergleichbarer Tätigkeit werden in der Pharmabranche, in der chemischen Industrie und im Automobilsektor meist mehr bezahlt als in der Dienstleistungsbranche oder in sozialen Berufen. Das liegt teils schon an den Tarifverträgen. Zu den bestbezahlenden Branchen gehören seit Jahren Pharma, Chemie, Maschinenbau, Finanzen, Energie und IT. Abgehängt sind Berufe im Handel (speziell Einzelhandel), Sozialbereich, in der Bildung, Tourismus und Gastronomie.

Qualifikation

Je besser ausgebildet und spezialisiert Sie sind, desto mehr verdienen Sie (siehe Bildungsrendite). Studierte erhalten im Schnitt 20.000 Euro p.a. mehr als Angestellte mit „nur“ einer Ausbildung. Und mit einem Masterabschluss verdienen Sie im Schnitt zehn Prozent mehr als ein Bachelorabsolvent. Hinzu kommen Zusatzqualifikationen und Fortbildungen. Nicht nur in tarifgebundenen Unternehmen kommen Sie damit in eine höhere Gehaltsgruppe.

Position

Berufseinsteiger verdienen weniger als erfahrende Fach- oder Führungskräfte. Mit 52 Jahren erreichen die meisten ihr Maximalgehalt – durchschnittlich 58.539 Euro. Danach sinkt das Gehalt, weil die Betroffenen beruflich kürzer treten (siehe: Downshifting). Die größten Gehaltssprünge machen Arbeitnehmer zwischen 30 und 40 Jahren.

Einstufung und Rahmenbedingungen

Natürlich spielt es eine Rolle, ob Sie eine Teilzeitstelle anstreben oder in Vollzeit arbeiten. Ebenso kann es Gehaltsunterschiede bei einer 35-Stunden- und 40-Stunden-Woche geben. Auch Nebenleistungen wie mehr Urlaub, Jobticket, Weihnachts- oder Urlaubsgeld sowie betriebliche Altersversorgung können das monatliche Fixum senken, weil sie ein Äquivalent darstellen. Schließlich ist auch die Einstufung der Stelle entscheidend: Oft werden zum Beispiel Sozialpädagogen als Erzieher eingestellt – bekommen dann aber auch nur ein Erziehergehalt.

Berufserfahrung

Klar, Erfahrung und Expertise werden bezahlt. Natürlich nur, wenn die Berufserfahrungen für den Job relevant sind. Einschlägige Praktika zählen zwar auch zur Berufserfahrung – werden aber kaum honoriert.

Defizite

Je weniger Sie dem Anforderungsprofil im Stellenangebot entsprechen, desto schwieriger wird die Gehaltsverhandlung. Quereinsteiger und Bewerber mit Defiziten (lange Arbeitslosigkeit, Brüche im Lebenslauf, kaum Fortbildungen oder berufliche Erfolge, etc.) müssen mit einem Abschlag kalkulieren. Hier hilft meist nur gezielte Weiterbildung, um mehr Zugeständnisse herauszuhandeln.

Unternehmensgröße

In internationalen Konzernen liegen die Gehälter meist höher als in kleinen und mittelständischen Unternehmen. Statistisch zahlen Großunternehmen höhere Gehälter als Klein- und mittelständische Betriebe. Als Orientierung: Ab 500 Mitarbeitern ist gegenüber dem Branchendurchschnitt ein Mehrgehalt von bis zu 50 Prozent erzielbar.

Wirtschaftslage

Wachstum, Auftragslage und wirtschaftliche Zahlen beeinflussen die Bezahlung. Geht es dem Unternehmen besonders gut, haben Sie in der Gehaltsverhandlung bessere Karten. Bei schwacher Konjunktur berufen sich Vorgesetzte gerne auf die Killerphrase „Momentan können wir einfach nicht mehr zahlen.“

Markt

Angebot und Nachfrage bestimmen auch das Gehalt. Gibt es mehr Bewerber als freie Stellen, sinken die Gehälter und die Unternehmen können wählerisch sein sowie hart verhandeln. Zählen Sie hingegen zu den raren und gesuchten Fachkräften mit hoher Spezialisierung, können Sie Ihr Wunschgehalt einfordern – und bekommen es meist auch. Wie etwa aktuell sämtliche Programmierer und Informatiker.

Bundesland

In Deutschland herrscht ein Süd-Nord-Gefälle: In Bayern, Baden-Württemberg und Hessen werden die höchsten Gehälter gezahlt. In Sachsen, Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern die niedrigsten.

Region

In der Stadt und anderen Ballungsgebieten wird mehr bezahlt als auf dem Land oder in strukturschwachen Regionen und in der Provinz. Großstädte wie München, Frankfurt oder Stuttgart punkten in der Regel mit einem hohen Gehaltsniveau, gleichzeitig sind hier die Lebenshaltungskosten aber höher als beispielsweise in Schleswig-Holstein oder Mecklenburg-Vorpommern.

Mobilität

Wer nur innerhalb eines kleinen Radius einen neuen Job sucht, hat in der Regel wenig Auswahl – das drückt das Gehalt und mögliche Ansprüche. Wer dagegen mobil ist und bundesweit oder gar europaweit sucht, findet deutlich besser bezahlte Jobs – trotz gleicher Anforderungen.

Kontakte

Beziehungen schaden nur dem, der keine hat. Das gilt auch beim Gehalt. Wer es per Empfehlung in die Endauswahl geschafft hat oder sogar abgeworben wurde, kann seinen Marktwert deutlich steigern. Das gilt übrigens grundsätzlich, wenn Sie genau wissen, was Sie wert sind. Nützliche Hinweise hierfür geben unsere kostenlosen Gehaltstabellen (auch TVöD) und Gehaltsvergleiche.

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Gehaltsverhandlung Zeitpunkt: Faktoren für das Timing

Ist der Jahresanfang der beste Zeitpunkt für eine Gehaltsverhandlung? Die ehrliche, aber unbefriedigende Antwort: Es kommt darauf an. Um das richtige Timing zu finden, müssen Sie mehrere Faktoren berücksichtigen:

1. Individuelle Leistungen

Egal, welcher Tag oder Monat: Ein guter Zeitpunkt für die Gehaltserhöhung ist immer abhängig von Ihrer individuellen Leistung. Denn genau damit rechtfertigen Sie Ihren Mehrwert und den Wunsch nach mehr Bezahlung. Studien zufolge der wirklich beste Zeitpunkt: Kurz bevor Sie ein wichtiges Projekt erfolgreich abschließen. Sie sind unentbehrlich, der Chef sieht das und merkt, was Sie leisten.

Grundsätzlich gilt: Immer, wenn Sie besonders gute Leistungen oder große Erfolge verbuchen können, kann es ein guter Zeitpunkt sein, um den Verdienst neu auszuhandeln. Vorausgesetzt, die letzte Erhöhung ist mindestens ein Jahr her.

2. Positive Bilanz

Eng verbunden mit der eigenen Leistung: In vielen Unternehmen gibt es regelmäßige Bilanz über Leistungen, Erfolge und die Entwicklung von Mitarbeitern. In Mitarbeitergesprächen, Jahresgesprächen oder Feedbackgesprächen mit den Chef werden Erwartungen mit dem Ist-Zustand abgeglichen. Wenn Sie hier gut abschneiden, haben Sie bereits ein gutes Argument für eine Gehaltsverhandlung.

Der Chef hat bereits bestätigt, dass er sehr zufrieden mit Ihnen ist, Sie nicht nur gute Arbeit leisten, sondern wichtig für das Team sind. Ob das im Januar oder Oktober ist: Nutzen Sie den Zeitpunkt für eine Gehaltsverhandlung. Um im Gespräch bestmöglich zu punkten, helfen zum Beispiele diese Fragen zur Vorbereitung:

  • Konnten Sie Arbeitsprozesse optimieren oder verkürzen?
  • Wo konnten Sie Kosten für das Unternehmen einsparen?
  • Wie sehr haben Sie dazu beigetragen, Unternehmensziele zu erreichen?
  • Haben Sie sich besonders engagiert – etwa in kritischen Situationen?

3. Persönlicher Marktwert

Ob es ein guter Zeitpunkt für eine Gehaltsverhandlung ist, hängt immer von Ihrem aktuellen Marktwert ab. Sie verdienen bereits überdurchschnittlich gut oder Ihr Jahresgehalt entspricht genau Ihrem Marktwert? Dann wird es schwierig, eine bessere Bezahlung zu argumentieren. Das funktioniert nur, wenn Sie nachweislich deutlich mehr leisten und Mehrwert für das Unternehmen schaffen. Wer einfach nur mehr verlangt, wirkt gierig und schlecht vorbereitet.

Wie hoch marktübliche Gehälter sind, können Sie in Gehaltstabellen und Gehaltsvergleichen nachlesen. Nutzen Sie auch unseren kostenlosen Service für einen persönlichen Gehaltsreport:

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4. Lage des Unternehmens

Gute Auftragslage, große Gewinne, positive Zukunftsperspektive – wenn die wirtschaftliche Lage des Unternehmens gut ist, gibt es auch beim Gehalt Spielraum. Je besser die Zahlen, desto größer das Budget und auch der Wille, in das eigene Personal zu investieren. Schreibt der Arbeitgeber hingegen rote Zahlen oder befindet sich in einer akuten Auftragsflaute, sieht es für Ihren Wunsch nach besserer Bezahlung schlecht aus. Das gilt zu Jahresbeginn wie im Sommer oder Herbst.

5. Laune des Gesprächspartners

Tatsächlich ist die Stimmung im Gehaltsgespräch ein wichtiger Faktor, denn Sie nicht ignorieren sollten. Der Chef ist im Stress, hat gerade selbst Ärger mit seinem Vorgesetzten oder ein wichtiges Projekt sorgt für dauerhafte Überstunden und Sorgenfalten? Dann wird er kein offenes Ohr für Ihr Anliegen haben. Statt einer Verhandlung gibt es Killerphrasen und ein schnelles Ende der Unterhaltung.

Ist der Chef jeden Morgen schlecht gelaunt? Machen Sie einen Termin am Nachmittag. Freitags naht das Wochenende. Für wichtige Themen fehlt dann die Offenheit. Donnerstag ist eine bessere Terminwahl. Selbst das Wetter kann ausschlaggebend sein. Drei Wochen Regen? Das schlägt aufs Gemüt. Bei Sonnenschein sind Menschen großzügiger, fanden die US-Wissenschaftler Bruce Rind und David Strohmetz heraus.

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Vorbereitung: Argumente für mehr Gehalt

Ob Sie sich für den Jahresanfang oder einen anderen Zeitpunkt für die Gehaltsverhandlung entscheiden: Sie brauchen immer handfeste und aussagekräftige Argumente, um mehr Geld vom Arbeitgeber zu bekommen. „Weil gerade Silvester war…“ oder „Weil die letzte Erhöhung zwei Jahre her ist…“ sind keine Gründe. Das Unternehmen zahlt Ihnen nicht ohne Grund mehr. Sie müssen deutlich machen, dass Sie Mehrwert schaffen und damit wörtlich mehr wert sind. Dabei zählen bisherige Erfolge, aber auch zukünftige Leistungen.

Wollen Sie mehr Geld, müssen Sie den Blick immer auch nach vorne richten: Nicht weil ein neues Jahr angebrochen ist, wollen Sie mehr Gehalt. Sondern weil Sie im letzten Jahr die Bearbeitung von Aufträgen um 23 Prozent effizienter gestaltet haben und im kommenden Jahr ein großes Projekt betreuen, dass dem Unternehmen 10 Prozent mehr Umsatz sichert. Ihr bestes Argument ist immer, warum Sie für den Arbeitgeber mehr wert sind, als dieser Ihnen bisher zahlt.

5 Tipps für die Gehaltsverhandlung

Eine gute Vorbereitung ist die halbe Miete. Wer sich vorher keine Gedanken macht, braucht sich nicht wundern, wenn er leer ausgeht. Zusätzlich gibt es Tipps, um erfolgreich zu verhandeln: Damit es mit Ihrem Gehaltswunsch klappt, haben wir fünf Verhandlungstricks:

Nennen Sie Fakten

„Ich bringe gute Leistungen und bin wichtig für das Team.“ Das klingt gut und mag stimmen. Deutlich überzeugender sind eindeutige, belegbare Fakten. Was genau sind Ihre Erfolge? Was haben Sie geleistet, von dem das Unternehmen profitiert? Welche Leistungen machen Sie zu einem wertvollen Mitarbeiter? Bleiben Sie nicht vage, sondern nennen Sie harte Fakten und Zahlen.

Fordern Sie konkrete Summen

Sie wollen nicht „etwas mehr“ verdienen und auch nicht „200 bis 300 Euro im Monat“. Fordern Sie konkrete Summen ein, die Ihrem Marktwert und Ihren Leistungen entsprechen. „Ich empfinde ein Gehalt von _____ Euro im Monat für angemessen.“ Noch besser: Krumme Summen. Ein gefordertes Jahresgehalt von 43.550 Euro sagt: Ich weiß genau, was ich wert bin. „Ich stelle mir ein Gehalt um die 40.000 Euro vor“ klingt wie eine grobe Schätzung.

Schaffen Sie einen Vergleichswert

Setzen Sie Ihren Gehaltswunsch in Relation zu einem Vergleichswert, idealerweise einem möglichst konkreten Durchschnittsgehalt. Beispiel: Marktüblich für diese Position sind bis zu 48.700 Euro pro Jahr. Aufgrund meiner Qualifikationen und Leistungen stelle ich mir ein Gehalt von 44.380 Euro jährlich vor.“ Sie zeigen, dass Sie Ihren Wert kennen – und haben bereits einen Kompromissvorschlag gemacht. Das macht es schwerer, Sie noch weiter zu drücken.

Akzeptieren Sie nicht das erste Angebot

In einer Verhandlung sollten Sie niemals sofort Ja sagen und das erste Angebot annehmen. Damit zeigt der Chef: Es gibt Verhandlungsspielraum – den können Sie nutzen. Ungeübten Verhandlern fällt das schwer, doch bleiben Sie beharrlich und machen Sie ein eigenes Gegenangebot, das Sie mit Argumenten (und Wiederholung der bereits genannten Punkte) unterfüttern.

Treten Sie selbstbewusst auf

Nicht zuletzt entscheidet selbstbewusstes Auftreten über den Erfolg in der Verhandlung. Sie sind kein Bittsteller, sondern verhandeln den Gegenwert Ihrer Arbeitsleistung. Machen Sie sich nicht klein oder treten Sie unterwürfig auf. Wenn Sie Ihren Wert kennen und von Ihren Leistungen überzeugt sind, dürfen und sollten Sie selbstbewusst eine entsprechende Entlohnung einfordern.

Gehaltsverhandlung-Trick: Legen Sie eine Leistungsmappe an!

Viele hätten zwar gerne eine Gehaltserhöhung, doch fällt ihnen die Gehaltsverhandlung schwer. Vor allem, weil Ihnen gute Argumente fehlen. Ein ebenso wirksamer wie überzeugender Trick hierbei ist die Leistungsmappe. Darin sammeln Sie harte Fakten und Argumente für mehr Geld. Wie das funktioniert, erklärt das folgende Video:

Quiz: Sind Sie fit für die Gehaltsverhandlung?

Sind Sie fit für die Gehaltsverhandlung? Dann machen Sie unser Quiz! Die folgenden Fragen zeigen Ihnen, ob Sie wissen, worauf es für eine erfolgreiche Verhandlung ankommt. Klicken Sie Ihre Antworten einfach direkt im Browser an. Im Anschluss finden Sie ein kostenloses PDF mit den Lösungen.

1. Wann ist klassischerweise ein besonders guter Zeitpunkt für die Gehaltsverhandlung?

  • Vor dem Sommer, da der Chef im Sommerloch Zeit hat, sich mit dem Anliegen zu beschäftigen. (A)
  • Im Frühjahr, wenn Budgets geplant und ausgehandelt werden. (B)
  • Zum Ende des Jahres, wenn der Vorgesetzte sich Gedanken über das kommende Jahr macht. (C)

2. Wie sollten Sie die Verhandlung um eine höhere Bezahlung beginnen?

  • Sie machen das erste Angebot. (A)
  • Sie warten darauf, dass der Chef ein erstes Angebot unterbreitet. (B)
  • Beide Seiten machen gleichzeitig ein Angebot und suchen dann einen Kompromiss. (C)

3. Wann sollten Sie eine Gehaltsverhandlung lieber auf einen späteren Zeitpunkt verschieben?

  • Wenn Sie so viel arbeiten, dass Sie keine Zeit dafür haben. (A)
  • Wenn die Auftragslage im Unternehmen gerade schlecht ist. (B)
  • Wenn mehrere Kollegen im Urlaub sind. (C)

4. Welche Formulierung verspricht den meisten Erfolg?

  • Meine Gehaltsvorstellung liegt bei einem Jahresbruttogehalt 48.000 Euro. (A)
  • Ich stelle mir ein Jahresbruttogehalt von 49.000 Euro vor. (B)
  • Ein Jahresbruttogehalt von 48.750 Euro entspricht meinen Vorstellungen. (C)

5. Was tun Sie, wenn Ihr Chef Gründe nennt, die gegen eine Gehaltserhöhung sprechen?

  • Ich entkräfte die Argumente, in dem ich durch meine Leistungen und Erfolge erkläre, welchen Mehrwert ich dem Unternehmen bringe. (A)
  • Ich verstehe die Begründung und weiß, was der Chef sagen möchte, bestehe aber darauf, mehr Geld zu bekommen. (B)
  • Ich muss dem Chef zustimmen und frage nach, ob die Ausgangslage für eine Gehaltserhöhung in nächster Zeit besser wird. (C)

6. Ihr Chef erklärt, dass Ihre gewünschte Erhöhung leider nicht möglich ist und bietet Ihnen weniger an. Wie reagieren Sie?

  • So lasse ich nicht mit mir umgehen. Ich macht deutlich, dass ich notfalls kündige und mir einen Job suche, bei dem ich geschätzt und entsprechend bezahlt werde. (A)
  • Ich versuche die Verhandlung weiter voranzutreiben, komme dem Chef mit meiner Vorstellung ein Stück entgegen und suche einen Kompromiss. (B)
  • Eine geringere Gehaltserhöhung ist immer noch besser, als gar nichts zu bekommen. Ich stimme zu, bevor die Stimmung umschlagen kann. (C)

7. Wie viele Argumente sollten Sie für die Gehaltsverhandlung parat haben?

  • So viele wie möglich. Wer genügend vorbringt, lässt dem Chef keine Chance, alle Argumente zu kontern. (A)
  • Meine Arbeit ist ausschlaggebend genug. Das allein sollte dem Chef genügen. (B)
  • Drei bis vier Argumente sind eine gute Anzahl, wobei ich versuche, unterschiedlich starke Begründungen präsentieren zu können. (C)

8. Wie argumentieren Sie Ihre Gehaltsforderung?

  • Ich habe erfahren, dass andere Kollegen bei gleicher Arbeit mehr verdienen. Eine Anpassung ist daher nur logisch. (A)
  • Ich verdeutliche meine Leistungen sowie meine Weiterentwicklung in den letzten Monaten, um zu zeigen, dass mein Wert gestiegen ist und wie das Unternehmen von mir profitiert. (B)
  • Ich erkläre meinem Gegenüber, dass ich bessere Angebote erhalten habe und wahrscheinlich wechseln werde, wenn mein Gehalt nicht entsprechend erhöht wird. (C)

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[Bildnachweis: cartoonresource by Shutterstock.com]

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