Guten Morgen: Simpler Gruß, große Wirkung

Guten Morgen! Wenn einem so schon die Begrüßung entgegenschallt, kann man doch gar keine schlechte Laune haben, oder? Na gut, die Morgenmuffel vermutlich schon – doch selbst verschlafene Zeitgenossen freuen sich über eine freundliche Begrüßung zum guten Morgen. Allerdings kommt es darauf an, wie wir „Guten Morgen“ sagen. Kommt der Kollege zu spät ins Büro, kann mit passender Betonung aus einem Guten Morgen sogar ein Vorwurf werden. Wir zeigen Ihnen, worauf Sie achten sollten und geben Ihnen zahlreiche Grüße und Sprüche mit, um einen guten Morgen zu wünschen…

Guten Morgen: Simpler Gruß, große Wirkung

Guten Morgen: Effekte einer freundlichen Begrüßung

Oft sind es die kleinen Dinge, die eine große Wirkung entfalten. So ist es auch bei der Begrüßung. Ein einfaches Guten Morgen, wenn Sie ins Büro kommen oder einem Bekannten in den frühen Tagesstunden begegnen, hat gleich mehrere Effekte:

  • Sympathie

    Schweigend aneinander vorbeigehen? Viel unfreundlicher geht es kaum. Ein offenes und ernst gemeintes guten Morgen wirkt hingegen sofort sympathisch und freundlich. Es kann sogar helfen, schlechte Stimmung oder Anspannung zu vertreiben, wenn die gute Laune und nette Begrüßung ansteckend wirkt und die Laune hebt.

  • Gesprächsöffner

    Sie wollten den Chef schon länger etwas fragen, wissen aber nicht genau, wie Sie Ihn ansprechen wollen? Zerbrechen Sie sich nicht den Kopf, sondern nutzen Sie die einfachste Variante. Ein Guten Morgen, wo ich Sie gerade treffe… mit einem netten Lächeln reicht als Gesprächsöffner für fast alle Situationen aus.

  • Ruf

    Wenn Sie morgens stets freundlich und gut gelaunt sind, wird sich dies mit der Zeit herumsprechen. Das allein macht Sie noch nicht erfolgreicher, doch der Ruf eines freundlichen Mitarbeiters, der höflich zu allen Kollegen ist und bereits morgens Spaß bei der Arbeit hat, ist in jedem Fall besser, als wenn die Kollegen Sie als schlecht gelaunten Miesepeter kennen, der morgens noch überhaupt nicht leistungsfähig ist.

Guten Morgen: Groß oder klein schreiben?

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Bei einem mündlichen Gruß ist diese Frage natürlich hinfällig, doch wenn Sie im Job eine E-Mail oder Nachrichten schreiben – und auch, wenn Sie im Privatleben auf die korrekte Rechtschreibung achten – sollten Sie wissen: Wird guten Morgen nun groß oder klein geschrieben?

Erstaunlich oft werden hier Fehler gemacht. Das ist zwar kein Weltuntergang, aber eben doch ein vermeidbarer Fehler. Deshalb hier die Erklärung, die der Duden für die Groß- und Kleinschreibung vorgibt:

  • Großschreibung

    Handelt es sich bei „Morgen“ um ein Substantiv, mit dem Sie den Beginn des Tages, die Tageszeit beschreiben wollen, wird es groß geschrieben. In diesem Fall ganz klar: Ich wünsche einen guten Morgen! Oder auch: An diesem Morgen scheint die Sonne besonders hell.

  • Kleinschreibung

    Wollen Sie beispielsweise ausdrücken, dass etwas am nächsten Tag stattfindet, hat das Wort „morgen“ die Funktion eines Adverbs. Sie drücken damit etwas aus, dass ein Ereignis in absehbarer Zukunft stattfindet. Also: Das Meeting findet morgen um 10 Uhr statt. Oder auch: Lass uns das Meeting auf morgen Nachmittag verschieben.

Wollen Sie allerdings auf etwas hinweisen, das regelmäßig jeden Morgen passiert, nutzen Sie das Wort adverbial, das heißt, es wird wieder kleingeschrieben: Ich bin morgens immer gut gelaunt.

Das Gleiche gilt übrigens auch für Wochentage oder andere Tageszeiten, also: Ich bin montags immer müde vom Wochenende. Oder: Ich brauche nachmittags immer zwei Tassen Kaffee zum Wachbleiben.

Zur Schreibweise gehört auch die korrekte Zeichensetzung. Ausrufezeichen sind in den letzten Jahren seltener geworden, üblicherweise trennt man die Anrede mit einem Komma ab, bevor nach einer Leerzeile der eigentliche Text folgt.

Guten Morgen,

wie bereits am Telefon besprochen…

Sprechen Sie den Empfänger direkt mit Namen an, wird dieser ebenfalls vor das Komma gesetzt. Dies entspricht den Richtlinien für Geschäftsbriefe nach DIN 5008:

Guten Morgen Herr Schneider,

unser Meeting heute Nachmittag…

Sprüche und Grüße für einen schönen guten Morgen

Mit lustigen Guten-Morgen-Sprüchen sorgen Sie auf jeden Fall für Erheiterung – das kann an einem verregneten Montagmorgen im November genau das Richtige sein.

Wir haben nachfolgend einige Sprüche für Sie gesammelt, mit denen Sie guten Morgen sagen können – ob wörtlich, per Whatsapp oder via Facebook, in den Beispielen ist für alle Formen etwas dabei:


Lustige Guten Morgen Sprüche

Guten Morgen Lustig Spruch1

Guten Morgen Lustig Spruch2

Guten Morgen Lustig Spruch3

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Guten Morgen Grüße für Whatsapp

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Guten Morgen Gruesse Whatsapp6

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Guten Morgen Gruesse Whatsapp9

Guten Morgen Gruesse Whatsapp10


Guten Morgen in 11 Sprachen

Guten Morgen in 11 SprachenWer interkulturelle Kompetenz beweisen möchte, der sollte auch das Pendant in der jeweiligen Fremdsprache parat haben.

Das kommt bei Ihrem spanischen oder polnischen Kollegen genauso gut an wie bei Ihrem chinesischen oder türkischen Geschäftspartner. Daher haben wir nachfolgend alphabetisch „Guten Morgen“ in den wichtigsten Sprachen nebst Aussprache aufgeführt:

  • Arabisch: Sabah alkhyr gesprochen wie: sabba alcheri
  • Chinesisch: Zǎo ān gesprochen wie:za(o) ann
  • Englisch: Good morning gesprochen wie: gud morning
  • Französisch: Bonjour gesprochen wie: bo(n)dschur
  • Griechisch: Kaliméra gesprochen wie: kalimehra
  • Italienisch: Buongiorno gesprochen wie: bondschorno
  • Niederländisch: Goedemorgen gesprochen wie: chudemorche
  • Polnisch: Dzień dobry gesprochen wie: dschin dobri
  • Russisch: Dobroye utro gesprochen wie: dobre utra
  • Spanisch: Buenos dias gesprochen wie: buenos dias
  • Türkisch: Günaydın gesprochen wie: Gün eiden

Tipps und Regeln: So wünschen Sie richtig guten Morgen

Die obigen Beispiele für lustige Guten-Morgen-Grüße sind im Job nicht immer angebracht. In einem professionellen Umfeld kann es besser sein, sich an eine einfache, freundliche und förmliche Begrüßung am Morgen zu halten.

Wie genau Sie einen guten Morgen wünschen, sagt dabei etwas über Sie aus und beeinflusst zwischenmenschliche Beziehungen. Mit den folgenden Tipps und Regeln wünschen Sie richtig guten Morgen und hinterlassen stets einen positiven Eindruck:

  • Nehmen Sie Rücksicht

    Der Morgen als Tageszeit spaltet die Gemüter. Da gibt es die Morgenmuffel einerseits und die Morgenmenschen andererseits.

    Wer morgens um 6.30 Uhr bereits fit wie ein Turnschuh am Schreibtisch sitzt, gehört vermutlich eher zur letzten Kategorie. Begegnen Sie dann einem echten Nachtmenschen, empfiehlt es sich, etwas behutsamer guten Morgen zu wünschen. Selbst wenn es nett gemeint und grundsätzlich sympathisch ist, ist Rücksicht angebracht.

  • Bedenken Sie die Uhrzeit

    Bis wann ist ein freundliches „Guten Morgen“ eigentlich angebracht? Kann man das um 11 Uhr noch sagen? Darüber lässt sich aus verschiedensten Gründen streiten, denn das Zeitgefühl ist nicht bei jedem gleich ausgeprägt. Hinzu kommen die unterschiedlichen Arbeitszeiten je nach Branche und kulturelle Unterschiede.

    Auch die Jahreszeit spielt eine Rolle, da es im Winter morgens noch länger dunkel ist. In der dunklen Jahreszeit können Sie deshalb auch bis 11 Uhr einen guten Morgen wünschen. Ist es morgens bereits lange hell, ist 10 Uhr eine gute Richtlinie.

    Diese Zeiten sind nicht in Stein gemeißelt und situationsbedingte Abweichungen sind kein Problem. Wenn Sie im Sommer um 10:30 Uhr ins Büro kommen und der Runde ein Guten Morgen! zurufen, wird Ihnen niemand den Kopf abreißen oder Sie kritisieren. Um 14 Uhr werden Sie hingegen einige verwirrte Blicke ernten.

  • Halten Sie die Reihenfolge ein

    Tatsächlich gibt es im Job durchaus eine Reihenfolge, die bei der Begrüßung beachtet werden sollte. Entscheidend sind dabei grundsätzlich zwei Faktoren: Die Hierarchie im Unternehmen sowie die Frage, wer bereits im Raum ist und wer hinzu kommt. So gilt im Arbeitsleben zunächst, dass der Rangniedere den Ranghöheren zuerst grüßt. Begegnen Sie auf dem Weg zu Ihrem Büro Ihrem Chef, sagen Sie als Erster guten Morgen.

    Eine Ausnahme beim Rang macht das Vorstellungsgespräch: Hier eröffnet der Ranghöhere mit einem „Guten Morgen“ das Gespräch und reicht dem Bewerber zur Begrüßung die Hand.

    Die zweite Regel besagt, dass derjenige zuerst guten Morgen sagt, der den Raum betritt. Kommt jemand in Ihr Büro, während Sie am Schreibtisch sitzen, grüßt diese Person Sie zuerst – ganz gleich, ob es sich dabei um einen Kollegen oder Ihren Chef handelt.

  • Sorgen Sie für einen wirklich guten Morgen

    Guten Morgen – das wird oft einfach so daher gesagt. Warum nicht hin und wieder dafür sorgen, dass es für den Gegenüber ein wirklich guter Morgen wird? Dafür gibt es die unterschiedlichsten Möglichkeiten und selbst mit kleinen Gesten können Sie dem anderen den Tag versüßen.

    Bringen Sie dem Kollegen einen Kaffee mit ins Büro oder nehmen Sie dem gestressten Büronachbarn eine Aufgabe ab. Kaum etwas sorgt im Arbeitsalltag so sehr für einen guten Morgen wie ein Ich hab gesehen, wie viel du zu tun hast – ich habe mich deshalb schon um diese Aufgaben gekümmert.

[Bildnachweis: Dean Drobot by Shutterstock.com]
5. Februar 2020 Autor: Anja Rassek

Anja Rassek studierte u.a. Germanistik an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster. Sie arbeitete danach beim Bürgerfunk und einem Münsteraner Verlag. Bei der Karrierebibel widmet sie sich Themen rund ums Büro, den Joballtag und das Studium.


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