Guten Morgen: Bilder, Sprüche, 4 Regeln, 3 Effekte

Guten Morgen! – Wenn der Tag schon so losgeht, kann es nur noch besser werden. Die freundliche Begrüßung zum Tagesstart klingt so einfach, hat es aber faustdick zwischen den Zeilen.

Tatsächlich kann ein freundliches „Guten Morgen“ enorm viel Positives bewirken. Bei unserem Gegenüber sowieso (es sei denn, Sie treffen auf einen veritablen Morgenmuffel). Bei uns selbst aber auch.

Hier erfahren Sie, wie Sie nicht nur „Guten Morgen“ wünschen, sondern gleich noch einen guten Morgen haben. Dazu finden Sie zahlreiche sonnige Grüße und lustige Sprüche. Besser kann der Morgen nicht beginnen…

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Guten Morgen: Bilder, Sprüche, 4 Regeln, 3 Effekte

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Guten Morgen wünschen: 3 Effekte

Einen „Guten Morgen“ zu wünschen, ist eigentlich eine Selbstverständlichkeit und gehört guten Manieren dazu. Entsprechend wird dem freundlichen Gruß wenig Beachtung geschenkt. Ein Fehler!

Oft sind es die kleinen Dinge, die große Wirkung haben. So ist es auch bei der (morgendlichen) Begrüßung.

Ein einfaches „Guten Morgen!“, wenn Sie ins Büro kommen oder einem Bekannten in den frühen Tagesstunden begegnen, hat gleich mehrere Effekte:

  • Sympathie
    Schweigend aneinander vorbeigehen? Unfreundlicher geht es kaum. Ein offenes „Hallo“ oder ernst gemeintes „Guten Morgen“ muntert dagegen nicht nur auf – es macht auch sympathisch. Es kann sogar helfen, schlechte Laune zu vertreiben. Gute Laune zu verbreiten, steckt an.
  • Gesprächsöffner
    Sie wollten den Chef schon länger etwas fragen, wissen aber nicht, wie Sie Ihn ansprechen sollen? Nutzen Sie die einfachste Variante: Ein „Guten Morgen! Ach, wo ich Sie gerade treffe…“, garniert mit einem Lächeln reicht als Gesprächsöffner.
  • Reputation
    Wenn Sie morgens stets freundlich und gut gelaunt zur Arbeit kommen, wird sich das herumsprechen. Das macht Sie zwar nicht sofort erfolgreicher. Der Ruf eines freundlichen Kollegen, der morgens schon den Spaß mitbringt und verbreitet, ist allemal besser als der eines Miesepeters.

Guten Morgen in 11 Sprachen

Wer interkulturelle Kompetenz beweisen möchte, der sollte „Guten Morgen“ auch in einer Fremdsprache sagen können. Das kommt bei spanischen oder polnischen Kollegen ebenso gut an wie bei chinesischen oder türkischen Geschäftspartnern.

Dazu finden Sie nachfolgend in alphabetischer Reihenfolge ein herzliches „Guten Morgen“ in den meistgesprochenen Sprachen nebst Aussprache:

  • Arabisch: „Sabah alkhyr“ ➠ gesprochen wie: „sabba alcheri“
  • Chinesisch: „Zǎo ān“ ➠ gesprochen wie: „za(o) ann“
  • Englisch: „Good morning“ ➠ gesprochen wie: „gud morning“
  • Französisch: „Bonjour“ ➠ gesprochen wie: „bo(n)dschur“
  • Griechisch: „Kaliméra“ ➠ gesprochen wie: „kalimehra“
  • Italienisch: „Buongiorno“ ➠ gesprochen wie: „bondschorno“
  • Niederländisch: „Goedemorgen“ ➠ gesprochen wie: „chudemorche“
  • Polnisch: „Dzień dobry“ ➠ gesprochen wie: „dschin dobri“
  • Russisch: „Dobroye utro“ ➠ gesprochen wie: „dobre utra“
  • Spanisch: „Buenos dias“ ➠ gesprochen wie: „buenos dias“
  • Türkisch: „Günaydın“ ➠ gesprochen wie: „Gün eiden“


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Guten Morgen wünschen: 4 Regeln

Die Betonung macht den Unterschied. Das „Guten Morgen“ kann ehrlich und freundlich gemeint sein. Wünschen Sie es aber einem Kollegen, der deutlich verspätet zum Meeting erscheint, ist das alles andere als nett gemeint. Im Subtext halt der Vorwurf noch lange nach.

So korinthisch das auch klingt: Man kann auch falsch „Guten Morgen!“ wünschen. Die freundliche und förmliche Begrüßung am Morgen will professionell formuliert und verpackt sein. Vor allem im Job.

Damit Sie damit gleich einen Volltreffer und positiven ersten Eindruck landen, zeigen wir hier die wichtigsten Begrüßungs-Regeln.

1. Nehmen Sie Rücksicht.

Der Morgen als Tageszeit spaltet die Gemüter: Auf der einen Seite die Morgenmuffel, auf der anderen die Morgenmenschen.

Wer morgens um 6.30 Uhr schon fit wie ein Turnschuh am Schreibtisch sitzt, kommt Ihnen mit der Begrüßung vielleicht sogar zuvor. Allen anderen begegnen besser behutsam. Echten Nachtmenschen etwa. Selbst wenn es nett gemeint und grundsätzlich sympathisch ist, bleibt Rücksicht zielführender.


Wer früh aufsteht, hasst mehr vom Tag.


2. Achten Sie auf die Uhrzeit.

Bis wann darf man „Guten Morgen“ eigentlich noch wünschen? Die Faustregel sagt: Bis 11 Uhr ist das noch völlig okay.

Allerdings hängt das auch ein bisschen von der Jahreszeit ab. Im Winter, wenn es morgens noch länger dunkel ist, sieht 11 Uhr noch ziemlich nach Morgen aus. Ist es, wie im Sommer, morgens schon lange hell, ist 10 Uhr eine gute Richtlinie für den Gruß. Nach 12 Uhr ist es damit aber vorbei. Das ist definitiv „Mittag“.


Ich könnte ein Morgenmensch sein, wenn der Morgen um 13 Uhr beginnen würde.


3. Halten Sie die Reihenfolge ein.

Tatsächlich gibt es im Job eine Reihenfolge, die bei der Begrüßung zu beachten ist. Entscheidend sind dabei grundsätzlich zwei Faktoren: Die Hierarchie im Unternehmen sowie die Frage, wer bereits im Raum ist und wer hinzu kommt.

So gilt im Arbeitsleben: Zuerst begrüßt wird immer der Ranghöchste. Begegnen Sie auf dem Weg zum Büro Ihrem Chef, sagen Sie als Erster guten Morgen. (Ausnahme: das Vorstellungsgespräch. Hier begrüßt der Gastgeber den Bewerber zuerst).

Die zweite Regel besagt, dass immer derjenige zuerst guten Morgen wünscht, der den Raum betritt. Kommt jemand in Ihr Büro, während Sie am Schreibtisch sitzen, grüßt diese Person Sie zuerst – ganz gleich, ob es sich dabei um einen Kollegen oder den Chef handelt.


Wenn die Augen nach dem Kaffeetrinken morgens wehtun, sollte man den Löffel aus der Kaffeetasse nehmen!


4. Sorgen Sie für einen guten Morgen.

„Guten Morgen!“ – Das sagt sich so leicht und bleibt oft nur eine hohle Phrase. Warum den Worten nicht gleich Taten folgen lassen?

Zeigen Sie, was Sie meinen, mit kleinen Gesten: Bringen Sie zum Beispiel eine Tasse Kaffee mit. Oder nehmen Sie dem gestressten Kollegen eine Aufgabe ab. Kaum etwas sorgt im Arbeitsalltag so sehr für einen guten Morgen wie wahre Aufmerksamkeit.


Heute ist so ein Tag… da braucht selbst mein Kaffee einen Kaffee. Und sag ihm, dass er jetzt „ganz stark“ sein muss!

Guten Morgen: Bilder und Sprüche

Mit lustigen oder gar frechen Guten-Morgen-Sprüchen, Bildern und Grußkarten beweisen Sie für Humor und versüßen manchem einen typischen Montagmorgen. Einige Beispiele:

Guten Morgen Lustige Bilder Spruch 01
Guten Morgen Schoene Bilder Spruch 01
Guten Morgen Freche Bilder Spruch 01
Guten Morgen Lustige Bilder Spruch 02
Guten Morgen Lustige Bilder Spruch 03
Guten Morgen Lustige Bilder Spruch 04
Guten Morgen Spruch: Früher Vogel

Guten Morgen: Von Montag bis Sonntag

Guten Morgen Montag
Guten Morgen Montag Spruch
Guten Morgen Dienstag
Guten Morgen Dienstag Spruch
Guten Morgen Mittwoch
Guten Morgen Mittwoch Spruch
Guten Morgen Donnerstag
Guten Morgen Donnerstag Spruch
Guten Morgen Freitag
Guten Morgen Freitag Spruch
Guten Morgen Samstag
Guten Morgen Samstag Spruch
Guten Morgen Sonntag
Guten Morgen Sonntag Spruch

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Tipps: So wird Ihr Morgen wirklich gut

Wünschen Sie nicht nur einen guten Morgen – sorgen Sie für einen! Die frühen Stunden des Tages können dem Tagwerk einen regelrechten Kick geben. Deshalb, daher und darum haben wir noch ein paar Tipps zusammengestellt, mit denen Sie einen wirklich guten Morgen haben:

  • Hören Sie auf den Wecker.
    Frühes Aufstehen fällt nicht immer leicht, zugegeben. Doch für einen guten Morgen gibt es nichts besseres als ein zügiger Start. Stellen Sie Ihren Wecker so, dass Sie morgens etwas Puffer haben. Aber wenn er klingelt, hüpfen Sie raus aus den Federn. Die Dusche und Kaffee erledigen den Rest.
  • Sorgen Sie für Bewegung.
    Sie müssen nicht jeden Morgen Joggen gehen. Aber Bewegung hilft definitiv dabei, in die Gänge zu kommen und einen guten Morgen zu haben. Strecken Sie sich zum Beispiel ausgiebig im Bett, stehen Sie auf, laufen Sie durch die Wohnung. Je mehr Sie sich bewegen, desto schneller vertreiben Sie die Müdigkeit.
  • Lassen Sie Tageslicht rein.
    Mit halb geschlossenen Augen durch den abgedunkelten Flur in die Küche schlurfen und dabei das Licht auslassen? Ein gelungener Start in den Tag sieht anders aus. Tageslicht ist wichtig, damit der Körper das Schlafhormon Melatonin abbaut. Durch mäßige Aktivität werden Sie wacher, motivierter und sind bald besser gelaunt.
  • Beginnen Sie den Morgen nach Ihren Vorstellungen.
    Ein guter Morgen beginnt nach Ihren eigenen Vorstellungen: Sie brauchen erstmal einen Kaffee? Oder hören lieber Nachrichten im Radio? Alles gut! Planen Sie schon am Vorabend, wie Sie die ersten Stunden nutzen wollen, um gut in den restlichen Tag zu starten.

Guten Morgen: Groß oder klein schreiben?

Bei einem mündlichen Gruß ist diese Frage natürlich hinfällig, doch wenn Sie im Job eine E-Mail schreiben, sollten Sie wissen: Wird guten Morgen nun groß oder klein geschrieben?

Erstaunlich oft werden hier Fehler gemacht. Deshalb hier die Erklärung, die der Duden für die Groß- und Kleinschreibung vorgibt:

  • Großschreibung
    Handelt es sich bei „Morgen“ um ein Substantiv, mit dem Sie den Beginn des Tages, die Tageszeit beschreiben wollen, wird es groß geschrieben. In diesem Fall ganz klar: „Ich wünsche dir einen guten Morgen!“ Oder auch: „An diesem Morgen scheint die Sonne besonders hell.“
  • Kleinschreibung
    Wollen Sie ausdrücken, dass etwas am nächsten Tag stattfindet, hat das Wort „morgen“ die Funktion eines Adverbs. Sie drücken damit etwas aus, dass ein Ereignis in absehbarer Zukunft stattfindet. Also: „Das Meeting findet morgen um 10 Uhr statt.“ Oder auch: „Lass uns das Meeting auf morgen Nachmittag verschieben.“

Zur Schreibweise gehört auch die korrekte Zeichensetzung. Ausrufezeichen sind in den letzten Jahren seltener geworden, üblicherweise trennt man die Anrede heute mit einem Komma, bevor nach einer Leerzeile der Text folgt. Beispiel:

Guten Morgen,

wie bereits am Telefon besprochen…

Sprechen Sie den Empfänger direkt mit Namen an, wird dieser ebenfalls vor das Komma gesetzt. Dies entspricht den Richtlinien für Geschäftsbriefe nach DIN 5008:

Guten Morgen Herr Schneider,

unser Meeting heute Nachmittag…


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[Bildnachweis: Karrierebibel.de]
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25. Juli 2020 Autor: Jochen Mai

Jochen Mai ist Gründer und Chefredakteur der Karrierebibel. Er doziert an der TH Köln über Social Media Marketing und ist gefragter Keynote-Speaker. Zuvor war der Diplom-Volkswirt mehr als 20 Jahre als Journalist tätig - davon 13 Jahre als Ressortleiter der WirtschaftsWoche.


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