Morgenroutine: Der perfekte Start in den Tag

Einen wunderschönen guten Morgen! Den wünscht man am besten nicht nur, sondern hat ihn auch selbst – durch die richtige Morgenroutine. Der Tag geht gleich besser los, die Stimmung ist nicht im Keller und man freut sich auf das, was die kommenden Stunden bringen werden. Besonders vielversprechend ist: Wenn Sie Ihren Tag richtig angehen, können Sie früher Schluss machen. Klingt hoch gegriffen, kann aber tatsächlich funktionieren. Wir erklären, was genau eine Morgenroutine eigentlich ist, warum Sie eine solche für sich nutzen sollten und wie Sie lernen, Ihre Morgenroutine auch wirklich beizubehalten…

Morgenroutine: Der perfekte Start in den Tag

Was ist eine Morgenroutine überhaupt?

Morgenroutine? Die meisten sind bereits froh, wenn sie mit halb geschlossenen Augen den ersten Kaffee des Tages schlürfen können und dabei möglichst wenig gestört werden. Auf eine Art und Weise ist zwar auch das eine Routine, doch eine wahre Morgenroutine zeichnet sich durch verschiedene Faktoren aus.

  • Sie ist selbst gewählt.
  • Sie wird gezielt gestaltet.
  • Sie wird täglich umgesetzt.
  • Sie bringt positive Effekte mit.
  • Sie ist auf die eigenen Bedürfnisse abgestimmt.
  • Sie wird langfristig beibehalten.

Eine Morgenroutine ist Ihr selbst und bewusst gestalteter Ablauf der ersten Stunden eines Tages. Und zwar eines jeden Tages, bis es zur Gewohnheit wird.

Dabei ist es falsch anzunehmen, dass eine Morgenroutine gleich mehrere Stunden dauern muss. Ganz im Gegenteil. Die Dauer dieser morgendlichen Abläufe richtet sich ganz allein danach, wie viel Zeit Ihnen zur Verfügung steht und wie viel Sie davon für eben diesen Routine nutzen wollen.

Wer mit dem Gedanken Ich muss 90 Minuten für meine Morgenroutine einplanen macht bereits den ersten großen Fehler. Solche Vorgaben sind nicht nur unnütz, sie erzielen vielmehr einen gegenteiligen Effekt.

Warum eine Morgenroutine so wichtig sein kann

Die ersten Stunden nach dem Aufstehen sind für viele Menschen vor allem eins: Stress pur. Alles muss schnell gehen, Duschen, umziehen, das Frühstück gibt es nur kurz zwischendurch, dann geht es auch schon los, um die Bahn noch zu erwischen oder dem größten Stau auf der Autobahn wenn möglich zu entgehen.

Gut in den Tag starten? Das stellen die meisten sich wohl anders vor und das Problem zieht sich noch weiter: Die Stimmung des Morgens geht auf den weiteren Tag über. Soll heißen: Wer morgens schon gestresst und genervt ist, wird dies auch für den ganzen Tag sein. Das Energielevel sinkt sogar noch, was zu regelrechten Stimmungstiefs am Nachmittag führen kann.

Zusätzlich ist der Mensch bekanntlich ein Gewohnheitstier und hier kommt die Morgenroutine ins Spiel. Hektik in den Morgenstunden wird schnell zur Gewohnheit und jeder Tag beginnt auf die gleiche, wenn auch ungemütliche und zum Teil sogar schädigende, Art und Weise.

Solche Gewohnheiten lassen sich allerdings aufbrechen und durch bessere Verhaltensmuster ersetzen. Das mag mitunter einige Energie und Mühe kosten und anfangs schwer fallen, ist den Aufwand aber wert.

Die Vorteile einer positiven Morgenroutine:

  • Sie gehen den Tag richtig an.

    Sie können sich jeden Morgen aus dem Haus schleppen, schlecht gelaunt den Arbeitsweg hinter sich bringen und sich dann lustlos an die Arbeit machen. Eine Morgenroutine kann helfen, die Einstellung in den frühen Stunden zu ändern und den Tag gleich richtig anzugehen.

  • Sie schaffen mehr.

    Die wirkliche Leistungsfähigkeit beginnt bei vielen erst nach einigen Stunden, ein großer Teil des Tages bleibt also mehr oder weniger ungenutzt. Mit einer entsprechenden Morgenroutine lässt sich die Produktivität steigern und Sie haben am Ende mehr von Ihrem Tag.

  • Sie stecken andere an.

    Treffen morgens alle schlecht gelaunt aufeinander, sind Streitigkeiten meist nur eine Frage der Zeit. Gehen Sie hingegen mit gutem Beispiel und guter Laune voran, können Sie andere damit anstecken und sorgen für ein positiveres Umfeld.

Häufige Fehler bei der Morgenroutine

Häufige Fehler bei der MorgenroutineDer größte Fehler ist es sicherlich, erst gar keine Morgenroutine zu haben. Indem Sie sich mit diesem Thema beschäftigen und diesen Artikel lesen, haben Sie diesen Punkt glücklicherweise bereits überwunden und sind zu dem Schluss gekommen, dass Sie eine Morgenroutine einführen oder Ihre verbessern wollen.

Leider werden auch bei der Morgenroutine selbst viele Fehler gemacht, wodurch eine Menge Potenzial ungenutzt bleibt und die positive Wirkung möglicherweise ausbleibt. Wir haben sieben häufige Fehler bei der Morgenroutine gesammelt, die Sie bitte vermeiden sollten:

  • Ausreden. Heute bleibe ich ausnahmsweise ein bisschen länger liegen… oder Bei dem Wetter gehe ich nicht raus… Einmal mit solchen Ausreden angefangen, wird die Morgenroutine immer häufiger ausgesetzt, bis sie gänzlich verschwindet.
  • Verkürzungen. Auch eine kurze Morgenroutine kann sich auszahlen, doch sollten Sie Ihre beibehalten und nicht variieren oder ständig verkürzen. Sie haben einen festen Ablauf, an dem Sie sich orientieren sollten.
  • Ablenkungen. Während Ihrer Morgenroutine sollten Sie sich auf das konzentrieren, was Sie gerade tun. Lassen Sie sich in dieser Zeit nicht durch andere Dinge ablenken und schalten Sie Störquellen wie das Telefon bewusst aus.
  • Hektik. In Ihrer Morgenroutine sollen Sie zur Ruhe kommen und in den Tag starten. Dabei sollten Sie sich nicht hetzen müssen. Beachten Sie diesen Punkt bereits bei der Planung Ihrer Gewohnheiten.
  • Planlosigkeit. Motivation ist gut, blinder Aktionismus hingegen nur wenig hilfreich. Sie sollten sich im Klaren darüber sein, welche Ziele Sie mit Ihrer Morgenroutine verfolgen und wie diese entsprechend gestaltet und aufgebaut werden sollte.
  • Nachmachen. Es gibt zahlreiche Beispiele, die zeigen, welche Morgenroutinen erfolgreiche Menschen pflegen. Diese können Inspiration sein, sollten allerdings nicht einfach nur kopiert werden.
  • Sprunghaftigkeit. Zwei Tage versuche ich mal dies und dann mache ich etwas anderes. Für den Anfang kann dies der richtige Einstieg sein, doch irgendwann sollten Sie sich auf eine Routine festlegen und diese etablieren.

Individuelle Morgenroutine finden: So klappt’s

morgenroutine-aufstehen-start-in-den-tag-sport-ausschlafen

Wie genau die Morgenroutine aussieht, mit der Sie persönlich die meisten Zeit sparen oder den größten Produktivitätsschub für Ihren Tag erhalten, kann sehr individuell sein. Dies kann beispielsweise daran liegen, dass Sie einfach nicht der Typ für das sind, was andere jeden Morgen ohne Ausnahme brauchen.

Der perfekte Start in den Tag sieht eben für jeden Menschen ein wenig anders aus. Kaffee oder Tee? Sport oder lieber Gemütlichkeit? Schon um 5 aufstehen oder erst die Zeit ab 7 Uhr nutzen? Je detaillierter es wird, desto unterschiedlicher werden die Präferenzen.

Den vielleicht wichtigsten Schritt haben Sie deshalb bereits dadurch getan, dass Sie sich überhaupt Gedanken über die Struktur der ersten Stunden Ihres Tages machen.

Für alle Tipps, Beispiele und Ratschläge in diesem Artikel gilt außerdem: Passen Sie diese an Ihre Bedürfnisse und Erwartungen an und finden Sie heraus, was für Sie funktioniert.

Haben Sie den Mut, verschiedene Dinge auszuprobieren und so die Morgenroutine zu gestalten, die individuell auf Sie zugeschnitten ist. Stellen Sie nach einiger Zeit fest, dass manche Abläufe noch nicht perfekt sind, können Sie nach und nach die Feinheiten optimieren, bis Sie das für sich beste Ergebnis gefunden haben.

Um Ihre persönliche Morgenroutine zu finden, sollten Sie außerdem wissen, was Sie damit eigentlich erreichen wollen – denn das Ziel definiert in hohem Maße, welche Gestalt Ihre Gewohnheit annehmen wird. Wollen Sie Ihrem Tagesablauf mehr Struktur verleihen? Benötigen Sie Entschleunigung, um dem Stress zu entgehen? Oder geht es Ihnen um mehr Zeit für sich, in der Sie in sich gehen können?

Hier können Sie sich auf fragen, was Ihnen bereits am Morgen oder auch während des restlichen Tages am meisten Probleme bereitet – und was Sie bereits in Ihrer Morgenroutine tun können, um es gar nicht erst soweit kommen zu lassen.

Wenn Sie diese Fragen für sich beantworten, kommen Sie Ihrer persönlichen Morgenroutine Stück für Stück näher – und natürlich kann es auch helfen und eine Inspiration sein, sich anzusehen, wie andere Menschen Ihren Start in den Tag gestalten. Die Hauptsache ist, dass Sie sich mit Ihrer individuellen Morgenroutine wohlfühlen.

Entsteht das Gefühl, Sie müssten sich dazu überwinden oder zwingen, verfehlt die Gewohnheit gänzlich Ihren Zweck.

Die möglichen Punkte Ihrer Morgenroutine sind zahlreich, als ersten Überblick haben wir häufige und beliebte Morgenrituale aufgelistet:

  • Ausgiebig Frühstücken
  • Sportliche Aktivität
  • Ein Glas Wasser trinken
  • Kaffee oder Tee zubereiten
  • Dehn- oder Muskelübungen
  • Musik oder Radio hören
  • Smartphone bewusst auslassen
  • Keine E-Mails lesen
  • Die Zeitung oder ein Buch lesen
  • Meditation und Selbstreflexion
  • Tagesplanung und Vorbereitung
  • Tasche und Unterlagen zusammenräumen und packen
  • Ein Spaziergang mit dem Hund
  • Erledigung erster kleiner Aufgaben des Tages

Sie merken wahrscheinlich schon, dass es noch viele weitere individuelle Möglichkeiten gibt, eine solche Liste zu erweitern und natürlich kann jeder einzelne Punkt individuell ausfallen und somit mehr oder weniger Zeit in Anspruch nehmen.

So behalten Sie Ihre Morgenroutine bei

Mit einer persönlichen Morgenroutine anzufangen, fällt oft gar nicht so schwer. Was hingegen regelmäßig zum Problem wird, ist die Langfristigkeit. Viele lassen es nach einigen Tagen dann doch wieder bleiben und kehren in den alten Trott zurück.

Damit Sie nicht das gleiche Schicksal erleiden, haben wir einige Tipps, die Ihnen helfen können, Ihre Morgenroutine beizubehalten, auch wenn es manchmal anstrengend ist.

  1. Machen Sie keine Ausnahmen

    Ausnahmen werden leider schneller zur Regel, als Ihnen lieb ist. Deshalb sollten Sie am besten erst gar nicht damit anfangen und Ihre Routine falls möglich jeden Tag beibehalten. Sie können allerdings bewusst einplanen, dass Ihre Morgenroutine am Wochenende etwas anders aussieht und sich an den Umstand anpasst, dass Sie nicht zur Arbeit müssen.


  2. Suchen Sie sich einen Partner

    Mitstreiter schaffen Verbindlichkeit. Es ist leicht, sich selbst zu belügen und die Morgenroutine doch nicht so ernst zu nehmen. Sobald Sie sich beispielsweise jeden Morgen zum Sport verabreden, kommen Sie nicht mehr so leicht aus der Nummer raus.


  3. Teilen Sie Ihre Erfahrungen

    Es kann ungemein motivierend und anspornend wirken, wenn Sie anderen von Ihren Erfolgen berichten. Erzählen Sie Ihren Freunden und Kollegen von Ihrer Morgenroutine und was Sie damit alles verbessert haben. Sie können Ihre Erfahrungen auch im Internet teilen und so andere daran teilhaben lassen.


  4. Übertreiben Sie es nicht

    Gerade am Anfang sollten Sie es nicht übertreiben, auch wenn Sie voller Tatendrang stecken. Versuchen Sie nicht gleich eine Morgenroutine mit 10 Punkten einzuführen, sondern fangen Sie klein an und fügen anschließend langsam weitere Gewohnheiten hinzu.

Perfekte Morgenroutine: Bis zu 20 Stunden sparen

Das Phänomen der Morgenroutine und die damit verbundenen positiven Effekte sind inzwischen auch in der Wissenschaft angelangt: „Normalerweise haben wir ein Zeitfenster von ungefähr drei Stunden, in denen wir wirklich fokussiert sind“, sagt Sozialpsychologe Ron Friedman zur Harvard Business Review. „Wir sind zu dieser Zeit in der Lage zu planen, scharf nachzudenken, gut zu reden.“

Die ersten drei Stunden nach dem Aufstehen. Die Zeit, in der wir durch den Schlaf einen Energieschub bekommen haben.

Diese drei Stunden gelte es, so Friedman, nicht zu vergeuden. Sie sind entscheidend für das, was wir am Tag schaffen. Leider sieht der Tagesablauf der meisten in genau dieser Zeit wenig Sinnvolles vor. Erst einmal in den Tag hineinfinden, schauen, was so anliegt, vielleicht noch mit ein paar Kollegen sprechen oder im Meeting sitzen. Die Zeit, in der viele dank der im Schlaf getankten Energie besonders fit sind, bleibt schlichtweg ungenutzt.

Wir sagen Ihnen deshalb, wie Sie das Zeitfenster optimal nutzen – und letztlich viele Stunden einsparen – können. Die perfekte Morgenoutine aus To-do’s und Do-not’s:

Morgenroutine: Das müssen Sie (nicht) tun

  • Fokus

    Oberste Maxime: Erledigen Sie das Wichtigste zuerst. Sie beginnen morgens mit der Aufgabe, die auf Ihrer To-do-Liste höchste Priorität hat und arbeiten sich dann immer weiter vor. Ihre Kreativität, Energie, Leistungskraft ist jetzt, direkt nach dem Aufstehen, am größten. Warum also für nebensächliche Nichtigkeiten verschwenden? Fokus halten!

    Helfen kann dabei auch die 90-90-1-Regel von Buchautor Robin Sharma. Sie besagt: Widmen Sie sich in den nächsten 90 Tagen in den jeweils ersten 90 Minuten Ihres Arbeitstages ausschließlich dem Projekt, das Ihnen die größten Perspektiven eröffnet. Nur diesem einen. Sonst keinem, basta.


  • Ablenkungen

    Ihr Handy ist tabu, während der kompletten Drei-Stunden-Schicht, durchgängig. Sie checken NICHT Ihr E-Mail-Postfach (kein einziges Mal), spielen nicht mit Social Media herum, lesen noch nicht mal die Nachrichten im Netz. Keine Ablenkungen zulassen! Das verschieben Sie alles auf später.

    Denn, so Ron Friedman, es „versetzt Sie in eine Position des Reagierens. Sie lassen sich leiten, indem Sie nach außen schauen, nicht nach innen. Und es ist leicht, von einer proaktiven zu einer reaktiven Denkweise zu switchen, aber anders herum ist es viel, viel härter.“


  • Meetings

    Auch in Bezug auf Meetings gilt: Abstinent bleiben! Die Gleichung ist im Prinzip ganz einfach: Viele Meetings finden vormittags statt, weil alle noch ganz frisch sind, voller Tatendrang. Genau deshalb sollte man sie aber in die Mittags- oder Nachmittagsstunden legen. Die Gruppendates lenken ab, sind unproduktiv, bringen bisweilen sogar die Gemüter in Wallung.

    Kurz: Sie kosten wertvolle Körner, von denen Sie gerade doch (noch) so viele haben. Ihre Energie sollte nicht für Meetings draufgehen.


  • Morgengrauen

    Es gibt die Lerchen und es gibt die Eulen, die Frühaufsteher und die Morgenmuffel. Sofern Sie ein Guten-Morgen-Typ sind, dann sollten Sie von Ihren Vorteilen unbedingt Gebrauch machen. Denn Morgenmenschen sind – logischerweise – in den ersten drei Stunden hochproduktiv, noch produktiver als die Eulen.

    Tipp: Starten Sie Ihren Arbeitstag im Morgengrauen, um 6 Uhr, vielleicht sogar schon um 5 Uhr, spätestens aber um 7 Uhr. Die Welt um einen herum ist noch (vergleichsweise) still, Ihre Konzentrationsfähigkeit hoch – perfekte Rahmenbedingungen, um in Ihre Aufgabe A einzutauchen. Starten Sie so früh wie möglich!


  • Sport

    Bewegung tut gut, fördert den Kreislauf, ist gesund. Sportliche Aktivität in die Tagesplanung integrieren? Unbedingt! Aber: Nicht unbedingt am frühen Morgen. Drei, vier Kilometer durch Stadt oder Park joggen – das kann die frische Energie auch sofort wieder aus den Knochen fegen.

    Manche bringt Frühsport in Schwung, andere laugt sie eher aus. Falls Sie in die zweite Kategorie fallen, verlegen Sie den Sport lieber in die Abendstunden. Randnotiz: Auf das Frühstück sollten Sie aber in keinem Fall verzichten.


  • Intuition

    Innerhalb von 15 Minuten nach dem Aufstehen zieht sich Schach-Genius Joshua Waitzkin an einen ruhigen Ort zurück. Er meditiert ein wenig und breitet seinen Block, eine Art Tagebuch, vor sich aus. Dabei lässt er seine Gedanken – um im Yoga-Sprech zu bleiben – fließen. Alles, was ihm in den Sinn kommt, schreibt er nieder.

    Sein Papier wird so zu einer Gedankenhalde aus Begriffen, Verknüpfungen, Einfällen. Auch dieses Ritual zeichnet aus: Man reagiert nicht, man agiert. Waitzkin konzentriert sich ganz auf seinen Output, nicht auf Input von anderen. Konsequenz: Durch Intuition entstehen Ideen, immer und immer wieder.

Morgenroutine: In fünf Schritten

Bringen wir die Bauteile also noch mal kurz in die richtige Reihenfolge:

  1. Früh aufstehen, möglicherweise schon um 5 Uhr.
  2. Kurz meditieren und Gedanken aufschreiben.
  3. Ablenkungen aussperren: E-Mails, Sport, Meetings.
  4. Fokus zu 100 Prozent auf die wichtigsten Aufgaben des Tages richten.
  5. Drei Stunden Power-Arbeitssprint einlegen.

Danach können Sie Ihre Mails checken, telefonieren, sich eine halbe Stunde aufs Ohr legen, zu Mittag essen, Meetings abhalten – was Sie wollen.

Auf diese Weise sollen Sie das Wesentliche in Ihrer Power-Frühschicht erledigt haben. Es ist sogar wahrscheinlich, dass Sie in diesen insgesamt 15 Wochenstunden mehr abarbeiten als normalerweise in, sagen wir, 30 oder 35 Stunden.

Natürlich bietet sich dieses Vormittagskonstrukt nicht für jedermann an – aus logistischen Gründen oder etwa weil man direkten Kundenkontakt hat. Aber sollten Sie die Möglichkeit dazu haben: Probieren Sie es aus, ziehen Sie die Morgenroutine mal eine Zeit lang durch – und freuen sich hinterher über umso mehr Freizeit.

Diese Artikel finden andere Leser interessant:

[Bildnachweis: fizkes by Shutterstock.com]
14. Dezember 2016 Autor: Sebastian Wolking

Sebastian Wolking ist Redakteur der Karrierebibel. Er hat Geschichte, Politikwissenschaften und Germanistik studiert und als Online-Redakteur gearbeitet. Sein Interesse gilt den Veränderungen des Arbeitsmarktes durch die digitale Revolution.

Karrierefragen Hinweis Artikel Unten 1000px


Stellenanzeigen finden Sie auf www.karrieresprung.de.


Fertig gelesen? Zurück zur Startseite!