Schlüsselqualifikationen: Beispiele, Liste mit 9 Kategorien

Schlüsselqualifikationen entscheiden enorm über unseren Erfolg. Bei der Bewerbung ebenso wie später im Job. Sie sind – buchstäblich – der Schlüssel, um unterschiedliche Herausforderungen bewältigen zu können. Der Begriff selbst lässt allerdings offen, um welche Fachkompetenzen es sich handelt: Welche Schlüsselqualifikationen gibt es? Welche sind wirklich wichtig? Wir zeigen Ihnen, was Schlüsselqualifikationen – laut Definition – sind und geben zahlreiche Beispiele für verschiedene Schlüsselqualifikationen…

Schlüsselqualifikationen: Beispiele, Liste mit 9 Kategorien

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Was sind Schlüsselqualifikationen?

Schlüsselqualifikationen (auch „Schlüsselfähigkeiten“) sind überfachliche Kompetenzen. Sie befähigen Arbeitnehmer dazu, ihr Wissen und Können in unterschiedlichen Jobs vielseitig zu nutzen. Ebenso erlauben sie Mitarbeitern, sich wechselnden Rahmenbedingungen oder Herausforderungen flexibel anzupassen. Es geht dabei also nicht um Fachwissen. Dahinter stecken vielmehr die sogenannten Soft Skills – ein häufiges Synonym für Schlüsselqualifikationen. Schlüsselqualifikationen und Fachkompetenz sind nicht dasselbe. Wohl aber helfen Schlüsselqualifikationen dabei, Fachkompetenz (die Hard Skills) zu erwerben.

Die Idee der Schlüsselqualifikationen ist nicht neu. Geprägt wurde der Begriff schon 1972 vom Arbeits- und Bildungsforscher Dieter Mertens. Er war der Ansicht, dass schon in der Ausbildung der Fokus auf diesen Kompetenzen liegen sollte, weil vor allem diese am Arbeitsmarkt gesucht werden und damit auch die Bewerbungschancen erhöhen.

Warum sind sie so wichtig?

Schlüsselqualifikationen werden oft im selben Atemzug mit der „Employability“ genannt. Gemeint ist die Beschäftigungsfähigkeit eines Mitarbeiters. Bedeutet: Der Mitarbeiter ist aufgrund dieser Schlüsselfähigkeiten nicht an einzelne Aufgaben oder Arbeitsbereiche gebunden, sondern an mehreren Stellen im Unternehmen einsetzbar. Je breiter diese Kompetenzen gefächert sind, desto besser sind die Arbeitnehmer auf mögliche Probleme vorbereitet. Sie sind flexibel, können sich jederzeit orientieren, anpassen oder neues Wissen aneignen. Das macht die Arbeitskraft enorm attraktiv.

Auch wenn in Stellenanzeigen regelmäßig konkrete Qualifikationen wie zum Beispiel ein abgeschlossenes Studium genannt werden, sollten Sie die Schlüsselqualifikationen nie unterschätzen. Personaler achten darauf – spätestens im Bewerbungsgespräch können Sie den Ausschlag geben.

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4 + 5 Kategorien von Schlüsselqualifikationen

Die verschiedenen Schlüsselqualifikationen wirken oft wie ein riesiger Bereich. Tatsächlich lassen Sie sich (für einen besseren Überblick) in Bereiche und Kategorien gruppieren.

4 Schlüsselkategorien nach Mertens

  • Basisqualifikationen
    Basisqualifikationen werden als „Qualifikationen höherer Ordnung“ bezeichnet. Die Pädagogik verbindet damit Bildungsziele wie logisches und kritisches Denken und Verhalten. Diese Basisqualifikationen zeigen sich beispielsweise in Argumentations- und Diskussionsfähigkeit, Planungsfähigkeit, kreativen Denken und der Anwendung von Methoden wie Brainstorming. Diese Form der Schlüsselqualifikationen erlaubt einen „vertikalen Anwendungstransfer“ (Mertens).
  • Horizontalqualifikationen
    Horizontalqualifikationen oder auch „horizonterweiternde Qualifikationen“ helfen dabei, in Problemsituationen unmittelbar auf Wissen zugreifen zu können. Sie helfen bei der Wissensgewinnung, beim Verstehen und Verarbeiten von Informationen. Wichtig ist bei alledem die möglichst effiziente Nutzung der Informationen.
  • Breitenelemente
    Zu den Breitenelementen gehören jene Schlüsselqualifikationen, die über breite Felder am Arbeitsmarkt gefordert sind. Als Beispiel nennt Mertens Kenntnisse etwa im Bereich der Messtechnik, im Arbeitsschutz und der Maschinenwartung. Sie gehören zum Lehrinhalt in über 500 Ausbildungsberufen der Metall- und Elektrobranche. Mertens empfahl 1974 die Aufnahme in den Allgemeinbildungskanon. Dank technischem Fortschritt und Digitalisierung ist dieser Bereich heute aber viel breiter.
  • Vintage-Faktoren
    Als Vintage-Faktoren schließlich bezeichnet Mertens Schlüsselqualifikationen, die Differenzen zwischen den Generationen beseitigen. Diese sind vor allem auf unterschiedliche Lehrpläne zu verschiedenen Zeiten zurückzuführen. Bestimmte Kurse in der Erwachsenenbildung tragen dazu bei, diese Unterschiede zu verringern: Beispielsweise Kurse über Mengenlehre, Sozialkunde, Verfassungsrecht, Englisch, Programmiertechniken, jüngere Geschichte, Grundwissen über fremde Kulturen und Basiswissen über Relativitätstheorie und Nuklearphysik.

Zielführender ist heute eine moderne Gliederung der Schlüsselqualifikationen nach fünf Kompetenzen:

Soziale Kompetenz

Gemeint sind damit jene Fähigkeiten, die das Zusammenleben ermöglichen und dazu beitragen, Beziehungen zu anderen Menschen aufzubauen und zu pflegen. Eine große soziale Kompetenz zeigt sich etwa durch die Fähigkeit, in schwierigen Situationen den Umgang mit anderen Menschen zu meistern. Dazu zählen Fähigkeiten wie:

Methodenkompetenz

Als Methodenkompetenz werden Fähigkeiten verstanden, die einen Menschen dazu befähigen, Aufgaben oder Probleme zu lösen. Dabei geht es zum einen um die Analyse der Situation als auch um die Planung und Durchführung einer passenden Strategie zur Problemlösung. Methodische Kompetenz zeigt sich zum Beispiel durch:

Individualkompetenz

Diese Schlüsselqualifikation wird auch als Selbstkompetenz, Personenkompetenz oder Humankompetenz bezeichnet. Vor dem Hintergrund bestimmter Einstellungen oder Werte, die ein Mensch zeigt, erkennt er im Beruflichen wie Privaten wichtige Anforderungen und kann entsprechende Schritte einleiten. Das kann sich zum Beispiel darin spiegeln:

  • Jemand erkennt, dass Fortbildungen notwendig sind, um beruflich nicht abgehängt zu werden.
  • dass er anpassungsfähig je nach Situation und Umfeld ist.
  • dass seine Reflexionsfähigkeit dazu führt, dass er fortan gesundheitsbewusster lebt.
  • bestimmte Entscheidungen aufgrund veränderter familiärer Situationen trifft.

Handlungskompetenz

Unter der Handlungskompetenz wird die Schnittmenge der drei vorangegangenen Kompetenzen zusammengefasst. Im Kern steht dabei das eigenverantwortliche und an die jeweilige Situation sowie die äußeren Umstände angepasste Verhalten. Das setzt vor allem das kognitive Vermögen voraus: Durch die Reflexionsfähigkeit und jeweilige Fachkompetenz gelangt eine Person zu einer bestimmten Überzeugung und handelt entsprechend.

Medienkompetenz

In der heutigen Zeit kommt der Medienkompetenz eine immer größere Bedeutung zu. Diese Fähigkeit beschreibt den kompetenten und reflektierten Umgang mit verschiedenen Medien – sowohl digital als auch analog. Dazu gehört:

  • Das Hinterfragen und Analysieren von Informationen und Berichten.
  • das Präsentieren und Einordnen dieser Informationen.
  • die Auswahl geeigneter Medien.

Bei der Masse an Schlüsselqualifikationen bleibt es nicht aus, dass sich die Kompetenzbereiche teilweise überschneiden. Beispielsweise zählen rhetorische Fähigkeiten zur Methodenkompetenz, aber genauso zur Sozialkompetenz. Eine trennscharfe Abgrenzung ist dabei nicht immer möglich.

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Schlüsselqualifikationen Liste: 25 Beispiele

Es ist schwer zu sagen, wie viele unterschiedliche Schlüsselqualifikationen es gibt. Teilweise ist von mehreren hundert einzelnen Kompetenzen die Rede. Glücklicherweise brauchen Sie sich nicht alle aneignen, um für die Berufswelt gut aufgestellt zu sein. Wir haben eine umfangreiche Liste mit vielen Beispielen aufgestellt, um Ihnen zu zeigen, wie vielseitig Schlüsselqualifikationen sind und welche für Ihre Karriere besonders wichtig sind. Die Links führen zu vertiefenden Artikeln dazu:

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Schlüsselqualifikationen variieren von Beruf zu Beruf

Auch wenn Schlüsselqualifikationen per se fachübergreifend sind: Je nach Beruf sind andere Kompetenzen gefragt beziehungsweise existieren gewisse Schwerpunkte. Viele der aufgeführten Schlüsselqualifikationen beherrschen Sie vermutlich bereits, ohne sich dessen bewusst zu sein. Manche von ihnen sind Teil der eigenen Persönlichkeit. Jeder Mensch vertritt bestimmte Werte und Überzeugungen, die sich gleichzeitig in einem bestimmten Verhalten spiegeln.

Beispiel: Eine Schlüsselkompetenz ist Sorgfalt. Wer sorgfältig arbeitet, erledigt die ihm übertragenen Aufgaben gewissenhaft. Er oder sie wird die Arbeit mit der gebotenen Aufmerksamkeit ausführen und gegebenenfalls überprüfen. Dieser Person ist Qualität wichtig, schlampig ausgeführte Arbeit ist ihr ein Gräuel. Es macht aber einen Unterschied, ob einem Kunden versehentlich die falsche Pizza geliefert wurde oder an einem Flugzeug Schrauben mit dem falschen Werkzeug festgeschraubt wurden. Daraus folgt, dass manche Berufe zwar dieselben Schlüsselqualifikationen voraussetzen, aber nicht immer im gleichen Ausmaß.

Schlüsselqualifikationen in der Pflege

Die Schlüsselqualifikation Empathie hat in der Pflege ein viel höheres Gewicht, als beispielsweise bei einem Kfz-Mechatroniker, da direkt am Menschen gearbeitet wird. Weiterhin ist es wichtig, dass Altenpfleger über eine ausgeprägte Beobachtungsgabe verfügen, mithilfe derer sie physische und psychische Veränderungen bei den Pflegebedürftigen erkennen.

In der Pflege kommt es auf Frustrationstoleranz an: Die Fähigkeit, die eigenen Bedürfnisse für eine gewisse Zeit zurückstellen zu können und bestimmte Situationen aushalten zu können. Gleichzeitig wird von Pflegern als Teil der Individualkompetenz erwartet, dass sie nicht nur mit den psychischen und physischen Belastungen umgehen, sondern rechtzeitig die Reißleine ziehen. Beispielsweise kann Überlastungsanzeige das Resultat von Personalknappheit sein, wie sie in der Pflege verbreitet ist. Oder aber ihr liegt mangelnde Reflexionsfähigkeit zugrunde und infolgedessen hat der Arbeitnehmer seine eigenen Grenzen überschritten.

Schlüsselqualifikationen als Lehrer

Ähnlich wie in der Pflege arbeiten auch Lehrer viel mit Menschen zusammen. In der Regel müssen Sie als Lehrer ein hohes Maß an sozialer Kompetenz im Umgang mit Kindern und Jugendlichen besitzen. Sie müssen sich nicht nur auf völlig unterschiedliche Charaktere einstellen. Unterschiedliche Sozialisation, womöglich unterschiedliche Herkunft erfordern von Lehrern die Fähigkeit, sich individuell gemäß den jeweiligen Anforderungen auf die Schüler einzulassen. Sie gemäß ihrer Bedürfnisse und auch Schwächen zu fördern. Gleichzeitig ist wichtig, dass Lehrer eine natürliche Autorität ausstrahlen. Sie müssen Durchsetzungsvermögen beweisen bei Schülern, die immer wieder versuchen, Grenzen auszutesten.

Zu wichtigen Schlüsselqualifikationen zählen zudem Flexibilität und Lernfähigkeit: Neue Unterrichtsmethoden und Lehrmittel, jedes Jahr oder sogar Halbjahr andere Arbeitszeiten, Veranstaltungen außer der Reihe wie ein Tag der offenen Tür, Konferenzen und Elternabende verlangen, dass Lehrer mit veränderten Situationen umgehen können.

Schlüsselqualifikationen als Jurist

Präsentationen in Form von Referaten sind Teil eines jeden Studiums. Ein besonderes Augenmerk wird bei denen darauf gelegt, die Jura studieren. Teil dessen sind nicht nur Vorträge vor größeren Gruppen, sondern selbstsicheres Auftreten durch eine entsprechende Körpersprache.

Dies wird teilweise in speziellen Rhetorikseminaren vermittelt. Die Bedeutung solcher Schlüsselqualifikationen leuchtet unmittelbar ein: Wer vielleicht fachlich versiert ist, sich aber nicht entsprechend „verkaufen kann“, wird es beruflich schwer haben. Der berufliche Erfolg beispielsweise eines Anwalts hängt maßgeblich davon ab, wie überzeugend er wirkt – sowohl auf seinen Mandanten, indem er glaubhaft seine Fachkenntnis vermitteln kann. Als auch auf einen Richter oder die gegnerische Seite, wenn es um Auseinandersetzungen vor Gericht geht.

Schlüsselkompetenzen und Job passen nicht zueinander?

In der Regel bewirbt sich ein Bewerber auf eine Stelle, weil er oder sie meint, die Anforderungen erfüllen zu können. Wurde das Vorstellungsgespräch erfolgreich absolviert, spricht auch einiges für diese Annahme. Dennoch kommt es immer wieder vor, dass ein Arbeitsverhältnis noch während der Probezeit endet. Einigen Studien zufolge enden zwischen 20 und 25 Prozent aller Jobs noch bevor sie richtig angefangen haben. Das zeigt, dass entweder der Bewerber falsch eingeschätzt wurde oder eine Diskrepanz seitens des Unternehmens zwischen Schein und Wirklichkeit vorliegt.

Es ist bekannt, dass Unternehmen die eierlegende Wollmilchsau suchen. Und mancher erfüllt vielleicht alle Kriterien – was aber, wenn Ihre Schlüsselqualifikationen gar nicht gefragt sind, obwohl sie in der Stelle ausgeschrieben wurden? Wenn beispielsweise Teamfähigkeit erwünscht ist, in Wirklichkeit aber jeder für sich straffe Vorgaben abarbeitet? Oder wenn Sie über ein sehr gutes Ausdrucksvermögen und ebensolche Präsentationstechniken verfügen, diese aber nie gefragt sind? In diesem Fall müssen Sie für sich entscheiden, inwieweit der Job ansonsten die für Sie wesentlichen Voraussetzungen erfüllt oder wann es besser ist, sich nach etwas Neuem umzusehen.

Wenn Sie hingegen bemerken, dass es Ihnen an der einen oder anderen Stelle noch an bestimmten Schlüsselqualifikationen mangelt, gibt es Möglichkeiten, sich diese anzueignen. Voraussetzung dafür ist die eigene Haltung: Nur wer davon überzeugt ist, dass der Erwerb bestimmter Fähigkeiten einen weiterbringt, wird sich bemühen und einen entsprechenden Veränderungsprozess anstoßen. Stichwort hier ist lebenslanges Lernen: Das ermöglicht Ihnen nicht nur beruflich, sondern auch gesellschaftlich am Ball zu bleiben.

Tipps: Schlüsselqualifikationen lernen und verbessern

Während manche Schlüsselqualifikationen also Teil der eigenen Normen und Werte sind, lassen sich andere aufgrund des Verhaltens in bestimmten Situationen erkennen. Wer beispielsweise Pünktlichkeit hoch schätzt, wird bei Terminen zur gebotenen Zeit erscheinen und somit seine Zuverlässigkeit zeigen. Bei der großen Zahl von Schlüsselqualifikationen ist es kaum möglich, über alle in einem hohen Maß zu verfügen. Einige Schlüsselqualifikationen entwickeln sich mit der Zeit. Bei manchen muss man sich eingestehen, dass es noch ein langer Weg ist.

Die gute Nachricht: Viele Schlüsselqualifikationen lassen sich lernen und gezielt ausbauen. Wir haben einige Tipps zusammengestellt, die Ihnen dabei helfen können:

  • Legen Sie realistische Ziele fest
    Es ist gut, wenn Sie an Schlüsselqualifikationen arbeiten wollen, doch gelingt dies nur, wenn Sie sich klare und realistische Ziele setzen. Mit dem Vorhaben „Ich verbessere Schlüsselqualifikationen“ werden Sie nicht viel erreichen. Suchen Sie sich stattdessen eine oder zwei Skills aus, die für Sie besonders wichtig sind. So können Sie sich wirklich darauf konzentrieren und Schlüsselqualifikationen entwickeln. Priorität sollten Kompetenzen haben, die für Ihre aktuelle Position oder einen angestrebten Job relevant sind.
  • Sammeln Sie viele Informationen
    Ein entscheidender Punkt, um Schlüsselqualifikationen trainieren zu können, ist Ihre Motivation und die Bereitschaft, Zeit und Arbeit zu investieren. Nachdem Sie festgelegt haben, welche Kompetenz Sie verbessern wollen, sollten Sie im nächsten Schritt so viele Informationen wie möglich sammeln. Mit diesem Wissen ausgestattet, wissen Sie, worauf es ankommt und können Fortschritte machen. Die Möglichkeiten hierzu sind zahlreich: Neben Artikeln und Ratgebern im Internet können Sie ganz altmodisch zu Büchern greifen oder durch Kurse und Seminare zum Thema an Ihren Schlüsselqualifikationen arbeiten.
  • Holen Sie sich Hilfe von einem Coach
    Kommen Sie nicht weiter und haben das Gefühl, dass Sie selbst mit der Entwicklung nicht weiterkommen, können Sie mit einem Coach zusammenarbeiten. Die Branche ist riesig, suchen Sie nach einem passenden Trainer, mit dem Sie gemeinsam über einen längeren Zeitraum zusammenarbeiten können. Wichtige Schlüsselkompetenzen lassen sich nicht von heute auf morgen erlernen. Wer Ihnen sofortige Ergebnisse verspricht oder behauptet, bereits nach einem Gespräch deutliche Verbesserungen zu erzielen, ist vermutlich unseriös und nur auf schnelles Geld aus.
  • Üben Sie bei jeder Gelegenheit
    Wollen Sie Schlüsselqualifikationen verbessern, hilft letztlich nur eins: Sie müssen bei jeder Gelegenheit üben und das neue Verhalten häufig in Ihren Alltag einbauen. Nach Feierabend für eine halbe Stunde über Zielstrebigkeit lesen, ist ein erster Schritt – tatsächlich zielstrebiger werden Sie jedoch nur, wenn Sie es in die Tat umsetzen. Nur so können Sie alte Gewohnheiten nach und nach ändern.
  • Lassen Sie sich nicht entmutigen
    Zu guter Letzt dürfen Sie nicht frustriert aufgeben, wenn es mit den Schlüsselqualifikationen nicht auf Anhieb klappen will. Es ist leider normal, dass Sie gerade am Anfang Schwierigkeiten haben. Sie werden in alte Verhaltensmuster zurückfallen, das Gefühl haben, dass die Entwicklung nur schleicht oder gänzlich zum Stillstand kommt. Bleiben Sie trotzdem am Ball und behalten Sie Ihr Ziel im Auge. Es dauert einige Zeit, bis sich Schlüsselqualifikationen fest in der Persönlichkeit verankern. Halten Sie durch und arbeiten Sie weiter an sich!

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[Bildnachweis: FGC by Shutterstock.com]

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12. April 2021 Jochen Mai Autor: Jochen Mai

Jochen Mai ist Gründer und Chefredakteur der Karrierebibel. Der Autor mehrerer Bücher doziert an der TH Köln und ist gefragter Keynote-Speaker, Coach und Berater.

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