Lebenslauf Vorlagen: 50 kostenlose Muster, Tipps + Editor

Der Lebenslauf bildet den Kern Ihrer Bewerbung. Personaler lesen ihn oft zuerst. Denn er enthält alle relevanten Qualifikationen der Stellenanzeige – verteilt auf beruflichen Werdegang, Kenntnisse, Weiterbildungen, Interessen und Hobbys. Alles zusammen ergibt ein überzeugendes Profil für Ihre Bewerbung. Um zu überzeugen, muss der tabellarische Lebenslauf lückenlos, vollständig und übersichtlich sein. In einer ausführlichen Anleitung zeigen wir Ihnen, wie Sie einen professionellen Lebenslauf schreiben, aufbauen und strukturieren – inklusive Tipps, Tabus und kostenloser Vorlagen und Muster…

Lebenslauf Vorlagen: 50 kostenlose Muster, Tipps + Editor

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Lebenslauf Word-Vorlage: Kostenlos herunterladen

Der tabellarische Lebenslauf ist heute Standard. Wird in der Stellenanzeige nichts anderes verlangt, nutzen Sie bitte diesen für Ihr Profil. Unsere kostenlosen Lebenslauf Vorlagen (als Word-Vorlage oder PDF-Datei) helfen Ihnen, ein ansprechendes und zeitgemäßes Design für Ihren tabellarischen Lebenslauf zu wählen. Zum Herunterladen der Vorlagen und Muster klicken Sie auf das Vorschaubild.

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Download: 120+ kostenlose Bewerbungsvorlagen

Komplette Bewerbung Set 04Vorlage / Muster: Anschreiben, Deckblatt, Lebenslauf

Nutzen Sie für Ihre Bewerbung auch unsere anderen Lebenslauf Vorlagen und kompletten Bewerbungssets – inklusive Anschreiben und Deckblatt (siehe oben). Insgesamt finden Sie dort mehr als 120 kostenlose Bewerbungsvorlagen als Word-Vorlage zum Download.

Zu den Bewerbungsvorlagen

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Lebenslauf-Editor: Hier den Lebenslauf online erstellen

Profitieren Sie von unserem kostenlosen Online-Editor: Schreiben Sie Ihren CV gleich hier online – ohne Software oder Anmeldung. Einfach auf auf den Musterlebenslauf im Kasten klicken und den Text im Web-Browser editieren und umschreiben. Anschließend können Sie den Werdegang kopieren und in einem Textverarbeitungsprogramm (Microsoft Word, Apple Pages, Open Office) einfügen und ausdrucken.

LEBENSLAUF
Persönliche Daten
Name:
Kontakt:

Telefon:
Mail:
Web:
Geburtsort / -tag:
Familienstand:
Vorname Nachname
Fantasiestr.1
12345 Beispielstadt
0123 / 4 56 78 90
max.muster@mail.de
www.maxblog.de
Köln, TT. Monat Jahr
ledig

Angestrebte Position:


Beruflicher Werdegang

MM/JJJJ – Heute Jobbezeichnung (aktuelle Position)
Arbeitgeber, Standort, Mitarbeiterzahl
– Kurze Beschreibung der Tätigkeit
– Erfahrungen + Erfolge
MM/JJJJ – MM/JJJJ Jobbezeichnung (Position davor)
Arbeitgeber, Standort, Mitarbeiterzahl
– Kurze Beschreibung der Tätigkeit
– Erfahrungen + Erfolge

Ausbildung

MM/JJJJ – MM/JJJJ Weiterbildung zum _____
Institut, Zertifikat
– Inhaltliche Schwerpunkte
MM/JJJJ – MM/JJJJ Muster-Universität, Beispielstadt
Abschluss, Note
– Inhaltliche Schwerpunkte
MM/JJJJ – MM/JJJJ Ausbildung zum _____
Ausbildungsbetrieb, Muster-Stadt
– Besondere Kenntnisse/Erfahrungen

Besondere Kenntnisse

Sprachkenntnisse Deutsch, Muttersprache
Englisch, fließend in Wort und Schrift
EDV-Kenntnisse MS Word, Excel, Powerpoint
WordPress, Google Analytics
Führerschein Klasse B

Interessen & Hobbys

Soziales Engagement: Was / Wo?
Ehrenamt: Was / Wo?
Hobbys: Nur für die Stelle relevante

Musterstadt, TT.MM.JJJJ
UNTERSCHRIFT

Warum sollte ich einen Lebenslauf-Editor nutzen?

Der Lebenslauf-Editor soll Ihnen die Arbeit erleichtern. Er ermöglicht Ihnen, bequem online und kostenlos einen tabellarischen Werdegang zu erstellen. Wenn Sie den fertigen Text später in ein Textverarbeitungsprogramm kopieren, können Sie Farben und Designs ergänzen und das Dokument gestalten. Das spart Zeit und hilft, typische Flüchtigkeitsfehler zu vermeiden.

Falls Sie mit Textverarbeitungsprogramm arbeiten, nutzen Sie bitte immer die TAB-Taste (nie die Leertaste!), um Abstände zwischen Datum und Inhalt einzufügen. So lassen sich die Textblöcke exakt an einem einheitlichen Raster ausrichten. Oder erstellen Sie gleich ein Tabelle mit zwei Spalten. Rahmen und Trennlinien können Sie später ganz einfach entfernen und unsichtbar machen.

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Lebenslauf Aufbau

Der perfekte Lebenslauf hat eine Länge von ein bis maximal drei DIN A4 Seiten. Berufseinsteiger und Bewerber mit weniger als 5 Jahren Berufserfahrung sollten mit einer Seite auskommen. Grundsätzlich gibt es drei Arten von Lebensläufen:

Falls nichts anderes verlangt wird, sollten Sie immer die tabellarische Variante wählen. Sie besitzt maximale Übersichtlichkeit: links stehen die Zeiträume (Muster: MM/JJJJ – MM/JJJJ), rechts die Inhalte.

Diese werden in Abschnitte gegliedert und nach Überschriften geordnet. So ergibt sich der klassische Aufbau des Lebenslaufs:

  • Titel & Persönliche Daten
  • Angestrebte Position
  • Beruflicher Werdegang
  • Ausbildung & Praktika
  • Besondere Kenntnisse
  • Interessen & Hobbys
  • Ort, Datum & Unterschrift

Pflichtangaben und freiwillige Angaben

Zu einem „vollständigen“ Lebenslauf gehören ALLE Pflichtangaben. Wer sie vergisst, riskiert, dass die Bewerbung aussortiert wird. Andere Angaben sind durch das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) freiwillig:

Pflichtangaben

  • Persönliche Daten
  • Lückenloser Werdegang
  • Ausbildung / Studium (höchster Abschluss)
  • Relevante Kenntnisse
  • Ort, Datum & Unterschrift

Freiwillige Angaben

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Lebenslauf Inhalt

Die Inhalte hängen von Ihrem bisherigen Werdegang ab. Die berufliche Vita ist eine kompakte und fokussierte Darstellung Ihrer Erfahrungen und Fachkenntnisse. Faustregel: Alles, was für die ausgeschriebene Stelle relevant ist, stellen sie ausführlich und aussagekräftig dar. Den Rest fassen Sie kurz oder streichen ihn ganz.

Titel + Persönliche Daten

Die perfekte Überschrift lautet „Lebenslauf“ oder „Lebenslauf Vorname + Nachname“. Danach folgen die Angaben zu Ihrer Person. Sie bilden die „Kopfzeile“ des Lebenslaufs. Sie muss aktuell und fehlerfrei sein.

Kompetenzprofil

Ein moderner Trend ist, die Vita durch graphische Elemente aufzuwerten. Zum Beispiel Schlüsselqualifikationen, Stärken oder Erfahrungen in einer Art „Mini-Kurzprofil„. Dadurch heben sich Bewerber von der Masse ab. Beispiel:

Kurzprofil

Bewerbungsfoto

Das Bewerbungsfoto ist heute freiwillig, wird aber gerne gesehen. Falls Sie sich dazu entscheiden, muss es ein professionelles Foto sein – von einem Fotografen. Selbstgemachte Fotos sehen auch genauso aus. Das perfekte Foto zeigt Sie im Profil oder Halbporträt – Gesicht plus Teil des Oberkörpers. Der Hintergrund sollte neutral und einfarbig sein. Und: lächeln! Das wirkt sympathischer und aufgeschlossener.

Bewerbungsvideo

Platzieren Sie in der beruflichen Vita zusätzlich einen Link oder QR-Code zu einer Bewerbungshomepage oder einem Bewerbungsvideo. Das macht die Bewerbung noch persönlicher. Im Video können Sie mehr über Ihre Motivation erzählen und mit Ihrer Begeisterung für die Stelle punkten.

Lebenslauf Kontaktdaten Bewerbungsvideo Beispiel

Angestrebte Position

Dieser Trick hat schon vielen Bewerbern geholfen: Nennen Sie im Lebenslauf die angestrebte Position aus der Stellenanzeige! Das beweist Ihre Entschlossenheit und macht den CV einzigartig (siehe Video).

Beruflicher Werdegang

Herzstück des Lebenslaufs bildet der Berufliche Werdegang (oder „Berufserfahrung„). Er wird heute „antichronologisch“ verfasst. Bedeutet: Sie beginnen mit der aktuellen Tätigkeit und gehen dann zeitlich zurück. Das sieht zum Beispiel so aus:

Beruflicher Werdegang

Interne Jobwechsel im Lebenslauf

Falls Sie den Job innerhalb des Unternehmens gewechselt haben – etwa durch eine Beförderung – können Sie das im Lebenslauf ebenfalls darstellen. Zuerst wird der Gesamtzeitraum der Beschäftigung und der Arbeitgeber angegeben. Dann folgen – eingerückt – die Zeiträume der einzelnen Positionen.

Interne Jobwechsel

Elternzeit erwähnen?

Da die Elternzeit zwischen drei Monaten und drei Jahren dauern kann und die Berufstätigkeit unterbricht, muss sie im Lebenslauf erwähnt werden. Andernfalls entsteht eine „Lücke“. Sie müssen hierzu aber keinen eigenen Abschnitt anlegen. Die Elternzeit wird wie eine berufliche Station in den Werdegang eingefügt.

Studium / Ausbildung / Schule

Zur „Ausbildung“ gehört nicht nur die berufliche Ausbildung, sondern auch das Studium oder die schulische Bildung. Wichtig ist aber nur der Abschluss und die Gesamtnote.

Ausbildung und Studium

Wer einige Zeit im Ausland war oder Auslandssemester absolviert hat, sollte das erwähnen. Nennen Sie dazu das Land und die Universität, an der Sie studiert haben. Solche Erfahrungen beweisen interkulturelle Kompetenz.

Abgebrochenes Studium nennen?

Falls Sie Ausbildung oder Studium abgebrochen haben, geben Sie zumindest den Zeitraum an, damit keine Lücken entstehen. Verzichten Sie nur auf die Angabe von Abschlussnote und Titel. Wichtig ist, die antichronologische Reihenfolge im Werdegang auch in diesem Abschnitt beizubehalten.

Grundschule angeben?

Weil der Besuch einer Grundschule in Deutschland selbstverständlich ist und aus den Folgeabschlüssen hervorgeht, ist diese Angabe für Arbeitgeber meist irrelevant. Je älter Sie sind und je mehr Berufserfahrungen Sie haben, desto unwichtiger werden schulische Angaben. Interessant ist die Grundschule nur, wenn Sie sich für ein Schülerpraktikum oder Bachelor bewerben.

Besondere Kenntnisse

Besondere Kenntnisse und Qualifikationen erhöhen Ihre Bewerbungschancen. Nennen Sie diesen Abschnitt nie „Sonstiges“! Das wertet die Qualifikationen ab. Führen Sie nur Kenntnisse auf, die zur angestrebten Stelle passen und einen Mehrwert bieten. Zum Beispiel:

  • Sprachkenntnisse
  • (Berufliche) Auslandserfahrungen
  • Stipendien
  • Auszeichnungen
  • Fort- und Weiterbildung(en)
  • Zertifikate
  • Publikationen und eigene Projekte

Besondere Kenntnisse

Führerschein

Wird für den Job ein Führerschein verlangt, gehört diese Angabe in die Rubrik „Besondere Kenntnisse“. Schreiben Sie unbedingt vorhandene Führerscheinklassen dazu.

Interessen & Hobbys

Interessen und Hobbys werden oft unterschätzt (Alternative Überschriften: „Engagement“, „Freizeitaktivitäten“). Sie runden das Profil des Bewerbers ab. Nicht selten verbergen sich hier relevante Soft Skills. Nennen Sie aber wieder nur solche Hobbys, die für den Job nützliche Erfahrungen dokumentieren, Führungsqualitäten belegen oder soziale Kompetenzen unterstreichen.

Ort, Datum & Unterschrift

Formal muss der Lebenslauf mit Ort, Datum und einer Unterschrift beendet werden. Das bestätigt, dass die gemachten Angaben der Wahrheit entsprechen. Das Datum zeigt an, dass der CV aktuell ist. Idealerweise unterschreiben mit einem Füller oder Kugelschreiber (kein Bleistift, keine Filzstifte!) in Blau oder Schwarz.

TIPP: Damit Sie nichts vergessen, können Sie sich hier unsere kostenlose Checkliste als PDF herunterladen.

Lebenslauf optimieren

Der tabellarische Lebenslauf bündelt Informationen übersichtlich auf maximal drei Seiten. Relevante Auswahlkriterien können von Personalern so auf einen Blick erfasst werden. Dennoch lässt sich jeder Lebenslauf optimieren. Manchmal sind es nur Details – mit großer Wirkung.

Lücken im Lebenslauf

Zwischen zwei Jobs spricht man erst ab mehr als drei Monaten von einer „Lücke“. Bei Berufseinsteigern ist die Zeitspanne größer: bis zu sechs Monate. Alles andere gilt als „berufliche Orientierungsphase“.

Es gibt Lücken im Lebenslauf, die keine sind: Elternzeit, längere Krankheit, Studienwechsel, Pflege von Angehörigen oder eine (kurze) Arbeitslosigkeit. Gehen Sie damit selbstbewusst um! Wichtig ist, dass Sie diese Phasen „aktiv“ nutzen. Also zielstrebig und engagiert waren oder sich neu orientiert haben. Tipps dazu finden Sie in diesem kostenlosen PDF.

Achtung: Lügen führen zur Kündigungv
Wer in der Bewerbung unwahre Angaben macht, riskiert eine Kündigung – selbst noch nach überstandener Probezeit. Falsche Angaben sind keine Bagatellen, sondern Betrug. Bleiben Sie daher bei der Wahrheit!

Lebenslauf Design

Für jedes Layout gilt: „form follows function“. Heißt: Die Aussagekraft ist wichtiger als das Design. Für eine klare Lebenslauf-Struktur sollten alle Abschnitte einheitlich formatieren:

  • Zwischenüberschriften haben dieselbe Schriftart und -größe.
  • Zeitangaben stehen links im selben Format (MM/JJJJ).
  • Beschreibungen der Stationen stehen rechts.

Schriftarten

Verwenden Sie im Lebenslauf maximal zwei Schriftarten. Eine größere Anzahl wirkt chaotisch und unstrukturiert. Bewährt haben sich für den Fließtext sogenannte Schriften „mit Serifen“, für Überschriften wählen Sie Schriftarten „ohne Serifen“. Nutzen Sie statt der Standards „Arial“ und „Times New Roman“ moderne Alternativen wie Helvetica, Georgia, Calibri oder Verdana:

Schriftarten Übersicht

Schriftgrößen

Mit unterschiedlichen Schriftgrößen können Sie die Übersichtlichkeit erhöhen. Die größte Schriftgröße gehört Ihrem Namen und dem Begriff „Lebenslauf“. Davon absteigend wählen Sie maximal 2-3 weitere Schriftgrößen, um ein einheitliches Schriftbild zu erhalten. Dieses Schema von Schriftarten und -größen behalten Sie auch bei Bewerbungsschreiben, Deckblatt oder Motivationsschreiben bei. So wirkt alles aus einem Guss. Beispiele:

  • Titel & Name: 17 Punkt
  • Zwischenüberschriften: 13 Punkt
  • Fließtext: 11 Punkt

Farben

Die wichtigste Regel für Farben: Gehen Sie sparsam damit um! Vor allem in konservativen Branchen. Bei Banken oder Versicherungen kommen knallbunte Lebensläufe nicht gut an. Der tabellarische Lebenslauf sollte nicht mehr als EINE Schmuckfarbe haben. Clever ist, die Farbe passend zum Unternehmen zu wählen – also beispielsweise dessen Logofarbe zu übernehmen. So signalisieren Sie subtil hohe Identifikation.

Formatierung & Zeilenabstand

Beim Einrichten der Seite können Sie sich an der DIN 5008 für Geschäftsbriefe orientieren. Ein Beispiel der DIN 5008 Regeln finden Sie HIER. Bei der Formatierung von Seitenrand und Zeilenabstand haben sich diese Werte durchgesetzt:

  • Linker Seitenrand: 2 bis 2,5 cm
  • Rechter Seitenrand: 1,5 bis 2 cm
  • Oberer und unterer Seitenrand: 2 – 2,5 cm
  • Zeilenabstand: 1-zeilig bis maximal 1,5-zeilig

TIPP: Bewerbung auf 100-Gramm-Papier drucken Sollten Sie Ihre Bewerbungsunterlagen per Post versenden, drucken Sie diese bitte auf hochwertigem Papier. Normales Kopierpapier hat rund 80 Gramm, hochwertiges rund 100 Gramm. Den haptischen Unterschied merkt jeder. Er wertet Ihre Bewerbung auf.

Lebenslauf Fehler

Bei so vielen Details sind Fehler programmiert. Dazu zählen beispielsweise ein erkennbar recycelter Lebenslauf in der Bewerbung (Massenware!), Tippfehler, falsche Unternehmensnamen oder chronologische Fehler in der Abfolge der Angaben. Solche Fauxpas‘ manövrieren Bewerber oft ins Aus. Folgende Fehler sollten Sie unbedingt vermeiden:

Fehler beim Inhalt

  • Falsche Angaben / Lügen
  • Rechtschreibfehler
  • Kryptische Berufsbezeichnungen
  • Keine Belege für Kenntnisse
  • Erfolge ohne Zahlen & Beispiele
  • Übertriebene Sprachkenntnisse
  • Lücken im Werdegang
  • Gefährliche Hobbys

Fehler beim Layout

  • Massenware / kopierte Vorlage
  • Fehlende Struktur
  • Geringe Übersichtlichkeit
  • Veraltetes Bewerbungsfoto
  • Zu viel Text
  • Zu viele Schriftarten
  • Stilbrüche (uneinheitlich)
  • Mehr als 3 Seiten

Lebenslauf Unterschiede

Der Lebenslauf ist DAS zentrale Element Ihrer Bewerbung. Passen Sie ihn deshalb Ihrer Zielgruppe individuell an und sein Sie beim Verfassen stets sorgfältig. Er prägt entscheidend den ersten Eindruck Ihrer Bewerbung.

  • Lebenslauf für Schüler und Praktikum
    Schüler haben noch keine Berufserfahrungen. Entsprechend kurz fällt ihr Werdegang aus. Er passt oft auf eine halbe bis ganze DIN A4-Seite. Falls Sie sich für ein Schülerpraktikum bewerben, sollten Sie im Schülerlebenslauf die bisherige Schullaufbahn (Kurse, Noten) sowie außerschulisches Engagement (Projekte, Interessen, Hobbys) erwähnen. Bei Schülern zählen soziale Kompetenzen und Aktivitäten mehr als Qualifikationen. Hohe Aussagekraft besitzen Sprachkenntnisse und EDV-Kenntnisse.
  • Lebenslauf für Ausbildung oder Studium
    Schulabgänger, die sich für eine Ausbildung oder ein Studium bewerben, punkten vor allem mit Sozialkompetenzen, eigenen Projekten und Ehrenämtern in Vereinen oder Organisationen. Ebenso mit Praktika. Diese sollten aber zur geplanten Berufsausbildung oder zum Studiengang passen. Nennen Sie im Lebenslauf auch Ihre Lieblingsfächer oder Leistungskurse (mit Noten!).
  • Lebenslauf auf Englisch
    Wer sich international bewirbt, braucht meist einen englischen Lebenslauf. Beachten Sie, ob ein „Curriculum Vitae“ (Großbritannien) oder ein „Resume“ (USA) verlangt wird. Es gibt Unterschiede! Bei CV und Resume gibt es weder Bewerbungsfoto, noch Angaben zu Alter, Geschlecht, Herkunft, Religion oder Familie. Beim CV fehlen noch Datum und Unterschrift. Dafür sind beim Resume die Referenzen wichtiger. Mehr darüber erfahren Sie HIER.
  • Europass Lebenslauf
    Der Europass dient der Bewerbung in der EU. Der „Europass“ soll die Qualifikationen und Kompetenzen von Kandidaten vergleichbarer machen und wird von allen EU-Staaten, den EFTA-/EWR-Staaten und den Beitrittsländern anerkannt. Welche Besonderheiten Sie beachten müssen, haben wir in DIESEM ausführlichen Dossier zusammengefasst.
  • Moderner Lebenslauf
    Zwar sind viele Personaler konservativ. Dennoch gibt es Trends. Moderne Lebensläufe dürfen bei Design, Layout und Form heute kreativer sein. Hinzu gekommen sind zum Beispiel grafische Elemente: Diagramme zu Stärken und Kompetenzen, ein Zeitstrahl für den Werdegang, Icons für Hobbys und Interessen, Symbole für Abschnitte und Kategorien. Das kann Ihrem Lebenslauf mehr Individualität und Persönlichkeit verleihen. Nur übertreiben Sie bitte nie!
  • Online Lebenslauf
    Große Unternehmen und Konzerne nutzen heute die Online-Bewerbung. Dabei tragen Sie in Online-Formularen Ihre Daten ein oder laden einen aktuellen Lebenslauf hoch (siehe auch: E-Mail-Bewerbung). Bitte nie einscannen – Qualitätsverlust! Speichern Sie erforderliche Dokumente direkt als PDF. Die Funktion bietet jede Textverarbeitung. Wichtig ist, dass Sie Bewerbungsfoto und Unterschrift digital in den CV integrieren und vor dem Versenden prüfen, dass alle Grafiken und Inhalte korrekt dargestellt werden. Beim Online-Lebenslauf übernimmt die Vorauswahl oft eine Software (sogenannte „CV Parser„). Umso wichtiger ist, dass das Programm alle Qualifikationen und Schlüsselbegriffe erkennt.

TIPP: Sprechende Dateinamen für PDF wählen!
Das Dateiformat „PDF“ kann auf allen Rechnern geöffnet werden. Geben Sie Ihrem Lebenslauf und den Bewerbungsunterlagen immer „sprechende“ Dateinamen. Zum Beispiel „Lebenslauf-Vorname-Nachname.pdf“. So kann Ihnen das Dokument immer zugeordnet werden, ohne die Datei zu öffnen. Tipps zum Zusammenfügen mehrerer PDFs finden Sie HIER.

Reihenfolge in der Bewerbungsmappe

Der Lebenslauf liegt in der Bewerbungsmappe nie obenauf. Dort gehört das Anschreiben hin. Der CV folgt erst danach, teils noch nach dem Deckblatt. Bei „vollständigen“ Bewerbungsunterlagen werden die Dokumente in richtiger Reihenfolge so einsortiert:

Bewerbungsunterlagen Reihenfolge Lebenslauf

Weitere Inhalte zum Lebenslauf

[Bildnachweis: Karrierebibel.de]

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19. Januar 2021 Jochen Mai Autor: Jochen Mai

Jochen Mai ist Gründer und Chefredakteur der Karrierebibel. Der Autor mehrerer Bücher doziert an der TH Köln und ist gefragter Keynote-Speaker, Coach und Berater.

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