Was sind Bewerbungsunterlagen?
Die moderne Bewerbung wird zunehmend kürzer. Oft reichen Arbeitgebern nur Anschreiben und Lebenslauf. Manchmal sogar nur ein aktueller CV. Anders sieht es aus, wenn in der Stellenanzeige „vollständige Bewerbungsunterlagen“ verlangt werden. Diese sind deutlich umfangreicher und bestehen oft aus:
Bestandteil |
Details |
| Bewerbungsschreiben | Maximal 1 Seite |
| Deckblatt | optional, mit Bewerbungsfoto |
| Lebenslauf | Maximal 2-3 Seiten |
| Motivationsschreiben | optional, 1-2 Seiten |
| Zeugnisse | 1-2 Arbeitszeugnisse, höchster Bildungsabschluss |
| Zertifikate | 1-2 relevante Weiterbildungen (aktuell!) |
| Referenzen | 2-3 Empfehlungsschreiben |
| Gesundheits- oder Führungszeugnis | nur falls verlangt |
| Arbeitsproben | nur falls verlangt |
Insgesamt sollten Ihre Bewerbungsunterlagen den Umfang von 10 DIN-A4-Seiten nicht übersteigen. Bei der E-Mail-Bewerbung werden diese in einem PDF zusammengefügt und der E-Mail angehängt. Hierbei gilt das Limit von 3-5 MB für den Anhang.
Bewerbungsunterlagen Reihenfolge
Beim Aufbau der Bewerbungsmappe sind Übersichtlichkeit und eine nachvollziehbare, logische Reihenfolge entscheidend. Standard ist heute dieselbe Abfolge wie in der obigen Tabelle:

Was ist eine Kurzbewerbung?
Die sogenannte Kurzbewerbung ist eine Sonderform und besteht nur aus maximal 3-4 Seiten: Anschreiben (1 Seite) plus Lebenslauf (2-3 Seiten). Benötigt wird sie oftmals für Jobmessen oder eine Minijob Bewerbung.
Bewerbungsunterlagen Vorlagen
Nutzen Sie für Ihre professionellen Bewerbungsunterlagen gerne unsere kostenlosen Vorlagen in Word (.docx). Diese bestehen aus passenden Design-Sets für Anschreiben, Deckblatt und Lebenslauf und sind überwiegend ATS-konform – können also von modernen KI- und Bewerbermanagementsystemen fehlerfrei interpretiert werden. Beispiele:

| Anschreiben | Deckblatt | Lebenslauf |

| Anschreiben | Deckblatt | Lebenslauf |
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Bewerbungsunterlagen erstellen – was beachten?
Bei der Erstellung moderner Bewerbungsunterlagen zählt nicht nur ein stimmiger Gesamteindruck. Auf die Details kommt es an! Aus ihnen leiten Personaler gerne ab, wie sorgfältig und professionell Sie auch sonst arbeiten. Die wichtigsten Bestandteile einfach erklärt – Schritt für Schritt:
1. Anschreiben
Das Bewerbungsschreiben ist das erste Dokument Ihrer Bewerbungsunterlagen und prägt damit bereits den ersten Eindruck. Ein aussagekräftiges Anschreiben bringt Ihre Motivation für den Job und Arbeitgeber auf den Punkt, erklärt mögliche Lücken im Lebenslauf oder betont wichtige Soft Skills. Der formale Aufbau des Anschreibens orientiert sich in Deutschland an einem Geschäftsbrief nach DIN 5008. Die folgende Übersicht zeigt alle neun Bestandteile und deren Aufgabe:
Abschnitt |
Aufgabe |
| 1. Briefkopf | Absender, Empfänger und aktuelles Datum nennen |
| 2. Betreffzeile | Position und gegebenenfalls Referenznummer angeben |
| 3. Anrede | Kontaktperson persönlich ansprechen |
| 4. Einleitung | Interesse wecken und stärkstes Argument setzen |
| 5. Hauptteil | Eignung mit Kompetenzen und Erfahrungen belegen |
| 6. Unternehmensbezug | Verbindung zwischen eigener Eignung und Arbeitgeber herstellen |
| 7. Schlussteil | Interesse bekräftigen und Gespräch einleiten |
| 8. Grußformel | Professionell abschließen und unterschreiben |
| 9. Anlagenvermerk | Hinweis auf weitere Bewerbungsunterlagen |

2. Deckblatt
Das Deckblatt ist freiwillig. Es besteht aus einer optisch ansprechenden und übersichtlichen Darstellung der wichtigsten Informationen zu Ihren Bewerbungsunterlagen und hat eine klare Überschrift wie „Bewerbungsunterlagen“ oder „Bewerbung“. Wesentliche Inhalte auf dem Deckblatt sind:
- Titel & Bewerbungsfoto
- Name, Kontaktdaten & Anschrift
- Angestrebte Position
- Anlagenverzeichnis
Ein Deckblatt lohnt sich allerdings nur bei besonders umfangreichen Unterlagen, um diesen mehr Struktur zu geben – ähnlich wie ein Inhaltsverzeichnis in einem Buch. Sein großer Vorteil ist, dass Sie auf dem Deckblatt das Bewerbungsfoto auslagern und dann im Lebenslauf weglassen können. Das spart Platz. Überdies können Sie sich gerade in kreativen Berufen mit einem professionell gestalteten Deckblatt positiv und auffällig abheben.
3. Lebenslauf
Ein moderner Lebenslauf ist das Herzstück jeder Bewerbung. Die tabellarische Form bleibt weiterhin Standard in Deutschland. Strukturell hat sich in der Vergangenheit durch KI aber einiges verändert: Ein ATS-konformer CV hat maximal zwei Spalten, verzichtet auf grafische Elemente wie Balkendiagramme oder Icons und nutzt wichtige Schlüsselbegriffe aus der Stellenausschreibung. Was weiterhin gilt: Der Lebenslauf muss vollständig und lückenlos sein. Bedeutet: Auszeiten von mehr als 2 Monaten müssen Sie kurz erwähnen und erklären. Eine Länge von maximal drei DIN-A4-Seiten sollten Sie ebenfalls nicht überschreiten.
Zu den wichtigsten Angaben im Lebenslauf gehören:
Inhalt |
Bedeutung |
| 1. Überschrift (z.B. „Lebenslauf“) | Pflicht |
| 2. Persönliche Daten | Pflicht |
| 3. Bewerbungsfoto | Optional |
| 4. Kurzprofil | Empfohlen |
| 5. Beruflicher Werdegang | Pflicht |
| 6. Bildungsweg | Pflicht |
| 7. Besondere Kenntnisse | Empfohlen |
| 8. Interessen und Hobbys | Optional |
| 9. Ort, Datum und Unterschrift | Empfohlen |
Die Reihenfolge darf sich je nach Berufsphase verändern: Berufserfahrene beginnen nach den persönlichen Daten mit dem beruflichen Werdegang, Schüler und Berufseinsteiger können dagegen direkt mit Ausbildung oder Studium einsteigen.
4. Motivationsschreiben (Dritte Seite)
Auch die sogenannte Dritte Seite (Synonym: Motivationsschreiben) ist ein optionaler Zusatz in den Bewerbungsunterlagen. Verlangt wird das Motivationsschreiben häufig bei der Bewerbung für ein Stipendium, für ein Studium oder bei der internen Bewerbung. Mögliche Inhalte sind:
Inhalt |
Beschreibung |
| Kurzprofil | Stichpunkte zu Soft Skills, Berufserfahrung und Zielen |
| Portfolio | bisherige Projekte, wichtigste Kompetenzen, Qualifikationen |
| Liste von Fachpublikationen | Text- oder Arbeitsproben |
Eine dritte Seite benötigen Sie in der Regel aber nur, wenn diese ausdrücklich in der Stellenanzeige verlangt wird (z.B. bei der Polizei oder für ein Auslandssemester). Für Berufserfahrene und Selbstständige ist eine Projektliste meist wichtiger und aussagekräftiger.
5. Anlagen
Die Anlagen machen Ihre Bewerbungsunterlagen schließlich „vollständig“. In den Unterlagen ergänzen können Sie folgende Dokumente, wenn diese für die Position relevant sind:
- Qualifizierte Arbeitszeugnisse (max. 2, möglichst aktuell)
- Alternativen: Tätigkeitsbeschreibung, Profilseite
- Ausbildungszeugnis (max. 1, nur höchster Abschluss)
- Praktikumsnachweise (max. 2, nur falls relevant)
- Zertifikate von Fort- und Weiterbildungen (max. 2 aktuell relevante)
- Nachweise über Sprachfähigkeiten
- Publikationen, Auszeichnungen
- Kopie von Führerschein, Führungszeugnis
- Empfehlungen (Beurteilungsschreiben, Eignungsschreiben)
Wichtig: Überfrachten Sie Ihre Bewerbungsunterlagen nicht, sondern wählen Sie nur aus, was Ihre Eignung wirklich unterstreicht oder ein Alleinstellungsmerkmal darstellt. Manchmal ist weniger mehr. Und weitere Unterlagen können Sie – auf Wunsch – immer noch zum Vorstellungsgespräch mitbringen.
Wie wähle ich die Bewerbungsmappe aus?
Die gebundene Bewerbungsmappe auf Papier ist heute ein Auslaufmodell und wird nur noch selten gebraucht. Falls Sie Ihre Unterlagen damit versenden, wählen Sie bitte einen hochwertigen Klemmhefter aus Pappe. Der wird per Post in einem C4-Umschlag verschickt. Halten Sie sich bei der Erstellung der Bewerbungsunterlagen aber stets an die Vorgaben des Arbeitgebers und schicken Sie nur die geforderten Dokumente. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.
Tipp: Wenn Sie Ihre Bewerbungsunterlagen per Post verschicken, achten Sie darauf den Briefumschlag richtig zu beschriften und schreiben Sie das Wort „Bewerbung“ darauf. Manche Zusteller behandeln Ihre Unterlagen dann vorsichtiger und die Poststelle des Unternehmens weiß den Brief sofort zuzuordnen.
Bewerbungsunterlagen Sonderfälle: Wohnungssuche oder Quereinstieg
Je nach Bewerbungsart müssen Ihre Dokumente lange nicht so ausführlich und vollständig aufgebaut sein wie bei vollständigen Bewerbungsunterlagen. Im Folgenden finden Sie deshalb eine Liste für Sonderfälle:
1. Unterlagen für die Wohnungsbewerbung
Bei der Wohnungssuche müssen Sie sich ebenfalls bei Vermietern bewerben. Die Bewerbungsunterlagen für eine Wohnung haben jedoch andere Bestandteile. Hierfür benötigen Sie vor allem diese Dokumente:
- Anschreiben (Wohnungssuche)
- Schufa-Auskunft
- Personalausweis (Kopie)
- Einkommensnachweis
- Mietschuldenfreiheitsbescheinigung
2. Bewerbungsunterlagen für ein Praktikum
Bei einer Praktikumsbewerbung zählt primär der erste Eindruck. Da praktisch alle Bewerber kaum Berufserfahrung haben, muss die Bewerbung umso mehr im Anschreiben durch Motivation und Sorgfalt überzeugen. Zu den erforderlichen Unterlagen gehören meist:
- Anschreiben (1 Seite)
- Lebenslauf (1-2 Seiten)
- Aktuelles Schul- oder Hochschulzeugnis
- Immatrikulationsnachweis (bei Studierenden)
3. Bewerbungsunterlagen für eine Ausbildung
Bei der Bewerbung für einen Ausbildungsplatz ist Ihre Motivation für den Beruf und den Ausbildungsbetrieb ausschlaggebend. Gerade hierbei sollten Sie viel Zeit und Mühe in ein überzeugendes Anschreiben investieren. Empfohlene Dokumente sind:
- Bewerbungsanschreiben
- Tabellarischer Lebenslauf
- Schulabschlusszeugnis
- Praktikumsnachweise oder relevante Tätigkeiten
4. Bewerbungsunterlagen für ein Studium
Sie wollen sich für ein Studium bewerben? Je nach Studiengang erfolgt die Bewerbung über Hochschulstart.de oder direkt an der Hochschule. Prüfen Sie die genauen Anforderungen auf der Universitäts-Homepage. Oft verlangte Unterlagen sind:
- Motivationsschreiben
- Lebenslauf
- Hochschulreife (Abitur, Fachabitur)
- Nachweis über Vorpraktikum
- Arbeitsproben oder Mappe
5. Bewerbung als Führungskraft
Bei Führungskräften gewinnt der Lebenslauf an Bedeutung, auf ein Anschreiben wird teilweise verzichtet. Umso wichtiger ist, dass der Lebenslauf nicht nur Stationen, sondern vor allem Zielerfolge und Führungsqualitäten widerspiegelt. Auch die Referenzen gewinnen hierbei an Bedeutung. Zu den zentralen Bewerbungsunterlagen für Führungskräfte gehören:
- Lebenslauf (3-4 Seiten)
- Arbeitszeugnisse (bis zu 3)
- Empfehlungsschreiben, Referenzen (bis zu 3)
6. Bewerbungsunterlagen als Quereinsteiger
Als Quereinsteiger passt der Lebenslauf per Definition nicht zum angestrebten Job. Deshalb gewinnt das Anschreiben an Relevanz: Beschreiben Sie darin möglichst zentrale und übertragbare Kompetenzen sowie Ihre Motivation für Arbeitgeber und Stelle. Als weitere Unterlagen für die Quereinsteiger-Bewerbung empfehlen wir:
- Projektliste
- Empfehlungsschreiben
- Arbeitsproben
7. Bewerbungsunterlagen auf Englisch
Bei der Bewerbung im Ausland gelten oft andere Regeln als in Deutschland. Hier sollten Sie das Foto sowie Angaben zu Alter, Familienstand oder Religion immer weglassen. Dafür werden statt Zeugnissen mehrheitlich Referenzen erwartet. Typische englische Bewerbungsunterlagen bestehen aus:
- Cover Letter (Anschreiben)
- Curriculum Vitae (CV) oder Résumé
Tipp: Achten Sie bei der Bewerbung auf Englisch unbedingt auf britische oder amerikanische Schreibweisen – je nachdem, wo Sie sich bewerben!
8. Initiativbewerbung
Bei der Initiativbewerbung bewerben Sie sich mit einem Schuss ins Blaue: Es gibt offiziell keine Stellenausschreibung für Ihren Wunschjob. Betonen Sie daher umso mehr Ihre Motivation und Begeisterung für das Unternehmen und passen Sie die Unterlagen jedes Mal individuell an den Arbeitgeber an. Empfohlene Bewerbungsunterlagen:
- Bewerbungsschreiben
- Lebenslauf
- Zeugnisse & Zertifikate
- Projektliste
- Referenzen
- Arbeitsproben
Wir empfehlen, bei der Initiativbewerbung immer „vollständige Unterlagen“ zu verschicken. So bekommt der Personaler ein maximal umfassenderes Bild von Ihnen. Das erhöht die Bewerbungschancen und potenzielle Schnittstellen zu möglichen Stellen und Jobs, von denen Sie noch nichts wissen.
Bewerbungsunterlagen Fehler: Diese bitte vermeiden!
Schon kleine Fehler in den Bewerbungsunterlagen können den professionellen Eindruck trüben. Prüfen Sie deshalb vor dem Versand unbedingt diese fünf häufigen Fehler:
Häufiger Fehler |
Besser so |
| Fehlende Anlagen | Verlangte und erwähnte Dokumente dürfen nicht fehlen, wirkt sofort schlampig. |
| Unpassende Nachweise | Nur relevante Zeugnisse und Zertifikate beifügen, die Ihre Eignung belegen. |
| Uneinheitliches Layout | Alle selbst erstellten Unterlagen benötigen einheitliche Schriftarten, -größen, Farben und Formatierungen. |
| KI-Floskeln | Generische Formulierungen und KI-Slop immer durch persönliche Beispiele und konkrete Erfolge ersetzen. |
| Unprofessioneller Dateiname | Die angehängte PDF-Datei heißt richtig: „Bewerbung-Max-Muster.pdf“. |
Kontrollieren Sie Ihre Bewerbungsunterlagen vor dem Abschicken überdies immer noch auf Rechtschreibfehler und korrekte Kontaktdaten. Öffnen Sie auch die fertige PDF-Datei zur Kontrolle: Sind alle Seiten gut lesbar, richtig herum und in der korrekten Reihenfolge sortiert?
Checkliste für vollständige Bewerbungsunterlagen
Die Checkliste können Sie gleich online im Browser abhaken:
- Individuelles Anschreiben für die Stelle verfasst.
- Ansprechperson namentlich in der Anrede genannt.
- Erklärung, warum ich mich auf diese Stelle bewerbe.
- Überzeugende Motivation für das Interesse am Unternehmen.
- Bezug zwischen Skills und Job hergestellt.
- Anschreiben auf Rechtschreibung und Grammatik geprüft.
- Datum aktualisiert und Bewerbungsschreiben unterschrieben.
- Anschreiben auf eine DIN-A4-Seite komprimiert.
- Lebenslauf ist aktuell, übersichtlich und vollständig.
- Professionelles Bewerbungsfoto eingefügt (falls nützlich).
- Persönliche Daten korrekt angegeben (keine Zahlendreher).
- Relevante Berufserfahrung und Qualifikationen herausgearbeitet.
- Besondere Kenntnisse (z.B. Sprachen, IT) ergänzt.
- Interessen und Hobbys angegeben, die relevante Soft Skills zeigen.
- Datum im Lebenslauf aktualisiert und CV unterschrieben.
- Wichtige Zeugnisse angefügt (max. 3 Arbeitszeugnisse).
- Zertifikate und Nachweise besonderer Qualifikationen beigefügt (2-3).
- Alle Dokumente sind gut lesbar und ordentlich eingescannt oder kopiert.
- Reihenfolge der Anlagen entspricht Angaben im Lebenslauf (Aktuelles zuerst).
- Bewerbungsunterlagen auf Rechtschreibung, Layout und Vollständigkeit geprüft.
- Alle Dokumente sind in einem PDF zusammengefügt (max. 5 MB).
- Dateiname ist professionell gewählt (z.B. Bewerbung-Vorname-Nachname.pdf).
- Bewerbungsunterlagen sind an die richtige E-Mail-Adresse oder Online-Plattform gesendet.
1. Checkliste Anschreiben
2. Checkliste Lebenslauf
3. Checkliste Anlagen
4. Checkliste Format & Versand
Die Bewerbungsunterlagen-Checkliste können Sie sich – wie gewohnt – zusätzlich hier kostenlos als PDF herunterladen.
FAQ – Häufige Fragen zu Bewerbungsunterlagen
Mit einer unvollständigen oder schlechten Bewerbung reduzieren Sie Ihre Bewerbungschancen und machen die Einladung zum Vorstellungsgespräch unwahrscheinlich. Auf keinen Fall fehlen dürfen Ihre persönlichen Daten (Name, Adresse, Telefonnummer, E-Mail-Adresse), der Lebenslauf und eine Unterschrift unter dem CV und Anschreiben.
Vollständige Bewerbungsunterlagen bestehen aus Anschreiben, Lebenslauf und Arbeitszeugnissen (maximal 3). Freiwillig können Sie noch ein Deckblatt, Motivationsschreiben sowie weitere Anlagen und Bescheinigungen hinzufügen.
Bei der korrekten Reihenfolge kommt das Anschreiben zuerst, danach folgen Deckblatt, Lebenslauf und die Anhänge (Arbeitszeugnisse, Abschlüsse, Zertifikate) Wird zur Bewerbung ein Motivationsschreiben verlangt, wird dies nach dem Lebenslauf in die Bewerbungsunterlagen eingefügt.
Berufsanfänger sollten unbedingt den höchsten Bildungsabschluss (Master, Bachelor, Ausbildung) mit einem Zeugnis nachweisen sowie das Zeugnis ihres höchsten Schulabschlusses (z.B. Abitur) beifügen. Je mehr Berufserfahrung Sie haben, desto unwichtiger werden diese Zeugnisse und allenfalls nach der Einstellung von der Personalabteilung nachgefordert. Nachweise über die Grundschule bitte immer weglassen!
Bei der Online-Bewerbung füllen Sie ein Formular auf der Webseite des Unternehmens aus. Dort gibt es immer ein Feld, wo Sie ihre Bewerbungsunterlagen online hochladen können. Bei der E-Mail-Bewerbung kommen diese als Anhang an die Mail. Die Dateien sollten allerdings nie größer sein als 5 MB. Und versenden Sie Ihre Unterlagen möglichst in einem PDF.
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