20 Bewerbungsarten in der Übersicht
Sie sind gerade auf Jobsuche? Dann haben Sie jetzt die Qual der Wahl zwischen verschiedenen Formen für Ihre Bewerbung. Die richtige Bewerbungsart hierfür steht entweder schon in der Stellenausschreibung – oder Sie können wählen: zwischen inzwischen mehr als 20 Bewerbungswegen.
Zu den wichtigsten Bewerbungsarten gehören die E-Mail-Bewerbung (Standard) und die Online-Bewerbung. Daneben gibt es die klassische schriftliche Bewerbung sowie die Initiativbewerbung. Zu den modernen Arten zählen die Videobewerbung und die passive Bewerbung. In der folgenden Liste stellen wir Ihnen die wichtigsten Bewerbungsarten inklusive der jeweiligen Vor- und Nachteile vor.
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1. E-Mail-Bewerbung (Standard)
Die E-Mail-Bewerbung ist heute die Standardform der Bewerbung. Jeder zweite Job wird darüber besetzt. Dabei erstellen Bewerber zunächst eine digitale Bewerbungsmappe mit Bewerbungsschreiben, tabellarischem Lebenslauf und Zeugnissen in PDF-Form. Anschließend werden alle zu einer (!) Datei zusammengefügt und der E-Mail angehängt. Für das E-Mail-Anschreiben zur Bewerbung reicht ein kurzer Text. Darin verweisen Sie auf Ihre aussagekräftige Bewerbungsunterlagen im Anhang. Beispiel:
- Sehr geehrte Frau Personaler,
anbei erhalten Sie meine Bewerbung für Ihre Stelle als Aushilfe. Warum ich die Anforderungen der Stelle perfekt erfülle und Ihnen einen einzigartigen Mehrwert biete, entnehmen Sie bitte meinen ausführlichen und angehängten Bewerbungsunterlagen. Gerne stehe ich Ihnen für Rückfragen zur Verfügung und freue mich auf ein persönliches Gespräch.
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2. Online-Bewerbung
Eine enge Verwandte der E-Mail-Bewerbung ist die Online-Bewerbung. Hierbei schicken Bewerberinnen und Bewerber keine Mails, sondern füllen Online-Formulare auf der Webseite des Unternehmens aus. In die jeweiligen Freitextfeldern fügen sie dann alle gefragten Informationen ein und reichen anschließend die Bewerbung mit einem Klick ein. Persönliche Bewerbungsunterlagen wie Lebenslauf oder Zeugnisse und Zertifikate können als Kopie und PDF-Datei hochgeladen werden.
Nur wenn alle Formularfelder korrekt ausgefüllt sind, wird die Online-Bewerbung berücksichtigt. Beweisen Sie daher unbedingt hohe Sorgfalt und schreiben Sie die Texte vor, um sicherzugehen, dass keine Tippfehler enthalten sowie relevante Kompetenzen und Keywords enthalten sind.
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3. Klassische Bewerbung (Papierform)
Die klassische Bewerbung auf Papier gibt es immer noch – häufig bei kleinen mittelständischen Unternehmen und Handwerksbetrieben. Sie besteht meist aus Anschreiben, Lebenslauf sowie Arbeitszeugnissen und weiteren Anlagen. Optional sind dabei Deckblatt oder Motivationsschreiben. Das Bewerbungsfoto ist ebenfalls freiwillig, wird von Personalern aber bevorzugt.

Diese Bewerbungsart wird – ebenfalls klassisch – in eine Bewerbungsmappe geheftet und auf dem Postweg verschickt. Wichtig ist, dass alle Unterlagen vollständig sind und in richtiger Reihenfolge verschickt werden. Das Bewerbungsdesign sollte unbedingt einheitlich sein, also gleiche Seitenränder, Farben, Schriftarten und -größen.
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Nachteile |
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4. Initiativbewerbung
Mit der Initiativbewerbung bewerben Sie sich auf kein Stellenangebot, sie ist immer ein Schuss ins Blaue. Bewerber kennen nur das Wunsch-Unternehmen und einen Ansprechpartner (= Recruiter), den sie vorab recherchiert haben – und bewerben sich auf eine vielleicht freie Stelle.
Die Initiativbewerbung ist erfolgreicher, als viele ahnen: Rund 70 Prozent aller Jobs werden heute so besetzt, laut Studien liegt die Erfolgsquote bei bis zu 33 Prozent. Allerdings kommt es bei der initiativen Bewerbung umso mehr auf eine überzeugende Motivation und einen glaubwürdigen Unternehmensbezug an.
Machen Sie deutlich: Warum dieses Unternehmen? Zeigen Sie, dass Sie sich intensiv mit dem Arbeitgeber beschäftigt haben, und streuen Sie (Produkt-)Namen oder aktuelle Zahlen aus Presseberichten oder der Firmenhomepage in das Anschreiben ein. Ebenso sollten Bewerber beschreiben, welchen konkreten Mehrwert sie bieten wollen. Orientieren können Sie sich dabei an einem fiktiven Anforderungsprofil ihres Traumjobs bei diesem Arbeitgeber.
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Nachteile |
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5. Kurzbewerbung
Die Kurzbewerbung ist eine Variante der Bewerbung – jedoch mit stark reduziertem Inhalt (Synonym: formlose Bewerbung). Sie besteht nur aus Anschreiben (max. 1 Seite) und Lebenslauf (max. 2 Seiten). Auf insgesamt 2-3 Seiten bringen Bewerber die wichtigsten Informationen über sich auf den Punkt. Ziel der Kurzbewerbung ist es, Interesse zu wecken. Weitere Unterlagen werden dann auf Verlangen nachgereicht oder zum Bewerbungsgespräch mitgebracht.
Die Kurzbewerbung (auch per E-Mail) ist in der Regel Ersatz für andere Bewerbungsarten. Sie wird meist auf Jobmessen oder als Variante der Initiativbewerbung eingesetzt. Sie reicht aber in der Regel ebenfalls bei der Bewerbung für einen Minijob, als Aushilfe oder für ein Praktikum und Schülerjobs.
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Nachteile |
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6. Diskrete Bewerbung
Die diskrete Bewerbung soll sicherstellen, dass ein geplanter Jobwechsel aus einem bestehenden Beschäftigungsverhältnis dem jetzigen Arbeitgeber verborgen bleibt. Dazu nutzen Bewerber im Anschreiben oder Betreff der Bewerbung einen sogenannten Sperrvermerk. Der sorgt dafür, dass die Bewerbung vertraulich behandelt wird.
In der Betreffzeile schreiben Sie z.B. „Bitte vertraulich behandeln: Meine Bewerbung als…“ Oder: „Mit der Bitte um Vertraulichkeit: Meine Initiativbewerbung als…“; im Schlussteil des Anschreibens wiederum können Sie formulieren: „Ich bitte darum, meine Bewerbung vertraulich zu behandeln, da ich mich noch in einem ungekündigten Arbeitsverhältnis befinde.“ Oder: „Ich bitte darum, meine Bewerbungsunterlagen vertraulich zu behandeln, da meine aktuelle Stelle ungekündigt ist.“ Rechnen sollten Kandidaten hierbei aber stets mit Rückfragen dazu im Vorstellungsgespräch, etwa: „Warum wollen Sie den Job wechseln?“
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Nachteile |
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7. Aussagekräftige Bewerbung
Wird eine „aussagekräftige Bewerbung“ in der Stellenanzeige verlangt, müssen Sie hellhörig werden! Zwar muss jede Bewerbung „aussagekräftig“ sein. Wird dies in der Stellenanzeige aber ausdrücklich erwähnt, sind damit besondere Inhalte gemeint: Entscheidend bei dieser Bewerbungsart ist, dass ALLE Inhalte in Anschreiben und Lebenslauf auf den jeweiligen Arbeitgeber zugeschnitten sind.
Besonders wichtig hierbei ist der klare Bezug zur Stelle und dem Unternehmen im Anschreiben sowie die Zusatzqualifikationen und erwähnten Erfahrungen im Lebenslauf. Im Schlussteil des Anschreibens werden wiederum immer Angaben zu den Gehaltsvorstellungen und dem frühestmöglichen Eintrittstermin erwartet. Ein Bewerbungsfoto ist ebenfalls von Vorteil…
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Nachteile |
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8. Interne Bewerbung
Die bisher genannten Bewerbungsarten beziehen sich auf die externe Bewerbung. Daneben gibt es noch die interne Bewerbung. Sie richtet sich an den eigenen Arbeitgeber. Dabei bewerben Sie sich – intern – auf eine andere Position. Oft ist damit ein beruflicher Aufstieg oder eine Gehaltserhöhung verbunden.
Auch wenn Vorgesetzte Sie bereits kennen, werden bei der internen Bewerbung oft nochmal vollständige Bewerbungsunterlagen verlangt. Kernpunkt dieser Bewerbungsart ist aber, die bisherigen Leistungen und Erfolge für den Arbeitgeber erneut sichtbar zu machen und mit anderen Kandidaten zu vergleichen.
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Nachteile |
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9. Tandembewerbung
Die Tandembewerbung (auch: Doppelbewerbung) ist eine Spielart der internen Bewerbung. Hierbei bewerben Sie sich zu zweit und als Duo auf eine Stelle, um durch Jobsharing mehr Freizeit zu gewinnen. Beide Bewerber treten als eingespieltes Team auf, das seine Stärken und Kompetenzen in Kombination präsentiert und anbietet.
Die Erfolgschancen einer Tandembewerbung hängen jedoch stark von der Branche und der Unternehmenskultur ab. Unternehmen, die offen für innovative Ansätze sind, werden den Mehrwert eines eingespielten Duos erkennen. Voraussetzung ist jedoch immer, dass genügend passende Stellen frei sind.
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Nachteile |
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10. Kreative Bewerbung
Die kreative Bewerbung ermöglicht deutlich mehr Freiheiten bei Layout und Design. Dadurch fällt sie mehr auf, eignet sich aber auch nicht für alle Unternehmen und Branchen.
Farben, Formate, Bilder – Ihrer kreativen Ader sind hierbei kaum Grenzen gesetzt. Allerdings muss die Bewerbungsart unbedingt zum angestrebten Job sowie zu Ihrer Persönlichkeit passen. In kreativen oder künstlerischen Berufen sowie bei Startups gehört diese Form zu den erfolgreichsten Bewerbungsarten.
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Nachteile |
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11. Powerpoint-Bewerbung
Die Powerpoint-Bewerbung ist eine Form der kreativen Bewerbung. Richtig eingesetzt, können sich Bewerber damit positiv von der Masse abheben und ihre Unterlagen aufpeppen. Diese Bewerbungsart bricht jedoch mit dem üblichen Format: Versendet wird statt eines PDFs eine Powerpoint-Präsentation, in der Sie Ihre Motivation und den Werdegang auf Folien (mit Animationen) darstellen.
Diese Bewerbungsart ist extrem auffällig, originell und kreativ – kommt aber nicht überall gleich gut an, auch weil sie so ungewöhnlich ist. Wir empfehlen Sie daher nur in kreativen Berufen und Branchen, etwa bei Werbeagenturen oder passenden Startups.
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Nachteile |
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12. Telefonbewerbung
Als nachgelagerte Bewerbungsart stellen Sie sich bei der Telefonbewerbung persönlich vor, nachdem die schriftliche oder digitale Bewerbung Erfolg hatte. Die radikalere Variante ist, direkt beim potenziellen Arbeitgeber anzurufen und sich telefonisch zu bewerben. Erfolgreich ist dies aber nur, wenn Sie bereits einen persönlichen Kontakt hatten und in Erinnerung geblieben sind.
Für die telefonische Bewerbung müssen Sie unbedingt gut vorbereitet sein. Sie sollten Ihren Lebenslauf bestens kennen sowie Antworten auf typische Fragen im Vorstellungsgespräch wissen und eigene Rückfragen stellen. Gleichzeitig müssen Sie umfangreich und gut über das Unternehmen und den Job informiert sein, falls Fragen dazu gestellt werden.
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Nachteile |
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13. Videobewerbung
Eine moderne Bewerbungsart ist die Videobewerbung. Hierbei stellen Sie sich in einem kurzen Video von 2-5 Minuten vor, präsentieren relevante Stärken oder wichtige Qualifikationen für die angestrebte Stelle. Das Bewerbungsvideo sollte professionell gemacht sein und Sie selbst dabei authentisch wirken.
Vorteil der Videobewerbung: Einmal produziert, können Sie das Video auch für die schriftliche Bewerbung nutzen. Zum Beispiel indem Sie den Youtube-Link dazu (vorher auf „nicht gelistet“ setzen) oder einen QR-Code in den Lebenslauf einbauen. Frei vor der Kamera zu sprechen, erfordert allerdings etwas Übung.
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Nachteile |
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14. Guerilla-Bewerbung
Eine sogenannte Guerilla-Bewerbung setzt auf das Außergewöhnliche. Sie hält sich an keine klassischen Vorgaben oder Erwartungen zur Bewerbung, sondern überrascht. Manche nutzen eine große Werbetafel zur Jobsuche, andere setzen auf Lego-Figuren, wieder andere verschicken Unterlagen in einem Pizzakarton… Nichts ist unmöglich! Es braucht dazu aber Kreativität und Originalität.
Mit solch ungewöhnlichen Aktionen fallen Sie auf, doch muss zugleich der Inhalt überzeugen! Einfach nur anders sein, reicht nicht. Achten Sie deshalb darauf, dass Sie immer noch genug Substanz bieten und die Bewerbungsunterlagen Ihre Eignung bekräftigen.
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Nachteile |
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15. Anonyme Bewerbung
In einer anonymen Bewerbung werden Name, Geburtsdatum, Geschlecht, Familienstand und andere persönliche Informationen weggelassen. Ziel ist, eine mögliche Diskriminierung aufgrund persönlicher Merkmale auszuschließen. Es geht allein um den Werdegang und die Qualifikationen eines Bewerbers. Alter oder Herkunft sollen keine Rolle spielen.
Bei anonymen Bewerbungsarten füllen Sie meist ein Online-Formular aus. Dabei werden keine personenbezogenen Daten abgefragt. Die erste Auswahl erfolgt damit tatsächlich anonym. Überstehen Sie die Auswahlrunde, reichen Sie weitere Informationen nach.
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Nachteile |
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16. Bewerbungsflyer
Nicht alle Bewerbungsarten werden verschickt – ein Bewerbungsflyer wird speziell für Jobmessen oder Firmenkontaktmessen erstellt und dort an potenzielle Arbeitgeber verteilt. Gefaltet wie ein typischer Flyer enthält diese Bewerbungsart ein kurzes Profil sowie wichtige Informationen über Ihre Qualifikationen und Stärken – eine kostenlose Bewerbungsflyer-Vorlage können Sie sich hier in Word herunterladen. Bewerbungsflyer eignen sich vor allem als Give-away auf Jobmessen, um positiv in Erinnerung zu bleiben.
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Nachteile |
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17. Passive Bewerbung
Bewerber bewerben sich, Arbeitgeber wählen aus. Bei der passiven Bewerbung ist es umgekehrt: Die Unternehmen und Personaler bewerben sich bei Ihnen! Dazu braucht es allerdings etwas Vorarbeit: Zunächst erstellen Sie ein aussagekräftiges Online-Profil (z.B. auf Linkedin). Dann machen Sie dieses sichtbar, sodass Recruiter oder Headhuntern Sie finden können.
Weitere Alternativen zur passiven Bewerbung sind Lebenslauf- bzw. Bewerberdatenbanken auf Jobbörsen. Auch dort können Sie Ihren Lebenslauf hinterlegen und angeben, sodass Recruiter Sie finden und ansprechen dürfen.
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Nachteile |
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18. One-Click-Bewerbung
Die One-Click-Bewerbung ist eine besonders schnelle Form der Online-Bewerbung. Statt Anschreiben und Lebenslauf jedes Mal neu hochzuladen, bewerben Sie sich mit einem Klick über ein bereits angelegtes Profil – zum Beispiel auf Linkedin oder in einer Jobbörse-App. Die dort hinterlegten Angaben zu Berufserfahrung, Qualifikationen und Kontaktdaten werden direkt an den Arbeitgeber übermittelt. Der größte Vorteil ist die Zeitersparnis. Allerdings müssen dafür die Profildaten vollständig sein und regelmäßig aktualisiert werden. Prüfen Sie vor dem Absenden unbedingt, ob Ihre Qualifikationen zur ausgeschriebenen Stelle passen und welche Informationen übermittelt werden.
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19. Social-Media-Bewerbung
Bei der Social-Media-Bewerbung nutzen Bewerber primär soziale Netzwerke wie Linkedin, um sich bei Unternehmen vorzustellen oder direkt mit Recruitern Kontakt aufzunehmen. Das funktioniert über eine persönliche Nachricht oder eine ausgeschriebene Stelle im Netzwerk. Auch hierbei ist ein aktuelles und professionelles Netzwerk-Profil zwingende Voraussetzung für den Bewerbungserfolg. Eine kurze, persönliche Nachricht kommt zudem immer besser an als standardisierte Massenanfragen.
Vorteile |
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Nachteile |
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20. Persönliche Bewerbung
Bei der persönlichen Bewerbung stellen Sie sich direkt beim potenziellen Arbeitgeber vor – ohne vorherige schriftliche Bewerbung. Diese Bewerbungsart eignet sich besonders für klassische Mini- oder Aushilfsjobs in der Nähe, kleinere Betriebe, den Einzelhandel, die Gastronomie oder das Handwerk. Also Unterlagen benötigen Sie nur eine Kurzbewerbung. Auch auf Jobmessen ist die persönliche Bewerbung Standard. Weil hierbei der erste Eindruck zählt, achten Sie unbedingt auf ein gepflegtes Erscheinungsbild, einen freundlichen Auftritt und eine kurze Selbstpräsentation. Tipp: Wählen Sie für Ihren Besuch eine möglichst ruhige Geschäftszeit.
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Nachteile |
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Zur Jobbörse: Gleich passende Stelle finden
Welche Bewerbungsart ist die beste?
Bei so vielen Bewerbungsarten stellt sich die Frage: Welche ist die beste und verspricht die größten Jobchancen? Allgemein lässt sich das nicht beantworten. Es gibt nicht die eine beste oder schlechteste Form. Entscheidend ist, dass Sie die richtige Wahl für Ihre Situation treffen.
Fordert der Arbeitgeber z.B. „vollständige“ Bewerbungsunterlagen und gibt dafür seine Postadresse an? Dann nutzen Sie die klassische Bewerbung in Papierform. Wollen Sie einen Job bei einem Wunscharbeitgeber, der gerade nichts Passendes anbietet? Dann ist die Initiativbewerbung die erste Wahl. Für alle Bewerbungsarten und Bewerbungswege gilt: Wählen Sie immer die Form aus, die ausdrücklich vom Arbeitgeber verlangt wird – ansonsten jene, die am besten zu Ihnen und der Branche passt.
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