Einleitungssätze für die Bewerbung: Besser formulieren

Aller Anfang ist schwer. Das gilt umso mehr für das Anschreiben. Dem Einleitungssatz für die Bewerbung haftet oft ein einschüchterndes Fanal an: Er kann viel entscheiden, richtig zünden, neugierig machen, begeistern – oder total abtörnen.

So wie die Formulierung: „Hiermit bewerbe ich mich…“ Ein fürchterlicher Einleitungssatz: banal, bürokratisch, blutleer. Eine typische Floskel, die nur eines ausdrückt: Dem Bewerber ist kein eigener erster Satz eingefallen.

Auch Einstiegsformulierungen vom Typ „mit großem Interesse habe ich ihre Stellenanzeige vom … gelesen“ sind für die Einleitung ungeeignet. Sie suchen einen Job. Klar, dass Sie die passende Stellenanzeigen mit großem Interesse lesen. Deshalb: Tipps für bessere Einstiegssätze mit denen Sie wirklich überzeugen…

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Einleitungssätze für die Bewerbung: Besser formulieren

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Der Einleitungssatz ist die Visitenkarte der Bewerbung

Für den Einstieg in der Bewerbung beziehungsweise im Anschreiben gilt daher immer: Finger weg von sämtlichen Floskeln und Phrasen!


Diese Formulierungen sind tabu:

„ich interessiere mich sehr für…“
„mit großer Freude…“
„mit viel Neugier…“



Diese Einleitungssätze sind allesamt verbrannt und inflationär im Gebrauch. Bei Personalern sind solche Formulierungen daher eher Indiz für einen allenfalls mittelmäßigen Bewerber.

Schließlich gibt es bessere Alternativen.

Wer sein Bewerbungsschreiben formuliert, sollte sich stets im Klaren darüber sein, dass Personaler seit Jahr und Tag zig Bewerbungsmappen sichten und die typischen Standardformulierungen schon mehrfach gelesen haben.

Wer damit einsteigt, provoziert als Kandidat also maximal Déjà-vu-Erlebnisse und Gähnreflexe.

Ihr Anschreiben sollte ein Unikat sein – von der ersten Zeile an ein Original. Rufen Sie sich außerdem die wichtigsten Ziele des Einleitungssatzes in Erinnerung:

  • Sie wollen einen Einstieg ins Anschreiben finden, sich vorstellen und die Ausgangssituation schildern
  • Sie wollen den Personaler dazu bringen, mehr von Ihnen erfahren zu wollen
  • Sie wollen Ihre Motivation und Ihren Wunsch, für das Unternehmen zu arbeiten, bereits präsentieren

Auffallen wird ein Bewerber mit den üblichen Phrasen und Worthülsen also nicht. Die Kunst ist, innerhalb des ersten Satzes ein Maximum an Aufmerksamkeit und möglichst viele positive Emotionen zu erzeugen – oder eben gleich drei Dinge auf einmal:


Mit diesen Emotionen punkten Sie:

Überraschung
Neugier
Interesse



Da gelingt am besten mit kurzen, knackigen Hauptsätzen.

Ein Trick, den viele Journalisten als Einstieg für Ihre Artikel nutzen. Um Leser in den Text zu ziehen, reicht schon ein kurzes Stakkato aus drei bis vier kurzen, aber prägnanten Sätzen. So bekommt der Text sofort Tempo. Fesselt den Leser. Und der Autor wirkt selbstbewusst und zielsicher. Jeder Satz eine Kernbotschaft. So wie in diesem Absatz.

Nutzen Sie dazu starke Verben oder positiv besetzte Adjektive, um entsprechende Emotionen beim Leser zu wecken. Schauen Sie sich zum Beispiel den Einstieg zu diesem Artikel an. Auch der ist – nicht zufällig – genauso aufgebaut. Verinnerlichen Sie dieses Stilmittel und variieren Sie es für die eigene Bewerbung.

Selbst ein kleiner Schockeffekt ist erlaubt, wenn das weitere Bewerbungsschreiben seriös und fundiert ist.

Sie müssen schließlich nicht die ganze Bewerbung in einen Satz packen. Aber der erste Satz sollte sitzen und überzeugen. Sodass der Rest eben auch noch gelesen wird.

3 Tipps und Strategien für den ersten Satz in der Bewerbung

StrategieInhalt im Einleitungssatz
Tipp 1
Überraschen Sie!
➠ Per Anekdote einsteigen (Storytelling).
➠ Auf Selbstverständliches verzichten („bin begeistert“).
➠ Metaebene nutzen („Diese Bewerbung ist anders…“).
Tipp 2
Neugier wecken!
➠ Ungewöhnliche Worte verwenden („Verve“, „Akribie“, …).
➠ Aktiv formulieren (Verben statt Adjektive!).
➠ Emotionen zeigen („Ich brenne für diesen Beruf“).
Tipp 3
Mutig sein!
➠ Selbstbewusst auftreten (kein Bittsteller!).
➠ Sagen, dass Sie der/die Beste sind (und belegen).
➠ Alle Tipps vergessen und was Eigenes wagen.



Alle guten Dinge sind drei. Als Faustregel können Sie sich daher auch merken: Die Einleitung und der erste Absatz sollten nicht mehr als drei Sätze (oder 5 Zeilen) umfassen.

4 Grundregeln für Einleitungssätze

Damit Sie bei Ihrem Einleitungssatz alles richtig machen, haben wir die wichtigsten Grundregeln noch einmal kurz und übersichtlich für Sie zusammengefasst:

  • Finger weg von Floskeln!
    Verzichten Sie auf die Klassiker und Formulierungen, die Ihnen als Erstes einfallen. Die kennt jeder. Auf Personaler wirken sie nur wie eine Bewerbung aus der Konserve. Alle Standardformulierungen zusammenrühren und fertig. Überzeugend geht anders.
  • Formulieren Sie individuell!
    Einen einzigen Einleitungssatz formulieren und für alle Anschreiben verwenden? Ein KO-Kriterium! Für jedes Unternehmen und jede Stelle muss der Einstieg ins Anschreiben individuell formuliert und angepasst werden.
  • Beginnen Sie mutig!
    Gerade mit dem Einleitungssatz können Sie die Erwartungshaltung beeinflussen. Beginnen Sie mutig, selbstbewusst und überraschend. Das kommt besser an als langweiliger Einheitsbrei, den so viele Kandidaten liefern. Umfragen haben gezeigt, dass bei Personalern mehr Selbstbewusstsein in der Bewerbung gut ankommt.
  • Kommen Sie auf den Punkt!
    Der Einleitungssatz der Bewerbung ist wichtig und sorgt für den ersten Eindruck. Er macht aber nicht das gesamte Anschreiben aus. Ziehen Sie die Einleitung nicht künstlich in die Länge, sondern bringen Sie Ihre Motivation mit kurzen, prägnanten Aussagen auf den Punkt.


Video-Tipp: Wechseln Sie im ersten Satz die Perspektive!

Tabus beim Einleitungssatz

Neben den Grundregeln für den Einstieg gibt es auch ein paar Tabus. Unbedingt streichen sollten Sie im ersten Satz alles Selbstverständliche und Redundante. Eben alles, was der Personalentscheider sowieso schon weiß. Dazu gehören zum Beispiel Aussagen darüber…

  • dass Sie sich hiermit bewerben (Was sonst?).
  • dass Sie an dem Job interessiert sind (Würden Sie sich sonst bewerben?).
  • wo Sie die Stellenanzeige gelesen haben (Steht im Betreff).
  • wann Sie die Stellenanzeige gelesen haben (Ebenfalls in der Betreffzeile).
  • um welche Stelle es sich handelt (Auch im Betreff des Anschreibens).

Indem Sie auf Überflüssiges verzichten, verstoßen Sie überhaupt nicht gegen irgendwelche Konventionen oder Formen. Im Gegenteil: Sie beweisen, dass Sie nachgedacht haben und in der Lage sind, das Wesentliche auf den Punkt zu bringen.


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Strategien für überzeugende Einleitungssätze

Auch wenn es DEN allgemeingültigen Mustersatz für das Anschreiben nicht gibt, so gibt es zumindest verschiedene Anlässe, aus denen sich ein guter erster Satz und Bewerbungseinstieg ableiten lässt.

  1. Vertrautheit suggerieren

    Ein (mutiger) Einstieg ist, so etwas wie Vertrautheit zu suggerieren und den Personaler auf persönlicher Ebene anzusprechen. Zum Beispiel so:


    Sehr geehrter Frau __________,

    im Grunde kennen wir uns schon lange: Ich bin seit ___ Jahren treuer Kunde Ihres Unternehmens. Vor allem Produkt __________ hat es mir angetan…



    Natürlich kennen Sie die Personalerin nicht schon Jahre persönlich. Trotzdem tut dieser Einleitungssatz so – und das auf charmante Art, garniert mit einem subtilen Lob an das Unternehmen und dessen Produkte. Das macht neugierig und sympathisch.


  2. Bezug zu Treffen oder Gespräch nehmen

    Falls Sie zum Beispiel schon vorher mit dem Personalentscheider ein telefonisches Gespräch hatten, können Sie im Einleitungssatz darauf Bezug nehmen. Auch andere Anknüpfungspunkte, etwa ein erstes Treffen auf einer Job- und Karrieremesse, können Sie erwähnen. Das unterstreicht eine erste Gemeinsamkeit. Ein Beispiel:


    Sehr geehrter Frau __________,

    es hat mich riesig gefreut, Sie persönlich auf der __________-Messe vergangene Woche kennenzulernen. Der Auftritt Ihres Unternehmens sowie die Gespräche mit Ihrem Mitarbeiter, Herrn Max Muster, haben mich nachhaltig beeindruckt und den Wunsch verstärkt, meine Ausbildung zum __________ bei Ihnen zu absolvieren. Daher bewerbe ich mich heute…


  3. Auf Stellenanzeige beziehen


    Sie können im ersten Satz auch einen originellen Bezug zur ausgeschriebenen Stelle herstellen. Zum Beispiel so:


    Sehr geehrter Herr __________,

    schon seit einiger Zeit beschäftige ich mich mit __________. Als ich dann Ihre Stellenanzeige vom __________ las, war das wie eine Offenbarung: „Das ist mein Traumjob!“, dachte ich sofort. Die Herausforderungen sowie die Perspektiven, die diese Position bieten, haben mich elektrisiert…


  4. Frechheit siegt

    Ein weiteres Erfolgsrezept lautet: Eine gute Prise Selbstbewusstsein, gewürzt mit etwas Humor überzeugen immer. Schließlich bitten Sie nicht um ein berufliches Almosen, sondern bieten Kompetenz, Engagement und Leistungswillen.

    Entsprechend könnten selbstbewusste Bewerber so einsteigen:


    Sehr geehrte Frau __________,

    Sie suchen einen entscheidungsfreudigen und versierten Entwicklungsingenieur für __________, für den soziale Kompetenz, Organisationstalent und Durchsetzungskraft nicht bloß Worthülsen, sondern gelebte Praxis sind? Dann lesen Sie weiter: …



    Eine der wohl originellsten und im Netz vielfach gelobten Bewerbungen geht wiederum so los:


    Sehr geehrte Damen und Herren,

    ich an Ihrer Stelle wäre echt voll genervt, wenn ich täglich unzählige Bewerbungen lesen müsste, die alle mit „Hiermit bewerbe ich mich…“ anfangen. Ich frage mich sowieso, wer sich bei der heutigen Lage auf dem Ausbildungsmarkt noch eine ernsthafte Bewerbung erlauben kann, denn 50 Bewerbungen und 50 Absagen sind nicht wirklich das Gelbe vom Ei. Meine Mama sagt immer: „Kind, geh schaffe und bring Kohle bei..!“ Aber Sie wissen ja bestimmt, wie Mamas so sind, Sie haben sicher auch eine. Na ja, man muss sie verstehen, Mama will schließlich nur das Beste für mich. …



    Bis heute ist nicht ganz klar, ob es diese Bewerbung und diesen Einleitungssatz wirklich gab. Aber die Reaktionen darauf – insbesondere von Personalern, sind durchweg positiv. Nahezu alle sagten uns dazu: „Diese Kandidatin würde ich auf jeden Fall einladen und kennenlernen wollen!“

    Originalität kommt eben an.


  5. Mit Storytelling punkten

    Wer es noch etwas kühner mag, kann per Storytelling beziehungsweise mittels einer ebenso originellen wie überraschenden Geschichte einsteigen. Das weckt auf jeden Fall die Neugier und regt zum Weiterlesen an:


    Sehr geehrter Herr __________,

    von meiner Haustür bis zur Firmenzentrale sind es mit dem Fahrrad genau 20 Minuten. Das heißt: Während die anderen Mitarbeiter noch im Stau stehen, könnte ich morgens schon der erste Kollege im Büro sein…



    Dazu eignet sich auch die alternative Strategie der sogenannten „falschen Fährte“. Einen mutigen Einleitungssatz könnten Sie damit zum Beispiel so formulieren:


    Sehr geehrter Herr __________,

    als ich Ihre Stellenanzeige auf Karrieresprung.de las, hat mich das nicht angesprochen – es hat mich begeistert!



    Die falsche Fährte („nicht angesprochen“), lösen Sie natürlich sofort wieder positiv auf. Aber das kurze Störgefühl, dass der Personaler beim Lesen hatte, macht neugierig und die Bewerbung interessant.


  6. Überzeugen durch Argumente

    Je unkonventioneller Sie den ersten Satz formulieren, je mutiger Sie sind und je mehr Sie sich trauen, desto mehr überzeugen Sie mit Ihrer Persönlichkeit. Es ist ja nur der Einstieg, danach kommen immer noch genug sachliche Argumente sowie ein überzeugender Lebenslauf.

    Sie können aber eben auch direkt mit Ihren besten Argumenten einsteigen: sachlich, ohne viel Schnickschnack, direkt auf den Punkt. Zum Beispiel so:


    Sehr geehrte Frau __________,

    ich möchte Ihnen gleich zu Beginn drei Gründe nennen, warum Sie von mir als neuem Mitarbeiter profitieren werden: 1. …



    Auch dieser Einstieg ist selbstbewusst. Und die drei Gründe müssen natürlich wirklich überzeugend sein.

    Der subtile vierte Punkt spricht aber erst recht für Sie: Sie stellen den Nutzen Ihres Arbeitgebers mit der Bewerbung in den Vordergrund – nicht den eigenen Vorteil.


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Beispiele & Formulierungen: Der perfekte Einleitungssatz

Einleitungssätze für einen Ausbildungsplatz


Sehr geehrte Frau __________,

schon immer habe ich mich für __________ begeistert, nun möchte ich diesen Beruf ergreifen und in Ihrem Unternehmen die Ausbildung dazu absolvieren. Warum bei Ihnen? Sie genießen in der Branche einen ausgezeichneten Ruf, das Unternehmen ist international gut aufgestellt, innovativ – und natürlich möchte ich von den Besten lernen…


Sehr geehrter Herr __________,

Sie sind eines der erfolgreichsten Unternehmen Deutschlands und bilden kontinuierlich Mitarbeiter aus. Das möchte ich auch – und bald Teil Ihres Teams sein! Deshalb bewerbe ich mich bei Ihnen für den ausgeschriebenen Ausbildungsplatz als __________.


Sehr geehrte Frau __________,

mit Praktika und Nebenjobs in den Ferien sowie guten Noten habe ich zielstrebig darauf hingearbeitet, eine Ausbildung als __________ zu absolvieren. Nun ist es soweit, und ich möchte dies in Ihrem Unternehmen tun, das nicht nur führend in dem Bereich ist, sondern auch für seine vorbildliche Unternehmenskultur bekannt ist.


Sehr geehrter Herr __________,

die IT-Branche interessiert mich enorm. Ich gehöre schließlich zur Generation der Digital Natives und bin bin mit dem Internet sowie ersten Programmiererfahrungen groß geworden. Jetzt möchte ich hier auch beruflich Fuß fassen. Die Ausbildung zum Fachinformatiker in ihrem Haus bietet mir den perfekten Grundsteine für den Beruf. Deshalb bewerbe ich mich…


Sehr geehrte Frau __________,

Mit der Ausbildung zur __________ würde für mich ein lang gehegter Wunsch wahr werden. Durch Praktika und ehrenamtliches Engagement konnte ich schon erste Erfahrungen in diesem Bereich sammeln. Jetzt soll ein Beruf daraus werden. Und Ihr Unternehmen bietet mit dem ausgeschriebenen Ausbildungsplatz beste Voraussetzungen dazu…


Sehr geehrte Frau __________,

die vergangenen Wochen während meines Praktikums in Ihrem Betrieb haben mir gezeigt, dass der Beruf als __________ mein Traumberuf ist. Deshalb bewerbe ich mich nun bei Ihnen um einen Ausbildungsplatz zum __________.


Einleitungssätze für ein Praktikum


Sehr geehrter Herr __________,

derzeit absolviere ich in Ihrem Unternehmen ein Praktikum im Bereich __________. Mein Betreuer ist Herr __________, der mich als zuverlässig und engagiert kennengelernt und mir empfohlen hat, mich nun für eine Festanstellung als __________ zu bewerben. Das tue ich hiermit, denn auch ich habe Ihr Unternehmen kennen und schätzen gelernt und sehe hier meine berufliche Zukunft…


Sehr geehrte Frau __________,

die vergangenen Wochen meines Praktikums im Bereich __________ haben mich darin bestätigt, dass __________ mein Traumberuf ist. Da ich im kommenden Semester mein Studium als __________ abschließen werde, möchte ich mich hiermit bei Ihnen für eine Position als __________ bewerben…


Sehr geehrter Herr __________,

in vier Wochen endet mein Praktikum im Bereich __________. Leider. Denn ich würde mich gerne auch weiterhin in Ihrem Unternehmen engagieren, dessen Kultur und Kollegen mir ans Herz gewachsen sind. Wie ich gehört habe, suchen Sie derzeit Nachwuchskräfte für den Bereich __________. Genau das wäre auch mein Wunscharbeitsplatz, und tatsächlich bringe ich auch die hierfür erforderlichen Qualifikationen mit. Sogar noch etwas mehr…


Einleitungssätze für eine Initiativbewerbung


Sehr geehrte Frau __________,

Ihr Unternehmen steht seit Jahren für hohe Qualität und Kundenorientierung. Diese Ansprüche stelle ich ebenso an meine Arbeit. Eine wunderbare Gemeinsamkeit! Auf dieser Basis möchte ich mich heute bei Ihnen bewerben und meine Erfahrungen im Bereich __________ gewinnbringend bei Ihnen einbringen…


Sehr geehrte Frau __________,

ich würde Ihr hervorragendes Team nur allzu gerne verstärken und noch ein bisschen hervorragender machen. Dazu biete ich Ihnen einen ebenso zuverlässigen wie kooperativen, belastbaren und aufgeschlossenen neuen Kollegen an: mich. Stressige, lange Arbeitstage scheue ich nicht, Projekte manage ich mit großer Ausdauer und Akribie…



Eine andere Variante ist, direkt auf die monetären Interessen des Unternehmens einzugehen und damit letztlich unternehmerisches Denken und eine gewisse Umsatzorientierung zu dokumentieren, was sich vor allem für Vertriebler und Key Account Manager eignet:


Sehr geehrter Herr __________,

den Medien war zu entnehmen, dass Sie in nächster Zeit in China expandieren und dort steigende Umsatzzahlen erwirtschaften wollen. Mit meinen fließenden Chinesisch- und Markt-Kenntnissen würde ich Sie dabei gerne unterstützen und so zum künftigen Unternehmenserfolg beitragen…



Selbst einen Jobwechsel können Sie zum Anlass nehmen und diesen sofort im Einstieg thematisieren. Kommen Sie ruhig direkt zum Punkt – die Erklärung folgt dann erst im zweiten Absatz. So bekommt das Anschreiben sofort mehr Dramaturgie:


Sehr geehrter Frau __________,

nach acht Jahren Erfahrung im Bereich __________ möchte ich meinen beruflichen Fokus verlagern und mich durch neue Herausforderungen weiterentwickeln. Ihr Unternehmen hat nicht nur mein Interesse geweckt – ich bin überzeugt, meine Qualifikationen und Know-how bei Ihnen ebenso produktiv wie gewinnbringend im Bereich __________ einbringen zu können…


Einleitungssätze nach einem Telefonat


Sehr geehrter Herr __________,

vielen Dank für das aufschlussreiche Telefonat am TT.MM.JJJJ. Unser angenehmes Gespräch hat mich noch einmal darin bekräftigt, dass ich für Ihr Unternehmen arbeiten und mein ganzes Können und Herzblut bei Ihnen einbringen möchte. Deshalb erhalten Sie hiermit meine Bewerbungsunterlagen…


Sehr geehrte Frau __________,

haben Sie herzlichen Dank, dass Sie sich am TT.MM.JJJJ kurz Zeit für mich und unser Telefonat genommen haben. Wie besprochen übersende ich Ihnen hiermit meine Bewerbungsunterlagen.


Sehr geehrte Frau __________,

unser offenes und freundliches Telefonat hat mich nachhaltig beeindruckt und mein Interesse bestärkt, für Ihr Unternehmen zu arbeiten. Ich hoffe, ich konnte Ihr Interesse an mir ebenfalls wecken. Das möchte ich nun verstärken, indem ich Ihnen hiermit meine Bewerbungsunterlagen zuschicke…


Einleitungssätze auf eine Stellenanzeige


Sehr geehrter Herr __________,

Ihre Stellenanzeige vom TT.MM.JJJJ hat mich sofort angesprochen. Nachdem ich schon Erfahrungen im Bereich __________ sammeln konnte, wäre diese Position nun der nächste richtige Schritt. Ich bin überzeugt, dass Ihnen vor allem meine Fähigkeiten und mein Praxis-Know-how im Bereich __________ von großem Nutzen sein werden. Denn…


Sehr geehrte Frau __________,

Ihrer Stellenanzeige in __________ ist zu entnehmen, dass Sie hohe Ansprüche an die Kundenorientierung und die Qualität Ihrer Produkte stellen. Genau das ist auch mein Anspruch an meine Arbeit. Zudem verfüge ich genau über die Erfahrungen, die Sie aktuell suchen…


Sehr geehrte Frau __________,

Sie suchen möglichst bald eine __________ im Bereich __________, die selbstständig und zuverlässig auch unter hoher Belastung arbeiten kann? Das kann ich! Und ich möchte damit in Ihrem Team einbringen. Zudem bringe ich dazu mit…


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Einleitungssatz formulieren:
Formulierungen und Beispiele

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Bitte nie 1:1 abschreiben, sondern individuell anpassen. Der Einleitungssatz muss zum Rest des Anschreibens passen.

Download der Beispiele



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[Bildnachweis: Studiostocks by Shutterstock.com]

Weiterführende Quellen und Ratgeber

Tipps zur Bewerbung
Bewerbungsvorlagen
11 Bewerbungsformen
ABC der Bewerbungstipps
Bewerbungsmappe
Bewerbungsfoto
Deckblatt
Kurzprofil

Tipps zum Lebenslauf
Tabellarischer Lebenslauf
Lebenslauf Vorlagen
Praktika im Lebenslauf
Hobbys im Lebenslauf
Arbeitslosigkeit im Lebenslauf
Lücken im Lebenslauf

Tipps zum Anschreiben
Bewerbungsschreiben
Einleitungssatz im Anschreiben
Schlusssatz im Anschreiben
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Stärken im Anschreiben
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Tipps zum Arbeitszeugnis
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16. Juni 2020 Autor: Jochen Mai

Jochen Mai ist Gründer und Chefredakteur der Karrierebibel. Er doziert an der TH Köln über Social Media Marketing und ist gefragter Keynote-Speaker. Zuvor war der Diplom-Volkswirt mehr als 20 Jahre als Journalist tätig - davon 13 Jahre als Ressortleiter der WirtschaftsWoche.


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