Tabellarischer Lebenslauf: Aufbau, Beispiele, 40 Vorlagen

Ein tabellarischer Lebenslauf ist – zusammen mit dem Anschreiben – das Herzstück Ihrer Bewerbung. Keine Bewerbung kommt ohne einem lückenlosen Lebenslauf aus. Oft wird er von Personalern sogar zuerst gelesen. Denn die tabellarische Form sorgt für eine klare Struktur und hohe Übersichtlichkeit: Welchen Werdegang haben Sie vorzuweisen? Welche geforderten Kompetenzen und Erfahrungen erfüllen Sie? Was spricht für Sie? All das sollte sich – chronologisch – auf einen Blick erkennen lassen. Wir zeigen Ihnen hier, wie Sie Ihren tabellarischen Lebenslauf perfekt aufbauen und strukturieren, welche Inhalte unbedingt hinein müssen und geben Tipps, wie Sie Ihre Bewerbung optimieren – samt Beispielen, Mustern und Word-Vorlagen zum kostenlosen Herunterladen…

Tabellarischer Lebenslauf: Aufbau, Beispiele, 40 Vorlagen

Tabellarischer Lebenslauf: Kostenlose Muster und Word-Vorlagen

Aller Anfang ist schwer – das gilt auch beim Lebenslauf. Bevor Sie zu lange vor dem leeren Blatt sitzen, finden Sie gleich zu Beginn ein paar professionelle Muster und Lebenslauf-Vorlagen für einen bequemen Einstieg und Überblick, wie sich ein tabellarischer Lebenslauf aufbauen lässt.

Wir bieten Ihnen diese exklusiven Designs und professionellen Bewerbungsmuster für den tabellarischen Lebenslauf als kostenloses Word-Dokument an. Bei anderen Textverarbeitungsprogrammen wie zum Beispiel Open Office oder Libre Office können Kompatibilitätsprobleme auftreten. Mit nur einem Klick auf die jeweilige Abbildung können Sie sich diese einfach und gratis herunterladen.

Allerdings sollten Sie diese Vorlagen und Muster nur als Inspirationsquelle verwenden und später immer noch einmal individuell anpassen. Also Farben, Schriftarten oder Hintergrundbilder (bei Word: Wasserzeichen) und Icons ändern. Die Gefahr ist sonst zu groß, dass andere Bewerber dasselbe Design einreichen und austauschbar erscheinen.

Moderne Designs: Kostenlose Vorlagen für den tabellarischen Lebenslauf

(Zum Herunterladen der Word-Muster bitte auf die Vorschaubilder klicken)

Lebenslauf Vorlagen Word Kostenlos Tabellarisch 19 CoverLebenslauf Vorlagen Word Kostenlos Tabellarisch 20 CoverLebenslauf Vorlagen Word Kostenlos Tabellarisch 21 Cover
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Lebenslauf Vorlagen Word Kostenlos Tabellarisch 16 CoverLebenslauf Vorlagen Word Kostenlos Tabellarisch 17 CoverLebenslauf Vorlagen Word Kostenlos Tabellarisch 18 Cover
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Lebenslauf Vorlagen Word Kostenlos Tabellarisch 13 CoverLebenslauf Vorlagen Word Kostenlos Tabellarisch 14 CoverLebenslauf Vorlagen Word Kostenlos Tabellarisch 15 Cover
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Lebenslauf Vorlagen Word Kostenlos Tabellarisch 10 CoverLebenslauf Vorlagen Word Kostenlos Tabellarisch 11 CoverLebenslauf Vorlagen Word Kostenlos Tabellarisch 12 Cover
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Lebenslauf Vorlagen Word Kostenlos Lf01 CoverLebenslauf Vorlagen Word Kostenlos Lf02 CoverLebenslauf Vorlagen Word Kostenlos Lf03 Cover
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Lebenslauf Vorlagen Word Kostenlos Chronologisch 21 CoverLebenslauf Vorlagen Word Kostenlos Chronologisch 22 CoverLebenslauf Vorlagen Word Kostenlos Antichronologisch 23 Cover
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Lebenslauf-Muster: Aktueller Lebenslauf – modernes Design

Lebenslauf Muster Design 01 kostenlose VorlageLebenslauf Muster Design 01Vorschau kostenlose VorlageLebenslauf Muster Design 04 kostenlose Vorlage
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Lebenslauf Cv 2 Spaltig Vorlage Muster CoverLebenslauf Tabellarisch Einfach Muster CoverLebenslauf Tabellarisch Grau Modern Word Vorlage Cover
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Lebenslauf Muster Design 10 kostenlose VorlageLebenslauf Muster Design 03 kostenlose VorlageLebenslauf Muster Design 11 kostenlose Vorlage
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Lebenslauf-Vorlagen: Beispiele für konservative Lebensläufe

(Zum Herunterladen der Word-Vorlagen bitte auf die Vorschaubilder klicken)

Lebenslauf Tabellarisch Headermuster Design 02 kostenlose VorlageLebenslauf Tabellarisch Standardmuster Design 01 kostenlose VorlageLebenslauf Muster Design 06 kostenlose Vorlage
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Lebenslauf Muster Design 07 kostenlose VorlageLebenslauf Vorlage Muster Arbeitslosigkeit kostenlosLebenslauf Mustervorlage Rot kostenlose Vorlage
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Kostenlose Word-Vorlagen: 3 einfache Lebensläufe (klassisch)

Lebenslauf Vorlagen Word Kostenlos Einfach 01 CoverLebenslauf Vorlagen Word Kostenlos Einfach 02 CoverLebenslauf Vorlagen Word Kostenlos Einfach 03 Cover
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PS: Um einen professionellen Lebenslauf zu erstellen, können Sie bei uns auch online etwas Üben – mit unserem kostenlosen Lebenslauf-Editor. Probieren Sie es doch mal aus. Es ist kinderleicht…


Sonderform Kurzprofil: Vorlagen für die Kompetenz-Übersicht

Sonderform Kurzprofil: Vorlagen für die Kompetenz-ÜbersichtDas sogenannte Kurzprofil ist eine Zusammenfassung und Übersicht aller fachlichen Qualifikationen und Soft Skills eines Bewerbers. Die Idee dazu stammt ursprünglich aus den USA, wo selbst der Lebenslauf nicht länger als eine Seite sein sollte. Das Kurzprofil dient vor allem dazu, die Eignung für die Stelle in den Vordergrund zu stellen. Manchmal wird diese Sonderform auf Jobmessen verlangt. Einen ausführlichen Artikel zum Kurzprofil finden Sie HIER.

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Video-Tipp: Nutzen Sie auch diesen Lebenslauf-Trick!

Der tabellarische Lebenslauf: Position, Länge, Aufbau, Inhalte

Der tabellarische Lebenslauf ist der wichtigste Teil Ihrer Bewerbung – hierfür sollten Sie sich die meiste Zeit nehmen und hohe Sorgfalt üben. Denn Sie brauchen ihn bei jeder denkbaren Bewerbungsform: Ob Kurzbewerbung oder Initiativbewerbung, ob Online-Bewerbung oder oder vollständige Bewerbungsmappe auf Papier – ohne Lebenslauf geht es nicht.

Der tabellarische Werdegang ist dabei heute Standard. Rund 95 Prozent der Bewerber nutzen diese gebräuchlichste Form des Curriculum Vitae.

Dennoch stecken – wie so oft – dessen Tücken im Detail. Daher haben wir für Sie im Folgenden eine Anleitung zusammengestellt, die Ihnen Schritt für Schritt erklärt, was Sie über die Position, die Länge, den Aufbau und Inhalt des tabellarischen Lebenslaufs wissen müssen. Also los…

LÄNGE: Wieviele Seiten darf der tabellarische Lebenslauf haben?

Als Faustregel gilt: Der Lebenslauf sollte nicht länger als ein bis zwei DIN A4 Seiten sein.

Tabellarischer Lebenslauf Länge 2 Seiten

Berufserfahrene Fachkräfte und Manager dürfen auch einen 3-seitigen Lebenslauf verfassen. Drei Seiten sind aber das Maximum und sind erst bei einer Berufserfahrung von fünf Jahren und mehr sowie bei häufigen Jobwechseln angemessen. Sie haben dann entsprechende Erfahrungen und Erfolge vorzuweisen, die auch mit Fakten und Zahlen unterfüttert werden sollten. Aber eben nur dann.

Für Berufseinsteiger aber gilt: Mehr wie zwei Seiten brauchen Sie nicht – die will auch keiner lesen. Entscheidend ist, dass Sie sich im tabellarischen Lebenslauf auf das Wesentliche konzentrieren und bei Interessen, Qualifikationen und Hobbys nur Relevantes für die jeweilige Stelle nennen, auf die Sie sich gerade bewerben. Dass Sie zum Beispiel auch famose Cupcakes backen können, bringt nur Pluspunkte, wenn Backen oder Kochen zur Stellenbeschreibung gehört.

POSITION: Wohin gehört der Lebenslauf in der Bewerbungsmappe?

Auch wenn der Lebenslauf oft als Erstes gelesen wird – er kommt IN die Bewerbungsmappe. Obenauf gehört das Bewerbungsschreiben.

Ob Sie zusätzlich ein Deckblatt verwenden, bleibt letztlich Ihnen überlassen. Sie können sich damit abheben – aber nur, wenn das Layout und die Angaben darin für den Empfänger einen erkennbaren Mehrwert bieten. Weitere Hinweise dazu finden Sie in unseren Bewerbungstipps.

Generell werden sogenannte vollständige Bewerbungsunterlagen beziehungsweise eine komplette Bewerbungsmappe so aufgebaut:

Vollständige Bewerbungsmappe - Position tabellarischer Lebenslauf

Der tabellarische Lebenslauf liegt also in der Mappe an erster Position beziehungsweise zweiter, falls Sie ein Deckblatt verwenden.

AUFBAU UND INHALT: Was muss in den tabellarischen Lebenslauf rein?

Trotz der standardisierten Form und Vereinheitlichung des tabellarischen Lebenslaufes, gibt es immer noch zahlreiche mögliche Varianten (siege Muster und Vorlagen oben). Entscheidend ist aber, dass der Gesamteindruck stimmt. Heißt: Lebenslauf, Anschreiben und gegebenenfalls Deckblatt müssen wie aus einem Guss wirken.

Trotz Ihres persönlichen Stils, sollten Farben, Schriftarten und Schriftgrößen einheitlich gewählt werden. Ein Patchwork-Design wirkt leider immer auch latent schlampig und unstrukturiert. Die meisten Personalentscheider mögen das ganz und gar nicht.

Ansonsten folgt ein tabellarischer Lebenslauf beim Aufbau und Inhalt grundsätzlich dieser inzwischen üblichen und besonders übersichtlichen Struktur nach sogenannten Kategorien:

  • Überschrift und Name
  • Persönliche Angaben (und Bewerbungsfoto)
  • (Angestrebte Position)
  • Beruflicher Werdegang (Berufserfahrung)
  • Ausbildung (Studium, Schule)
  • Praktika und besondere Kenntnisse (Weiterbildungen, Zusatzqualifikationen)
  • Interessen und Hobbys
  • Ort, Datum und Unterschrift

Wichtig ist, durch Ihre Angaben und den Aufbau den Verlauf Ihres bisherigen Werdegangs aufzuzeigen und die bedeutendsten Qualifikationen für den Job herauszuarbeiten. Schematisch sieht das zum Beispiel so aus:

Lebenslauf Aufbau Grafik


Häufiger Fehler von Bewerbern

  • Einrückungen: Statt eine Tabelle oder die TAB-Taste zu nutzen, verwenden manche die Leertaste für Einrückungen. Da bei modernen Schriftarten die Zeichenabstände aber nie gleichmäßig sind, beginnt das Layout zu „flattern“. Unschön!
  • Einheitlichkeit: Mal werden Überschriften fett gesetzt, mal kursiv, mal größer als der Fließtext, mal gleich… Achten Sie stets auf ein einheitliches Schriftbild. Das grundlegende Konzept ist individuell – nur halten müssen Sie sich durchweg daran.

Dabei hat sich bei den Inhalten die sogenannte amerikanische Form durchgesetzt. Also ein tabellarischer Lebenslauf in antichronologischer Reihenfolge mit den jeweils jüngsten Stationen an erster Stelle (Der chronologische Lebenslauf eignet allenfalls für Bewerber mit sehr wenig Berufserfahrung).

Diese Form des tabellarischen Lebenslaufes lässt sich beispielsweise in der Textverarbeitung MS Word besonders leicht als Tabelle mit 2 Spalten (alternativ nutzen Sie die TAB-Taste – aber NIE die Leertaste!) einrichten und ist schnell erklärt:

  • Überschrift und Name

    Ganz oben und möglichst groß in den Lebenslauf gehört Ihr vollständiger Name (Vorname und Nachname) sowie das Wort „Lebenslauf“. Ob sie das Ihrem Namen voran stellen oder kleiner darunter oder daneben setzen, ist eine Frage des Layouts.

  • Persönliche Angaben

    Zu den persönlichen Daten gehören Anschrift, Telefonnummer und E-Mail-Adresse sowie das Geburtsdatum und der Geburtsort. Hinzu kommen Familienstand und die Staatsangehörigkeit. Diese Angaben sind Pflicht. Die Konfession wird üblicherweise nicht angegeben, in bestimmten Branchen – beispielsweise im Sozialbereich – kann diese Information jedoch wichtig sein.

    Seit Inkrafttreten des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) ist das Bewerbungsfoto nur noch ein freiwilliger Zusatz im Lebenslauf. Falls Sie ein Deckblatt verwenden, gehört das Foto allein dorthin. Um Doubletten zu vermeiden, sollten Sie es dann im Lebenslauf entfernen. Aus unserem Arbeitgebercheck wissen wir aber, dass sich Personaler nach wie vor ein Bild von den Bewerbern machen wollen – buchstäblich. Sie steigern also Ihre Bewerbungschancen erheblich, wenn Sie ein professionelles (!) Bewerbungsfoto ergänzen. Wir empfehlen das auch.

  • Angestrebte Position

    Diese Angabe ist kein Muss, aber ein psychologischer Trick (siehe Video-Tipp). Sie beziehen sich damit einerseits auf die ausgeschriebene Stelle und bekräftigen zugleich Ihren Berufswunsch. Zudem dokumentieren Sie subtil, dass ihr tabellarischer Lebenslauf und auch das Bewerbungsschreiben individuell für diesen Arbeitgeber geschrieben wurden und keine kopierte Massenbewerbung ist. Kleine Zeile – großer Effekt!

  • Beruflicher Werdegang (Berufserfahrung)

    Die Stationen hierin bilden den eigentlichen Kern des Lebenslauf und sollten so penibel wie präzise formuliert werden. Die Zeitangaben (Standard: MM/JJJJ – MM/JJJJ) stehen immer links, die einzelnen Stationen rechts. Wichtig ist, dass diese unbedingt lückenlos aufgelistet werden. Ab einer Pause von mehr als drei Monaten zwischen zwei Stationen spricht man von einer Lücke im Lebenslauf, die erklärt werden muss. Kürze Zeiten werden der beruflichen Neuorientierung und Bewerbungsphase zugestanden.

    Die Aussagekraft des tabellarischen Lebenslaufs steht und fällt mit der Darstellung dieser Stationen, hier spiegelt sich Ihre Profession. Deshalb sollten Sie im Werdegang nicht nur stumpf aufzählen wo Sie schon gearbeitet haben und was Sie gemacht haben, sondern möglichst auch den Nutzen herausarbeiten, den bisherige Arbeitgeber durch Sie hatten. Bewährt hat sich dazu folgender Aufbau:

    • Position: Welchen Job(-titel) hatten Sie?
    • Arbeitgeber: Wo und bei welcher Firma waren Sie? Was war das für ein Unternehmen?
    • Aufgaben und Erfolge: Für was waren Sie zuständig, was haben Sie bewirkt?

    Schreiben Sie also zum Beispiel:

    Leiter interne Logistik
    Arbeitgeber: Beispielfirma, Ort (200 Mitarbeiter)
    Verantwortlich für Absackanlage, Lager, 16 Mitarbeiter

    • Aufbau der neuen Logistikabteilung „Tankzugentladung“
    • Verlagerung der Absackanlage
    • Verdoppelung der Absackleistung durch neues Vollkontischichtsystem
    • Einführung eines Recycling-Konzepts, Kostenreduzierung: um 50%

    Fassen Sie sich dabei möglichst kurz und formulieren Sie prägnant. Keine Prosa, Stichworte im Telegrammstil reichen völlig.

  • Ausbildung (Bildungsweg)

    Nach dem beruflichen Werdegang folgt die Ausbildung. Wenn Sie im Punkt vorher die amerikanische also umgekehrt chronologische Reihenfolge gewählt haben, muss diese hier zwingend beibehalten werden wie auch in allen weiteren Abschnitten.

    Zur Ausbildung gehören Studium (mögliche Stipendien), Ausbildung, Schulbildung und Schulabschlüsse (inklusive Noten und Abschlussarbeit-Thema). Aber auch geleisteter Wehr- oder Ersatzdienst. Zu diesen Angaben werden im Vorstellungsgespräch fast immer Rückfragen gestellt, bereiten Sie sich darauf vor.

  • Praktika

    Dieser Eintrag ist vor allem für Berufseinsteiger gedacht, die noch keine einschlägigen Berufserfahrungen vorweisen können. Umso interessanter sind Erfahrungen, die im Praktikum gewonnen wurden – vor allem, wenn diese Sie für den Job qualifizieren. Stellen Sie hierbei möglichst einen Bezug zur Stelle her und nennen Sie die Fähigkeiten, die Sie sich dabei aneignen konnten.

  • Besondere Kenntnisse

    Zusätzliche Qualifikationen, Weiterbildungen und Zertifikate runden das Profil ab. Wählen Sie aber auch hier nur Kompetenzen aus, die für die Stelle wichtig sein könnten. Also nicht alle VHS-Kurs auflisten, den Sie irgendwann einmal besucht haben, sondern nur Relevantes und an die Stellenbeschreibung individuell angepasste Kompetenzen. Grundregel für den tabellarischen Lebenslauf: Alle Angaben sollten einen Mehrwert für den Job und Leser bieten. Alles andere ist Leseballast und sollte gestrichen werden.

  • Interessen und Hobbys

    Auch wenn man es nicht denkt: Personaler interessieren sich nach eigenen Angaben sehr für Hobbys und Interessen. Sie dienen dem Gesamtbild der Persönlichkeit eines Bewerbers. Außerdem machen Sie diese einzigartig. Gerade bei Berufseinsteigern sind der Werdegang und die Ausbildung relativ austauschbar. An dieser Stelle können Sie sich also noch einmal differenzieren. Zum Beispiel durch…

    • Engagement in (Sport-)Vereinen
    • Ehrenamt
    • Auslandserfahrung
    • Fremdsprachen/Sprachreisen
    • IT-Kenntnisse
    • Führerschein, Staplerschein, Kranschein
    • Auszeichnungen, Publikationen
    • Referenzen

    Allerdings gilt auch hier wieder: Erwähnt wird nur, was für die Stelle qualifiziert und relevant ist oder wichtige persönliche Eigenschaften unterstreicht.

  • Ort, Datum und Unterschrift

    Beides – Datum und Unterschrift – sollten Sie handschriftlich in den Lebenslauf einfügen. Das Datum unterstreicht dessen Aktualität und signalisiert: Dieser Lebenslauf wurde nicht recycelt, sondern extra für diese Stelle formuliert. Die Unterschrift wiederum dokumentiert die Richtigkeit der gemachten Angaben.

Checklisten und Gratis-Lebenslauf-Check: FAQ zum Lebenslauf

Tabellarischer Lebenslauf FAQ Vorlage Muster BewerbungsmappeAls Extra-Service für Sie haben wir die wichtigsten Fragen zum (tabellarischen) Lebenslauf in einem mehrseitigen PDF zusammengefasst – Inhalt: Die FAQ zum Lebenslauf. Diesen Ratgeber können Sie sich gerne hier kostenlos herunterladen, ausdrucken und als Merkzettel irgendwo aufbewahren.

Darin enthalten sind unter anderem die Antworten auf Fragen wie: Wie lässt sich ein Lebenslauf einfach erstellen? Welche Schriftart und Schriftgröße eignet sich für den Lebenslauf am besten? Warum muss der Lebenslauf lückenlos sein? Wie kann ich im Lebenslauf meine Arbeitslosigkeit kaschieren?

Ob Sie an alles gedacht haben, können Sie auch mithilfe unserer Checkliste für den Lebenslauf (PDF) überprüfen. Oder Sie nutzen den kostenlosen Service für Karrierebibel-Leser – den Lebenslauf-Check.

Aufgeteilt in die Bereiche Design, Struktur, Inhalt und Sprache liefert Ihnen der individuelle Lebenslaufcheck – erstellt von erfahrenen Personalern – eine erste fachlich fundierte Orientierung, wie Ihr Lebenslauf auf den Personalentscheider wirkt und an welchen Stellen noch Verbesserungsbedarf besteht. Einfach dazu den aktuellen Lebenslauf hochladen und nach maximal drei Werktagen haben Sie Ihre persönliche Einschätzung im Posteingang. Absolut gratis!

Tabellarischer Lebenslauf Kostenlos Lebensläufe Check Bewerbung

Wir wünschen viel Erfolg beim Erstellen und Formulieren Ihres Lebenslaufs!

Gestaltung & Tipps: So optimieren Sie Ihren tabellarischen Lebenslauf

Personaler bevorzugen den tabellarischen Lebenslauf gerade deshalb, weil dieser eine ansprechende Gestaltung hat und enorm übersichtlich ist. Die Gestaltung und Gliederung lässt Kenntnisse, Qualifikationen, Werdegang und Ausbildung schnell erkennen und anhand der Überschriften kann der Leser Lebensläufe in kurzer Zeit überfliegen und Angaben sowie Daten scannen. Oder anders formuliert:

  • Komplexe Informationen lassen sich in kurzer Zeit erfassen.
  • Entscheidende Auswahlkriterien sind sofort ersichtlich.
  • Bewerber lassen sich leichter vergleichen.

Bewerbung Schreiben 5 Minuten Test Infografik

Wollen Sie mit Ihrem tabellarischen Lebenslauf überzeugen, sollten Sie dies bei der Gestaltung und beim Design berücksichtigen. Das Wesentliche sollte sofort ins Auge springen. Denn schon das Layout und Design der Bewerbung verraten Soft Skills.

Kein Scherz! Ob Sie bei der Formatierung und dem Layout zuerst an den Leser und dessen Bedürfnisse denken, kommuniziert beispielsweise, wie empathisch Sie sind.

Und es geht noch mehr: Hier weitere Gestaltungstipps und Beispiele…

  • Setzen Sie gezielt Fettschrift oder andere Hervorhebungen ein, um einzelne Passagen zu betonen – etwa Überschriften wie „Beruflicher Werdegang“ oder die Datumsangaben. Beachten Sie dabei, dass dieses Schema einheitlich und systematisch über die gesamten Bewerbungsunterlagen hinweg durchgehalten werden muss.
  • Nutzen Sie zum Beispiel dünne und dezente Linien, um den Lesefluss beziehungsweise die Blickrichtung des Lesers zu lenken (siehe auch unsere Vorlagen und Bewerbungsmuster).
  • Arbeiten Sie mit Farben. Verwenden Sie aber – neben Schwarz und Weiß – aber nur eine weitere Schmuckfarbe. Die Farben sollen schließlich nicht vom Inhalt ablenken. Idealerweise nutzen Sie als Hauptfarbe (beispielsweise für Überschriften) die Farbe, die auch der adressierte Arbeitgeber in seinem Logo verwendet. So suggerieren Sie subtil Zugehörigkeit.

Falls Sie Ihren Lebenslauf später in elektronischer Form verschicken, sollten Sie dafür immer eine PDF-Datei verwenden. Das Dateiformat hat den Vorteil, dass es nur schwer verändert und praktisch auf allen Rechnern geöffnet werden kann.

Nach der Fertigstellung des Lebenslaufs in MS Word wählen Sie dazu den Menüpunkt Bearbeiten -> Speichern unter -> und wählen dann das Format „PDF“ statt „.docx“ aus. Vergessen Sie aber bitte nicht, sich immer auch ein .docx in Kopie zu speichern, da Sie nur dieses später verändern können.

Wichtig auch: Geben Sie dem PDF unbedingt einen „sprechenden“ Dateinamen, also zum Beispiel „Lebenslauf_Vorname_Nachname.pdf“. So kann dieser später immer zugeordnet werden, ohne die Datei öffnen zu müssen.

Tabus im Lebenslauf

Tabellarischer Lebenslauf Schüler Uni Vordruck Vorlage Ausbildung TabusAuch wenn sich die Gerüchte hartnäckig halten: Einige Punkte haben im Lebenslauf von Schülern, Arbeitnehmern oder Absolventen nichts zu suchen. Dazu gehören:

  • Angaben zur Familie
  • Beruf der Eltern
  • Gehaltsvorstellungen (wenn überhaupt haben diesem im Anschreiben ihren Platz)
  • Rechtfertigungen für Kündigungen (sind ohnehin tabu, Erklärung gehören ins Anschreiben)
  • Die Formulierung „arbeitslos“ („arbeitssuchend“ klingt aktiver)

Extra-Tipps zu Aufbau und Layout:

  • Falls Sie schon in Ihrem Anschreiben eine Kopfzeile verwenden, sollte sich diese genauso auf dem Lebenslauf wiederfinden. So bekommt das Design einen einheitlichen Look.
  • Wollen Sie Ihr Bewerbungsfoto auf dem Lebenslauf anbringen, wird dieses bei einer Standard-Gliederung rechts oben angebracht. Je nach Aufbau und Design sind aber auch andere Varianten zulässig. In allen Fällen sollten Sie dabei „in die Seite hinein“ schauen – niemals heraus.

Alles zusammen erhöht die Chancen, zum Bewerbungsgespräch eingeladen zu werden, erheblich.

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[Bildnachweis: Karrierebibel.de]

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15. August 2018 Autor: Jochen Mai

Jochen Mai ist Gründer und Chefredakteur der Karrierebibel. Er doziert an der TH Köln über Social Media Marketing und ist gefragter Keynote-Speaker. Zuvor war der Diplom-Volkswirt als Journalist tätig - davon 13 Jahre als Ressortleiter der WirtschaftsWoche.

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